Evoq: Neuer Client Service Director

Colmar von der Goltz übernimmt neu die Rolle des Client Service Directors bei Evoq. Die Zürcher Agentur verstärkt sich damit auf beratender, strategischer und kreativer Seite.

Von der Goltz verfügt laut Mitteilung über breites und spezialisiertes Wissen in der Kommunikationsbranche und bringt über 10 Jahre Agenturerfahrung mit. Er hat in dieser Zeit internationale Kunden sowohl in strategischen Markenaufgaben als auch im digitalen Bereich erfolgreich betreut.

Zuletzt war von der Goltz Beratungsgruppenleiter bei Wirz und betreute Mandate wie Energie Service Biel/Bienne, Bischofszell Nahrungsmittel, Lyreco und Jumbo Baumarkt. Zuvor war er in der Beratung bei Interbrand in Zürich, Köln und Moskau tätig, wo er hauptsächlich Projekte für Telekommunikationsunternehmen (T-Mobile, Megafon) und Finanzdienstleister (Credit- Suisse, LBBW, LLB) realisierte. Von der Goltz absolvierte den BBA an der Parsons School of Design in New York und schloss 2012 den Executive MBA in Marketing an der HWZ Zürich ab.

In seiner neuen Funktion wird Colmar von der Goltz den Ausbau der Evoq-Kundenmandate unterstützen, mit dem Ziel, das Unternehmen im Schweizer Kommunikationsmarkt weiterhin als starken Player zu etablieren.

Maxomedia: Bernhard Herzig wird neuer CEO

Wechsel an der Spitze von Maxomedia. Bernhard Herzig, der Mitgründer und bisherige Leiter Digital übernimmt per 1. Oktober die Leitung der Agentur. Er folgt auf Roman Hirsbrunner.

1996 gründeten Herzig und Hirsbrunner zusammen Maxomedia. In den vergangenen 17 Jahren bauten sie die Agentur vom 2-Mann-Garagenbetrieb zur innovativen 50-Mann-Agentur auf. Jetzt gehen die beiden erstmals getrennte Wege. Warum? «Wir haben den Entscheid gemeinsam gefällt, und er ist uns nicht leicht gefallen.» sagt Herzig. Man habe zusammen viel erreicht, Internet und Werbung in einer Frühform kombiniert, die Entwicklung von Crossmedia-Kommunikation mitgeprägt. Und schliesslich dieses Jahr einen Cyber Lion in Cannes gewonnen.
Jetzt seien sowohl die Agentur als auch die beiden Gründer reif für eine Veränderung. «Wir haben Lust auf etwas Neues, Lust, uns persönlich und beruflich weiterzuentwickeln», sagt Herzig.

Mit Bernhard Herzig nimmt erstmals bei Maxomedia ein Digital Officer das Steuer in die Hand. Hat das Folgen für die Ausrichtung der Agentur? Herzig verneint: «Als Mitgründer hatte ich ja bisher schon Einfluss auf die Agentur. Und wir legen nach wie vor grossen Wert auf eine integrative Sichtweise zwischen Kreation, Beratung und Entwicklung». Aber vielleicht sei es doch ein Zeichen der Zeit, dass der digitale Aspekt auch in der Führung immer mehr Bedeutung erlangt.

Herzig stehen wie bisher Reto Schild als Leiter Kreation und Philipp Tellenbach als Leiter Personal, Finanzen, Administration zur Seite. Neu in die Geschäftsleitung kommt Frank Salathé als Leiter Digital, welcher bereits seit rund zwei Jahren für Maxomedia tätig. Im Zuge dieser Veränderungen hat auch der bisherige Partner und Leiter Beratung René Schwarz beschossen, sich neu zu orientieren und Maxomedia zu verlassen.
 

Ogilvy: Sonderbund zu Henry Fords Geburtstag

Ford feiert dieses Jahr den 150. Geburtstag des Firmengründers Henry Ford. Zu diesem Anlass hat Ogilvy & Mather schweizweit Sonntagszeitungen einen Sonderbund beigelegt.

Wie kein anderer vor ihm veränderte der Automobilpionier Ford mit der Vision, Technologie für jedermann erschwinglich und zugänglich zu machen, die Welt. Mit seiner unternehmerischen Strategie ermöglichte er dem Auto den Siegeszug als Massenerzeugnis. Wie die Ford Motor Company die Vision ihres Gründervaters auch heute immer wieder mit innovativen Ideen und Technologien umsetzt und das Markenversprechen «Go Further» im Alltag lebt, zeigt Ogilvy & Mather Zürich mit einem Sonderbund in verschiedenen Schweizer Sonntagszeitungen.

Redaktionell aufbereitete Stories, Gespräche und Interviews, in denen die Ford-Technologie unterhaltsam verpackt wird, Ford-Anzeigen, die sporadisch verteilt im Bund auftauchen, sowie ein Layout, das sich eng an das der einzelnen Sonntagstitel anlehnt, verleihen dem Auftritt eine Authentizität und unterscheiden den Sonderbund klar von den üblichen, angebotsorientierten Zeitungsbeilagen. Ogilvy & Mather zeichnet verantwortlich für die gesamte Entwicklung und Realisation des 16-seitigen Sonderbundes, von Konzeption, Redaktion, Gestaltung bis hin zur finalen Adaption auf die einzelnen Zeitungslayouts.

Erschienen ist der Automobil Sonderbund von Ford am 15. September in der Sonntagszeitung für die deutsche Schweiz, in Le Matin Dimanche für die französische Schweiz und im Il Caffè für das Tessin.

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: Martin Hänni (Generaldirektor), David Frey (Direktor Marketing), Marcello Varallo (Marketing Communications Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Priska Meyer (AD); Marcel Elsener, Marc Schwitter (Text); Marcel Kohler (Produktion); Sascha Isenschmid, Filippo Salmina (Grafik/DTP), Jonathan Schipper, Sabine Furrer, Michela Girola (Beratung).

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JvM/Limmat: Roman Hirsbrunner neuer CEO

Roman Hirsbrunner übernimmt am 1. Januar 2014 die Führung von Jung von Matt/Limmat und wird neuer Mitinhaber und führt die Agentur gemeinsam mit Alexander Jaggy. Dominique von Matt bleibt Mehrheitsaktionär und ist neben seiner Rolle als VR-Präsident strategischer Berater.

Roman Hirsbrunner hat 1996 mit Bernhard Herzig die Agentur Maxomedia gegründet. Als CEO hat er die digital ausgerichtete Kommunikationsagentur als innovatives Agenturmodell mit grossem Erfolg auf über 50 Mitarbeitende ausgebaut. Der 40-Jährige ist Vollblut-Unternehmer und stärkt die Inhaberkultur von Jung von Matt zusätzlich.

Roman Hirsbrunner ist ein Wegbereiter für neue crossmediale Kommunikationslösungen. Der Wirtschaftswissenschaftler konnte in seiner Laufbahn immer wieder eindrucksvolle Akzente setzen und ist deshalb ein gefragter Referent und Juror an internationalen Wettbewerben. Als Vorstandsmitglied des BSW Leading Swiss Agencies und Dozent für Kommunikation an zahlreichen Fachhochschulen engagiert er sich für die Zukunft der Kommunikationsbranche. «Mit dem Führungsduo Roman Hirsbrunner und Alexander Jaggy werden wir unsere Position als Markenführer in der digitalen Welt weiter stärken. Dass die beiden einzigen Schweizer Gewinner eines Cannes Cyber Lion 2013 zusammenkommen, ist ein Signal», freut sich Dominique von Matt.

Dominique von Matt wird als VR-Präsident weiterhin für die Agentur voll zur Verfügung stehen und Kundenmandate in strategischen Phasen persönlich betreuen. «Ich freue mich, dass ich mit Roman Hirsbrunner meinen Wunschnachfolger für die Führung der Agentur gewinnen konnte und ich meine gesamte Energie in die strategische Beratung unserer Kunden investieren kann.»

In der Leitung der Beratung gibt es ebenfalls eine Veränderung: Rolf Helfenstein, Managing Director und Mitinhaber von Jung von Matt/Limmat, hat sich nach elf erfolgreichen Jahren entschieden, 2014 seine eigene Agentur zu gründen. «Rolf Helfenstein hat die Agentur und deren Qualitätsverständnis geprägt und substanziell zum Wachstum der Agentur in den letzten elf Jahren beigetragen. Dafür danke ich ihm herzlich», sagt Dominique von Matt.
 

Zu guter Letzt: K.I.T.T., hol mich hier raus

«Promi Big Brother» ist selbst für Freunde der gepflegten Trash-Unterhaltung nur schwer zu ertragen. Kein Wunder sinken die Einschaltquoten: Die Show ist von A bis Z schlecht.

Die Ausgangslage war vielversprechend: Die meisten Prominenten waren beim Einzug nicht nur dem Publikum, sondern auch den anderen Bewohnern weitgehend unbekannt («Ich kenne dein Gesicht, weiss aber nicht woher!»). Trash-Shows mit Prominenten leben davon, dass die Teilnehmer entweder nicht mehr, noch nicht oder überhaupt nicht bekannt sind.

Eine Dame beispielsweise war Kandidatin bei der Pro7-Sendung «Catch a Millionaire» und fühlt sich entsprechend als Showbiz-Star. Jenny Elvers zog ein, um ihre Alkohol-Abstinenz unter Beweis zu stellen. Eine dunkelhaarige Sängerin machte irgendwann bei einer Casting-Show mit. Ein Boxer, der als Leistungsausweis schon mal von Klitschko auf die Nase bekam. Mareike Amado übernimmt im Haus die Mutterrolle und hat ihren Hund mitgenommen. Wahrscheinlich kennt man sie auch von irgendwoher. Die Jüngsten werden durch Stars ihrer Generation vor die Bildschirme gelockt: Ein Kandidat spielt bei «Berlin – Tag und Nacht» mit, ein anderer hat zumindest eine beachtliche Youtube-Fangemeinde (wieso genau bleibt dem Rest der Zuschauer schleierhaft). Und natürlich David Hasselhoff, der mit seinem echten Prominentenstatus wie ein Exot im falschen Film wirkt.

So weit, so gut, die Trash-Suppe scheint angerichtet, die Show ein Selbstläufer. Mitnichten. Format-Neuling Sat.1 macht ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Angefangen beim Logo, das so hässlich ist, dass man gleich wieder abschalten möchte. Die beiden Moderatoren Cindy von Marzahn und Oliver Pocher sind des weiteren derart schlecht, dass man vor Fremdscham nur noch im Sofa versinken will: Pochers unsichere Grenzüberschreitungen werden von seinem Gegenüber auf kindliche Art und Weise korrigiert und entschärft. Der tabulose Pocher, der normalerweise durchaus seine Momente hat, verkommt so zum gestutzten Schulbuben, der bei jedem Spruch hofft, nicht von der schnaubenden Frau Moralapostel auf Teenie-Niveau zurechtgewiesen zu werden. Alles wirkt improvisiert, angestrengt und unsicher.

Die Show selbst ist erstaunlich mühsam produziert: Die Regie verschläft das Timing der Einspieler und nimmt der Sendung so den bitter nötigen Fluss. Den Einspielern selbst fehlt der rote Faden und die Relevanz. Nach ein paar Minuten stoppen sie ohne Vorwarnung oder Pointe  – das überraschte Live-Publikum braucht meist einige Momente, um zu merken, wann und wieso applaudiert werden muss. Zu allem Übel werden auch diese Filme von Pocher und Cindy von Marzahn kommentiert – fadere Off-Stimmen hat das deutsche Fernsehen wohl noch nie gehört. Die Bewohner müssen einfallslose und seltsame Aufgaben bewältigen – unterstützt durch die Zuschauer, die bestimmen, ob dem gewählten Kandidaten am nächsten Tag Spaghetti Bolognese oder Cheeseburger ins Gesicht geschleudert wird. Fesselnd! Ab und zu wird live ins Haus geschaltet, um wenig später die Übung abzubrechen – falscher Moment, zu langeweilg.

Format-Primus RTL wird sich ins Fäustchen lachen. Der Versuch der Konkurrenz, auf dem niveaufernen Fremdscham-Terrain Fuss zu fassen, scheint bereits nach vier Tagen gescheitert. Und man wird sich bewusst: Der Erfolg von RTL mit der «Dschungelshow» ist kein Zufall und auch kein Indikator für ein anspruchsloses, bildungsfernes Publikum. Das Verspeisen eines Känguru-Hodens oder ein Kakerlaken-Bad macht noch keinen Strassenfeger. Der Erfolg beruht auf der heimlichen Qualität der Sendung – auch wenn diese im vermeintlich billigen Trash-Gewand daherkommt. Bei RTL scheinen im Hintergrund Spitzenleute die Fäden zu ziehen, bei Sat.1 Praktikanten und Ferienaushilfen.

Kressexpress.de kommentierte die Quoten am Samstag: «Sat.1 siegt mit 'Promi Big Brother' in der Werbe-Zielgruppe». Am Sonntag: «Starke Verluste an Tag zwei, aber: 'Promi Big Brother' bringt den Tagessieg». Am Montag: «Top-Quote für harten Wiener-Zuhälter-'Tatort' – 'Promi Big Brother' auf Tiefststand». Und wie sieht's wohl am Dienstag aus? Zumindest dem extra angereisten Ex-Rettungsschwimmer und Autoflüsterer David Hasselhoff wäre es zu gönnen, wenn sich die Show noch auffangen könnte.

Thomas Häusermann

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Bild: Sat1.de

 

Schneiter Meier mit Doppelleu Brauwerkstatt

Die Doppelleu Brauwerkstatt ist eine junge Winterthurer Brauerei und produziert Spezialbiere unter den Marken Doppelleu und Chopfab. Der neue Markenauftritt für Doppelleu und Chopfab wurde von Schneiter Meier konzipiert und realisiert.

Der Auftrag umfasste die Namensentwicklung, die Markenentwicklung, das Packagingdesign sowie das gesamte Erscheinungsbild. Mit der reduzierten Farbigkeit und der einzigartigen Verschliessystematik stechen die neuen Marken im Regal heraus und schaffen hohe Visibilität und Merkfähigkeit, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Biere haben einen vollen Geschmack und sind seit diesem Jahr im Globus gelistet. Das Sortiment umfasst Amber-, Weizen-, Trüb- und Hellbiere und wird kontinuierlich erweitert.

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Monika Schärer kehrt zurück zum Radio

Monika Schärer wird ab Januar 2014 auf Radio SRF 2 Kultur moderieren. Die langjährige Radio- und Fernsehmoderatorin verstärkt das Vorabend-Team und vertritt bis Ende Juli 2014 Irene Grüter während ihres Mutterschaftsurlaubs.

Monika Schärer begann ihre journalistische Karriere 1989 als Moderatorin und Redaktorin beim damaligen Radio DRS 3. 1994 wechselte sie zum Schweizer Fernsehen, wo sie unter anderen die Sendungen «NeXt», «einfach luxuriös», «Einstein» und «Box Office» präsentierte.

Im vergangenen Jahr realisierte die Aargauerin für SRF ihren ersten Dokumentarfilm «Rousseaus Kinder», der am Anchorage International Film Festival als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Im Januar 2014 kehrt Monika Schärer als Moderatorin bei Radio SRF 2 Kultur zu ihren Radiowurzeln zurück. Sie wird im Wechsel mit Annina Salis und Andreas Müller-Crepon die Vorabendsendung zwischen 16.00 und 18.30 Uhr präsentieren. Monika Schärer wird bis Ende Juli 2014 die Mutterschaftsvertretung von Irene Grüter übernehmen.

Franziska Baetcke, Programmleiterin Radio SRF 2 Kultur: «Ich freue mich, dass wir mit Monika Schärer eine prominente Stimme zur Verstärkung des Moderationsteams von Radio SRF 2 Kultur gewinnen konnten. Monika bringt aus ihrer langen Radio- und Fernsehkarriere viel Kultur- und Präsentationserfahrung mit. Mit ihrem weiten Kultur-Horizont passt sie ideal zum Crossover-Musikprofil des neuen Vorabends von Radio SRF 2 Kultur.» Monika Schärer: «Man vergisst nie, was man mal mit Liebe, Lust und Leidenschaft gemacht hat. Ich freue mich auf das Wiederhören mit meiner ersten grossen Liebe, dem Radio.»

KPD-SN: Neuer Leiter Kommunikation/PR

Norbert Löhrer löst per 1. Oktober 2013 Barbara Fosco ab, die als Kommunikationsleiterin bei den Kantonalen Psychiatrischen Diensten - Sektor Nord in Wil in den Ruhestand tritt.

Nach über 22 Jahren bei den KPD-SN tritt Barbara Fosco in den aktiven Ruhestand über – 22 Jahre, in denen sich die Psychiatrischen Dienste massgeblich verändert, drei externe Zentren in St.Gallen, Rorschach und Wattwil aufgebaut, ambulante Strukturen verstärkt und tagesklinische Angebote entwickelt hatten. Entsprechend an Bedeutung gewann in all diesen Jahren die Öffentlichkeitsarbeit.

Ihr Nachfolger, der studierte Betriebsökonom FH, Norbert Löhrer, verfügt über mehrjährige internationale Erfahrung als Kommunikationsleiter und Markenverantwortlicher von Swiss Re. Er leitete anschliessend erfolgreich die Einführung des neuen Corporate Designs der Schweizerischen Eidgenossenschaft und war danach als Kommunikations- und Strategieberater für die Departementsleitung des EJPD in Bern tätig. Löhrer bringt nebst hervorragenden fachlichen Eigenschaften auch Erfahrung im Gesundheitswesen mit. Während der vergangenen zwei Jahre war er verantwortlich für die Unternehmenskommunikation des Krankenversicherers ÖKK. Die Leitung der KPD-SN freut sich besonders, dass mit Norbert Löhrer ein gebürtiger Wiler verpflichtet werden konnte, der mit der Geschichte und dem Umfeld der Psychiatrischen Dienste vertraut ist und mit seiner Familie auch in Wil lebt.
 

Zu guter Letzt: Unglückliche Titelsetzung

Die Oberhessische Presse Marburg hatte letzte Woche ein etwas unglückliches Titel-Händchen bei der Berichterstattung zum Syrien-Konflikt.

«Westerwelle bietet Gasvernichtung an» – eine etwas problematische Formulierung, wenn es um deutsche Problemlöseansätze geht. Auch wenn hier wirklich Gas vernichtet werden soll – syrisches Giftgas. Dabei schoss der zuständige Redaktor nicht nur beim Haupttitel übers Ziel hinaus, sondern zementierte den Fauxpas mit dem dazugehörigen Untertitel: «Aussenminister: 'Wir haben erhebliche Erfahrung'». Die Frage ist: Wieso fällt das niemandem auf? Oder hat die Zeitung die Stelle, der es auffallen müsste, bereits wegrationalisiert? (hae)

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Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuten sich in den vergangenen Tagen über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: PR-KFS, Inhalt&Form, Supertext, Jung von Matt/Public Relations und Kreienbühl und Vogler.

PR-KFS : Hotelcard, Kleiner Feigling und Aiomyth

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Seit Kurzem unterstützt die PR- und Kommunikationsagentur Karl F. Schneider Hotelcard bei den Public Relations und der Marketingkommunikation. Das Schweizer Unternehmen hat vor einigen Jahren die Hotelcard erfunden, das weltweit erste Halbtax-Abo für Hotels. Ziel: Förderung des Tourismus durch verbesserte Auslastung freier Zimmerkapazitäten. Mit Hotelcard übernachten Privatpersonen und Geschäftsreisende für die Hälfte des regulären Preises in beinahe 500 Hotels aller Kategorien – vorwiegend in der Schweiz sowie im deutschsprachigen Europa.

Im Auswahlverfahren für die Herbst-/Winterkampagne des Feigenlikörs Kleiner Feigling hat sich die Agentur zudem gegen drei Mitbewerber durchgesetzt. «Uns hat der Ansatz der witzigen crossmedialen Kampagne mit Printwerbung, Facebook von weiteren Social-Media-Kanälen überzeugt», sagt Pascal Zwygart, Marketingleiter der Lateltin. Und Christian K. Schneider, CEO von Karl F. Schneider, dazu: «Die Schaffung von Kommunikationsmassnahmen für alkoholische Getränke ist eine besondere Herausforderung. Da gibt es viele gesetzliche Vorgaben und Richtlinien der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, die einzuhalten sind.»

Bei PR-KFS steht des weiteren neuerdings ein luxuriöses Label für die Körperpflege auf der Kundenliste. Es heisst Aiomyth und wird von Volkomen produziert und vertrieben. Sehen, schmecken, riechen, hören und die handgedrechselten Kirschholzdeckel ertasten: Damit mehr Menschen die Produkte mit allen Sinnen erleben, unterstützt PR-KFS das Schweizer Naturkosmetikunternehmen bei dessen Kommunikationsarbeit. Aiomyth-Produkte werden in der Schweiz hergestellt und sind 100 Prozent natürlich – von den Ingredienzen bis zu den Verpackungen. Das Sortiment umfasst verschiedene Cremes und Öle für die Körperpflege sowie Produkte fürs Waschen und Baden. Erhältlich sind die Artikel hauptsächlich in ausgewählten Fachgeschäften, Hotels und Day Spas.

Inhalt&Form: Swiss Casinos als Neukunden gewonnen

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Nach einer Agenturevaluation und der erfolgreich durchgeführten Promotionskampagne für Swiss Casinos Zürich, betreut die Zürcher Agentur Inhalt&Form den Gesamtetat für die Swiss Casinos Gruppe. Das Budget umfasst einen sanften Neuauftritt, einen Corporate Film und weitere Massnahmen zur Bekanntmachung der Standorte.

Supertext übersetzt für Interio

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Nach einer nationalen Evaluation entschied sich Interio, für Übersetzungen auf den Online-Sprachdienstleister Supertext zu setzen. Lucia Romano, bei Interio zuständig für die Online-Kommunikation in Fremdsprachen: «Nach der Qualität der Probeübersetzungen war es das Online-Bestellsystem, das den Ausschlag gegeben hat. Wir haben Tausende von Produkttexten, die geordnet und schnell übersetzt werden müssen. Dank unseres Supertext-Kundenkontos haben wir jederzeit über alles den Überblick, auch über die Kosten.» Die laufende Zusammenarbeit sieht ein Übersetzungsvolumen von mehreren Tausend Produkttexten vor.


Jung von Matt/Public Relations neue Agentur von Ifolor

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Jung von Matt/Public Relations verantwortet ab sofort die PR-Strategie sowie PR-Konzeption von Ifolor. Zusammen mit den Partneragenturen Navos (D) und The Skills Group (AT) übernimmt die PR-Unit der Zürcher Kommunikationsagentur die Realisation von PR-Massnahmen für Ifolor in den Märkten Schweiz, Deutschland und Österreich. Jung von Matt/Public Relations wird darüber hinaus als Medienstelle für den Schweizer Markt von Ifolor fungieren. «Mit Jung von Matt/Public Relations haben wir eine Agentur an der Seite, die über die üblichen PR-Massnahmen hinaus denkt und es versteht, ifolor und seine Produkte on- und offline zu platzieren und so ifolor zu einer Marke mit Strahlkraft zu entwickeln», begründet Filip Schwarz jr, Chief Marketing Officer von Ifolor die Wahl der Agentur.

Kreienbühl und Vogler:  Vier Neukunden im Portfolio

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Bei Kreienbühl und Vogler freut man sich über vier neue Kunden: Ab sofort setzen der Ferienhausvermittler Interhome, die Velomarke Simpel, das Projekt Gorilla der Schtifti Foundation sowie die Suva mit ihrer Dachmarke auf die Kreativleistung der Zürcher Agentur. Diverse Arbeiten gibt es in den nächsten Monaten zu sehen.
 

Ueli Maurer kritisiert die Schweizer Medien

Die Medien in der Schweiz seien inhaltlich gleichgeschaltet und hätten sich zu stark von ihrer wichtigen staatspolitischen Rolle entfernt: Dies sagte Bundespräsident Ueli Maurer am Freitagabend am Kongress des Verbands Schweizer Medien.

Der SVP-Bundesrat war als Gastredner zur Schweizer Mediennacht in Interlaken BE geladen und sparte vor den versammelten Verlegern nicht mit Kritik. Anstatt einen Wettbewerb von Ideen stattfinden zu lassen, herrsche in der Schweizer Medienlandschaft ein «Meinungskartell» und eine «selbstverfügte Gleichschaltung», sagte Maurer. Es gebe zwar noch eine Vielfalt an Titeln, aber die Meinungsvielfalt fehle, so Maurer. Die Medien verbreiteten vielmehr Glaubensbekenntnisse und legten politisch korrekte Tabuzonen fest, in denen nicht recherchiert werde: «Gute Diskussionen werden nicht gefördert, sondern verhindert.»

Aus Sicht des Bundespräsidenten leisten die Schweizer Medien damit nicht mehr das, was für einen freiheitlichen Staat nötig wäre: einen Marktplatz der Ideen zu bieten, Missstände aufzudecken und der Politik klarzumachen, was die Bürgerinnen und Bürger beschäftige. Er sei «in echter Sorge», sagte Maurer den Verlegern. Damit wiederum sorgte er nicht für Freude, die Reaktion auf die Kritik folgten denn auch auf dem Fuss. Der Bundespräsident musste sich Buhrufe aus den Reihen gefallen lassen.

Verlegerpräsident widerspricht

Der bundespräsidialen Standpauke war eine Ansprache des Verlegerpräsidenten Hanspeter Lebrument vorangegangen, der ein wesentlich positiveres Bild der Medienleistung gezeichnet hatte. Politik und Medienwissenschaft redeten die Schweizer Medien zu Unrecht schlecht und schadeten ihnen damit, sagte Lebrument als Präsident des Verbands Schweizer Medien. Die These eines angeblichen Niveauverlusts und eines Demokratiedefizits sei «rundweg falsch». Im Gegenteil: In den vergangenen Jahrzehnten hätten sich die Medien stark professionalisiert, sagte der Verlegerpräsident. Die Journalistinnen und Journalisten seien heute besser ausgebildet als früher. Und trotz der grossen Herausforderungen, denen sich die Branche gegenübersehe, hätten es die Verleger geschafft, die Medienvielfalt zu erhalten, lobte Lebrument.

Zum Schlagabtausch zwischen Verlegerpräsident und Bundespräsident kam es im Rahmen des Jahreskongresses des Verbands Schweizer Medien, der am Freitagabend mit einem geselligen Anlass endete. Unter dem Titel «Umbruch und Aufbruch» hatte die Branche zuvor zwei Tage lange mit Referaten und Inputs über tragfähige Geschäftsmodelle für die Zukunft diskutiert. (SDA)

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Bild: Keystone

Wirz Corporate: Schellenberg Wittmer aufgefrischt

Seit mehr als vier Jahren betreut Wirz Corporate die Wirtschaftskanzlei Schellenberg Wittmer. Das Wachstum der aktuellen «Swiss Law Firm of the Year 2013» (Who’s Who Legal) bedingte einen Um- und Ausbau des Standorts Zürich.

In diesem Kontext hat Wirz Corporate den bestehenden Markenauftritt in den vergangenen Monaten aufgefrischt. Zentral war dabei die Entwicklung einer neuen Bildwelt, die inhaltlich die beiden Standorte Genf und Zürich inszeniert. Auf dieser Basis wurden das Layout sämtlicher Kommunikationsmittel und der Website überarbeitet. Ebenfalls dazu gehörte die Entwicklung und Umsetzung eines neuen Signage-Konzeptes für den ausgebauten Standort Zürich.

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