Ogilvy: Für Ford am Autosalon Grösse bewiesen

Ogilvy & Mather hat für für die Premiere des neuen Ford Mustang am Genfer Automobil-Salon ein Mega-Poster für den Eingangsbereich gestaltet.

Das jüngste Pony aus dem seit Generationen erfolgreichen Gestüt von Ford ist erstmals wieder für den europäischen Markt konzipiert worden und wird ab 2015 auch in der Schweiz erhältlich sein, wie es in einer Mitteilung heisst. Das 162 Quadratmeter grosse Plakat soll den jüngsten Nachkommen einer legendären Modellreihe unübersehbar in Szene setzen und lädt über die Headline im wörtlichen wie im übertragenen Sinn ein, sich die Freiheit zu nehmen und den neuen Ford Mustang kennen zu lernen. Begleitet wird die Massnahme durch Inserate in Magazinen in und rund um den Genfer Automobil-Salon.

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Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: David Frey (Direktor Marketing), Marcello Varallo (Marketing Communications Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Thomas Bolliger (CD); Priska Meyer (AD); Marcel Elsener (Text); Marcel Kohler (Produktion); Sascha Isenschmid (Grafik/DTP), Jonathan Schipper, Michela Girola (Beratung)
 

«Tagesschau»: Moderationstausch mit «Telegiornale»

Am 20. März tauschen SRF und RSI für ihre Nachrichtensendungen «Tagesschau» und «Telegiornale» die Moderatorinnen und die Redaktionen.

Bei der Hauptausgabe der «Tagesschau» vom Donnerstag, 20. März 2014, ist alles etwas anders – mit Absicht: An diesem Abend übernimmt eine Equipe von RSI die Produktion und die Moderation der Hauptnachrichten am Leutschenbach. Gleichzeitig ist ein Team von Schweizer Radio und Fernsehen SRF in Lugano am Werk und betreut dort die Schwestersendung «Telegiornale».

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«Tagesschau»-Moderatorin Maureen Bailo wird an diesem Abend auf RSI LA 1 «Telegiornale» auf Italienisch moderieren. Unterstützt wird sie dabei von einem zehnköpfigen Team der «Tagesschau»-Redaktion, das die Beiträge für die Sendung beisteuert und auch für die Live-Sendung verantwortlich ist. Zusätzlich berichten die Bundeshaus-Korrespondenten Hanspeter Trütsch, Gion-Duri Vincenz und Fritz Reimann auf Italienisch aus dem Bundeshaus.

Die Hauptausgabe der «Tagesschau» auf SRF 1 um 19.30 Uhr moderiert im Gegenzug «Telegiornale»-Moderatorin Alessia Caldelari auf Deutsch. Sie hat als Begleitung ebenfalls ein Team aus ihrer Stammredaktion, das für die Nachrichten und den Ablauf verantwortlich zeichnet. Urs Leuthard, Redaktionsleiter Tagesschau: «Vor einem Jahr haben wir einen solchen Austausch zum ersten Mal mit unseren Westschweizer Kolleginnen und Kollegen von Radio Télévision Suisse durchgeführt – und dies sehr erfolgreich. Ein solcher Austausch erlaubt es, die Schweiz, wie wir sie alltäglich in der «Tagesschau» erleben, für einmal durch eine andere Brille zu sehen. Gleichzeitig erlebt das Fernsehpublikum die Nachrichten im Tessin aus der Optik von uns Deutschschweizern. Letztlich können wir so auch einen kleinen Beitrag zur Verständigung der Sprachregionen leisten.»

 

Werbewirkung: TV-Spots schaffen emotionale Verbindung zu Marken

Konsumenten nutzen eine Vielzahl von Medien. Für Unternehmen ist es deshalb entscheidend zu wissen, wie Werbung in verschiedenen Medien wirkt und wie sie diese am effektivsten aufeinander abstimmen.

Hinweise dazu gibt eine neue Studie aus den USA, die der TV-Sender Fox in Kooperation mit Marktforschern von Innerscope und der University of Michigan realisiert hat. Sie zeigt mit einem neurowissenschaftlichen Ansatz, dass TV-Werbung im intermedialen Vergleich besonders hohe Aufmerksamkeit erzielt, emotional stark aktiviert und überlegen darin ist, emotionale Verbindungen zu Marken zu schaffen und zu stärken. Die optimale crossmediale Abstimmung kann den Impact von TV-Werbung noch weiter steigern.

Die Studie hat die Wirkung von TV- und Online-Werbung anhand eines experimentellen Settings untersucht. 251 Konsumenten zwischen 18 und 49 Jahren, die regelmässig fernsehen und das Web nutzen, wurden dabei in verschiedene Gruppen eingeteilt. Einer Online-only-Gruppe wurde während der Nutzung verschiedener Webseiten nur Online-Werbung in Form von Rich-Media-Display-Bannern gezeigt, einer TV-only-Gruppe wurden – eingebettet in eine TV-Serie aus dem Fox-Programm – nur TV-Spots dargeboten. Einer dritten Gruppe wurden zunächst TV-Spots und anschliessend auf General-Interest-Webseiten Rich-Media-Display-Banner der gleichen Marken präsentiert (Brand only Synergy ). Einer vierten Gruppe wurde ebenfalls TV- und Online-Werbung der gleichen Marken dargeboten, TV-Programm und Webseiten wurden hier aber inhaltlich aufeinander abgestimmt – d. h. die Online-Werbung wurde in Webseiten integriert, die einen inhaltlichen Bezug zur gezeigten TV-Serie hatten (Brand & Program Synergy ). Den Probanden aller Gruppen wurde im Anschluss eine Reihe von Marken- und Produktbildern zu den beworbenen Brands gezeigt. Der besondere Twist der Studie liegt darin, dass die unbewussten Medien- und Werbeeffekte mittels Blickverlaufsmessung und biometrischen Verfahren erfasst wurden. Sowohl während des Fernsehens und Surfens als auch beim abschlies– senden Betrachten der Markenbilder wurden Herz- und Atemfrequenz, Hautwiderstand und körperliche Bewegungen der Probanden gemessen, um die emotionale Aktivierung der Probanden zu bestimmen. Das Eye-Tracking gab Hinweise auf die Aufmerksamkeit. Das Resultat: TV-Werbung erzielt eine deutlich höhere Aufmerksamkeit als Online-Werbung (Index TV only 1675 vs. Online only 100). Werden TV und Online kombiniert, steigt die Aufmerksamkeit für die Werbung weiter (Brand only Synergy: 1755) – der Anstieg ist gegenüber TV only statistisch aber nicht signifikant. Am höchsten ist die Beachtung beim Fit von TV- und Online-Kontext (Brand & Program Synergy: 1888).

Die Biometrie zeigt, dass TV-Werbung Konsumenten auch deutlich stärker emotional aktiviert als Online-Werbung (Index 223 vs. 100). Die allgemeine Kombination von TV- und Online-Werbung steigert den Emotions-Level, den die Werbung erzielt, nochmals um 13 Indexpunkte (Brand only Synergy: 236). Die höchste emotionale Aktivierung wird erzielt, wenn das Umfeld von TVund Online-Werbung auch inhaltlich ineinandergreift (Brand & Program Synergy: 253). Die Kombination aus TV und Online bietet also Synergien, der entscheidende Aufmerksamkeits- und Emotions-Hebel geht aber von der TV-Werbung aus. Schliesslich machen die biometrischen Messungen während der Darbietung der Markenbilder im Anschluss an die Mediennutzung deutlich, dass TV-Werbung auch besonders gut in der Lage ist, über den Moment hinausgehende emotionale Verbindungen zu Marken zu schaffen. Diese «Brand Resonance» liegt bei TV- im Vergleich zu Online-Werbung um den Faktor 2,5 höher.

Clemens Koob

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«Fashion Run»-Jury: Rigozzi, Rossi und Valentino

Drei Wochen vor der Erstausstrahlung des neuen Sendeformats «Fashion Run – das Shoppingduell» geben Tele Züri, Tele M1 und Tele Bärn die Zusammensetzung der Jury bekannt: Christa Rigozzi, Luisa Rossi und Valentino.

Sie küren ab dem 27. März während acht Wochen jeden Donnerstagabend um 20.15 Uhr eine neue Fashion-Ikone. In ihrer Funktion urteilen die drei Mode- und Stil-Experten über modisches Sein oder Nichtsein der Kandidatinnen. Diese haben in der neuen Styling-Doku drei Stunden Zeit, um sich mit einem geteilten Budget von 1’000  Franken einem vorgegebenen Motto getreu einzukleiden sowie professionell frisieren und schminken zu lassen. Die Gewinnerin darf das gesamte Outfit behalten.

Als erfolgreichste Miss Schweiz aller Zeiten, gefragte Moderatorin und Gesicht zahlreicher Werbekampagnen versteht es die Tessinerin Christa Rigozzi laut Mitteilung wie keine zweite, sich ins beste Licht zu rücken und charmant zu unterhalten. Luisa Rossi ist die wohl bekannteste Styling- und Lifestyle-Beraterin der Schweiz. Ihr modisches Fachwissen hat sie sich durch ihre langjährige Tätigkeit als Model sowie als Hair- und Makeup-Styling-Agentin angeeignet. Valentino, der einzige Mann im Bunde, steht synonym für ein gepflegtes Auftreten und ist mit seinem Unternehmen Mondo Valentino über die Landesgrenzen hinaus erfolgreich. Mondo Valentino stylt seit über 30 Jahren an den grössten Catwalks, die bekanntesten Models und für die wichtigsten Labels.

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Christa Rigozzi: «Fashion ist für mich in jedem Bereich wichtig. Es hat aber nicht unbedingt mit Luxus zu tun, sondern vielmehr mit dem individuellen Stil, Originalität und der eigenen Persönlichkeit. Mit ganz wenig kann man viel bewirken. Ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr!»

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Luisa Rossi: «Seit Jahren renne ich der Mode begeistert hinterher, umso mehr bin ich gespannt auf die Auswahl und Kombinationen der Frauen, die jetzt für mich rennen werden!»

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Valentino: «Als Juror von Fashion Run werde ich kein Blatt vor den Mund nehmen!»

The House Agency inszeniert lebende Büromöbel

Für «eQ», eine Produktlinie des traditionsreichen Schweizer Möbelfabrikanten Embru, hat The House Agency eine integrierte Kampagne lanciert.

In deren Mittelpunkt steht die neue Microsite Eq.embru.ch, die mit einer ebenfalls neuen Bildwelt Awareness schafft und die Produktvorteile inszeniert. Getreu dem Claim «eQ lebt» dramatisiert die Zürcher Agentur die Robustheit, die Modularität und die gestalterischen Möglichkeiten der Stahlmöbel.

Die Bildwelt zeigt verlassene Gewerbeflächen, an denen der Zahn der Zeit genagt hat. Im Zentrum: eQ-Büromöbel. Sie haben alle Herausforderungen überstanden, die Jahre überdauert und sehen immer noch aus wie am ersten Tag. Diese Visuals bereiten den Einstieg für die mobilefähige Microsite. Eine simple und übersichtliche Nutzerführung gibt dem User die Möglichkeit via Klick-, beziehungsweise Scroll-Funktion, in der Horizontalen mehr Informationen zum Produkt zu erhalten und in der Vertikalen zum nächsten Bereich zu gelangen.

Zu den Highlights der deutsch- und französischsprachigen eQ-Microsite zählt unter anderem: der Farbwähler, der Interessierten die Möglichkeit gibt, verschiedene Farbkombinationen auszuprobieren – online stehen neun Farben zur Verfügung, die nach Wunsch einzelnen Moduloberflächen zugeteilt werden können. Ein weiteres überraschendes Feature erwartet User im Bereich der Spezialmodule. Dort veranschaulichen Videos, dass eQ-Büromöbel nicht nur praktisch und schön sind, sondern auch inspirierend. Von der Glasvitrine für Kristalle oder Modellbauten bis hin zu einem echten Aquarium, lassen sich unterschiedliche Spezialmodule integrieren. Die neue eQ-Microsite verfügt zudem über einen Showroom mit Impressionen, eine umfangreiche Händlerliste und einen Kontaktbereich, der jeder Region gerecht wird.

Der Mediaeinsatz zielt auf eine frequenz-optimierte Tiefenstrategie für das Segment Treuhänder, Juristen und Personal-Assistants. Beworben wird eq.embru.ch in den digitalen Kanälen via Display mittels Regio-/ Gewerbe- und Funktionstargeting, Newsletters und Social-Media. In den analogen Kanälen steht eine Print-Kampagnen sowie Print-Mailings im Mittelpunkt zur Aktivierung der Zielgruppen-Segmente. Weitere Kommunikationsmittel wie Suchmaschinenmarketing, das fahrende Megaposter auf den Embru-LKWs sowie entsprechende Fach-PR runden den Aufritt ab.

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Verantwortlich bei Embru-Werke: Matthias Schubiger (Kommunikation), Marcel Stocker
(Verlaufsleiter Büro). Verantwortlich bei The House Agency: Andreas Jorgella (Konzeption & Beratung), Peter Trüb (CD), Claudio Lier (Strategische Konzeption), Stephan Suter (Media), David Roth (Text & Konzeption), Fritz Kreis, Michael Booz (Art Direction), Manuel Griestock (Grafik), Jasmin Kaltenegger (Production).

 

Auf neuem Weg mit neuem Team

«Zurück zum Plakat»: Seit Ende Januar wirkt Ivan Schultheiss bei Clear Channel als neuer Sales Director und Mitglied der Geschäftsleitung.

Das Rätselraten war gross, als Ivan Schultheiss Mediaschneider per Ende März 2013 verlassen hat und sich «beruflich neu orientieren» wollte. Nur zwei Jahre wirkte der frühere APG-Geschäftsführer bei der grössten unabhängigen Mediaagentur der Schweiz als Mitglied der Geschäftsleitung. In dieser Zeit hat Ivan Schultheiss als Verantwortlicher Business Development «wertvolle Beiträge zur strategischen Unternehmensentwicklung geleistet und viel zur Gewinnung neuer Kunden beigetragen», wie Urs Schneider den Wegziehenden vor einem Jahr verdankt hat. Dann wurde es ruhig um den Aussteiger. Umso grösser war Ende Januar jetzt die Überraschung, als Clear Channel Ivan Schultheiss als neuen Sales Director und Nachfolger von Beat Sulzer vorstellen konnte. In dieser Funktion wirkt er auch als Mitglied der Geschäftsleitung. Aber wie hat der Vollblut-Manager in der Zwischenzeit fast ein Jahr lang stillhalten können?

Das Lächeln von Ivan Schultheiss wirkt sympathisch weise: «Ich bin unter anderem den Jakobsweg abgelaufen. Es war wunderbar, um mich sammeln zu können und einmal Zeit für mich selber zu haben. Es hat mich gereizt, Neues zu entdecken. Ich wollte den Kopf verlüften, offen sein für alles und ich hatte keinen Stress, mich für einen neuen Job zu entscheiden.»

Deshalb sei es zwar für einige «eine ziemlich überraschende Wende», für Ivan Schultheiss aber eine gereifte und wohlüberlegte Wahl, dass er jetzt mit fast acht Jahren APG im Rucksack zum Konkurrenten Clear Channel wechselt. «APG ist der Marktleader. Wir bei Clear Channel sind die ‹Jagenden›. Das ist eine spannende Position. Gemeinsam möchten wir den Anteil der Aussenwerbung am Gesamtwerbekuchen weiter ausbauen. Es geht also vor allem um inter- und weniger um intramedialen Wettbewerb. Als Partner können wir da sehr weit kommen.»

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Rückblende

Im Januar 2009 wurde Ivan Schultheiss Geschäftsführer der APG und hat damit Christian Kauter an der Spitze der umsatzstärksten Affichage-Gruppen- Gesellschaft abgelöst. Das war im Zuge der Internationalisierung der Geschäftstätigkeit dieser Gruppe. Schon vorher war Schultheiss seit 2004 als Verkaufsleiter bei der APG tätig und hat in dieser Zeit «die Kundenorientierung massgeblich vorangetrieben», wie die Werbewoche damals geschrieben hat. Vor seinem Einstieg bei der APG war der eidgenössisch diplomierte Werbeleiter in verschiedenen leitenden Funktionen tätig, so beispielsweise als Anzeigenleiter bei der Weltwoche. Dort hatte er bis 2003 massgeblich beim erfolgreichen Relaunch des Magazins die Fäden in der Hand. Bei Publipresse, in der Generaldirektion der Publicitas, arbeitete er auf Projektbasis und präsentierte für die Schweiz den ersten «Medienatlas» auf einer CD-ROM. «Das war damals revolutionär.»

Auch auf Agenturseite hat Ivan Schultheiss Erfahrungen gesammelt. Er wirkte als Berater bei der Werbeagentur Sulzer, Suter. Noch vorher startete er in den 90er-Jahren auf Kundenseite bei Dipl. Ing. Fust. «Das war noch in der Zeit vor dem Markteintritt von Media Markt in der Schweiz», erinnert sich Schultheiss an den Beginn dieser spannenden Phase, in welcher der Siegeszug der elektronischen Gadgets ihren Anfang nahm und seither die Medienwelt mit ständig neuen Geräten auf den Kopf stellt.

Ausblick

Bei Mediaschneider, wo all diesen Entwicklungen Rechnung getragen werden musste, hat Ivan Schultheiss eine «extrem positive Zeit» erleben können. Wertvoll auch wegen des in der Mediaagentur gewonnenen Einblicks in eine 360-Grad-Sichtweise, nachdem er sich vorher vorwiegend mit Anzeigen und Plakaten beschäftigt hatte.

Jetzt reizt es Schultheiss, für seine Kunden Mehrwert zu schaffen mit den neuen Möglichkeiten, die sich in der Aussenwerbung durch die Kombination von Plakaten mit ihren digitalen Erweiterungen bieten. Als Sales Director will er «den Kunden massgeschneiderte und wirkungsvolle Werbelösungen anbieten, damit diese ihre Werbewirkung maximieren können».

Nur einen Monat nach dem Engagement von Schultheiss hat Clear Channel mit Claudia Cattaneo auch eine neue Filialleiterin für die Region Tessin berufen. Per Anfang März wechselte zudem Thomas Estermann, ehemaliger Verlagsleiter bei Das Magazin, als Senior Key Account Manager zum Plakatunternehmen für die Betreuung von Schlüsselkunden.

Mit dem neuen Team will Ivan Schultheiss die Erfolgsgeschichte von Clear Channel Schweiz weiterführen und nutzenorientiert am Markt erfolgreich sein. «Wir sind ein innovatives Unternehmen, das schon immer stark auf Kundenbedürfnisse eingegangen ist. Wir sind sehr schnell und flexibel im Erarbeiten von massgeschneiderten Out-of-Home- Lösungen. Ausserdem müssen wir neue Plakatflächen akquirieren und werden daher bei den Ausschreibungen aktiv mitbieten.»

Ivan Schultheiss ist «zurück zum Plakat», weil er ein Plakat-Fan ist und daran glaubt, «dass die Aussenwerbung ihre Position im Schweizer Werbemarkt weiter ausbauen kann». Der Out-of-Home-Bereich sei von den anderen Medien weniger bedrängt als andere klassische Medien. Dazu ist die Schweiz ein Plakatland schlechthin und wird sich mit den Möglichkeiten, die sich im digitalen Bereich bieten, weiterentwickeln. «Die Aussenwerbung wird sich verändern, aber das geklebte Plakat wird es noch lange geben, da bin ich mir sicher. »

Andreas Panzeri
 

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Frank Bodin wählt den besten TV-Spot des Monats

Jeden Monat kürt ein Mitglied des ADCs aus allen neuen TV-Spots bei Publisuisse seine fünf Favoriten. Frank Bodin, Präsident des ADC, macht den Anfang.

Von den fünf nominierten Neuzugängen wird der Spot mit den meisten Publikumsstimmen Monatssieger. An der nächsten ADC-Preisverleihung werden alle Monatssieger um den begehrten Publikumspreis kämpfen.

Aus allen Neuzugängen vom Februar in Publispot, der Spotdatenbank von Publisuisse, hat Bodin seine fünf Lieblingsspots ausgewählt. Und welcher von den fünf nominierten TV-Werbespots gefällt Ihnen am besten? Verhelfen Sie Ihrem Favoriten zum Monatssieg. Ab sofort können Sie während zwei Wochen für die nominierten Spots abstimmen. Das Voting läuft auf Spotdesmonats.ch.

Die nächste ADC-Preisverleihung findet anfangs 2015 statt. Neu wird ein Publikumspreis vergeben. Alle 12 Monatssieger nehmen automatisch an der Publikumswahl des besten TV-Spots teil. Publispot ist die Spotdatenbank von publisuisse mit allen TV-Spots der SRG SSR seit 1993.

 

Frecher Ton im Schokoladenmarkt

Camille Bloch bringt mit Ragusa Blond eine neue Schokolade auf den Markt. Jung, weiblich und unverschämt ist die von By Heart mit entwickelte neue Caramel-Welt. Was bedeutet dies für die Traditionsmarke Ragusa? Und wie soll sich die Markenfamilie weiterentwickeln?

Ragusa – die vor über 70 Jahren lancierte Schokolade mit der rechteckigen Form und den ganzen Haselnüssen ist ein Klassiker in der Schweizer Schokoladengeschichte. Äusserlich hat sich das Kultprodukt im Laufe der Jahre immer wieder auf den aktuellen Stand gebracht – mit Anpassungen des Designs und neuen Verpackungseinheiten. Der ursprünglichen Positionierung blieb sich Ragusa über die Jahre dagegen treu: ein Outdoor-Produkt, das auf Schulreisen, beim Wandern oder auf der Skipiste gerne dabei ist.

2008 kam der erste Wendepunkt. Die Ragusa- Familie wurde mit einer dunklen Variante «für die Feinschmecker» ergänzt. Weniger süss, mit 60% Kakaoanteil. Mittlerweile macht Ragusa Noir rund 30 Prozent der verkauften Ragusa-Produkte aus. Nun hat die Marke zum zweiten Mal Zuwachs bekommen. Dieses Mal will das Unternehmen aus dem Berner Jura ein jüngeres, weibliches Publikum mit einer neuen Ragusa-Alternative für die Traditionsmarke begeistern. Weshalb wurde dazu keine neue Marke lanciert? «Ragusa geniesst in der Schweiz eine hohe Bekanntheit. Wir wollten auf die Stärke dieser Marke setzen», so Regula Gerber, Kommunikationsverantwortliche von Camille Bloch. «Gleichzeitig ging es darum, Ragusa als Marke zu verjüngen. Schliesslich muss sich auch eine Traditionsmarke immer wieder neu erfinden, damit sie aktuell bleibt.»

Naheliegend wäre es gewesen, nach der Lancierung der dunklen Variante eine weisse Schokolade zu entwickeln. Das war Camille Bloch jedoch zu eingeengt – insbesondere, da weisse Schokolade stark im Segment Kinder bespielt werde. Vielmehr wollte man aus der braun-weiss-schwarzen Schokoladenwelt ausbrechen. Die zündende Idee kam CEO Daniel Bloch schliesslich bei einer Reise durch die kanadische Provinz Québec – dort sollen angeblich die grössten Schokoladenfans der Welt zuhause sein. Begeistert von einer Schokoladenspezialität mit Caramel, die auf den Namen Blond hörte, reiste er zurück in die Schweiz. Bald war die ganze Firma von der Idee begeistert, und das Innovationsteam machte sich an die Entwicklung eines eigenen Produktes. Es entstand ein Ragusa mit blonder Couverture, Praliné-Füllung mit Caramel-Geschmack und, wie das Original, mit ganzen Haselnüssen.

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Ragusa rocks

Die blonde Schokolade war geboren – und der Name Blond gesetzt. Nun fehlte noch der passende Auftritt. An diesem Punkt kam die Kommunikationsagentur By Heart ins Spiel, die in den letzten Jahren bereits verschiedene Marken aus dem Hause Camille Bloch mitgeprägt hat. By Heart wurde beauftragt, die Positionierung für das goldblonde Ragusa zu definieren und damit die bestehende Markenwelt weiterzuentwickeln. «Die Herausforderung bestand darin, die DNA von Ragusa neu und jung umzusetzen, ohne dabei die Echtheit und Natürlichkeit zu verlieren», erklärt Creative Director Hans Siegwart von By Heart. Der nussig-kernige Charakter von Ragusa sollte erhalten bleiben. Doch während das Original eher eine traditionelle, männliche Note hatte, sollte das blonde Ragusa jünger, weiblicher und frecher daherkommen. «Ragusa ist eine Schokolade mit Ecken und Kanten», so Siegwart. «Kein Praliné-Stängel.» Diese Sparte deckt Camille Bloch mit der Marke Torino ab.

By Heart machte aus dem Blond ein «unverschämt blond». Das dazugehörige Lebensgefühl fand die Agentur im Rock. Frech und rebellisch. «Ich bin blond – und es ist mir egal, was du davon hältst», so Siegwart. Das Rockthema wurde im 360°-Winkel besetzt. Die Stossrichtung für die Kampagne verleiht dabei der mit der Schweizer Band ZiBBZ entwickelte Song «Dynamite Blond».

//www.youtube.com/watch?v=2MV6IjyQcd4

Getreu dem Motto «Ragusa rocks» wird das neue Ragusa-Feeling auf einer Snow-Tour in verschiedenen Skigebieten gestreut. Gleich neben der Piste rockt ZiBBZ auf der Bühne, das neue Ragusa steht zur Degustation bereit und wer will, kann als Rockstar vor der Tilllate.com-Kamera posieren. Die Post geht zudem auch im neuen TV-Spot ab, in dem Markenbotschafterin Lara Gut zum wilden Sound der Rockband den Head-Bang liefert. «Lara Gut ist als Markenbotschafterin für das Blond-Feeling prädestiniert », meint Siegwart. «Lara lässt sich nichts sagen. Sie weiss, was sie will.»

//www.youtube.com/watch?v=mNOwg1NvJno

Zurück zu den Zugpferden

Vom optischen Auftritt her fügt sich Ragusa Blond nahtlos in die bestehende Markenwelt ein – allerdings mit einem wichtigen Unterschied. War Camille Bloch bisher relativ prominent neben dem Markenlogo Ragusa vertreten, rückt der Absender nun in den Hintergrund. Dies ist ganz im Sinne des aktuellen Wechsels in der Markenstrategie. Hatte man in den Vorjahren verstärkt die Dachmarke Camille Bloch betont, unter der auch Tafelschokoladen produziert werden, vertraut man nun wieder ganz auf die Strahlkraft der beiden wichtigsten Marken im Hause: Ragusa und Torino. (Dies wird in den kommenden Monaten noch deutlicher sichtbar.)

Und wie soll sich Ragusa Blond innerhalb der Markenfamilie entwickeln? «Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich die neue Marke gleich wie Ragusa Noir etablieren wird und wir damit zusätzliche Marktanteile gewinnen», so Gerber. «Ragusa Blond unterscheidet sich im Geschmack und im Auftritt stark vom Classique und vom Noir und ist eigenständig genug, um ein neues Publikum anzusprechen. » Dass man mit der Verjüngungskur, dem unverschämten Ragusa bestehende Konsumenten irritiert, glaubt sie deshalb nicht. «Unsere traditionsbewussten Kunden werden das Ragusa Classique nach wie vor in den Läden finden.»

Isabel Imper

Auf Wachstumskurs

Camille Bloch konnte seine Schokoladenproduktion letztes Jahr um gut sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Zulegen konnte der Schokoladenhersteller aus dem Berner Jura vor allem im Heimmarkt. Ein beträchtlicher Anteil des Wachstums ist dabei auf einen neuen Absatzkanal zurückzuführen: Seit einem Jahr sind die Produkte von Camille Bloch bei Migros schweizweit gelistet. Doch auch im Ausland ist Camille Bloch präsent. Ein Fünftel der Produktion wird bereits ausserhalb der Schweiz verkauft. Bei der Exportstrategie setzt Camille Bloch hauptsächlich auf das benachbarte Ausland – Deutschland, Frankreich, Österreich, Italien. Hinzu kommen Skandinavien, die USA und Kanada. China beispielsweise hat als Expansionsmarkt derzeit keine Priorität.
 

Migros auf Schönheitsmission

Mit ihrer frisch überarbeiteten Pflegeserie «I am» und einer Komplimente-Welle will die Migros die Schweiz verschönern. Die Kampagne der Y&R Group haben wir auf Werbewoche.ch bereits vorgestellt. Nun erklärt Jürg Spring, Leiter Marken-und Labelführung Migros-Genossenschafts-Bund, die Hintergründe.

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WW: Die Migros fordert in der neuen «I am»-Kampagne dazu auf, anderen Menschen mit einem Kompliment eine Freude zu bereiten (Werbewoche.ch berichtete). Jürg Spring, wann haben Sie das letzte Mal jemandem ein Kompliment gemacht?

Jürg Spring: Das war vor zwei Tagen der Fall, als ich aus einem Restaurant herauskam und einer Bekannten begegnet bin. Ich sagte ihr spontan, sie sehe blendend aus, was ihr gleich ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat.

Die Kampagne hat bei Ihnen also schon gewirkt.
Genau, das ist ja auch das Ziel. Wir wollen nicht nur unterhaltsame Werbung bieten oder über Produkte reden, sondern Menschen zum Handeln bewegen. Es ist so einfach, jemanden mit einem Kompliment schöner zu machen. Die Kampagne ruft dazu auf, es auch zu tun. Dafür stellen wir aktuell auf www.i-am.ch 550 Plakatstellen zur Verfügung und fordern die User auf, anderen Menschen öffentlich ein Kompliment zu machen.  

Was ist das Bestechende an der Kampagne?
Ganz einfach die Idee dahinter. Komplimente zu machen entspringt dem Kern der Marke: «Schönheit braucht Pflege» und damit ist nicht nur der Körper gemeint, sondern auch die Seele. Hinzu kommt die Umsetzung der Idee im TV-Spot. Die Protagonisten des Films sind echte Passanten, Menschen mit Emotionen. Das macht den Spot authentisch und passt zu «I am» und der Kernaussage «ich bin schön, so wie ich bin».

//www.youtube.com/watch?v=SN9nhAmfviY

Viele Kosmetikmarken werben mit Echtheit und Natürlichkeit (z.B. Dove – eine Marke für wahre Schönheit). Wie grenzt sich «I am» davon ab?
Die Positionierung ist diesbezüglich gar nicht so weit davon entfernt. Die Abgrenzung erfolgt jedoch auf inhaltlicher Ebene. Der Markenkern ist die selbstbewusste Haltung von innen. «Ich bin schön, wie ich bin» wird in der Kampagne mit dem Kompliment von aussen «Du bist schön, wie du bist» verbunden. Damit differenzieren wir uns klar von den Mitbewerbern.

Die Migros rührt momentan kräftig die Werbetrommel für ihre Eigenmarken. Inwiefern gliedert sich da die «I am»-Kampagne ein?
Die «I am»-Produkte sind selbstverständlich auch Teil der laufenden «Von uns. Von hier.»-Kampagne, denn sie stammen ebenfalls von der Migros-Eigenindustrie. Sie werden von «uns» in der Schweiz produziert getreu dem Motto «Was uns am Herzen liegt, das machen wir selber». Hinter «I am» steht die Mibelle Group, ein eigener Industriebetrieb der Migros

Aus welchen Gründen führt die Migros eine Eigenmarke wie «I am»?
Mit unseren Eigenmarken unterscheiden wir uns ganz generell von unseren Mitbewerbern. «I am» ist eine innovative Marke, die immer wieder mit neuen Produkten überrascht. Mit dieser Marke sprechen wir Frauen und Männer an, die den Anspruch an Qualität zu einem guten Preis haben. Da wir diese Produkte selbst entwickeln, können wir noch besser und gezielt auf die Bedürfnisse unserer Kunden und Kundinnen eingehen.

Kaufen vor allem preisbewusste Kunden «I am»?
Es sind Konsumenten, die auf ein gutes Preis-Leistungs- Verhältnis achten. «I am» ist keine Billig-Linie, sondern eine qualitativ hochwertige, umfassende Pflegelinie zu einem fairen Preis. Sie richtet sich an Kundinnen und Kunden, denen beides wichtig ist – das Produkt wie auch der Preis.

«I am» entstand 2008, als verschiedene Pflegemarken- Linien unter der neuen Dachmarke zusammengefasst wurden. Wie hat sich die Marke seither entwickelt?
Sehr gut. Gemäss Brand Asset Valuator (Markenund Konsumentenstudie von Young & Rubicam) ist «I am» zu einer Power-Marke geworden. Sie kann sich hinsichtlich Markenvitalität und Markenstärke mit Mitbewerbern messen lassen. Allerdings bestand bislang eine gewisse Diskrepanz zwischen dem Produkt bzw. dem Erlebnis am Regal und der Werbung.

Inwiefern?
In der Kommunikation war «I am» sehr auffällig, laut und egozentriert. Der «I am what I am»-Song von Gloria Gaynor aus dem TV-Spot dürfte vielen noch heute im Ohr sein. Dieses Markenversprechen entsprach nicht dem Erlebnis, das man hatte, wenn man das Produkt in der Hand hielt. Das Logo war dezent, wenig selbstbewusst, zum Teil schlecht leserlich. Mit dem Relaunch auf Produktebene haben wir das Design und das Logo massgeblich verändert. Mit der neuen Kampagne schliessen wir nun diese Diskrepanz und schaffen ein durchgängiges Markenerlebnis.

Haben die «I am»-Anteile am Kosmetiksortiment zugelegt?
Ja, «I am» ist eine Marke, die stark zugelegt hat. Dies führen wir auf die hohe Markenbekanntheit zurück, aber auch auf die stetige Erweiterung des Sortiments. Neben einzelnen neuen Produkten kamen beispielsweise ganze Sortimentsbereiche hinzu, wie «I am Professional», eine hochwertige Haarpflegelinie oder «I am Natural», die Produktelinie auf Basis natürlicher Bestandteile.

Im Kosmetik- und Pflegebereich kommen Produktneuheiten am Laufband auf den Markt. Wie stark sind Sie unter Druck, nachzuziehen?
Ich würde dies nicht als Druck bezeichnen, sondern als Ansporn. Wir verfolgen, was neu auf den Markt kommt, und überprüfen, ob die Neuheiten zu «I am» passen. «I am Natural» oder «I am Professional» sind solche Beispiele. Zwei stark wachsende Segmente im Kosmetikbereich, die sich gut unter der Marke «I am» führen lassen.

Welche Pläne haben Sie für «I am» in den nächsten Monaten?
Neben der aktuellen klassischen Kampagne können die Kunden über die Website mit uns in einen Dialog treten. Sie können sich für Testpakete bewerben oder erhalten über Tutorial-Videos einfache Anwendungstipps zu den «I am»-Produkten. Ab 31. März werden dann die schönsten Komplimente, die jetzt online eingereicht werden und über die man abstimmen kann, an 550 Plakatstellen in der ganzen Schweiz zu sehen sein.

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Und in der Filiale: Werden etwa an der Kasse Komplimente ausgeteilt?
Das wäre der gewünschte Effekt zu Ende gedacht. Wichtig ist, dass Komplimente immer ehrlich von innen kommen, ansonsten wirken sie nicht authentisch. Erste positive Reaktionen von Mitarbeitern stimmen mich jedoch zuversichtlich, dass wir mit der Kampagne eine Einstellungsänderung bewirken und eine kleine oder sogar grössere Komplimente- Welle auslösen können.

Interview: Isabel Imper

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Zu guter Letzt: Was wäre wenn

Ein «Second a Day»-Video der besonderen Art lässt London im Krieg und den Betrachter in Gedanken versinken.

Die Agentur Don't Panic hat das, was jahrelange mediale Berichterstattung nicht schaffte, vollbracht: Sie macht den Krieg in entfernten Syrien zumindest ansatzweise nachvollziehbar, indem sie ihn vor die eigene (respektive englische) Haustüre holt. Die Grundlage bildet ein «Second a Day»-Video, wie man sie auf Youtube zu tausenden antrifft. Täglich wird ein kurzer Moment gefilmt, die Kurzsequenzen am Schluss zu einem Video zusammengeschnitten und so ein längerer Zeitraum – meist ein Jahr – in wenigen Minuten zusammengefasst (Beispiel: 2012 pro Tag eine Sekunde).

Besagter Werbespot der Organisation Save the Children beginnt mit dem unbeschwerten Leben eines englischen Mädchens, dessen heiles Leben im Laufe der Zeit von einem Kriegsausbruch erschüttert wird. Der überzeugend umgesetzte Film schaffte es in den letzten zwei Tagen in die bekanntesten englischen Medien und erobert nun – Blogs und Social Media sei Dank – den Rest der Welt. «It's easy to forget that Syria was a middle income country, where children enjoyed the benefits of education, healthcare and the other basic rights our children take for granted — not to mention Facebook accounts, video games and youth culture», so Jack Lundie von Save the Children. Message angekommen. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=RBQ-IoHfimQ

Auf allen Kanälen

In den vergangenen Monaten hat die UBS ihre digitalen Lösungen stetig ausgebaut. Das grosse Ziel: Die führende Multikanalbank der Schweiz zu werden. Was bedeutet dies? Der Werbewoche haben die Verantwortlichen einen Einblick gegeben.

I m Jahr 2000 war die UBS mit einer halben Million E-Banking-Kunden Marktführerin in der Schweiz. Im Mobile-Bereich setzte die Grossbank neue Massstäbe. Bereits damals konnten UBS-Kunden unterwegs per WAP Börsenaufträge tätigen. Doch der Erfolg blieb aus, das Mobile Banking wurde im Jahr 2006 wieder eingestellt (Quelle: Schweizer Bank). Der nächste grosse Wurf liess auf sich warten. Die Webpräsenz der UBS glich bis vor kurzem eher einem elektronischen Katalog denn einer interaktiven Plattform, beim Mobile Banking hatte zuletzt die Postfinance die Nase vorn.

Nun meldet sich die UBS zurück. Seit letztem Herbst hat die Grossbank ihr Online-Angebot schrittweise erneuert. Neben neuen Websites wurden diverse Lösungen für E-Banking und Mobile Banking lanciert. Der Mobile-Bereich mit dem Kernelement Mobile- Banking-App wird stark gepusht, doch die Strategie geht weit über den mobilen Kanal hinaus. Das Ziel der UBS: die «führende Multikanalbank der Schweiz» zu werden. Konkret arbeitet die Bank an drei Schwerpunkten, wie Andreas Kubli, Leiter Multichannel Management & Digitization, erklärt.

1. Der Digital-Service wird ausgebaut

Einfache Dienste sollen künftig umfassend elektronisch möglich sein – über Online oder Mobile Banking. Anstatt in der Bankfiliale den Kundenberater nach Sparpotenzialen zu fragen, lassen sich im neuen E-Banking mit dem persönlichen Finanzassistenten ein Budgetplan erstellen und Sparziele festlegen. Und via Mobile Banking hat man sein Budget immer und überall im Blick.

2. Website und Online-Marketing

Ein zweiter Schwerpunkt betrifft die Website. Ubs. com wird Richtung E-Commerce-Site ausgebaut, eine Site, auf der Produkte erlebt und direkt bestellt werden können. Darüber hinaus wird die gesamte Klaviatur des Online-Marketings bespielt. Online- Kampagnen, E-Mail-Marketing, Social Media, Web-Analyse, Suchmaschinenmarketing etc. Waren die Online-Kampagnen bislang ein Anhängsel der traditionellen Kampagne, werden sie nun zu einem Hauptbestandteil. «Wir wollen am Point of Interest ständig präsent sein», erklärt Daniel Hünebeck. Der ehemalige Geschäftsführer der Agentur Adisfaction Schweiz treibt seit Herbst als Head Client Dialogue Management das Online-Marketing bei der Bank voran. Sucht ein Kunde im Internet nach Informationen zum Thema Hauskauf, werden ihm Hypothekar- Themen angeboten – unabhängig davon, ob gerade eine Kampagne läuft oder nicht.

3. Alle Kanäle werden verknüpft

Das dritte Steckenpferd ist es, On- und Offline miteinander zu verbinden. Füllt beispielsweise eine Kundin online ein Formular aus, soll sie beim nächsten Besuch in der Geschäftsstelle nicht nochmals dieselben Angaben tätigen müssen. Das klingt banal. Der Übergang von einem Kanal auf einen anderen ist jedoch anspruchsvoller, als man denkt, wie Kubli sagt. Technische Voraussetzung dafür ist, dass die Daten nicht in separaten Silos (z.B. einer fürs E-Banking, einer für die Geschäftsstellen) gespeichert werden, sondern dass man mehr oder weniger aus einem Datenkübel schöpfen kann. Das war früher nicht der Fall.

Ein Beispiel für die Verzahnung der Kanäle liefert auch die Rückruf-Funktion. Mussten die Kunden bislang zur Kontaktaufnahme nach einer Telefonnummer suchen und dann in der Schleife warten, bis ein Kundenberater frei wurde, gibt es heute eine «Call me back»-Option. Telefonnummer eingeben – und innert weniger Minuten erhält man einen Rückruf. Kubli drückt in seiner App auf die Rückrufforderung. «Mal schauen, wie lange es geht.» (In fünf Minuten wird das Telefon klingeln und Kubli kommentieren: «Heute Nachmittag ist Grossbetrieb, gut mussten wir nicht am Telefon warten, sondern konnten entspannt weitersprechen».)

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Die UBS – bald eine reine Digitalbank?

Der digitale Service wird kontinuierlich ausgebaut. Hat man mit dem persönlichen Finanzassistenten eine erste Beratungsleistung digitalisiert, werden bald weitere Bereiche folgen. Zu tief in die Karten blicken lassen will sich Kubli nicht, verrät aber so viel: «Prinzipiell sind alle einfachen Beratungsleistungen digital umsetzbar.» Anstatt dass die Informationen über den Berater zum Kunden gelangen, werden die Daten dem Bankkunden über eine Applikation direkt zur Verfügung gestellt.

Nicht zuletzt geht mit den digitalen Services grosses Sparpotenzial einher. Schliesslich verursacht der Online-Finanzassistent weniger Kosten als der Bankangestellte in der Filiale, was das Anbieten solcher Services wirtschaftlich möglich macht. Wird der Kundenberater bald überflüssig? Kubli verneint. «Es geht nicht darum, den Berater einzusparen, sondern den Kunden eine Wahl zu bieten.» Ist die Filiale am Sonntag geschlossen, können die Bankkunden die Informationen digital abrufen. Zudem müsse man zwischen verschiedenen Service-Leistungen unterscheiden. Einfache Prozesse wie Zahlungen tätigen, Reklamationen oder Adressänderungen melden, werden künftig, so schätzt Kubli, ausschliesslich digital abgewickelt. Anders sehe es bei Hypotheken, Anlage oder Vorsorge aus. «Ich denke da z.B. an einen 60-Jährigen, der vor der Wahl steht, ob er sich seine Pensionskasse auszahlen lässt oder nicht. Für solche wichtigen Entscheidungen werden sich Kunden wohl auch in Zukunft lieber persönlich beraten lassen», so Kubli. «Deshalb Multikanalbank. »

Wie überzeugt man die Kunden?

Ideen für neue Services haben Kubli und sein Team viele. Ob und wann die neuen Dienste auf den Markt kommen, hängt allerdings nicht nur von den (finanziellen) Ressourcen ab, sondern auch von den Kunden. Sie müssen die neuen Angebote schliesslich nutzen wollen. Die Voraussetzungen dafür stehen beim Mobile Banking gar nicht schlecht. Die mobile Internetnutzung ist in der Schweiz die letzten zwei Jahre überdurchschnittlich gestiegen ist, momentan sind 39% auch unterwegs online (IPMZ, World-Internet-Project- Switzerland 2013). Nur: Beim Banking verlassen sich die Schweizer Bankkunden bislang hauptsächlich auf Online Banking.

«Die Akzeptanz der neuen Mobile Services aufseiten der Kunden ist sehr hoch», so Kubli. Der Mobile-Bereich habe sich im letzten Jahr beinahe verdoppelt. Im Augenblick wachse er deutlich mehr als 1% pro Woche. Im dritten Quartal 2013 haben rund 145 000 UBS-Kunden Mobile Banking genutzt, im darauffolgenden Quartal 4 waren es bereits 160 000. Dies entspricht etwas mehr als 10% der UBS-Hauptkunden, rechnet Kubli vor (insgesamt hat die UBS 2,5 Mio. Kunden, darunter fallen aber auch solche, die z.B. lediglich ein Mietkautionskonto haben). 10% wertet Kubli als Erfolg, sagt jedoch gleichzeitig, dass ein Vergleich mit dem Ausland zeige, dass sich noch deutlich mehr machen liesse.

Viel wird denn auch investiert, um den Kunden die neuen Dienste näherzubringen. In einer ersten Welle hat die UBS letztes Jahr auf den bankeigenen Kanälen und auf Social-Media-Plattformen auf die neuen Services aufmerksam gemacht. Seit Februar 2014 ist sie zudem mit TV-Spots, Print-Anzeigen und einer Online-Kampagne präsent. Zur Information setzt die UBS stark aufs Bewegtbild, wie Julia Stefanides erklärt, die als Strategy & Business Development Director das Marketing aller digitalen Kanäle verantwortet. Auf der Microsite Ubs.com/ebanking erklären kurze Info-Filme den Kunden die digitalen Lösungen. Für das E-Banking hat die Bank zudem Tutorials erstellt, in denen die einzelnen Funktionalitäten detailliert erläutert werden. Hünebeck zeigt sich zufrieden, die Abbruchquote sei bei den Videos sehr gering. Und intern kämen die Videos ebenso gut an, ergänzt Kubli. Im Oktober 2013 wurde ein Info-Video an die 22 000 Mitarbeitenden in der Schweiz geschickt. 17 000- mal wurde es heruntergeladen. «Auch wenn man davon ausgeht, dass der eine oder andere das Video mehrmals geschaut hat, sind die Zahlen sehr erfreulich », so Kubli. «Mit einem PDF-Prospekt wären wir wohl nicht annähernd auf diese Zahl gekommen.»

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Was sind die Vorteile und Risiken des Mobile Banking?

Kommunikativ steht die Bank insbesondere vor zwei Herausforderungen. Die erste ist, den Kunden vom Nutzen der neuen Services zu überzeugen. Viele Bankkunden seien noch skeptisch, ob sie die neuen Tools überhaupt bräuchten, erklärt Hünebeck. Weshalb eine Mobile-App, wenn ich meine Finanzen doch zuhause am Computer erledige? «Beim Smartphone sagten zu Beginn auch alle: Ich brauche keins, da ich mein Handy nur zum Telefonieren benötige. Hat man erst mal ein Smartphone, will man es nicht mehr hergeben», so Hünebeck. «Ich glaube, wir werden beim Mobile Banking dasselbe erleben. Wenn die Kunden den Convenience-Aspekt einmal erlebt haben, wird die Nutzung der mobilen Services sicherlich ansteigen.»

Zweite Baustelle ist der Sicherheitsaspekt. Hier muss die UBS ebenfalls Überzeugungsarbeit leisten. Sicherheitsbedenken gehören bereits beim E-Banking zu den Hauptgründen, weshalb sich Kunden gegen eine Nutzung entscheiden. Als zusätzliches Risiko kommen im Mobile-Bereich neben Phishing-Attacken (Ausspionieren von Zugangsdaten) etwa der Verlust des Geräts oder infizierte Apps hinzu. Bei der Mobile-Banking-App setzt die UBS deshalb auf ein Zweistufenmodell. Soll z.B. lediglich der Kontostand abgerufen werden, genügt eine Anmeldung mittels Passwort. Die Informationen sind so weit anonymisiert, dass ein allfälliger Hacker, der sich Zugriff verschafft, keine wertvollen Daten erhält. Erst für die zweite Sicherheitsstufe, bei der man denselben Zugang hat wie beim E-Banking und Zahlungen tätigen kann, wird ein Code nötig. Zu diesem gelangt der Bankkunde gleich wie beim EBanking über ein Kartenlesegerät oder einen kreditkartengrossen Hard Token (eine Hardwarekomponente zur Identifizierung und Authentifizierung). Ein Vorteil gegenüber Systemen, bei denen der Code per SMS gesendet werde, so Kubli. «Ist die App infiziert, ist das SMS nicht mehr weit weg. Mit unserer technischen Lösung sind E- und Mobile Banking gleich sicher.»

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(Bild: Der neue Hard Token der UBS)

Eines ist sich Kubli jedoch bewusst: Die Sicherheitsvorkehrungen garantieren nicht, dass damit das Bedürfnis des Kunden nach Sicherheit erfüllt ist. «Der Erklärungsbedarf ist enorm», so Kubli. «Doch vermutlich ist es eine Frage der Zeit: Über Online Banking diskutieren wir bereits seit 15 Jahren, beim Mobile Banking sind es gerade mal ein paar Monate.»

Was passiert mit den Daten?

Für die Bankkunden eröffnen die neuen Lösungen neue Bequemlichkeiten und zusätzliche Informationen. So zeigt zum Beispiel der persönliche Finanzassistent, wie viel Geld man für Wohnen ausgibt, wie viel für Verkehr und Transport, für Kommunikation und Medien. Neben dem aktuellen Kontostand werden auch die geplanten Einnahmen und erwarteten Ausgaben angezeigt.

Gleichzeitig wird offensichtlich, wie viele Daten die Bank über ihre Kunden sammelt. Regelmässige Medienberichte über IT-Pannen und Datenlecks wirken da nicht gerade vertrauensfördernd (PwC, Bank Coop, St. Galler Kantonalbank, NSA-Affäre …). Was sagt Kubli zu Bedenken bezüglich des Datenschutzes? «Banken wissen nun mal sehr viel über ihre Kunden – dies ist bereits heute der Fall.» Entscheidend sei, dass die Bank mit den Kunden vereinbare, was sie mit den Daten mache. Denkbar sei beispielsweise, dass Kunden in Zukunft ihre Daten für bestimmte Zwecke freigeben können. Jemand, der sich für Sparangebote interessiert, erhielte dann beispielsweise besondere Offerten zugestellt. Eine Änderung der bestehenden Praxis würde jedoch transparent gemacht und geschehe nicht ohne Zustimmung der Kunden.

Streckt die UBS ihre Fühler in andere Geschäftsbereiche aus, werden umgekehrt branchenfremde Unternehmen im Finanzsektor aktiv. Nicht nur Google, Apple oder die eBay-Tochter PayPal. Auch Telecomanbieter wie Sunrise und Swisscom testen derzeit bargeldloses Zahlen. «Banken müssen aus meiner Sicht auf der Hut sein, dass sie nicht wertvolle Anteile im Zahlungsverkehr und damit einen grossen und wichtigen Teil der Kundenbeziehungen an möglicherweise völlig neue Wettbewerber (aus dem Nichtbankenbereich) verlieren», schreibt etwa Andreas Dietrich, Professor am Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern, in einem Blogbeitrag.

«Die Wertschöpfungskette wird sich stärker aufteilen», ist auch Kubli überzeugt. Die Stärke der UBS gegenüber branchenfremden Wettbewerbern ortet er diesbezüglich in zwei Bereichen. «Der eine Vorteil ist das Vertrauen. Diverse Untersuchungen zeigen: Wenn man Menschen fragt, wem sie bereit sind, ihre Finanzen anzuvertrauen, sind Banken und bankennahe Unternehmen wie Kreditkartenfirmen in den vorderen Rängen» (z.B. unveröffentliche Studie von Mastercard). Als weiteren Vorteil erachtet Kubli die bestehende Infrastruktur sowie die grosse Research-Abteilung und die IT-Plattform. Dies alles müssten sich Konkurrenten zuerst aufbauen. 300 Geschäftsstellen in der Schweiz, weltweit ist die UBS in 50 Ländern präsent.

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Wie erreichen die Infos die Kunden?

Und was ist für Andreas Kubli die grösste von der Digitalisierung ausgehende Herausforderung für die UBS? «Erstens, dass wir nicht auf dem Greenfield beginnen können. Die UBS ist ein riesiger Tanker mit 2,5 Mio. Kunden an Bord. Er funktioniert zwar gut. Aber: Will man den Kurs ändern, muss man sehr viele Hebel in Bewegung setzen.» Zweite Herausforderung sei die Kommunikation der neuen Services. «Wenn ich mich in meinem Umfeld umhöre, realisiere ich immer wieder: Selbst dort sind neu lancierte Dienste teilweise unbekannt.» Dies zeige, dass man noch viel stärker segmentiert kommunizieren müsse, um den Kunden zur richtigen Zeit mit der richtigen Message zu erreichen.

Auf die weiteren Entwicklungen im Banking dürfen Bankkunden jedenfalls gespannt sein. Diverse Finanzdienstleister rüsten derzeit digital auf – oder haben dies angekündigt. Nicht zuletzt ist die Digitalkompetenz für Banken eine Möglichkeit, sich in einem Markt mit praktisch identischen Produkten von den Mitbewerbern zu differenzieren.

Isabel Imper

Die Agenturen:

  • Namics unterstützte die UBS beim E-Banking, bei der Mobile-Banking-App und bei der Teilüberarbeitung von Ubs.com
  • Hinderling Volkart realisierte die Microsite und die erste Kommunikationswelle
  • Alpha 245 zeichnet für den TV-Spot und die laufende Kommunikationswelle verantwortlich

 

In eigener Sache: Isabel Imper verlässt die Werbewoche

Nach fünf Jahren bei der Werbewoche wechselt unsere Redaktorin Isabel Imper in die Forschung und Beratung.

Isabel Imper hat die letzten zweieinhalb Jahre vor allem für die Printausgabe geschrieben, davor stand sie als Onlineredaktorin für die Website und den Werbewoche-Newsletter im Einsatz. Vor ihrer Zeit bei der Werbewoche war die studierte Psychologin u.a. für eine Zürcher Regionalzeitung und zuletzt bei einer Marketing- und Kommunikationsagentur tätig. Nun wird sie in Kürze bei Accelerom starten, einem Beratungs- und Forschungsunternehmen, das sich auf Marktbearbeitung, Markenführung, Innovation und Transformation sowie Investitionssteuerung spezialisiert hat.

Die Werbewoche bedauert diesen Weggang sehr und wünscht Isabel Imper alles Gute im neuen Job.

Zur Sache: Danke
 

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