Ammarkt für TVO: Kampagne zum Neuanfang

Das Ostschweizer Fernsehen TVO präsentiert sein komplett neues Sendekonzept. Der Regionalsender wagt einen radikalen Neuanfang. Ammarkt zeigt in der begleitenden Kampagne: Viele haben sich schon erfolgreich neu erfunden.

TVO feiert mit «60 Minuten» eine besondere Premiere. Das neue Magazin des Ostschweizer Fernsehens löst laut Mitteilung ausnahmslos alle bisherigen Inhalte ab und präsentiert täglich ab 18 Uhr eine neue Stunde mit News, Talks und Reportagen aus der Ostschweiz. Zwei Moderatoren, ein neues Studio und alles Wissenswerte und Spannende zu Ostschweizer Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Gesellschaft und Lifestyle.

Den Entscheid zur grundlegenden Veränderung von TVO dramatisiert Ammarkt anhand der beeindruckenden Biografien von internationalen Persönlichkeiten. «Schon viele haben sich erfolgreich neu erfunden.» Darunter 50 Cent, Arnold Schwarzenegger, Marilyn Manson, Che Guevara oder Angela Merkel. Mit Kino-, TV- und Radiospots, Plakaten, Anzeigen und Bannern wird die Kampagne in der Ostschweiz nicht zu übersehen sein. Der Zeitraum der Kampagne erstreckt sich von zwei Wochen vor, bis zwei Wochen nach der Premiere von «60 Minuten».

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Schoch&Sonders: Risoletto-Redesign

Serranetga: Galaxy S4-Promotion für Samsung

In den vergangenen drei Monaten hat Serranetga für Samsung diverse Facebook-Kampagnen kreiert und umgesetzt und so die Anzahl Facebook-Fans von 59'000 auf 118'000 verdoppelt. Im aktuellen Projekt wird die Offline-Promotion des neuen Galaxy S4 online erlebbar gemacht.

Serranetga kreierte für den Kunden eine Fotowand in der Form eines übergrossen Galaxy S4. Besucher des Galaxy Studios, das vom 29. April bis zum 9. Juni an verschiedenen Standorten halt macht, können sich darin ablichten lassen. Anschliessend werden in der von Serranetga entwickelten Facebook-App «Entertain Us» per Voting die besten Schnappschüsse gekürt. Den drei Erstplatzierten winkt ein Meet & Greet mit Robbie Williams. Im Weiteren werden Besucher des Galaxy Studios beim Lösen kniffliger Aufgaben gefilmt. Der so generierte Videocontent (15 Videos) wird nach und nach auf den Social Media Channels von Samsung erscheinen und soll die Offline-Promotionstour online erlebbar machen. Moderiert werden die Challenges von Serranetgas Bloggerin und Social Media-Expertin Mirjam Herms. Samsung Schweiz war die vergangenen Monate hierzulande die am schnellsten wachsende Facebook-Seite, wie es in einer Mitteilung heisst.

Verantwortlich bei Samsung Schweiz: Dimitrj Egloff (Projektleitung). Verantwortlich bei Serranetga: Nicolas Hostettler (Beratung), Stefanie Lang (Art Direction), Thomas Blumer (Idee/Konzept), Mirjam Herms (Content Production/Moderation), Julia Miller (Design), Christos Margaris (Motion Design), Tobias Bühler (Film/Schnitt), Michel Nellen (Foto), Martin Villiger (Sound Design).
 

http://www.youtube.com/watch?v=KmgJioRg5_4

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Michael Sorg ist neuer Mediensprecher der SP

Die SP Schweiz hat einen Nachfolger für ihren abtretenden Medienverantwortlichen Andreas Käsermann gefunden: Michael Sorg war während seines Studiums persönlicher Mitarbeiter von SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr, der zu dieser Zeit auch SP-Präsident war.

Der 32-jährige Sorg hat in Bern Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Nach dem Studium arbeitete er beim Internetvergleichsdienst Comparis und leitete seit 2010 dessen Marketingabteilung. Andreas Käsermann verlässt die SP Schweiz Ende Juni. Die Kündigung erfolgte aus  «rein persönlichen Gründen», wie er im März erklärte. Käsermann kam im Jahr 2008 als Medienverantwortlicher zur SP. Vorher arbeitete er als Journalist. (SDA)
 

Neues Internetportal der Bündner Museen

Das Amt für Kultur des Kantons Graubünden hat gemeinsam mit den rund 90 Museen und Kulturarchiven im Kanton das durchgängig viersprachige Portal Museen-graubuenden.ch und den Führer «Die Museen im Kanton Graubünden» erarbeitet.

Die Museen und Kulturarchive im Kanton Graubünden präsentieren sich ab dem 26. April 2013 erstmals auf einem gemeinsamen Internetportal. Ziel war es, die 93 Institutionen im Kanton gemeinsam abzubilden und damit auf die grosse Vielfalt aufmerksam zu machen. Der visuelle Ansatz des Museumsportals Museen-graubuenden.ch soll laut Mitteilung spielerisch und sachlich zugleich sein: Die interaktive Graubünden-Karte erlaubt einen direkten Besuch jedes einzelnen Museums. Die Museen können zudem nach Kategorien oder regionalen Kriterien angezeigt werden und ein Joker zeigt bei jedem Klick ein neues Überraschungsmuseum.

Jede Region wird in einem kurzen Portrait charakterisiert, jedes Museum präsentiert in Wort und Bild seine inhaltlichen Schwerpunkte und kulturellen Besonderheiten. Damit wird potentiellen Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland eine umfassende, kompakte und durchgängig gestaltete Übersicht zu den einzelnen Häusern geboten. Ebenfalls aufgeschaltet sind allgemeine Besucherinformationen (Adresse, Öffnungszeiten, Eintrittspreise) und Aktualitäten. Neben den bereits etablierteren Institutionen sollen auch weniger bekannte Museen und Kulturarchive vorgestellt werden. Das Portal informiert in vier Sprachen (Deutsch, Rätoromanisch, Italienisch und Englisch).

Verantwortlich beim Amt für Kultur Graubünden: Barbara Gabrielli (Gesamtprojektleitung), Armon Fontana (Redaktion); Christof Kübler (Teilprojektleitung). Verantworlich für die Umsetzung: Thomas Kaiser, Wortwert, Chur (Text); Arbeitsgemeinschaft Norbert Riedi, Ramun Spescha, Chur (Gestaltung/Realisation); Creative Consulting: Valentina Herrmann, Deep, Chur (Technische Umsetzung Website); Übersetzungsdienst Standeskanzlei Graubünden, Lia Rumantscha, Paola Gianoli Tuena, Coppet, Tell IT Translations (Übersetzungen); Panotours (Panoramabilder).

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Presserat weist Beschwerde gegen Tages-Anzeiger ab

Der Tages-Anzeiger hat mit seiner Berichterstattung über mutmassliche Misshandlungen in einem Thurgauer Kloster nicht gegen die journalistischen Richtlinien verstossen. Der Presserat hat eine Beschwerde gegen eine Artikelserie vom vergangenen Jahr abgewiesen.

In fünf Artikeln hatte der Tages-Anzeiger von Juni bis September 2012 über schwere Vorwürfe gegen einen Pater des Klosters Fischingen berichtet. Ein ehemaliger Schüler legte dar, er sei vom Pater wiederholt geschlagen und sexuell missbraucht worden. Ein anonymer Beschwerdeführer sah durch die Berichterstattung mehrere Punkte der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalisten und Journalistinnen» verletzt. Unter anderem warf er der Zeitung die Verbreitung von unbestätigten Informationen ohne Rücksicht auf die Unschuldsvermutung vor.

Zwar sei der Tonfall in den beanstandeten Artikeln zuweilen anklägerisch und einseitig, schreibt der Presserat nun in seiner Antwort. Trotzdem sei für den Leser erkennbar, dass der Sachverhalt umstritten und der Angeschuldigte nicht verurteilt sei. Zudem liege der Vorwurf des Missbrauchs in einem Kinderheim im öffentlichen Interesse.

Privatsphäre verletzt

Eine weitere Beschwerde wies der Presserat zumindest in Teilen ab. Der Westschweizer Wochenzeitschrift L'Illustré war vom Waadtländer Anwaltsverband vorgeworfen worden, bei der Berichterstattung über die Festnahme eines mutmasslichen Pädophilen die Unschuldsvermutung verletzt zu haben. Ausserdem habe die Zeitschrift die Privatsphäre des Angeschuldigten missachtet. L'Illustré ist mit der Veröffentlichung eines Passfotos sowie weiterer Details des Angeschuldigten tatsächlich zu weit gegangen, wie der Presserat festhält. Die Unschuldsvermutung sah das Gremium jedoch nicht verletzt. (SDA)

Zu guter Letzt: Dänische Delikatessen

Als Coca Cola entdeckte, dass sich im eigenen Logo die dänische Flagge versteckt, wurde es höchste Zeit für eine Runde Gratis-Fähnchen.

Die «Entdeckung» geht aufs Konto der Agentur McCann aus Kopenhagen. Ein willkommener Zufall, denn Dänemark gilt laut offizieller Studien seit jeher als Land mit den glücklichsten Bewohnern der Welt. Da Dänen scheinbar traditionellerweise ihre Liebsten Fähnchen schwenkend am Flughafen abholen, selten aber Fähnchen dabei haben, lag die Idee auf der Hand. Kostenlose Dänemark-Fähnchen aus dem Coca Cola-Dispenser für alle. Einfacher Effekt, schöner Effekt. Mit ein paar Pinselstrichen liesse sich aus dem Cola-Logo übrigens auch die Schweizer-Flagge kreieren – und hätte erst noch von Beginn weg den korrekten Rot-Ton zur Verfügung (siehe unten). (hae)
 

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Quajou-Talk zum TV-Quoten-Debakel

Der Verein Qualität im Journalismus lud am Montag anschliessend an seine Generalversammlung zu einem Talk ins Ringier Medienhaus zum aktuellen Thema «Das Quoten-Debakel: Wie endet der Blindflug des Schweizer TV-Werbemarktes?»

Es diskutierten Dominik Kaiser, Managing Director 3+ TV Network, Christof Kaufmann, CEO Aegis Media Group und Marco de Stoppani, VR-Präsident Mediapulse. Die Gesprächsleitung teilten sich Hannes Britschgi, Ringier Publizist und Urs Bühler, NZZ Redaktor.

Marco de Stoppani erläuterte, warum überhaupt eine neue Messmethode gesucht werden musste. Einerseits sei dies auf Druck des Marktes geschehen, weil das bisherige Telecontrol-System gewisse Dinge, die immer wichtiger würden (zum Beispiel zeitversetzte Nutzung, Nutzung auf PC) nicht messen konnte; andererseits aber auch, weil die bisherigen Telecontrol-Messgeräte am Ende ihres Lebenszyklus angelangt seien. Nach einer internationalen Ausschreibung erhielt die Firma Kantar den Auftrag. Ein neues Panel wurde aufgebaut. Im Dezember 2012 begannen die Erhebungen. Geplant war ursprünglich eine Veröffentlichung Ende Januar. Diese wurde aber auf Beschluss des Verwaltungsrates der Mediapulse immer wieder verschoben. Schliesslich dann durch eine superprovisorische Verfügung von 3+ ganz verunmöglicht.

Das Chaos ist komplett, seit anfangs Jahr gibt es keine TV-Quoten mehr. Die Sender und Vermarkter erhalten diese zwar, dürfen sie aber ihren Kunden nicht weitergeben. Für Christof Kaufmann eine «sehr unbefriedigende Situation.» Mit Galgenhumor meinte er, «das Spezielle an der Situation ist, dass etwas fehlt, von dem wir gar nicht wissen, was es eigentlich ist.» Aber auch für Dominik Kaiser, dessen Sender 3+ die superprovisorische Verfügung erstritt, weil er der Überzeugung ist, dass es viele ungelöste methodische Ungereimtheiten gibt, ist die Situation unangenehm: «Wir sind der einzige Sender in der Schweiz, der sein Programm kontinuierlich den Quoten anpasst. Wir haben heute zwar Zugang zu Zahlen, aber wir meinen, dass diese Zahlen auf falschen Grundlagen beruhen und deshalb können wir unser Programm nicht optimieren.»

Wie geht es weiter? Im Raume steht ein langer Forderungskatalog von 3+, aber auch Goldbach Media hat einen solchen deponiert. Mediapulse muss dazu Stellung nehmen. Marco de Stoppani will nun im Gespräch mit allen Beteiligten zu einer Lösung kommen, die die meisten strittigen Punkte zufriedenstellend lösen sollte. Ob und wann das geschieht, bleibt vorderhand noch offen. Hannes Britschgi meinte zum Schluss nur lakonisch. «Wir bleiben dran.» Wir auch. (pcm)

Zum Thema:

Werbewoche.ch/telesuisse-stellt-auftrag-der-stiftung-mediapulse-in-frage
Werbewoche.ch/kritik-der-quoten
Werbewoche.ch/zeitung/zur-sache-alle-rein
Werbewoche.ch/zeitung/zur-sache-schweigen-im-walde

 

Statement entspannt neu im Ease Design Spa

Das neu eröffnete Ease Design Spa im Zürcher Puls 5 und Statement entspannen sich von nun an gemeinsam. Die Zürcher Agentur unterstützt das neue Day Spa mit Ideen und Konzepten zur Markenbildung und -aktivierung.

In allen PR-Belangen erhält das Spa zusätzliche Unterstützung von der PR-Agentur Passion for Brands. Verantwortlich für das Interior, den visuellen Auftritt und die Website sind die mehrfach ausgezeichneten Designer Dyer-Smith Frey und für die Textkonzeption konnte Claudia Sebald gewonnen werden, wie es in einer Mitteilung heisst.

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Michael Meyer von Diesel zu Hipeak BTL

Nach sieben Jahren in der Textilbranche wechselt Michael Meyer die Fronten. Der ehemalige  Marketing- und Verkaufsleiter von Diesel Schweiz ist neu Managing Partner der Agentur Hipeak BTL.

Zuvor war Meyer Brand Manager bei Bacardi sowie Event- und BTL-Manager bei JT Internatonal (Camel/Winston). «Ich verfolge den Weg von Hipeak BTL schon lange und habe mit dem Team schon einige Projekte realisiert», so Michael Meyer in einer Mitteilung. Michael Meyer stösst neben Linus Eidenbenz, Daniel Rasumoswky und Philip Eggenberger als vierter Partner zur Agentur, die seit anfangs Mai auch eine Niederlassung in Lausanne unterhält. Im kommenden August wird zudem ein Rebranding der Agentur vollzogen: Aus Hipeak BTL wird Jeff. «Der alte Name hat aus historischen Gründen ein gewisses Verwechslungspotential», sagt Meyer. Jeff stehe für «Joint efforts» – zusammen mit dem Kunden sei man doppelt so stark. Der Name sei frech, eingängig und repräsentiere die Agentur perfekt. «Unser Ziel ist es, die führende BTL Agentur der Schweiz zu werden», so Meyer.
 

Joiz Deutschland: Moderationsteam komplett

Im Sommer startet der Social-TV-Sender Joiz im deutschen Markt und bereits jetzt steht das siebenköpfige Moderatorenteam. Die bewährten Formate «Living Room», «Noiz» und «Joizone» werden auch in Deutschland zu sehen sein.

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Alexandra Maurer, bereits seit zwei Jahren als Moderatorin für Joiz in der Schweiz tätig, wird künftig das Live-Talk-Musik-Format «Living Room» aus Berlin moderieren (Werbewoche.ch berichtete).

Maurice Gajda entschied das Moderatoren-Online-Voting mit über 21 Prozent klar für sich und setzte sich gegen weitere 25 Kandidaten als erster durch (Werbewoche.ch berichtete). Der 29-jährige gebürtige Magdeburger ist bekennender Musikfan und moderierte jahrelang beim Berliner Sender Radio Fritz. Jetzt folgt der Schritt ins Fernsehen in den «Living Room».

Melissa Khalaj ist im «Wohnzimmer» die Dritte im Bunde. Die 23-jährige Münchnerin sammelte bereits verschiedene TV-Erfahrung: Vor der Kamera bei Popstars on Stage und der aktuellen Pro Sieben Webshow «Etage 7» sowie hinter der Kamera beim Casting zu «Austria's next Topmodel».

Die 21-jährige Fränkin Antonia Scheurlen hat eher einen Radio-Background. Im Rahmen ihrer Ausbildung moderierte und gestaltete sie unter anderem sechsstündige Livesendungen bei Radio Energy Nürnberg. Jetzt wagt sie den Sprung ins TV und wird ab Sommer das Talk-Format «Joizone» moderieren.

Martin Tietjen, 27 Jahre alt, wird «Joizone» mit Antonia Scheurlen im Wechsel moderieren. Der Hamburger wusste schon sehr früh, dass er vor der Kamera arbeiten möchte. 2007 sammelte er bereits erste Erfahrungen als Schauspieler in der TV-Soap «Gute Zeiten – Schlechte Zeiten». Beim NDR absolvierte er ein Volontariat und entdeckte ganz klar seine Leidenschaft für Moderation.

Julia Krüger, die 22-jährige Thüringerin mit Wohnsitz in Hamburg, ist in den Endzügen ihres Studiums Media Acting und Rhetorik und wird bei Joiz in Berlin künftig das News-Format «Noiz» moderieren. Sie erprobte ihr Talent und Können bereits in Werbespots und arbeitete bei Antenne Thüringen und Kika in Erfurt.

Kevin Klose, 23 Jahre alt, gebürtiger Greifswalder und Noiz-Sparringpartner von Julia, studiert in Mainz Geisteswissenschaften und sammelte im Rahmen der Internet-Late-Night-Show «Absolut Video Show» bereits einschlägige Erfahrungen. Schon als Teenager überzeugte Kevin als Nachwuchsmoderator im regionalen TV und Radio.

«Ich freue mich wirklich sehr auf die Zusammenarbeit mit jedem einzelnen. Die Mischung stimmt, und so gehen wir mit einem starken Moderatorenteam in Deutschland im Sommer an den Start. Jeder der Sieben bringt nicht nur Talent und Können in den Sender, sondern wird auch seinen ganz eigenen Charakter und Style in die einzelnen Formate einbringen. Mit diesem Team werden wir Joiz in Deutschland unseren Zuschauern auf Augenhöhe präsentieren und gemeinsam mit unseren Gästen eine frische, neue und transmediale Plattform entstehen lassen», so Carsten Kollmus, Geschäftsführer Joiz in Deutschland.
 

Zwei Schweizer gewinnen Studenten Oscar

Die Schweiz feiert einen historischen Erfolg mit zwei Gewinnern des Student Academy Award 2013: Talkhon Hamzavi erhält die Auszeichnung für seinen Kurzfilm «Parvaneh» und Mauro Mueller für «Un mundo para Raúl».

Zwei Schweizer Kurzspielfilme sind unter den grossen Gewinnern des 40. Student Academy Awards. «Parvaneh», der Abschlussfilm an der Zürcher Hochschule der Künste von Talkhon Hamzavi, ist einer von drei Preisträgern in der Kategorie «Foreign» (Bester ausländischer Film). «Un mundo para Raúl» von Mauro Mueller, der als Abschlussarbeit an der Columbia University in New York entstand und von Contrast Film (Zürich) koproduziert wurde, ist in der Kategorie «Narrative» ausgezeichnet, in welcher es ebenfalls drei Gewinner gibt.

Gold, Silber oder Bronze?

Die zwei Filmemacher und ihre Produzenten erfahren am 8. Juni, ob ihre Filme den ersten (Gold), zweiten (Silber) oder dritten (Bronze) Platz erreichen. Die Studenten-Oscars werden in fünf Kategorien verliehen: «Alternative», «Animation», «Documentary», «Foreign» und «Narrative». Die Auszeichnung verschafft den beiden Werken weitere hohe Aufmerksamkeit. Der 24-minütige «Parvaneh» gewann bereits zwei Preise und war an rund zehn Festivals zu sehen; der 15-minütige «Un mundo para Raúl» ist bereits an rund 15 Festivals eingeladen worden und hat acht Auszeichnungen erhalten.

Historischer Erfolg für den Schweizer Kurzfilm

Zum ersten Mal überhaupt gewinnen zwei Schweizer Werke im gleichen Jahr einen Studenten-Oscar. Die Regisseurin Talkon Hamzavi und der Regisseur Mauro Mueller reisen Anfang Juni nach Los Angeles, um an der «Student Academy Awards Week» teilzunehmen, die der Preisverleihung vom 8. Juni 2013 vorausgeht. Diese findet im Samuel Goldwyn Theater in Beverly Hills statt. Bisher haben zwei Schweizer die begehrte Trophäe erhalten: Reto Caffi für «Auf der Strecke» 2008 in der Kategorie «Foreign» und Michael Schaerer mit «Warmth» 2001 in der Kategorie «Alternative».

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