Znip Znap: On-Pack-Promotion für Dr. Oetker

Mit dem Ziel, die Frequenz auf den Ristorante Tiefkühlpizzen zu steigern, beauftragte Dr. Oetker die Shopper-Marketing-Agentur Znip Znap, eine involvierende On-Pack-Konsumentenpromotion zu entwickeln.

Znip Znap zeichnet zusammen mit der Partneragentur Seitenkick verantwortlich für den Promotionsmechanismus, Gestaltung Key-Visual, Kommunikationsmittel (On-Pack, Print und animierte Online-Banner), Akquirierung Preispartner mit einem Preispaket von 50‘000 Franken, alle Texte inklusive Teilnahmebedingungen sowie Realisation des Online-Gewinnspiels.

Für das Gewinnspiel wurde das von Seitenkick entwickelt Game-Center eingesetzt, welches nebst den Teilnehmerdatenbank den Spielmechanismus gewährleistet und dem Kunden ein Cockpit zur Verfügung stellt, wo nebst den statistischen Daten unter anderem auch die Gewinnerbriefe automatisiert gedruckt werden können, um das Handling des Preisversands möglichst zu vereinfachen. Die Konsumenten finden seit Oktober 2013 auf allen Ristorante Pizzen einen individuellen Teilnahmecode, mit welchen online virtuelle Ristorante Zutaten gesammelt werden können. Sobald der Teilnehmende von einer Zutat drei gesammelt hat, gewinnt er/sie den entsprechenden Preis, was laut Mitteilung eine hohe Teilnahme während dem ganzen Promotionszeitraum gewährleistet. Über alle Teilnehmenden wird am Ende der Promotion ein Fiat 500 verlost. Der Hauptpreis soll die italienische Positionierung von Ristorante unterstreichen.

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Verantwortlich bei Dr. Oetker: Patrizia Mauro (Product Manager). Verantwortlich bei Seitenkick (Realisation Online-Gewinnspiel): Samuel Binz, Tuan Nguyen (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Znip Znap: Patrik Marty (Geschäftsführer).
 

Zu guter Letzt: Blamieren und Kassieren

Wie Jan Böhmermanns «Neo Magazin» den einstigen Klassenprimus Stefan Raab in die Falle tappen liess, war grossartig. Der Meister hat seinen Meister gefunden.

Die Tage des Nischendaseins des «Neo Magazins» scheinen gezählt. Die Sendung, die kürzlich abseits der breiten Öffentlichkeit den Grimme Preis erhielt, hat mit dem Raab-Streich nun die grossen Bühnen erobert. Kein Medium, das in den letzten Tagen nicht von der chinesischen Raubkopie schwärmte – und siehe da: ein Grossteil des Publikums scheint Gefallen an Böhmermanns Show gefunden zu haben.

Das ist neu: Böhmermann ist zwar seit jeher der Liebling der Medien, nicht aber der Zuschauer. Eigentlich komisch, denn lustig war er schon immer. Besonders wenn er sich die Aufmerksamkeit der Massenmedien erschlich. Etwa, als er 2005 im Rahmen einer Lukas Podolski-Parodie den Satz «Fussball ist wie Schach – nur ohne Würfel!» erfand. Das Zitat wurde von Spiegel Online und Kicker dem echten Podolski zugeschrieben und beinahe von der Deutschen Akademie für Fussballkultur zum «Fussballerzitat des Jahres 2008» gewählt. Oder als er für die Harald Schmid Show als Schweinegrippe-Erkrankter verschiedene deutsche Nachrichtenredaktionen unterwanderte (Youtube).

Mit dem neusten Streich hat er nun den einstigen Grossmeister des deutschen Spass-Fernsehens mitten in die Produzenten-Ehre getroffen. Stefan Raab hat in jungen Jahren mit seiner respektlosen, unberechenbaren aber meist auch fantasievollen und genialen Art eine ganze TV-Generation geprägt. Amüsiert wurde sich – und wenn noch so kreativ – in erster Linie auf Kosten anderer.

Umso grösser die allgemeine Schadenfreude, dass es ihn nun selbst erwischt hat. Voller Stolz deckte Raab in «TV Total» einen vermeintlichen Skandal auf: Ein chinesischer TV-Sender hat für eine Gameshow nicht nur das «TV Total»-Logo kopiert, sondern gleich das ganze Konzept von «Blamieren oder Kassieren» übernommen. «Blamieren oder Kassieren» wird einmal pro Woche in «TV Total» gespielt: Raab tritt gegen einen Studiozuschauer an, geleitet wird das Quiz von seinem langjährigen Weggefährten Elton.

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Was die beiden nicht wussten: Sie krochen einer Aktion auf den Leim, die das «Neo Magazin» von langer Hand geplant hatte. Der gezeigte Ausschnitt wurde von Böhmermann und seinen Kollegen inszeniert und der «TV Total»-Redaktion zugespielt… «um mal zu testen, wie gründlich die Recherche bei denen so ist», so Böhmermann. Offensichtlich nicht allzu gross, sonst hätte man sich zumindest die Mühe gemacht, die gesprochenen Texte von jemandem, der des Chinesischen mächtig ist, überprüfen zu lassen. Spätestens dann hätte sich herausgestellt, dass der Gameshow-Moderator eine Mischung aus Kauderwelsch und China-Restaurant-Speisekarte zum Besten gab. Den Rest der Sendung versüsste sich Böhmermann damit, bei jeder Gelegenheiten passende Zitate aus der China-Szene einzuspielen. Mit Tisch-Buttons, wie sie seit jeher von Raab verwendet werden.

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Wie Raab auf die Pleite reagiert, bleibt offen. Man kann davon ausgehen, dass sein Ego die Blamage nicht auf sich sitzen lässt. Als erste Reaktion hat er verlauten lassen, er habe sich über den Gag «sehr amüsiert».  Ob eine Revanche gelingt, ist allerdings fraglich. Der Altmeister des Austeilens könnte sich an seinen Nachkommen die Zähne ausbeissen (zumindest davon hat er noch mehr als genug). Denn Böhmermann und sein Team sind so gut, wie er selbst zu seinen besten Zeiten: Als er Fernsehen in jeder «Vivasion»- und «Ma kuck'n»-Sendung neu erfand und «TV Total» als Wochensendung ein kreativer Gassenhauer war. Lange musste die Fernsehlandschaft warten, bis sie wieder über eine vergleichbare Geschichte lachen durfte. Vermutlich kein Zufall, dass Stefan Raab auch diesmal dran beteiligt ist.

Thomas Häusermann

Serranetga: Florian Beck neuer Creative Director

Serranetga ernennt Florian Beck mit sofortiger Wirkung zum neuen Creative Director. Der studierte Kommunikationsdesigner ist seit über zehn Mitglied und Juror des Schweizer ADC, des ADC New York und des renommierten britischen D&AD.

Im Laufe seiner Karriere gewann er schon über 300 nationale und internationale Awards. Beck startete seine Karriere in Deutschland bei Michael Conrad & Leo Burnett und gelangte über Boebel Adam BBDO zu Publicis Frankfurt. Dazwischen sammelte er internationale Erfahrung als Freelancer für Wieden+Kennedy Amsterdam und Publicis New York. In der Schweiz war er sechs Jahre lang für Publicis Zürich tätig, zuletzt als Creative Director.

Mit Florian Beck gewinnt Serranetga einen Top-Kreativen, der die Agentur in Sachen Kreativität weiter vorwärts bringt. «Ich freue mich, nun Teil von Serranetga zu sein.», so Beck. «Serranetga kann klassischen Agenturen das Wasser reichen, ist in den modernen Kommunikations-Disziplinen wie Online und Social Media aber bereits einen Schritt weiter.»

Das abtretende CD-Duo Pascal Deville und Samuel Textor stellt sich einer neuen Herausforderung.

Stefan Hofmänner verlässt SRF

Sportkommentator Stefan Hofmänner hat sich entschieden, ausserhalb von SRF eine neue Herausforderung anzutreten. Der 47-Jährige wird neuer Kommunikationschef von Swiss Ski.

Stefan Hofmänner ist seit 1997 für Schweizer Radio und Fernsehen tätig. Er absolvierte zunächst die Grundausbildung zum Fernsehjournalisten und war anschliessend als Redaktor und Kommentator für diverse Sportarten im Einsatz. Seit der Saison 1999/2000 erlebte das Publikum den Berner vor allem als Kommentator der Alpinen Frauen-Skirennen; neben neben zahlreichen Weltcup-Rennen berichtete er auch von mehreren Alpinen Ski-Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen. Ein weiterer Schwerpunkt von Stefan Hofmänners Kommentatorentätigkeit war seit 1999 das Schwingen. Zudem kommentierte er Leichtathletik, Tennis und Beachvolleyball.

Stefan Hofmänner verlässt SRF per Ende Juni. Bis im Herbst 2014 wird er noch punktuell für wichtige Kommentatoreneinsätze im Schwingen und in der Leichtathletik zur Verfügung stehen. Martin Zinser, Redaktionsleiter Sportlive: «Stefan war ein sehr engagierter und kompetenter Kommentator. Wir bedanken uns für sein Engagement, seine Kameradschaft und seinen Spirit. Am neuen Arbeitsort wünschen wir ihm viel Erfolg und Befriedigung.»

Wer die Aufgaben von Stefan Hofmänner als Live-Kommentator übernimmt, ist laut Mitteilung noch nicht bekannt.

Virus Ideenlabor: Kampagne für Creabeton

Für Creabeton hat die Bieler Agentur Virus eine Kampagne, die auf die Nachhaltigkeit von Beton hinweist, kreiert.

Beton: Der Baustoff ist in Sachen Ökobilanz und Nachhaltigkeit kaum zu schlagen, wie es in einer Mitteilung heisst. Diese Tatsache ist mit zum Teil überraschenden Fakten aus Studien und Untersuchungen untermauert. Die Bieler Agentur Virus Ideenlabor ist verantwortlich für das Design und die Konzeption der Kampagne.

Die Kampagne von Creabeton Schweiz richtet sich vor allem an die private Kundschaft, der man den einfachen und kostengünstigen Einsatz im Gartenbereich aufzeigen will. Die Plakat- und Inseratekampagne läuft bis Ende April und wird danach in den Fachmedien weitergeführt.

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Verantwortlich bei Creabeton Schweiz: Markus Antenen, Bruno Ruesch. Verantwortlich bei Virus Ideenlabor: Reto Wahli (AD); Reto Wahli, Marian Blaser (Grafik); Textatelier.ch, Virus-Team (Text, Konzept); Daniel Etter, Sue Buri (Beratung). Foto: Roger Grisiger, Biel. Media: Strategic Poster, Boll.

 

Zu guter Letzt: Legoistin

Bewerben will gelernt sein. Leah verschickte sich selbst als Lego-Packung – das Internet ist entzückt.

Um eine Praktikumsstelle bei einer ihrer «Traum-Agenturen» zu ergattern, hat sich eine junge Frau namens Leah etwas Besonderes einfallen lassen: Statt sich auf Lebenslauf und Bewerbungs-Blabla zu beschränken, bastelte sie eine Lego-Version von sich selbst. Inklusive Verpackungen, derer Gestaltungen individuell auf die zwei angestrebten Agenturen abgestimmt waren.

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Die Bilder und Erklärungen dazu veröffentlichte sie auf Imgur.com. Über die Plattform gelangten sie auf Reddit.com, wo sie grosses Feedback auslösten. Schliesslich landeten sie unter anderem auf dem Portal Adweek.com. Was aus dem ganzen Online-Hype (bisher) nicht hervorging: Hat es geklappt? Ist Leah der Einstieg in die Branche ihrer Träume geglückt? Wir hoffen es: Gut Bastel will Praktikum haben. (hae)

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuten sich in den vergangenen Tagen über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Diesmal mit dabei: Numéro 10, PPR Media Relations, Zeta und Supertext.

Numéro 10 gewinnt Pitch von Maus Frères

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Im Pitch für den Gesamt-Etat Maus Frères setzte sich numéro10 gegen acht Agenturen durch. Die Gruppe Maus Frères vertraut die Kommunikation der Marken Chavannes Centre, Centre Saint-Antoine Vevey, Centre Manor Sierre und Centre Manor Monthey der Agentur numéro10 an. Das Mandat umfasst eine Imagekampagne und die themenbezogene Kommunikation für Aktivitäten in den verschiedenen Centren. Die ersten Umsetzungen werden ab April on Air sein.

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PPR Media Relations: Medienarbeit für Stokke

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Das norwegische Unternehmen Stokke, welches für die Herstellung hochwertiger Kindermöbel und Kleinkinderausstattungen bekannt ist, setzt in der Medienarbeit per sofort auf die Zürcher PR-Agentur.

Bei fast jeder Familie steht er am Tisch: der Tripp Trapp. Produziert wird der beliebte Baby- und Kinder-Hochstuhl seit 1972 von der norwegischen Firma Stokke, welche auf die Herstellung von Kindermöbel und Kleinkinderausstattung in den Bereichen Hochstuhl, Kinderwagen, Babytrage, Heimtextilien und Kinderzimmer spezialisiert ist. PPR Media Relations darf das sympathische Unternehmen aus dem hohen Norden seit anfangs März in der Medienarbeit Schweiz betreuen. Das Mandat umfasst unter anderem die intensive Kontaktpflege mit relevanten Medienschaffenden, das Product- und Storyplacement, den Versand von Medienmitteilungen und Presskits sowie das Hosting von Pressematerial auf der Photopress-Multimediadatenbank.

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Zeta freut sich über ein neues Mandat «Hard Turm Park Hochhaus»

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Das Konsortium Pfingstweid ist eine aus der Hardturm AG und der Halter AG bestehende Gesellschaft. Sie wurde 2006 für die Entwicklung und Realisierung des Hard Turm Parks in Zürich gegründet. Die beiden Unternehmen verfolgen ein gemeinsames Anliegen: Mit dem Hard Turm Park wollen sie einen nachhaltigen Beitrag zur architektonischen und städtebaulichen Weiterentwicklung von Zürich West leisten und damit zur Steigerung  der Lebensqualität in diesem zentralen Gebiet beitragen. Das Hard Turm Park Hochhaus in Form eines schlichten Kubus befindet sich im aufstrebenden Kreis 5, Zürich im ehemaligen Industriequartier Zürich West. Es bietet exklusiven, besonderen Wohnraum mit atemberaubender Aussicht – individuelle, ruhevolle Einheiten für moderne Menschen.

Die Agentur Zeta wurde nun mit der Erarbeitung diverser Kommunikationsmassnahmen beauftragt. Es sollen hochwertige Werbemittel gestaltet werden welche die Markenwerte vom Hard Turm Park Hochhaus glaubwürdig vermitteln und erlebbar machen. Es sollen Vermarktungsmassnahmen entwickelt werden, die die Hochwertigkeit und Grosszügigkeit der Eigentumswohnungen attraktiv zum Ausdruck bringen.

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Supertext übersetzt Unispital-basel.ch

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Nach Mandaten von Kunden wie zum Beispiel Klinik Hirslanden, Curaden International, Verein der Leitenden Spitalärzte der Schweiz (VLSS), aarReha Schinznach, Schweizerische Zahnärzte Gesellschaft oder Medtronic baut Supertext seine Führerschaft im Bereich Medical&Health weiter aus: Zum Jahreswechsel hat sich das Universitätsspital Basel dafür entschieden, dass Supertext die Übersetzung der Website ins Englische ausführen soll. Man zollt damit einer Entwicklung Rechnung, die bei Krankenhäusern zu sehen ist, die zu den führenden Zentren der Schweiz mit hohem international anerkannten Standard gehören: Nämlich sprachlich so aufzutreten, dass man eine immer internationalere Klientel ansprechen, gewinnen und halten kann. Die starke Stellung der Kliniken des Universitätsspitals in der Basler Regio und in der Welt hat sich über Jahrzehnte aufgebaut und soll weiter gesichert werden. Auch in der Kommunikation.

John Philip Berry, Webredaktor des Universitätsspitals Basel: «Wir suchten einen Sprachdienstleister, der Erfahrung in unserem Themenkreis hat. Und der uns ein Handling anbietet, dass eine reibungslose und zügige Abwicklung der Übersetzung ermöglicht. Das Online-Auftrags- und Verteilsystem von Supertext leistet uns dabei sehr gute Dienste.»

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Doodle will hoch hinaus

Doodle investiert in Wachstum: Die Online-Terminplanung soll internationaler Standard werden.

Vor rund 50 Tagen haben die Doodle-Gründer den weltweit führenden Online-Terminplaner an eine neue Unternehmensführung übergeben (Werbewoche.ch berichtete). Das jetzige Management-Team will das grosse Potenzial des Dienstes weltweit nutzen, wie der neue CEO Michael Brecht in einer Mitteilung betont: «Wir werden Doodle zu einer wirklich globalen Plattform ausbauen. Was Facebook für das soziale Miteinander ist, soll Doodle in Zukunft für das Verabreden von Terminen sein: Ein Service, der auf jedem Rechner, Tablet und Mobiltelefon zur selbstverständlichen Grundausstattung gehört.»

Um diese Vision zu verwirklichen, investiert die an Doodle beteiligte Mediengruppe Tamedia in alle Unternehmensbereiche. Auf Produktseite soll der Service-Gedanke von Doodle geschärft werden durch die konsequente Weiterentwicklung mobiler Lösungen und Apps. Neben der kostenfreien Basis-Version zur Online-Terminplanung wird Doodle im April ausserdem eine optimierte Version seiner werbefreien Premium-Dienste lancieren, die von den Nutzern seit einiger Zeit verstärkt nachgefragt werden. Ein weiterer relevanter Wachstumstreiber im Portfolio ist der Buchungsdienst Doodle Bookme, mit dem kleinere Unternehmen ihren Kunden die Terminvereinbarung im Web anbieten können (Werbewoche.ch berichtete). Auch diesen Service wird Doodle laut Mitteilung in 2014 stark ausbauen.

Unterstützt werden Doodles Produkt-Initiativen in den nächsten Monaten durch verschiedene internationale Wachstumskampagnen in Europa und den USA – wobei der Schwerpunkt der Aktivitäten auf dem deutschen und dem US-amerikanischen Markt liegt.
 

Studio Marie Lusa: Expedition ins Glück

Für die Ausstellung «1900–1914. Expedition ins Glück» im Landesmuseum Zürich hat die Zürcher Agentur Studio Marie Lusa den Werbeauftritt gestaltet.

Das Landesmuseum Zürich richtet ab 28. März 2014 seinen Blick auf die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Die Epoche ist geprägt durch Fortschrittsglauben, technische Innovationen, den Glauben an Frieden und avantgardistisches künstlerisches Schaffen. Picasso, Hodler, Klimt und Schiele verkörpern wie das stromlinienförmige Tropfenauto «La Bomba» die Dynamik und die Entwicklungssprünge jener Jahre. Die Ausstellung «1900–1914. Expedition ins Glück» lässt Parallelen zur Gegenwart erahnen ohne wertend zu vergleichen.

Den Auftritt für diese Ausstellung hat das Studio Marie Lusa aus Zürich entwickelt. Die visuelle Umsetzung stellt eine Illustration des Steel Globe Tower ins Zentrum und collagiert diesen mit verschiedensten Errungenschaften aus jener Zeit. Der Steel Globe war ein phantastisches Projekt um 1908 für ein gigantisches Entertainment-Building auf Coney-Island, wie es die Welt noch nie gesehen hatte – und auch nie zu sehen bekommen sollte. Er zeigt symbolhaft Fortschrittsglaube, Kreativität und Utopie.

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Verantwortlich beim Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Leiter Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing), Juliette Wyler (PR/Medien), Serge Hediger (Publishing), Carole Neuenschwander (Projektmanagement Marketing). Verantwortlich bei Studio Marie Lusa: Marie Lusa (Creative- & Art Direction), Carmen Tobler, Martina Brassel (Grafik). Bild: The Steel Globe Tower, Coney-Island N.Y., ca. 1908, Postkarte aus der Sammlung Andreas Adam, Zürich.
 

Republica: Neues Label für den Tourismuskanton Bern

Zusammen mit der BE! Tourismus positioniert Republica den Tourismuskanton Bern und seine Angebotsvielfalt mit dem neuen Label «Made in BE!» selbstbewusst am Markt.

Damit etabliert Republica die von BE! Tourismus entwickelte Strategie des House of Brands mit einem verbindenden Absender für alle touristischen Angebote und Produkte, aber ohne zentrale Markenführung, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der Kanton Bern ist eine der wichtigsten und grössten touristischen Regionen der Schweiz. Die Marketingorganisation BE! Tourismus bündelt die Basiskommunikation für die Berner Tourismusdestinationen und deren Angebote. Republica hat für die touristische Vermarktungsorganisation des Kan-tons Bern den Gesamtauftritt überarbeitet: von der Neugestaltung des Labels, über die kommunikative Inszenierung auf der neu geschaffenen Website madeinbern.com bis zur Umsetzung in allen Medien. Ebenso zeichnete Republica verantwortlich für die Konzeption sowie die Inszenierung und Um-setzung des Lancierungsevents für Partner, Politik und Medienschaffende.

Qualität «Made in BE!»

Weltbekannte Produkte sowie bedeutende Persönlichkeiten, die sinnbildlich für die Schweiz stehen, stammen aus dem Kanton Bern. Mit ebendiesen Produkten, Menschen und einem touristischen Angebot mit Weltausstrahlung sollen Gäste aus Nah und Fern angelockt werden. Bern ist der Kanton, aus dem das Beste herkommt – Qualität, «Made in BE!», Best of Switzerland.

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Verantwortlich bei der BE! Tourismus: Harry John (Direktor), Catherine Raemy (Marketing Manager). Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Creative Direction), Daniela Zehr (Senior-Beratung), Lara Klopper (Art Direction), Aline Windler (Grafik), Yves Kamber (Text), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung).
 

Ruf Lanz für die Suva: Ein Stadion voller Verletzter

Immer mehr Menschen gestalten ihre Freizeit aktiv. Diese Entwicklung hat auch eine Kehrseite: die hohe Zahl der Unfälle. Eine Suva-Kampagne von Ruf Lanz soll das ändern.

Die Suva-Angebotsmarke Suvaliv engagiert sich für mehr Sicherheit in der Freizeit. In ihren Präventionskampagnen konzentriert sie sich auf Sportarten mit hohem Verletzungspotenzial und hohen Unfallkosten. Am Ball bleibt Suvaliv deshalb auch beim Thema Fussball: Gegen 400'000 Hobbykicker spielen in der Schweiz regelmässig Fussball. Dabei kommt es jährlich zu rund 45 000 Unfällen – so viele wie in keiner anderen Sportart. Damit die Fussballer und Fussballerinnen das eigene Risikoverhalten besser kennenlernen, hat die Suva einen ausgeklügelten Fussballtest entwickelt. Der Test besteht aus 50 Fragen zu sieben verschiedenen Themen: Verletzungen, Lebensstil, Training, Spielniveau, Fitness, Ausrüstung, Fairplay. Die Auswertung des Fragebogens zeigt auf, in welchen Dimensionen der Spieler Verbesserungspotential hat und wie er sein Verletzungsrisiko reduzieren kann.

Um den neuen Suva-Fussballtest beim breiten Publikum bekannt zu machen, hat Ruf Lanz einen Aufsehen erregenden neuen TV-Spot kreiert. Die Agentur hat seit 2002 bereits zahlreiche Präventionskampagnen im Auftrag der Suva konzipiert und ist dafür vielfach ausgezeichnet worden.

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In der neuen Kampagne humpeln Heerscharen von Verletzten in ein Fussballstadion. Sie staksen mit ihren Krücken die Treppen hinauf, zwängen sich eingegipst durch die engen Drehkreuze am Eingang und suchen mühsam ihren Sitzplatz. Am Ende ist das ganze Stadion voll mit 45'000 Fussballern und Fussballerinnen, die durch Verletzungen zum Zuschauen gezwungen worden sind. Der aufwändige Film wurde von Ruf Lanz und der Suva in enger Zusammenarbeit mit der Schweizer Filmproduktion Stories unter der Regie von Michael Fueter umgesetzt und läuft in diesen Tagen in der ganzen Schweiz an. Flankierend kommen Online-Massnahmen, Plakate und Inserate zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Suvaliv: Susan Huber-Brun (Kommunikationsleitung SuvaLiv), Philippe Gassmann (Projektleiter Fussball), Dr. Beat Mark (medizinische Supervision). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Markus Ruf, Maren Beck (Text), Sebastian Durband (Beratungsleitung), Colette Magnin (Beratung), Cem van der Schaar (Agency Producing). Verantwortlich bei Stories: Regie: Michael Fueter. Produzent: Yves Bollag. Production Design: Ursa Loboda. Kamera: Michael Mieke. Editing: Marko Strihic. Sound Design: Spacetrain Zurich.
 

13 Fragen an… Roman Probst

Roman Probst, Gründer und CEO von Translation-Probst, verrät in unserer Serie «13 Fragen an...» unter anderem, wieso er immer wieder auf Schnäppchenangebote reinfällt.

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1. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?

Ein Hängebauchschwein. Ich finde zwar die kleinen Grunzer herzig, hätte aber für sie keinen Platz im Büro. Und sie wären zu laut.

2. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, in dem Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!

Die Initiative rund um Professor Tell. Mit dieser Positionierung haben wir in einem Jahr 40 Prozent mehr Umsatz gemacht.

3. Was denken Sie persönlich über die Wirkung von Werbung/PR?

Werbung und PR sind für den Unternehmenserfolg essenziell. Wichtig dabei sind Ehrlichkeit und Authentizität. So hat man langfristig Erfolg.

4. Wären Sie nicht Kommunikator geworden – was dann?

Vermutlich wäre ich wie mein Bruder Weltenbummler, der für einen Reiseveranstalter arbeitet.

5. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten 3 Jahren geändert? (Wenn ja, wie?)

Auf jeden Fall. Ich nutze vermehrt Smartphone und Tablet – ob zum Schreiben von E-Mails, zum Lesen von Nachrichten oder zum Buchen von Ferien.

6. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?

Der Spagat zwischen Publikum unterhalten und belästigen.

7. Fallen Sie auf Werbung herein? Wann?

Auf Schnäppchenangebote. Die wecken den Jäger in mir.

8. Was halten sie von Owned Media?

Viel. Weil ich mich und mein Unternehmen über Webseite, Blog oder Social Media zeitlich und thematisch frei darstellen kann – ob fachlich oder menschlich. Zuletzt zahlen sich Owned Media auch im SEO-Marketing aus.

9. Was möchten Sie nie über sich hören müssen?

Ich sei ein Langweiler.

10. Ein Buzz-Wort, das Ihnen auf die Nerven geht?

Das Wort «Buzz-Wort».

11. Was hat Sie inspiriert, in die Kommunikationsbranche einzusteigen?

Meine Herkunft und der Kontakt zu Menschen.

12. Welchen Werbeträger finden Sie abscheulich?

Visitenkarten von Autohändlern unter dem Scheibenwischer.

13. Was wollen Sie unbedingt erreichen?

Eine Familie gründen und der beste Vater sein.

Roman Probst gründete 2005 Translation-Probst mit der Idee, Qualitäts-Übersetzungen schnell, einfach und sicher verfügbar zu machen . Das Unternehmen in Winterthur mit Filialen in Schaffhausen und Lausanne arbeitet für Google, Migros, Schindler und 2000 weitere Unternehmen.

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