Martin Hofer wird Partner bei Yjoo Communications. Ab Juni wird er am Standort Zürich als Managing Director gemeinsam mit CEO Nina Krucker den Ausbau des Agenturgeschäftes voranbringen.
Redaktion
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10. März 2014
Nachdem Nina Krucker auf den 1. Februar die operative Leitung der Agentur von Martin Zahner übernommen hatte, kann Yjoo die angestrebte Verstärkung des Managements in Zürich bereits jetzt melden. «Dies wird unsere Position als eine der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz weiter festigen», stellt CEO Nina Krucker in einer Mitteilung fest.
Schub in dynamischem Umfeld
Das neue Geschäftsleitungsmitglied Martin Hofer bringt langjährige Beratungs- und Führungserfahrung aus der Kommunikations- und Medienbranche ein. Er war sieben Jahre bei Burson-Marsteller erst als Leiter Corporate Communications und später als Leiter Public Affairs tätig. Zuletzt war er Mitglied der Geschäftsleitung bei Farner Communications. «Ich hoffe der dynamischen Agentur Yjoo in der strategischen Marktpositionierung noch zusätzlichen Schub geben zu können», sagt Martin Hofer. «Wir freuen uns sehr, in der Person von Martin Hofer die gewünschte Ergänzung unseres Führungsteams gefunden zu haben. Er passt nicht nur von seinem Profil, sondern vor allem auch als Mensch gut zu unserer Kultur», freut sich Verwaltungsratspräsident Martin Zahner.
Unternehmerischer Gestaltungsraum als Treiber
Martin Hofer, der frühere Leiter der TV-Nachrichtensendung «10 vor 10» und Chefredaktor des Sonntagsblick, wird Partner bei Yjoo Communications. «Auf den neuen unternehmerischen Gestaltungsraum freue ich mich», hält er fest. Gabi Badertscher, Sabine Bianchi und Samuel Güttinger sowie die beiden Standortleiter Daniel Herrera, YJOO Lausanne, und Marco Werder, Yjoo Lugano, vervollständigen das Management, das nun für die nächste Entwicklungsphase gut aufgestellt ist. «So können wir kraftvoll und zuversichtlich unsere Strategie-, Struktur- und Kulturarbeit voranbringen», meint CEO Nina Krucker.
Le Temps: Verkauf geht in die Schlussphase
Der Verkauf der Westschweizer Zeitung Le Temps geht in die Schlussphase. Bis Ende März haben mögliche Käufer Zeit, Stellung zu beziehen.
Redaktion
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10. März 2014
Dies teilten am Montag die beiden Medienhäuser Ringier und Tamedia mit, die je 46,2 Prozent an der Westschweizer Tageszeitung halten. Unter den möglichen Käufern befindet sich auch ein Genfer Unternehmer, der auf einer soliden finanziellen Basis steht und von dem Verein «Amis du Temps» empfohlen wird, wie Ringier und Tamedia festhielten. Der Mitte Januar gegründete Verein der Freunde der Zeitung zählt über 700 Mitglieder. Die beiden Medienhäuser erwarten bis Ende März eine Antwort von möglichen Käufern. Ringier und Tamedia hatten die Westschweizer Tageszeitung am 8. Oktober zum Verkauf ausgeschrieben. Ein starker Besitzer würde nach Ansicht der Medienhäuser die besten Voraussetzungen für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Zeitung darstellen. Sollte kein überzeugendes Angebot eingehen, prüfen Ringier und Tamedia den Kauf der Beteiligung des anderen. (SDA)
Datenschutz: Goldbach erhält EDAA Trust Siegel
Goldbach hat das EDAA Trust Siegel für vorbildliches Online Behavioral Advertising erhalten und verpflichtet sich damit freiwillig zu strikter Einhaltung höchster Datenschutzstandards.
Redaktion
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9. März 2014
Die Koordinierungsstelle der digitalen Werbewirtschaft für interessenbasierte Online Werbung, European Interactive Digital Advertising Alliance (EDAA) mit Sitz in Brüssel, ist verantwortlich für die europaweite Implementierung der Richtlinien der Selbstregulierungs-Initiative für Online Behavioral Advertising (OBA). Diese branchenübergreifende Selbstregulierungs-Initiative wurde von führenden europäischen Gremien ins Leben gerufen, um Transparenz sowie Sicherheit im Umgang mit interessenbasierten Daten zu garantieren.
Datenschutz als Teil der Corporate Governance
Goldbach hat sich laut Mitteilung stets zur freiwilligen Einhaltung höchster Datenschutzstandards bekannt und wurde nach eingehender und neutraler Inspektion als eines der ersten Unternehmen mit dem EDAA-Gütesiegel für sorgsame Datenaggregierung ausgezeichnet. Für Michi Frank, CEO der Goldbach Group, ist die Zertifizierung eine Bestätigung der Unternehmensstrategie: «Targeting-Produkte von Goldbach sind ein effizientes und effektives Marketinginstrument, um unseren Werbekunden zielgruppenorientierte Werbung zu ermöglichen. Dass wir nun europaweit vom offiziellen Zertifizierer ausgezeichnet wurden, zeigt, dass wir unsere führende Position als Digital-Netzwerk auch im äusserst sensiblen Bereich Datensicherheit wahrnehmen und im Umgang mit relevanten Zielgruppen beispielhaft agieren.»
Media Relations von EY neu aufgestellt
Das global tätige Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen EY (ehemals Ernst & Young) hat die Schweizer Medienstelle vervollständigt. Lukas Meermann und Michael Wiget ergänzen zwei die PR- und Medienabteilung, die von Zürich aus die gesamte Schweiz betreut.
Redaktion
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9. März 2014
Mit der Aufstockung des Teams sollen die Positionierung des Unternehmens im Bereich Beratung intensiviert und den Medienschaffenden verbesserte Dienstleistung angeboten werden, wie es in einer Mitteilung heisst.
Lukas Meermann ist ausgebildeter Wirtschaftshistoriker mit einer Weiterbildung in Strategischem Kommunikationsmanagement und arbeitete bereits früher in der Marketing- und Kommunikationsabteilung von EY. Zuvor war der 38-Jährige als Kommunikationsexperte bei Siemens und von 2011 bis 2013 als Mediensprecher im Versicherungssektor tätig.
Michael Wiget bringt seine langjährigen Erfahrung als Agenturjournalist und aus der Konzernkommunikation der Schweizerischen Post in das PR- und Medien-Team von EY ein. Der studierte Medienwissenschaftler verfügt über einen MAS in Business Communications und hat zudem mehrere Jahre in Kommunikationsagenturen gearbeitet.
Weiterhin erhalten bleibt dem Team Eliane Panek. Sie studierte Pädagogische Psychologie, Publizistik und Soziologie an der Universität Zürich und arbeitet bereits seit Anfang 2013 bei EY. Zuvor war die 31-Jährige am Universitätsspital Zürich in der Unternehmenskommunikation tätig.
Adello verpflichtet drei neue Spezialisten
Der Mobile-Vermarkter und Technologie-Anbieter Adello hat im Januar neun Personen mit Fokus «Data Science» verpflichtet. Nun wird der Schweizer Standort mit Philipp Kaleicli, Damian Huber und Khalid Sedighyar erneut verstärkt.
Redaktion
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9. März 2014
Am 1. März hat Philipp Kaleicli bei Adello die Funktion des Senior Account- und Operations Managers übernommen. Er wird von Goldbach Audience eingewechselt, wo er in den vergangenen Jahren als stellvertretender Teamleiter ein breites Netzwerk und spezifisches Mobile Know-how aufgebaut hat. Philipp Kaleicli hält ein höheres Wirtschaftsdiplom und war zuvor während 12 Jahren für Tamedia in verschiedenen Positionen tätig.
Ebenfalls per 1. März hat Damian Huber zu Adello gewechselt, der vorgängig in verschiedenen Positionen für Farner Consulting tätig war. Damian Huber verfügt über einen Masterabschluss in Ökonomie und Medienwissenschaften an der Universität Zürich, wo er vorab als wissenschaftlicher Mitarbeiter in verschiedenen Forschungsprojekten tätig war. Neu ist auch Khalid Sedighyar zu Adello gestossen, der Funktionen im Bereich des nationalen und internationalen Ad-Operations übernimmt. Khalid Sedighyar hält einen Masterabschluss in Banking and Finance, was ihm insbesondere bei Kampagnenoptimierungen mit statistischen Modellen zugutekommt.
Mit diesen zusätzlichen Ressourcen will Adello laut Mitteilung den Vorteil weiter ausbauen, als erstes Unternehmen echtes algorithmisches Mobile Audience-Targeting in Real Time anzubieten. Im Unterschied zu Programmatic Buying oder statischem Behavioural-Targeting erzielt Audience-Targeting auf Basis von Echtzeit-Analyse deutlich höhere Konversionsraten und schafft damit für Werbetreibende wie Publisher Mehrwerte.
Wirtschaftsverbände: SRG-Kritik
Economiesuisse und andere Wirtschaftsverbände wehren sich gegen die geplante Änderung des Systems der SRG-Empfangsgebühren. Zudem fordern sie eine Neudefinition von Service public.
Redaktion
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9. März 2014
Ab Mittwoch wird im Nationalrat darüber debattiert, wie künftig das SRG-Angebot finanziert wird und was dieses beinhalten soll. Neu soll die bisherige Gebühr von 462 Franken in eine tiefere Abgabe umgewandelt werden. Diese müssten allerdings nicht nur sämtliche Haushalte, sondern auch Firmen mit Umsatz über 500'000 Franken bezahlen – unabhängig davon, ob Radio oder Fernsehen empfangen wird. Wie die NZZ am Sonntag schreibt, wehren sich Economiesuisse, der Gewerbeverband und der Hotelleriesuisse gegen die geplanten Änderungen. Die faktische Einführung einer Mediensteuer würde zu einer Doppelbelastung führen und Konsumenten zu Hause und in der Firma zwei mal besteuert. Ausserdem fordern sie, dass erst der SRG-Auftrag klar definiert wird, bevor über das Gebührenmodell festgelegt wird.
«Glanz & Gloria» kein Service public
Das Angebot ist nach Meinung der Wirtschaft zu aufgeblasen: Jährlich 180 Millionen Franken für fremde Filme und Serien, die auch auf den Privaten Kanälen zu sehen sind, sei zu viel, findet Kurt Lanz von Economiesuisse. Ausserdem sei fraglich, was Sendungen wie «Glanz & Gloria» und «Voice of Switzerland» mit Service public zu tun hätten. Unangebracht sei folglich auch die Konkurrenz zu Privaten im Onlinebereich. Angebote, die bereits von Privaten erbracht würden, seien bei der SRG einzusparen, so Lanz.
Die SRG-Kritik wird von verschiedenen Parlamentariern gestützt. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli ist der Meinung, ein Sender pro Sprachregion sei genug. Martin Landolt (BDP) und Fabio Regazzi (CVP) wollen die Gebühren auf 360 Franken beschränken. Jürg Grossen (GLP) kritisiert das geplante neue Modell, weil Unternehmen die Abgabe an die Steuerverwaltung bezahlen würden, es für Private aber immer noch eine Inkassostelle brauche. Er schlägt vor, die Billag abzuschaffen und die SRG künftig direkt aus dem Staatshaushalt zu finanzieren. Grossen ist zuversichtlich, dass er mit seinem Anliegen im Parlament eine Mehrheit findet. Nicht überzeugen konnte er den Bundesrat: Dieser sähe die Unhabhängigkeit eines Staatssenders in Gefahr und weist darauf hin, dass für die vollständige Finanzierung eine Eröhung der Mehrwertsteuer um 0,5 Prozent nötig wäre. (NZZaS/hae)
Zu guter Letzt: New Ideas wanted
Neue Ideen braucht das Land, denn die alten funktionieren nicht mehr. Finnland sucht für den Jugendwettbewerb Young Lions mit einem Spot kreativen Nachwuchs.
Redaktion
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9. März 2014
Für den im Rahmen des Werbefestivals in Cannes stattfindenden Nachwuchswettbewerbs Young Lions vertreten junge, kreative Zweierteams aus der Werbe- und Kommunikationsbranche ihre Heimatländer beim «Kampf» um die begehrten Medaillen. Um nach Cannes reisen zu dürfen, müssen Interessenten ein Auswahlverfahren durchlaufen, welches von den jeweiligen Cannes Lions Repräsentanen (Schweiz: Publicitas) geleitet wird. Die Schweiz ermittelt ihre jungen Vertreterinnen und Vertreter der Kategorien Film, Print und Cyer im Rahmen des ADC Young Creatives Awards und hat die Teams folglich bereits im November für das im Juni 2014 stattfindende Wettbewerb bestimmt (Werbewoche.ch berichtete). Andere Länder suchen noch. Zum Beispiel Finnland: Bis Ende März können Arbeiten für die nationale Ausscheidung eingereicht werden.
Wieso die Branche frischen Wind, neue Ideen und unverbrauchte kreative Ansätze sucht, zeigt der dazugehörige Spot: Die meisten genialen Einfälle der vergangenen Monate und Jahre taugen nicht mal mehr als Anmachspruch in schummriger Bar-Atmosphäre. Kein Wunder: Man hat sie tausend mal gehört und tausend mal gesehen – irgendwann reichts. Angefangen bei Budweisers «Wazzup», über den Olympus-Claim «Your Vision Our Future» bis hin zu Van Dammes Volvo-Spagat – «New Ideas wanted!» (hae)
Eine erste Erhebung der Werbewoche zum Videomarketing von Schweizer Marken auf YouTube zeigt, dass einige bereits erfolgreich unterwegs, die meisten aber noch kaum aktiv sind.
Redaktion
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9. März 2014
200 gingen an den Start. Ausgewählt wurden diese Schweizer Markennamen ziemlich beliebig (wenn auch nicht nach wissenschaftlichen Kriterien zufällig) aus entsprechenden Verzeichnissen. Einzig Marken von Medientiteln wurden ausgenommen, da hier, anders als bei den übrigen Unternehmen, Kommunikation recht eigentlich der Unternehmenszweck ist. Das war im letzten Herbst, und seither wurden täglich Daten erhoben (die über eine Programmschnittstelle frei zugänglich sind). Jetzt, nach gut zwei Monaten oder exakt 69 Tagen, kann eine erste Zwischenbilanz gezogen werden: Wie performen Schweizer Marken auf YouTube?
Die Hälfte fehlt
Erste Erkenntnis: Von der Hälfte der ausgewählten Markennamen liess sich auf YouTube keine Spur finden. Dies, nachdem Irrlichter aus dem Rest der Welt aussortiert wurden, die – aus welchen Gründen immer – einen Schweizer Markennamen im Titel haben. Gut möglich, dass da ein Unternehmenskanal nicht in die programmierten Fangnetze geriet – aber was soll ein Markenauftritt ohne den Markennamen? (Diese Frage kann etwa die Publisuisse beantworten, die in der Beobachtungsperiode ihren Kanal von ursprünglich «publisuisse» auf «Rainer Binggeli» umfirmierte – ein kurze Webrecherche ergab: Der Mann amtet dort als «Head of E-Channel»…)
Die Schläfer
Von den aufgefundenen gut 100 Markennamen ist bei deren 27 (also knapp einem Drittel) die Zahl der abrufbaren Videos unverändert geblieben. Dazu gehören Unternehmen, die auf ihrem Webauftritt ein paar Videos eingebunden und diese dazu bei YouTube parkiert haben – was kaum als Hinweis auf eine elaborate Videomarketingstrategie interpretiert werden kann. Stillstand gibts etwa beim Kanal der Ovomaltine Wander AG. Doch der Grund ist schnell klar: Seit dem Karriereende von Ski-Ass Didier Cuche hat sich unter den neuen Sponsoringträgern offenbar noch kein Videotalent als Nachfolger entfaltet. Oder es gibt Unternehmen, die offenbar ihren YouTube-Auftritt vergessen haben, wie beispielsweise die Feldschlösschen Getränke AG. Da finden sich der Grill-Spot 2012 für Biermarinaden in den drei Landessprachen sowie ein Filmchen über den Stand an der BEA des gleichen Jahres. Wer den eigenen YouTube-Kanal pflegt, entfernt veraltete Videos, was dazu führen kann, dass die Zahl der verfügbaren Videos sinkt. Das ist so bei neun Markenkanälen zu beobachten, wobei die meisten gute Zuwächse bei den Abrufzahlen ausweisen. Bemerkenswert ist auch, dass gut ein Drittel der beobachteten Kanäle den Titel ihres Kanals verändert, wenngleich oft nur geringfügig, haben – auch das ein Hinweis auf Dynamik und die Aufbruchstimmung, die derzeit beim Videomarketing vorherrschend ist.
Die Überflieger
Bevor die Top-Performer ausgewiesen werden, stellt sich die Frage nach dem entsprechenden Kriterium und mithin nach den relevanten Metriken in diesem Bereich. Dabei stehen diese Kennzahlen im Vordergrund:
Views: Wird ein Video gestartet, zählt das als Aufruf, und zwar unabhängig davon, ob nur eine Sekunde oder der ganze Clip angeschaut wurde. Das ist ein Nachteil. Kommt dazu, dass solche Clicks einfach manipuliert werden können (und seis nur, um die Sache mit den Videos beim Chef besser verkaufen zu können). Bis im August 2012 waren Views bei YouTube ein wichtiges Kriterium, das weiterhin nützlich ist, um die Popularität eines Videos oder eines YouTube-Kanals abschätzen zu können. Darauf basierend, ergibt sich im Werbewoche-Panel per Ende Februar folgende Rangliste:
Verweildauer (watch time): Das neue Königs- Kriterium basiert auf einer Schätzung, wie lange ein Video betrachtet wurde. Videos mit guten Verweildauer-Werten werden von YouTube bei Suchergebnissen und Empfehlungslisten höher eingestuft und haben es so leichter, eine grössere Reichweite zu erzielen. Angaben zur Verweildauer sind nicht frei zugänglich, sondern nur für den jeweiligen Kanalinhaber auf YouTube abrufbar. Wer Videomarketing ernsthaft betreibt, wird die Entwicklung dieser Messgrösse laufend verfolgen und versuchen, daraus die richtigen künftigen Vorgehensweisen abzuleiten.
Abonnenten (subscribers): Wer einen Kanal abonniert, erhält fortan eine Mitteilung, sobald ein neues Video hochgeladen wurde, und diese werden auch auf der persönlichen YouTube-Startseite angezeigt. Abonnenten sind die loyalsten Fans, und somit ist deren Zahl eine offensichtliche Kern-Messgrösse, vor allem auch wenn es darum geht, die Verweildauer zu verbessern. Denn Abonnenten schauen Videos oft länger an als Durchschnittsbesucher. Um die Verweildauer zu erhöhen, ist es deshalb wichtig, Abonnenten zu gewinnen. Dabei ist nicht nur die Zahl der neu gewonnenen Abonnenten wichtig, sondern auch die der abgesprungenen Abonnenten wird mit Vorteil laufend verfolgt und mit den neusten Videos in Zusammenhang gebracht wird. So wird klar, welche Videos zusätzliche Abonnenten gebracht und welche sie vergrämt haben. Oft beachtet wird auch das Verhältnis von Abrufen zu Abonnenten. Werden die eigenen Videos zwar oft angeklickt, generieren aber kaum Abonnenten, sollte das die Alarmglocken läuten lassen.
Im Werbewoche-Panel ergibt sich folgende Abonnenten-Rangliste:
Interessant ist die Liste mit den Kanälen, die in der Beobachtungsperiode am meisten Abonnenten dazugewonnen haben, denn viele Namen aus der oberen Liste mit der Anzahl der Abonnenten tauchen hier wieder auf, was auf einen Zusammenhang hindeutet.
Bindung (engagement): Abonnemente sind eine Form, wie das Publikum mit den Videos interagieren und seine Resonanz zum Ausdruck bringen kann. Auf YouTube können weitere Kenngrössen verfolgt werden: die Anzahl Likes (positiv oder negativ), wie oft wurde ein Videos zu den eigenen Favoriten hinzugefügt oder mit anderen geteilt, wie viele Kommentare gab es zu einem Video und welches sind die Hauptaussagen. Videomarketing wird kaum je allein betrieben, sondern im Verbund mit anderen Kanälen, weshalb etwa diese Aspekte im Auge behalten werden: Wie oft wurde über ein Video getwittert, wie oft wurde es auf anderen Sites (Blogs etc.) eingebettet, wie oft wurde die eigene Website wegen eines Videos aufgerufen und wie oft wurde deshalb ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft. Hat ein Produktvideo zwar eine vierstellige Zahl von Abrufen, aber keine weiteren Hinweise auf Engagement-Aktivitäten, so ist es wohl angezeigt, das eigene Vorgehen zu überdenken.
Die Vielproduzierer
Auch auf der Liste mit den Kanälen, die am meisten Videos produziert haben (sowohl insgesamt, wie in der Beobachtungsperiode), tauchen wiederum Namen aus den obigen Listen auf. Dies ist ein starker Hinweis, dass, wer viele Videos produziert, viele Abrufe und viele Abonnenten hat und somit wahrscheinlich eine erfolgreiche Videomarketing-Strategie verfolgt. Allerdings ist dies nicht zwangsläufig der einzige Königsweg: So gibts bei Roger Federer gerade mal einen Zuwachs um ein einziges Video, was problemlos für einen Spitzenplatz (1 185 329 Abrufe, +27 574 sowie 21 511 Abonnenten, +357) reichte.
Insgesamt steiles Wachstum
Die grosse Dynamik, die derzeit im Videomarketing steckt, zeigt sich bei der Auswertung der addierten Zahlen sämtlicher aktiver Kanäle in dieser Sondierung. Werden die Veränderungen aus den beobachteten 69 Tagen auf ein Jahr umgerechnet, ergibt sich bei den Abrufzahlen ein Wachstum um das gut Neunfache. Die Zahlen für hochgeladene Videos steigen knapp um das Sechsfache und die Abonnenten von Kanälen um gut das Sechsfache.
Christoph J. Walther
Stephan Graf neu bei CS2
Die Webagentur CS2 verstärkt das Marketing & Business Development und holt dazu Stephan Graf an Bord. Der 37-jährige Allrounder war zuletzt im IT-End User Service bei Novartis tätig.
Redaktion
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9. März 2014
Der studierte Jurist hat die Kommunikations-Branche von den unterschiedlichsten Seiten her kennengelernt: Als Moderator und Head of Music bei einem Nordwestschweizer Radiosender lernte er früh, Worte mit Emotionen zu verbinden. Bei Joe’s Multimedia betreute er zunächst als Marketing Manager rund 40 Filialen der Videothekenkette. Anschliessend wechselte er die Seiten und vermarktete in der Deutschschweiz die Home Entertainment Produkte von Studios wie Paramount Pictures oder Universum Film.
Bei CS2 will Graf die Marketing-Aktivitäten ausbauen, das Sales-Team unterstützen und im Business Development die innovativen Projekte von CEO Dani Kalt realisieren.
Bild: Cs2.ch
Freude am Garten: Neue Chefredaktorin
Eveline Dudda wird neue Chefredaktorin der Gartenzeitzschrift Freude am Garten. Sie tritt die Nachfolge von Uwe Messer per sofort an.
Redaktion
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9. März 2014
Eveline Dudda hat früher Gartenbaukurse für die SGBL (heute: Bioterra) gegeben und im Auftrag des Buwal (heute: Bafu) eine Koordinationsstelle für dezentrale Kompostierung geführt. Seit mehr als zehn Jahren ist sie freiberuflich als Agrarjournalistin tätig. Mit ihrem Büro für «Journalismus im grünen Bereich» deckt sie ein breites Themenspektrum ab. Die 55-jährige Agronomin ist Doppelbürgerin (CH – D) und hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Partner in Hinterforst SG.
Publigroupe rutscht in die roten Zahlen
Der Werbevermarkter Publigroupe ist im vergangenen Jahr in die roten Zahlen gerutscht. Das Unternehmen wies für 2013 einen Verlust von 5,9 Millionen Franken aus.
Redaktion
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7. März 2014
Im Vorjahr hatte noch ein Plus von 50,2 Millionen Franken resultiert, das allerdings im Wesentlichen durch den Verkauf von Immobilien zustande kam. Das Betriebsergebnis hingegen konnte Publigroupe mit 0,8 Millionen Franken wie schon im Vorjahr (1,6 Millionen Franken) knapp im positiven Bereich halten. Gemäss der Medienmitteilung vom Freitag kämpft das Unternehmen nach wie vor mit einem schwierigen Marktumfeld. Schlecht läuft insbesondere das traditionelle Anzeigengeschäft, das 2013 nur noch 805,2 Millionen Franken und damit 10 Prozent weniger Erlöse als ein Jahr zuvor in die Kasse spülte. Insgesamt schrumpfte der Umsatz des Unternehmens um 7 Prozent auf 1,058 Milliarden Franken. Bereits im Vorjahr hatte ein Rückgang um 13 Prozent resultiert. (SDA)
Der Finanzbericht 2013 kann unter Publigroupe.com heruntergeladen werden.
Serranetga baut Media, Beratung und Kreation aus
Die Zürcher Agentur Serranetga hat ihren Personalbestand in den vergangenen Monaten weiter aufgestockt. Verstärkt werden die Teams in allen drei Bereichen mit vier neuen Mitarbeitenden.
Redaktion
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7. März 2014
Mit Daniel Tschanz hat Serranetga das Berater-Team auf nunmehr neun Personen aufgestockt. Der gelernte Typograf bringt über 16 Jahre Erfahrung in nationalen und internationalen Agenturen mit. Bei BBDO Interone und Jung von Matt (beide Hamburg) sowie Future Connection und DraftFCB/Lowe (beide Zürich) war Daniel unter anderem als Digital Art Director für renommierte Brands wie BMW, Unicef, Cailler, Nivea und Greenpeace tätig.
Mit der Verpflichtung Vanessa Nettinger investiert Serranetga konsequent in den Kompetenzausbau im Bereich Real Time Advertising. Vanessa wird das Media-Team als Media Manager RTA verstärken. Die 27-Jährige studierte Medienwirtschaftlerin war vor Serranetga bei der Digitalagentur Plan.Net Suisse als Media Manager tätig und verfügt bereits über grosse Erfahrung im RTA-Bereich.
Die Kreativ-Abteilung wurde gleich mit zwei neuen, erfahrenen Mitarbeitern verstärkt. Florian Bosshard wird als Art Director verschiedene Kundenprojekte betreuen. Der 34-Jährige wurde bei der W,H,S, Werbeagentur in Zürich als Grafiker ausgebildet und arbeitete zuletzt bei der Blue Spirit Communications sowie The House Agency. Matthias Ziegler, ebenfalls 34, ergänzt das Team als Texter/Konzepter. Der studierte Kunsthistoriker war vormals in derselben Funktion bei TBWA Switzerland und Wirz tätig.