Förderpreis für PR-Film ausgeschrieben

Der Kommunikationsverband hat gemeinsam mit der Allianz Deutschland einen Film-Förderpreis für den PR-Nachwuchs ausgeschrieben. Die Einreichung läuft noch bis 1. Juni 2013.

Angesprochen sind alle jungen Filmemacher inklusive Studenten an Hoch- und Filmschulen, Nachwuchsregisseure, junge Kreative und Volontäre in TV Sendern, Filmproduktionen und PR-Agenturen. Entstehen soll ein möglichst unterhaltsamer PR-Film, ausgerichtet auf die Zielgruppen Kinder im Alter von 10 bis 14 oder Eltern und Erwachsene im Alter von 25 bis 65 zum Thema «Mein Fahrrad – Wer bremst gewinnt!».

Auf den Gewinner warten 8'000 Euro Preisgeld. Der Zweitplatzierte kann sich über ein Magura Mountainbike freuen und auf den Drittplatzierten wartet ein Tablet PC. Die Chancen, einen dieser Preise zu gewinnen, stehen ziemlich gut; aktuell sind erst zwei Teilnehmer im Rennen. Teilnehmen können sowohl Einzelpersonen als auch Teams (2 Personen). Die Teilnehmer müssen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen und nach dem 1. Juni 1984 geboren sein.

prfilm1

 

Wirz zeigt für BDO Kundennähe

Wirz Corporate hat für BDO diverse neue Kommunikationsmittel konzipiert und realisiert. Zentrale Bedeutung kommt dabei dem neuen Webauftritt zu.

Ein breites Dienstleistungsangebot und die betreuten Branchen stehen im Zentrum des Auftritts. Möglichkeiten zum Dialog über die Anmeldung zu Fach-Veranstaltungen, Kommentierungen der Blogbeiträge oder auch die direkte und unkomplizierte Kontaktaufnahme mit den Spezialisten sollen die Kundennähe von BDO zeigen. Gleichzeitig hat Wirz Corporate auch den Geschäftsbericht von BDO grundlegend überarbeitet. Neu entstanden sind zwei separate Publikationen: Eine Imagebroschüre, die dem Leser anhand diverser Kunden-Cases die Arbeitsweise von BDO näher bringen soll, und ein Geschäftsberichts-Booklet, dass sich auf die Berichterstattung des Unternehmens konzentriert.

Bei beiden Publikationen zeichnet Wirz Corporate für Konzept und Gestaltung verantwortlich.

bdo_website
bdo_imagebroschuere

Ruf Lanz: Orientierung in der Nachrichtenflut

Im vergangenen Herbst hat Ruf Lanz das Mandat von Schweiz am Sonntag gewonnen und eine Textkampagne lanciert. Nun wird die Zeitung als «Orientierung in der Medienflut» positioniert.

Die Schweiz am Sonntag wird als jene Zeitung dargestellt, welche die ganze Informationsfülle auf Relevanz prüft und mit sauber recherchierten und gut geschriebenen Geschichten Orientierung schafft. Kurz: die Zeitung, mit der man den Überblick behält, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Konzept der bereits vom ADC prämierten Kampagne hat sich nicht geändert.

Bisherige Sujets wie «Kim Jong-Un droht eine PUK» oder «Vladimir Putin läuft für Victoria's Secret» werden nun durch drei aktuelle Sujets ergänzt.

ruf1
ruf2
ruf3

Verantwortlich bei Schweiz am Sonntag: Christoph Marty (Geschäftsführer), Patrik Müller (Chefredaktor), Tanja Laube (Leiterin Marketing). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Mario Moosbrugger (Art Direction), Thomas Schöb (Text), Sebastian Durband (Beratungsleitung), Nathalie Jakober (Beratung).

 

BSSM geht mit Kandahar in den Sommer

Die BSSM Werbeagentur hat eine neue Kampagne für ihren Kunden Kandahar entwickelt. Denn die Schweizer Schuhmanufaktur bringt in diesen Tagen ihre neue Sommerkollektion in den Verkauf.

Für die Kollektion entwickelte die Agentur verschiedene Keyvisuals, in denen sich die traditionellen Wintermodelle spiegeln. Auf diesem Weg sollen die Flaggschiffe der Berner Oberländer Schuhmanufaktur die noch etwas weniger etablierten Sommermodelle unterstützen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Keyvisuals kommen auf F12- und F200-Plakaten sowie auf einer Microsite zum Einsatz.

kandahar1
kandahar2
kandahar3
kandahar4

Leo Burnett: Die Woz liest Werbung vor

Mit einer Aktion von Leo Burnett geht die Woz auf Anzeigenfang: In einem Mailing wird potentiellen Inserenten klargemacht, was mit einer Anzeige passieren kann, wenn man sie dort schaltet, wo viele andere Anzeigen geschaltet werden.

Bis anhin enthielt die Wochenzeitung wenig Werbung. Für Leser und Inserenten ist das ein Vorteil, so die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwoch. Daher erhalten mögliche Anzeigekunden via E-Mail-Link einen Film, der in typischer Woz-Manier genau das aufzeigt: Was geschieht mit einer Anzeige, wenn man sie dort schaltet, wo viele andere Anzeigen geschaltet werden?

Verantwortlich bei der Wochenzeitung: Das Kollektiv der Woz. Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pablo Schencke, Johannes Raggio (Kreation), Peter Brönnimann (ECD), Nino Zuberbühler (Beratung), Plan B (Produktion).

 

Scholz & Friends: Ein Stück Schweiz in Scheiben

Scholz & Friends Schweiz hat für Emmi Chäs Schiibe einen neuen TV-Spot gestaltet. Der zweite Spot der neuen Emmi TV-Kampagne wurde unter dem Motto konzipiert: «Die Zeiten mögen sich ändern – der Schweizer Käse bleibt genauso fein wie früher.»

Der neue Fernsehspot im 20s-Format ist ab dem 6. Mai in Deutsch, Französisch und Italienisch schweizweit on Air. Regie führte wieder Axel Laubscher. Zudem kommen POS-Plakate, Coop-Inserate und Online–TV zum Einsatz.

Verantwortlich bei Emmi Schweiz: Robin A. Barraclough (Head of Marketing Emmi Group), Katharina Müller (Marketing Manager), Nicole Laager (Group Brand Manager), Stefanie Andres (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Scholz & Friends Schweiz: Christian Vosshagen, Patrick Beeli, Sabine Bremermann, Roger Dobmann, Gregor Fitz, Sarah Tempelmann, Julia Bochanneck, Lukas Frei (Kreation, Mathias Rösch, Tina Mons, Martin Samsel (Beratung), Axel Laubscher (Regie). Filmproduktion: Cobblestone Filmproduktion. Agency Producing: Sebahat Derdiyok. Mediaagentur: Media Com.

 

http://www.youtube.com/watch?v=a4hIcD754yA

Kritik der Quoten

Eine neue Stimme erhebt sich aus dem Quotendebakel: Der langjährige SRG-Forschungsleiter und Telecontrol-Erfinder Matthias Steinmann kommentiert die verfahrene Situation um das neue Panel und sieht einen möglichen Ausweg.

Da bereits vier Monate vergangen seien, ohne dass der Markt die neue Fernsehforschung umfassend anerkannt habe, gestatte er sich ohne Auftrag und ohne rechtliche Relevanz zu den veröffentlichten Expertisen und Gutachten einige persönliche Gedanken und Hinweise, schreibt Steinmann. Das Schreiben ist gemäss Medienwoche.ch eine Stellungnahme, die er ehemaligen Mitarbeitern und Geschäftspartnern hat zukommen lassen. Es sei ohne Wissen Steinmanns auf einem Blog veröffentlicht worden. Matthias Steinmann bestätigte zwar die Autorschaft gegenüber der Medienwoche, wollte aber weiter keine Stellung nehmen.

Das Ganze sei das Ergebnis einer falschen Strategie – mit einer neuen Firma und einer komplett neuen Methode bei null zu beginnen. Besser wäre es gewesen, sein Telecontrol zu verwenden – sagt er nicht explizit, aber meint er wohl in seinem 10-seitigen Dokument. Als möglichen Ausweg sieht Steinmann den Abbruch des Messsystems. Denn nach Steinmanns Beobachtungen sind die wissenschaftlichen Grundvoraussetzungen einfach nicht erfüllt. Es könne schlicht nicht das gemessen werden, was zu messen vorgegeben werde. Daher erachtet Steinmann die erhobenen Daten weder als verlässlich noch als ausreichend valide.

Die Argumentation von Mediapulse, dass die alten Daten nicht mit den neuen Zuschauerzahlen verglichen werden können (Werbewoche-Interview mit Manuel Dähler, Direktor von Mediapulse) durchkreuzt Steinmann mit der einfachen Behauptung, dass Fachleute durchaus solche Vergleiche durchführen könnten.

Für das «Desaster, anders kann man es nicht bezeichnen» sieht Steinmann einen möglichen Ausweg in einem schnellen Ende: «Persönlich stelle ich mir die Frage, ob nicht ein Ende mit Schrecken einem Schrecken ohne Ende vorzuziehen wäre. (uma/medienwoche)

Teaserbild: Keystone

Goldbach Interactive: Das Orakel der Weisen

Zum 90-Jahr-Jubiläum von Held Eco hat Goldbach Interactive eine Microsite mit einem personalisierten Video-Gewinnspiel realisiert. Die Website entstand in Zusammenarbeit mit My Talents und Impossible Software.

Die User können sich via Facebook oder Microsite verbinden, ihren Vornamen eingeben und gelangen dann zu ihrer «personalisierten Slotmachine»: Denn der «Held-Glücksspielautomat besteht aus realen Darstellern, dem sogenannten Orakel der Weisen. Wer Spielglück hat, kann einen der 900 Sofortpreise oder an der Hauptverlosung beispielsweise eine Luxusreise gewinnen.

Die Microsite wurde realisiert, um die 90-jährige Geschichte von Held Eco überzeugend zu erzählen, so Goldbach Interactive in einer Mitteilung vom Dienstag. Visuell als Wohnung mit sechs verschieden designten Räumen gestaltet, enthält diese – neben dem Video-Gewinnspiel – alle wichtigen Informationen zum Thema «90 Jahre weiser»: Meilensteine, Produkte, Tipps & Tricks für den Alltag, Partner und Weisheiten wie zum Beispiel: «Ich war schon grün, als kurze Röcke noch eine Schweinerei waren.»

Verantwortlich bei Held: Andrea Hofer, Digital Manager & Marketingassistant. Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Cyrill Schneider, Maurus Gross und Dominik Wirz (Kreation), Vale Florea, Sandra Stohler (Design), Cyril Mouttet (IT Microsite), Jan Steffen, Jonathan Droz, Susanne Fankhauser (Unterstützung IT Microsite), Andreas Roth (IT App), Sonja Hüsser (Unterstützung IT App), Laura Occhipinti, Aldo Gnocchi (PL), Aldo Gnocchi (Beratung).
 

BPRA: Zwei Drittel der Agenturen mit Wachstum

Die Umsatzerhebung und Marktstatistik des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz BPRA zeigt einen durch Sonderfaktoren begründeten Umsatzrückgang von 2,3 Prozent für das Jahr 2012. Zwei Drittel der Agenturen verzeichnen organisch erzieltes Wachstum von bis zu 34 Prozent.

Die Agenturen bewerten die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr als vorsichtig optimistisch. Der PR-Markt ist weiterhin beeinflusst durch eine Zunahme von Projektaufträgen, so der Verbund in einer Mitteilung. Digitale Kommunikation und Social Media seien prägende Trends.

Angeführt wird die Marktstatistik unverändert von Farner Consulting. Burson-Marsteller, YJOO Communications und Furrer.Hugi folgen. Die im BPRA zusammengeschlossenen PR-Agenturen der Schweiz erarbeiten im Geschäftsjahr 2012 einen Honorarertrag von 73,5 Millionen Franken. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 2,3 Prozent, bei einem um 0,1 Prozent tieferen Personalbestand. In allen Anbieterkategorien gab es Umsatzgewinner und -verlierer. Die Gründe für die Umsatzentwicklung der einzelnen Agenturen liegen laut Mitteilung nicht in übergeordneten Markttrends, sondern beim Zugang und Verlust einzelner grösserer Mandate, bei personellen Veränderungen in den Agenturen oder bei der Entwicklung in spezifischen Kundensegmenten.

Die BPRA-Agenturen geben in der jährlich durchgeführten Markterhebung an, dass das Projektgeschäft zu Lasten der Basismandate zunimmt. Die Agenturen stellen auch fest, dass sich das Know-how auf Kundenseite verbessert und die Agenturen gefordert sind, den Wissens- und Erfahrungsvorsprung zu erhalten und unter Beweis zu stellen. Wie in den vergangenen Jahren werden Social Media und digitale Kommunikation als prägende Treiber für das Geschäft der Agenturen identifiziert.

Roman Geiser, Präsident des BPRA und CEO & Managing Partner von Farner Consulting zur Markterhebung sagt: «Trotz Bewegungen bei einzelnen Agenturen zeichnet sich der Markt der führenden Agenturen durch Stabilität aus. Es ist sehr erfreulich, dass die meisten Agenturen nach einem Wachstumsjahr auch optimistisch ins Jahr 2013 gehen». In der Rangierung der grössten Agenturen hat sich keine Veränderung ergeben: Der Markt wird weiterhin von Farner Consulting (-9,8 Prozent) angeführt. Farner liegt nun mit deutlichem Abstand vor der zweitrangierten Full-Service-Agentur Burson-Marsteller (-14,7 Prozent). Danach folgen YJOO Communications (+15,5 Prozent) und Furrer.Hugi & Partner (+20,6 Prozent). Neu unter die Top 5 vorgedrungen ist das Neumitglied CR Kommunikation (+9.5 Prozent). An sechster und siebter Stelle folgen Communicators und Prime. Freicom, Grayling und Cabinet Privé de Conseils komplettieren die Top 10.

Die treibenden Kundenbranchen sind gemäss Branchen-Umfrage das Gesundheitswesen, NGOs, Stiftungen, Verbände und Vereine, gefolgt von Banken, Versicherungen, Finanzgesellschaften, Pharmaindustrie und Energiewirtschaft. Besonders nachgefragte Dienstleistungskategorien sind Corporate Communications, strategische Beratung, Marketing Communication, Online Communications/Digital PR und Public Affairs.

Alle im Verband zusammengeschlossenen Agenturen sind heute CMS II-zertifiziert oder werden sich im laufenden Geschäftsjahr dem Zertifizierungsprozess stellen. Aktuell erfolgreich erstzertifiziert wurde Next. Mit der CMS-Zertifizierung wollen die BPRA-Agenturen laut Mitteilung ihre Verpflichtung für Qualität unterstreichen. Wichtige Elemente in der Agenturführung wie Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden, solides Projektmanagement und effiziente Agenturprozesse werden mit CMS laufend weiterentwickelt.

 

Serranetga hilft Bürogummis auf die Beine

Dass Arbeiten im Sitzen für den Rücken eine wahre Tortur bedeutet, ist hinlänglich bekannt. Diesen Umstand machte sich die Agentur Serranetga für die Kampagne des Fitness-Studio-Betreibers Silhouette zunutze.

Die Agentur hat unter dem Slogan «Stand Up – For Your Back» eine Website kreiert, die zum Stehen am Arbeitsplatz animieren soll. Dabei bediente man sich einer einfachen wie effizienten Technologie: Mittels Gesichtserkennung wird über die Webcam des verwendeten Computers ermittelt, ob sich der Nutzer gerade im Sitzen oder im Stehen befindet. Sitzt er, bittet ihn die Website aufzustehen und lockt gleichzeitig mit dem Gewinn eines Probeabos. Steht er auf, verändert sich gleichsam das Erscheinungsbild der Website und einem gratis Probetraining steht nichts mehr im Weg.

Verantwortlich bei Silhouette Wellness: Marc Rotter (Operating Director). Verantwortlich bei Serranetga: Daniel Zuberbühler (Projektleitung), Pascal Deville, Samuel Textor (Creative Direction / Konzept), Julia Miller (Screen Design), Erwan Eydt, Christos Margaris (Programming).

serra1_0
Die Nutzer haben keine Wahl: Bleiben sie sitzen, lässt sich die Website nicht bedienen.

serra2
Folgen die Nutzer der Aufforderung zum Aufstehen, können sie sich als Belohnung für ein gratis Probeabo bei Silhouette anmelden.
serra3
Mittels «face recognition» wird erkannt, ob sich der Nutzer gerade im Sitzen oder im Stehen befindet.

 

SLK: Nackte Tatsachen sind nicht immer sexistisch

In ihrer ersten Sitzung 2013 hatte die Erste Kammer der Schweizerischen Lauterkeitskommission SLK gleich zwei Beschwerden wegen sexistischer Werbung zu beurteilen. Trotz nackter Tatsachen wurde nicht beiden stattgegeben.

Welche Darstellung ist sexistischer: Ein weiblicher, nur mit einem Tanga bekleideter Po mit dem Claim «Du hast den Stecker … wir die Dose!», oder ein weibliches Model, dessen Blössen mit einem QR-Code beziehungsweise einem Textkasten mit der Aufforderung «Lueget Sie doch mal, welche Überraschung für Sie dahinter steckt!» bedeckt sind? Die Erste Kammer der SLK hat sich die Antwort nicht leicht gemacht. Letztlich kam sie aber einstimmig zum Schluss, dass «Stecker und Dose» nicht unter den Grundsatz Nr. 3.11 fällt, das Model dagegen schon.

Erotikportal und Bademode

In den Grundsätzen der Lauterkeitskommission heisst es, dass geschlechterdiskriminierende Werbung insbesondere dann vorliegt, wenn zwischen der Personendarstellung und dem beworbenen Produkt kein natürlicher Zusammenhang besteht oder wenn die Person in rein dekorativer Funktion als Blickfang dargestellt wird. Genau das wurde der «Model-Werbung» zum Verhängnis. Für den durchschnittlichen Betrachter – hier ist die männliche Form sicher gestattet – konnte nicht ersichtlich werden, dass es sich um Bademode-Werbung handelt; umso mehr, als das Inserat in einem Umfeld erschienen ist, das keinerlei Hinweis darauf gab. Das weibliche Model hat eine rein dekorative Funktion, die voyeuristische Gedanken anspricht und die Hoffnung weckt, die Frau nackt zu sehen.

Trotz des anzüglichen Claims hat die SLK dagegen die Beschwerde gegen das Plakat für ein Erotikportal abgelehnt. Denn zum einen besteht ein klarer Bezug zwischen Darstellung und Angebot. Zum anderen werden mit Stecker und Dose nicht Mann und Frau bezeichnet, sondern symbolisch die Geschlechtsteile. Auch wenn die SLK letztlich die Geschlechterdiskriminierung verneinte, handelt es sich um einen Grenzfall. Umso mehr als die SLK keine moralischen Urteile fällt.

 

Statement und Jim&Jim gewinnen Neukunden

Die zwei Zürcher Agenturen Statement und Jim&Jim haben eine Zusammenarbeit mit Zweifel Pomy-Chips vereinbart. Diese umfasst die gemeinsame strategische Entwicklung und Umsetzung von Ideen und Konzepten in den Bereichen Brand Entertainment und Samplings.

Gemäss Agenturmitteilung konnte man den Kunden mit gezielten Ansätzen zur Steigerung der Nachhaltigkeit und der Aktivierung der Marke im Rahmen ihrer Openair-Engagements überzeugen. Dazu gehören auch sämtliche nationalen Promotionen der Chips-Marke. Erste Resultate werden diesen Sommer erwartet.

 

get_footer();