Newsnet lanciert den Blog «Manage your Boss»

Ab Dienstag erscheint mit «Manage your Boss» wöchentlich ein neuer Blog auf Newsnet. Caspar Fröhlich, Executive Coach, behandelt darin «Leadership aus Mitarbeitersicht» also Themen, die unzufriedene Arbeitnehmer bewegen.

Viele von uns fühlen sich von ihren Chefs ungerecht behandelt, gestresst oder zu wenig wertgeschätzt. «Das muss aber nicht so sein!», meint Caspar Fröhlich. Daher gibt er Tipps nach dem Motto «Wie führe ich meinen Boss» oder greift Themen auf wie «Hilfe, mein Boss ist ein Choleriker». Der Blog-Autor tut dies praxisnah, lebensecht und vor allem unterhaltend. Die Userinnen und User sollen einen ganz konkreten Nutzen haben: nämlich Verhaltensoptionen und Handlungsweisen für die eigene berufliche Situation ableiten zu können.

Seit 2007 berät Caspar Fröhlich Führungskräfte des oberen Managements bei komplexen und emotional anspruchsvollen Situationen. Er unterstützt Verwaltungsräte und Geschäftsleitungen bei der Erhöhung der Team-Performance. Der Unternehmensberater und Executive Coach möchte auf Newsnet nun erstmalig den Arbeitnehmer in den Fokus nehmen: «Es gibt zu viele unzufriedene Arbeitnehmer in der Schweiz, die sich über den Chef beklagen. Das kann damit zusammenhängen, dass ihr Chef eher schwierig ist, aber auch damit, wie der Mitarbeitende darauf reagiert. Ich gebe den Leserinnen und Lesern Tipps, wie sie besser mit ihren Chefs umgehen können – schliesslich hat nämlich jeder den Chef, den er verdient!» Dabei mangelt es dem 48-Jährigen selbst nicht an Erfahrungen mit Vorgesetzten: «Natürlich habe ich viele konfliktbeladene Situationen erlebt. Meistens habe ich durch meine Reaktion aber eher den Konflikt angeheizt – anstatt ihn zu lösen. Eine bessere Reaktion hätte die Lage deutlich entschärfen können.» Deshalb möchte Fröhlich mit dem Blog die Userinnen und User inspirieren, in solchen Situationen geschickt zu reagieren – auch damit sie seine typischen Fehler nicht wiederholen.

«Manage your Boss» erscheint wöchentlich jeweils dienstags auf Tagesanzeiger.ch.

Blog.tagesanzeiger.ch/manageyourboss/

Massiv erhöhte Werbewirkung durch Instore Radio

Goldbach und Coop haben im Auftrag von Mondelez eine Wirkungsanalyse der Instore Radio-Kampagne für den Brand Milka Snax durchgeführt. Die Resultate der Studie zeigen deutlich, dass Instore Radio wirkt – auch nach der Kampagne.

Im Oktober 2013 lief die Instore Radio Werbekampagne Milka Snax eine Woche lang in insgesamt 761 Coop Verkaufsstellen. In der anschliessend durchgeführten Studie wurde die Wirkung des Spots auf den Umsatz der beworbenen Produkte ermittelt, wobei die indexierten Umsätze der Produkte in den Filialen in den drei Wochen vor, der Woche während und den drei Wochen nach Ausstrahlung des Spots verglichen wurden. Es folgten zwei Analysen: Eine Erste über die Umsatzentwicklung der total vier Milka Snax Produkte (Milka Crispy Snax, Milka Popcorn Snax, Milka Brezel Snax und Milka Daim Snax) in den 320 Verkaufsstellen, die alle vier Produkte im Sortiment führen, und eine Zweite für das am stärksten distribuierte Produkt Milka Daim Snax, erhältlich in den 761 für die Studie ausgewählten Verkaufsstellen.

Während der Woche der Kampagne stieg der kumulierte Umsatz aller vier Milka Snax in den 320 Verkaufsstellen, in denen diese gelistet sind, um über 100 Prozent gegenüber dem Mittelwert der drei Vorwochen an. In den 761 Verkaufsstellen, in denen der Leader Milka Daim Snax gelistet ist, stieg dessen Umsatz im Vergleich zur Vorperiode ebenfalls um über 70 Prozent an. Bemerkenswert ist laut Mitteilung vor allem auch, dass eine grosse Nachwirkung des Instore Radio Spots sichtbar ist: Während der Dauer von drei Wochen nach Ende der Kampagne lag der Umsatz der beworbenen Artikel in beiden gemachten Analysen immer noch klar über dem vorherigen Niveau.

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Willi Meyer, Head of Sales DOOH bei Goldbach Media: «Unser Coop Instore Radio ist ein absoluter POS Hit, es bietet namhaften Brands die Möglichkeit den letzten Call to Action dort zu platzieren, wo der Kaufentscheid getroffen wird. Von uns begleitete Studien aus 2013, insbesondere auch die Milka Snax Studie, belegen eine bis zu 105-prozentige Abverkaufs-Steigerung während einer Kampagnenlaufzeit. Besonders erfreulich ist natürlich auch die Nachhaltigkeit der Kampagnen. Mondelez Schweiz und Coop haben in den Wochen nach Kampagnenende immer noch von erhöhtem Abverkauf profitiert, ohne dass ein Spot gelaufen ist.»
 

Digital Natives bevorzugen Pendlerzeitungen

20 Minuten zeigt mit einer repräsentativen Studie: Pendlerzeitungen sind die meistgenutzte Informationsquelle der Digital Natives.

20 Minuten hat im Rahmen einer internen repräsentativen Studie, die im Online-Panel des Link Instituts für Markt- und Sozialforschung durchgeführt wurde, das Mediennutzungsverhalten und das Image von 20 Minuten in der Zielgruppe der 15- bis 25-Jährigen (Digital Natives) in der Deutschschweiz untersucht.

Die Resultate ergeben eine hohe Akzeptanz sowohl der Pendlerzeitung als auch des digitalen Angebotes von 20 Minuten. Überraschenderweise informieren sich sogar mehr Digital Natives via Pendlerzeitungen über das Weltgeschehen als via Newsportale.

77 Prozent der befragten 15- bis 25-Jährigen in der Deutschschweiz informieren sich via Pendlerzeitungen (20 Minuten und Blick am Abend), 61 Prozent via TV, 54 Prozent via Radio und 51 Prozent via Newssites und/ oder News-Apps (Desktop oder mobile Geräte). 34 Prozent geben an, sich via bezahlte Tageszeitungen und 33 Prozent via Social Media zu informieren. Pendlerzeitungen werden bei den 15- bis 25-Jährigen am häufigsten (47 Prozent) als die Quelle angegeben, aus der man Wichtiges aus dem Weltgeschehen als Erstes erfährt. An zweiter Stelle stehen mit 35 ProzentNewssites und/oder News-Apps (Desktop oder mobile Geräte).

Digital Natives: Im Bett mit der 20-Minuten-App

An 20 Minuten Print werden insbesondere die Aktualität, das jugendliche Flair, die Übersichtlichkeit und der Unterhaltungsfaktor von der befragten Zielgruppe sehr geschätzt. 20 Minuten Print wird von den 15- bis 25-Jährigen unter anderem als sympathischer, innovativer, informativer, jünger und «cooler» bewertet als die Mitbewerber. Die digitalen Angebote von 20 Minuten (Website, App) werden von der befragten Zielgruppe noch besser bewertet als 20 Minuten Print, insbesondere die 20-Minuten-App kommt bei den 15- bis 25-Jährigen sehr gut an. Diese gehört ebenfalls als einzige News-App zu den Top-3-Applikationen, die von den 15- bis 25-Jährigen am Morgen im Bett als Erstes und am Abend vor dem Einschlafen als Letztes genutzt werden. Noch häufiger als die 20-Minuten-App werden nur WhatsApp und Facebook genannt. Die 20-Minuten-App ist somit eindeutig die beliebteste News-App unter den 15- bis 25- Jährigen in der Deutschschweiz.

Zur Studie

Grundgesamtheit:
15- bis 25-Jährige in der Deutschschweiz, die mehrmals pro Woche das Internet nutzen (97% der Deutschschweizer Bevölkerung zwischen 15 und 25 Jahren gemäss MA Strategy 2012)

Stichprobe:
792 15- bis 25-Jährige in der Deutschschweiz, die mehrmals pro Woche das Internet nutzen

Vertrauensbereich Gesamtstichprobe:
+/- 3,6%

Methode:
Online-Befragung im Panel des LINK Instituts für Markt- und Sozialforschung.

Die erhobenen Daten wurden nach Geschlecht, Alter, Bildung, Erwerbstätigkeit, Region, Nutzung 20 Minuten Print und Nutzung 20 Minuten Online gewichtet (Sollvorgaben MA Strategy 2012). Die Stichprobe ist somit repräsentativ für die regelmässigen Internetnutzer zwischen 15 und 25 Jahren, die in der Deutschschweiz wohnen.

Befragungszeitraum:
Die Befragung dauerte vom 2. September 2013 bis zum 14. September 2013.

Bild: Keystone

 

Wirz Corporate entwickelt Markenauftritt für OC

Tages-Anzeiger / Newsnet setzen Long-form Stories erstmals kommerziell um

Nachdem die Redaktion des Tages-Anzeigers seit Dezember 2013 erste Erfahrungen mit den Long-form-Stories sammelte, setzt der Verlag des Tages-Anzeiger die Long-form Story nun mit Globus erstmals auch für einen Werbekunden ein.

Tages-Anzeiger Online publizierte im Dezember seinen ersten sogenannten Long-form-Artikel, eine aufwändig gelayoutete Story mit Multimedia-Funktionalität zum Thema «Was bringt 2014?». In grossen Interviews mit Leon de Winter, Corine Mauch und Simon Ammann beleuchtete der Tages-Anzeiger das bevorstehende Jahr. Zu den Stadtratswahlen und den Olympischen Spielen in Sotchi wurden weitere Long-form-Artikel erfolgreich publiziert.

Nun wird das Long-form-Format erstmals auch kommerziell genutzt. In Zusammenarbeit mit Globus hat Tages-Anzeiger die Inhalte der Print-Beilage zur Eröffnung der neuen Herrenabteilung im Globus Bahnhofstrasse Online übernommen und die Inhalte für Web und Mobile aufbereitet. Unter Globus.tagesanzeiger.ch kann die Long-form-Story während der nächsten zwei Wochen aufgerufen werden. Ein Verweis in der Print-Beilage sowie ein QR Code machen auf die Inhalte im Web aufmerksam. Auf Tagesanzeiger.ch wird während zwei Wochen mit Billboards und Mobile Teaser auf die exklusive Globus-Long-form-Story verlinkt.

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Die Jüngsten erinnern sich am besten

Die Marktforschung von APG|SGA weist eine eindrückliche Resultatesammlung ihres Poster Performance Indexes PPI auf. Die soeben erschienene Publikation «APG|SGA Marktforschung – Best Practice» dokumentiert die Werbewirkung von Plakaten.

Im Durchschnitt aller bis heute getesteten 962 Kampagnen und über alle Zielgruppen hinweg liegen die Werte für die Erinnerung bei 45 Prozent, für die Markenzuordnung bei 62 Prozent und für das Gefallen bei 64 Prozent. Diese Resul-tate sind im Intermedia-Vergleich einzigartig und beeindruckend. Dabei weist die jüngste Testgruppe der 15-29-Jährigen mit 52 Prozent Erinnerung den signifikant höchsten Wert auf. Eine klare Erkenntnis nach dreizehn Jahren Plakatforschung: mediengerechtes Artwork erhöht das Erfolgspotenzial – das heisst plakative, vom Betrachter leicht erfassbare Sujetgestaltung. Und mit dem Werbedruck steigt auch die Erinnerung an die Plakatkampagne. Diese und weitere Fakten zum PPI sind in der neu erschienenen Broschüre aus der Reihe «APG|SGA Marktforschung – Best Practice» dokumentiert und übersichtlich zusammengefasst.

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PPI – ein Klassiker in der Werbewirkungsforschung

Der Poster Performance Index PPI ist ein Posttest, der bereits zum Klassiker geworden ist, wie es in einer Mitteilung heisst. Er misst die Werbewirksamkeit von Plakataushängen nach den Kriterien Erinnerung/Wiedererkennung, Markenzuordnung und Gefallen der Kampagnen. Befragungsgebiete sind die Agglomerationen Basel, Bern, Genève, Lausanne und Zürich. Als exklusiver Bestandteil des APG|SGA Service-Angebots liefert der PPI dem Wer-beauftraggeber Aufschluss darüber, wie effizient er sein Geld investiert und welches das Kosten/Nutzen-Verhältnis seiner Plakatkampagnen ist. Für Kunden, Media- und Werbeagenturen ist er mittels Benchmarking ein wichtiges Instrument des Kommunikations-Controlling.

Pionierarbeit für die Schweizer Aussenwerbung

1997 hat APG|SGA im Rahmen ihres Forschungsprogramms begonnen, die qualitative Wirkung von Plakat-kampagnen ihrer Kunden zu testen – eine Pionierarbeit für die Schweizer Aussenwerbung. Nach ersten, erfolgreichen Versuchen ist daraus der heutige Poster Performance Index PPI entstanden, der kontinuierlich weiter entwickelt und verfeinert worden ist. Auch 2014 wird APG|SGA wiederum regelmässig die Wirkung der wichtigsten Plakataushänge befragen. Im PPI Programm sind acht Befragungswellen geplant.

Aus der PPI Bestenliste

Differenziert nach Branchen, variieren die für Plakatkampagnen gemessenen PPI Durchschnittswerte zum Teil beträchtlich. Dies hängt mit dem unterschiedlichen Komplexitätsgrad der zu bewerbenden Produkte und Dienstleistungen zusammen. Mit kluger Strategie und adäquatem, auf das Wesentliche konzentrierten Artwork gelingt es jedoch in allen Branchen, mit Plakatwerbung Spitzenergebnisse zu erzielen. Dies führen die Erinnerungswerte der hier abgebildeten Sujets vor Augen. Es handelt sich um die aktuell gültigen Höchstwerte, welche in zwölf verschiedenen Branchen im Lauf der Jahre erzielt wurden.

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13 Fragen an… Reinhold Weber

Reinhold Weber, Inhaber und Leiter der Reinhold Werbeagentur, verrät in unserer Serie «13 Fragen an...» unter anderem, wann er Weltmeister im Rollator-Sprint über 110 Meter Hürden werden will.

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Weber beantwortet in der Onlineversion der Serie nicht nur 13, sondern gleich 29 Fragen.

1. Worauf können Sie unmöglich verzichten?

Auf sarkastischen, unkorrekten, rabenschwarzen Humor.

2. Wo und wie haben Sie in Ihrem Leben schon einmal geblufft?

Immer in Interviews.

3. Sie könnten Ihr Smartphone einen Tag lang mit dem einer anderen Person tauschen. Würden Sie? Und falls ja, mit wem?

Mit Barrack Obama. Dann kann ich mithören, was er mit meinem Handy an diesem Tag alles so anstellt.

4. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?

Ganz bestimmt nicht Sportler, aber möglicherweise Journalist – obschon ich als Bub immer Förster werden wollte.

5. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert?

Ich lese noch immer von links bis rechts, aber viel selektiver, also eigentlich nur noch die Kult-Zeitung.

6. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?

All den Funktionären und Kostenoptimierern beizubringen, dass Werbung eigentlich etwas sehr Einfaches und eine grosse Idee etwas wert ist.

7. Stimmt für Sie die kolportierte Meinung, dass man in Agenturen nicht alt werden kann, oder ist das ein Vorurteil?

Ich kenne genügend andere Beispiele, aber tendienziell stimmt das schon. Junge Leute sind wohl billiger und leichter zu manipulieren.

8. Was tut Ihnen leid?

Dass ich vor 20 Jahren keine 1959-er Gibson Les Paul gekauft habe; die wäre heute um die 200’000 US-Dollar wert und ich würde sie dennoch nie hergeben.

9. Was möchten Sie nie über sich hören müssen?

«Er ist ja ein sooo netter Mensch.»

10. Welchen Werbeträger finden Sie abscheulich?

Die etwas angegrauten Träger von Poloshirts mit diesen übergrossen Markenlogos drauf. Die tragen übrigens auch gerne diese knallroten oder froschgrünen Hosen.

11. Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten?

Ich bin nicht schwul.

12. Was wollen Sie unbedingt erreichen?

In 20 Jahren: den Weltmeistertitel im Rollator-Sprint über 110m Hürden.

13. Wieso würden Sie Ihren Kindern zuraten oder abraten, eine berufliche Zukunft in der Werbung zu suchen?

Zu: «Es kann verdammt viel Spass machen.» Ab: «Es gibt in der Branche mittlerweile verdammt viele Leute, die dir diesen Spass verderben werden.»

14. Für was würden Sie einen Monat (eine Woche) gratis arbeiten?

Ich arbeite nicht gratis. Aber eine Gratis-Woche in der Küche von Martin Surbeck oder Rico Zanodella – da würde ich mit Freude zusagen, um etwas hinzuzulernen.

15. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?

Eine Topfpflanze.

15. Wofür möchten Sie am liebsten werben?

Wieder für eine Zeitung oder ein Auto wäre schön.

16. Welche Werbung sollte man verbieten?

Diese sogenannte Schock-«Werbung» der EU auf Zigarettenpackungen. Sie nützt nichts, enteignet aber alle die, welche die Marke aufgebaut haben. DDR halt.

17. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!

Das habe ich in aller Bescheidenheit ziemlich oft gedacht. 🙂

18. Die beste Eigenwerbung?

Gute Arbeit.

19. Was war der amüsanteste Lunch-Partner?

Paul Gredinger, weil er alles, aber auch wirklich alles, immer von einer völlig anderen Seite angeschaut hat.

20. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?

Die Personality-Kampagne von Vitra. In aller Bescheidenheit.

21. Sagen Sie anderen Leuten, wie viel Sie verdienen?

Ja. Dem Steueramt.

22. Was denken Sie persönlich über die Wirkung von Werbung?

Dass man als Werbefachblatt nicht solch unpräzise Fragen stellen sollte.

23. Fallen Sie auf Werbung herein?

Immer dann, wenn etwas saumässig gut gedacht und gemacht ist, dann funktioniere ich und freue mich darüber wie ein ganz normaler Mensch.

24. Was halten sie von Owned Media?

Ein Instrument von vielen im Medienorchester, welches mangels Notenblatt jedoch von vielen nicht stimmig gespielt wird.

25. Schon mal überlegt, die Werbebranche zu verlassen?

Ja, an meinem ersten Arbeitstag in der Werbung damals bei Wirz.

26. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?

Das Buzz-Wort «Buzz-Wort.»

27. Was hat Sie inspiriert, in die Werbebranche einzusteigen?

Howard Gossage sowie die Anzeigen von GGK.

28. Wofür würden Sie unter keinen Umständen werben?

Grundsätzlich für alles, aber bei weitem nicht für alle Menschen in der Werbung.

29. Welche Internetseiten nutzen Sie regelmässig?

Suchmaschinen, Medienseiten, Gruhn.com, Kult.ch, Emma.de

Reinhold Weber ist Inhaber und Leiter der Reinhold Werbeagentur in Zürich sowie einer der höchstdekorierten Werber der Schweiz (unter anderem zweifacher Werber des Jahres, 1987 und 1991). Er wurde dieses Jahr in die Hall of Fame des ADC aufgenommen. Seine Agentur Weber Hodel Schmid W,H,S gehörte in den 90er-Jahren zu den führenden Werbeagenturen.

Die «13 Fragen» richteten sich bisher an:

Markus Gut
Nadine Borter
Stephan Oehen
Thomas Wildberger

Spot: «Engadiner» neu in Szene gesetzt

Die St. Moritzer Fullservice-Kommunikationsagentur Spot Werbung hat den neuen Auftritt des Engadin Skimarathons realisiert. «Der Engadiner» ist mit rund 13‘000 Teilnehmenden die grösste Skilanglauf-Veranstaltung der Schweiz.

Der Engadin Skimarathon ist nicht nur eines der bedeutendsten Breitensportereignisse des Landes, sondern auch beliebter Treffpunkt der versammelten Langlauf-Weltelite. Die St. Moritzer Fullservice-Kommunikationsagentur Spot Werbung hat im Sommer 2013 den Pitch für die Überarbeitung und Modernisierung des gesamten Event-Auftritts gewonnen. Im Zuge dessen ist am Marathon-Sonntag vom 9. März 2014 das neue Marathon-Logo präsentiert worden. Neben dem neuen Corporate Design verantwortet Spot laut Mitteilung in Zukunft auch alle Printmedien sowie die digitale Kommunikation des Events. Die neue Webseite des «Engadiners» wird im Laufe des Aprils online gestellt.

Neues Logo als Basis des neuen Auftritts

Die Basis des zukünftigen Auftritts bildet das neue Logo. Dieses enthält Elemente aus der Skating-Bewegung und symbolisiert gleichzeitig einen Schneekristall. Die Dynamik des Sports wird durch die warmen Farbtöne wiedergegeben, das Blau steht für Himmel und Schnee. Durch das dezente Schweizerkreuz zeigt der international beachtete Anlass seine Swissness, durch die Jahreszahl seine lange Tradition. Das schräg abgesetzte «A» im Wort «Skimarathon» ist eine Anlehnung an das alte Logo. Erstmals ist ausserdem mit Helvetia ein Presenting Sponsor im Logo integriert.

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Keystone holt World Press Photo erneut nach Zürich

Bereits zum 7. Mal holt die Schweizer Bildagentur Keystone die World Press Photo Ausstellung nach Zürich. Vom 9. Mai bis 1. Juni 2014 gastieren die preisgekrönten Fotografien im Folium von Sihlcity.

Das World Press Photo of the Year 2013 stammt vom US-Amerikaner John Stanmeyer. Es zeigt eine Gruppe von afrikanischen Migranten an der Küste von Djibouti Stadt während der Nacht.

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Beim Hochheben ihrer Mobiltelefone versuchen sie, ein günstiges Telefonsignal des benachbarten Landes Somalia einzufangen – eine spärliche Verbindung zu Verwandten im Ausland. Djibouti ist ein üblicher Zwischenstopp für Migranten auf der Durchreise von Ländern wie Somalia, Äthiopien und Eritrea, um ein besseres Leben in Europa und im Mittleren Osten zu suchen. Stanmeyer fotografierte für National Geographic am 26. Februar 2013.

Die internationale 19-köpfige Jury prämierte die besten Werke in 9 Kategorien aus 98‘671 Vorschlägen, eingereicht von 5‘754 Fotografen aus 132 Ländern. Jillian Edelstein, Jury-Mitglied aus Grossbritannien/Südafrika, sagt zum World Press Photo of the Year: «Es ist ein Bild, das mit so vielen anderen Geschichten verbunden ist – es eröffnet Diskussionen über Technologie, Globalisierung, Migration, Armut, Verzweiflung, Entfremdung und Menschlichkeit. Es ist ein sehr feinsinniges, kraftvolles und differenziertes Bild. Es ist dermassen subtil und poetisch gemacht, dennoch voller Bedeutung und es übermittelt Themen von grosser Ernsthaftigkeit und Besorgnis in der heutigen Welt.»

 

Neues Label für die Kreativwirtschaft Luzern

«made in Lucerne» ist das neue Label für die Kreativwirtschaft in Luzern. Ziel ist es unter anderem, die Luzerner Branche zu vereinen, gegen aussen zu tragen und den Austausch zu fördern.

Studien beweisen das wirtschaftliche Potential und die Bedeutung der Kreativwirtschaft, ihre Vorreiterrolle für neue Geschäftsprozesse, Arbeitsgestaltung, Medientechnologien und Innovation, wie es in einer Mitteilung heisst. Unlängst hat auch die Stadt Luzern das Thema unter anderem in der Kulturagenda 2020 aufgegriffen. Das neue Label «made in Lucerne» bündelt die Luzerner Kreativwirtschaft unter einem Dach, um in Zukunft dieses Potential besser auszuschöpfen und zu vermarkten.

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In der ersten Phase stehen der Austausch, die Koordination von Massnahmen unter- einander und das Vernetzen im Vordergrund. Die erste Veranstaltung zur Lancierung des neuen Labels findet am Donnerstag, 13. März um 18 Uhr im Neubad Luzern statt. Danach sind monatlich wiederkehrende Treffen mit Inputreferaten geplant.

«made in Lucerne» verfolgt folgende Ziele:

– Bewusstsein für die Kreativwirtschaft Luzern und deren Wertschöpfung und wirtschaftlichen Stellenwert in der Gesellschaft und Wirtschaft erhöhen
– Raum Luzern als Standort für Kreativwirtschaft stärken (national und international)
– Player der Kreativwirtschaft Luzern vereinen, gegen aussen tragen, fördern
und vermarkten
– Austausch unter der Kreativwirtschaft Luzern fördern
– Ressourcen, Potentiale und Kräfte innerhalb der Kreativwirtschaft Luzern bündeln
– Bekanntheit der Kreativwirtschaft Luzern steigern
– Frühzeitiges Erkennen und Angehen von Problemen
– Räume schaffen für die Kreativwirtschaft Luzerns

Gründungsmitglieder

Albi Christen, Clou kreativagentur
Andreas Troxler, Büro Troxler
Greg Zeder, Little Jig
Kathy Bajaria, KulturKopf
Lukas Fischer, Netnode
Maurus Domeisen, Mixer
Marco Sieber, Mixer
Tobi Lauber, Komplizen

Mehr auf: Madeinlucerne.ch

Modehaus Schild lanciert eigenes Journal

Das Modehaus Schild lanciert das Schild Journal, das sechs mal pro Jahr erscheint. Mark van Huisseling ist Projektleiter und verantwortlich für den Inhalt.

In dem journalistischen Magazin kommen Geschichten und Nachrichten vor, die die Zielgruppe interessieren. In der ersten Nummer etwa neue, bei Schild erhältliche Mode, präsentiert von Dominique Rinderknecht, Miss Schweiz 2013. Zudem die Schild-Historie, ein Stück Schweizer Wirtschaftsgeschichte sowie eine Reisereportage über Sizilien. In jeder Ausgabe gibt es zudem bekannte Menschen, die über Dinge schreiben, die ihnen am Herzen liegen, in Nummer 1 zum Beispiel Andreas Caminada (über seine Uhr) oder Philippe Gaydoul (erste Erinnerung an Mode). Mark van Huisseling leitet unter anderem auch die jährlich sechsmal erscheinende Stil- und Modebeilage der Weltwoche. Zudem schreibt er Kolumnen und Bücher. Gestaltet wurde das Magazin von Art Director Alexis Zurflüh. Der in München lebende Schweizer arbeitet unter anderem für das Magazin der Süddeutschen Zeitung, das WW-Magazin sowie das Kaufhaus Ludwig Beck. Für die digitale Ausgabe ist die Firma dai 4i Publishing in Zürich verantwortlich; die Art Direktion der digitalen Ausgabe hat Beni Haslimeier, selbständiger grafischer Designer in Zürich, übernommen.

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Das Hochglanzmagazin informiert nicht nur über aufkommende Modetrends, sondern bietet der Leserschaft einen Mehrwert durch Artikel über Feriendestinationen, Beautytrends oder unterhaltsame Geschichten zum Modeunternehmen Schild. Auch die amtierende Miss Schweiz, Dominique Rinderknecht, ist im Journal zu finden – und dies nicht nur als Model zur Präsentation Ihrer eigenen Miss Schweiz Kollektion und der aktuellen Modesaison. In ihrer eigenen Kolumne berichtet sie über das Leben als Miss Schweiz.

Das Schild Journal erscheint in Deutsch und Französisch zweimal pro Jahr, im Frühling und Herbst, und liegt in allen Schild-Modehäusern gratis auf. Allen registrierten aktiven Membercard-Kunden wird das Magazin zudem per Post versendet. Es umfasst rund 76 Seiten und hat eine Druckauflage von 270’000. Zudem ist das Schild Journal auch für nicht registrierte Kunden als iPad-App abrufbar.

Zu guter Letzt: Miss Trillerpfeife

Der Boulevard beglückt die öffentliche Agenda mit einem neuen Thema: Schöne Schiedsrichterinnen. Die Italienerin ist sehr schön, die Schweizerin noch viel schöner. Die Leser sind sich uneinig.

Am 7. März unterhielt Blick Online die Leser mit der Geschichte über eine «Sexy Schiedsrichterin», die Italien begeistert. Elena Tambini jobbe nebenbei als Model und sei «ein wahres Naturtalent», erfährt man. In Italien hoffen ihre Fans nun, dass sie bald auch in der höchsten Liga, der Serie A, Spiele leitet. Blick.ch meldet berechtigte Zweifel an: «Ob sich die Kicker aufs Spiel konzentrieren können, wenn die hübsche Elena in die Pfeife bläst?»

Das ist schon mal sehr brisant. Aber es geht noch brisanter. Am Montag der Paukenschlag: Die Schweiz schickt eine Bewerberin ins Rennen um die Miss-Schiedsrichter-Krone. «Unsere Schiri-Frau ist noch hübscher». Es wurde auch Zeit, dass die Schweiz ein Wörtchen mitredet, hat man doch die weibliche Spielleiterin mit Nicole Petignat sozusagen erfunden.

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Leider will die Zürcherin, bei der schon der Name klingt wie ein teures Parfüm (Aurélie Sarà Bollier), sportlich auf Regionalliga-Niveau bleiben. Im Gegensatz zu ihrer italienischen Kollegin verzichtet sie darauf «den Profis den Marsch zu blasen», wie es Blick formuliert. Komischerweise wurde im Artikel auf den folgenden Satz verzichtet, deshalb wird er an dieser Stelle nachgeliefert: Sie pfeift auf die Super League! Zumindest als Linienrichterin könnte sie es sich aber vorstellen – und diesen Steilpass verwertet Blick eiskalt: «Bei ihr will bestimmt keiner im Offside stehen».

Kein Wunder, wird alles schlimmer

Man könnte meinen, zum Thema sei alles gesagt. Doch das letzte Wort haben wie immer die Leser. Obwohl der Mehrheit laut Umfrage die Vorstellung gefällt, künftig regelmässig attraktive Frauen pfeifen zu lassen («Ja! Schön fürs Auge!»), fallen in der Kommentar-Spalte auch kritische Bemerkungen. Paul Entlebucher hält im Stile eines Vujo Gavrics diplomatisch fest:

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Er hätte sicherlich für beide Ladys eine Rose bereit. Das gewisse Etwas halt. Meier Anton aus Ebikon hingegen mahnt zu mehr Sachlichkeit:

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Trotz etwas holpriger Rechtschreibung erntet dieser Kommentar positive Daumen en Masse. Die Message zählt – und die ist angekommen. Auch bei Henri Burri. Er erteilt der schönen Spielleiterin kurzerhand einen Zuchtauftrag:

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Gerber Hanspeter nutzt die Gelegenheit und erklärt anhand der Schiedsrichterinnen-Thematik die komplexen Zusammenhänge der Welt:

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Kein Wunder, wird alles schlimmer. Als nächstes fordern die Frauen vermutlich das Wahlrecht! Ob sich die beiden unparteiischen Damen, als sie sich damals für ihren ersten Schiedsrichterkurs angemeldet haben, bewusst waren, dass sie eines Tages für Probleme globalen Ausmasses verantwortlich gemacht werden? Vermutlich hätten sie sich im falschen Planeten gewähnt.

Thomas Häusermann

Alle Bilder: Screenshots Blick.ch
 

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