Neue LGK: Berner schneller als Zürcher

Die Agentur Neue LGK hat für BermobilI Plakate entworfen, die über das Ende der Gleissanierung in der Innenstadt informieren.

Die Agentur Neue LGK hat für BermobilI Plakate entworfen, die über das Ende der Gleissanierung in der Innenstadt informieren.

Bernmobil hat die Gleise in der Marktgasse fertig saniert. Alle Kurse verkehren wieder auf ihren gewohnten Strecken. Die Bauarbeiten dauerten fünf Monate. Damit alle Bernerinnen und Berner das wissen, hat Neue LGK aus Bern und Zürich Inserate und Plakate produziert. Darin wird humorvoll der Vergleich zu den sonst angeblich immer so schnellen Zürchern gezogen. Die Aktion verbreitete sich auf Twitter, Facebook und wurde von Blick am Abend aufgenommen, gibt eine Mitteilung vom Donnerstag bekannt.

Verantwortlich bei Bernmobil: Monika Scheiwiller (Leiterin Marketingkommunikation). Verantwortlich bei Neue LGK: André Benker, Hans Tanner (Creative Direction), Peter Rettinghausen (Text), Stephan Wittwer (Art Direction), Nadia Jost (Grafik), Claudia Shatri (Beratung).

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Studio Geissbühler für das Landesmuseum

Studio Geissbühler ist verantwortlich für den Werbeauftritt zu einer aktuellen Ausstellung über Karl den Grossen im Landesmuseum Zürich.

Wer war Karl der Grosse, wie prägte der Karolinger das achte und neunte Jahrhundert? 2014 jährt sich zum 1200. Mal der Todestag von Karl dem Grossen (*748–†814), dem ersten Kaiser des westlichen Mittelalters. Aus diesem Anlass widmet das Landesmuseum Zürich ihm und seiner Zeit eine umfassende kulturhistorische Ausstellung.

Den Werbeauftritt für die Ausstellung hat Studio Geissbühler entwickelt. Karl der Grosse ist eine Ikone innerhalb der Entwicklungsgeschichte des westlichen Kaisertums. Dies wird als Leitidee im Werbeauftritt umgesetzt. Im Zentrum steht eine Ikonographie, welche die typischen Zeichen Karls des Grossen inszeniert: Bart und Krone werden gemeinsam zum Ausstellungssymbol, das auf allen Medien zur Anwendung kommt. Plakativ und mit Grösse, wie es dem Thema gebührt, heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag.

Verantwortlich beim Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Leiter Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing, Kommunikation & Events), Juliette Wyler (Verantwortliche PR), Carole Neuenschwander (Projektmanagement Marketing). Verantwortlich bei Studio Geissbühler: Nadine Geissbühler (Creative Direction).

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Hochspannung: Ein Hauch von Hollywood

Das Tibet Film Festival findet zum fünften Mal statt – zeitgleich in Zürich und im indischen Dharamsala, wo die tibetische Exilgemeinschaft ihren Sitz hat. Die Agentur Hochspannung hat das offizielle Plakatmotiv kreiert.

Dabei ist ein Sujet entstanden, welches einen Hauch von Hollywood in beide Städte bringt. Hochspannung hat eines der wohl bekanntesten Fotos der Filmgeschichte nachgestellt und mit einer Tibeterin in Tracht inszeniert. Das Werbesujet wird gleichzeitig in der Schweiz und in Dharamsala, Indien als Plakat, Flyer, Kinodia und Online zu sehen sein.

Das Tibet Film Festival widmet sich voll und ganz dem Filmschaffen von Tibetern. So werden
während des Festivals ausschliesslich Filme gezeigt, welche unter Mitarbeit von Tibetern oder Tibeterinnen (als Regisseure, Schauspieler, Kamera, Drehbuch) entstanden sind. Das Tibet Film Festival findet statt vom 18. bis 20. Oktober 2013.

Verantwortlich bei Tibet Film Festival: Kelsang Gope. Verantwortlich bei Hochspannung: Hélio Correia, Natalie Funke, Matthew Katumba, Jonas Koutrios, Alex Taiganidis, Nadine Ticozzelli, Sarah Uhler. Fotografie: Rico Rosenberger.

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Arena Alva und Rhiiblatt: Zusammenlegung

Die Lokalblätter Arena Alva und Rhiiblatt erscheinen ab 2014 als eine Zeitung. Mit Marc Holdener und Judith Sacchi setzt Südostschweiz Medien auf ein bereits bewährtes Team.

Im Zug der Gebietsreform 2015 werden die beiden Lokalzeitungen, welche das Gebiet von Felsberg bis Ilanz umfassen und vielen Gemeinden dieser Region als amtliche Publikationsorgane dienen, zusammengelegt. Im Vorfeld der Zusammenlegung wurden in den vergangenen Wochen alle Gemeindepräsidentinnen, Gemeindepräsidenten und andere Gemeindeverantwortliche besucht. Das Echo war in allen Gemeinden positiv, vermeldet eine Mitteilung vom Donnerstag.

Südostschweiz Medien – zu der auch die Werbewoche gehört – geht davon aus, dass sich die Zusammenlegung positiv auf die Werbewirtschaft auswirken werde. Mit der Kombination aus Tourismusgebieten und wirtschaftlich starken Gebieten wird eine erweiterte Plattform mit einer Auflage von über 8‘000 Exemplaren geschaffen.

Für die Abonnentinnen und Abonnenten der Arena Alva und des Rhiiblatts werden sich keine wesentlichen Änderungen ergeben. Neben der bewährten, jedoch erweiterten lokalen Berichterstattung finden sich in der gemeinsamen Zeitung unter anderem die amtlichen Informationen wieder. Noch nicht festgelegt ist jedoch der Name der Lokalzeitung. Die Südostschweiz Medien laden die Bevölkerung der Arena-Alva- und der Rhiiblatt-Gemeinden ein, für den Namenswettbewerb Vorschläge einzureichen.
 

Stellenwechsel bei der SDA

Theodora Peter gibt per Ende September 2013 die Leitung der Inlandredaktion bei der SDA an Kollegin Nicole Meier ab.

Nach einer Auszeit bis Ende Jahr, die sie auf Reisen in Lateinamerika verbringt, wird sie ab Januar 2014 mit einem kleinen Pensum im Büro Bern als Korrespondentin arbeiten. Daneben wird sie freischaffend sowie weiterhin am Maz als Dozentin für Nachrichtenjournalismus tätig sein.

Die Ressortleitung der Inlandredaktion übernimmt Nicole Meier. Sie gehörte bereits dem Inland-Team unter der Leitung von Theodora Peter an.

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Die aktuelle (links) und die zukünftige Leiterin der Inlandredaktion

Romandie Network vermarktet L’Équipe

Romandie Network übernimmt die Vermarktung der Online-Werbung auf den Sport-Websites von Amaury Médias Schweiz. Dazu gehört unter anderem die Sportseite L’Équipe.com.

In der Westschweiz liefert das Netzwerk der Groupe Amaury Médias monatlich über 12 Millionen Page Views. Die Schweizer Inserenten können mit der Website L’Équipe.com ein männliches und sportbegeistertes Publikum ansprechen.

Mit der neuen Partnerschaft baut das Online-Vermarktungsunternehmen aus der Westschweiz sein Angebot im Sportbereich weiter aus. Romandie Network zählt in seinem Portfolio bereits mehrere Männer Titel aus der Welt von Lifestyle und Sport wie Planetehockey.com, Dailymotion, Eurosport und GQ Magazine.

 

Taschen-Souffleuse für Soziophobiker

Die Agenturen Curious About und Dreipol habe eine neue Gratis-App entwickelt. Sie zeigt Möglichkeiten auf, wie man mit einer lockeren Frage ein nettes Gespräch in Gang bringen kann.

Mit «Soziophob» haben ungeübte Smalltalker einen «Spickzettel» zur Hand. Die App bietet ein Fragenset für den Small Talk an verschiedensten Anlässen wie Vernissagen, Parties oder den geschäftlichen Kontext. Jede Fragekarte enthält zwei Fragen: Mit der Ersten bricht man das Eis und startet den Small Talk. Wenn daraus ein «Big Talk» werden soll, fährt man mit der zweiten Frage fort.

«Soziophob» ist gratis im Appstore für iPhones oder unter folgendem Link erhältlich.

Verantwortlich bei Curious About: Renato Soldenhoff (Konzept & Inhalt). Verantwortlich bei Dreipol: Alain Groeneweg (Design & Illustration), Simon Mülller und Samuel Bichsel (Entwicklung).

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Zu guter Letzt: Creme für den Mann

Warum benutzen vor allem Frauen Gesichtscreme, obwohl sie viel die schönere Haut haben wie Männer? Die männliche Haut ist eigentlich den stärkeren Belastungen ausgesetzt. Zum Beispiel weil Männer bei jedem Wetter Motorrad fahren und gerne vor dem Grill stehen.

Dove ist seit Jahren die unangefochtene Lieblingspflegeprodukteherstellerin von unzähligen Frauen, weil die Clips rundliche Models zeigen und Frauen ihre Komplexe auszureden versuchen. Kurz: ein realistisches Bild von Schönheit zeichnen. Schönheit, die für alle erreichbar ist.

Dove hat auch eine Pflegelinie für Männer entwickelt und die ist etwas schwieriger an den Mann zu bringen. Der neue Clip richtet sich an Männer, die Motorrad fahren und gern vor dem Grill stehen und fährt eine ähnlich verständnisvolle Schiene. Aber werden Männer deswegen eine ganze Pflegelinie kaufen? Frauen wissen wegen der anderen sexistischen Werbung längst, dass man ohne breite Palette an Hautpflegeprodukten nicht frisch aussehen und vor allem nicht schön alt werden kann. Männern reicht wahrscheinlich weiterhin die eine erstbeste Creme gegen trockene Haut. Netter Clip hin oder her. (sis)
 

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Zürich hat eine neue Designagentur

Die beiden Designer Fredy Espejo und Emanuel Gürth haben zusammen die Agentur Januar Designbureau ins Leben gerufen. Der Fokus liegt auf Branding, visueller Kommunikation und neuen Medien.

Nach sechs Jahren Grafikdesign und Motion Graphics für die Produktionsfirma Frame Eleven hat Fredy Espejo im Jahr 2005 die Designagentur Gemdesign gegründet. Emanuel Gürths Weg führte ihn vom Grafiker zum Artdirektor einer Zürcher Fullservice-Werbeagentur. 2010 machte er sich mit Gürth Design selbständig. Nun haben sich die beiden Designer zusammengeschlossen und Januar gegründet.
 

Entstanden ist eine inhabergeführte Designagentur mit Boutique-Charakter mit Schwerpunkt Branding, visuelle Kommunikation und neue Medien. Januar unterstützt seine Auftraggeber beim Aufbau und der nachhaltigen Pflege ihres visuellen Auftritts. Inhaltlich wie auch gestalterisch. Dabei folgen sie ihrem Anspruch an Qualität, Klarheit und Effizienz. Beim eigenen Webauftritt Januar.ch wurde konsequent auf reduziertes Responsive-Flatdesign gesetzt.

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Ihre Erfahrungen reichen von der Finanzbranche über die Modewelt bis hin zu Industriebetrieben. Zum Portfolio zählen Kunden wie GFP Global Financial Products, Sherpany, Fashionfish, Veloplus, Tages-Anzeiger, Müller-Möhl Foundation oder das Tonhalle-Orchester Zürich.

Die Werbewoche hat die Designagentur portraitiert. Hier geht es (für unsere Abonnenten) zum Text.

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Emanuel Gürth (l.) und Fredy Espejo (Foto: Paolo Emmanuele)
 

Speakers.ch expandiert in die Westschweiz

Pünktlich zum fünfjährigen Jubiläum weitet die Referentenagentur Speakers.ch ihre Tätigkeit auf die Westschweiz aus. Maude Righi ist die Ansprechpartnerin für alle französischsprachigen Kunden und Referenten.

Speakers.ch vermittelt passende ReferentInnen oder ModeratorInnen für Kundenanlässe, Jubiläen, Workshops, Tagungen und andere Veranstaltungen. Ab Herbst 2013 ist Speakers.ch nun auch in der französischen Schweiz präsent. Gleichzeitig hat Speakers.ch auch eine französischsprachige Website eingerichtet.

Maude Righi von MRI Communication übernimmt die Funktion der «Antenne Romande»für Speakers.ch. Nach langjähriger Tätigkeit in der Reisebranche war die Neuenburgerin PR-Verantwortliche der Expo 0.2 für die Westschweiz. Seit 2008 ist sie Inhaberin einer eigenen Kommunikationsagentur und arbeitet als Beraterin, Mediendozentin und Moderatorin.

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Das Team von Speakers.ch mit Maude Righi (zweite von rechts)

SRF 1 «Rundschau»: Gespräche mehr auf Augenhöhe

Der Publikumsrat äussert sich positiv zur Gesprächssituation an der «Heissen Theke» der neuen «Rundschau». Auch das moderne Erscheinungsbild gefällt. Inhaltlich fallen attraktiv umgesetzte Berichte auf -  manchmal aber auch eine Tendenz zur Dramatisierung.

Der 1994 eingeführte «Heisse Stuhl» ist weg. Endlich, findet der Publikumsrat einstimmig und freut sich, dass es nun an der modernen «Heissen Theke» zu Gesprächen auf Augenhöhe kommt. Die Interviews sind trotz der angenehmeren formalen Anlage unbequem geblieben, was das Gremium schätzt. In den beobachteten Sendungen moderierte immer Sandro Brotz und die Mehrheit der Ratsmitglieder erlebt ihn als sympathisch, glaubwürdig, beharrlich und fair.

Das neue optische Erscheinungsbild gefällt den Beobachtenden und wird als frisch, modern, «kühl und cool» empfunden. Hingegen polarisiert die Einführung von dreidimensionalen Präsentationen: Eine Mehrheit des Rates wertet die Augmented Reality als Spielerei. Als vorproduziertes Element in der Live-Studio-Atmosphäre wirke sie zudem unnatürlich.

Inhaltlich überzeugt die «Rundschau» die Mehrheit des Publikumsrates mit den meist attraktiven Themen und deren Aufarbeitung. Als wichtig bewertet das Gremium die Auslandthemen, weil SRF nicht über ein Auslandsmagazin verfügt. Viele Geschichten berühren emotional, es kann dabei aber die Gefahr bestehen, dass Distanz und Sachlichkeit verloren gehen. Einigen Ratsmitglieder fällt in einigen Beiträgen manchmal eine Tendenz zur Dramatisierung auf, die sich bei der Themenauswahl und in nachgestellten Szenen mit Musikuntermalung zeige.
(SDA)
 

Zu guter Letzt: Nokia setzt die Fronten neu

Bevor das Nokia Lumia auf den Markt kam...

… traf man an Schultheateraufführungen zwei Sorten von Eltern an: Es gab solche, die mit ihrer Kamera immer im Weg waren, weil sie jeden Pips ihrer Kleinen für später festhalten wollten. Und solche, welche die ersten schauspielerischen Schritte ihrer Kinder einfach süss fanden, aber nicht für etwas Besonderes hielten. Man war sich einig, dass erstere nervten.

Nun setzt Nokia die Fronten neu: Im neuen Spot zur Lancierung des Nokia Lumia 1020 gibt es auf der einen Seite Eltern, die mit ihrer iPhone-Kamera total nerven. Und auf der anderen Seite solche, die entspannt mit ihrem Nokia Lumia aus der hintersten Reihe filmen. Weil sie das können, ohne jemanden zu stören. Weil sie ein Nokia Lumia mit einem 41-Megapixel-Sensor haben.

Was wird sich wohl durchsetzen? Auf die technische Überlegenheit kann man hoffen. Die Gelassenheit wird es kaum sein. (sis)

//www.youtube.com/watch?v=2vR4LeL0yzE

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