So «social» sind Schweizer Kantone und Hauptstädte

In Zusammenarbeit mit der HWZ präsentiert Webguerillas das erste Social Media-Ranking der Schweizer Kantone und Hauptstädte. Analysiert werden die Behördenauftritte auf Facebook, Twitter und Youtube. Speziell: Die Daten des Rankings aktualisieren sich automatisch.

Nicht immer entscheidet die Grösse: So hat etwa die Stadt Zug am meisten Fans auf Facebook, die Stadt Basel am meisten Followers auf Twitter oder die Stadt Genf am meisten Abonnenten auf ihrem Youtube-Kanal. Auf dem Webportal Socialswitzerland.ch lassen sich nun diese und eine Vielfalt an anderen Daten abrufen, wie es in einer Mitteilung heisst. Allerdings nutzen nicht alle kantonalen und städtischen Behörden die Möglichkeiten von Social Media-Plattformen – noch nicht.

Immer aktuell informiert

Über eine intuitive und einfache Steuerung können interessierte User alle Schweizer Kantone und Hauptstädte miteinander vergleichen – zumindest was deren Auftritt im Social Web betrifft. Die Resultate werden in übersichtlichen Kuchen- und Balkendiagrammen angezeigt. Neben der totalen User-Anzahl der einzelnen Kanäle sind die Zahlen auch im Verhältnis zur Anzahl Einwohner der Kantone oder Städte einsehbar. Zudem zeigt ein Interaktionskoeffizient an, wie viel Resonanz die Auftritte der Behörden auf den verschiedenen Kanälen hervorrufen. Die grösste Leistung des Webportals besteht laut Webguerillas aber in seiner automatischen Aktualisierung der Daten. So kann einerseits stets verfolgt werden, wie es um die aktuellen behördlichen Auftritte auf Facebook, Twitter und Youtube steht, andererseits kann auch die Entwicklung der einzelnen Profile in einem bestimmten Zeitraum nachvollzogen werden.

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Chefredaktor verlässt Swissprofessionalmedia

Markus Meier, Chefredaktor von Medical Tribune, wird Swissprofessionalmedia per Ende Mai verlassen. Der ehemalige Co-Moderator und Medizinische Leiter von «Gesundheit Sprechstunde» möchte den Medien aber treu bleiben.

«Bei Swissprofessionalmedia liegen meine crossmedialen Fähigkeiten leider brach, weil der Verlag nicht in eine digitale Strategie investiert. Das ist einer der Hauptgründe für meinen Weggang», so der ehemalige TV-Arzt Markus Meier in einer Mitteilung.

Meier startete seine Karriere vor über 17 Jahren bei Hasli TV, dem ersten lokalen Privatsender. Nach Abschluss seines Medizinstudiums wechselte er 2000 zu Sat 1 Schweiz, wo er massgeblich am Aufbau der Medizinsendung «1x tägl.» beteiligt war. 2003 stiess er als TV- und Printredaktor zum Medienverbund «Gesundheit Sprechstunde», wo er regelmässig TV-Präsenz hatte und 2006 als Medizinischer Leiter ins Kader aufstieg. Ab 2007 wurde er zusätzlich Leiter Kooperationen und Projekte und war zuständig für TV-Sponsoring sowie für Mittelbeschaffung, Planung und Organisation von Publikumskongressen und von Spezialheften. 2008 organisierte er unter anderem das «Gesundheitsschiff» auf dem Mittelmeer. 2009 bis 2011 übernahm er zudem interimistisch die Aufgabe als Leiter Internet. Im Februar 2011 wechselte er als Chefredaktor zu Medical Tribune, einer Fachzeitung für Hausärzte und Internisten, und modernisierte sie. Zugleich amtete er als Leiter der medizinischen Fachredaktion von Medical Tribune public, dem Gesundheits-Magazin von Swissprofessionalmedia.
 

Wemakeit: 2 Millionen Franken generiert

15 Monate nach der Gründung im Februar 2012 sind auf Wemakeit bereits 2 Millionen Franken für kreative Projekte generiert worden. Seit kurzem ist die Schweizer Crowdfunding-Plattform auch in Deutschland aktiv.

Die ersten Euro-Projekte wurden bereits beendet. Die Erfolgsquote liegt weltweit bei 68 Prozent, welche in der Romandie mit 77 Prozent noch übertroffen wird, wie es in einer Wemakeit-Mitteilung heisst. Vermehrt benutzten auch renommierte Kulturinstitutionen, erfolgreiche Musiker und Designer Wemakeit als Plattform für die Finanzierung ihrer Projekte; und es habe sich gezeigt, dass mit einer Wemakeit-Kampagne Musik-, Design-, Film- und Buchprojekte effizient lanciert werden können und auf ein grosses Publikum treffen. Die Plattform wird wird täglich von mehr als 3‘000 Personen besucht. 15‘000 haben ein oder mehrere Projekte unterstützt.

Zur Zeit sind 59 Kampagnen mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 45 Tagen auf der Plattform aufgeschaltet, 15 davon aus der französischen Schweiz. Die Bandbreite reicht vom 20-Jahr- Jubiläum des Theaters Hora zum ersten afrikanischen Festival in Schwamendingen, vom weltweit agierenden Poesiefestival in Berlin zum Snowboard- und Skitouren-Atlas für die Schweizer Berge. Neben einer Mode-Online Plattform für sehbehinderte und blinde Menschen (eine ZHdK Masterarbeit) und einem Fotoband über das Bundeshaus des renommierten Magnum Fotografen Fred Mayer findet man unter anderem eine Kampagne für ein Musikvideo der Band «My Heart belongs to Cecilia Winter», für einen Kurzfilm über den amerikanischen Schriftsteller James Baldwin in Leukerbad und für die 10. Ausgabe des Schere-Stein-Papier Wettkampfs in Lausanne.
 

Xing weiter auf Wachstumskurs

Xing war im ersten Quartal 2013 in allen Geschäftsbereichen weiter auf Wachstumskurs. Insgesamt erwirtschaftete das berufliche Netzwerk im deutschsprachigen Raum im ersten Quartal 2013 einen Gesamtumsatz in Höhe von 19,6 Millionen Euro.

Dies sind elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (17,7 Millionen Euro). Das operative Ergebnis EBITDA wuchs um elf Prozent auf 5,3 Millionen Euro (4,8 Millionen Euro). Das Nettoergebnis lag mit 2,0 Millionen Euro auf Vorjahresniveau, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der Umsatz des Geschäftsbereiches «Premium Club», der im Wesentlichen das Geschäft mit Premiumkunden und den Bereich Display Advertising umfasst, ist die grösste Erlösquelle von Xing. So trug der Premium Club 12,9 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei, das sind vier Prozent mehr als im Vorjahr (12,4 Millionen Euro). Der Geschäftsbereich «e-Recruiting» (inklusive Unternehmensprofile) verzeichnete das höchste Wachstum aller Bereiche: Er wuchs um 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr und erlöste 5,3 Millionen Euro (4,0 Millionen Euro). Das Geschäftsfeld «Events» verzeichnete einen Anstieg auf 1,1 Millionen Euro (1,0 Millionen Euro).

Thomas Vollmoeller, CEO von Xing: «Xing ist auch im ersten Quartal dieses Jahres solide weiter gewachsen. Wir konnten den Umsatz in sämtlichen Geschäftsbereichen steigern. Besonders unsere Lösungen für Unternehmen, die unter dem Fachkräftemangel leiden, verzeichnen weiterhin eine steigende Nachfrage. Mit unserem Talentmanager haben sie Zugriff auf das grösste Talentnetzwerk des deutschsprachigen Raums.» Insgesamt hat Xing bislang mehr als 1‘500 Lizenzen des Produkts an Personalabteilungen sowie Personalberater verkauft. Im ersten Quartal übertraf das im September vergangenen Jahres gelaunchte Produkt erneut die eigenen Erwartungen.

Zuwachs auch bei den Mitgliederzahlen: Im ersten Quartal hat Xing im deutschsprachigen Raum rund 205‘000 neue Mitglieder willkommen geheissen. Dort hat Xing nun mehr als 6,3 Millionen Mitglieder, weltweit sind es knapp 13,2 Millionen. Die Zahl der beitragszahlenden Premiummitglieder wuchs im ersten Quartal im deutschsprachigen Raum um rund 3‘000 auf 786‘000 (Weltweit: 810‘000 per Ende März 2013).

Xing war im ersten Quartal auch in Sachen Nutzung auf Wachstumskurs. So konnte das Netzwerk im Berichtszeitraum eine neue Höchstmarke von Unique Usern überschreiten und knackte im Januar erstmals die Schwelle von fünf Millionen (Quelle: AGOF). Um der Zunahme mobiler Xing-Nutzung weiter Rechnung zu tragen, die mittlerweile etwa ein Drittel des gesamten Traffics ausmacht, steht den Nutzern seit Ende März auch eine iPad App zur Verfügung. Diese wurde seitdem bereits rund 70‘000 Mal heruntergeladen.

SRG: «Luxusrente» für Angestellte geplant

Beim Umbau der Pensionskasse plant die SRG laut NZZ am Sonntag eine grosszügige Besitzstandwahrung für Mitarbeiter ab 55. Und: Die Aufrechterhaltung des attraktiven Rentenniveaus wird teuer - besonders für die Arbeitgeberseite.

Die SRG bezahlt im Leistungsprimat 67,5 Prozent des letzten Lohnes bis ans Lebensende. Dieses Niveau gebe es sonst kaum noch irgendwo, so die NZZ am Sonntag. Nun soll vom Leistungsprimat auf den Beitragsprimat umgestellt werden: Keine fixen Renten mehr, sondern eine Abhängigkeit von den eingezahlten Beiträgen. Je mehr Einzahlungen, desto mehr Rente. Doch das hohe Rentenniveau will die SRG scheinbar beibehalten.

Das wird teuer – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Der NZZ am Sonntag liegen Informationen vor, dass vor allem die Beiträge auf Arbeitgeberseite erhöht werden: bis zu 20,25 Prozent des Lohnes. Mit den 9 bis 12 Prozent des Arbeitgebers ergibt das 32,25 Prozent – in der Schweiz üblich sind maximal 24 Prozent.

Der Plan sieht vor, dass Mitarbeiter ab 55 Jahren im Leistungsprimat versichert bleiben. Laut Pensionskassenspezialist Werner C. Hug sind diese zehn Jahre «unverständlich lang». Üblich sei eine Besitzstandwahrung von maximal fünf Jahren – in Ausnahmefällen von sieben Jahren. Aus gutem Grund: Der Arbeitsgeber muss das Altersguthaben in der Pensionskasse erhöhen, wenn ein Arbeitnehmer im Leistungsprimat eine Lohnerhöhung erhält. Damit das Rentenziel von 67,5 Prozent des letzten Lohnes erreicht werden kann, muss im Falle eines 55-Jährigen, der 10'000 Franken pro Jahr mehr Lohn erhält, bis ans sein Karriereende insgesamt rund 250'000 Franken nachbezahlt werden. Fünf Sechstel davon trägt die SRG.

Hug hält aber auch andere Kernpunkte des SRG-Pensionkassen-Umbaus für «überrisssen» und spricht von der «grosszügigsten Lösung», die er je im Zusammenhang mit einem Übergang vom Leistungs- in den den Beitragsprimat gesehen habe. 41- bis 54-Jährige erhalten demnach 100 Prozent der Renteneinbussen ausfinanziert, die Jahrgänge darunter 10 Prozent pro Altersjahr weniger – bis hin zu 1973er-Jahrgängen.

Die in den letzten Wochen medial heftig diskutierte Möglichkeit, mit 62 bei voller Rente in Pension zu gehen, wird hingegen abgeschafft. Bisher machte rund die Hälfte der SRG-Mitarbeitenden davon Gebrauch. Das neue System «bestraft» einen vorzeitigen Abgang mit Renteneinbussen – was allerdings nicht für die im Leistungsprimat verbleibenden Mitarbeitenden gilt.

Die Einhaltung der Rentenversprechen der SRG-Pensionskasse hängt von der Rendite an den Finanzmärkten ab. Mit 3,25 Prozent Vermögensertrag wird scheinbar gerechnet – mindestens ein Prozent zu hoch, findet Werner C. Hug. Treffen die Renditeerwartungen nicht ein, muss die Kasse saniert werden. Der SRG könnte dieser Fall teuer zu stehen kommen, denn bis 2018 will sie 60 Prozent eines möglichen Sanierungsplans übernehmen. (hae/NZZaS)

Bild: Keystone
 

Haushaltsabgabe: Weko kritisiert SRG

Eine generelle Haushaltsabgabe soll die heutige Billag-Gebühr ersetzen. Die Wettbewerbskommission (Weko) kritisiert dies und hinterfragt grundsätzlich den Sonderstatus der SRG.

Wie die NZZ am Sonntag schreibt, regt sich nicht nur bei SVP und FDP Widerstand gegen die geplante Abgabe, die jeder Haushalt zu entrichten hätte – unabhängig ob und welche Medien konsumiert werden. Auch die Weko findet wenig Gefallen an dieser Idee. Es handle sich dabei um einen zusätzlichen staatlichen Eingriff, der dem Bürger die Wahlmöglichkeit nehme, so Weko-Direktor Rafael Corazza. Der Bundesrat müsse darlegen, dass der wirtschaftliche Nutzen des neuen Systems so gross sei, dass er die Beschränkung der Wahlfreiheit rechtfertige.

Allgemein hinterfragt die Weko die Stellung der SRG: Der Sonderstatus mit Staatsauftrag und Empfangsgebühren sei nur gerechtfertigt, wenn gewisse erwünschte Inhalte ohne Regulierung nicht zum Konsumenten gelangten, so Corazza. Es sei nicht ersichtlich, wo dieses Marktversagen im Medienmarkt vorliege und welche TV-Inhalte für das Funktionieren der direkten Demokratie unentbehrlich seien. Daher könne man auch nicht aufzeigen, wo und wie viel staatliche Regulierung wirklich nötig sei.

Noch ungewiss ist, ob der Bundesrat auf die Einwände der Weko zum Status der SRG eingehen wird. Zur diskutierten Art der Gebührenerhebung gibt das Bundesamt für Kommunikation gegenüber der NZZ am Sonntag zu Protokoll, das System der Haushaltsabgabe werde auch vom Parlament getragen. Ausserdem wären nur zwei bis drei Prozent der Bevölkerung, die weder Radio noch TV konsumiere, negativ davon betroffen. (hae/NZZaS)
 

Hansi Voigt will Newsportal noch 2013 lancieren

Wie die NZZ am Sonntag berichtet, will Hansi Voigt, der ehemalige Chefredaktor von 20min.ch, das neue Schweizer Newsportal bereits Ende Jahr lancieren. Am Donnerstag wurde die Projektarbeit aufgenommen. Bisheriger Hauptinvestor ist Peter Wanner.

Es handelt sich dabei um ehemalige Mitarbeitende von 20 Minuten Online, die Redaktion wird zu einem späteren Zeitpunkt erweitert. Am Donnerstag wurde im Zürcher Kreis 5 die Projektarbeit aufgenommen, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Laut Hansi Voigt soll die neue Plattform Ende Jahr aufgenommen werden. Der Name wird aus Gründen des Domainerwerbs erst nächste Woche verraten. Da auch eine Expansion ins deutschsprachige Ausland geplant ist, werden entsprechende Domains mitregistriert.

Bisheriger Hauptinvestor ist AZ-Medien-Verleger Peter Wanner, weitere Investoren sollen bis Ende Jahr gefunden werden. Voigt glaubt an den Erfolg und geht davon aus, mit der Orientierung am mobilen Endkunden den Nerv der Zeit zu treffen. Zudem soll mit der Bereitstellung der von der Konkurrenz vernachlässigten regionalen und lokalen Online-News eine Marktlücke erschlossen werden. Nebst Information werde das Portal viel «Zeitvertreib» bieten, so Voigt. Losgelöst von der alten Print-Logik könne man ohne den Ballast eines alten Redaktionssystems beginnen – getragen von den Erfahrungen, die man bei Tamedia machte. Ziel von Voigt ist es, in drei bis vier Jahren zu den grössten Plattformen der Schweiz zu gehören, auch wenn das Risiko des vorzeitigen Scheiterns hoch sei.

Zentral – wie bei allen Onlinemedien – wird die Generierung von Einnahmen sein. Hauptsächlich werbefinanziert soll die neue Plattform laut Voigt sein. Aber nicht mit «Banner-Werbung von der Stange». Er glaubt an «klügere und effizientere Werbeformen», die von der «Intelligenz» von Smartphones und Tablets (beziehungsweise vom detaillierten Wissen der Geräte über deren Benutzer) profitieren könnten. (hae/NZZaS)

Bild: Keystone
 

Zu guter Letzt: Aerobic für die Katz

DDB Chicago hat für den Katzenfutter-Hersteller Temptations unter dem Titel «Work it Kitty!» ein Aerobic-Workout für Stubentiger entwickelt. Nicht ganz ernst gemeint - aber dafür umso sehenswerter.

Um die Katzen-Leckereien zu bewerben, hat die Agentur DDB eine ganze «Work it Kitty!»-Website  im pinken 80er-Jahre-Stil erstellt. Herzstück bildet das Musikvideo von Alex Gaudion featuring Taboo – «I Don’t Wanna Dance». Neun Jahre nach Eric Prydz’ «Call on Me» könnte somit wieder ein Aerobic-Video für Aufsehen sorgen. Die Neuauflage bietet weniger weibliche Rundungen – dafür reichlich Samtpfoten. Und Übungen wie zum Beispiel «WC-Rollen abrollen» – bekannt aus zahlreichen Youtube-Katzenvideos. (hae)
 

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SRG Bern Freiburg Wallis: Grossandrang bei GV

An der Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis in Bern konnte Präsident Andreas Schefer neben zahlreichen Gästen insgesamt 208 Genossenschafter begrüssen. Diese wählten drei neue Vorstandsmitglieder und genehmigten die traktandierten Geschäfte oppositionslos.

Gastreferent Willi Burkhalter, Generalsekretär des Verwaltungsrates der SRG, informierte die Generalversammlung über das Ende April lancierte Projekt für die Zukunft des Vereins SRG, der Trägerin des multimedialen Medienunternehmens SRG. Ziel des Projekts sei es, den Verein fit zu machen für einen effektiven und effizienten Dialog mit der Öffentlichkeit und ihn in der Zivilgesellschaft besser zu verankern. Der Verein SRG habe zu wenig Mitglieder und das Durchschnittsalter der Mitglieder sei zu hoch. Mit seinen 12 regionalen Trägerschaften hat der Verein SRG in der ganzen Schweiz rund 20‘000 Mitglieder. Willi Burkhalter, der im Herbst als Generalsekretär zurücktritt, wurde von der Versammlung mit grossem Applaus verabschiedet. Anschliessend genehmigte die Generalversammlung die statutarischen Geschäfte (Protokoll der GV 2012, Jahresbericht, Jahresrechnung) im Eiltempo. Die Jahresrechnung 2012 schloss mit einem Betriebsergebnis von rund 58‘000 Franken deutlich besser ab als budgetiert. Dies in erster Linie, weil im Bereich Öffentlichkeitsarbeit weniger Aktivitäten realisiert wurden als ursprünglich geplant.

Drei neue Vorstandsmitglieder

Neu in den Vorstand wählte die Generalversammlung Beat Hayoz (Düdingen), Christian Kräuchi (Lyss) und Mirjam Veglio (Zollikofen). Hayoz ist Gymnasiallehrer in Freiburg und neuer Präsident der Radio- und Fernsehgesellschaft Freiburg (FRF), Kräuchi ist Kommunikationschef des Kantons Bern und Veglio ist Vizegemeindepräsidentin von Zollikofen. Die drei neuen Vorstandsmitglieder ersetzen Nicolas Bürgisser (Giffers), Kathy Gerber Widmer (Kirchlindach) und Esther Kälin Plézer (Bern).

In der traditionellen Fragerunde rückten Fragen zu den Informationssendungen von SRF  in den Mittelpunkt, die von den Anwesenden SRF-Kaderleuten kompetent beantwortet oder zur Weiterleitung an die zuständige Redaktion entgegengenommen wurden. Fröhliche Gesichter und Lachen dominierten den Abschluss der Versammlung: Der Kabarettist Michael Elsener holte sich mit seinen Parodien bekannter Fernsehgesichter und Radiostimmen sehr viel Applaus und begeisterte das Publikum im Grossratssaal des Berner Rathauses.

 

Humorfestival: SRF spart Produktion ein

Wie Recherchen der Sonntagszeitung zeigen, wird das Arosa Humorfestival künftig nicht mehr von SRF produziert. Für den (zu) teuren Spass muss nun Arosa Tourismus aufkommen.

Betroffen ist bereits die kommende Ausgabe des Festivals Ende 2013. Laut SRF-Sprecher Jonathan Engmann war die Produktion eine der aufwendigeren, da die gesamte Technik auf 2000 Meter Höhe gefahren werden musste. Der Schritt sei nicht Teil eines Sparprogramms, sondern gehe auf die ständig laufende Überprüfung von Sendungen auf Optimierungspotenzial zurück.

Dass nun Arosa Tourismus für die Produktion aufkommt, ändert für die Zuschauer nichts. Da die Sendung neu an einem Tag aufgezeichnet wird, sollen die Kosten – laut Sonntagszeitung ein hoher fünfstelliger Betrag – um einiges günstiger sein als zu SRF-Zeiten. Die Sendung wird laut Arosa-Tourismus-Chef Pascal Jenny «in einem für beide Seiten spannenden Gesamtpaket zur Verfügung» gestellt. Er bedauert den SRF-Entscheid, betont aber das nach wie vor gute Verhältnis beider Parteien. (hae/soz)
 

BVB: Neuer Leiter Unternehmenskommunikation

Stephan Appenzeller wird Leiter der Unternehmenskommunikation der Basler Verkehrs-Betriebe. Der 53-Jährige tritt die neu geschaffene Stelle am 1. September an.

Appenzeller verfügt laut Mitteilung der BVB über eine reiche Erfahrung in der Kommunikation. In leitenden Positionen hatte er unter anderem bei der ETH Zürich, bei SBB Cargo und zuletzt bei BLS gearbeitet. Appenzeller hatte in Basel Geschichte und Geografie studiert und bildete sich zum eidgenössisch diplomierten PR-Berater weiter.

Appenzeller war schon früher für die BVB tätig gewesen. So wirkte er in der Projektleitung für das 100-Jahr-Jubiläum mit und verfasste das 1995 erschienene Jubiläumsbuch der Verkehrsbetriebe. Von 1997 bis 2005 gehörte er zudem dem BVB-Verwaltungsrat an. (SDA)

So wünschen sich Journalisten Medienmitteilungen

Der ideale Medientext steht gleich im E-Mail und zusätzlich im Anhang als Word- oder PDF-Datei. Das hat eine Umfrage des PR-Netzwerks Ecco International unter DACH-Journalisten ergeben. Downloadlinks sind für Bilder gut akzeptiert, nicht aber für Texte.

Insgesamt 450 Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in der zweiten Aprilhälfte 2013 an einer Online-Umfrage des Ecco-Agenturnetzwerks zur idealen Form von Medienmitteilungen teilgenommen. Die Resultate ergeben ein relativ einheitliches Bild über die Landesgrenzen hinweg, wie es in einer Mitteilung heisst. Medienschaffende wünschen sich die Texte gleich in der E-Mail als Plain-Text (keine HTML-Formate) und zusätzlich im Anhang als Word- oder PDF-Datei. Medienmitteilungen sollen bereits im Betreff klar als solche gekennzeichnet sein.

Telefonanrufe zur Erinnerung an Medientermine sind mittlerweile im gesamten deutschen Sprachraum tabu; die Medienschaffenden wünschen sich für diesen Zweck eine Kurz-E-Mail mit den entsprechenden Eckdaten. Bilder und Grafiken werden heute nicht nur als Downloadlink, sondern von fast von allen Redaktionen auch als Anhang gerne akzeptiert; für die meisten Medienschaffenden darf dieser Anhang auch über zwei MB gross sein.

Die Studie

450 Medienschaffende in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine Online-Umfrage des Ecco-Agenturnetzwerkes zur idealen Form von Medienaussendungen beantwortet. Sie repräsentieren einen Querschnitt der deutschsprachigen Medienszene, von der Tageszeitung über Magazine, Fachpresse und elektronische Medien bis hin zu freien Journalisten und Redaktionsbüros. Durchgeführt wurde die Befragung in der zweiten Hälfte des Aprils 2013.

Die detaillierten Ergebnisse der Schweiz (PDF)

Die kompletten Studienergebnisse finden Sie hier: www.ecco-network.de/page0/page29/

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