16. Spotlight-Festival verlängert Einreichefrist

Bis 8. Februar 2013 verlängert ist die Einreichefrist für das 16. Internationale Werbefilmfestival Spotlight. Beiträge für die Kategorien «TV & Kino» und «Web & Mobile» sowie «Cases» können online angemeldet und hochgeladen werden.

Das Festival, bei dem parallel zur Fachjury auch eine bis zu 2'000-köpfige Publikumsjury abstimmt, findet vom 14. bis 15. März 2013 bereits zum vierten Mal in Mannheim statt.

Infos zu Einreichung, Tickets und Festival: Spotlight-festival.de

 

Zu guter Letzt: Unbelehrbare Knopfdrücker

Nach dem weltweiten Viral-Erfolg der «Push Button to Add Drama»-Kampagne sollte man meinen, die Leute seien sensibilisiert im Umgang mit Knöpfen, die zum Drücken auffordern.

Über 42 Millionen Menschen haben sich auf Youtube die Kampagne für den belgischen TV-Sender TNT angeschaut. Passanten, die den roten Knopf in einer ruhigen Innenstadt drückten, wurden Zeugen eines einzigartigen Action-Spektakels.

Die kürzlich erschienene Fortsetzung spielte sich wieder in einer Einkaufsstrasse ab – diesmal in der niederländischen Stadt Dordrecht, diesmal im Winter. Dankbare Opfer, die neugierig auf alles drücken, was rot und rund ist, fanden sich auch bei der zweiten Ausgabe wieder zur Genüge. Zum Dank wurden sie noch etwas stärker ins Geschehen involviert als bei der Vorgänger-Kampagne. Auch wenn nicht auszuschliessen ist, dass gewisse «Opfer» eingeweiht waren. Verantwortlich für das Spektakel zeichnet erneut die belgische Agentur Duval Guillaume Modem. (hae)
 

Xing startet Marktplatz für Freiberufler

Am Montag startet der «Marktplatz Xing Projekte» für Freiberufler und Auftraggeber. Auf dem neuen integrierten Portal haben Unternehmen ab sofort die Möglichkeit, schnell und bequem Fachleute für anstehende Projekte zu finden.

Xing Projekte ist für Freelancer kostenlos, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie profitieren von täglich neuen Ausschreibungen, auf die sie sich unkompliziert bewerben können. Unternehmen können das Produkt bis Mitte des Jahres ebenfalls kostenlos nutzen, anschliessend wird für eine Ausschreibung ein Betrag von 195 Euro für 30 Tage fällig. Xing Projekte ist über die Xing-Hauptnavigation verfügbar und kann direkt von allen Mitgliedern – ohne gesonderte Registrierung – aufgerufen werden. Ebenso können auch Nutzer, die nicht auf Xing angemeldet sind, Projekte über Xing.com/projects aufrufen und durchsuchen (das sollte zumindest laut Mitteilung möglich sein). Zudem sind die Einträge über Online-Suchmaschinen wie Google auffindbar.

Freiberufler in Zeiten des Fachkräftemangels gefragter denn je

Thomas Vollmoeller, CEO von Xing: «Wir haben Unternehmen auf Xing, die unter dem Fachkräftemangel ächzen. Gleichzeitig ist Xing im deutschsprachigen Raum mit mehr als 600‘000 Freelancern die Plattform mit den meisten freiberuflichen Fachkräften – wie zum Beispiel Software-Ingenieure, Maschinenbauer und Grafikdesigner. Da unsere Kernkompetenz darin liegt, Menschen miteinander zu vernetzen, war es ein logischer Schritt, diesen Marktplatz aufzubauen und so Unternehmen eine weitere Möglichkeit zu bieten, die richtigen Talente für anstehende Projekte zu finden.»

Bereits in der mehrmonatigen Betaphase haben rund 100‘000 Freiberufler und Auftraggeber das neue Produkt genutzt. In derselben Zeit wurde eine fünfstellige Anzahl von Ausschreibungen aus den unterschiedlichsten Branchen wie zum Beispiel IT, Telekommunikation, Vertrieb und Ingenieurswesen eingestellt. Die Projekte hatten eine durchschnittliche Dauer von sechs Monaten. Eine externe Umfrage, die im September 2012 – also während der Betaphase – durchgeführt wurde, hatte zum Ergebnis, dass Xing mit 91 Prozent die mit Abstand meistgenutzte Projektbörse für Freelancer war. Der Zweitplatzierte erreichte einen Wert von 31 Prozent.

Vollmoeller: «Die Resonanz während der Betaphase hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Auch freut uns sehr, dass Xing in Freelancer-Kreisen bereits heute eine zentrale Rolle bei der Akquise von Aufträgen spielt. Das wollen wir weiter ausbauen und für unsere Kunden noch nützlicher werden.»

Xing Projekte sorgt für Transparenz beim Freiberufler und Auftraggeber

Xing Projekte funktioniert sehr einfach: Der Auftraggeber beschreibt sein Projekt und die gesuchten Kompetenzen in gewünschter Detailtiefe und veröffentlicht die Ausschreibung dann mit einem Klick. Sofort werden ihm von Xing passende Dienstleister vorgeschlagen. Darüber hinaus sehen alle Mitglieder das Projekt und können sich bewerben. Im Gegenzug werden auch dem Mitglied auf Basis seiner Profilangaben potenziell interessante Projekte angezeigt. Der Clou: Da die Projektbörse in die Xing-Plattform eingebunden ist, profitieren sowohl der Auftraggeber als auch der Freiberufler von der sozialen Struktur von XING. Denn wie gewohnt können sich beide Parteien anhand der Xing-Profile bereits vor dem Erstkontakt über den potenziellen neuen Partner informieren. Ebenso lassen sich beispielsweise Referenzen über die bei XING vorhandenen Kontakte einholen.

Xing Projekte wird allen Mitgliedern schrittweise im Laufe des heutigen Montags zur Verfügung stehen. In den kommenden Monaten werden die Funktionen des Portals noch weiter ausgebaut, in andere Bereiche von Xing integriert und prominenter dargestellt.

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Upcoming Talents Award für «Un mundo para Raúl»

Nach mehreren Preisen im Ausland wurde der Schweizer Kurzfilm «Un mundo para Raúl» unter der Regie von Mauro Mueller und produziert von Ivan Madeo und Urs Frey an den Solothurner Filmtagen mit dem Upcoming Talents Award ausgezeichnet.

«Upcoming» gibt dem jungen Schweizer Filmschaffen einen eigenen Platz und stellt neue Talente ins Rampenlicht. Suissimage und SSA stiften den Nachwuchspreis im Wert von 15'000 Franken, wie es in einer Mitteilung heisst.

Noch letzten Monat ist «Un mundo para Raúl» in den USA mit dem Cine Golden Eagle Award als «Best Drama» und am Sekna Up International Student Film Festival in Kosovo mit dem Hauptpreis für den «Best Fiction Film» geehrt worden. Aufgeführt wurde der Kurzfilm bereits an einer Reihe von internationalen Wettbewerben, darunter am Oscar-qualifizierenden Warsaw Film Festival, am Outfest 2012 in Los Angeles sowie am Morelia International Film Festival in Mexiko.

Der Zürcher Mauro Mueller beschäftigt sich in seinem Kurzfilm mit dem Dilemma der sozialen Klassenunterschiede in Lateinamerika. Der Film erzählt die Geschichte des mexikanischen Bauernjungen Raúl, der vom reichen Sohn des Chefs seines Vaters beim Spielen erniedrigt und missbraucht wird.

Verantwortlich bei Contrast Film Zürich/Fidelio Films: Mauro Mueller (Buch/Regie/Schnitt), César Gutiérrez Miranda (Kamera), Jason Stasium (Tonmeister), Lucas Lechowski (Musik), Alexandré Barceló, Adrián Alonso, Gerardo Taracena, Roberto Luis Meza (Darsteller), Ivan Madeo, Urs Frey, Laura Pino (Produzenten).

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Guave Studios teilt sich in zwei Sub-Brands auf

Die Agentur Guave Studios ist auf zwei Bereiche spezialisiert. Die beiden Spezialisierungen werden über zwei neu entstehende Sub-Brands kommuniziert: Guave Interactive und Guave Motion.

Die Agentur für digitale Medien aus dem Raum Zürich ist einerseits spezialisiert auf Web- und E-Commerce-Projekte und mobile Apps, andererseits auf sowie andererseits auf Kino- und TV-Spots, Animationen und Visual Effects. Nun werden diese beiden Spezialisierungen mittels der zwei neu entstehenden Marken Guave Interactive und Guave Motion getrennt kommuniziert und verstärkt, wie es in einer Mitteilung heisst. Mit der Umstrukturierung wurde auch das Erscheinungsbild überarbeitet. Derzeit befinden sich die beiden neuen Webauftritte in Arbeit.

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Serranetga verstärkt das Team

Serranetga baut den Personalbestand weiter aus und verpflichtet drei neue Spezialisten in den Bereichen Beratung und Media. Neu zum Team von Serranetga stossen Daniel Zuberbühler, Philipp Treyer und Elena Eisfeld.

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Von links nach rechts: E. Eisfeld, D. Zuberbühler, Ph. Treyer.

Daniel Zuberbühler unterstützt ab sofort als Client Service Director in leitender Funktion das Beratungsteam von Serranetga. Der studierte Publizist kann auf jahrelange Erfahrung als Kundenberater bei Scholz & Friends in Hamburg zurückgreifen, wo er mit der Beratung von Mandaten wie Vodafone, Tchibo, Honda und Deutsche Bundesliga betraut war. Zuletzt war der 33-Jährige bei der Agentur Miks in Hamburg für den Aufbau der Kundenberatung sowie für die Akquise und Betreuung von Mandaten wie Axel Springer Verlag, Otto Group und Bombardier zuständig.

Philipp Treyer zeichnet bei Serranetga neu als Performance Marketing Strategist für die Entwicklung und Betreuung von performance-orientierten Kampagnen und die gezielte Weiterentwicklung des Performance-Marketing-Bereichs verantwortlich. Der 25-jährige studierte Kommunikationsexperte und Suchmaschinen-Marketing-Spezialist war zuvor bei Metapeople als Campaign Manager und als Search Campaign Manager bei Zed Digital tätig.

Elena Eisfeld zeichnet bei Serranetga neu als Account Managerin für die Beratung von Kunden und Partnern sowie für die Projekt- und Kampagnenleitung verantwortlich. Die 33-jährige studierte Ökonomin war zuvor als Projektmanagerin bei der deutschen Online-Marketingagentur Hurra Communications in Stuttgart beschäftigt.

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Joiz ab Sommer 2013 auch in Deutschland

Ab Sommer 2013 wird die deutsche Fernsehlandschaft um ein neues Sendekonzept reicher: Der Social-TV-Sender Joiz geht in Deutschland an den Start.

Das Sendekonzept von Joiz ist interaktiv und transmedial: erstmalig verschmelzen Web, Mobile, Social Media und TV komplett. Der direkte Draht zur Zielgruppe der 15- bis 34-Jährigen steht dabei immer im Fokus des Senders, wie es in einer Mitteilung heisst. Joiz wird über Kabel und Satellit sowie über diverse Apps frei zu empfangen sein und bietet neben einem 24-Stunden-Livestream auf der Website auch eine eigene VoD-Plattform.

«Bei uns ist die Interaktion mit dem Publikum keine Marketingfloskel, sondern unsere DANN», so CEO Alexander Mazzara. «Joiz gibt es nun seit knapp zwei Jahren in der Schweiz. Natürlich haben wir in dieser Zeit viel gelernt. Es ist eine Herausforderung, wenn das Publikum jederzeit eingreifen kann, die Resonanz so direkt ist und der Ausgang mancher Sendung eher ungewiss. Das ist sehr spannend und bereichernd, braucht jedoch eine gewisse Portion Mut und letztendlich auch Erfahrung. Aber wir haben schnell gelernt und sind belohnt worden: die Zuschauerzahlen und –reaktionen steigen stetig, die Akzeptanz im Werbemarkt ist da. Jetzt gehen wir den Schritt nach Deutschland.»

Joiz wird sieben Tage die Woche rund um die Uhr vom Standort Berlin senden. Das Programm orientiert sich an den Themen der jungen Zielgruppe und alle Sendungen werden vor Ort von Joiz selbst produziert. Die Bandbreite reicht von Musik, Fashion, Nightlife, Celebrities, digitalem Leben, Sexualität bis hin zu Politik- und Umweltthemen. Immer im Mittelpunkt die Zuschauer: Chats und Votings, die in Echtzeit in Live-Sendungen integriert und auf Social-Media-Seiten gepostet werden, sind allgegenwärtig und bestimmen das Programm. Und sogar direkt im Studio können Fans ihre Stars bei einzigartigen Live-Performances hautnah erleben. Joiz versteht sich als neue Medienheimat für die Digital Natives und repräsentiert ihren Lifestyle, lässt sie partizipieren und mitbestimmen – und nimmt sie ernst.

«Joiz – ein toller und wertvoller neuer Player am Standort Berlin! Denn Pop braucht neben guten Musikerinnen und Musikern vor allem auch eine funktionierende Infrastruktur und Unternehmen, die Musik erfolgreich produzieren und vermarkten», begrüsst Björn Böhning, Chef der Berliner Senatskanzlei, die Ansiedlung. Medienboard-Geschäftsführer Elmar Giglinger: «Auch wir freuen uns sehr, dass sich Joiz für Berlin entschieden hat. Eine gute Wahl, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Der Neuzugang ist eine schöne Bereicherung für den TV-Standort Berlin-Brandenburg. In diesem Sinne: Herzlich Willkommen in der Hauptstadtregion!»

«Joiz hätte keinen besseren Standort für sein Engagement in Deutschland finden können als die Medienhauptstadt Berlin. Hier trifft der Social-TV-Sender auf eine junge, innovative, kreative Szene wie sie keine andere deutsche Stadt zu bieten hat. Wir sind gespannt auf das neue Fernsehen», erklärt Melanie Bähr, Geschäftsführerin von Berlin Partner. Berlin Partner hat Joiz im gesamten Ansiedlungsprozess unterstützt.

 

Swisscom Advertising setzt auf Alenty

Swisscom Advertising nutzt neu die Technologie von Alenty, um die Sichtbarkeit und die Betrachtungsdauer ihrer Premium-Formate auf Bluewin aufzuzeigen und damit die Kontaktqualität ihrer Werbeplätze auf harte Fakten abzustützen.

So sollen Transparenz und Effizienz für Brand Awareness-Kampagnen von Werbekunden geschaffen werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Ähnlich wie im Radio und Fernsehen kann Swisscom Advertising damit nachweisen, dass der Werbekunde die gebuchte Anzahl an Kontakten auch tatsächlich erhält und zudem die Kontaktdauer und die Werbefläche ausreichen, um die Werbebotschaft vollumfänglich zu vermitteln.

Konkret gemessen wird einerseits der prozentuale Anteil der sichtbaren Werbefläche auf dem jeweils benutzten Bildschirm (Ad Visibility) und andererseits, wie lange das Werbemittel im sichtbaren Bereich des Bildschirms (Ad Viewtime) bleibt. Diese Werte geben Aufschluss darüber, ob und in welchem zeitlichen wie räumlichen Umfang der Nutzer Sichtkontakt zum jeweiligen Werbeformat hat, bevor er die Website verlässt, weiterscrollt oder einen anderen Zoombereich wählt. Neben Rückschlüssen zu Impact und Involvement profitieren auch Kreativ-Agenturen vom Wissen um Sichtbarkeit und Betrachtungsdauer, um beispielsweise ein Storytelling in passender Länge auf das Creative zu bringen.

Swisscom Advertising weist für ihr Premium-Inventar ab sofort eine Garantie für die durchschnittliche Mindestsichtbarkeitsrate und Mindestsichtbarkeitsdauer aus. Effektiv erreichte Kampagnenwerte können als Spezialreporting angefordert werden.

 

Zu guter Letzt: Gerechtfertigte Frauenquote

In Südafrika gibt es eine Versicherung nur für Frauen. Wieso das so ist, erklärt die Werbung.

Die Versicherung 1st for Women richtet sich – Nomen est Omen – an Frauen. Beispielsweise werden dem schönen Geschlecht aus statistischen Gründen günstigere Autoversicherungen angeboten («Even good drivers need insurance»). In vielerlei Hinsicht scheinen Frauen das kleinere Risiko darzustellen als die Herren der Schöpfung. Eigentlich leuchtet das ein – selbst den meisten Männern. Allen anderen erklärt die Agentur Black River FC aus Johannesburg den kleinen, aber feinen Unterschied nochmals:
 

http://www.youtube.com/watch?v=wCzlReYjWG4

http://www.youtube.com/watch?v=OUs5WBa-Ams

http://www.youtube.com/watch?v=8D6VjJd5JF8

http://www.youtube.com/watch?v=p-FMTLPM-jk

(hae)

Schleichwerbungsvorwürfe gegen SRF

Der Sonntagsblick wirft dem Schweizer Fernsehen Schleichwerbung vor. Juror Stress nutze die Sendung «The Voice of Switzerland» als Werbeplattform für sein Modelabel.

Nicht nur auf einem Viertel der 700 aufgehängten Werbeplakate ist Stress mit seinem Kleiderlabel Bear Inc. zu sehen, wie der Sonntagsblick schreibt. Auch in der Erstausstrahlung der Sendung am Samstag rückte der Rapper den Schriftzug der eigenen Modemarke prominent ins Bild: Seine Kleidung ist so auffällig beschriftet, dass man sie nicht übersehen kann – und dies während der gesamten Show.

Den Vorwurf, diese Inszenierung entspreche laut Schweizerischem Radio- und Fernsehgesetz verbotener Schleichwerbung («quantitative Anhäufung an sich zulässiger Produktplatzierung») kontert SRF-Sprecher Martin Reichlin mit dem Argument, die Marke werde am Ende der Sendung als Sponsor deklariert.

Laut Bakom würden bei Auftritten von Prominenten mit Eigenwerbung oder sichtbaren Sponsoren die Werberichtlinien oft tangiert. SRF müsse Eingeständnisse machen, wolle man bestimmte Prominente in einer Sendung haben. Der Sender müsse jedoch darauf achten, dass die Werbung nicht zu penetrant sichtbar sei – etwa mit Kameraführung oder cleverem Bildschnitt. Wie der Sonntagsblick bemerkt, setzte Stress sein Label jedoch so offensiv in Szene, dass mit Bildschnitten «nichts zu machen» gewesen sei.

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Bild: Screenshot Srf.ch / «The Voice of Switzerland»
 

ADC: Gold für Draftfcb und Publicis

Der Art Directors Club Schweiz (ADC) zeichnete am Samstag Draftfcb und Publicis mit Gold aus. Zusätzlich wurden 15 Silber-, 63 Bronze- sowie zwei neu eingeführte «Evergreen»-Würfel verliehen für Ruf Lanz (VBZ) und Wirz (Mobiliar).

Die Jury-Leitung hatte Jury-Chairman Frank Bodin inne, CEO Havas Worldwide Schweiz. Diesjähriger Gast-Juror war Roger de Weck, Generaldirektor SRG, der als Juror für einmal die Gelegenheit hatte, die Qualität der Werbeunterbrechungen seiner Programme beurteilen zu können.

Hohe Grundqualität, wenig Weltklassearbeiten

Was laut Mitteilung bei der diesjährigen Jurierung auffällt, ist einerseits eine hohe Grundqualität der Einreichungen. «Die Agenturen trennen bereits bei ihren Eingaben die Weizen vom Spreu. Die meisten Einreichungen waren überdurchschnittlich», so Frank Bodin. «Andererseits ist nach einem sehr starken Jahrgang 2011 mit zahlreichen Kampagnen auf internationalem Niveau das Jahr 2012 schwächer ausgefallen. Es gab weniger Weltklassearbeiten.» So wurden von 673 Einreichungen nur 2 Arbeiten mit Gold ausgezeichnet, 15 mit Silber, 63 mit Bronze. 130 Arbeiten schafften es in die engere Wahl auf die Shortlist. Insgesamt dürfen sich 34 von 66 Einreichern zusammen mit ihren Auftraggebern über mindestens eine Shortlist freuen. Gold in der Kategorie Anzeigen für Garnier und in der Kategorie Creative Media fürs Theater Rigiblick.

Bart und Geschäftsbericht
 
Mit Garnier Bart ist Publicis mit einer Trompe-lʼOeil-Idee eine verblüffende Anzeigenserie auf Weltklasse-Niveau gelungen. Die Kampagne zeigt, dass man Beauty-Produkte wie ein Shampoo auch anders bewerben kann, als mit üblichen Abbildungen von stereotypisch schönen Menschen.
 
Die Arbeit fürs Theater Rigiblick von Draftfcb/Lowe demonstriert, dass kein Auftraggeber zu klein für grosse Ideen ist. Statt eines üblichen Geschäftsberichtes wurde dieser in ein Theaterstück umgeschrieben, das an der Generalversammlung zur Überraschung der Gäste von Daniel Rohr, Sabina Schneebeli und Rolf Sommer aufgeführt wurde.
 
Die weiteren 15 Silber- und 63 Bronze-Würfel sind laut Mitteilung vom ADC alles andere als Trostpreise, sondern Awards für ebenfalls grossartige Ideen. Die Gesamtauswertung kann nach Kategorie und nach Agentur im PDF-Format heruntergeladen werden.

Zwei mal «Evergreen» für die Mobiliar-Kampagne und die VBZ-Kampagne
 
In der neuen Kategorie «Evergreen» konnten dieses Jahr erstmals Kampagnen eingereicht werden, die seit mindestens drei Jahren bis zum heutigen Zeitpunkt auf der selben Leitidee basieren und damit strategische und konzeptionelle Kontinuität auf höchstem Niveau zeigen.
 
Je mit einem Würfel gewürdigt wurden die Kampagne für VBZ von Ruf Lanz, die seit dem Jahre 2002 läuft und seither jährlich mit frischen Ideen überrascht. Die Kampagne hat es über ein Jahrzehnt geschafft, aus einem einstmals verstaubten Staatsbetrieb eine der beliebtesten städtischen Institution zu machen. Seit sogar 15 Jahren gibt es die Versicherungskampagne für Die Mobiliar, die mit ihren Schadenskizzen in der gesamten Schweiz eine grosse Popularität aufgebaut hat. Das Grundkonzept, das einstmals die Agentur Aebi, Strebel erfand, dann von Publicis fortgesetzt wurde und heute von Wirz betreut wird, hat dabei sogar drei Agenturen überdauert – dass sich Kontinuität bezahlt macht, zeigt die Kampagne exemplarisch, gehört sie doch zu den beliebtesten der Schweiz.

 

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