Smartquotes verstärkt sich

Die Luzerner Agentur Smartquotes verstärkt sich. Mitgründer Daniel Deicher arbeitet ab August vollamtlich als Vorsitzender der Geschäftsführung für das Kommunikationsun­ternehmen.

«Ich freue mich auf die packende neue Herausforderung», so Daniel Deicher in einer Mitteilung. «Wir werden unsere Kunden künftig noch besser und intensiver betreuen, schulen und unterstützen können!» Smartquotes berät seit bald vier Jahren in der ganzen Schweiz Unterneh­men, grosse Organisationen sowie die öffentliche Hand auf Stufe Bund, Kantone und Gemeinden in Kom­munikationsfragen. Zu den Kunden gehören auch Verbände, Stiftungen, Parteien, Politike­rinnen und Politiker sowie bekannte Persön­lichkeiten.

Hinter Smartquotes stecken die beiden Luzerner Kommunikationsprofis Simon Kopp und Daniel Deicher. Sie haben gemeinsam über 30 Jahre Erfahrung als Journalisten, Moderatoren, Programmleiter und Geschäftsführer bei national be­deutenden Medienunternehmen (Radio, TV und Zeitungen). Seit rund elf Jahren sind beide in füh­renden Positionen der Unternehmenskommunika­tion tätig und haben täglich mit heiklen Medien­anfragen von Journalisten zu tun.

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Daniel Deicher war seit 2003 Stabschef der Direktion Umwelt, Verkehr und Sicherheit der Stadt Luzern. Er war seither unter anderem verantwortlich für die administrative Leitung sowie die Kommunikation der Di­rektion mit rund 400 Mitarbeitenden und hat von 2005 bis 2012 den Krisenstab der Stadt Luzern aufge­baut und geführt. Vor seinem Wechsel in die Unternehmenskommunikation arbeitete Daniel Dei­cher während 18 Jahren als Journalist beim Sonntagsblick, als Programmleiter bei Radio Pilatus in Luzern und als Geschäftsführer bei Radio Z in Zürich. Er studierte Volkswirtschaft und Politikwis­senschaft an der Universität Bern und schloss die Ringier Journalistenschule als diplomierter Jour­nalist ab. Deichers Geschäftspartner Simon Kopp ist Medientrainer, Kommunikationsberater und leitet seit 2002 in einem Teilzeitpensum die Medienstelle der Staatsan­waltschaft des Kan­tons Luzern. Kopp ist ebenfalls langjähriger Radio- und TV-Journalist und war mehrere Jahre als Studienleiter für die Ausbildung von Mediensprecherinnen und Mediensprechern am MAZ in Luzern verantwortlich.

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Notch Interactive: WM-Gewinnspiel für Ricardo.ch

Notch Interactive hat für Ricardo.ch ein WM-Gewinnspiel mit attraktiven Preisen kreiert. Ziel des Spiel ist es, einen Fussballrasen so schnell wie möglich zu mähen.

Viele Unternehmen bringen zur Fussball-Weltmeisterschaft Promotionen und Kampagnen aufs Spielfeld. Einfach ist es nicht, etwas Auffallendes und Neues zu kreieren. Notch Interactive hat für ricardo.ch ein WM-Gewinnspiel kreiert, das schon vor dem Anpfiff für Relevanz sorgt: Wir krönen den König des Rasens – nein, keinen Profi-Fussballer, sondern den besten Platzwart.
Ricardo.ch beauftragte Notch Interactive mit der Konzeption und Kreation eines Gewinnspiels, das involvierend und möglichst unterhaltsam ist. Zudem sollte des Spiel die Besucher dazu animieren, immer wieder, also während der ganzen WM-Zeit, mitzumachen.

Wichtigste Voraussetzung für ein gelunges WM-Spiel ist eine gute Vorbereitung. Und zwar für die Mannschaften wie auch für den Platzwart: Denn ohne gepflegten Rasen rollt der Ball nicht rund. Hier setzt das WM-Spiel von Notch Interactive an: Es geht darum, den Fussballrasen in einer bestimmten Zeit möglichst gut und schnell zu mähen. Mit dem Mähen erhält der Spieler Punkte. Und je öfters und besser er spielt, umso höher sein Platz auf der Rangliste. Zu gewinnen gibt es einen Original-WM-Ball und weitere tolle Preise.

Das WM-Gewinnspiel integriert WM-Produkte aus dem Sortiment von Ricardo.ch und nimmt auch die aktuelle Kampagne von Ricardoshops.ch, dem neuen Online Shopping Center der Schweiz, auf. Das Spiel wird auf internen und externen Bannern kommuniziert und läuft von Ende Mai bis Mitte Juli 2014. Link zum Spiel: Campaign.ricardo.ch/rasenkoenig

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Verantwortlich bei Ricardo.ch: Yves Mäder (Managing Director ricardo.ch), Lars Hanf (Head of Marketing), Michel Noverraz (Head of Brand & Advertising), Lea Bieri (Marketing Project Manager).
Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein, Martin Stauch (Art Direction), David Elmiger, David Voges (Text), Alain Aebersold (Design), Stefan Schäfer (Leitung Beratung), Vera Weber (Beratung), Michael Kempf (Programmierung).

 

M&C Saatchi: Thomy sucht den Sommer Star

M&C Saatchi hat für die Lancierung von Thomy-Produktneuheiten zur Grillsaison eine neue Kampagne lanciert. Gesucht wird per Castingshow der «Sommer Star».

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Thomy hat in einem Agenturpitch im letzten Herbst M&C Saatchi Genf für die Lancierung einer Reihe von Produkteneuheiten ausgewählt. Die Agentur hat sich auf die bewährte Kommunikationswelt von Thomy abgestützt und eine Plattform für die Lancierung von Produkteneuheiten zur diesjährigen Grillsaison gefunden, die Serie «Thomy sucht den Sommer Star». Angelehnt an die Welt der bekannten TV-Shows hat M&C Saatchi zusammen mit der Produktionsfirma Markenfilm zwei neue TV Spots für die Produkteinnovationen «100 % natürliche Saucen» und Senfe mit Schweizer Alpenkräutern, Chili und Aprikose umgesetzt. «Thomy sucht den Sommer Star» ist ebenfalls am POS sichtbar und für den Konsumenten durch einen Online Voting Wettbewerb erlebbar. Zahlreiche weitere Mittel wie Coop Tragtaschen, Events, Sponsoring und Website kommen zum Einsatz.

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//www.youtube.com/watch?v=Ox-ryhTNQ-I

Verantwortlich bei Nestlé Schweiz – Thomy: Miguel Serrano (Business Executive Manager), Frank Wilde (Marketing Manager), Mandy Illing (Brand Manager), Johanne Cantin (Brand Manager). Verantwortlich bei M&C Saatchi: Olivier Girard (Creative Director), Romain Gilodi (Art Director), Vincent Schäublin (Digital Art Director), Boris Declerck (Copywriter), Hélène Ferte (Graphic Design), Elodie Straub (Account Manager), Nina Hugentobler (Client Service Director), François-Louis Noël (Strategic Planning). Verantwortlich bei Markenfilm Schweiz: Heinrich Reinacher und Stefan Schorer (Producer), Stig Bergqvist (Regie), Alex Kirschner (Musikkomposition), Martin Stäheli (Sounddesign).
 

Maxomedia: Bildwelt für Swissquote kreiert

Die Agentur Maxomedia hat für den Forex-Dienst der Onlinebank Swissquote eine neue Bildwelt kreiert. Aktuell sorgt Maxomedia damit weltweit für einen erhellenden Messeauftritt Swissquotes.

Die neue Bildwelt für den Forex-Dienst, der für die Märkte Europa, Asien und Middle East von Bedeutung ist, besteht im Wesentlichen aus vier Sujets: Vier Personen werden durch die leuchtende Swissquote-Kurve im wahrsten Sinne des Wortes zum Strahlen gebracht. Die Motive zeigen: Swissquote weist den Kunden sicher den Weg zum Erfolg.

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Der Messeauftritt

Am 9. und 10. Juni findet in Dubai die «13th MENA Forex Show» statt, eine Messe rund um den Devisenhandel. Dank der neuen Bildwelt ist der Onlinebank dort ein strahlender Auftritt garantiert. Die Sujets reisen um die Welt: Bereits in Rimini, Stuttgart, Zypern, Dubai, Istanbul, Moskau und Macao wurde der neue Messeauftritt angewendet. Seit Anfang Jahr ist Swissquote Partner vom Formel 1-Team «Mercedes AMG Petronas». Daher werden für die Messen auch die beiden Stars Lewis Hamilton und Nico Rosberg von der Swissquote-Kurve erleuchtet. Ganz nach dem Motto: Mit Swissquote erlangt der Kunde die Poleposition. Die neue Bildwelt wird nicht nur auf Messen (Messestand, Roll-up und Wettbewerbskarte) verwendet, sondern auch auf Swissquote.com/fx, Inseraten, einem Leuchtplakat am Flughaften Genf und bedruckten Taschen.

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Verantwortlich bei Maxomedia: Virginie Schneider (Projektleitung), Reto Schild (CD), Dominique Wittwer (AD).
 

Radio Munot: Marcel Fischer neuer Programmleiter

Der Verwaltungsrat von Radio Munot hat Marcel Fischer zum Geschäftsführer und Programmleiter des Schaffhauser Privatradios ernannt.

Der 46-Jährige tritt Ende August die Nachfolge von Walter Studer an, der in Pension geht. Dies teilte der Sender am Freitag mit. Fischer leitete während 10 Jahren als Chefredaktor und bis 2009 auch als  Programmleiter den Privat-TV-Sender Tele Top in Winterthur. Zuvor war er für  verschiedene private Radio- und Fernsehstationen tätig, darunter für Radio Thurgau und Radio Wil. (SDA)

Foto: Radiomunot.ch

Didier Cuche wird Sportvermarkter

Konkurrenz für Infront Ringier, IMG und GFC: Die ehemaligen Skistars Didier Cuche und Daniel Mahrer gehen mit der Firma Swiss Athlete Marketing & Management unter die Sportvermarkter.

Die beiden ehemaligen Spitzensportler sind laut Schweiz am Sonntag an der vor zwei Wochen gegründeten und in Baar ZG stationierten Vermarktungsfirma beteiligt. Zielgruppe sind laut VR-Präsident Christof Marti aktive und ehemalige Topathleten. Marti, ehemaliger Leiter des weltweiten UBS Sponsoring und Eventmanagements, betreute Cuche früher selbst während vier Jahren als Marketing- und Sponsoringexperte. Geboten werden soll den Athleten eine «Rundum-Betreuung»: Vom Abschliessen der Werbe-, Sponsoring- und Ausrüsterverträge bis hin zur Medienarbeit und zum Mediencoaching begleitet das Unternehmen Spitzensportler während und nach ihrer aktiven Karriere. Die ersten Kunden der Firma sind laut Schweiz am Sonntag Cuche und Mahrer selbst. Weitere sollen bald hinzukommen – laut Marti steht das Unternehmen in Verhandlung mit mehreren aktiven und ehemaligen Athleten, die teilweise schon bei anderen Verkmarktern unter Vertrag stehen. (hae/SaS)

Foto: Keystone

Zu guter Letzt: Testimonial Schnapsleiche

In Tokio wurden schlafende Betrunkene in eine Kampagne gegen Alkoholmissbrauch integriert.

Japanerinnen und Japaner arbeiten unter der Woche hart, lange und ausdauernd. Auch wenn sich in der aktuellen Generation der 20- und 30-Jährigen die Einstellung zu Arbeit und Familie ändert und Themen wie «Work-Life Balance» zunehmend an Wichtigkeit gewinnen, bleiben 15-Stunden-Tage an der Tagesordnung (Quelle). Umso grösser scheint das Bedürfnis zu sein, am Wochenende über die Stränge zu schlagen. Getrunken wird, bis man umkippt und irgendwo einschläft. Da viele Japaner an Alkoholintoleranz «leiden», braucht es dafür nicht einmal sonderlich grosse Mengen. Die zahlreichen Alkoholleichen scheinen laut Case-Movie folglich zum Strassenbild Tokios zu gehören und erregen nicht viel Aufmerksamkeit.

Die Bar-Kette Yaochi wollte die Bevölkerung sensibilisieren, vor dem kapitalen letzten Drink aufzuhören, um den Heimweg sicheren Schrittes antreten zu können. Dafür griff sie auf die Hilfe von Ogilvy & Mather Tokyo zurück. Die Agentur entwickelte eine Kampagne, die schlafende Betrunkene in menschliche Poster verwandelte. Mit Klebeband und vorgefertigten Schriftzügen wurden die Schlafenden so «geschmückt», dass sie zu den Hauptdarstellern einer abschreckenden Kampagne wurden. Mit dem Hashtag #Nomisugi – zu deutsch: «Zu betrunken» – wurden Passanten aufgefordert, die Schnapsleichen nicht nur zu beachten, sondern auch zu fotografieren und auf sozialen Netzwerken zu teilen. Ohne das japanische Datenschutzgesetz zu kennen: Vermutlich wird es sich bei den Schlafenden um Schauspieler gehandelt haben. Die Wirkung scheint die Kampagne dennoch nicht verfehlt zu haben. Und vielleicht fragt sich künftig der eine oder andere Passant, ob er wirklich nächstes Wochenende an der Stelle einer der schlafenden Schnapsleiche sein möchte. (hae)

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Znip Znap: Töfflibuebe-Game für Ticino Turismo

Znip Znap konzipierte und realisierte für Ticino Turismo passend zum aktuellen TV-Spot das «Töfflibuebe»-Game. Die Teilnehmenden gewinnen spielend Sofort- und Wochenpreise, während sie gleichzeitig das Angebot des Tessins entdecken.

Der Spot zeigt den ehemaligen Töfflibueben aus den 80er Jahren, dass sie heute bequem in zwei Stunden ins Tessin gelangen.

//www.youtube.com/watch?v=eyaCjKrW2Sk

Mit dem Gewinnspiel wird die Botschaft des TV-Spots emotional weiter aufgeladen und spielerisch erlebbar. Der Start der Online-Töfflitour ist auf dem Gotthard bei der Grenze zum Tessin, nachdem der Teilnehmende sein 3D-Töffli- und seinen Bueb aus dem TV-Spot gewählt hat. Mit dem Drehen der Gazosa Flasche bewegt sich das Töffli vorwärts Richtung Süden. Ereignisfelder auf der Tour sorgen dafür, dass es wie auf einem richtigen Töfflitrip nie wirklich langweilig ist, wie es in einer Mitteilung heisst. Während diverse Pannen die Reise verzögern, sorgen die vielen Preispartner wie Bergbahnen, E-Bikes oder Schiffe dafür, dass man auch mal ohne Töffli noch schneller ans Ziel in Chiasso und somit in die Wochenrangliste kommt. Die ersten acht der Rangliste gewinnen wöchentlich Hotelübernachtungen und andere Preise. Zusätzliche Punkte für das Wochenranking erhält, wer seine Facebook-Freunde einlädt und vor allem wer die vielen Bonusfragen zu den Preispartnern beantwortet. Mit diesen Fragen werden die USPs der einzelnen Preispartner und des Tessins erlernt. Nebst den Wochenpreisen gewinnen die Teilnehmenden auch regelmässig Sofortpreise während sie spielen.

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Das zusammen mit der Partneragentur von Znip Znap – Seitenkick – realisierte Game, wo die Tessiner Landschaft mit den vielen touristischen Sehenswürdigkeiten mit viel Liebe zum Detail nachgebaut wurde, ist als iFrame in der Webseite von Ticino Turismo eingebunden. Jede der total 15 Spielregionen hat auch – nebst dem Töfflisound – ihre eigenen typischen Hintergrundgeräusche, so dass man sich schon während dem Spielen im Tessin wähnt. Das Spiel macht definitiv Lust auf mehr, Lust aufs Tessin.

Win.ticino.ch

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Das Töfflibuebe-Game läuft seit über einem Monat erfolgreich und wurde schon über 15‘000 Mal fertig gespielt. Eine ganze Tour dauert rund zwölf Minuten, was einen sehr langen und intensiven Kontakt der Teilnehmenden auf der Webseite und somit mit dem Angebot von Ticino Turismo bedeutet. Wie bei allen Online-Gewinnspielen von Znip Znap kommt das bewährte Game-Center zum Einsatz, wo nebst dem User-Handling automatisch die Sofortpreis-Gutscheine (PDF’s) generiert werden, welche von den Gewinnern runtergeladen werden können.

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Verantwortlich Ticino Turismo: Manuela Nicoletti (Country Manager Switzerland), Luca Preto (Online Manger). Verantwortlich bei Seitenkick (Realisation Online-Gewinnspiel): Tuan Nguyen (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Znip Znap: Patrik Marty (Projektleiter).
 

Kampaweb: Solidar-Kampagne zeigt Wirkung

Die Kampagne von Kampaweb für Solidar zeigt Wirkung: Bereits 10'000 Protest-Mails wurden in nur vier Tagen an Sepp Blatter verschickt. Zudem zeichnet sich ein erstes Einlenken der Fifa ab.

Seit rund einer Woche ruft Solidar Suisse dazu auf, Fifa-Präsident Sepp Blatter eine Protest-Mail zu schicken (Werbewoche.ch berichtete). Der Grund: Während der WM in Brasilien verbannt die Fifa Strassenhändler von den Stadien, wo sie normalerweise ihre Ware anbieten und entzieht ihnen damit die Lebensgrundlage. Zum Verkauf erlaubt sind nur die Produkte der offiziellen Fifa-Sponsoren – Coca Cola, Budweiser, McDonalds. Dies ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie unfair die WM für die Bevölkerung im Austragungsland ist.

Für den Online-Auftritt der Kampagne nutzt Solidar Suisse erstmals Kampatools, das Online Kampagnen-Toolkit aus Drupal und Salsa von Kampaweb. Mit dieser Plattform lassen sich alle erdenklichen Aktionen realisieren; von Petitionen- und Protestmail-Aktionen bis hin zu Spenden Seiten. Die neue viersprachige Aktions-Site von Solidar Suisse kommt in den Farben des WM-Gastgebers Brasilien – in blau, gelb und grün – daher. Die Site ist vollständig responsive, wird also auf allen Geräten, vom Smartphone über das Tablet bis hin zum Desktop-Computer optimiert dargestellt.

Kernstück der Kampagne ist das Video, in welchem Sepp Blatter über den Fussballplatz fegt und einen Strassenhändler mit Bauchladen so foult, dass sein ganzes Hab und Gut durch die Luft fliegt. Über 35'000 Menschen haben das Schockervideo mit Sepp Blatterss Foul gesehen. Dem Protestaufruf sind in nur vier Tagen bereits über 9700 Menschen aus 85 Ländern gefolgt. Sie haben Sepp Blatter eine persönliche E-Mail in die präsidiale Mailbox geschickt. Fast 90 Prozent der Teilnehmer folgten einem Aufruf via E-Mail, doch auch Facebook und Youtube spielen eine wichtige Rolle in der Mobilisierung. Auch zahlreiche Medien haben über die Aktion berichtet, beispielsweise Tagesanzeiger, Watson oder RTS. Die Fifa hat nun nach eigenen Angaben mit der Akkreditierung von 3000 StrassenhändlerInnen begonnen, mehr dazu unter Action.solidar.ch.

Eva Geel, Leiterin Kommunikation und Kampagnen bei Solidar Suisse, ist hoch erfreut: «Die komplette Integration der Kampagnen-Website mit der Kontakt-Datenbank, den Online-Aktionen und E-Mail-Marketing lässt uns personalisiert, effizient und zielgerichtet mit unseren UnterstützerInnen kommunizieren. Damit gewinnt Solidar noch einmal deutlich an Schlagkraft in der Kampagnenführung.» Die Protest-Mail-Aktion ist laut Mitteilung die erste von verschiedenen Online-Aktionen.
 

Schweiz Tourismus setzt auf Marke Schweiz

Da wichtige touristische Regionen im Ausland weitgehend unbekannt sind, will Schweiz Tourismus-Chef Jürg Schmid laut NZZ am Sonntag vermehrt auf die Schweiz als Marke setzen.

Die Ergebnisse einer von Schweiz Tourismus in Auftrag gegebenen, repräsentativen Studie in Deutschland, England und Frankreich sind ernüchternd: Nur sechs Prozent der Befragten geben an, die Schweiz besuchen zu wollen. Damit liegt man abgeschlagen auf Platz 10 – selbst der direkte Konkurrent Österreich konnte sich mit Platz 8 noch deutlich vor der Schweiz platzieren. Spitzenreiter der Wunschdestinationen ist Spanien (52 Prozent) vor Italien und Frankreich. Die Studie zeigt: Viele touristische Marken der Schweiz sind im Ausland so gut wie unbekannt. Nur fünf Prozent der Befragten kommt zum Beispiel spontan das Wallis als Ferienort in den Sinn – noch schlechter sieht es beim Tessin und dem Graubünden aus. Überhaupt nicht präsent sind Regionen wie Zentralschweiz, Appenzellerland oder das Berner Oberland. Besser schneidet das Mattherhorn und Städte wie Zürich oder Genf ab. 

Die Schweiz als Ferienziel hingegen kennen alle Befragten. Für Jürg Schmid ist der daraus zu ziehende Schluss klar, wie er gegenüber der NZZ am Sonntag erklärt: Im Ausland müsse die Schweiz künftig als eine einzige Destination, als ein grosser touristischer Erlebnisraum vermarktet werden. Kooperationen statt Alleingänge – nur so habe man als Nischenanbieter eine Chance. Schweiz Tourismus will für den kommenden Winter eine Zentralkampagne in Deutschland unter dem Dach «Schweiz» lancieren. Alle Schweizer Regionen würden laut Schmid mitmachen. In Deutschland, dem bedeutensten Auslandmarkt, gingen die Buchungen für Schweizer Logiernächte im März 2014 von allen Herkunftsländern am stärksten zurück. (hae/NZZaS)

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Grafik: NZZ am Sonntag (Quelle: Schweiz Tourismus)

Bollmann: Persönliche Gründe, nicht Blocher

Der Wechsel von Rolf Bollmann zur Funke-Mediengruppe ist geplatzt. Gegenüber der Schweiz am Sonntag dementiert er die Vermutung der Süddeutschen Zeitung, Bollmanns ehemaliger Arbeitgeber sei für das Scheitern verantwortlich.

Der Schweizer Verlagsmanager Bollmann hätte Verantwortlicher für die Westdeutsche Allgemeine Zeitung werden sollen. Daraus wird nun doch nichts. Für die Süddeutsche Zeitung ist in einem am 28. Mai veröffentlichten Artikel der Grund, wieso «aus dem Engagement bei dem ziemlich sozialdemokratischen Arbeitgeber» nichts werde, eindeutig: «Sein früherer Arbeitgeber und dessen politische Positionen» seien verantwortlich für die vorzeitige Auflösung des Vertrages. Im Auftrag von Christoph Blocher, der in Deutschland «vor allem als Rechtspopulist und Ausländerfeind» bekannt sei, habe Bollmann die Basler Zeitung saniert. Diese sei dadurch zum «Sprachrohr der Rechtspopulisten» geworden. Das dies nun auch der WAZ gedroht hätte, «wäre den Lesern im Ruhrgebiet nicht zuzumuten gewesen», so die Süddeutsche Zeitung. Erich Brost, ein Mitgründer der Zeitung, sei SPD-Mitglied gewesen und habe vor den Nazis flüchten müssen.

Die Interpretation der deutschen Medien sei falsch, so Rolf Bollmann gegenüber der Schweiz am Sonntag. Er habe aus persönlichen, familiären Gründen die Funke-Leitung gebeten, ihn aus der Vereinbarung zu entbinden. Zwar schrieb die Süddeutsche Zeitung am nächsten Tag, offiziell sei «von der Krankheit seiner Frau die Rede», an der eigenen Interpretation hielt man jedoch fest. Den Gesellschaftern sei erst in den vergangenen Tagen klar geworden, «was für ein Ei ihnen da von der Geschäftsführung ins Nest gelegt» worden sei. Eingefädelt wurde der personelle Wechsel von Ex-Tamedia-Chef Martin Kall, der im Aufsichtsrat der Funke-Gruppe sitzt. Kall hat Bollmann im Interview mit der Werbewoche als «innovativen Kopf, der ein gutes Auge für junge Talente hat, aber auch schon Unternehmen gesund und nachhaltig aufgestellt hat» beschrieben. «Er hat die Kollegen in Deutschland überzeugt, sonst wäre er jetzt nicht da», so Kall. (hae)

Foto: Keystone

BSSM macht Kleinanzeigen für Kestenholz gross

BSSM entwickelt für die Kestenholz Gruppe laufend neue Sujets für Klein- und Gelegenheitsanzeigen. Sie sind thematisch immer auf ihren Einsatzort abgestimmt und stellen einen Bezug zum abgebildeten Fahrzeug her.

Mit diesem Service der Agentur macht die grösste Mercedes-Vertretung in der Nordwestschweiz und in Südbaden aus der Not eine Tugend. Sie kann den verschiedenen Erwartungen unterschiedlicher Anspruchsgruppen gerecht werden und trotzdem ihrer Marke ein eigenständiges Profil geben. «Auch Kleinanzeigen sind Werbung und zahlen genauso auf die Marke ein wie eine stattliche Kampagne. Deshalb verdienen auch sie Kreativität», meint BSSM-Texter Hannes Müller.

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Verantwortlich bei Kestenholz, Pratteln: Stephan Kestenholz (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider (CD); Pascal Rehmann (AD); Jonas Schneider (Grafik); Hannes Müller, Hans Peter Brugger (Text); Philipp Buser (Beratung).

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