Spielregeln gelockert

Am 1. Mai hat der Bundesrat eine Konzessionsänderung verabschiedet, die der SRG mehr publizistische Möglichkeiten einräumt und das Internet als selbstständigen Verbreitungskanal anerkennt. Was sagen Medienunternehmen und Vermarkter dazu? Die Werbewoche hat nachgefragt.

revidierte Konzession für die SRG, die voraussichtlich am 1. Juni in Kraft tritt, im Überblick: 

 
  • Texte ohne Sendungsbezug: Neu darf die SRG auch Texte veröffentlichen, die keinen Bezug zu Radio- oder Fernsehsendungen aufweisen. Allerdings verlangt der Bundesrat «eine Ausrichtung des Internetangebots auf audiovisuelle Beiträge» und hält fest, «dass die SRG nicht eine presseähnliche Onlinezeitung anbieten soll». Texte, die keinen Sendungsbezug haben, dürfen maximal 1000 Zeichen umfassen (ohne Leerschlag; Lead und Textblock werden mitgezählt). 75 Prozent (bislang 100 Prozent) der Texte, die nicht älter sind als 30 Tage, müssen direkt mit audio- oder audiovisuellen Inhalten verknüpft sein.
  • Live-Übertragungen: Der SRG wird ferner erlaubt, wichtige politische, wirtschaftliche, sportliche und kulturelle Ereignisse von sprachregionaler oder nationaler Bedeutung originär über das Internet zu verbreiten (Video- Live-Stream). Sie waren bisher nur bei gleichzeitiger Übertragung in einem Fernsehprogramm oder nach einer Meldung beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) möglich.
  • Werbung und Vermarktung: Werbung auf den Websites – mit Ausnahme Eigenwerbung – ist der SRG weiterhin nicht gestattet. Links zu Onlineangeboten Dritter dürfen ausschliesslich nach redaktionellen Kriterien vorgenommen und nicht kommerzialisiert werden. Allerdings können online ausgestrahlte Sendungen analog zu TV-Sendungen vermarktet werden.
 

Die Reaktionen
Nach Bekanntgabe der Konzessionsänderungen meldeten sich der Verband Schweizer Medien und der Verband der Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse zu Wort. In Stellungnahmen bedauerten sie, dass Video-Live-Streaming künftig erlaubt sei. Der Verband Schweizer Medien unterstrich zudem, die überraschende Ausdehnung konkurrenziere die Verleger im Bemühen, ihre Onlineangebote zu etablieren. «Dass dem staatlich finanzierten Fernsehen ein fast umfassender Onlineauftritt mit Konzessionsgeldern (bald mit einer Haushaltssteuer) zugestanden wird, führt zu einer weiteren Zunahme der Wettbewerbsverzerrung.» Medienjournalist Nick Lüthi mokierte sich über den Titel der Medienmitteilung des Bundesrates «Moderate Öffnung des Internets für die SRG» und hielt selbst «Amtl. bew. Kanalexplosion» für zutreffender. Von moderat könne keine Rede sein, die SRG erhalte schier unbeschränkten Spielraum im Internet.

Die Werbewoche hat Medienunternehmen und Vermarkter angeschrieben und sie um eine kurze Stellungnahme gebeten. Erleichtert zeigten sich die Verleger und Urs Buess von der TagesWoche, dass Werbung auf den SRG-Websites nach wie vor nicht erlaubt ist. Bedauert hat dieser Entscheid – naturgemäss – nur der SRG-Vermarkter Publisuisse, der auf eine mittelfristige Liberalisierung für Onlinewerbung hofft. Ansonsten unterstrichen die Angefragten verschiedene Punkte. Ringier verzichtete auf eine individuelle Stellungnahme, teilte aber mit, man stelle sich «ganz auf die Linie des Verbandes». (imp)

Die Stellungnahmen finden Sie hier als PDF. 

 

Paroli konzipiert Online-Traceability-Tool für Remei

Mit dem neuen Traceability-Tool von Remei lässt sich der Weg nachhaltiger Textilien aus Bio-Baumwolle mit wenigen Klicks bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen. Das Konzept dafür hat die Zürcher PR-Agentur Paroli entwickelt.

Ziel war es, Transparenz und Vertrauen zu schaffen und dabei die Menschen hinter den Produkten in den Mittelpunkt zu rücken, so die Agentur. Mit dem Traceability-Tool lässt sich auf einer Weltkarte für jedes Kleidungsstück der Weg der Entstehung zurückverfolgen: von der Marke über den Produzenten und die Spinnerei bis zum Ursprung der Bio-Baumwolle. Jeder einzelne Produktionsschritt wird in Interviews kommentiert. Diverse Bildstrecken dokumentieren zudem die Arbeit und das Umfeld.

Remei produziert laut Mitteilung nachhaltige Textilien aus Bio-Baumwolle für die unterschiedlichsten Marken wie Coop Naturaline, Globetrotter, Greenpeace, Mammut oder Stöckli. Jedes Kleidungsstück aus Bio-Baumwolle trägt einen Zahlencode, der im neuen Traceability-Tool eingegeben werden kann. Wer keinen Code hat, verfolgt ein zufällig ausgewähltes Kleidungsstück auf seinem Produktionsweg. Dabei soll man nicht nur einen Einblick in die verschiedenen Stationen auf dem Weg von der Aussaat der Bio-Baumwolle bis ins Ladenregal erhalten, sondern vor allem auch die Menschen hinter den Produkten kennenlernen.

Für die technische Umsetzung des Traceability-Tools zeichnet Appline, Apps and more in Luzern verantwortlich.

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Spielregeln gelockert

Am 1. Mai hat der Bundesrat eine Konzessionsänderung verabschiedet, die der SRG mehr publizistische Möglichkeiten einräumt und das Internet als Verbreitungskanal anerkennt. Was sagen Medienunternehmen und Vermarkter dazu? Die Werbewoche hat nachgefragt.

revidierte Konzession für die SRG, die voraussichtlich am 1. Juni in Kraft tritt, im Überblick:

– Texte ohne Sendungsbezug: Neu darf die SRG auch Texte veröffentlichen, die keinen Bezug zu Radio- oder Fernsehsendungen aufweisen. Allerdings verlangt der Bundesrat «eine Ausrichtung des Internetangebots auf audiovisuelle Beiträge» und hält fest, «dass die SRG nicht eine presseähnliche Onlinezeitung anbieten soll». Texte, die keinen Sendungsbezug haben, dürfen maximal 1'000 Zeichen umfassen (ohne Leerschlag; Lead und Textblock werden mitgezählt). 75 Prozent (bislang 100 Prozent) der Texte, die nicht älter sind als 30 Tage, müssen direkt mit audio- oder audiovisuellen Inhalten verknüpft sein.
– Live-Übertragungen: Der SRG wird ferner erlaubt, wichtige politische, wirtschaftliche, sportliche und kulturelle Ereignisse von sprachregionaler oder nationaler Bedeutung originär über das Internet zu verbreiten (Video- Live-Stream). Sie waren bisher nur bei gleichzeitiger Übertragung in einem Fernsehprogramm oder nach einer Meldung beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) möglich.
– Werbung und Vermarktung: Werbung auf den Websites – mit Ausnahme Eigenwerbung – ist der SRG weiterhin nicht gestattet. Links zu Onlineangeboten Dritter dürfen ausschliesslich nach redaktionellen Kriterien vorgenommen und nicht kommerzialisiert werden. Allerdings können online ausgestrahlte Sendungen analog zu TV-Sendungen vermarktet werden.

Die Reaktionen
Nach Bekanntgabe der Konzessionsänderungen meldeten sich der Verband Schweizer Medien und der Verband der Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse zu Wort. In Stellungnahmen bedauerten sie, dass Video-Live-Streaming künftig erlaubt sei. Der Verband Schweizer Medien unterstrich zudem, die überraschende Ausdehnung konkurrenziere die Verleger im Bemühen, ihre Onlineangebote zu etablieren. «Dass dem staatlich finanzierten Fernsehen ein fast umfassender Onlineauftritt mit Konzessionsgeldern (bald mit einer Haushaltssteuer) zugestanden wird, führt zu einer weiteren Zunahme der Wettbewerbsverzerrung.» Medienjournalist Nick Lüthi mokierte sich über den Titel der Medienmitteilung des Bundesrates «Moderate Öffnung des Internets für die SRG» und hielt selbst «Amtl. bew. Kanalexplosion» für zutreffender. Von moderat könne keine Rede sein, die SRG erhalte schier unbeschränkten Spielraum im Internet.

Die Werbewoche hat Medienunternehmen und Vermarkter angeschrieben und sie um eine kurze Stellungnahme gebeten. Erleichtert zeigten sich die Verleger und Urs Buess von der TagesWoche, dass Werbung auf den SRG-Websites nach wie vor nicht erlaubt ist. Bedauert hat dieser Entscheid – naturgemäss – nur der SRG-Vermarkter Publisuisse, der auf eine mittelfristige Liberalisierung für Onlinewerbung hofft. Ansonsten unterstrichen die Angefragten verschiedene Punkte. Ringier verzichtete auf eine individuelle Stellungnahme, teilte aber mit, man stelle sich «ganz auf die Linie des Verbandes». (imp)

Die Stellungnahmen finden Sie hier als PDF. 

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Zu guter Letzt: Kampf der Plakate

Zuviel ist zuviel; vielleicht sagten das die alten Griechen schon – die neuen jedenfalls nicht. Im neuen, modernen Griechenland gilt: Wer zuletzt klebt, wirbt am besten.

Dabei gilt offenbar auch: Jeder darf mal.

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Gold Awards für Saatchi & Saatchi

Die Kampagne «Days of Hope» von Saatchi & Saatchi, in der Obdachlose das Wetter am Fernsehen präsentieren, wurde bei Clio mit 1 x Gold, 2 x Silber und einer Shortlist sowie beim New York Festival mit 1 x Gold, 3 x Bronze und 2 Shortlist in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.

Die Idee, ursprünglich für die Diakonie Frankfurt erdacht, wurde gemeinsam mit Saatchi & Saatchi Zürich und weiteren Standorten im europäischen Saatchi & Saatchi-Netzwerk umgesetzt (Werbewoche.ch berichtete). Entstanden ist das Konzept im Berliner Office unter Federführung von Executive Creative Director Oliver Kapusta. Unter dem Motto «Days of Hope» wurde die Bevölkerung auf die widrigen Lebensumstände von Obdachlosen aufmerksam gemacht, die es in den kalten Wintermonaten ganz besonders schwer haben. Statt Wetterfee kündigten Obdachlose das nächste Tief im TV an.

Zum Spot
 

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten 2013

Am 8. Mai 2013 fand im Berliner Axel-Springer-Haus zum 22. Mal die Verleihung des Axel-Springer-Preises für junge Journalisten statt. Die Auszeichnung wird an Nachwuchsreporter in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen.

Vor rund 400 geladenen Gästen aus Medien, Kultur und Politik zeichneten die vier unabhängigen Jurys in den Kategorien Internet, Fernsehen, Hörfunk und Print zwölf Beiträge mit Preisgeldern von insgesamt 54’000 Euro aus. Die Preise wurden in den Kategorien Internet, Fernsehen, Hörfunk und Print verliehen, mit Dirigent Christian Thielemann als Gastredner. Dies schreibt Axel Springer in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Gewinner der ersten Preise sind in der Kategorie Internet Amrai Coen und Bernhard Riedmann (Der Spiegel-App), in der Kategorie Fernsehen Michael Strompen und Jo Schück (ZDF) sowie in der Kategorie Hörfunk Felicitas Reichold (SWR2). In der Kategorie Print/Wochen- und Monatspublikationen hat Karin Prummer (Wochenendbeilage der Financial Times Deutschland), in der Kategorie Print/Überregionale und Nationale Beiträge Daniel Etter (Frankfurter Allgemeine Zeitung) den ersten Preis erhalten. Oliver Hollenstein (Regionalteil Bayern der Süddeutschen Zeitung) war der Sieger in der Kategorie Print/Lokale und Regionale Beiträge.

Der Axel-Springer-Preis für junge Journalisten wurde 1991 von Axel Springer und den Erben des Unternehmensgründers gestiftet. Der Preis richtet sich an Autoren, die bei Veröffentlichung ihrer Beiträge nicht älter als 33 Jahre alt waren. Die Axel Springer Akademie vergibt die Auszeichnung jährlich rund um den Geburtstag Axel Springers.

Die Gewinner in der Kategorie Internet (Jury-Sprecher: Rowan Barnett, Twitter)

1. Preis:

Amrai Coen und Bernhard Riedmann mit «Nicht von Gott gewollt», aus Der Spiegel-App Ausgabe Nr. 17/2012

2. Preis:

Die 20 Volontäre von «Team 11» der Axel Springer Akademie mit «Zoom Berlin– Das Hyperlokalprojekt», Zoom-berlin.com

3. Preis:

Georg Eckelsberger, Fabian Lang, Paul Pölzlbauer, Florian Skrabal und Sahel Zarinfard mit «Dossier: Inserate», Dossier.at

Die Gewinner in der Kategorie Fernsehen (Jury-Sprecherin: Bettina Schausten, ZDF)

1. Preis:

Michael Strompen und Jo Schück, «ZDF-zoom: Hopfen und Malz verloren», ZDF, gesendet am 8. Juni 2012

2. Preis:

Die zehn Programmvolontäre des WDR-Jahrgangs 2011/12 mit «Jein – Was uns nicht schlafen lässt», WDR, gesendet am 15. Oktober 2012

3. Preis:

Roman Lehberger: «Subventionswahnsinn in Griechenland», Spiegel TV, gesendet am 2. September 2012

Die Gewinner in der Kategorie Hörfunk (Jury-Sprecherin: Aneta Adamek, Radio Fritz des RBB)

1. Preis:

Felicitas Reichold mit «Irgendwie immer noch eins», SWR2, gesendet am 7. März 2012

2. Preis:

Till Krause mit «Smartphone-Spionage», Bayern 2, gesendet am 24. Juli 2012

3. Preis:

Anna Mayrhauser mit «Die kleine Stadt und das Grab», SWR2, gesendet am 26. März 2012

Die Gewinner in der Kategorie Print (Jury-Sprecher: Michael Hanfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

1. Preis Wochen-/Monatspublikationen:

Karin Prummer, «Mehr Pflück als Verstand», Financial Times Deutschland, Wochenendbeilage, Ausgabe vom 19. Oktober 2012

1. Preis Überregionale/Nationale Beiträge:

Daniel Etter, «Assads blutendes Antlitz», Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 1. August 2012

1. Preis Lokale/Regionale Beiträge:

Oliver Hollenstein, «Das Knast-Kartell», Süddeutsche Zeitung, Regionalteil Bayern, Ausgabe vom 2. November 2012

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Tom Blum geht bei Startbahnwest an Bord

Tom Blum verstärkt ab sofort die Crew der Zürcher Agentur Startbahnwest als Senior Berater. Er bringt zehn Jahre Agenturerfahrung mit.

Tom Blum arbeitete unter anderem für Lowe (Philip Morris, Möbel Pfister, Unilever Schweiz), Publicis (Renault Suisse), TBWA (Nissan, Sony, SBB) und By Heart (Emmi Schweiz). Zuletzt war er als freier Berater tätig.
 

Deindeal mit Rekordmonat

Deindeal hat im März mehr als 6 Millionen Franken Umsatz und einen positiven Ebita erwirtschaftet. Ausserdem hat die Group Buying-Plattform ihre bestehende Angebots-Palette erweitert.

Erstmals seit der Gründung im Jahr 2010 wurden in einem Monat mehr als 30'000 Angebote verkauft. Ausserdem wurde ein positiver Ebita erwirtschaftet. Dies schreibt Ringier in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Deindeal hat die bestehende Angebot-Palette stark ausgebaut und bedient die mehr als 500'000 registrierten Nutzer und die über 1,7 Millionen Unique User pro Monat neu mit einer zusätzlichen Angebot-Palette aus den Bereichen Design, Fashion, Sportartikel und Möbel. Suissa schätzt, dass die beiden Bereiche Social-Buying und Produkteverkäufe künftig wohl je etwa 50 Prozent des Gesamt-Umsatzes von Deindeal ausmachen werden.

Die Schweizer Online-Shoppingplattform, welche tagtäglich Gutscheine mit Rabatten für lokale und regionale Angebote aus den Bereichen Gastronomie, Beauty, Wellness, Freizeit, Hotel & Travel sowie Brands & Products anbietet, gehört zum Medienhaus Ringier (Werbewoche.ch berichtete), hat seinen Sitz in Zürich und beschäftigt 130 Mitarbeitende.
 

Valencia: Willkommen zum Grillfest

Feldschlösschen startet mit einer markenübergreifenden Promotion in den Sommer, die Frauen und Männer gleichermassen an den Grill locken soll. Valencia Kommunikation hat dafür das Visual gestaltet.

Diese Grillsaison bündeln die drei Marken Feldschlösschen Premium, Eve by Cardinal und Feldschlösschen Original zum ersten Mal ihre Kräfte für eine Crosspromotion. Valencia schuf dazu ein Visual, welches die drei Zielgruppen der Getränke am Grill vereint und für die Printwerbung eingesetzt wird. Für die Umverpackungen der einzelnen Marken wurde das Visual brandspezifisch angepasst. Ein bereits aus dem letzten Jahr bekannter Promotion-Störer schafft dabei die verbindende Wiedererkennung.

Die Gewinncode-Promotion läuft aktuell und noch bis zum Ende der Grillsaison und wird auf den Flaschen- und Dosenverpackungen von Feldschlösschen Original, Eve by Cardinal und Feldschlösschen Premium kommuniziert.

Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Simone Fluri (Creative Director), Nadine Weber (Art Director), Sebastian Refardt (Text), Emanuel Plüss, Patrick Hublard, Fabian Matz (Desktop), Melanie Nolte, Isabelle Bach (Beratung), Roger Weber (Fotografie).

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Traditionsflugzeug dient in Zürich als Aussenbar

Das Flug- und Erlebnis-Restaurant Runway 34 kauft eine Mirage III S und transportiert diese von Genf nach Zürich/Glattbrugg. Dort wird sie in ihren Originalzustand zurückversetzt und dient vor dem Restaurant als Aussenbar.

Die vor knapp fünfzig Jahren in der Schweiz hergestellte Mirage III diente bis zu ihrer Ausmusterung 1999 dem Truppendienst der Schweizer Luftwaffe. Während mehr als zehn Jahren stand das altehrwürdige Flugzeug als Gate-Guard am Flughafen in Genf. Trotz mehreren Kaufinteressenten aus Frankreich bleibe das Flugzeug der Schweiz aber auch in Zukunft erhalten, so das Zürcher Restaurant Runway 34 in einer Mitteilung. Man kaufe die Mirage III S mit dem Kennzeichen J-2314 und werde diese als Attraktion ins Restaurant integrieren.

Um das historische Flugzeug von Genf nach Glattbrugg zu befördern, benötigt es einen spektakulären Transport. Professionelle Flugzeugmechaniker demontieren die Flügel mit speziellen Werkzeugen und machen den Flieger damit transportfähig. Danach wird die Mirage auf einem speziellen Tieflader am 21. Mai von Genf nach Zürich transportiert und vor Ort vom selben Team wieder zusammengebaut. Ehemalige Mirage-Piloten und Supporter versetzen das Flugzeug dabei in den Originalzustand von 1965. Anschliessend wird das Flugzeug auf einem speziell angefertigten Betonsockel vor dem Restaurant montiert.

Die Einweihung ist auf Mitte Juli geplant. Die Mirage soll nicht bloss als Hingucker dienen, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie werde als Aussenbar und Raucherdach verwendet und solle so für das eine oder andere Schattenplätzchen auf der Terrasse sorgen.

Rund um ein Oldtimer-Flugzeug gebaut, vereint das Runway 34 in Glattbrugg Restaurant, Bar und Lounge in einem. Ein Hangar, eine Terrasse mit Aussicht auf den Flughafen Zürich und Flightattendants, die das Essen servieren, lassen die Gäste die Faszination des Reisens und Fliegens hautnah miterleben. Das Flug- und Erlebnisrestaurant Runway 34 wurde 2005 vom Piloten Reto Seipel und dem Gastronomen Stefan Hunziker gegründet.
 

Velvet: «Deutsche Identität, die packt»

Velvet hat den Pitch für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg gewonnen. Die Luzerner Agentur hat ein neues Erscheinungsbild und eine Theaterzeitung gestaltet.

Bereits zweimal hat die Intendantin Karin Beier das Kölner Schauspielhaus zum Titel «Theater des Jahres» geführt. Viele ihrer Inszenierungen wurden zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Nun wird Karin Beier ans Deutsche Schauspielhaus Hamburg, dem grössten Sprechtheater in Deutschland, berufen. Die Hoffnungen und Erwartungen an das neue Team sind dementsprechend gross, so die Agentur in einer Mitteilung. Das zeigte auch das rege Interesse an der Pressekonferenz zur Spielzeitgestaltung, die von den grossen Fernsehanstalten übertragen wurde. Ein zentrales Thema war dabei das neue, von Velvet geschaffene Erscheinungsbild und die Theaterzeitung.

Ein D in einem Kreis ist das neue Signet des Deutschen Schauspielhauses Hamburg. Es erinnerte an das alte deutsche Auto-Länderkennzeichen, so die Agentur weiter. Die Intendantin Karin Beier zum Logo: «Gegründet wurde das Theater 1900, um die deutsche Klassik zu pflegen. Wir wollen nun der Frage wieder nachgehen: Was ist deutsch?» Und auch das Wort «Schauspielhaus» soll mit ihrem Team wieder mehr Bedeutung bekommen. «Der grosse Zuschauerraum braucht ein starkes, ein charismatisches Ensemble. Er braucht Regisseure, die kraftvoll und entschieden inszenieren. Und ein Logo welches für diese Werte steht. Programmatisch lädt dieses Theater dazu ein, sich mit grossen Stoffen zu beschäftigen und verschiedene Genres zu vermischen», erklärt Beier.

Verantwortlich beim Deutschen Schauspielhaus: Karin Beier, Rita Thiele. Verantwortlich bei Velvet: Jürg Schaffhuser (Creative Direction), Peter Moser (Art Direction), Wolfgang Möhrle (Beratung).

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KSP: Die «tsch-tsch»-Saison ist wieder da

Vergangenes Jahr hat Coop die Kampagne «Chame das tsch-tsch?» lanciert. Jetzt wird diese fortgesetzt, mit neuen TV-Spots von KSP.

Gemeinsam ist den Coop-Spots die Grill-Handbewegung mit dazugehörigem «tsch-tsch». Neu ist, dass «tsch-tsch» die Spot-Geschichten in überraschender Weise auflöst – zum Beispiel, wenn sich sogar der auf der Grillparty gelandete Alien als Grillfan zu erkennen gibt.

Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing/Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Marc Weber (Projektleitung), Karin Heliopoulos (Leiterin Media). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Flo Wacker (Creative Direction), Beat Egger Text), Daniel Kobi (AD), Claudia Willner (Graphic Designer), Dany Kielholz, Flavia Salvisberg, Mikael Haak (Beratung). Filmproduktion: Embassy of Dreams. Regie: Moritz Laube. Musik: Nova International. Verantwortlich bei The Whole Media: Stephan Küng (Medialeitung).

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