Zu guter Letzt: Blinkwashing

Öfter mal was neues: Virgin Mobile USA sorgt per Eyetracking dafür, dass man die Augen nicht vom Youtube-Spot lässt. Wer eine Webcam hat, darf sich davon verblüffen lassen. Selber ausprobieren!

«Blinkwashing» nennt Virgin diese neue Dimension der Aufmerksamkeitsgewinnung, kreiert von der Agentur Mother New York. Der Werbespot von Virgin Mobile präsentiert die neuen Daten- und Telefontarife des Mobilfunkanbieters. Der Mann am Tisch erklärt, es sei nicht Schuld des Zuschauers, noch nicht zu Virgin gewechselt habe – das Gehirn sei der Übeltäter. Schnitt. Eine Snowboarderin mit Actioncam spricht mitten in der Abfahrt von den Vorteilen des Anbieters. Schnitt. Ein koreanischer Playback-Bildschirm – die englische Untertitelung erläutert… Sie ahnen es schon. Was Sie noch nicht ahnen: Umgeschaltet wird, wenn Sie blinzeln!

Das funktioniert nach der Kalibrierung zum Auftakt – man wird zweimal aufgefordert zu blinzeln – erstaunlich gut. Selten hat der Rezipient wohl so gespannt darauf gewartet, die nächste Werbebotschaft empfangen zu dürfen – echtes Brain… pardon Blinkwashing halt. (hae)

Link zum Blinkwashing (Für einmal lässt sich Youtube nicht einbetten)

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Presserat: Neue Geschäftsführerin

An seiner Sitzung vom 17. September 2013 hat der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat Ursina Wey als neue Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Martin Künzi gewählt.

Anfang Juli 2013 ist der langjährige Presseratssekretär Martin Künzi per 1. Januar 2014 zum Regierungsstatthalter des Verwaltungskreises Interlaken-Oberhasli gewählt worden, wie es in einer Mitteilung heisst. An seiner Sitzung vom 17. September hat der Stiftungsrat der Stiftung Schweizer Presserat seine Nachfolgerin bestimmt.

Die neue Geschäftsführerin des Presserats ab dem 1. Januar 2014 heisst Ursina Wey. Nach dem Rechtsstudium an den Universitäten Freiburg und Bern sowie dem Erwerb des bernischen Fürsprecherpatents arbeitete sie unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Bakom und im Rechtdienst der SRG. Zurzeit ist Ursina Wey für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit als Beraterin für Demokratieförderung in Togo tätig.

Leo Burnett: Kampagne für Postlogistics

Postlogistics und Leo Burnett Schweiz bewerben neue Services für ein Zeitalter, in dem man immer weniger zu Hause ist, aber immer mehr Pakete erhält.

Heutzutage bestellen wir viel online – weil's bequem ist und vor allem, weil es schneller geht. Gleichzeitig werden Menschen mobiler und sind tagsüber oft nicht zu Hause. Entsprechend ist oft niemand da, wenn der Pöstler mit dem Paket klingelt.

Postlogistics reagiert auf diese Zeiterscheinung und bietet ab sofort Services an, die Kunden das Leben deutlich einfacher machen sollen. So gibt es neu die Abend- und Samstagzustellung für Onlinebestellungen. Oder mit Pickpost können Pakete an 700 alternative Abholorte geschickt werden. Mit pick@home können Onlinebestellungen direkt von zu Hause retourniert werden. Und schliesslich lässt sich der Empfang von verpassten Postsendungen neu online steuern.

Beworben werden die Dienstleistungen in den unterschiedlichsten Medien, offline wie online. Im Zentrum der Kampagne mit dem Motto «Die Post macht vieles einfacher» stehen zwei TV-Spots. Sie zeigen, wozu Postkunden bis anhin gezwungen waren, wenn man tagsüber arbeiten musste und trotzdem ein Paket empfangen wollte. Strapazen, die mit der Abend- und Samstagzustellung der Post nun Vergangenheit sind.

Verantwortlich bei der Schweizerischen Post: Ruth Mathias (Leiterin Kommunikation PostLogistics), Christian Suter (Projektleitung PostLogistics), Inari Kirchhofer (Marketing-Kommunikation PostLogistics). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Peter Brönnimann (ECD), Johannes Raggio, Pablo Schencke (Creative Direction), Fiona Gottwald, Michael Gassler (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying); Filmproduktion: Stink GmbH, Berlin; Regie: Brian Lee Hughes
 

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Wemf: Wenig Bewegung in der Zeitungshitparade

Die neuen Wemf-Zahlen zeigen: Die Zeitungs-Hitparade bleibt unverändert, 20 Minuten behält die Krone. Aufgrund einer neuen Berechnungsmethode lassen sich die Daten aber nicht mit den letztjährigen Zahlen vergleichen.

Mit Abstand am meisten wird nach wie vor das Gratisblatt 20 Minuten gelesen. Es erreicht fast 1,6 Millionen Leserinnen und Leser; der Blick am Abend kommt auf die Hälfte. Die meistgelesene Bezahlzeitung ist der Blick mit einer Reichweite von 720'000 Personen.

Der Abstand zum Tages-Anzeiger, der in der Hitparade Platz vier belegt, beträgt weit über 200'000 Leserinnen und Leser: Die Reichweite des Tagis beträgt 504'000 Personen, wie aus den neuesten Zahlen der Mach-Basic-Studie 2013-2 der Wemf AG für Werbemittelforschung hervorgeht. Obwohl ein Vergleich mit den Zahlen des letzten Jahres verlockend ist, so ist er dieses Jahr nicht zulässig. Der Grund dafür ist eine grundlegend neue Berechnungsmethode bei den Leserschaftszahlen.

Neue Leserschichten erschlossen

Die Wemf hat für die Befragungen eine neue Stichprobe gewählt, die auch Personen berücksichtigt, die nur per Handy erreichbar sind oder deren Festnetzanschluss nicht eingetragen ist. Damit erhält die Stichprobe 20 Prozent Auskunftspersonen aus Bevölkerungsschichten, die bisher nicht befragt werden konnten, schreibt die Wemf. Neu sind auch die computergestützten Interviews, die es den Befragern ermöglicht haben, den Befragten Logos der Zeitungen und Magazine vorzulegen. Und neu ist auch die Hochrechnungsbasis. Sie basiert nicht mehr auf der Volkszählung aus dem Jahr 2000 und deren Aktualisierung, sondern neu auf der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte sowie der Strukturerhebung des Bundes.

Wegen dieser Neuerungen lassen sich die Gründe für die teils markante Zu- oder Abnahme der Leserzahlen nicht herausfiltern: Sie sind entweder auf Entwicklungen im Lesermarkt zurückzuführen oder aber noch wahrscheinlicher auf die methodischen Veränderungen, erklärt die Wemf. Daher bleibt die Frage unbeantwortet, weshalb die Blick-Erzeugnisse gemäss neuester Erhebung von teils weit über 100'000 Leserinnen und Lesern mehr durchgeblättert werden. Oder wie es kommt, dass auch die Neue Luzerner Zeitung und die Neue Zürcher Zeitung zulegen, die Weltwoche, die Sonntagszeitung oder die Woz aber teils massiv verloren haben.

Frauen lesen am Sonntag weniger

Die neue Statistik der Wemf verrät jedoch viel über die Vorlieben der Lesenden. So ist augenfällig, dass mehr Männer die Sonntagszeitungen lesen, Frauen dafür öfter die Tageszeitungen. Einzig bei der NZZ und dem Tagi lässt sich diese Beobachtung nicht bestätigen. Auffällig ist auch, dass viel mehr Männer die Gratiszeitungen 20 Minuten (898'000) und Blick am Abend (440'000) lesen, während im Vergleich viele Frauen die Finger davon lassen (666'000 und 340'000). Wenig überraschend ist die Geschlechterverteilung bei den Wochenzeitungen und Magazinen. Wirtschaftstitel finden beim männlichen Publikum mehr Anklang; dafür lesen mehr Frauen als Männer den Beobachter oder das Magazin. Das NZZ Folio wiederum geht durch mehr Männer- als Frauenhände.

Je älter desto Zeitung

Beim Alter der Leserschaft zeigt sich, dass – mit wenigen Ausnahmen – die Leser über 55 Jahren am meisten Zeitungen lesen. Die Zahlen widerspiegeln den Trend, dass immer weniger Junge eine Papierzeitung in die Hand nehmen. Die 35- bis 54-Jährigen greifen öfter zur Papierzeitung als die Jungen. Einzig bei den Gratiszeitungen sind die jungen Leserinnen und Leser zwischen 14 und 34 Jahren in der Überzahl. Offensichtlich ist aber auch, dass bei regionalen Zeitungen wie dem Walliser Boten, dem Landboten oder dem St. Galler Tagblatt aber auch und vor allem beim Blick und Sonntagsblick der Unterschied zwischen den Alterskategorien geringer ist als bei den grossen Tageszeitungen – sie also generationenübergreifend beliebter sind. Dafür verlieren Wirtschaftstitel beim älteren Publikum an Relevanz. Die Titel haben bei den 35-bis 54-jährigen Erfolg; danach nimmt er ab. Je älter die Leserinnen und Leser, desto mehr greifen sie zu Konsumenten- und Gesundheitsmagazinen. (SDA)

Zum Thema: Leserzahlen: Ex-Sonntagsausgabe schadet der BaZ

Tageszeitungen Deutschschweiz
 

20 Minuten 1'571'000 34.1
Blick am Abend 779'000 17
Blick 720'000 15.3
Tages-Anzeiger 504'000 11
Die Nordwestschweiz (Normalauflage) 391'000 8.5
Berner Zeitung und Der Bund 362'000 7.9
Neue Zürcher Zeitung 295'000 6.3
Neue Luzerner Zeitung 287'000 6.2
St. Galler Tagblatt 256'000 5.6
Südostschweiz (Normalauflage) 245'000 5.3
Basler Zeitung (Normalauflage) 123'000 2.7
Solothurner Woche 98'000 2.1
Thurgauer Zeitung 84'000 1.8
Der Landbote (Normalauflage) 60'000 1.3
Bieler Tagblatt 54'000 1.1
Walliser Bote 51'000 1.1

Sonntagspresse Deutschschweiz

Sonntagsblick 848'000 18
Sonntagszeitung 651'000 14.2
NZZ am Sonntag 482'000 10.3
Schweiz am Sonntag (inkl. Südostschweiz am Sonntag) 460'000 10
Zentralschweiz am Sonntag 226'000 4.9

Zeitschriften & Magazine Deutschschweiz

Coop-Zeitung 2'754'000 60
Migros-Magazin 2'482'000 54
Ktipp 979'000 21.3
Beobachter 918'000 20
Drogistenstern 870'000 18.9
Schweizer Illustrierte 799'000 17.4
Panorama 717'000 15.6
Schweizer Familie 708'000 15.4
Das Magazin 684'000 14.9
Geo 673'000 14.7
Saisonküche 618'000 13.5
Gesundheitstipp 507'000 11
via 494'000 10.8
Tele 492'000 10.7
Glückspost 417'000 9.1
NZZ Folio 409'000 8.9
Land Liebe 400'000 8.7
SI Style 374'000 5.9
Annabelle 259'000 5.7
Weltwoche 252'000 5.5
Fritz + Fränzi 176'000 3.8
Automobil Revue 106'000 2.3
Die Wochenzeitung (WoZ) 75'000 1.6

Wirtschaftszeitungen

Bilanz 139'000 3
Handelszeitung 109'000 2.4
Finanz und Wirtschaft 107'000 2.3

Tageszeitungen Westschweiz

20 Minutes 570'000 37.8
Le Matin 317'000 21.2
24 Heures 204'000 13.7
La Tribune de Genève 125'000 8.4
Le Temps 115'000 6.8
Le Nouvelliste 111'000 7.4
La Liberté 98'000 6.1
L'Express 55'000 3.7
Le Quotidien jurassien 47'000 3.2

Westschweizer Sonntagszeitung

Le Matin Dimanche 503'000 33.7

 

Tessiner Tageszeitungen

Corriere del Ticino 127'000 44.4
LaRegione Ticino 90'000 31.7

Wemf 2012/2013 (PDF)

Bild: hae/wewo

Publisuisse: Kampagnenrechner lanciert

Mit einem Online-Tool will Publisuisse zeigt, dass TV-Werbung auch mit kleinem Budget möglich ist. Kampagnenrechner.ch berechnet grob die Kosten von TV-Kampagnen.

Der Kampagnenrechner bietet auf einfache Art und Weise einen ersten Überblick über Reichweite und Investition einer Werbekampagne in den Programmen der SRG SSR. «In der Marketing- und Kommunikationsausbildung wird häufig gelehrt, eine TV-Kampagne sei erst ab einer Investition von einer halben Million möglich», sagt Martin Schneider, Direktor von Publisuisse. «Mit diesem Vorurteil wollen wir endlich aufräumen.» Es gebe genug Beispiele von wirkungsvollen Kampagnen mit deutlich bescheideneren Budgets, betont Schneider.

Das neu entwickelte Tool liefert einen für die Entscheidungsfindung wichtigen Überblick und zeigt, was mit welchem Budget erreicht werden kann. Unter Kampagnenrechner.ch wird mit nur einem Klick die Anzahl möglicher Spotausstrahlungen und die dabei erzielte Reichweite der Werbekampagne berechnet – und zwar für jedes beliebige Budget. Ein möglicher Einschaltplan der Spots unter Berücksichtigung des Programmumfeldes wird ebenfalls angezeigt. Dieser kann bei Bedarf individuell angepasst werden. Den Kampagnenrechner gibt es für die gesamte Schweiz. Er ist gratis und in drei Landessprachen erhältlich.

Verantwortlich bei Publisuisse: Oliver Hofer (Verantwortlicher Sponsoring / Kommunikation), Reto Burkhalter (Leiter Kommunikation), Rainer Binggeli (Head of E-Channel), Roland Kopf (Leiter Rese-arch), Daniel Bigler (Fachverantwortung Media).

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UD Print stoppt Produktion und baut 40 Stellen ab

UD Print in Luzern legt die Druckproduktion 2014 still und hebt 40 Stellen auf. Der Vertrieb, die Druckvorstufe und der Digitaldruck mit 30 Stellen werden auf den 1. Oktober an Galledia St. Gallen, verkauft, verbleiben als UD Medien aber in Luzern.

UD Medien bestätigte am Dienstag einen Bericht der Neuen Luzerner Zeitung. Sie wird sich gemäss einer Mitteilung auf das Immobiliengeschäft konzentrieren. Zudem bleibt Kalender+Werbe im Portfeuille. UD Medien begründet die Schliessung der Druckproduktion und den Verkauf des Vertriebes, der Druckvorstufe und des Digitaldruckes mit einer gescheiterten Kapitalerhöhung. Diese wäre eine Voraussetzung dazu, um die UD Print zu sanieren, teilte UD Medien mit.

Gemäss der Mitteilung wird die Druckproduktion im Verlaufe des nächsten Jahres schrittweise stillgelegt. Davon sind rund 40 Personen betroffen. Konsultationsgespräche laufen, die ersten Kündigungen dürften nach Angaben eines Sprechers im Oktober erfolgen. Der Vertrieb, die Druckvorstufe und der Digitaldruck werden in der neu gegründeten UD Medien zusammengefasst. Sie verbleiben mit ihren 30 Mitarbeitern an ihrem bisherigen Standort in Luzern. Galledia war bislang in der Ostschweiz und in Zürich tätig und beschäftigt rund 220 Personen. (SDA)

Maude Rivière: Agentur in Zürich gegründet

Nach über 13-jähriger Tätigkeit im Bereich Kommunikation hat sich Maude Rivière selbständig gemacht. Gestützt auf ihre berufliche Erfahrung bietet Maude Rivière Communications Leistungen in verschiedenen kommunikativen Bereichen - in zwei Sprachen.

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Dazu zählen beispielsweise Strategieberatung, Unternehmenskommunikation, Krisenkommunikation, Medienarbeit und Redaktion. Maude Rivière berät Kunden bei der Wahl der richtigen Kommunikationsstrategie im Alltag sowie in aussergewöhnlichen Situationen und setzt die gemeinsam definierten Kommunikationsmassnahmen um. Nebst der klassischen Medienarbeit bietet sie laut Mitteilung ein Coaching zur Vorbereitung von Medienauftritten. Eine weitere Kernkompetenz ist die zielgruppenaffine Aufbereitung von Texten.

Zuvor war Maude Rivière in verschiedenen Funktionen hauptsächlich in Grossunternehmen tätig. Sie arbeitete als Kommunikationsspezialistin und Mediensprecherin bei Axa-Winterthur und Bayer Schweiz. Von 2008 bis 2012 war sie Leiterin Mediendienst der Flugsicherung skyguide. Zuletzt arbeitete sie bei der SBB AG als Projektleiterin im Bereich Kommunikation. Maude Rivière schloss ihr Studium der Publizistik, Politik und Kunstgeschichte 2003 an der Universität Zürich ab. Französisch ist ihre zweite Muttersprache.

In den letzten 13 Jahren erwarb Maude Rivière eine breite berufliche Erfahrung. Sie ist sowohl mit der kommunikativen Begleitung von Change Management-Prozessen und Grossprojekten als auch mit der Finanz- und M&A-Kommunikation, Krisenkommunikation und dem Reputation-Management vertraut.

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Publicitas Cinecom weiterhin führend

Publicitas Cinecom bleibt gemäss Mach Cinema 2013 mit einem Marktanteil von 71 Prozent der führende Kinovermarkter in der Schweiz. Die Studie präsentiert zudem einen Vorgeschmack auf die Filmnutzungsstudie, die ab 2014 zur Verfügung stehen wird.

Dank der Mach Cinema-Studie der Wemf, die im 2013 an die neue Vermarktungssituation der Mediengattung Kino in der Schweiz angepasst wurde, verfügt Publicitas Cinecom über eine weiterentwickelte Datengrundlage für den Verkauf von Werberaum in Kinos und kann Werbekunden noch zielgruppengenauere Medienlösungen anbieten, wie der Kinovermarkter in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Gemäss den neuen Zahlen bleibt Publicitas Cinecom der führende Vermarkter in der Deutschschweiz sowie alleiniger Vermarkter in der Westschweiz und in der italienischen Schweiz. Insgesamt hält Publicitas Cinecom einen Marktanteil in der Schweiz von 71 Prozent. Auf Basis der Zielgruppen-Merkmale von Mach Basic und Consumer vertieft die Studie Mach Cinema in ihrer fünften Ausgabe erneut das Wissen über die Schweizer Kinogänger, die als überdurchschnittlich konsumfreudig und markenaffin eingestuft werden.

Ziel der neuen Filmnutzungsstudie ist es, zumindest für Blockbuster, ein detailliertes Bild der Zuschauer auszuweisen und somit Werbeauftraggebern noch präzisere Daten zur Soziodemographie der Zielgruppe zu liefern. So stehen wichtige Merkmale künftig zusätzlich zu den Filmgenres auch für einzelne Filme wie «James Bond: Skyfall – 007» oder «The Twilight Saga: Breaking Dawn – Part 2» zur Verfügung. Diese neuartige, filmspezifische Aufschlüsselung der Kinobesucher bietet sowohl speziell im Hinblick auf Serien-Filmproduktionen als auch generell wertvolle Vergleichswerte für die Planung von Leinwandkampagnen.

Christian Wittmer, Head of Cinema & TV: «Betrachtet man die Medienlandschaft, so beweist sich Kino als ein beständiges Medium und attraktiver Werbeträger. Wir freuen uns, auch weiterhin als führender Vermarkter unseren Werbekunden datenbasierte und somit zielgruppengenaue Medienlösungen anzubieten.»

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Zum Thema: Christian Wittmer im Werbewoche-Interview: «Es wird mit harten Bandagen gekämpft».

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Markus Kramer neuer Partner bei Brand Affairs

Nach fast vier Jahren als Global Marketing Director von Aston Martin wird Markus Kramer Partner bei Brand Affairs. Bei der Zürcher Unternehmensberatung für Kommunikation und Markenführung wird er nationale und internationale Klienten betreuen.

Sieben erfolgreiche Jahre im Ausland liegen hinter dem 40-jährigen Markus Kramer: Nach Stationen bei Harley-Davidson, wo er sowohl das EMEA-Marketing als auch die Vertriebsentwicklung leitete, und Aston Martin, wo er das globale Marketing verantwortete, kehrt der Experte für Luxusgüter-Marketing und – Vertrieb nun nach Zürich zurück, behält jedoch eine Präsenz in Grossbritannien bei, wie es in einer Mitteilung heisst. Ab Oktober 2013 wird er Partner bei Brand Affairs, einer Unternehmensberatung für Kommunikation und Markenführung.

Markus Kramer freut sich auf seinen selbst gesetzten neuen Horizont und die damit verbundene Rückkehr in die Schweiz. «Bei Harley-Davidson und Aston Martin konnte ich nicht nur wertvolle Erfahrungen im Luxusgüter-Marketing sammeln, sondern auch im Bereich des internationalen Vertriebsaufbaus und der Vertriebsoptimierung», sagt Markus Kramer, der einen MBA der University of Oxford besitzt. «Dem Auf- und Ausbau von Marken und der dahinter stehenden Strukturen gilt meine grosse Leidenschaft. Ich freue mich darauf, mein Know-How praxisnah weitergeben zu können und Firmen dabei zu unterstützen, ihre Marken, das Marketing und den Vertrieb zu stärken und effizienter zu gestalten. Wie ich in den letzten Jahren festgestellt habe, besteht insbesondere bei Unternehmen mit Wachstumsambitionen im In- und Ausland eine starke Nachfrage in diesen Bereichen.»

Bei Brand Affairs wird Markus Kramer als Partner Mitglied der Geschäftsleitung. Er ergänzt damit das Team um die beiden bisherigen Partner und GL-Mitglieder Reto Zangerl (42) und Sebastian Kistner (32), die überwiegend Mandate in den Bereichen Unternehmenskommunikation, Public Relations und Markenaufbau verantworten.
 

Level Two: Spot für Victorinox Swiss Army

Im Auftrag von Victorinox Swiss Army realisiert LevelTwo den Spot für das Modell «Chrono Classic 1/100th».

Die Uhr, seit Jahren einer der Bestseller der Marke, erlebt eine umfassende Verwandlung, sowohl ästhetisch wie technisch. Sie hat ein neues Quarzwerk erhalten, wodurch sie durch ein doppeltes Drücken der Krone von der klassischen Armbanduhr zum Chronographen wird, auf die Hundertstelsekunde genau. Diese Hundertstelsekunden werden durch zwei sich drehende Scheiben (sonst Datumsanzeige) im unteren Teil des Zifferblattes angezeigt. Die Herausforderung war laut Mitteilung, diese komplexen Funktionalitäten der Uhr innerhalb eines kuzen Films aufzuzeigen. Produziert wurde der Clip mit einer Motion Control auf Red Epic, pro Einstellung verschiedenste Passes im Makrobereich. Mit Hilfe dieser Passes wurde in der Postproduktion der Look definiert.

Verantwortlich bei Victorinox Swiss Army: Sébastien Rytz, Jonathan Keller. Verantwortlich bei Level Two: Daniel Wyss (Produzent), Gregor Rott (Konezpt/Regie), Stephen Williams (DOP), Jan Rieder (Musik).
 

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Zwei neue Partner für B-Public

Mit Thomas Egger und Daniel Jazbec steigen zwei Kaderleute von Bellevue Asset Management (BAM) bei der Agentur B-Public als gleichberechtigte Partner ein.

Der 39-jährige Thomas Egger war bei BAM als Leiter Kommunikation & Marketing unter anderem für die Schweiz, Deutschland und Österreich verantwortlich. Zuvor war er für Julius Bär, Centrum Bank und die St. Galler Kantonalbank tätig, wie es in einer Mitteilung heisst. Daniel Jazbec, 34-jährig, war als Mitglied der Geschäftsleitung von BAM für den Operations Bereich sowie Teile der IT verantwortlich. Davor war er für SIA Funs und die Centrum Bank tätig. Daniel Jazbec hat an der Hochschule Liechtenstein Wirtschaftsinformatik studiert und verfügt über ein eidg. Diplom als Finanzanalytiker und Vermögensverwalter (CIIA).

Als all-in-one-Partner und Solutions Provider im Bereich Marketing & Kommunikation bietet B-Public mit dieser Ergänzung ein lückenloses Dienstleistungspaket für in- und ausländische Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter sowie Banken an. «Vertiefte Fachkenntnisse auf Produktebene sowie ein hohes Verständnis der Investorenbedürfnisse erlauben uns, kreative und effiziente Ansätze in der Kommunikation zu konzipieren und umzusetzen», erklärt Thomas Egger. Dazu gehören auch massgeschneiderte Tools für die Erstellung von Fonds Factsheets, Reportings sowie Web-Lösungen.

Markus Baumgartner hat die Agentur Anfang 2012 gegründet und in kurzer Zeit schon über 20 Kunden gewinnen können. Diese kommen schwerpunktmässig aus der Finanzbranche. Zuvor leitete er bei Richterich & Partner als Mitglied der Geschäftsleitung den Bereich Financial & Investor Relations und war Partner bei Communicators und Contract Media. Markus Baumgartner verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Finanzsektor sowie der Wirtschaftskommunikation.
 

Neo Advertising verstärkt sich fünffach

Neo Advertising gibt die Ankunft neuer kaufmännischer Mitarbeiter bekannt, um die Präsenz auf den verschiedenen Werbemärkten zu stärken und die Nähe zu den Kunden (Inserenten und Mediaagenturen) zu verbessern.

Auf dem nationalen Markt schloss sich Daniela Rodier am 3. Juni dem Unternehmen als Account Manager an. Mit ihr wird das aus Stéphane Doré und Igor Sokolov bestehende Team gestärkt. Ziel ihrer Arbeit ist die Erweiterung des Portfolios der Kunden und potenziellen Kunden auf regionaler und nationaler Ebene für sämtliche Produkte von Neo Advertising. Mit ihrem Diplom in Wirtschaft und Kommunikation verfügt sie bereits über Erfahrungen in den Bereichen Out-of-Home und Digital OOH. Sie begann ihre Karriere bei Cesanamedia, einem Unternehmen, das verschiedene internationale Medien bei Schweizer Inserenten vertritt.

Auf dem lokalen Markt stärkt Neo Advertising die Präsenz in den Kantonen Waadt und Genf und heisst zwei neue Account Manager und zwei neue Key Account Manager willkommen. Alle sind unter der Leitung von John Rossi, Vertriebsleiter der Westschweiz, tätig.
 Céline Duret (Account Manager Genf) und Olivier Bosson (Key Account Manager Genf) schlossen sich den Teams von Neo Advertising am 17. Juni an. Duret hat sechs Jahre lang Erfahrungen im Vertrieb von Werbeflächen in der Westschweizer Zeitschriftenpresse gesammelt. Bosson verfügt ebenfalls über mehrjährige Erfahrungen in der französischen Presse und arbeitete zuletzt im Genfer Team von Swisscom Directories/LTV Gelbe Seiten, besser bekannt unter dem Namen Local.ch.

Simone Huguet-Gerster (Account Manager Waadt) und Pascal Gebhart (Key Account Manager Waadt) gesellten sich zu Beginn des Sommers eben- falls zu den Teams. Gebhart war zehn Jahre lang als Account Manager bei der kostenlosen Wochenzeitung Lausanne Cités beschäftigt. Nachdem Simone mehrere Jahre in verschiedenen Kommunikationsabteilungen grosser Konzerne tätig war, beschloss sie, unabhängige Kommunikationsberaterin zu werden.

Mit dieser Verstärkung möchte Neo Advertising das Wachstum beschleunigen und die Umsatzzahlen in den neuen Einkaufszentren entwickeln. Ausserdem tätigt Neo Advertising seit Anfang des Jahres umfangreiche Investitionen, um bestehende Installationen zu erneuern (Wankdorf Center in Bern, La Praille in Genf, Tägipark in Wettingen) und neue Vorrichtungen zu installieren (Volkiland in Zürich, St. Jakob in Basel) und seine marktführende Rolle im Bereich der Digitalanzeige somit weiter auszubauen.

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