OMS: Tipps für die optimale Mobile-Usability

Basierend auf der Studie «OMS Mobile Usability» formuliert OMS zehn Tipps, wie Websites von Tageszeitungen aufgebaut sein sollten, um bestmöglich nutz- und vermaktbar zu sein.

Vom Layout über die Navigation bis zur Bedienbarkeit: Neben qualitativ hochwertigen Inhalten entscheidet vor allem die Usability eines mobilen Tageszeitungsangebots, ob es von den Nutzern bevorzugt angesteuert und so zu einem attraktiven und reichweitenstarken Werbeumfeld für mobile Kampagnen wird. Wie eine mobile Tageszeitungswebseite aufgebaut sein sollte, um bestmöglich nutz- und vermarktbar zu sein, zeigt der deutsche Premiumvermarkter OMS in zehn Tipps für eine optimale Mobile Usability, die auf aktuellen Ergebnissen der qualitativen Studie «OMS Mobile Usability» basieren:

Navigation kompakt halten: Gerade mobil ist den Nutzern ein schneller Wechsel zwischen den Themen auf einer Tageszeitungswebseite wichtig. Die Navigation sollte daher kompakt sein und immer zur Verfügung stehen. So können Nutzer mühelos an jeder beliebigen Stelle der Seite das Thema wechseln.

Schnellzugriffe ermöglichen: Schnellzugriffe, zum Beispiel für die Oberkategorie oder wichtige Themen wie Verkehr und Wetter, führen den Nutzer mühelos und ganz direkt zu den aktuellsten und beliebtesten Inhalten der mobilen Seite. Am Ende der Artikelseiten stehen Querlinks hoch im Kurs.

Aktuelle Inhalte auf der Startseite anbieten: Bereits auf der Startseite möchten sich die Nutzer einen schnellen und informativen Überblick über alle aktuellen Inhalte verschaffen. Neuester Content und Direktlinks zu den Top-Inhalten sollten auf der Seite ganz oben eingeblendet werden, um den schnellen News-Überblick zwischendurch zu erleichtern.

Bedienbarkeit per Touch gewährleisten: Die Eingabe per Touch erfordert ein aufgeräumtes und schlichteres Webdesign als auf dem Desktop. Alle Interaktionselemente sollten ausreichend gross sein, um bequem mit dem Finger bedienbar zu sein. Es empfiehlt sich eine physikalische Grösse von mindestens 7×7 mm mit Abständen von mindestens 2 mm.

Funktionale Bedienelemente sichtbar machen: Während die Nutzer alle klickbaren Elemente in der Regel schnell erkennen, werden touch-bare Interaktionselementen von vielen erst noch erlernt. Auf mobilen Seiten sollte daher deutlich gemacht werden, welche Elemente funktional sind und was sich dahinter verbirgt.

Swipe-Gesten für Blätterfunktion anbieten: Die Swipe-Geste wird für die Blätterfunktion inzwischen von den meisten Nutzern am Smartphone erwartet. Wirklich Freude macht sie allerdings nur, wenn sie intuitiv und flüssig funktioniert.

Ladezeiten kurz halten: Generell geht es bei der Nutzung mobiler Tageszeitungswebseiten um den schnellen Zugang zu Informationen. Die Ladezeiten sollten daher so kurz wie möglich gehalten werden. Hierzu bietet es sich beispielsweise an, Inhalte nicht sofort komplett anzuzeigen, sondern erst bei Bedarf in voller Länge hochzuladen.

Layout auf die Nutzung am Smartphone ausrichten: Eine gute Mischung und eine angemessene Grösse von Bild und Text sind für das kleine Display des Smartphones zu bevorzugen. Die Bilder sollten gut erkennbar sein, aber niemals den kompletten sichtbaren Bereich einnehmen.

Klares Schriftbild wählen: Um das Lesen der mobilen Seite so angenehm wie möglich zu gestalten, sollte ein möglichst klares Schriftbild gewählt werden. Auch die Schriftgrösse ist auf das kleine Format am Smartphone anzupassen.

Einfache Teilfunktionen anbieten: Der Austausch von Informationen mit Freunden ist am Smartphone genauso wichtig wie am Desktop. Alle relevanten «Sharing»-Funktionen sollten daher auch mobil gut auffindbar und unkompliziert zu bedienen sein.
 

Publigroupe verkauft Publicitas

Publigroupe verkauft Publicitas an das deutsche Unternehmen Aurelius. Man will sich in Zukunft auf das digitale Geschäft konzentrieren und trennt sich vom klassischen Inserateverkauf.

Der Trend hin zu elektronischen Medien und weg von klassischen Printmedien wirkt sich auch auf den Werbemarkt aus. Die Waadtländer Werbefirma Publigroupe trennt sich von ihrem historischen Kerngeschäft, dem Geschäft mit Zeitungsanzeigen. Sie verkauft ihre Tochtergesellschaft Publicitas an die deutsche Beteiligungsfirma Aurelius. Mit dem Verkauf zieht die Publigroupe nach dem verlustreichen und ungewissen Kurs der letzten Jahre die Notbremse. Der Einbruch bei den Zeitungsanzeigen hatte in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder für hohe Verluste gesorgt. Allein im letzten Jahr schrieb die entsprechende Sparte Media Sales einen Betriebsverlust von 14,5 Millionen Franken. Dies zog auch das Gesamtergebnis ins Minus: Unter dem Strich verzeichnete die Publigroupe im vergangenen Jahr einen Verlust von 5,9 Millionen Franken. Die
Verkaufserlöse aus dem traditionellen Anzeigengeschäft waren in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen, 2013 um 10 Prozent. 2012 und 2011 war der Umsatz im bisherigen Kerngeschäft der Publigroupe um je 13 Prozent geschrumpft. Damit sank auch die Bedeutung des Anzeigengeschäfts für die Publigroupe. Dennoch ist der Anteil dieses Geschäftsbereichs am Gesamtumsatz nach wie vor substanziell.

Mit dem Verkauf der Publicitas verkleinert sich Publigroupe denn auch drastisch: 2013 schrieb das Unternehmen noch einen Nettoumsatz von 267 MillionenFranken. Für 2014 plant Publigroupe unter Ausschluss der Resultate von Publicitas noch einen Nettoumsatz von rund 150 Millionen Franken. Dafür soll die Profitabilität erhöht werden. Der operative Gewinn soll rund 20 Millionen Franken erreichen. 2013 lag dieser konzernweit nur knapp im positiven Bereich.

Ausrichtung auf digitalen Werbemarkt

Publigroupe-Chef Arndt Groth bezeichnete den Verkauf an einer Medienkonferenz am Mittwoch als «die konsequente Umsetzung unserer auf Geschäfte in den Bereichen digitaler Werbehandel und elektronische -abwicklung ausgerichteten Strategie». «Mit dem Verkauf haben wir diese Transformation zu einer digitalen Firma fast abgeschlossen», sagte Groth. Nach Abschluss des Verkaufs werde Publigroupe 80 Prozent ihres Umsatzes mit digitalen Produkten und Dienstleistungen erzielen. Publigroupe ist mit 50 beziehungsweise 47,5 Prozent an den Plattformen Local.ch und Zanox beteiligt. Und Konzernchef Groth sieht weiteres Wachstumspotential: «Publigroupe ist perfekt aufgestellt, um in Zukunft die Rolle im digitalen Werbemarkt weiter auszubauen», sagte er am Mittwoch. Der Trend zur Digitalisierung im Medienmarkt sei unumkehrbar, so Groth.

Publigroupe erhält «niedrigen zweistelligen Millionenbetrag»

Die Publigroupe verkauft ihre vor 124 Jahren gegründete Tochter Publicitas für einen «niedrigen zweistelligen Millionen-Franken-Betrag», sagte Hans-Peter Rohner, Verwaltungsratspräsident der Publigroupe. Die entsprechenden Verträge seien am (gestrigen) Dienstagabend unterzeichnet worden. Die Wettbewerbsbehörden und Aktionäre der Publigroupe müssen dem Verkauf aber noch zustimmen. «An der Generalversammlung brauchen wir eine Zweidrittelmehrheit», sagte Rohner. Kommt der Verkauf zustande, übernimmt Aurelius sämtliche 860 Mitarbeitenden von Publicitas. «Durch diese Transaktion verliert kein einziger Mitarbeiter seine Stelle», sagte Rohner. Auf die Frage, ob es nach dem Verkauf von Publicitas zu Entlassungen kommen könnte, konnte Donatus Albrecht von der künftigen Besitzerfirma Aurelius keine Antwort geben. «Wir sind noch nicht Eigentümer. Diese Fragen können wir heute noch nicht beantworten», sagte Albrecht gegenüber den Medien.

Publicitas auch weiterhin im Printbereich tätig

Klar ist aber, dass nicht nur die Publigroupe, sondern auch Publicitas einiges verändern muss, um wieder auf den Erfolgskurs zurückzukehren. Die neue Strategie wurde von Alain Bandle, der seit letztem Jahr Publicitas-Chef ist und dies auch unter den neuen Besitzern bleiben wird, bereits vorgezeichnet. «Wir werden weiterhin im Printbereich tätig sein», sagte Bandle gegenüber den Medien. «Da dieser Markt zurückgeht, müssen wir aber unser Portfolio anreichern.» Er verwies beispielsweise auf das Werbegeschäft für Fernsehen und Radio. «Als dritte Komponente müssen wir unsere Kostenbasis reduzieren», sagte Bandle. Bereits im vergangenen Sommer hatte der neue Publicitas-Chef angekündigt, dass er das Unternehmen mit einer vollen Automatisierung bei der Vermarktung von Werberaum auf die Erfolgsstrasse zurückführen will.

«Markante Kosteneinsparungen bei Publicitas»

Der Chef von Aurelius, Dirk Markus, sieht für Publicitas markante Kosteneinsparungen – im IT-Bereich aber auch insbesondere personell. Was das genau für die Zahl der Mitarbeiter bedeute, könne er derzeit noch nicht sagen. «Dafür ist es noch zu früh», sagte Markus an einer Telefonkonferenz am Mittwochnachmittag. Allerdings heisse Kosteneinsparung nicht zwingend Stellenabbau. Sehr viel Potential sehe er in den veralteten IT-Plattformen. So werde Aurelius signifikante Investitionen tätigen, um die verschiedenen heutigen Systeme zusammenzuführen. «Der Kunde soll alle Kanäle mit einem System durch automatisierte Online-Booking-Plattformen bedienen können und dadurch deutlich effizienter werden», sagte Markus, der Betriebswirtschaft unter anderem auch an der Universität St. Gallen studiert hat. Ein besonderes Augenmerk werde Aurelius auf den schnell wachsenden digitalen und mobilen Markt richten. In einigen Geschäften habe Publicitas eine gewisse «abweisende Haltung» eingenommen und sich streng auf den Printmarkt konzentriert.

Heute ist der digitale Bereich bei Publicitas sehr viel kleiner als Print. «Aber die digitale Werbevermarktung wächst und holt auf», sagte Markus. Am Print wird zwar festgehalten, denn er glaube nicht, dass Printprodukte aussterben werden. «Doch in Zukunft wird man Werbung im Print und Online lesen. Für uns sollte es keine Rolle spielen, wo wir künftig die Werbung platzieren» sagte Dirk Markus. Weiter habe es das Unternehmen versäumt, seine komplexe Organisations- und Fixkostenstruktur anzupassen. So bestehe etwa keine genaue Analyse über die Profitabilität etwa pro Verkaufsagent oder Regionalbüro. Auch wenn die Strategie noch nicht ausgereift scheint, ist klar, dass an der Schweiz festgehalten wird. «Der Heimmarkt wird immer die Schweiz bleiben», machte der promovierte Betriebsökonom deutlich. Zudem soll die Werbevermarkterin operativ bereits im laufenden Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen schreiben. (SDA)

Lebrument kritisiert Publigroupe-Spitze hart

Nach dem Verkauf der Inserategesellschaft Publicitas an eine deutsche Beteiligungsgesellschaft übt Hanspeter Lebrument, der Präsident des Verlegerverbandes Schweizer Medien, harte Kritik an Publigroupe.

Diese habe sich im Ausland verzettelt. Er verstehe den Verkauf von Publicitas nach Deutschland nach dem, was in den letzten Jahren passiert sei. «Ich bedauere das», sagte Lebrument am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. Schuld sei aber nicht nur der Anzeigenschwund, sondern auch die Publigroupe-Führung. In seinen Augen hätte es aber nicht so weit kommen müssen. Publigroupe habe sich mit sehr viel Geld in Amerika, in China oder in Indien engagiert und eigentlich zu wenig für den Schweizer Anzeigenverkauf und die Anzeigenvermittlung als wichtigstes Geschäft der Gruppe getan. «Man hätte sich mit allen Kräften um die wichtigste Tochter Publicitas kümmern müssen, statt in der ganzen Welt rumzurennen. Das hat kein einziger Verlag in der Schweiz gemacht», sagte Lebrument. Nur die einstmals reichste Mediengesellschaft habe diese Strategie eingeschlagen. Anzeigen seien aber im weitesten Sinn eine nationale Angelegenheit und kein Exportprodukt. Publicitas hätte sich von einer Anzeigenvermittlerin und -verkäuferin für die Presse zu einer einer Anzeigenvermittlerin und -verkäuferin auch für die elektronischen Medien wandeln müssen. Aber die Versuche bei TV, Radio oder Online seien nicht recht vorangekommen.

Viel Geld verbrannt

«Die Ausflüge ins Ausland haben viel Geld gekostet. Das hat man lange überdeckt durch Verkauf des Tafelsilbers, indem man den grossen Immobilienbereich verkaufte», sagte Lebrument. Auf die Frage, in wieweit die Verleger auch Schuld hätten am Niedergang der Publicitas, indem sie zur Eigenregie des Inserategeschäfts übergegangen seien, sagte Lebrument: «Man bleibt eigentlich immer, wenn man zufrieden ist.» Einer der Sündenfälle sei gewesen, dass die Publicitas der NZZ-Gruppe eine Vorzugsbehandlung eingeräumt habe, als es vor Jahren um die Übernahme der Zürichsee-Medien gegangen sei. «Der Fall hat die ganze Sache beschleunigt», sagte Lebrument. (SDA)

Bild Hanspeter Lebrument: Keystone

Zu guter Letzt: Kleines Redesign

Eine griechische Designerin hat Alltagsgegenstände so modifiziert, dass sie komplett unbrauchbar werden.

Ein Redesign bedeutet nicht zwingend Verbesserung. So hat sich beispielsweise Werbewoche-Motzer Theophil Butz vor ein paar Monaten völlig zu Recht über die «miese Modernisierung» des Käseunion-Logos ausgelassen («Der Motz von Butz», 19/2013). Schöne oder gut funktionierende Dinge darf man getrost so lassen, wie sie sind. Oder aber man bewegt sich offiziell in die falsche Richtung. So wie die Designerin und Architektin Katharina Kamprani aus Athen. Unter dem Namen KK Studios hat sie klassische Alltagsgegenstände so verändert, dass bereits das Betrachten Kopfschmerzen verursacht. Die mühsam modifizierten Stühle, Giesskannen und Teller haben inzwischen das Internet erobert. Auch wenn es vermutlich noch nie so leicht gefallen ist, ein gutes Konzept nicht in die Tat umzusetzen… (hae)

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Spinas: Am Drücker für Helvetas

Durch verschmutztes Wasser sterben mehr Menschen als durch Waffen. Um auf diese Tatsache aufmerksam zu machen, setzen Helvetas und Spinas Civil Voices im vierten Jahr der Gläserkampagne auf Bildanalogien - diesmal zum Thema Schusswaffen.

Die neuen Motive gibt es animiert als TV-Spots und auf E-Boards und E-Panels zu sehen sowie als Plakat und Anzeigen. In einer Zeit, in der ausreichend sauberes Trinkwasser immer knapper wird, festigt Helvetas damit die Positionierung als Wasserexpertin unter den Schweizer Hilfswerken.

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Verantwortlich bei Helvetas: Stefan Stolle (Leiter Kommunikation und Fundraising). Verantwortlich bei Spinas Civil Voices: Lorenz Spinas (CD), Miriam Fischer (AD), Susi Kammergruber (Konzept/Text), Sarah Bertschinger (Beratung). Animation: Elefant Studios.
 

Dominique Martin wechselt zu Furrer Hugi & Partner

Dominique Martin wechselt von Credit Suisse als Policy Advisor zu Furrer Hugi & Partner. Er wird ab 1. August zusammen mit Norina Frey und Andreas Hugi unter anderem die Finanzmandate der Agentur betreuen.

Der 47-jährige Dominique Martin ist seit 2011 Director und Head Governmental Affairs bei der Credit Suisse und war zuvor Leiter Direktionsstab im Staatssekretariat für Wirtschaft (seco). Davor war er unter anderem Referent im Stab der damaligen Schweizer Aussenministerin und Botschaftsrat an der Schweizer EU-Mission in Brüssel. Mit Dominique Martin konnte Furrer Hugi & Partner einen weiteren in Politik, Verwaltung und Aufsicht bestens vernetzten Regulierungsspezialisten gewinnen.

Per Ende April verlässt Daniel Beck Furrer Hugi & Partner. Er war als Policy Advisor und Partner seit 2010 in unserer Agentur tätig. Daniel Beck wird laut Mitteilung bei einer internationalen Business Consultancy-Gruppe eine neue Herausforderung als Partner annehmen.

Wirz: Neuer TV-Spot für Pneu Egger

Wirz rät für Pneu Egger in einem neuen TV-Spot: Wer jetzt den Frühling spürt, sollte die Reifen wechseln.

Wenn man den Frühling spürt, dann sollte man die Reifen wechseln. Aus dieser Erkenntnis heraus entstanden schon einige Pneu Egger Filme. Und auch diesen Frühling ist es wieder soweit: Das neuste Werk von Wirz Werbung, die mittlerweile seit zehn Jahren für den Auftritt des grössten Schweizer Reifenhändlers verantwortlich zeichnet, erzählt die Geschichte eines Schneemanns. Und wir lernen: selbst Schneemänner haben Frühlingsgefühle.

«Der neuste Film ist sicher etwas gewagt. Aber mit unserem beschränkten Budget können wir es uns halt nicht leisten, langweilige Werbespots zu schalten, die niemandem gross auffallen», so Pneu Egger Marketingleiter Simon Müller. «Und wenn wir unseren Kunden nicht einfach nur eine Werbebotschaft aufs Auge drücken, sondern sie damit auch noch ein bisschen unterhalten oder zum Schmunzeln bringen können, ist das doch eine klassische win-win Situation».

//www.youtube.com/watch?v=P5_EEoSbg2o

Verantwortlich bei Pneu Egger: Simon Müller (Marketing- und Verkaufsleiter); Franz Brun (Assistent Marketing und Verkauf); Gregor Hartmann (CEO). Verantwortlich bei Wirz: Niels Schäfer (AD); Simon Smit (Text); Thomas Kurzmeyer (CD); Livia Wanner, Lucia Burtscher (Beratung); Nicole Suter, Fabienne Huwyler (Art Buying); Serge Hoeltschi: (Regie und Produktion).
 

IP Media: Matthias M. Mattenberger wird COO

ipmedia erhält operative Verstärkung. Per 1. August 2014 beginnt Matthias M. Mattenberger als COO. Mattenberger verlässt SRF nach rund zehn Jahren.

Seit 2006 verantwortete er bei der Talksendung «Aeschbacher» als Ausgabeleiter die Redaktion und Produktion. Zuvor war er Projektleiter im Bereich Multimedia. Vor seiner Tätigkeit beim SRF engagierte sich Mattenberger unternehmerisch, gründete das eigene Online-Musikmagazin «Music-News» und produzierte Corporate-Filme für verschiedene Unternehmen.

Matthias M. Mattenberger freut sich über die neue Herausforderung: «Nach mehreren spannenden Jahren bei einem öffentlich-rechtlichen Sender bin ich sehr motiviert, bei ipmedia die digitale Zukunft rund um das Bewegtbild mitzuprägen und neue Web- und Mobile-TV-Formate zu entwickeln.»

Mattenberger wird als COO die operative Führung von ipmedia übernehmen und direkt an Marco Demont, CEO und Mitinhaber, rapportieren. «Mit Matthias M. Mattenberger konnten wir einen erfahrenen TV-Profi gewinnen, der sich in der Welt der Neuen Medien auskennt und gleichzeitig auch inhaltlich und produktionstechnisch eine hohe Expertise mitbringt», so Marco Demont. IP bietet Media Content und Streaming Services an und hat Büros in St.Gallen und Zürich.
 

Rod Kommunikation: TV-Spot für Mobility

Wer sich für Carsharing statt ein eigenes Auto entscheidet, schafft Lebensraum. So die Botschaft der neuen Mobility Kampagne.

Dichtestress hat das Zeug zum Unwort des Jahres. Ob es so etwas wie Dichtestress überhaupt gibt, da scheiden sich die Geister. Mobility findet: Nicht Menschen nehmen den Menschen Platz weg, sondern Dinge. Die neue Kampagne des Carsharing Unternehmens zeigt, wie der Verzicht aufs eigene Auto bestehenden Lebensraum schont und neuen schafft.

«Unsere Kunden entscheiden sich nicht nur für Mobility, weil es günstiger und mit weniger Aufwand verbunden ist als ein eigenes Auto zu besitzen. Carsharing ist für sie auch eine Lebenseinstellung», erklärt Mobility-Marketingleiter Alain Barmettler in einer Mitteilung vom Dienstag. Deshalb dramatisiert die neue Kampagne nicht den praktischen Nutzen von Carsharing, sondern fokussiert auf seinen ideellen Wert.

Unter dem Claim «Eine Idee verändert die Schweiz» hat Rod Kommunikation eine umfassende Kampagne konzipiert. Herzstück ist der TV-Spot des englischen Regisseurs Rob Sanders von Tuna Productions. Während der Spot die Lebenseinstellung von Mobility-Kunden widerspiegelt, illustrieren die Tag-ons und Onlineumsetzungen die positiven Auswirkungen des Carsharing ganz konkret.

Dass der Verzicht aufs eigene Auto tatsächlich die Schweiz verändert, liegt in erster Linie an den vielen Kunden, heisst es in der Mitteilung. Inzwischen hätten sich bereits über hunderttausend Schweizerinnen und Schweizer für Mobility entschieden. Laut Barmettler zeugt dies von einem Wertewandel: «Das Auto hat als Statussymbol ausgedient. Der spontane und «rund-um-die-Uhr» Zugang zu Mobilität und der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen sind heute wichtiger als Besitz.»

Verantwortlich bei Mobility: Viviana Buchmann (Geschäftsführerin), Alain Barmettler (Leiter Marketing & Kommunikation), Patrick Eigenmann (Verantwortlicher Kommunikation & Medien). Verantwortliche Agentur: Rod Kommunikation. Verantwortlich für die Produktion: Tuna Productions, Rob Sanders (Regie), Julien Vonier (Fotografie).
 

//www.youtube.com/watch?v=OnKZ59PLVAE

Man weiss nie, was kommt

Die Missachtung des Vortrittsrechts ist die häufigste Ursache für Kollisionen mit Velos. Mit einer Kampagne von Contexta machen Pro Velo, VCS, BFU Beratungsstelle für Unfallverhütung, Suva, TCS, Polizei und weitere Partner auf die Gefahr aufmerksam.

Im Jahr 2013 verunfallten 790 Velofahrende und 114 E-Bike-Fahrende schwer, 17 Velofahrende und 4 E-Bike-Fahrende starben, verkündet eine Mitteilung vom Dienstag. Bei jedem zweiten schweren Unfall handle es sich um eine Kollision, in den meisten Fällen mit Personenwagen. Die Kampagne will die Anzahl an schweren oder tödlichen Kollisionen vermindern. Sie stellt das Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer ins Zentrum und wird darum sehr partnerschaftlich von den Schweizer Velo-, Auto- und Verkehrsverbänden getragen.

Jeder hat das schon mal erlebt. Man fährt gedankenverloren auf eine Kreuzung zu, denkt man hätte alles im Griff – und merkt erst im allerletzten Augenblick, dass da etwas kommt. Oft kommt es wegen der fehlenden Aufmerksamkeit zum Zusammenstoss. Genau dieses Momentum nutzt die Kampagne der Contexta aus. Mit einem Überraschungseffekt erinnert sie die Auto- und Velofahrer daran, jederzeit das Unerwartete zu erwarten. Denn man weiss nie, was kommt.

Die Kampagne ist in der ganzen Schweiz am TV, auf Plakaten und Online zu sehen. Alle Massnahmen verweisen auf die Kampagnenplattform Vorsicht-vortritt.ch.

Verantwortlich bei VCS: Michael Rytz (Kampagnenleiter) Verantwortlich bei Pro Velo: Daniel Bachofner (Kampagnenleiter). Verantwortlich bei BFU: Camilla Krebs (Kampagnenleiterin). Verantwortliche Agentur: Contexta. Produktion: Stories, Yves Bollag (Produktion), Jonas Meier (Regie). Musik: Fabian Sturzenegger. Media: Media Plus.
 

//www.youtube.com/watch?v=Gy8qCPY2V3Q

//www.youtube.com/watch?v=52fWPjWLtKs

Zu guter Letzt: War das Huhn oder das Ei zuerst da?

Für die Hamburger Biermarke Astra hat die Agentur Philipp und Keuntje einen Oster-Spot produziert. Er rollt die berüchtigte Ei-Huhn-Frage neu auf.

Der Stand-up-Comedian Uke Bosse ist das Huhn, der Skater Cäptn Clepto das Ei. Die beiden liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen durch die Stadt, bei welchem es am Schluss um die wenig philosophische Frage geht: Wer war zuerst da? Das Ei oder das Huhn? Spätestens am Bartresen wird die Frage richtig existentiell. (sis)
 

//www.youtube.com/watch?v=wVdYfwMmInw

Gabi Schwegler neu im Autorenpool von Blick

Gabi Schwegler (28) stösst ab dem 1. Juli 2014 zum neu geschaffenen Autorenpool der Blick-Gruppe. In den vergangenen vier Jahren war sie als Redaktorin in den Ressorts Fokus und Nachrichten bei der Sonntagszeitung tätig.

Gabi Schwegler hat sich einen Ruf als profilierte Reportage-, Porträt- und Interview-Schreiberin erarbeitet, heisst es in einer Mitteilung des Medienunternehmens vom Dienstag. Wobei sie sich insbesondere für gesellschaftliche, politische und kulturelle Themen interessiere.

Sie studierte Journalismus an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW und machte ihren Bachelor of Arts in Kommunikation mit Vertiefung Journalismus. Nach Engagements als freischaffende Journalistin für Tages-Anzeiger Zürcher Oberland und im Ressort Inland bei 20 Minuten (Printausgabe), wechselte sie Mitte 2010 zur Sonntagszeitung in die Ressorts Fokus und Nachrichten.

Mit Jean François Tanda (40) und Adrian Meyer (27) ist Gabi Schwegler das vierte Mitglied des von Peter Hossli (44) geleiteten Blick-Autorenpools.

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