Südostschweiz Medien mit mehr Umsatz und Gewinn

Letztes Jahr haben die Südostschweiz Medien in Chur beim Umsatz zugelegt und mehr Gewinn erzielt. Sorgen bereitet dem Medienhaus das traditionelle Zeitungsgeschäft.

Der Gegenwind für die traditionellen Medien wie Zeitungen und Zeitschriften sei stark. Dies teilte das Medienhaus Südostschweiz Medien, das unter anderem die Werbewoche herausgibt, am Freitag mit. Der verhaltenen Entwicklung im Print sei deshalb mit Massnahmen begegnet worden: Ein Spar- und Effizienzsteigerungsprogramm wurde optimiert, um vor allem «versteckte Kosten besser eliminieren zu können».

Trotz der Probleme im Print können die Südostschweiz Medien für 2012 stabile Zahlen ausweisen. Der Betriebsertrag stieg um eine halbe Million Franken auf 136,2 Millionen Franken und der Cash flow um 1,5 auf 5,3 Millionen Franken. Im Jahr 2012 wird, nach dem Verlust im Vorjahr, wieder ein Jahresgewinn ausgewiesen, der sich auf 1,1 Millionen Franken beläuft.

Neues Medienhaus im Fokus

Nach Angaben des Churer Medienunternehmens stand das vergangene Jahr im Zeichen der Planung des neuen Medienhauses. Das Bauvorhaben sei von den Stadtbehörden bewilligt worden. Es soll im Herbst gestartet werden. Die Medienhaus wird laut Südostschweiz Medien nach einer Bauzeit von 12 bis 15 Monaten allen Beschäftigen, die in Chur und Umgebung an unterschiedlichen Standorten tätig sind, ein attraktives Arbeitsumfeld bieten. Der Bau soll nach den neuesten Erkenntnissen der Medienkonvergenz strukturiert werden und es den Südostschweiz Medien ermöglichen, die digitale Zukunft optimal zu planen. (uma/SDA)
 

Bildschirmwerbung bald auch an der Strasse

An Zürichs Hauptachsen sollen bald sieben grosse Bildschirme stehen und Werbung zeigen. Trotz Bedenken seitens Roadcross will man aber nicht dagegen vorgehen, wie 20 Minuten am Freitag schreibt.

Autofahrer sollen also schon bald von sieben sogenannten City eBoards am Strassenrand unterhalten werden. Als Baugesuche eingegeben, ausgeschrieben und profiliert sind Standorte an der Hohlstrasse, Luggweggstrasse, Allmendstrasse, Leimbachstrasse, Rosengarten, Schaffhauserstrasse (Oerlikon) und Bucheggstrasse, wie APG-Geschäftsleitungsmitglied Beat Holenstein gegenüber Werbewoche.ch sagt. Grundsätzlich lehne die APG sich mit dem Projekt an das Konzept der digitalen Umsetzungen der APG|SGA in den SBB-Bahnhöfen an. Dies, damit Kunden und Werbeauftraggeber möglichst von standardisierten Lösungen und Produkten profitieren könnten.

Selbstverständlich versuche man auch der Stadt Zürich insofern einen kommunikativen Mehrwert zu bieten, als dass sie selber diesen Kanal partiell (eine Sequenz in einem Loop) nutzen könne, beispielsweise für Kultur oder Verkehrsinformationen, führt Holenstein aus. «In unseren Präsentationen haben wir der Stadt Zürich auch angeboten, in Notfallsituationen wie dringende Verkehrsmeldungen oder für Fahndungsaufrufe das City eBoard für eine bestimmte Zeit umgehend und vollständig zur Nutzung zu überlassen.» Das sei der Vorteil der digitalen Technologie: der flexible und umgehende Zugriff auf einen reichweitenstarken Kommunikationskanal. Kostenpunkt: Für jede Installation könne von einem tiefen sechsstelligen Betrag ausgegangen werden, so Holenstein.

Ablenkung und Amerikanisierung

«Grosse Werbebildschirme amerikanisieren unseren Siedlungsraum», kritisiert Anita Wyss von der Stiftung Landschaftsschutz gegenüber 20 Minuten. Doch nicht nur der wunderschöne Siedlungsraum rund um die Allmend- oder Hardturmstrasse ist betroffen: So hat Roadcross etwa Bedenken wegen der Verkehrssicherheit. Denn die Werbung könnte Autofahrer ablenken, heisst es bei 20 Minuten weiter. Vorgehen wolle man dagegen aber nicht.

Sind die City eBoards also wirklich eine so gute Idee? Man versuche auch, die Bedürfnisse und gewisse Ängste ernst zu nehmen und Lösungen anzubieten, so Holenstein. «Wir wollen keine grelle, blinkende Werbung, sondern sinnvoll eingesetzte, digitale City eBoards an punktuellen Top-Standorten. Natürlich wollen wir ein Stück der Aufmerksamkeit für uns abschneiden – wie das viele andere Anbieter von verschiedensten Dienstleistungen im öffentlichen Raum auch wollen. Fakt ist: Es ist mir weltweit keine Studie bekannt, die belegen würde, dass Aussenwerbung, sei sie nun analog oder digital, zu Verkehrsunfällen führt.» Dass dieses Argument in Bezug auf Werbung im öffentlichen Raum immer wieder verwendet werde, sei für ihn schwierig nachzuvollziehen, führt Holenstein aus. Vor allem, wenn man bedenke, was sonst alles im öffentlichen Raum abgehe.

In zwei bis vier Monaten soll über das Projekt entschieden werden. Das Amt für Baubewilligungen prüfe derzeit, ob die Bildschirme bewilligt werden können, wie Hochbaudepartementssprecherin Martina Vogel gegenüber 20 Minuten sagt. Sollte das Konzept erfolgreich sein, sollen laut Holenstein in anderen Städten weitere Standorte folgen. (uma)

Teaserbild: 20minuten.ch

 

Nescafé bleibt wertvollste Marke der Schweiz

Die Rangliste der 50 wertvollsten Schweizer Marken wird auch dieses Jahr von Nescafé angeführt, gefolgt von Roche und Novartis. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «Best Swiss Brands 2012», die Interbrand gemeinsam mit dem Magazin Bilanz veröffentlicht hat.

Trotz eines erheblichen Markenwertverlustes ist Nescafé mit einem Markenwert von 10'662 Millionen Franken auch 2013 die wertvollste Schweizer Marke (Werbewoche.ch berichtete). Auf Platz zwei folgt mit 7'668 Millionen Franken Roche. Den dritten Rang nimmt auch in diesem Jahr mit 6'973 Millionen Franken Novartis ein.

Zu den Gewinnern des diesjährigen Rankings gehören Nespresso mit einem auf 2'200 Millionen Franken gestiegenen Markenwert und das Versicherungsunternehmen Die Mobiliar mit einem auf 276 Millionen Franken angewachsenen Markenwert. Beide können sich damit über einen Markenwertzuwachs von 14 Prozent freuen. Zu den grossen Aufsteigern können sich mit jeweils 13 Prozent Wertzuwachs ausserdem Adecco (2'621 Millionen Franken) und Longines (837 Millionen Franken) zählen, genauso wie der Sanitärhersteller Geberit, dessen Wert um 12 Prozent auf 935 Millionen Franken angewachsen ist.

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé gehört mit seinen drei Marken Nescafé (Platz 1), Nestlé (Platz 4) und Nespresso (Platz 13) nach wie vor zu den erfolgreichsten Schweizer Playern. Zusammen weisen die Marken einen Gesamtmarkenwert von 19'512 Millionen Franken auf. Das sind 427 Millionen Franken mehr als noch im Vorjahr. Ein Grund dafür sieht Interbrand in den stark verbesserten Einkommensverhältnissen der BRIC Staaten, die einen leichteren Zugang zu hochwertigeren Nahrungsmittel-Produkten wie beispielsweise Nutrition Solutions erleichtern.

Zahlenmäßig dominiert wird das diesjährige Ranking von der Uhrenindustrie – insgesamt 16 Uhrenmarken befinden sich unter der 50 wertvollsten Schweizer Marken. Zwei davon befinden sich sogar unter den Top 10, Rolex mit 6'637 Millionen Franken (Rang fünf) und Omega mit 3'344 Millionen Franken (Rang zehn). Insgesamt kommen die Uhrenmarken auf einen kumulierten Wert von 19'186 Millionen Franken. Der hohe Gesamtmarkenwert verwundert nicht, denn die Schweizer Uhrenindustrie ist Teil der internationalen Luxusgüterindustrie, die mittlerweile 95 Prozent ihrer Produkte im Ausland absetzt. Im Jahr 2012 wurde erstmals die Exportmarke von 20 Milliarden Schweizerfranken geknackt und die Aussichten auf weiteres Wachstum sind positiv. Mit Ausnahme von Swatch und Rado, die leichte Verluste von einem beziehungsweise sechs Prozent hinnehmen mussten, haben fast alle im Ranking vertretenen Uhrenmarken an Wert zugelegt. Der absolute Gewinner unter den Uhrenmarken ist Longines – mit einem satten Wertzuwachs von 13 Prozent auf 837 Millionen Franken. Keine andere Uhrenmarke hat im letzten Jahr mehr an Wert gewonnen.

Zweitstärkste Branche der Best Swiss Brands 2013 ist der Finanzdienstleistungssektor – mit insgesamt sieben Banken und drei Versicherungsunternehmen. Credit Suisse und UBS belegen wie im Vorjahr die Plätz sieben und acht, mit 3'718 beziehungsweise 3'579 Millionen Franken. Die Kantonalbanken belegen mit einem Markenwert von 2'373 Millionen Franken den 12. Rang. Nicht ganz unbeschadet geht Julius Bär aus den US-Steuerskandalen hervor, das Bankhaus verliert zwei Plätze und belegt mit 1'729 Millionen Franken in diesem Jahr Rang 17. Nicht mehr im Ranking vertreten ist die Privatbank Sarasin, in der Hauptsache auf Grund der Übernahme der Aktienmehrheit und Integration in die Safra Gruppe.

Ein erfreuliches Jahr hat die Pharmaindustrie hinter sich. Dies liegt zum einen in ökonomischen Faktoren wie der Stabilisierung der Medikamentenpreise begründet, aber auch in der besseren Gesundheitsversorgung in den Industrieländern. Besonders in den Schwellen- und Transformationsländern ermöglichen die gestiegenen Einkommens-standards einen besseren Zugang zum Gesundheitsmarkt. Für die stark exportorientierte Pharmaindustrie, stellen dabei die Industriemärkte Europa, USA und Japan, aber auch zunehmend die Schwellen- und Transformationsländer in Asien, Lateinamerika und Osteuropa die wichtigsten Abnehmer dar. In den aufstrebenden Märkten bieten sich sehr grosse Wachstumschancen, insgesamt steht die Branche aber auch vor grössten Herausforderungen.

Reine B2B-Marken sind weiterhin nicht im Ranking vertreten, da sie zu wenig Präsenz in der breiten Öffentlichkeit besitzen. Mit Präsenz ist hier gemeint, dass die Marken durch eine Markierung der Produkte beziehungsweise Dienstleistungen oder durch eine endverbrauchernahe Kommunikation in der breiten Masse, einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Marken wie Sika, mit ihrer Spezialitätenchemie für den B2C-Bereich, erfüllen allerdings diese Anforderungen.

Die Ergebnisse der diesjährigen Studie zeigen, dass die Schweizer Unternehmen vieles richtig machen, so Interbrand. Sie pflegen ihre Marken, sie erschliessen neue Märkte, treiben Innovationen voran und schaffen so Arbeitsplätze. Alle diese Faktoren zusammen sorgen für hohe soziale und wirtschaftliche Stabilität. Doch trotz der wieder erwachenden Konjunkturzuversicht seine die Risiken und Herausforderungen nicht verschwunden. Für Markenverantwortliche bedeute dies, dass sie weiterhin Innovationen vorantreiben, die digitalen Interaktionen mit ihren Kunden kontinuierlich ausbauen und aus den Trends die richtigen Schlüsse für eine optimale Zukunft ziehen müssen.

Diese und weitere Erkenntnisse der Studie finden Sie im Interbrand Ranking
Best Swiss Brands 2013 unter Bestswissbrands2013.ch sowie in der Ausgabe der Bilanz vom 17. Mai 2013.

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Apps für Google-Brille lanciert

Google verbindet seine Computer-Brille Glass mit anderen Online-Diensten. Am Donnerstag wurden Apps unter anderem für das weltgrösste Online-Netzwerk Facebook und den Kurzmitteilungsdienst Twitter vorgestellt.

Damit kann man unter anderem mit der Datenbrille aufgenommene Fotos direkt mit seinen Facebook-Freunden teilen oder bei Twitter reinstellen. Google Glass hat einen kleinen Bildschirm vor dem rechten Auge, über den Informationen angezeigt werden können. Google will damit die Internet-Nutzung unterwegs revolutionieren. So kann man damit mit Sprachbefehlen ein Foto oder Video aufnehmen, sich Navigationsanweisungen einblenden lassen oder eine Google-Suche durchführen. Bei den neuen Apps von Facebook und Twitter bekommt ein Nutzer zum Beispiel zum Beispiel auch Benachrichtigungen von ausgewählten Freunden angezeigt.

Auch mehrere grosse US-Medien – die New York Times, der Nachrichtensender CNN und das Magazin Elle – haben eigene Apps für Google Glass entwickelt. Bei CNN etwa bekommt man Schlagzeilen zu ausgewählten Themenbereichen und kleine Videos oder kurze Bildergalerien angezeigt. Der Online-Speicherdienst Evernote bringt auf Glass eine App, mit der man sich zum Beispiel Einkaufslisten anzeigen lassen kann.

Die Apps wurden bei der Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco vorgestellt. Die Google-Brille ist zunächst für Software-Entwickler und erste Test-Nutzer in den USA verfügbar. Bis sie auf den Markt kommt, dürfte nach früheren Angaben noch etwa ein Jahr vergehen. Bis dahin will Google auch ein Paket von Werkzeugen für App-Entwickler veröffentlichen – ähnlich wie es sie etwa für die Entwicklung von iPhone- oder Android-Anwendungen gibt. Darin sollen auch zusätzliche Funktionen eingeführt werden. Unter anderem wird man in Zukunft Live-Video übertragen können, kündigte Googles Glass-Experte Timothy Jordan an.

Zunächst liess Google nur eine eingeschränkte Palette an Funktionen zu. Dabei geht es hauptsächlich um Bilder, Navigation und Kommunikation per E-Mail oder Kurzmitteilungen. Über Google-Hangouts kann man sich aber auch live mit anderen Mitgliedern des Online-Netzwerks Google+ unterhalten. Der gesamte Datenverkehr – auch wenn es um andere Dienste wie Facebook oder Twitter geht – läuft nicht direkt, sondern über Google-Server. Das liegt daran, dass die Inhalte für die Brille zum Teil aufbereitet werden müssen.

So hat der kleine Glass-Bildschirm eine Auflösung von 640 mal 360 Pixeln, während die meisten Inhalte heute auf Displays mit viel mehr Bildpunkten ausgelegt sind. «Wir machen eine Menge an Optimierung», sagte Jordan. (SDA)

Teaserbild: Google.com/glass

Zehn Regionalsender verlassen Mediapulse Fernsehpanel

Zehn Regionale TV-Sender haben Mediapulse mitgeteilt, dass sie aus dem Fernsehpanel austreten. Die Sender, welche vom Verband der regionalen TV-Sender «Telesuisse» vertreten werden, sind mit den Zuschauerzahlen der neuen TV-Messung von Mediapulse nicht zufrieden.

Dies obschon die neuen, seit Februar 2013 an die Sender gelieferten Zahlen nur in einzelnen Fällen negative Veränderungen zum Verlauf der Zuschauerzahlen des Vorjahres zeigten, so Mediapulse in einer Mitteilung. Man bedaure, dass die Regionalsender nicht mehr mit den Daten aus dem Mediapulse Fernsehpanel arbeiten wollen. Mediapulse relativiert in der Mitteilung die Bedeutung dieses Schrittes und wertet die Kündigung insbesondere als politisches Signal. Auch halte sie weiterhin alle Türen für die ausgetretenen Sender offen.

Es handelt sich dabei um folgende Sender: Léman Bleu Télévision SA, Vaud Fribourg TV SA, Canal 9, Canal Alpha Plus, Tele Bielingue, Stiftung Kabelnetzbasel (Telebasel), Tele 1, TVO, Südostschweiz TV und Teleticino. Die genannten zehn Sender machen gesamthaft einen Anteil von rund 3,5 Prozent am Umsatz der Mediapulse aus. Aufgrund der vorliegenden Kündigung werden diese Sender ab sofort keine neuen Messdaten mehr erhalten, wie Mediapulse weiter schreibt. Das bedeutet, dass die Sender ihren Werbekunden keine aktuellen Fernsehmessdaten mehr zur Verfügung stellen können.

Die Kündigung habe zwei Gründe, sagte André Moesch, Präsident des Regionalfernseh-Verbandes Telesuisse auf Anfrage der SDA. Einerseits könne man die Zahlen nach wie vor nicht für die Arbeit mit den Werbekunden verwenden, andererseits hätten die Sender aber auch kein Vertrauen in die Ergebnisse. «Wir glauben nicht, dass die Zahlen stimmen», sagte Moesch. Bei einigen Sendern gebe es enorme Schwankungen. Es könne ja nicht sein, dass man an einem Tag 20'000 Zuschauer habe und am nächsten 100'000. Zudem seien sie bei einigen Sendern generell viel zu tief.

Noch ist unklar, wie die Regionalsender die Zahlen künftig erheben wollen. Wie Moesch weiter sagte, könnte man beispielsweise mit der WEMF zusammenarbeiten. «Es laufen Gespräche. Sicher ist aber noch nichts. » Eine Rückkehr zu Mediapulse schliesse er aber nicht aus. Voraussetzung sei jedoch, dass das System optimiert werde und verlässlich sei.
Der Sender 3+, der mit Hilfe einer superprovisorischen Verfügung bewirkte, dass die Sender ihre TV-Quoten bis auf Weiteres unter Verschluss halten müssen und nicht an die Werbevermarkter weitergeben dürfen (Werbewoche.ch berichtete) hat nicht gekündigt.
 

Personeller Wechsel bei Goldbach Media

Dani Hess, Sales Director Radio bei Goldbach Media (Switzerland), wechselt per 1. Juni 2013 zum Schweizer Privatsender 3+. Er wird dort als Chief Commercial Officer die Abteilungen Verkauf, Marketing und Business Development leiten.

Vor Goldbach war Hess in einem kleinen australisch-schweizerischen Startup für die Kommerzialisierung einer Social-Gaming-Plattform verantwortlich. Zwischen 2000 bis 2009 lancierte er als Head of Interactive Entertainment das Xbox-Geschäft für Microsoft Schweiz. Auch war er als Head of Campaign Development innerhalb der Swisscom verantwortlich für das Entwickeln von neuen Multi-Channel-Marketing-Kampagnen für alle Geschäftseinheiten. Daniel Hess hat in Zürich Ökonomie und Marketing, sowie in Berlin Media-Management studiert.

Bei Goldbach Media übernimmt der Radioexperte Bruno Oetterli ad interim die Führung des Radio- und Digital Out-of-Home-Teams.

 

«All Eyes on Galaxy S4» im Zürcher Hauptbahnhof

Im Auftrag von Swisscom veranstaltet die Agentur Heimat aus Berlin heute Donnerstag einen crossmedialen Event mit Live-Stream-Film im Zürich HB. Dieser wirbt für die Lancierung des Samsung S4.

An der Aktion von Swisscom und Samsung kann jeder beweisen, ob er das neue Samsung Galaxy S4 wirklich verdient hat. Passanten können das neue Smartphone mit dem Einsatz ihrer Augen gewinnen: Sie dürfen ihren Blick eine volle Stunde lang nicht vom Smartphone abwenden. Bewerber haben heute von 10 bis 20 Uhr Zeit, sich der Herausforderung zu stellen, um ein Galaxy S4 zu gewinnen. Oder sie nehmen den einfacheren Weg: In Zusammenarbeit mit 20 Minuten verlost Swisscom 3 Samsung Galaxy S4.

Auf All-eyes-on-s4.ch kann die Aktion live mitverfolgt werden sowie auf allen grösseren Zeitungsportalen wie NZZ.ch, Tagesanzeiger.ch, Blick.ch und 20minuten.ch. Die Agentur ist bis 20 Uhr in der Haupthalle mit Dreh und Event vor Ort. Für die Produktion des Films zeichnet Who's Mcqueen Picture verantwortlich. Regie führt Kai Sehr.

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Zu guter Letzt: Den Snickers googelts doch!

«Du bist nicht du, wenn du hungrig bist», sagt Snickers. Und vor allem leide die Orthografie. Was also tun? Googel weiss es: Iss ein Snicker‘s. Oder wie schreibt man das schon wieder?

Aus diesem Gedanken hat Snickers eine Google-Adwords-Kampagne lanciert, die auf falsch geschriebene Wörter ausgerichtet ist. Geht man auf Google-Suche nach einem Wort und buchstabiert dieses falsch, erscheint die IT-Polizei, respektive der LinkHype5.ch. (uma)

 

Neuer Schweizer TV-Sender CHTV

Ab dem 10. Juni 2013 wird der neue, private Fernsehsender CHTV schweizweit in HD auf Sendung gehen. Mit dem Programmkonzept, basierend auf Thementagen, soll dem Zuschauer ein abwechslungsreicher Inhalt gezeigt sowie dem Werber innovative Werbeformen angeboten werden.

Der Sender versteht sich als Dienstleister, der nach progressivem Inhalt sucht sowie als mediale Plattform, die Talente mit gesellschaftlichen Ambitionen fördern will. Dies schreibt CHTV in einer Mitteilung vom Donnerstag. «CHTV bietet einen weltoffenen, objektiven und vielfältigen Einblick in verschiedene Lebensweisen und setzt dabei einen speziellen Fokus auf Swissness», sagt Sebastian Aenishaenslin, Co-Geschäftsführer des Unternehmens. Neben dem klassischen Angebot wie Filme, Serien und Dokumentationen suche CHTV die Abwechslung mit eigenen Produktionen an den jeweiligen Thementagen. Man stelle einen hohen Anspruch an die Ästhetik des Senders sowie die Entwicklung von innovativen Werbeformen.

CH Television ist laut Mitteilung ein unabhängiger, auf Innovation bedachter TV Sender. Die Firma sei nachhaltig finanziert und könne sich auf eine solide Kapitalbasis abstützen. Ab dem 10. Juni 2013 soll das Signal vorerst auf SwisscomTV, Zattoo und YplaY ausgestrahlt werden. Eine Erweiterung der Signalverteilung auf weitere Digital-TV-Betreiber soll im Laufe des zweiten Semesters erfolgen.

Der Sender wird von Sebastian und Philippe Aenishaenslin geführt.

 

Wer kopiert hier wen?

Die holländische Künstlerin Marijke Appelman scheint ihren Nachnamen zum Programm zu machen. In ihrem Werk «Nature copies us» simuliert sie eine endlose Kopie einer Zierpflanze.

Das Kunstwerk hängt ab heute Donnerstag auf der 17 Meter langen und 2 Meter breiten Plakatfläche (17zwei) unter der Zürcher Hardbrücke. Das digital manipulierte Bild einer Zierpflanze wiederholt sich ins Endlose und soll die Diskussion auslösen, wer hier eigentlich wen kopiert: Der Mensch die Natur oder umgekehrt? Man könnte darin zum Beispiel eine Abbildung von Menschen sehen.

17zwei ist ein Kooperationsprojekt der Deutschen Bank und der Zürcher Hochschule der Künste. Marco Bizzozero, CEO der Deutschen Bank (Schweiz) meint dazu: «Wir freuen uns, mit diesem dritten Werk von 17zwei eine weitere vielversprechende Künstlerin fördern zu können. Vielleicht animieren wir damit andere, sich ebenfalls für junge Kunst und Kultur einzusetzen.»

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Öffentliche Vernissage im Beisein der Künstlerin ist am Donnerstag, 16. Mai um 17:00 Uhr im Café Segafredo unter der Zürcher Hardbrücke.
 

Cannes Lions lanciert «Lions Live»

Das Cannes Lions Festival of Creativity lanciert in Kooperation mit der Media-Agentur Mindshare und Youtube die Initiative «Lions Live». Dabei werden erstmals Live-Übertragungen von jeweils einem Seminar pro Tag stattfinden.

Die Öffentlichkeit wählt ab 24. Mai, welche Seminare über Youtube abrufbar sein sollen. Vom 24. Mai 2013 bis 09. Juni 2013 kann die Öffentlichkeit über Canneslions.com abstimmen, welche Seminare übertragen werden sollen. Die Videos sind anschliessend bis zwei Wochen nach dem Festival auf dem Youtube-Kanal abrufbar.

Eine Übersicht der wählbaren Seminare gibt es hier.

Philip Thomas, CEO Lions Festival: «Cannes Lions engagiert jedes Jahr weltweit bekannte Redner, die herausragende, inspirierende und zukunftsorientierte Inhalte präsentieren. Wir freuen uns, all denjenigen, die nicht in Südfrankreich dabei sein können, mit der Live-Übertragung einen Einblick zu geben.»

Eine Übersicht der Redner gibt es hier.
 

The PR Factory: Auftritt für Glarner Kantonalbank

Die Agentur The PR Factory hat für die Glarner Kantonalbank einen Produkt- und Kommunikationsauftritt des neuen Angebots «Glarner Set» realisiert. Der Slogan «3-in-1» soll zusammenfassen, um was es beim Glarner Set geht.

Denn das Set bietet Konto, Karte und ein regionales Vorteilsprogramm in einem an, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Beim Vorteilsprogramm profitieren Kunden von Vergünstigungen bei Freizeit- und Kulturangeboten im Kanton Glarus. Dieser Aspekt schlägt sich auch im Design nieder: Ein Bündel aus dem typischen Glarner Tuch soll das neu geschnürte Produktangebot symbolisieren. Auch die eigens dafür gestaltete Glarner Maestro-Karte erscheint im typischen Glarner Design mit Tropfen-Muster.

Die Einführung des neuen Produktangebots wird von verschiedenen Kommunikationsmassnahmen wie einem Produktflyer, Werbe-Inseraten, Veranstaltungsinseraten sowie Online-Banner flankiert. Pünktlich zur Einführung des Glarner Sets lanciert die Glarner Kantonalbank auch ihre neue Facebook-Seite. Konzeption, Layout und Text der Seite wurden durch die Agentur The PR Factory erarbeitet.

Verantwortlich bei The PR Factory: Andrea Miolo-Eberhard (Gesamtverantwortung), Monika Schnoz (Beratung, Projektleitung, Konzept, Text), Sabine Gerhards/Verena Grupp (Design). Verantwortlich bei Glarner Kantonalbank: Patrik Gallati (Leiter Marketing, Gesamtverantwortung).

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