Advico Y&R: Fast 10’000 Komplimente für 555 Plakatstellen

Seit Anfang März läuft die neue Kampagne von I am: In TV-Spots, auf Plakaten, im Print und Digital wird die ganze Schweiz dazu aufgefordert, mehr Komplimente zu machen.

Damit werde die Schönheit der Mitmenschen so gepflegt, wie das auch I am tue, so die Agentur in einer Mitteilung. Für diese Aktion wurden über 555 Plakatstellen zur Verfügung gestellt, auf der man der Person seiner Wahl ein persönliches Kompliment machen kann. Das Echo war riesig: auf I-am.ch gibt es mittlerweile Vorschläge für 9’752 Unikat-Plakate zu bewundern. Es erfolgten über 220‘000 Visits, mehr als 1 Million Seitenaufrufe sowie 14‘000 Anmeldungen für den Newsletter. Und über Facebook, Twitter und E-Mail wurden über 53‘000 Votes gesammelt – denn wer am meisten Freunde und Bekannte motivieren konnte, sicherte sich damit «seine» Plakatstelle.

Die Komplimente der Teilnehmer waren so vielfältig wie die Menschen, die teilgenommen haben. Es gab Komplimente an beste Freundinnen, Kollegen, Mamis, Papis und Kinder und solche von frisch Verliebten, Verheirateten oder treuen Freunden. Seit diesem Montag hängen nun über 555 Unikats-Plakate mit Komplimenten in der ganzen Schweiz und setzen damit die Kampagnenidee «Mach jemanden schöner mit einem Kompliment» in den Worten der Endverbraucher um.

Hier einige Komplimente, welche auf Plakaten umgesetzt wurden:
• Mit jedem Tag der vergeht, wirst du noch schöner.
• Dis Lache – umwerfend! Dini Auge – strahlend! Du – unersetzlich.
• Glaub an dich. Du bist wunderschön.
• Äs Kompliment a die schönste Wädli uf dä ganze Welt.
• Du Häsch soooo schööni Hamschterbäggli!
• Du sehsch so härzig us, wenn du mir jede Morge dr Kaffi ans Bett bringsch!

In den nächsten Monaten gibt’s auf I-am.ch weiter Aktivitäten rund um die Pflege der Schönheit. So beispielsweise Tutorials auf dem Style Channel, Wettbewerbe oder Testmöglichkeiten von neuen I am Produkten.

TV-Spot Stefan:

//www.youtube.com/watch?v=kdAHxjefrzI

Die Konzeption & Realisation für den Migros Genossenschafts-Bund hat Advico Y&R übernommenm, Burson Marsteller zeichnet für die PR verantwortlich und OMD für Media.

 

Red Dot sucht Design-Exzellenz

Der Red Dot Design-Award im Werbe-, Marketing- und Kreativbereich startet am Montag, 7. April 2014 in ein neues Ausschreibungsjahr. Der Award beinhaltet insgesamt 16 Kategorien mit mehr als 100 Unterkategorien und einem Junoir Award für Auszubildende.

Mit dem Beginn der «Early Bird»-Phase sind Designer, Agenturen, Freelancer und Unternehmen aufgefordert, ihre Projekte einzureichen und sich dem Urteil der internationalen Red Dot-Jury zu stellen. Von Corporate Design über Printwerbung bis hin zu Online – gesucht werden die innovativsten Kampagnen und Grafikwerke aus der Welt des Kommunikationsdesigns.

«Inspire the world» –unter diesem Motto ist die weltweite Kreativszene aufgerufen, ihre Arbeiten im Red Dot Award einzureichen.

Der Red Dot: Junior Award soll zudem erneut den kreativen Nachwuchs fördern: Studenten und Young Professionals haben die Möglichkeit, den mit 10’000 Euro dotierten Red Dot: Junior Prize zu gewinnen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere zu legen. 2014 sind hierzu erstmals auch Auszubildende aus der Gestaltungsbranche aufgefordert, mit ihren Arbeiten am Wettbewerb teilzunehmen.

Red Dot in Berlin

Auch in diesem Jahr feiert Red Dot in der deutschen Kreativmetropole Berlin: Am 24. Oktober 2014 werden die Wettbewerbssieger im Rahmen der Red Dot Gala im prächtigen Konzerthaus Berlin geehrt. Im Anschluss zelebriert das Who is who der Szene auf der Designers‘ Night, die gleichzeitig die Vernissage der Siegerausstellung «Design on Stage» ist, bis tief in die Nacht in der Berliner In-Location «ewerk».

Bis zum 30. April können Teilnehmer von den Konditionen der frühen Anmeldung in der Early Bird-Phase profitieren. Daran anschließend startet vom 1. Mai bis zum 2. Juni die reguläre Anmeldung. Die Latecomers-Phase ist die letzte Möglichkeit, sich für den Wettbewerb zu registrieren; sie endet am 27. Juni 2014.
 

Roger Schawinski besitzt nun zwei Radiostationen

Jetzt ist es amtlich: Die Radio 1 AG von Roger Schawinski ist neue Eigentümerin des Zürcher Jugendsenders Radio 105. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Übertragung der Konzession bewilligt.

Das UVEK hat in einem Genehmigungsverfahren geprüft, ob die Konzessionsvoraussetzungen auch nach der Übertragung erfüllt sind und ob die Station in der Lage ist, den Leistungsauftrag eines Jugendradios unter neuer Eigentümerschaft zu erbringen. Beides sei gegeben, teilte das UVEK am Freitag mit.

Mit der Übertragung wird Roger Schawinski zum Besitzer von zwei Radiostationen. Laut Radio- und Fernsehgesetz darf ein Veranstalter maximal zwei konzessionierte Radios besitzen. Der Übertragung stehe nichts im Weg, schreibt das UVEK. Radio 105 kann also weiter über UKW-Frequenzen empfangen werden. Gesendet wird aus dem Studio von Radio 1.

Grund für die Übertragung war der Konkurs der Music First Network AG im Januar. In der letzten Bieterrunde hatte das Konkursamt Zürich Roger Schawinski den Zuschlag für Radio 105 erteilt. Er musste sich gegen den Jugendsender Joiz und das Jugendportal Toasted.ch durchsetzen, die ihn zuvor beide überboten hatten.

Welche Auswirkungen die Genehmigung auf die zwei noch beim Bundesverwaltungsgericht hängigen Beschwerdeverfahren zu den UKW-Konzessionen im Aargau und der Südostschweiz haben wird, ist laut UVEK derzeit noch offen. (SDA)
 

UBS e-banking ist Master of Swiss Web 2014

Zum 14. Mal wurden in Zürich die Best of Swiss Web Awards verliehen. Im mit 750 Gästen restlos ausverkauften Kongresshaus wurde die e-banking-Lösung von UBS mit deutlichem Abstand zum «Master of Swiss Web 2014» gewählt.

Der e-banking-Dienst der Schweizer Bank konnte die über 100 Jurymitglieder in gleich mehreren Kategorien von sich überzeugen und gewann zwei Gold-Bojen in den Kategorien Technology und Mobile Web und sicherte sich in weiteren Kategorien je einmal Silber und viermal Bronze – und wurde folgerichtig auch dank der hohen Beliebtheit beim Saalpublikum zum «Master of Swiss Web 2014» gewählt.

Die Wahl für «UBS e-banking» ist der Jury nicht schwer gefallen. So begründen die Mitglieder: «Das umfassende e-banking-Tool der UBS zeigt eine Entschlossenheit und Aufbruchstimmung, die viele Wettbewerber vermissen lassen.» Die Jury lobte die zahlreichen Services und Möglichkeiten des Investments, integriert in ein gut strukuriertes Webangebot. «Zahlreiche Usability-Features und deren konsequenter Einsatz tragen zu einem konsistenten Surferlebnis bei» so die Jury in ihrer Begründung.

Goldene Bojen im Zürcher Nachthimmel

Von den insgesamt 396 eingereichten Projekten erhielten zehn eine Gold-, sowie 28 eine Silber- und 44eine Bronze-Auszeichnung. So sicherte sich die Swisscom mit «Alle Augen auf’s S4» Gold in der Kategorie Digital Branding Campaigns. «Eine überaus witzige Idee und gelungene Umsetzung» lobte die Jury das Promotion-Event.

Auch die «Mobiliar Performance-Kampagne 2013» durfte sich über Gold in der Kategorie Digital Performance Campaigns freuen. Die Jury war vollends überzeugt: «Mit der Kampagne ist es der Mobiliar gelungen, in den urbanen Regionen Zürich und Genf überdurchschnittlich viele Leads zu generieren. Ein starkes Konzept mit einer sehr gelungenen Umsetzung.»

In der Kategorie Public Affairs hiess der Sieger «Public Eye Awards», dessen Kampagnenseite die Jury besonders aufgrund ihres «wunderschönen Designs und bester Bedienbarkeit» von sich überzeugen konnte. Die beste Bedienbarkeit des Abends konnte allerdings «Interhome» aufweisen und erhielt dafür Gold in der Kategorie Usability für den Relaunch ihres Buchungsportals. «Die intuitive Navigation und das sorgfältig umgesetzte Interaktionsmodell machen das Buchungsportal zu einem Benutzererlebnis der Extraklasse», so die Jury in ihrer Begründung.

Die Migros erzielte mit «Minimania» eine der erfolgreichsten Promotionen des Unternehmens und hat laut Jury «dazu beigetragen, dass besonders im Web- und Social-Media-Bereich handfeste Rekordwerte erzielt werden konnten.» Dafür erhielt das Projekt von der Jury Gold in der Kategorie Online-Marketing.

In der neu definierten Kategorie Business setzte sich die Immobilienvermarktung «Casasoft.net» durch und holte Gold. Die Jury lobte, das Geschäftsmodell habe «die Web-DNA verinnerlicht.»

Das innovativste Projekt des Jahres, und deshalb zum Sieger in der Kategorie Innovation gewählt, ist der «Digitale Zeitungshalter» der Neuen Zürcher Zeitung. Die Jury fand die Idee «toll, begeisternd, grandios.» In der diesjährigen Sonderkategorie Move – Bewegtbild im Web holte «Pro Informis Mannequins» Gold. Die Jury war begeistert: «Eindrücklich und mit wunderbarer Musik hat dieser Film über zehn Millionen Klicks generiert. Ein Meisterwerk.»

In der Kategorie Creation hat die Jury in diesem Jahr kein Projekt mit Gold ausgezeichnet. «Viel sehr Gutes, jedoch kein absolut herausragendes Wow-Projekt» befand die Jury.

Die Gesamtliste aller Gold-, Silber- und Bronze-Gewinner finden Sie auf dieser Website. 

Ehrenpreis geht an Bea Knecht 

Der Ehrenpreis 2014 ging an Bea Knecht, Mitbegründerin und Verwaltungspräsidentin von Zattoo, den Live-Web-TV-Anbieter mit Sitz in Zürich. Zu Bea Knechts besonderen Leistungen gehört die Mitbegründung einer der ersten Live-TV-Anbieter (Player) weltweit. Zusammen mit Partnern hat sie damals drei neuartige Industrie-Challenges in einem einzigen Geschäftsmodell vereinigt: Drittverwertung von TV-Signalen, Innovative Streaming-Technologie und eine softwarebasierte Multiplattform.

Dank des grossen persönlichen Engagements von Bea Knecht konnte sich ein finanziell eigenständiges und erfolgreiches europäisches Unternehmen mit Sitz in der Schweiz etablieren. Mit mittlerweile Übertragungsrechten für mehr als 150 Kanälen sowie rund 3,5 Millionen registrierten Benutzern repräsentiert Zattoo die Schweiz als innovatives Land mit führender mobiler und stationären Breitbandabdeckung.

Die Laudatio für die Ehrenpreisträgern hielt ein anderer Medienpionier: Roger Schawinski würdigte in einer originellen Rede das Wirken von Bea Knecht.

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Er arbeitet und arbeitet und arbeitet

VW Nutzfahrzeuge wagt mit ViznerBorel einen Blick in die Zukunft. Dabei zeigt sich: Auch nach sehr sehr vielen Jahren wird sich eine Investition in einen VW-Transporter nach wie vor als die beste erweisen.

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Preis, Prämien und Rabatt sind im Automobilmarkt eine gängige Norm beim Kaufentscheid. VW will seine Kunden hingegen mit Argumenten überzeugen. «Wir wollen als führend wahrgenommen werden im Bereich Qualität», erklärt Marketing-Leiter Bruno Ueltschi. Gemeinsam mit VW Nutzfahrzeuge Schweiz hat die Kommunikationsagentur ViznerBorel in diesem Sinne die zukünftige strategische Ausrichtung und Kommunikationsplattform der Marke erarbeitet. In Workshops ist eine nachhaltige Differenzierung der Positionierung gefunden worden, mit welcher die definierten Kernwerte jetzt transportiert werden sollen.
 

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Mit dem Claim «Die beste Investition» wird sich VW Nutzfahrzeuge in Zukunft strategisch nach innen und aussen präsentieren. Eine Positionierung, die einerseits auf Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge und damit auf die betriebswirtschaftlichen Faktoren einzahlt. Andererseits sich aber auch als die beste Investition in die Mitarbeiter, in eine zuverlässige Partnerschaft, in ökologisches Engagement und damit gesamthaft als die beste Investition in die Zukunft versteht.

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ViznerBorel, die langjährige Agentur von VW Nutzfahrzeuge Schweiz, hat dafür eine neue Kampagne kreiert. Angelehnt ist diese an der legendären Kampagne für den VW-Käfer von DDB, wo Bill Bernbach 1968 mit dem Claim «Er läuft und läuft und läuft» Werbegeschichte geschrieben hat. Bei Vizner- Borel wird dieser jetzt raffiniert an die Nutzfahrzeuge angepasst: «Er arbeitet und arbeitet und arbeitet.» Und weil das bei der Qualität eines VW-Nutzfahrzeugs problemlos über Jahrzehnte andauern kann, haben die Kreativen die Fahrzeuge in ihren Sujets in einer entsprechend entfernten Zukunft «parkiert».

Entstanden sind äusserst aufwendige Umsetzungen, die mithilfe von Spezialisten realisiert wurden: In enger Zusammenarbeit und unter der Leitung von ViznerBorel «bauten» Concept-Artists einzelne Gebäude, ganze Szenerien, fliegende Drohnen, eindrückliche Landschaften und neue Welten. Dabei ist ihnen gelungen: Die Szenen spielen in der Zukunft, lassen aber dennoch mit etwas Augenzwinkern unsere bekannte Schweiz erkennen, was speziell im TV-Spot mit dem Blick auf den Zürichsee von Horgen in Richtung Pfäffikon zur Geltung kommt.

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Für das Shooting der vier Sujets sowie den Film- Dreh wurden sowohl ein weiblicher Androide als auch die Werkzeuge und Maschinen in 3-D respektive in Originalgrösse gebaut und alle Outfits speziell für die Models entworfen und genäht. Das fotografierte Material hat die Firma Carioca in Bukarest mit die in 3-D-Programmen erstellten Welten integriert. Die Film-Szene mit einem Dialog zwischen Fahrer und Androidin wurde durch Manifesto Films Zürich zuerst im Studio abgedreht, anschliessend mit der im Computer erstellten Future-Welt kombiniert. Regie führte Reto Salimbeni.

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Die vier Printsujets visualisieren vier Baureihen in typischen Einsatzbereichen für die Nummer 1 unter den leichten Nutzfahrzeugen: Montage und Service, Gartenbau, Logistik und Bau. Die Ideen wurden bei der Zielgruppe einem Pretest unterworfen. Die Kunden wollten dabei VW «offenbar vertrauen, was die Vorstellung einer Zukunft anbelangt », meint Guillaume Borel. Der CD ist aber auch überzeugt, dass eine solche Kampagne «nur von der Nummer 1 glaubhaft präsentiert werden kann».
 
Andreas Panzeri

Drohnen

Regierungen, Private, Hilfsorganisationen oder das Militär – jeder will eine. Auf der einen Seite kann sie helfen, vermisste Personen in der Wildnis zu suchen oder Journalisten bei der Berichterstattung an schwer zugänglichen Orten zu unterstützen. Von Manuel P. Nappo

Gleichzeitig kann das Militär mit ihr, ohne das eigene Land verlassen zu müssen, Terrorverdächtige «gezielt» eliminieren oder Demonstranten ausspionieren. Doch welche Bedeutung werden Drohnen künftig haben? Sind sie «the next big thing» oder der letzte Nagel in den Sarg der internationalen Legitimität und der Privatsphäre? An der SXSW in Austin, Texas, wurde das Thema eifrig diskutiert, denn diese Technologie scheint auf dem besten Weg, mainstreamfähig zu werden.

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Grundsätzlich liessen sich in der Debatte zwei Hauptdiskussionsstränge identifizieren: der Einsatz von Drohnen durch den Staat und der Einsatz durch Private oder Firmen. Auffallend ist, dass in beiden Fällen noch keine Regulierung vorliegt und dass Europa den USA in diesem Thema eine Nasenlänge voraus ist. So hat die EU 50 Millionen Dollar für die Entwicklung von UAV (Unmanned Aerial Vehicle) für Notfallmassnahmen zugeteilt, während in den USA keine Abteilung der FEMA (Bundesagentur für Katastrophenschutz) eine Drohne besitzt. Beim Einsatz von Drohnen durch Regierungen geht es aber auch um eine ethische Dimension: Nationen entwickeln Waffen, die immer autonomer werden. Kritische Stimmen sagten deshalb, es sei eine Frage der Zeit, bis die Waffe selbst entscheiden könne, wen sie ausschalten möchte. Auch das allgegenwärtige Thema Privatsphäre steht hier im Zentrum der Diskussionen. Das viel gehörte Argument «weshalb soll ich mir Sorgen machen, wenn ich nichts Schlechtes tue?» ist in diesem Zusammenhang zu kurzsichtig. Regierungen wechseln bekanntlich und neue Gesetze werden verabschiedet. Nirgends wird garantiert, dass sie immer zu unseren Gunsten sein werden.

Bei der privaten Nutzung dominierte die Live- Demo einer Teaser-Drohne die Diskussion. «The Chaotic Unmanned Personal Intercept Drone» (Cupid) ist ein Prototyp, ausgestattet mit einem Elektroschocker mit einer Stärke von 80 000 Volt. Zum Vergleich: Die als Polizeiwaffen eingesetzten Teaser haben generell 50 000 Volt. Die vorgeführte Drohne kann auf eine Person angesteuert werden, auf die der Roboter dann zielt.

William Hurley, Designer des Cupid, sieht die Anwendung seines Produkts vor allem in der Heimüberwachung, da der Cupid Einbrecher stoppen könne. Dies erspare es dem Besitzer, den Eindringling mit einer Waffe zu verfolgen. «Hat jemand eine Ahnung, wie viele Pakete von Amazon pro Tag ausliefert werden? Werden wir vor lauter Drohnen den Himmel noch sehen?», fragte Noel Sharkey an der Podiumsdiskussion «Drones: Policy, Privacy & Public Safety» in Austin sein Publikum. So irrwitzig diese Fragen auch klingen, wir müssen wahrscheinlich noch bis 2019 warten, bis Drohnen auch im Transportwesen eingesetzt werden können. Flächendeckende Einsätze in der Landwirtschaft oder im Bau dürfen dagegen schon 2016 erwartet werden.  

Manuel P. Nappo, Studienleiter CAS Social Media, Management HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. www.fh-hwz.ch/smm
 
 

RTR: Erste Frau an der Spitze

RTR Radiotelevisiun Svizra Rumantscha in Chur hat eine neue Direktorin: Ladina Heimgartner. Die Bündnerin ist die erste Frau an der Spitze der kleinsten SRG-Unternehmenseinheit.

Heimgartner wurde auf Antrag des Regionalvorstands SRG.R vom Verwaltungsrat SRG SSR gewählt. Sie tritt den Direktorenposten am 1. August an. Derzeit leitet sie den Bereich Märkte und Qualität der Generaldirektion SRG in Bern. Als Direktorin wird Heimgartner auch Mitglied der SRG-Geschäftsleitung sein, wie die SRG am Donnerstag auf Presseportal.ch schreibt. Auf die Stellenausschreibung hätten sich mehrere qualifizierte Kandidierende beider Geschlechter gemeldet.

Die Wahl fiel einstimmig aus. Dies sagte Oscar Knapp, Präsident des Regionalvorstandes SRG.R, am Donnerstag gemäss SDA an der Medienorientierung in Chur sagte. Näher auf die anderen Kandidaturen könne aus Gründen des Personenschutzes nicht eingegangen werden. Er betonte aber, es sei «die Beste» gewählt worden.

Die Wahl ist sprachpolitisch offenbar nicht ganz unproblematisch. Dies wegen einer fehlenden regionalen Ausgewogenheit. Denn der Präsident der regionalen Trägerschaft SRG.R, der Chefredaktor von RTR und nun ebenfalls die Direktorin gehören zur Gruppe der Ladiner respektive Engadiner. Oscar Knapp sagte laut SDA dazu, für den RTR-Direktorenposten habe man nicht die Qualität opfern können, nur um ein regionales Problem zu lösen.

Ladina Heimgartner folgt auf Mariano Tschuor, der das Direktorium nach fünf Jahren abgibt. Er wechselt im Oktober nach Bern in die SRG-Generaldirektion. Dort übernimmt er die Leitung des Stabsbereichs Märkte und Qualität.

(Bild: Rtr.ch)

Wapico schlägt für Vidy neues Kapitel auf

Das «Vidy Théâtre Lausanne» hat ab der ersten Maiwoche ein neues Programm – und seit Anfang Jahr einen neuen Direktor: Vincent Baudriller. Grund genug für das Théâtre, durch eine neue Kommunikationsagentur die Neuigkeiten verkünden zu lassen.

Wapico ist mit der Konzeption und Realisation des Projekts beauftragt worden. Entstanden ist als erstes, ein einfaches Logo und damit auch ein Corporate Design, welches den hohen Ansprüchen des Hauses gerecht werde und dieses auch widerspiegelt, so die Agentur in einer Mitteilung. Weiter lanciert die Agentur ein 48-seitiges Magazin, in welchem Platz ist für alles Neue und Interessante aus dem Vidy und selbstverständlich auch für die detaillierte Vorstellung des Programms. Schliesslich wird in und um Lausanne mit F4-Plakaten und zahlreichen Inseraten darauf aufmerksam gemacht, dass im Vidy allerhand geht, so etwa ein neues Ticketing-System.

Verantwortlich bei «Vidy Théâtre Lausanne»: Vincent Baudriller (Direktor), Michèle Pralong (Redaktion Magazin), Sarah Turin (Werbeleitung). Verantwortlich bei Wapico: René Walker (Creative Direction/Beratung), Nathalie Cotting, Jan Beyer, Carlo Piller (Grafik). Fotos: Charlotte Walker.

Vorsprung Gestalten

MetaDesign hat für die Steiner-Gruppe einen neuen Markenauftritt geschaffen. Ungewohnte emotionale Farben betonen die Positionierung als führender Immobiliendienstleister der Schweiz.

Gebäude sind feste Bestandteile unseres täglichen Lebens. Sie sind Ausdruck einer Kultur. Und die Vision einer Zukunft, die den Menschen und seinen Lebensraum in den Mittelpunkt stellt.» So steht es in der Broschüre unter dem Leitgedanken «Gemeinsam Vorsprung gestalten». Konzipiert und realisiert worden ist das hochwertige Magazin von MetaDesign in Zürich im Rahmen des Rebranding von Steiner.

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Die Steiner-Gruppe kann 2015 ihr 100-jähriges Bestehen feiern. In dieser Zeit ist die ehemalige Schreinerei zu einem der führenden Immobiliendienstleister der Schweiz gewachsen. Zu den Prestigeprojekten der jüngsten Entwicklung zählen das Sihlcity – ein dichtes Ensemble aus alter und neuer Baukunst, wo insgesamt vier Fabrikbauten sorgfältig saniert und mit neuen Konstruktionen kombiniert worden sind. Ein weiterer Meilenstein ist die Mitarbeit am Prime Tower in Zürich. Der von den Architekten Gigon/Guyer gestaltete Glasturm, der inzwischen mit diversen Umweltlabels für Minergie und nachhaltiges Bauen dekoriert worden ist, gilt mit 126 Metern als das höchste Gebäude der Schweiz.

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Im Jahr 2010 wurde die Steiner-Gruppe von der HCC-Gruppe übernommen. Die Übernahme durch einen indischen Baukonzern hat im Markt und im Unternehmen Unsicherheiten ausgelöst – Strategie und Organisation von Steiner wurden überarbeitet. Um eine klare Positionierung im Markt zu erreichen und eine starke einheitliche Unternehmenskultur zu fördern, hat Barbara Fry, seit Januar 2012 Leiterin Corporate Communications bei der Steiner- Gruppe, ein umfassendes Corporate-Identity- und Rebranding-Projekt lanciert.

Involvierender Prozess mit Workshops

Keine alltägliche Aufgabe für die Kreativen von MetaDesign, für eine solche Generalunternehmung eine ebenso herausragende wie treffende CI zu gestalten. Die Agentur im Zürcher Seefeld hat die Aufgabe 2012 in einem Pitch gewonnen. Ein Ziel im Briefing: Steiner soll wieder als Qualitätsführer in der Entwicklung und Realisierung komplexer Hochbauten wahrgenommen werden. Als der grosse Konkurrent gilt Implenia, 2006 aus der Fusion der Basler Batigroup Holding mit der Genfer Zschokke Holding entstanden. Weitere Mitspieler auf dem Markt sind Allreal, Losinger Marazzi und Halter. Für die Neupositionierung hat MetaDesign in einem ersten Schritt in einem involvierenden Prozess diverse Workshops und Interviews ins Programm genommen: Gespräche mit Kaderleuten und Fachleuten wurden durchgeführt. In einem funktional und regional durchmischten Workshop haben Mitarbeitende nach gemeinsamen Werten und Visionen für Steiner gesucht. Ebenso wurden Kunden in Interviews zu ihrer Wahrnehmung von Steiner befragt.

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Eine Ikone der Schweizer Grafik

Eine Erkenntnis aus diesen Recherchen: Die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern beeinflusst die Wahrnehmung von der Qualität von Steiner mindestens genauso wie das Endprodukt selbst – die in der ganzen Schweiz sichtbaren Bauten. Somit ist die Idee entstanden, für das neue Branding diese Prozessmomente und damit verbunden die konstruktive langfristige Partnerschaft in den Vordergrund zu stellen. Der Slogan dazu: «Gemeinsam Vorsprung gestalten.» Am markanten Logo, das noch aus den 40er- Jahren stammt, wollten die Designer von MetaDesign nur wenig verändern. Das Ziel war, den Charakter und die Stärke des Schriftzuges zu erhalten und gleichzeitig so zu optimieren, dass er den Anforderungen der heutigen Medien gerecht wird. «Eine solche Ikone der Schweizer Grafik wollten wir nicht einfach über Bord werfen», meint dazu Berater Christoph Knecht.

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Ungewöhnliche Farbtöne für die Branche

Eine augenfällige Erneuerung sind die emotionalen Farben. Die in der Immobilienbranche bisher ungewöhnlichen Farbtöne wie Violett, Pink, Rot und Blau kommen in der neuen Steiner-Welt zum Einsatz. Am meisten Wirkung erzeugen die Farben beim wichtigsten Touchpoint des Unternehmens, den unzähligen Bauwänden, mit welchen der «Work in Progress » von Steiner an allen Ecken und Enden der Schweiz zu sehen ist. Neben den im Digitaldruck produzierten bunten Wänden kommen zusätzlich neue Fahnen rund um die Baustellen zum Einsatz. Ein wichtiges Mittel für die Kommunikation des neuen Auftritts ist die Neukonzeption der Printmedien und damit verbunden die Gestaltung einer hochwertigen Imagebroschüre. Darin befinden sich auch ausgewählte Referenzprojekte. Fotografiert wurden diese von Ralph Bensberg. Bei diesen Bildern fällt auf, dass sie mit Mut auch für frische Sichtweisen quadriert worden sind. In einem ersten wichtigen Schritt wurde der neue Auftritt im März 2013 mit einem Event für die Mitarbeiter «nach innen» gelauncht. Bis zum externen Launch im September 2013 sind für die Mitarbeitenden Workshops durchgeführt worden, in denen die neue Markenidentität und die neu definierten Werte besprochen und verankert wurden. Denn nur was innen gelebt wird, kann glaubhaft nach aussen kommuniziert werden.

Andreas Panzeri

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Entwicklung von Websites im Ausland – vom Fluch zum Segen

Regelmässig flattern attraktive Angebote von ausländischen Anbietern für die Website-Produktion ins Haus. Bevor man sich auf ein solches Angebot einlässt, ist es gut zu wissen, ob es sich lohnt, darauf einzugehen, was zu beachten ist und wo die Stolpersteine liegen.

Die Angebote der ausländischen Anbieter sind diversifiziert: Einige erstellen anhand Photoshop- Dateien fertige HTML/CSS-Templates, so dass man lediglich noch die dynamischen Elemente zu integrieren braucht. Andere haben sich auf komplette Web-Projekte spezialisiert und stellen ganze Entwickler- Teams zur Verfügung.

Die Vorteile der Auftragsvergabe an eine Firma im Ausland liegen auf der Hand: Die Produktion ist günstiger, die Ressourcen sind freier skalierbar. Trotzdem sind die Nachteile zu beachten: Oft wird die Aufgabe wegen der unterschiedlichen Sprachkenntnisse und Qualitätsauffassungen nicht gleich verstanden und interpretiert. Da die meisten Outsourcing-Projekte in englischer Sprache abgewickelt werden, führen die ungleichen Sprachkenntnisse oft zu Missverständissen bei der Interpretation der Aufgabe. Rückfragen sind, z. B. wegen der Zeitverschiebung, nicht einfach, der direkte Kontakt zu den Entwicklern ist selten möglich und nach Projektabschluss häufig unmöglich. So endet ein Projekt für unerfahrene Unternehmen öfter mal im Fiasko. Wer nicht über Erfahrung in der Definition von Anforderungen, im Change Management sowie in der Beurteilung des Resultats verfügt, sollte besser die Finger davon lassen.

Die Vergabe eines Projekts an einen Partner im Ausland erfordert eine starke Projektleitung: Die «Mitarbeiter» im Ausland müssen eng geführt werden. Für kleinere Projekte ist die regelmässige Abstimmung via Telefon oder Mail ausreichend, bei grösseren Projekten erhöht sich der Projektleiter- Aufwand exponentiell. Nicht selten sind sogar persönliche Meetings vor Ort notwendig. Ein überschaubares Projekt wie eine Landing Page kann ohne grosses Risiko im Ausland produziert werden. Mit zunehmender Komplexität steigt jedoch das Risiko, dass man sich im Projektverlauf auf Grund der oben genannten Faktoren vom eigentlichen Ziel entfernt oder dass – für uns selbstverständliche – Anforderungen anders umgesetzt werden als erwartet und das Projekt im Frust endet. Vor der Vergabe eines Projekts ins Ausland sind unter anderen die nachfolgend aufgeführten Punkte zu prüfen, um den grossen Ärger zu vermeiden:

– Wie wichtig ist die Kommunikation in deutscher Sprache?
– Ist die direkte Zusammenarbeit mit den Programmierern erforderlich, oder ist der Kontakt zum Projektleiter des Auftragnehmers ausreichend?
– Kann das Projekt detailliert genug in der Sprache des Entwicklers spezifiziert werden?
– Ist man bereit, sich dem Entwicklungsprozess des Partners unterzuordnen?
– Wird das Endprodukt weiterentwickelt und von wem?

Die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister im Ausland wird sich erst im Laufe der Zeit auszahlen. Darum empfiehlt es sich, Schritt für Schritt vorzugehen, um Vertrauen und Erfahrung zu gewinnen. Durch die Annäherung des Qualitäts- und Technologiebewusstseins formt sich mit der Zeit eine solide Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Wer auf die Schnelle ein Projekt im Ausland in Auftrag geben will, fährt zum Schluss günstiger, wenn er es mit einem lokalen Partner realisiert.

Stefan Bruggmann
 

Genau gleich, aber ganz anders

Mein erster Arbeitstag bei Condor wäre beinahe mein letzter geworden. Schüchtern stellte ich mich beim Leiter Zentrale Dienste als neuer Produktionsassistent vor. Von Kristian Widmer

Dieser knurrte und schüttelte seinen Kopf. Man habe schon vor Wochen einen Einstellungsstopp erlassen. Zwei schlaflose Nächte später durfte ich trotzdem bleiben. Aus Frust über meinen unglücklichen Start bei der Traditionsfirma schwor ich, eine Performance hinzulegen, die das Unternehmen daran hindern würde, mich je wieder gehen zu lassen. Unwissend, dass ich damit wohl den Grundstein legte, um mich heute, exakt zwanzig Jahre später, zu meinem eigenen Erstaunen noch immer auf einem Stuhl der Condor Films vorzufinden.

Mein erstes Projekt bei Condor im Jahr 1994 war von drei scheinbar unlösbaren Problemen geprägt: Ein zu kleines Budget. Zu wenig Zeit. Und eine Idee, die man liebevoll als «virtuos» bezeichnen konnte. Unsere bisherigen Vorhaben des laufenden Jahres 2014 hatten fast ausnahmslos … – drei Probleme. Ein enges Budget. Sehr ambitiöse Terminvorgaben. Und Konzepte, die selten zu den Preisvorstellungen und den Abgabeterminen passen wollten. Aber im Gegensatz zu meinen ersten Jahren und Gehversuchen in der Branche weiss ich heute: Diese drei Probleme lassen sich mit einem Laufstallgitter und einem Sicherheitsnetz oftmals in den Griff bekommen. Das Laufstallgitter sind konstruktive, wettbewerbsfähige Alternativvorschläge. Das Sicherheitsnetz besteht aus nachvollziehbaren Argumenten in der Kommunikation mit dem oftmals selbst hart am Wind segelnden Kunden.
 
Vor einigen Jahren wurde ich für ein Meeting nach Dubai eingeflogen. Der Gastgeber trug Sandalen. Ich einen Anzug und darin eingenäht das Bewusstsein, mittlerweile ein Produzent im Dienste der Condor zu sein. Nach kurzem Smalltalk fragte mich mein jüngeres Gegenüber: Welche Schule des Risikomanagements erachten Sie für das in Erörterung stehende Filmprojekt als adäquater? Harvard? Oder eher Stanford?
 
Damals habe ich erstmals wirklich verstanden, warum Demut und Wissen nebst Talent die wichtigsten beiden Ressourcen in der Filmproduktion sind. Denn wo das eigene Tun nicht auf einem soliden Fundament aus Wissen steht, können unerwartete Entwicklungen kaum oder nur schwer eingeordnet und akzeptiert werden. Bei vielen Jobs in der Kommunikationsbranche ist die Suche nach Sinnhaftigkeit ein Teil der Stellenbeschreibung. Die daraus resultierende ausserordentlich hohe Identifikation mit dem Job ist eine wunderbare Sache. Aber sie kann bei Veränderungen im Markt und insbesondere in der Kombination von Selbstüberschätzung und Ignoranz auch plötzlich zum Problem werden. Im schlimmsten Fall werden dann notwendige Neuerungen plötzlich zur Bedrohung der eigenen Persönlichkeit, die aus dem Office mit nach Hause wandern.
 
Seit einigen Jahren prägt ein tiefgreifender Strukturwandel den Auftragsfilm. Das ist nicht lustig. Aber interessant. Neue Chancen eröffnen sich. Der Wandel beginnt im Kopf. So wie Filme, die ebenfalls im Kopf mit einer Idee starten. Darum ist für die Filmbranche nicht die Kamera, sondern der Kopf das wertvollste Gut. Darum sollten wir ihm, auch mit Blick auf den Werkplatz Schweiz, die grösste Sorge tragen.
 
Kristian Widmer ist Geschäftsführer der 1947 gegründeten Condor Films. Das Schweizer Traditionsunternehmen ist einer der führenden Spezialisten für audiovisuelle Produktionen von Spots über Imagefilme bis Web-Videos, TV-Serien, Branded Entertainment.

Swiss Youth TV startet 24/7 Programm

Der Sender Swiss Youth TV geht in die nächste Runde und startet ab sofort ein 24/7 TV-Programm im Internet. Das Web-TV ist bereits seit April 2011 auf Sendung und strahlt ein Programm für Jugendliche und junge Erwachsene aus.

Im neuen 24/7 Programm sollen Talks, Dokumentationen, Comedy Shows, Liveschaltungen und auch Filme zu sehen sein. Bei den Filmen und Serien unterstützt das Web-TV von JEP Schweiz dabei kleinere Produktionen wie zum Beispiel Kurzfilm-Projekte. Auch grosse Liveshows wie zuletzt «Secret Talent» soll es mehrmals pro Jahr geben.

«Mit dem neuen Programm wollen wir ein Angebot lancieren, welches früher oder später über Kabel und DigitalTV funktionieren würde.», sagt TV Leiter und JEP Schweiz CEO Christoph Marti.

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