Neue Agentur gegründet: Bühler&Bühler

Doris Bühler und Raphael Bühler gründen eine gemeinsame Agentur. Mit Bühler&Bühler wollen sie ihre Kräfte bündeln und ein breites Angebot an Kommunikationsdisziplinen anbieten.

Doris Bühler ist seit über zehn Jahren in der Werbung tätig und hat in mehreren Agenturen als Texterin/Konzepterin gearbeitet. 2009 machte sie sich mit Bühler Werbung selbstständig. Nun schliesst sie sich zusammen mit Raphael Bühler, der spezialisiert ist auf PR und Corporate Publishing. Er war in den vergangenen 15 Jahren in nationalen und internationalen Agenturen tätig, zuletzt als Senior Berater bei Crafft.

Bühler&Bühler mit Sitz im Zürcher Kreis 5 bietet Strategie, Beratung und Umsetzung aus einer Hand an.

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Leo Burnett Schweiz: Der erste Marathon für Kühe

Für Bio Suisse lanciert Leo Burnett Schweiz in Zusammenarbeit mit Xeit den wohl ungewöhnlichsten Marathon der Welt: den Kuh-Marathon. Dies um aufzuzeigen, dass Bio-Kühe besonders viel Auslauf haben.

Insgesamt zehn Kühe aus unterschiedlichen Schweizer Regionen nehmen laut Mitteilung daran teil, ohne dass sie den eigenen Bio-Hof verlassen müssen. Ausgestattet mit GPS-Sendern grasen die Kühe auf ihren Weiden, während die zurückgelegten Distanzen gemessen werden. Jene Kuh, die zuerst die Marathondistanz von 42,195 Kilometern erreicht, gewinnt.

Ab sofort kann man auf Kuh-marathon.ch seinen Tipp abgegeben und mit etwas Glück selbst zum Gewinner werden. Denn wer auf die Siegerkuh tippt, nimmt an der Verlosung von Bio-Ferien teil. Das Rennen selbst startet am 27. Mai und kann online mitverfolgt werden.

Verantwortlich bei Bio Suisse: Jürg Schenkel (Marketingleiter), Sylvia Gysin (Projektleiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Christian Stüdi (Text), Pedro Moosmann (AD), Christian Bircher (CD), Peter Brönnimann (ECD), Patricia Kuster, Rebecca Krausse (Beratung). Verantwortlich bei Xeit: Roman Schläpfer, Nhat-Ha Dao (Programmierung), Andrea Iltgen (Beratung).
 

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Goldbach Mediarena 2013: Grenzenlos vernetzt

Goldbach Crossmedia Award: Gold für JvM/Limmat

Die neunte Verleihung des Goldbach Crossmedia Awards im Zürcher Kaufleuten ist erfolgt. Unter den 43 eingereichten Kampagnen hat sich Jung von Matt/Limmat für M-Budget – Wir sind jung und brauchen das Geld durchgesetzt.

Gemeinsam mit Melanie Winiger, die durch den Abend führte, hat Goldbach Group CEO Klaus Kappeler den Award vor der versammelten Schweizer Werbebranche im Rahmen der Goldbach Mediarena übergeben.

Der mit 10‘000 Franken dotierte Goldbach Crossmedia Award, welcher Einfluss auf das jährliche Kreativranking der Werbewoche hat, wurde von Moderatorin Melanie Winiger und Goldbach CEO Klaus Kappeler  vor der versammelten Schweizer Werbebranche übergeben. Von den sieben Kampagnen, die es auf die Shortlist geschafft hatten, konnte Jung von Matt/Limmat die Jury durch innovative Vernetzung crossmedialer Inhalte überzeugen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die unabhängige Fachjury unter der Leitung von Marco Taborelli (Marco Taborelli Consulting) prämierte insgesamt drei Kampagnen mit der begehrten Kompassrose:

Gold: M-Budget – Wir sind jung und brauchen das Geld
Agentur: Jung von Matt/Limmat
Auftraggeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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Nähere Informationen im Präsentaions-File (PDF)

Silber: Migros Total
Agentur: Y&R Group Switzerland
Auftraggeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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Nähere Informationen im Präsentations-File (PDF)

Bronze: Swisscom No Limits
Agentur: Webguerillas
Auftraggeber: Swisscom

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Nähere Informationen im Präsentations-File (PDF)

Spezialpreise, sogenannte Trendsetter Honours, an Kampagnen mit innovativer Vernetzung der crossmedialen Teilbereiche Mobile, Video oder Social Media wurden unter der Leitung von Leila Summa (Facebook Germany) juriert. Ausgezeichnet wurden:

Trendsetter Honour Mobile: Pet Box Cup 2012
Agentur: Comqed Dialog, Metzgerlehner Worldwide Partners
Auftraggeber: Verein PRS PET-Recycling Schweiz

Trendsetter Honour Video: Webwandern
Agentur: Jung von Matt/Limmat
Auftraggeber: Rhätische Bahn

Auf Goldbachaward.ch können neben den Siegern auch alle Kampagnen, die es auf die Shortlist geschafft haben, eingesehen werden.
 

TBS für Nationale Suisse: Mit Federer in die Zukunft

Die neue Bildwelt von TBS & Partner für Nationale Suisse soll Roger Federer so zeigen, wie er ist: individuell, erfolgreich und sympathisch. Fotografiert hat ihn Marc Gysin.

Hoch über Zürich sind in passendem Ambiente neue Bilder entstanden, die als visuelle Eckpfeiler sowohl die Unternehmens- als auch die Marketingkommunikation von Nationale Suisse prägen werden. Bereits zum dritten Mal durfte der Schweizer Fotograf Marc Gysin Roger Federer in Szene setzen. Zu erleben ist die neue Bildwelt ab sofort als Gross- und Gelegenheitsplakatierung, POS-Material in Agenturen von Nationale Suisse, Give-Aways und in Form von weiterem Werbematerial. TBS & Partner war mitbestimmend am Look & Feel der neuen Bildwelt, führte Regie vor Ort und verantwortet Auswahl und Bearbeitung der Bilder. Zudem zeichnet die Zürcher Kommunikations- und Designagentur für sämtliche Medienadaptionen einschliesslich der neuen Headline verantwortlich: Die Schweizer Versicherung mit Weitblick.

Verantwortlich bei Nationale Suisse: Claudia Giorgetti (Head Group Marketing). Fotografie und Styling: Marc Gysin (Fotograf), Ruth Bugman (Styling), Ingrid Gerber (Make-up & Hair). Verantwortlich bei TBS & Partner: Jürg Neuenschwander (Executive Creative Director), Sandra Aeberhard (Text), Franziska Binz (Design), Claudio Fornito und Heini Fümm (Bildbearbeitung).

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Jingle Jungle: Audiotour für das Schloss Habsburg

Jingle Jungle produziert für das Museum Aargau einen dreisprachigen Audiorundgang durch das Schloss Habsburg. Neben der Vertonung zeichnet Jingle Jungle auch für das Schreiben der Hörspieltexte verantwortlich.

Die Inhalte basieren dabei auf historischen Tatsachen, wie es in einer Mitteilung heisst. Ebenfalls sind das Sounddesign und die Komposition der damaligen Zeit nachempfunden. Dabei verkörpern namhafte Schauspieler wie Gilles Tschudi und Benedict Freitag zahlreiche geschichtliche Figuren. Gesprochen werden die Audioführungen in Deutsch, Französisch und Englisch.

Dem Besucher wird mit Hilfe von szenischen Episoden an sechs Stationen dargestellt, wie die Habsburger mit ihrer Stammburg im Aargau den Grundstein für ein Weltreich legten. Per Knopfdruck lassen sich die aufwendig produzierten Hörspiele auf dem Königsweg, der Ruine sowie der Burg abspielen und erwecken so die Geschichte direkt am historischen Schauplatz zum Leben.

Hörprobe:
Jinglejungle.ch/audioguide/habsburg.mp3

Zu guter Letzt: Und täglich grüsst die Murmel-Miss

Alles ist neu bei der Miss-Schweiz-Wahl – auch die erfrischende und unbelastete Begeisterung von Blick und Blick Online. Ein kurzer Überblick, was bisher geschah.

Nicht lange ist es her, da konnte es Blick und Blick.ch nicht schnell genug gehen, die klassische Miss-Wahl aus dem SRF-Programm zu kippen. Jeder, der Kritik am Format übte, erhielt grosszügig Platz und eindeutige Titel. «Die Miss-Wahl gehört nicht in einen Gebührensender!», zitierte die Zeitung den Publikumsrat im September 2011 prominent. «Einfältiger geht’s kaum noch!», so übertitelte Blick die Leserkommentare, die nicht nur negativ waren. Der damalige stellvertretende Ressortleiter People, Fabian Zürcher, schrieb in seiner Kolumne vom 26. September 2011 – also lange, bevor SRF die Wahl aus dem Programm kippte – wie es Mike Shiva nicht präziser hätte formulieren können: «Diesen gebührenfinanzierten Werbespot brauchts nicht mehr. Was nicht heisst, dass Missen keine Zukunft haben. Eine Castingshow könnte für mehr Spannung und Profil bei den Kandidatinnen sorgen».

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Am 16. April 2012 das vorläufige Ende der Missen-Ära: «Miss-Wahl abgesagt!». Die dazugehörige Online-Umfrage zeigte, dass sich die Trauer im Hause Blick in überschaubaren Grenzen hielt: Auf die Frage, ob man die Miss-Wahl vermissen werde, gabs als positive Antwort einen letzten Seitenhieb Richtung Leutschenbach: «Ja, vor allem Moderator Sven Epiney». Alternativen: «Nein, jetzt muss ich mich nicht mehr fremdschämen» und «Ich wünsche mir den Weltfrieden!». Zwar erschienen allein im Blick in den Nullerjahren über 2'000 Artikel zum Thema «Miss Schweiz» – Zeit für Sentimentalitäten blieb jedoch keine. «Diese Wahl gehört schon lange abgeschafft!», sind sich Redaktion und 49 Prozent der abstimmenden Leserschaft einen Tag später einig.

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Switzerland's next Weltfrieden

Die amtierende Miss Schweiz Alina Buchschacher war gefühlte fünf Jahre im Amt, ehe bekannt wurde, wie es mit der ganzen Miss Schweiz-Geschichte weitergeht. Als hätte man es geahnt – eine Art Castingshow auf Sat 1 Schweiz. Im Gegensatz zum klassischen Samstagabendfüller ist der Zuschauer nun auch bei unzähligen medial inszenierten Vorausscheidungen mit dabei. Bei diesem unübersichtlichen und langatmigen Prozedere zahlt es sich aus, die richtigen Medienpartner zu haben: Mit der Schweizer Illustrierten, L’Illustré, Radio Energy und eben Sat 1 Schweiz sind bis auf Rouge FM und Rouge TV ausschliesslich Ringier-Titel auf der Suche nach Switzerland's next Weltfrieden. Die Medienpartner der Herzen gabs scheinbar im attraktiven Ringier-Gesamtpaket mit dazu: Blick und Bilck.ch.

Unberührte Traumkörper und Balkan-Beautys

Seit Monaten werden diese nämlich nicht müde, der Leserschaft pausenlos die Kandidatinnen unter die Nase zu reiben. Unkritisch, aber ausdauernd. Freudige Ankündigung im Februar: «Die Missen sind zurück!» Mit Kandidatin Dominque werde alles anders. Die Publizistik-Studentin will mit ihrer unkonventionellen Sidecut-Frisur ein Zeichen setzen. Zwei Tage später schätzt Blick die Chance, dass es bei «sechs Balkan-Beautys» eine «Miss Schweic» gebe, als durchaus vorhanden ein.  Die Tessiner Kandidatin Letizia Rebozzi (a.k.a. «Miss Unberührt») erläutert, wieso ihr «Traumkörper» bisher «nur zum Anschauen da» ist – wenig später stellt sie ihre erste grosse Liebe vor. Ähnlich hält es Alice Stark: Auch sie hat einen Traumkörper – «doch den darf niemand berühren» bis zur Ehe («Gott schützt mich vor Sex!»). Ihr Geständnis macht sie bei der Männerwelt noch begehrter, was natürlich nochmals einen Artikel wert ist.

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Straffe Beine und andere Prioritäten

Viktoria hat einen Freund, der 2012 selbst bei den Mister-Wahlen mitmachte – sie bilden unbestritten «das schönste Paar der Schweiz». Melanie liebt einen sechs Jahre jüngeren Teenager – trotzdem fordert dieser ihren Intellekt. Anders halten es Dominque und Lianna: Ihre Partner sind mindestens zehn Jahre älter! Janine hat Topmodell-Masse – aber das war nicht immer so! Sara ist nicht nur klug, sondern auch schön – und folglich «Die schönste Lehrerin der Schweiz». Turteltaube Dorina ist die Freundin von «Kicker-Freund» Taulant Xhaka. Auch Missen-Mami Karina Berger fällt auf: Heuer sind die Missen kurviger als sonst! Sandra spielt gerne mit ihren Reizen, wenn sie Juwelen – und viel nackte Haut! – zeigt. Ein echtes Schmuckstück! Dominque bringt sich mit Mutters Hilfe für die Wahl in Form und gibt zu: «Meine Beine könnten durchtrainierter und straffer sein». Prioritäten-Snezana verschiebt bei einem allfälligen Missen-Titel gar ihre Hochzeit! Viktoria befasst sich mit Gemeinde-Fusionen und passt wie die meisten anderen auch so gar nicht ins verstaubte 80er-Jahre-Missen-Klischee (schön, aber dumm).

Kurz vor Beginn der TV-Sendungen noch ein paar Ferienfotos: «Einfach goldig, diese Miss-Kandidatinnen!» Und eine revolutionäre Entdeckung: 13 «Mini-Missen» hätten als aufgrund ihrer Körpergrösse (rund 1,70 Meter) als internationale (Laufsteg-) Models gar keine Chance – für einmal also keine Wolkenkratzerin mit Krone!

Miss graue Maus zu schüchtern, Miss Stark zu schwach

Trotz der minutiösen Einstimmung realisierten viele Zuschauer nicht, dass die Show in der Zwischenzeit begonnen hatte. Da es ohnehin keine Quoten gibt, welche das neue Format als noch grösseren Flop entlarven könnten, wurde der Kurs «Miss Total» unbeirrt beibehalten. Die schüchterne Anita Mustafa («Miss graue Maus») musste als erstes ihre Koffer packen – sie konzentriert sich jetzt auf ihre Matura. Skandal: Jurorin Nadine Vinzens trug in der ersten Sendung eine Perücke («Voll perückt!») – der einzige Kritikpunkt an der Show. Sie und Kandidatin Chantal wurde früher gemobbt – strahlen jetzt aber um die Wette und zeigen es allen! Letztere hat im Spital ihre grosse Liebe kennengelernt. Alice Stark war dann – trotz (oder dank) göttlicher Hilfe – doch zu schwach und wurde nach Hause geschickt. Blick-Liebling Dominque stellt sich beim Test zum Glück als «Miss Schlau» heraus – Hochzeitverschieberin Snezana hatte wohl andere Prioritäten. Und so weiter.

Es scheint, als hätten zumindest die Blick-Medien endlich wieder Spass gefunden an den Missen. Frei nach dem Motto: Wes Miss ich übertrag, des Lied ich sing. Man darf gespannt sein auf die nächsten Storys – und ob Dominque (erstarkt durch unkonventionelle Frisur und straffe Beine) am Schluss wirklich gewinnt.

Thomas Häusermann

 

Schweizer Kick-Off der Marketing Natives

Die Community und Eventserie Marketing Natives wurde Anfang 2013 vom SDV Schweizer Dialogmarketing Verband nach Zürich geholt und startete am 13. Mai 2013 mit dem ersten Event in Zürich zum Thema «Creativity in Marketing».

Die Marketing Natives Community ist 2011 in Wien als Community für junge Marketing-Studenten und -Berufseinsteiger im Alter von 20 bis ca. 30 Jahren gegründet worden. Mit dem Ziel, den jungen Marketeers ein Sprungbrett für die Karriere zu bieten, hat sich Marketing Natives in kürzester Zeit zu einer der erfolgreichsten Marketing-Communities im deutschsprachigen Raum entwickelt, wie es in einer Mitteilung heisst.

SDV-Präsident Milo Stössel ist mit dem Kick-Off-Event vollumfänglich zufrieden: «Ein spannender Event von jungen Leuten für junge Leute mit einer coolen und tollen Stimmung.» Nils Hafner, Experte für Kundenbeziehungsmarketing und Professor an der Hochschule Luzern, sprach über die Balance zwischen Kommunikations-Effizienz und Bullshit Bingo! Gerade in Zeiten schrumpfender Budgets wird Effizienz und Effektivität von Kampagnen immer notwendiger, der Wettbewerb wird gefühlt härter. Wichtig ist daher, dass Kunden das Produkt nicht nur erleben und bewerten, sondern auch weiterempfehlen – eine langfristige, glückliche Kundenbeziehung muss angestrebt werden.

Laut Gordon Nemitz, Executive Strategy Director bei Wirz, ist das Geheimnis einer erfolgreichen, kreativen Kampagne Mut. Zu viele Marketeers stellen sich schon bei der Konzeption von Kampagnen die Frage nach der Umsetzbarkeit und verwerfen dadurch einzigartige Ideen.

Eine einzigartige Idee hatte auch Niko Alm – «Der Mann mit dem Nudelsieb». Als er 2008 seinen neuen Führerschein beantragte, stolperte er über eine Ausnahmeregelung: Aus religiösen Gründen seien Kopfbedeckungen auf dem Führerscheinfoto erlaubt. Als Anhänger des «Fliegenden Spaghetti-Monsters» ist es also quasi seine Pflicht, auf offiziellen Fotos ein Nudelsieb zu tragen. Die Geschichte ging um die Welt – Der Spiegel, BBC und sogar CNN berichteten über den Pastafari. Mit seiner österreichischen Agentur Super-fi zeichnet Alm für zahlreiche kreative Online-Kampagnen verantwortlich. Die drei Säulen einer erfolgreichen Kampagne? Reichweite, Relevanz und Reputation.

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Niko Alm

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Zahlreich erschienene Teilnehmende

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Board Schweiz

 

Hochspannung: Kampagne für Lehrstellen-Portal

Mit einer Kampagne der Zürcher Agentur Hochspannung soll das Lehrstellen-Portal Toplehrstellen.ch für die Berufe der Gebäudetechnik bekannt gemacht werden.

Die Rekrutierungskampagne für die Berufslehren in der Gebäudetechnik ist seit Anfang Mai in der ganzen Schweiz und in drei Sprachen im Einsatz. Mit einem auf die Zielgruppe massgeschneiderten TV-Spot wird derzeit schweizweit on- wie offline die Zielgruppe (13- bis 16-jährige Jugendliche) aufgefordert, die Website Toplehrstellen.ch zu besuchen und sich über Berufe in der Gebäudetechnik und offene Lehrstellen zu informieren.

Kreiert und umgesetzt wurde die Kampagne von Hochspannung. In einem 30-sekündigen Werbespot sieht man Jugendliche in ihrer Freizeit, wie sie leidenschaftlich und gekonnt richtig «abrocken». Entsprechend dazu folgt am Ende des Werbefilms die Auflösung «Unsere Lernenden rocken.» Durch den gesamten Werbespot zieht sich auch das im letzten Jahr neu eingeführte Qualitätslabel «Wir, die Gebäudetechniker.» Unter diesem Label vereinen sich seit 2012 Gebäudetechnikplaner, Spengler, Lüftungsanlagenbauer, Sanitär- und Heizungsinstallateure.

Der Spot läuft unter anderem auf MTV, Pro7, Joiz, RTL, RTL 2, Vox, Viva und online auf Wilmaa, Zattoo und Teleboy. Banner und diverse andere Online-Massnahmen runden die integrierte Gesamtkampagne ab.

Verantwortlich bei Suissetec: Hans-Peter Kaufmann (Direktor), Benjamin Mühlemann (Leiter Kommunikation), Natalie Aeschbacher (Web Managerin/Projektleiterin), Marisa De Genua (Sachbearbeiterin Werbung/ Kommunikation). Verantwortlich bei Hochspannung: Nicole Caviezel, Matthew Katumba, Lily Metzker, Sascha Pacino, Alex Taiganidis, Nadine Ticozzelli, Sarah Uhler. Filmproduktion: Panam Film.

Radio Zürisee mit neuem VR-Präsidenten

Urs Wickihalder löst das zurücktretende Gründungsmitglied Theodor Gut an der Spitze des Verwaltungsrates von Radio Zürisee ab. Neu im Aufsichtsgremium sind zudem TBWA-CEO Matthias Kiess und Kooaba-CEO Till Quack.

Theodor Gut hat das Präsidium anlässlich der Generalversammlung am 14. Mai in Rüschlikon abgegeben und tritt aus dem Aufsichtsgremium zurück. Während 30 Jahren war er laut Mitteilung die zentrale Figur von Radio Zürisee. Als Mann der ersten Stunde im Jahr 1983 engagierte sich der heute 64-Jährige mit viel Herzblut beim Aufbau des Seesenders. Unter seiner Führung erhielt Radio Zürisee Ende 2008 eine neue Konzession für die Region Zürich-Glarus. Gut bleibt als Verwaltungsratspräsident und Geschäftsleiter der Zürichsee Medien, der Muttergesellschaft von Radio Zürisee, auch künftig mit dem Seesender verbunden.

Neuer Verwaltungsratspräsident von Radio Zürisee ist Urs Wickihalder. Der 38-jährige Anwalt aus Neerach gehört dem Verwaltungsrat bereits seit 2007 an und wurde von der Generalversammlung einstimmig für eine Amtsdauer von drei Jahren gewählt.

Neu nehmen Matthias Kiess und Till Quack Einsitz im Verwaltungsrat von Radio Zürisee. Matthias Kiess ist 45 Jahre alt, wohnt in Oberrieden und führt als CEO die Agentur TBWA. Der 34-jährige Till Quack aus Zürich leitet Kooaba, einer der weltweit führenden Anbieter für Bilderkennung. Beide sind von der Generalversammlung ebenfalls einstimmig bis 2016 gewählt worden.
 

Franz & René: Kampagne für die Feuerwehr

Franz & René lancierte am Mittwoch die zweite Welle der Rekrutierungskampagne der Freiburger Feuerwehren. Konkret soll die Kampagne an unerwarteten Orten und mit originellen Inhalten das Interesse der jungen Menschen für die Feuerwehr wecken.

Gleichzeitig sollen die Überraschungselemente der Kampagne beim Verlassen der Bars zu Diskussionsstoff und angeregten Gesprächen führen. «Talentierte Feuerlöscher interessieren uns sehr!» – mit dieser Botschaft werden ab heute die jungen Menschen im Pissoir von über 40 Bars und Restaurants des Kantons Freiburg begrüsst. Dann geht’s los: Trifft der Urin die rote Flamme, welche mit einer thermoaktiven Tinte behandelt wurde, verschwindet diese.

Mit dem Start der ersten Kampagne im Herbst 2012 in der Stadt Freiburg wurde viel bewegt, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie war Gesprächsthema bei den Jungen, in den Medien und in den sozialen Netzwerken. Der Stützpunkt der Stadt Freiburg konnte seine Personalbestände erhöhen und hat gleichzeitig eine Vorreiterfunktion wahrgenommen. «Es ist jetzt an den anderen Stützpunkten des Kantons, vom Erfolg dieser Kampagne zu profitieren und neue Mitglieder für das Feuerwehrkorps zu rekrutieren», erklärt Jean-Claude Cornu, Direktor der KGV, verantwortliche Institution für die Feuerbekämpfung im Kanton Freiburg.

Zusätzlich zum thermoaktiven Sticker in den Herren-WC werden die Besucher der Toiletten der Damen und Herren auf den Spiegeln oberhalb der Lavabos den Umriss eines Feuerwehrhelmes mit dem Text «Du siehst heiss aus mit diesem Helm!» finden. Wer interessiert ist und Spass an Fotos hat, kann sich so vor den Spiegel stellen, dass der Helm und der Kopf zusammenpassen und schnell ein Foto mit dem Handy schiessen und es dann per E-Mail an die Adresse [email protected] senden. Bis Ende Juni werden auf dieser Seite alle Schnappschüsse in einer Galerie (Fribourg-on-fire.ch) präsentiert und zum Wettbewerb zugelassen. In den ersten Tagen des Monates Juli werden dann die fünf originellsten und besten Fotos ausgewählt und mit je zwei Eintritten ins Badeerlebnis «Les Bains de la Gruyère in Charmey belohnt.

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Aggressive Kreditwerbung: Verbot gefordert

Kreditfirmen sollen nicht mehr mit aggressiver Werbung auf Kundenfang gehen dürfen. Die Wirtschaftskommission (Wak) des Nationalrats schlägt ein Verbot von aggressiver Werbung für Kleinkredite vor. Die Branche soll aber selbst definieren, was als zu aggressiv gilt.

Im Juni schickt die Kommission den Gesetzesentwurf in eine Vernehmlassung, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Die Kommission hiess die Vorlage mit 24 zu 1 Stimmen gut. Angestossen wurde das Gesetz mittels einer parlamentarischen Initiative von Nationalrätin Josiane Aubert (SP/VD). Diese befürchtet, dass Leute durch die Werbe-Verlockungen der Kreditunternehmen dazu verführt werden, einen Kredit aufzunehmen, den sie nicht tragen können und der sie in eine Schuldenspirale treiben kann. Für die Folgen müsse schliesslich die Allgemeinheit aufkommen.

Die vorgeschlagene Lösung, an der die Branche mitarbeitete, sieht eine Selbstregulierung vor. Eine Konvention der Kreditbranche soll definieren, welche Art Werbung als nicht aggressiv und deshalb als erlaubt gilt. Kommt keine Einigung zustande, kann der Bundesrat regeln, welche Werbung zu aggressiv ist.

Im weiteren will die Wak die Kreditfähigkeitsprüfung verschärfen. Sie lehnte es aber ab, Expresskredite ebenfalls unter das Konsumkreditgesetz zu stellen. Abgelehnt hat die Wak die Forderung, nationale Präventionsprogramme gegen die Jugendverschuldung mit einer Umsatzabgabe der Kreditfirmen zu finanzieren. Sie empfiehlt mit 14 zu sieben Stimmen bei drei Enthaltungen, eine parlamentarische Initiative von Hugues Hiltpold (FDP/GE) abzuschreiben. Bei den Kantonen gebe es kein Bedürfnis für die Koordination der Prävention durch den Bund, hielt die Wak fest. (SDA)

Teaserbild: Keystone
 

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