Rosarot hat unter der Tagline «Machen Sie Ihr Baby mit uns» für das Schweizer Firmengründungsportal Startups.ch eine Imagekampagne mit Plakaten und Radiospots kreiert.
Redaktion
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26. Mai 2014
Das Schweizer Unternehmen Startups.ch berät und unterstützt seit 2005 Jungunternehmer bei der Unternehmensgründung. So wagten inzwischen mehr als 7‘000 Jungunternehmen dank Startups.ch erfolgreich die ersten Schritte in die Selbstständigkeit. Mit dem Ziel, Startups.ch und deren Dienstleistungen in der Schweiz weiter bekannt zu machen, hat Rosarot eine Imagekampagne kreiert und umgesetzt. Umfragen zeigen, dass das Gefühl etwas Eigenes zu schaffen, eines der wichtigsten Argumente bei Neugründungen eines Unternehmens darstellt. Die Zürcher Werbeagentur hat unter diesem Gesichtspunkt die Tagline «Machen Sie Ihr Baby mit uns» kreiert, wobei der zweideutige Ansatz überraschen und den Betrachter zwingen soll, sich mit dem Thema gedanklich auseinander zu setzen. Darauf basierend hat rosarot verschiedene Plakat- und Inseratesujets und eine akustische Interpretation in Form eines Radiospots realisiert.
Verantwortlich bei Startups.ch: Michele Blasucci (Gründer und Mitglied der Geschäftsleitung), Walter Regli (Mitgründer und Mitglied der Geschäftsleitung). Verantwortlich bei Rosarot: René Karrer (kreative Leitung), Andreas Steiner (Konzept, Text), Mariana Navarro (Beratung), Yolanda Lopez (Art Direction), Claudia Kabosch (Grafik), Marco Christen (Polygraph).
Roger Schawinski steigt bei Kein & Aber aus
Der Medienunternehmer Roger Schawinski beendet sein Engagement beim Buchverlag Kein & Aber. Dies schreibt die Zeitung Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe.
Redaktion
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25. Mai 2014
Demnach hat Schawinski nicht nur das Verwaltungsratspräsidium an Verleger Peter Haag abgegeben, sondern diesem auch noch alle seine Aktien des Verlages verkauft. Rund ein Drittel von Kein & Aber soll bis anhin dem Besitzer von Radio 1 und Radio 105 gehört haben. Laut Haag bleibt Schawinski Autor beim Verlag und tritt aus persönlichen Gründen zurück. Der Zürcher Medienunternehmer und Radio-Pionier stieg 2007 bei Kein & Aber ein, als der Verlag in finanziellen Nöten steckte und zeichnete Aktien im Wert von 1,8 Millionen Franken. (hae)
Foto: Keystone
Zu guter Letzt: Bücher im Wolfspelz
Ecuadorianer lesen lieber Boulevard-Zeitungen als Bücher – sehr zum Leidwesen der Buchhändler. Um dies zu ändern, legte McCann einen Köder aus.
Redaktion
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25. Mai 2014
Eine weitere Folge aus der Reihe «Werbeagenturen lösen Gesellschaftsprobleme». Die schlaftrunkenen mexikanischen Verkehrsteilnehmer hatten wir ja letzte Woche. Leo Burnett gewöhnte englischen Autofahrern das Trinken, Publicis mexikanischen Autolenkerinnen das Schminken ab. Die albanischen Autofahrer, die Fussgänger nur im Falle eines Trauerzugs über die Strasse lassen und von McCann Tirana eines Besseren belehrt wurden, hätten ebenfalls in die Serie gepasst.
Heute also die lesefaulen Ecuadorianer. Wobei «lesefaul» nicht ganz korrekt ist. Sie lesen – zumindest aus Sicht der Buchhandlung Librería Española – einfach das Falsche. Nämlich Boulevard-Zeitungen im beliebten Tabloid-Format. Sensationen den lieben, langen Tag.
Dagegen haben echte Bücher ohne bunte Bilder, reisserische Titel und Skandal-Geschichten einen schweren Stand. Es sei denn, man verpackt sie so, dass sie optisch die selbe Sprache sprechen. McCann produzierte eine Boulevard-Zeitung im Tabloid-Format und füllte sie mit Skandal-Storys, grossen Titeln und ebenso grossen Fotos. Der Witz: Alle Sensations-Geschichten entstammten Bestsellern des klassischen Buchmarktes. Am Ende jedes Artikels der Hinweis: «Wenn diese Geschichte Ihre Aufmerksamkeit erregt hat, müssen Sie das Buch XY lesen». Die Wirkung blieb nicht aus: Nicht nur, dass die ganze Auflage der Zeitung verkauft wurde und die Leute auf der Strasse über die Geschichten diskutierten – auch verzeichnete die Buchhandlung während der Kamapgne fast 30 Prozent mehr Zulauf. (hae)
B-Public, die 2012 gegründete Agentur für Marketing, Kommunikation und IT-Solutions, engagiert die langjährige Wirtschaftsredaktorin Madeleine Stäubli-Roduner als neue Beraterin.
Redaktion
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25. Mai 2014
Madeleine Stäubli-Roduner war zuletzt Leiterin des Ressorts Management bei der Handelszeitung. Die studierte Historikerin und Germanistin arbeitete während 25 Jahren in der Medienbranche, vorwiegend als Wirtschaftsjournalistin. Bei der Handelszeitung war die 49-Jährige für die Themenbereiche Führung, Kommunikation, Diversität, Marketing und Werbung zuständig. Mehrmals verantwortete sie die Werbebeilage «Effie». Sie pflegte vielseitige Kontakte zu Unternehmensberatern, Führungs- und Personalexperten und Werbeschaffenden. Zuvor war sie unter anderem einige Jahre als Wirtschaftsredaktorin beim Zürcher Oberländer tätig.
Mit diesem Zuwachs verfügt B-Public über zusätzliches Potenzial bei der umfassenden Betreuung ihrer Kunden, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie bietet ein lückenloses Dienstleistungspaket für in- und ausländische Fondsgesellschaften und Banken, welches den gesamten deutschsprachigen Raum abdeckt. «Vertiefte Fachkenntnisse auf Produktebene sowie ein hohes Verständnis der Investorenbedürfnisse erlauben uns, kreative und effiziente Ansätze in der Kommunikation zu konzipieren und umzusetzen», erklärt Agentur-Gründer Markus Baumgartner. Dazu gehören auch massgeschneiderte Tools für die Erstellung von Fonds Factsheets, Reportings sowie innovative Web-Lösungen. Neben Gründer Markus Baumgartner, der über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Finanzsektor und in der Wirtschaftskommunikation verfügt, wirken der Marketingspezialist Thomas Egger und Wirtschaftsinformatiker Daniel Jazbec als gleichberechtigte Partner mit.
Natascha Schwyn wird TV-Inlandkorrespondentin
Die «Tagesschau»-Redaktorin Natascha Schwyn wird neue TV-Inlandkorrespondentin für die Kantone Aargau und Solothurn. Sie folgt auf Olivier Parvex-Käppeli, der als Produzent zu «Schweiz aktuell» zurückgekehrt ist.
Redaktion
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25. Mai 2014
Natascha Schwyn, 39, lebt seit mehreren Jahren in Buchs bei Aarau. Sie hat in Basel und Lausanne Ethnologie, Volkskunde und MGU (Mensch-Gesellschaft-Umwelt) studiert und 2003 ihr Lizentiat erhalten. Zudem hat sie die zweijährige Diplomausbildung Journalismus an der Schweizer Journalistenschule Maz in Luzern absolviert und 2009 erfolgreich abgeschlossen. Von 2004 bis 2007 war Natascha Schwyn bei Tele Bielingue, von 2007 bis 2011 bei Tele Bärn in verschiedenen Funktionen tätig, unter anderem als Redaktorin, Videojournalistin und Tageschefin. Im April 2011 wechselte sie als Redaktorin zur «Tagesschau» von Schweizer Radio und Fernsehen. Natscha Schwyn wird ihre Tätigkeit als Inlandkorrespondentin im Spätherbst 2014 aufnehmen.
Barbara Flückiger, Leiterin TV-Inlandkorrespondenten: «Mit Natascha Schwyn konnte ich eine sehr kompetente und erfahrene «Tagesschau»-Redaktorin als Inlandkorrespondentin gewinnen. Ich freue mich sehr und bin überzeugt, dass sie zusammen mit Noëmi Ackermann ein ausgezeichnetes Team bilden wird.»
Ein dritter Interessent wirbt um Publigroupe
Wie die NZZ am Sonntag berichtet, hat sich neben Tamedia und Swisscom ein dritter Interessent in den Kampf um Publigroupe eingeschaltet. Dabei soll es sich um ein ausländisches Unternehmen handeln.
Redaktion
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25. Mai 2014
Die Zeitung stützt sich dabei auf «eine über die Vorgänge innerhalb der Publigroupe gut informierte Person». Um welches Unternehmen es sich handelt, will die Quelle nicht preisgeben – man habe einen Geheimhaltungsvertrag unterzeichnet, um Einblick in die Zahlen zu geben. Der Autor vermutet, die Person habe die Informationen nicht ohne Eigeninteresse preisgegeben: Spekulationen um einen weiteren Bieter könnten den Aktienkurs weiter ansteigen lassen. Bereits am Freitagabend schloss dieser mit knapp 211 Franken deutlich höher als die 200 Franken, die die Swisscom vor einer Woche geboten hatte.
Spekulationen um den dritten Mitbewerber um die Publigroupe sind schwierig: Da viele Verlage und Firmen derzeit nach neuen digitalen Geschäftsmodellen suchen und das attraktive Portal Local.ch folglich über die Grenzen hinaus begehrt sein dürfte, ist das Feld der potentiellen Interessenten gross. Ein möglicher Kandidat wäre der Verlag Axel Springer, der sich derzeit stark auf die digitalen Geschäfte konzentriert und bereits 52 Prozent am digitalen Marketingunternehmen Zanox hält – Publigroupe gehört der Rest. Auf Anfrage der NZZ am Sonntag will man sich bei Axel Springer jedoch nicht näher zu Publigroupe äussern: Man sei am Verfahren nicht beteiligt, man führe keine Gespräche und man kommentiere keine Marktspekulationen. (hae)
Holzmann Medien: Neue Anzeigenleiterin
Britta Dolch wird neue Anzeigenleiterin bei Holzmann Medien Schweiz. Sie folgt auf Juliane Merz, die sich beruflich neu orientiert.
Redaktion
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23. Mai 2014
Am 01. Mai 2014 hat Britta Dolch die Anzeigenleitung für die Schweizer Holzzeitung (SHZ), Journal Suisse du Bois (JSDB) und CH.Holzbau (CHH) sowie für die Vermarktung des Kongresses mit begleitender Fachausstellung Faszination Holzbau übernommen. Sie kommt von den Springer Fachmedien Wiesbaden, wo sie zuletzt als Gesamtverkaufsleitung Fachmedien tätig war. Sie übernimmt damit die Aufgaben von Juliane Merz, die das Haus nach langjähriger Tätigkeit Ende März verlassen hat, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.
Scholz & Friends: Name für Roboter gesucht
Der von Scholz & Friends entwickelte Gryps-Roboter sucht einen Namen. Für die Suche hat die Agentur eine Onlineaktion ins Leben gerufen.
Redaktion
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23. Mai 2014
Er hat alles, was Gryps auch hat: Intelligenz, Fachwissen und einen scharfen Blick für die besten Offerten. Der von Scholz & Friends erdachte smarte Roboter wird in Zukunft gemeinsam mit der Agentur das erweiterte Angebot der grössten Schweizer Offertenplattform bekannt machen. Zum Auftakt der Zusammenarbeit läuft auf diversen Online-Kanälen eine Aktion, bei der Kunden und Freunde von Gryps einen Namen für den neuen Markenbotschafter suchen. Das ist nämlich das Einzige, was er noch nicht hat. Wer mitmachen will: Gryps.ch/wettbewerb
Verantwortlich bei Gryps: Gaby Staeheli und Priska Schoch. Verantwortlich bei Scholz & Friends: Fabian Röthlisberger, Tobias Baumann, Thomas Müller, Christian Vosshagen.
Zürcher Presseverein mit neuem Präsidenten
Janosch Tröhler ist an der Generalversammlung des Zürcher Pressevereins vom 22. Mai 2014 in den Vorstand gewählt worden. Christian Maurer wird neuer Präsident.
Redaktion
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23. Mai 2014
Der aus der Region Winterthur stammende Journalist ist laut Mitteilung Redaktionsleiter des Kulturmagazins Negative White und aktives Mitglied im Verein der Jungen Journalisten Schweiz, mit dem der ZPV und Impressum kooperieren. Er folgt auf David Strohm (NZZ), der sieben Jahre im Vorstand mitgewirkt hat, davon sechs Jahre als Präsident. Zum neuen Präsidenten wählte die Generalversammlung Christian Maurer (Ringier), der zuletzt als Vizepräsident wirkte. Seine Stellvertretung übernimmt die Fernsehjournalistin Fabienne Köchli (SRF). Alle übrigen Vorstandsmitglieder bleiben im Amt.
Wer wird Werber des Jahres 2014? Die sechs Nominierten stehen fest und verraten, wieso sie am 5. Juni Nachfolgerin oder Nachfolger von Peter Brönnimann werden wollen.
Redaktion
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23. Mai 2014
Jetzt sind die Abonnenten eingeladen zu wählen, wer nächstes Jahr die Branche repräsentieren soll. Die Abstimmungskarten folgen per Post. Gekrönt und gefeiert wird am 5. Juni im Rahmen des Markenkongresses im Dolder Grand.
Die Nominierten:
Geri Aebi
«Wählen Sie mich bitte nicht zum Werber des Jahres 2014, wenn Sie finden
– dass nur ein aktiver CEO oder CD einer Agentur diesen Titel verdiene und nicht einer, der beides zwar während vieler Jahre war, heute aber nur noch die grösste inhabergeführte Kommunikationsgruppe der Schweiz leitet
– dass die Person letztlich wichtiger sei als die Agentur, auch wenn es diese schon 78 Jahre gebe
– dass Wirz ja nicht erst seit letztem Jahr wieder «back in business» sei und es darum keinen Grund gebe, den dafür mitverantwortlichen Chef ausgerechnet jetzt mit einem Titel auszuzeichnen, der sich ja nur auf ein Jahr beziehe und nicht auf die mehrjährige erfolgreiche Arbeit eines gut aufgestellten und gut eingespielten Teams
– dass das Amt als frisch gewählter Präsident von bsw leading swiss agencies ja schon genug der zusätzlichen Ehre sei
– und dass Frank Bodin es ja auch erst nach 10 und nicht schon nach 5 Nominationen geworden sei.»
Wirz
Seit 2010 CEO Wirz Gruppe Seit 2005 Mitinhaber Wirz Gruppe 2002–2010 CEO Wirz Werbung 1997–2002 CEO GGK Wien 1983 lic. oec. publ. Uni Zürich Neu Präsident BSW 1997 Cannes Filmjury, Mitglied ADC
Regula Fecker
«Empfehlungsschreiben Werber des Jahres
Ich liebe meine Arbeit als Werberin. Es gibt keinen anderen Beruf, indem so viele interessante Aufgaben zusammenkommen. Als Werber müssen wir den Zeitgeist wittern, indem wir Menschen und ihr Verhalten beobachten und daraus Erkenntnisse ziehen. Wir müssen die Mediennutzung permanent verfolgen, um zu wissen, wie wir Zielgruppen heute und morgen erreichen. Wir müssen kreativ sein können, wenn uns das Wasser bis zum Halse steht. Wir müssen aus Millionen von Worten die richtigen fünf finden, welche die seitenlange Aufgabe eines Kunden lösen. Wir müssen diese fünf Worte fesselnd verkaufen können, sie durch Arbeitsgruppen und Gremien, über Wochen und Monate schützen, hegen und pflegen. Ich liebe meine Arbeit, denn sie wirkt so einfach, ist aber saukomplex. Als Werberin des Jahres würde ich mich dafür einsetzen, dass unsere Branche den Mut wiederfindet, sich nicht ständig unter ihrem Wert zu verkaufen. Denn es ist für uns alle an der Zeit, einen Gang höher zu schalten, sonst werden wir überholt.»
Rod Kommunikation
Regula Fecker ist eine von vier Partnern der Agentur Rod. Die Strategin und Werberin des Jahres 2010 zeichnet mitverantwortlich für die aktuelle «Love Life – Bereue nichts»-Kampagne sowie für viele andere populäre Kampagnen, wie zum Beispiel «Slow down. Take it easy.». Daneben forscht sie leidenschaftlich gern über die Schweizer Werbebranche. 2012 wurde Fecker in den Verwaltungsrat der SRG gewählt.
Michael Hählen
«Zwischen Busswil, Suberg und Grossaffoltern
Die Mission unserer Agentur ist eigentlich einfach: Immer geht es um die Beziehung zwischen Menschen und Marken. Dabei tragen uns einige Überzeugungen:
Wir glauben, dass es eine Strategie braucht – unabhängig von der Aufgabe, dem Budget und der Kundengrösse. Wir sind überzeugt, dass Markenführung und Verkauf zusammengehören, und dass richtig eingesetzte Kreativität die Kommunikationswirkung markant erhöht. Und wir sind begeistert, nimmt das digitale Zeitalter jetzt so richtig Fahrt auf.
Neue, vielfältige Möglichkeiten schaffen Spielraum für die personalisierte Ansprache und den individuellen Austausch zwischen Unternehmen, Marken und Menschen. Und sie geben all jenen eine Stimme, die sich ernsthaft mit ihrem Gegenüber, mit Konsumenten, Freunden und Kritikern auseinandersetzen.
Bewusst zeige ich an dieser Stelle Kampagnen für innovative KMU. Wenn Sie mir Ihre Stimme geben, so votieren Sie auch für erfolgreiche Kommunikation, die ausserhalb der grossen Zentren entsteht und wirkt.»
In flagranti
Matura Typus A, 1986 SAWI, 1987–1988 Studium Medien- und Kommunikationswissenschaften, 1990–1992 Gründung In flagranti (heute 30 Mitarbeitende) Nachdiplomstudium KMU HSG, 2004–2005 Mitglied Vorstand BSW, seit 2012
Michael Hinderling
«Es ist Zeit umzudenken und sich nach vorne zu orientieren. Dank den digitalen Möglichkeiten stehen wir an einem Wendepunkt in der Kommunikation.
Wir sollten aufhören, von einer Krise zu sprechen, und die Chancen sehen, welche die Werbung mit der digitalen Entwicklung mit sich bringt. Wir hatten noch nie zuvor die Möglichkeit, Werbung so unterhaltsam, dynamisch und relevant zu gestalten.
Die Zeit reiner Unterbrecherwerbung ist vorbei. Die Konsumenten sind keine primitiven Empfänger, sondern sind informiert und können ihre Meinung öffentlich kundtun. Darum muss man sie ernst nehmen und ihnen das geben, was sie suchen.
Gute Werbung wird nicht als störend wahrgenommen, sondern als eine Bereicherung.
Es braucht Werbung, um dem Konsumenten das zu geben, was er sucht. Oder noch besser: Das zu geben, was er in Zukunft suchen wird.
Als Werber des Jahres und als ‹ digitaler Ambassador › möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Digitalisierung des Marketings auch im Bereich der Werbung zeitgemäss und kreativ genutzt wird.»
Hinderling Volkart
Nach dem Studium in Grafik- und Mediendesign sammelte Michael Hinderling erste Berufserfahrungen bei verschiedenen Web- und Motiondesign-Agenturen. Nach dreijähriger Tätigkeit als Art Director und einer Weltumreisung gründete er 2007 zusammen mit Michael Volkart die Webagentur Hinderling Volkart, welche heute 25 Mitarbeiter beschäftigt. Nach nur wenigen Jahren ist die Agentur bereits auf Platz 3 im Best of Swiss Web Ranking (Gesamtranking aller Agenturen in der Schweiz) und auf Platz 1 im Bereich «Creation». Michael Hinderling ist Dozent an der BSW Kreativschule und Juror in diversen Award-Organisationen.
Alexander Jaggy
«Pierre Meier hat mich über die Nomination telefonisch informiert. Es ist eine grosse Ehre, zum vierten Mal als Werber des Jahres vorgeschlagen zu werden. Einerseits als Würdigung für eine gute Jahresleistung mit dem Gewinn des Raiffeisen-Etats, als erfolgreichste Agentur beim ADC Schweiz und zwei von vier Goldmedaillen beim EFFIE Schweiz. Andererseits als Anerkennung für viele kreative Spitzen über einen längeren Zeitraum mit Kampagnen für Kunden wie Graubünden, Migros, Mercedes-Benz, NZZ, Max Shoes und Pro Infirmis. Wir leben in spannenden Zeiten. Die Erfindung des Computers, die Verbreitung des Internets und das Aufkommen sozialer Medien haben uns die Türen weit geöffnet. Genau das motiviert mich, jeden Tag in die Agentur zu kommen und mit unseren Teams an neuen Kommunikationslösungen herumzutüfteln. Ideen, die Menschen und Marken bewegen. Dafür möchte ich mich einsetzen. Und natürlich für den Weltfrieden.»
Jung von Matt/Limmat
Seit 24 Jahren in der Werbung Executive Creative Director und Mitinhaber Seit April 2001 bei Jung von Matt/Limmat Vorherige Stationen: BBDO Zürich, GGK Zürich, Springer und Jacoby Hamburg, Jung von Matt Hamburg Vorstandsmitglied ADC Schweiz, Mitglied ADC Deutschland
Philipp Skrabal
«Was denn meine Botschaft als «Werber des Jahres» wäre, hat man mich gefragt. «Erfolg bedingt Lust auf Veränderung» würde diese in etwa lauten.
Veränderung heisst mehr Selbstvertrauen: Nie war eine gute Idee kostbarer als heute, wo man sich die Gunst des Publikums je länger, je weniger kaufen kann. Dennoch verramschen wir Ideen und holen das Geld lieber mit austauschbaren Realisationsleistungen rein. Selbstbewusster wäre es, über Honorarmodelle mit leistungsabhängigen Komponenten nachzudenken.
Mehr Offenheit: Marketing- und Corporate Communication – macht diese Teilung denn noch Sinn? Mit FB, Twitter & Co verschmelzen die Bereiche sowieso und abgesehen davon kommt man gemeinsam auf viel bessere Ideen.
Mehr Neugier: Da gibt es beispielsweise den Studiengang «Cast», wo junge Leute «Content» zu konzipieren lernen. Einen Job finden sie trotz ihres Wissens schwer, weil sie partout nicht in das AD/Texter-Schema passen wollen. Ein oder zwei Praktikanten aus dem Bereich und schon hat man eine Frischzellenkur für die gesamte Agentur.
Oder nach Franz Kafka: Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.»
Farner Consulting
Seine berufliche Laufbahn begann Philipp Skrabal 1985 an der ZHdK in Zürich, seinen Ausbildungsplatz zum Grafiker ergatterte er sich als Graffiti-Sprayer. 2004 startete Skrabal als Creative Director bei Publicis, später wurde er Executive Creative Director und Mitglied der Geschäftsleitung bei Advico Young & Rubicam, dann Mitinhaber und Geschäftsführer Kreation bei Wirz. Ab August 2014 wirkt er als COO bei Farner Consulting. Als Vorstandsmitglied des ADC ist er für das Ressort Ausbildung zuständig. Seine jüngsten Arbeiten wurden kürzlich mit vier Silber-EFFIEs und dem Crossmedia Award in Gold gewürdigt.
Publicis: Das von da oben jetzt auch da unten
Publicis hat für Calanda eine Lancierungs-Kampagne realisiert. Auf diesem Weg soll das Bier auch im Unterland einem breiten Publikum bekannt gemacht werden.
Redaktion
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23. Mai 2014
Calanda ist das Bier von da oben – gebraut aus reinstem Bündner Bergquellwasser. Und obwohl Calanda bereits eine bekannte und etablierte Schweizer Biermarke ist, war es bis anhin selten im Unterland anzutreffen. Bis jetzt. Denn ab sofort gibt’s Calanda in allen grösseren Coop Filialen in der ganzen Deutschschweiz und im Tessin. Um die erhöhte Verfügbarkeit einem breiten Publikum bekannt zu machen, realisierte Publicis eine überraschende und unterhaltsame Lancierungskampagne. Dramatisiert wird dabei nicht nur die Tatsache, dass es das von da oben jetzt auch da unten gibt, sondern auch, dass mit jeder Flasche ein Teil der Bündner Lebensfreude und Abenteuerlust seinen Weg ins Unterland findet – mit welchen Mitteln auch immer. Nebst einem fröhlichen Fernsehspot umfasst die Kampagne zahlreiche Online-Massnahmen. Die Kampagne startete am 5. Mai und läuft bis zum Ende des Sommers.
Verantwortlich bei Calanda (Heineken Gruppe): Nabil Nasser (Marketing Director Heineken Switzerland), David Kistler (Group Brand Manager), Riccardo Dillier (Brand Manager), Thomas Egger (Junior Brand Manager). Verantwortlich bei Publicis: Wim Roelfs (CD), Swen Morath (Senior Art Directior), Norihito Iida (Art Director), David Lübke (Concept/Copy Writer), Thomas Wyss (Concept Developer), Tiago Dias (Head of Development), Sandro Ducceschi (Senior Software Developer), Cem Van-der-Schaar und Benjamin Kaegi (TV Producing), Barbara Lagger, Dolores Baeza & Esra Yiğit (Beratung), Adrian Häni und Tanja Güntert (Publicis Services). Verantwortlich bei Markenfilm: Marc Schölermann (Regie), Florian Studer (Filmproduktion), Ian Foster (Kamera), Bluwi (Musik), Jingle Jungle (Ton).
Autor und Filmemacher Louis Jent gestorben
Der Schriftsteller, Drehbuchautor, Regisseur und Werbefilmer Louis Jent ist tot. Er starb 78-jährig in Aarau, wie die Familie am Freitag mitteilte. Jents grössten Erfolge waren der Roman «Ausflüchte» (1965) und der Film «Das sexte Programm» (1971).
Redaktion
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23. Mai 2014
«Louis Jent leidet an zu vielen Berufen»: So stellte ihn die Netz-Literaturzeitschrift Null einst vor. Geboren am 26. Januar 1936 in Zürich, veröffentlichte Louis Jent schon als Teenager erste Kurzgeschichten. Nach der Matura schrieb er Literatur- und Filmkritiken. Sein künstlerisch grösster Triumph war 1963 die Einladung zum Treffen der berühmten Gruppe 47 nach Saulgau. Dennoch legte er seine literarische Karriere nach zwei Büchern – dem Roman «Ausflüchte» und dem Erzählband «Lächle noch einmal, Cynthia» – auf Eis und wurde Drehbuchautor bei der deutschen Bavaria, dann Drehbuchautor und Regisseur bei der Zürcher Condor Films.
Umzug nach Spanien
1971 bis 1989 drehte Jent in seiner eigenen Produktionsfirma Werbefilme, von denen einige auch ausgezeichnet wurden. Danach zog er nach Spanien, wo er sich nach eigenen Angaben in bildender Kunst versuchte. In jener Zeit entdeckte er als einer der ersten Schriftsteller die Gemeinsamkeiten von Cyberspace und literarischer Phantasie – in der Neuerfindung des Ich. Er begann wieder zu schreiben und veröffentlichte seine Texte seit 2009 unter anderem auf Facebook. In seinem vorletzten Eintrag dort suchte er eine Haushaltshilfe für seinen neue Wohnung in Aarau. Und im letzten einen Verlag für seine Kurzgeschichten «15 Versuche, einsam zu altern». (SDA)