Um Spenden für das aktuelle Bildungsprojekte von Mission 21 zu generieren, hat Walker ein Mailing gestaltet. Dieses setzt auf das älteste Medium überhaupt: Das Buch.
Redaktion
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29. Mai 2014
Nicht ein Buch genau genommen, sondern 20'000 verschiedene. Jeder einzelne Roman geschrieben im Namen des jeweiligen Empfängers. In der Geschichte entführt ein preisgekrönter Jungautor den Leser dorthin wo seine Spende dringend gebraucht wird: Zu Karim, einem Jungen in einem Flüchtlingslager Zentralafrikas. Auf Seite 20 wird der Roman abrupt unterbrochen und der Leser aufgefordert die Geschichte von Karim weiterzuschreiben. Denn je mehr Buchseiten der Lesende spendet, desto besser wird die Geschichte, so das Motto des Mailings. Zum Film
Verantwortlich bei Mission 21: Sandra Morstein, Richard Geer, Peter Felber. Verantwortlich bei Walker: Pius Walker (CD), Stefanie Huber (AD), Heinz Helle (Text), Nathalie Kornoski (Cover), Jenny Grunberg (Grafik), Cornelia Nünlist (Beratung). Research und Fotos: Basler Mission, 3sat, Vistafilm. Website und Buch: Elixir, Eye communications, CPI books. Produktion: Yves Scagliola (Edit, Tuna production), Jingle Jungle (Tonstudio).
Mé erzählt die Geschichte von Vitras Landi-Stuhl
Redaktion
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27. Mai 2014
Contexta: Neuer Markenauftritt für das Wallis
Ein kommunikatives Grossaufgebot zur Stärkung der Marke und des Image: Für den Kanton Wallis hat Contexta einen Neuauftritt über sämtliche Kanäle entwickelt.
Redaktion
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27. Mai 2014
Optimierung der Synergien, effiziente Ausrichtung auf die Kunden und die aktive Gestaltung des Walliser Image: Diesen Herausforderungen begegnet das Wallis mit einem ebenso differenzierenden wie emotionalen Neuauftritt. Er stellt das ungesehene und unbekannte Wallis in den Mittelpunkt, um den Kanton als einzigartige Destinations- und Standortmarke zu positionieren und weiterzuentwickeln.
Auftraggeber ist die seit 2013 operativ tätige Organisation Valais/Wallis Promotion. Als branchenübergreifende Promotionsunternehmung soll sie die intersektorielle Vermarktung der Bereiche Tourismus, Landwirtschaft, Industrie und Handel koordinieren und die Entwicklung des Wallis als wertschöpfungsstarken Kanton fördern. So ist der Neuauftritt auch nicht rein auf ein touristisches Publikum ausgerichtet, sondern bindet sämtliche Interessengruppen mit ein.
Berühren, faszinieren, motivieren. Und die eigenen Stärken stärken. Das sind die erklärten Ziele von Damian Constantin, Direktor von Valais/Wallis Promotion: «Die neue Kampagne stellt für die Marke Wallis einen Meilenstein dar und ist ein klares Signal zum inneren Aufbruch sowie eine wundervolle Einladung dazu, unseren Kanton neu zu entdecken.» Contexta begleitet diesen Aufbruch ganzheitlich: Neben dem kommunikativen Auftritt zeichnet die Agentur auch für eine umfassende Kundensegmentierung, eine Imagestudie zur Standortbestimmung sowie für die Entwicklung übergreifender Partnerkonzepte verantwortlich. Für Damian Constantin entscheidende Puzzleteilchen auf dem Weg zum Erfolg: «Wir wollten uns ein detailliertes Bild hinsichtlich unserer Gäste und deren Einstellung zum Wallis machen. Aufgrund der umfassenden Segmentierung und der Studien haben wir so eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche und nachhaltige Marktbearbeitung», so Constantin.
Für Contexta-Inhaberin Nadine Borter ist dieses Mandat eine ganz besondere Aufgabe: «Das Wallis lässt einen als Bewohner, aber auch als Gast nicht mehr los. Das Wallis ist ganz einfach eine echte Herzensangelegenheit. Für mich als Walliserin und ebenfalls als Werberin.» So zeichnet die Kampagne auch ein gänzlich eigenes Bild des Kantons – jenseits aller Schweizerischen Klischees. In der Kommunikation geht es ausschliesslich um die starken Gefühle, die das Wallis weckt sowie den bleibenden Eindruck, den ein Besuch hinterlässt. Der neue Claim verdichtet diese Wirkung: Wallis. Ins Herz gemeisselt. Emotional aufgeladen wird dieser Gedanke mit einer filmischen Ode ans Wallis, die unter der Regie von Christian Aeby entstand. Nadine Borter sieht denn auch eine der zentralen Stärken des neuen Auftritts in der kreativen Umsetzung: «Diese unklischierte Bildwelt und die bewusste Nicht-Bilderbuchatmosphäre unterstützen die unverwechselbare Markenpersönlichkeit, schaffen einen differenzierenden Auftritt und brechen mit den etablierten Formen klassischer Tourismuswerbung». Der kommunikative Auftritt umfasst weiterhin Inserate, Lancierungspromotionen, Social-Media-Massnahmen, eine Image-Broschüre, eine Unternehmensbroschüre sowie Events. Das Online-Portal wurde in erfolgreicher Zusammenarbeit mit Hinderling Volkart komplett neu entwickelt.
Konsistente Markengeschichte über alle Kanäle
Der neue Markenauftritt deckt alle relevanten Wirtschaftssektoren ab und macht das Wallis zu einer Herzensangelegenheit. Vor dem Hintergrund des Drucks durch die Folgen der Finanz- und Eurokrise, zunehmenden Wettbewerb sowie nicht immer positiver Berichterstattung in den Medien sieht Damian Constantin die Zeit für einen Wendepunkt gekommen und appelliert dazu, sich selbstbewusst auf kantonale Stärken zu besinnen: «Wir wollen wieder selbst aktiv Einfluss nehmen auf das Bild unseres Kantons. Unsere eigene Geschichte erzählen und das Image des Wallis damit prägen.»
Verantwortlich bei Valais/Wallis Promotion: Damian Constantin (Direktor), Madeleine Savioz (Head of Marketing & Communication). Verantwortliche Agentur: Contexta Werbeagentur BSW, Bern. Produktion: Yves Bollag, Stories, Zürich. Regie: Christian Aeby, Hamburg. Online-Plattform: Hinderling Volkart, Zürich. Media: Mediaplus, Bern.
Neue Sendung auf S1: «Schlagerwelt mit Linda Fäh»
Der neue Schweizer TV-Sender S1 lanciert eine neue Schlager-Sendung. Gastgeberin der Sendung «Schlagerwelt» ist Sängerin und Moderatorin Linda Fäh.
Redaktion
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27. Mai 2014
Die neue Schweizer Schlagersendung «Schlagerwelt mit Linda Fäh» entführt die Zuschauer in die Welt des Pop-Schlagers. Sängerin und Moderatorin Linda Fäh präsentiert den Zuschauern auf S1 am Sonntagabend die schönsten Lieder aus der Welt des Pop-Schlagers. In der neuen Sendung kommen die Zuschauer unter anderem in den Genuss der Musik von Patrick Lindner, Anna-Maria Zimmermann, Ross Anthony oder der weltbekannten Musical-Sängerin Angelika Milster. Weiter in der Sendung vertreten sind aber auch musikalische Grössen wie G.G. Anderson, Nicole oder die international bekannten Calimeros aus der Schweiz. Auch Linda Fäh selbst ist mit ihrem neusten Titel «Du oder Keiner» in der Sendung zu sehen. S1 möchte mit dieser Sendung laut Mitteilung auch Schweizer Künstlern im Bereich des Pop-Schlagers eine Plattform bieten.
Goldbach Interactive unterstützt die Bienen
Goldbach Interactive unterstützt die laufende Bienenkampagne von Coop, Weleda, Ricola und Biotta: Eine Microsite mit Wettbewerb soll Aufmerksamkeit schaffen und Spenden für vier Schweizer Bienen- und Jungimkerprojekte generieren.
Redaktion
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27. Mai 2014
Honig- und Wildbienen sind für die Natur und den Menschen essentiell: Für eine produktive Landwirtschaft, eine gesunde Ernährung und eine vielfältige Natur brauchen wir Bienen – und Menschen, die sich für den Erhalt der Bienen einsetzen. Goldbach Interactive unterstützt deshalb aus Überzeugung eine Initiative von Coop, Weleda, Ricola und Biotta: Für jedes mit einem speziellen Bienen-Bon bei Coop gekaufte Produkt, spenden die genannten Partner einen Franken zugunsten von vier Schweizer Bienenprojekten.
Die von Goldbach Interactive realisierte Microsite Probienen.ch ist digitaler Hub der Kampagne. Sie vermittelt Einblicke in die Lebenswelt der Bienen und animiert zum Nachdenken. Wie sähe eine Welt ohne Bienen aus? Wie kann jeder Einzelne zum Wohl unserer Bienen beitragen? Dass die Microsite trotz ernstem Thema nicht schwerfällig wirkt, ist nicht zuletzt einer schlicht-übersichtlichen Informationsstruktur zu verdanken. Eingebaute Animationen und eine prägnante Bildsprache machen die Welt der Bienen für ein breites Publikum lebendig. Mit der Beantwortung von Wettbewerbsfragen kann jeder Besucher und jede Besucherin ihr Bienen-Wissen testen – und attraktive Preise gewinnen.
Verantwortlich bei Coop: Oliver Johnson (Leiter Digitales Marketing), Conradin Bolliger (Leiter Nachhaltigkeits-Eigenmarken). Verantwortlich bei Goldbach Interactive: Alain Ryser (Gesamtverantwortung, Beratung), Enzo Keller (Projektleitung), Jonas Moser, Sandro Morghen (Konzept), Sébastien Gerber (Grafik), Susanne Fankhauser, Thomas Vuilleumier (Frontend), Thomas Wüthrich, Jonathan Droz (Entwicklung).
Anibis.ch neu eine Marke von Scout24
Im Zuge einer Fusion wird die Kleinanzeigenplattform Anibis.ch in das grösste Schweizer Netzwerk von Online-Marktplätzen integriert. Scout24 ist seit Anfang 2014 vollständig im Besitz von Ringier Digital.
Redaktion
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27. Mai 2014
Die fünf Gesellschaften Classifieds Business Beteiligungs- und Verwaltungs AG, Scout24 Holding, Scout24 Schweiz, Xmedia und Anibis wurden rückwirkend per 1. Januar 2014 zur Scout24 Schweiz fusioniert, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Anibis.ch wird damit neu zur Marke von Scout24 Schweiz. Alle Unternehmen waren bereits vorher 100-prozentige Tochtergesellschaften von Ringier Digital. Die Gründe für die Fusion liegen in der Vereinfachung der Struktur sowie in der Optimierung der Aufbau- und Ablauforganisation der Ringier Digital Gruppe. Neu ergänzen Patrik Hagi (Director anibis.ch) und Jean-Daniel Graf (Chief Information Officer) die Scout24-Geschäftsleitung. Anibis.ch ist laut Mitteilung als grösste Schweizer Kleinanzeigenplattform eine wertvolle Ergänzung im Angebot von Scout24 Schweiz. Gemeinsam mit den spezialisierten Markplätzen AutoScout24, MotoScout24 und ImmoScout24 erreicht das grösste Classified-Netzwerk der Schweiz monatlich 1,9 Millionen Unique User* (Quelle: NET-Metrix Profile 2014-1).
Zu guter Letzt: Social Schnitzeljagd
Ein reicher Mann versteckt in San Francisco Geld und gibt via Twitter Hinweise, wo es zu finden ist. Die Follower sind begeistert.
Redaktion
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27. Mai 2014
Das Profil trägt den Namen @HiddenCash und existiert erst ein paar Tage. Trotzdem haben sich dem unbekannten Twitter bereits über 57'000 Follower angeschlossen. Geld ist immer ein gutes Argument. Der anonyme Spender hat dank Immobiliengeschäften mehr als genug davon und möchte seine Mitmenschen am finanziellen Glück teilhaben lassen. Nicht aber, ohne nebenbei selbst etwas Spass zu haben.
«I am determined to give away some of the money I make, and in addition to charity, to do it in fun, creative ways like this.»
Der Millionär versteckt in und um San Francisco 100- und 20-Dollar-Scheine. Danach gibt er seinen Followern mehr oder weniger schwierige Hinweise, wo das Geld zu finden ist. Meist handelt es sich um ein Foto einer Stelle – wer weiss, wo sie sich befindet und als erstes da ist, erhält das Geld. Der glückliche Finder ist aufgefordert, ein Foto von sich und dem Geld zu twittern.
Ob wirklich nur ein gönnerhafter Millionär hinter der Aktion steckt, steht in den Sternen. Der unbekannte Twitterer gibt an, keine wirtschaftlichen Ziele zu verfolgen und nur aus Nächstenliebe und Spass zu handeln. Ginge die monetäre Schnitzeljagd auf eine einfallsreiche Agentur-Idee zurück, dann müsste man den Hut ziehen. Denn für soviel globale Aufmerksamkeit und Social-Media-Begeisterung bezahlt man im Normalfall mehr, als ein paar tausend Franken aus der Portokasse. Böse Zungen könnten auch anmerken, es sei geschmackslos, das «einfache Fussvolk» zur eigenen Belustigung für ein paar Dollar durch die Weltgeschichte zu hetzen. Oder aber man gesteht sich ein: Unter dem Strich haben alle Beteiligten Spass an der Sache und manch ein Vermögender hat sein Geld sicherlich schon auf dümmere Arten aus dem Fenster geworfen. (hae)
François Pause begleitet uns in der Gruppe als Leiter Kreation von Konform. Er arbeitet am Standort in Zürich und ist Mitglied der Geschäftsleitung.
Redaktion
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27. Mai 2014
François Pause bringt eine langjährige Erfahrung im Bereich Live Kommunikation mit. Durch seine Arbeit in der Projektentwicklung und als Key Account Manager bei führenden Schweizer Unternehmen der Branche verfügt er über ein fundiertes Wissen in allen Bereichen des Live Marketings. Durch seine Zusammenarbeit mit internationalen Firmen, sowie seiner Tätigkeit als Geschäftstellenleiter im Ausland, hat François Pause einen offenen Blick für andere Kulturen und neue Geschäftsfelder. François Pause ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Die Firma Konform entwickelt szenisches Design und Architektur für erlebbare Kommunikation.
Beschwerden gegen «Rundschau» abgewiesen
SRG-Ombudsmann Achille Casanova hat sämtliche Beanstandungen gegen die «Rundschau»-Berichterstattung über den Kampfjet Gripen abgewiesen. Die Sendung habe das Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt.
Redaktion
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27. Mai 2014
Nach der Ausstrahlung waren bei der Ombudsstelle 110 Beschwerden eingegangen (Werbewoche.ch berichtete). Die ungewöhnlich grosse Anzahl an Eingaben sei einmalig und auf den Aufruf der «Informationsgruppe Pro-Kampfflugzeug» im Internet zurückzuführen, heisst es in dem am Dienstag veröffentlichten Newsletter Inside SRG SSR. Dazu habe auch eine Anleitung zum Verfassen eines Protestschreibens gehört.
Vorwurf der Einseitigkeit
Der Gripen-Filmbericht der «Rundschau» sowie das anschliessende Interview mit Bundesrat Ueli Maurer hatten Mitte April hohe Wellen geworfen. Viele Zuschauer verschafften ihrem Ärger Luft, indem sie ein Mail an den SRG-Ombudsmann richteten. In vielen Beanstandungen wurde der Bericht als «einseitig und als Propaganda gegen den Gripen» bezeichnet, wie es im Newsletter heisst. Den Vergleich mit der Luftwaffe anderer europäischer Länder betrachteten die Kritikerinnen und Kritiker als fragwürdig. Zudem sahen einige Zuschauer den deutschen Rüstungsexperten als nicht neutral an. Dieser hatte die Beschaffung des Gripen als zu teuer und unnötig bezeichnet. Auch die Gesprächsführung von Moderator Sandro Brotz wurde als störend empfunden. Dieser sei gegenüber dem Verteidigungsminister arrogant und aggressiv aufgetreten.
Gespräch «heilt» Mängel des Films
Kritik am Filmbeitrag übte auch der SRG-Ombudsmann. So habe der Bericht «die hohen Anforderungen an die Ausgewogenheit, welche im Vorfeld einer Volksabstimmung verlangt werden», nicht erfüllt. Zudem seien wichtige Aspekte zugunsten des Gripen kaum berücksichtigt worden, heisst es in einer Antwort Casanovas an einen der Beschwerdeführer. Die Einseitigkeit des Films sei aber durch das anschliessende neunminütige Gespräch mit Bundesrat Maurer «weitgehend geheilt» worden. Dabei habe Maurer seine Sicht ausführlich erläutern und den wichtigsten, im Film aufgeworfenen Kritikpunkten «umfassend widersprechen» können. Die Fragen des Moderators waren laut Casanova zwar «manchmal unnötig provokativ» oder aber «einfach banal» – Brotz habe jedoch nie den verlangten Anstand verloren. Auch die «an sich problematischen Fragen» habe er transparent und offen gestellt. Gesprächspartner Ueli Maurer habe die angebotene Möglichkeit geschickt genutzt, um für den Gripen zu plädieren. Ombudsmann Casanova gelangte deshalb zur Auffassung, dass das Publikum durchaus in der Lage war, «sich eine eigene Meinung zu bilden». (SDA)
Übernahmeangebot von Tamedia für Publigroupe
Tamedia hält am Ziel einer Übernahme von Publigroupe fest und veröffentlichte am Dienstag den Angebotsprospekt. Der im Prospekt enthaltene Preis von 190 Franken je Aktie entspricht dem höchsten, von Tamedia in den letzten Wochen bezahlten Kaufpreis für Publigroupe-Aktien.
Redaktion
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27. Mai 2014
Die Schweizer Mediengruppe Tamedia hält an ihrem Ziel fest, Publigroupe zu übernehmen. Am Dienstag, 27. Mai 2014 veröffentlichte Tamedia wie im Rahmen des Übernahmerechts vorgesehen den detaillierten Angebotsprospekt. Tamedia ist derzeit bereits im Eigentum von 17,6 Prozent der Publigroupe-Aktien und damit deren grösste Aktionärin. Der im Prospekt enthaltene Kaufpreis von 190 Franken je Aktie entspricht dem höchsten, von Tamedia in den letzten Wochen bezahlten Kaufpreis für Publigroupe-Aktien. Die Angebotsfrist beginnt am Mittwoch, 18. Juni 2014 und endet derzeit am Dienstag, 15. Juli 2014 um 16:00 Uhr. Der Angebotspreis entspricht einer Prämie von 50 Prozent auf dem letzten Schlusskurs der Publigroupe-Aktie (126,60 Franken) vor Veröffentlichung der Voranmeldung durch Tamedia. Die Prämie gegenüber dem gewichteten Durchschnittskurs der Publigroupe-Aktie (123,41 Franken) während der letzten 60 Börsentagen vor Veröffentlichung der Voranmeldung liegt bei 54 Prozent.
Der Telekommunikationskonzern Swisscom hatte am 16. Mai 2014 ein konkurrierendes Übernahmeangebotes zu einem Preis von 200 Franken angekündigt. Der Angebotsprospekt von Swisscom wird spätestens am Donnerstag, 12. Juni 2014 veröffentlicht werden müssen, wie Tamedia in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Das Angebot der Swisscom stünde dann vom 27. Juni 2014 bis zum 24. Juli 2014, 16:00 Uhr zur Annahme offen. Die Angebotsfrist von Tamedia würde diesfalls ebenfalls bis zum 24. Juli 2014, 16.00 Uhr verlängert. Tamedia kann ihr Angebot bis spätestens am fünften Börsentag vor seinem verlängerten Ablauf ändern.
Tamedia will mit der Übernahme der von Publigroupe gehaltenen Beteiligung an Local.ch die Position im Verzeichnisgeschäft weiter stärken und im wachsenden Online-Markt für kleine und mittlere Unternehmen noch attraktivere Angebote entwickeln. Tamedia ist bereits mit 75 Prozent an der im Nutzermarkt führenden Verzeichnis- und Informationsplattform Search.ch beteiligt.
Hintergründiges und Spekulatives zur sich anbahnenden Publigroupe-Übernahme. Von Christoph J. Walther
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27. Mai 2014
Ein Drama wird’s auf jeden Fall und sicher auch ein spannendes: Der Übernahmekampf um die Publigroupe wird die Medienbranche als Sommertheater im Banne halten. Da ist zum einen der Niedergang des ehemaligen Grossreichs der «P» – eine Geschichte, die sicher noch vielfach reminisziert werden wird. Und zum anderen die Schlacht von derzeit zwei Kontrahenten, die den Rest des Reiches begehren. Vorab eine kurze Chronologie des letzten Kapitels in dieser Geschichte eines angekündigten Untergangs: 2. April 2014: Die Werbevermittlerin Publigroupe trennt sich vom klassischen Inseratgeschäft und verkauft ihre Tochter Publicitas an das deutsche Unternehmen Aurelius. 17. April 2014: Tamedia veröffentlicht eine Voranmeldung eines öffentlichen Übernahmeangebots für die Publigroupe und bietet darin 150 Franken pro Aktie. 25. April 2014: Swisscom unterbreitet der Publigroupe ein unverbindliches Angebot von 230 Mio. Franken für die von PubliGroupe gehaltenen Aktien an der LTV Gelbe Seiten AG sowie der Swisscom Directories AG. Das bisher als Joint Venture geführte Geschäft von local.ch ginge damit vollständig in den Besitz der Swisscom über. 14. Mai 2014: Tamedia übernimmt die bisher von der Beteiligungsgesellschaft Tweedy Browne LLC gehaltenen Publigroupe-Aktien zu CHF 190 pro Aktie und hält damit einen Aktienanteil von 17,6 Prozent. Damit wird Tamedia zum grössten Aktionär der PubliGroupe. 16. Mai 2014: Swisscom veröffentlicht eine Voranmeldung für ein öffentliches Kaufangebot der Publigroupe-Aktien zu einem Preis von 200 Franken pro Aktie.
Übernahmekommission koordiniert Bieterrunden
Die nächsten Etappen sind aufgrund der gesetzlichen Vorgaben (vorab in den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Börsen und den Effektenhandel, «Börsengesetz» oder im Juristenslang BEHG) absehbar. Eine zentrale Rolle kommt der Übernahmekommission (UEK) zu. Diese Bundesbehörde ist aufgrund des BEHG dafür besorgt, dass bei öffentlichen Kaufangeboten die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Sie definiert dafür allgemeine Grundsätze und koordiniert in Einzelfällen den Ablauf, etwa wenn die zeitlichen Abläufe mehrerer Angebote untereinander zu koordinieren sind.
Wie eine solche Übernahmeschlacht ablaufen kann, zeigte im letzten Winter der Kampf der AEVIS Holding SA und der Swiss Private Hotel AG um die Victoria-Jungfrau Collection AG. Nach einer Voranmeldung Ende Oktober der AEVIS Holding und der Veröffentlichung eines Angebotsprospektes Anfang November (250 Franken pro Aktie) folgte kurz vor Weihnachten die Voranmeldung Swiss Private Hotel AG (277 Franken). Wenige Tage später veröffentlichte AEVIS die erste Prospektänderung und verlängerte aufgrund der Vorgaben der UEK die Angebotsfristen aufgrund des Gegenangebots. In einer zweiten Prospektänderung erhöht AEVIS am 23. Januar den Angebotspreis auf 305 Franken. Das hat Auswirkungen auf die Fristen des Angebots der Swiss Private Hotel AG, die eine Woche später nachzieht und auf 310 Franken erhöht (was wiederum die Fristen beim AEVIS-Angebot beeinflusst). Mitte Februar bietet mit einer vierten Prospektänderung auch die AEVIS Holding ebenfalls 310 Franken. Im März veröffentlichen beide Kontrahenten zuerst provisorische, dann definitive Zwischenergebnisse und schliesslich macht das definitive Endergebnis der AEVIS Holding klar, dass sie als Gewinnerin vom Platz geht – vor allem, weil sie massgebliche Beteiligungen Dritter hatte übernehmen können.
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Ruf Lanz für Pro Audito: Aufruf zum Bartspenden
Zum 100-Jahr-Jubiläum hat Pro Audito Bern Ruf Lanz den Auftrag erteilt, den Anliegen der Hörbehinderten noch mehr Gehör zu verschaffen. Die Agentur startet einen Aufruf zum Bart- oder Schnauzspenden.
Redaktion
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27. Mai 2014
Rund 800'000 Menschen in der Schweiz sind von einer Hörbehinderung betroffen. pro audito bern setzt sich dafür ein, dass das Leben dieser Bevölkerungsgruppe leichter wird. Entstanden ist zum Jubiläum die wahrscheinlich ungewöhnlichste Spendenkampagne der Schweiz. Denn für einmal braucht man kein Geld zu spenden, kein Blut, keine Kleider und auch keine Decken. Stattdessen wird die Männerwelt dazu aufgefordert, ihren Bart oder Schnauz zu spenden. Mit gutem Grund: Menschen mit Hörbehinderung sind darauf angewiesen, dass sie die Lippen des Gegenübers lesen können. Und genau dieses Lippenlesen wird durch die derzeit im Trend liegenden und überall spriessenden Bärte und Schnäuze stark erschwert.
Ruf Lanz überzeugte die Verantwortlichen von Pro Audito Bern laut Mitteilung mit zahlreichen kreativen Vorschlägen. «Wir hatten die Qual der Wahl», so Alfred Pauli, Vorsitzender der Projektgruppe. Lanciert wird der Aufruf zum Bart- oder Schnauzspenden durch einen nationalen TV-Spot. Regie führte der in Los Angeles lebende Schweizer Serge Höltschi (Condor Films). Als Kulisse diente die sogenannte French Street in einem der Studios von Warner Brothers in Hollywood. Flankierend kommen weitere Massnahmen zum Einsatz, wie die Bekenner-Buttons für tapfere Spender.