Doodle mit internationaler Kampagne zur Fußball-WM

Der Online-Terminplaner Doodle verstärkt seine Marketingaktivitäten zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien mit einem Doodle-Spielplan.

Das Unternehmen mit Sitz in Zürich präsentiert unter Wm.doodle.com einen besonderen Spielplan, um sich zum gemeinsamen Fußballabend mit Freunden zu verabreden. Beworben wird dieses WM-Special im gesamten DACH-Raum mit einer Twitter-Kampagne, deren Etat im fünfstelligen Bereich liegt, und einer Medienpartnerschaft mit dem Live Web TV-Anbieter Zattoo. Eine weitere Kooperation in Frankreich mit dem Online-Angebot der Verlagsgruppe Express-Roularta ergänzt das internationale Maßnahmen-Paket, mit dem Doodle das Wachstum seines Terminfindungsdienstes weiter vorantreiben will. 

«Egal wo auf der Welt: Wer einen Termin verabreden muss, soll automatisch sofort an Doodle denken – genau das ist unser Ziel», beschreibt Doodle-CEO Michael Brecht die Ambitionen des Web-Unternehmens in einer Mitteilung vom Mittwoch. «Doodle eignet sich für berufliche Termine ebenso wie für private Verabredungen. Diesen enormen Nutzen plakativ zu vermitteln, das ist der Kern unserer internationalen Wachstumsoffensive. Doodles WM-Planer ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir ganz konkret zeigen, dass Terminplanung mit dem richtigen Tool sogar Spaß machen kann.»
 

TBD: Kampagne zur Eröffnung der Durchmesserlinie

Am 14. Juni werden der Weinbergtunnel und der Bahnhof Löwenstrasse als erste Teilstücke der neuen Durchmesserlinie eröffnet. TBD kreierte dazu eine Kampagne.

In einem Festakt werden die beiden Bauwerke dem Betrieb übergeben. Der fast fünf Kilometer lange Weinbergtunnel verbindet den HB Zürich direkt mit Oerlikon und bietet damit den direktesten und schnellsten Weg durch die staugeplagte Stadt. Die Agentur TBD hat denn auch diesen Punkt als Hauptbotschaft im aktuellen ZVV-Film umgesetzt. Plakat-, Print- und BTL-Motive zeigen zusätzliche Themen wie den Zeitgewinn für die Gemeinden am linken Zürichsee oder den Ausblick auf die gesamte Durchmesserlinie.

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Verantwortlich beim ZVV: Lukas Tenger (Leiter Marketing), Peter Schilde (Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei TBD: Tom Seinige, Sandro Nicotera. Produktion: Solid & Hallerfilm / Rudi Haller. Regie: Reggie Pack; Kamera: Pascal Walder; Schnitt: Benjamin Fueter. Musik: Walter Mair; Grading: Rushes. Tonstudio: Jingle Jungle.
 

Neue Teamleitung im Zürcher Marbet-Büro

Andreas Feurer ist nach fast zwei Jahren zurück bei Marbet. Als neuer Teamleiter vom Marbet-Büro in Urdorf / Zürich unterstützt Andreas Feurer seit 1. Juni 2014 die Live-Kommunikationsagentur und tritt die Nachfolge von Sandra Mürlebach an.

Mürlebach hatte die Agentur per Ende März verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen.  «Mit voller Motivation freue ich mich auf die tolle Herausforderung an alter Wirkungsstätte und ich danke der Agenturleitung für das entgegengebrachte Vertrauen, dass top motivierte Team in Urdorf übernehmen zu dürfen», so Andreas Feurer zu seiner neuen Herausforderung.

Andreas Feurer absolvierte die Zürcher Fachhochschule in Winterthur in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Fachjournalismus, nahm anschliessend die Anstellung in der Abteilung Kommunikation und Events bei Dow Chemicals an, bevor er rund dreieinhalb Jahre als Projektleiter bei Grassroots arbeitete. Für Marbet war der 35-Jährige bereits von August 2010 bis November 2012 als Projektmanager tätig und betreute Kunden wie Geberit, Henkel und Novartis, bevor er die Agentur verlies. Zuletzt engagierte sich Feurer auf Kundenseite bei Nobel Biocare. Zurück bei Marbet ist Andreas Feurer als Teamleiter für das Büro in Urdorf / Zürich verantwortlich. Dabei wird er insbesondere den Bereich Events & Incentives voranbringen und als Sales-Verantwortlicher die Region Zürich betreuen.

«Wir freuen uns sehr, dass wir mit Andreas Feurer ein bekanntes Gesicht und eine erfahrene Persönlichkeit wieder im Team der marbet begrüssen können», erklärt Frank Marreau, Head of marbet Switzerland.
 

NZZ-Mediengruppe baut Unternehmensleitung aus

NZZ-Mediengruppe beruft Andreas Bossecker in die Unternehmensleitung. Bossecker verantwortet den neu geschaffenen Bereich Technologie.

Der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe beschloss im Frühjahr 2014 nach der Verabschiedung der neuen Strategie einige Anpassungen der Aufbauorganisation. Dazu gehört die Zusammenfassung der bisherigen Bereiche Digital und IT in eine neue Einheit Technologie. Diese Einheit wurde bisher interimistisch von Andreas Bossecker auf Mandatsbasis geleitet. Der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe hat Andreas Bossecker nun definitiv mit der Leitung dieses Bereichs betraut und gleichzeitig in die Unternehmensleitung berufen.

Andreas Bossecker (52) verfügt über langjährige Führungserfahrung im Bereich IT und Medien. Vor seiner Tätigkeit für die NZZ-Mediengruppe hat er in unterschiedlichen Rollen unter anderem eine der führenden IT Serviceorganisationen für Verlage aufgebaut. Der Bereich Technologie verantwortet innerhalb der NZZ-Mediengruppe die Entwicklung technologischer Produkte und ihren Betrieb. Der Fokus von Andreas Bossecker wird in nächster Zeit auf der gruppenweiten Harmonisierung der bestehenden Systeme, der flexiblen Entwicklung neuer Produkte und einer kundenorientieren Organisation liegen.

Im Zuge der Digitalisierung des Medienmarktes gewinnt die Technologie an strategischer Bedeutung. Für Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe, zählt sie zu den zentralen Erfolgsfaktoren moderner Medienunternehmen: «Wir benötigen modernste Technologien, um das Nutzerverhalten zu verstehen und die Analyse der Kundenbedürfnisse systematisieren zu können. Wir werden Produkte auf allen Kanälen entwickeln und vertreiben, um so von unserer publizistischen Kompetenz wirtschaftlich besser profitieren zu können.»

Alea Iacta baut den digitalen Fokus aus

Die St.Galler Agentur Alea Iacta baut ihren digitalen Fokus aus: Ab August 2014 konzentriert sich Alea Iacta Digital auf die Konzeption und Umsetzung digitaler und mobiler Kommunikationsstrategien und -kampagnen, eingebettet in integrierte Gesamtkonzepte.

Inhaber und Geschäftsführer der neuen, vierten Gruppen-Einheit ist der St.Galler Michael Hugentobler. Der 33-jährige innovative Experte für digitale Kommunikation bringt langjähriges Know-how und breite Erfahrung aus Beratung und Ausbildung mit.

Breiter Erfahrungshorizont

Michael Hugentobler will begonnene Projekte und Aufgaben bei seinem jetzigen Arbeitgeber zu Ende bringen. Er steigt deshalb vorerst mit einem 50-Prozent-Pensum in die Selbstständigkeit als Partner der alea iacta-Gruppe ein. Der ausgebildete Primar- und Sekundarlehrer unterrichtet seit zehn Jahren Mathematik, Informatik und Neue Medien an der katholischen Kantonssekundarschule flade. In dieser Funktion hat Hugentobler beispielsweise die ersten iPad-Klassen im Kanton St.Gallen eingeführt. Zugleich ist er für den gesamten ICT- und Server-Betrieb der Schule verantwortlich und führt seit zwölf Jahren eine eigene Web-Agentur.

Daneben engagiert sich Michael Hugentobler vielfältig in Gesellschaft und Politik. Seit frühester Jugend in der Pfadi engagiert, übte er in der lokalen und kantonalen Pfadi-Organisation verschiedene Funktionen aus. Seit 2012 ist er operativer Finanzchef des OpenAirs St.Gallen und des SummerDays-Festival in Arbon, seit 2009 Mitglied des Stadtparlaments St.Gallen, und im Mai 2014 hat Hugentobler das Präsidium der CVP Stadt St.Gallen übernommen.

Integrierte Kommunikation aus einer Hand

Die 2009 gegründete Alea Iacta-Gruppe blickt auf fünf erfolgreiche erste Jahre zurück. Mit ihren neu 18 Mitarbeitenden bieten die vier selbstständigen, flexiblen Einheiten alea iacta ag, alea iacta pr & consulting gmbh, alea iacta digital gmbh und Schalter & Walter GmbH einem breiten Kundenstamm aus Wirtschaft, Non-Profit und öffentlicher Hand die gesamte Palette integrierter Kommunikation aus einer Hand.
 

Y&R Group Switzerland: Co-Creation eingeführt

Y&R hat eine neue Struktur: die klassische Einteilung in die Bereiche Beratung, Kreation, Strategie und IT wird aufgehoben. Stattdessen arbeiten interdisziplinäre Teams zusammen mit ihren Kunden an den Projekten.

Das Marketing des frühen Jahrtausends ist dominiert von zwei Trends: Zyklenbeschleunigung und Komplexitätserhöhung. Oder anders ausgedrückt: Immer mehr und immer bessere Produkte buhlen in einer zunehmend fragmentierten Medienlandschaft um die Gunst der Kunden. Vom ersten iPhone bis zum heutigen Smartphone oder Tablet mit HD Bildschirm, Fingerabdrucksensor und Sprachsteuerung sind gerade einmal sechs Jahre vergangen. Die rasante Entwicklung zwingt Unternehmen dazu, in kurzer Zeit Kommunikationskonzepte zu entwickeln, die taktisch, schlagkräftig, vernetzt und digital die Konsumenten erreichen und soweit möglich direkt zur Transaktion bewegen.

Um dieser gestiegenen Geschwindigkeit und Komplexität Rechnung zu tragen, etabliert die Y&R Group Switzerland eine neue Struktur. Die klassische Aufteilung einer Agentur in die Bereiche Strategie, Kreation und Beratung entspricht dem alten Selbstverständnis und Arbeitsprozess der Branche: lineare Prozesse, von Beratung über Strategie zur Kreation und via Beratung wieder zurück zum Kunden. In einer analogen Welt mit wenig Optionen und durchschnittlichen Innovationszyklen funktionierte dieser Prozess. Die heutige Komplexität fordert jedoch auch neue Lösungsansätze.

«Wir haben deshalb die klassische Struktur der Trennung von Beratung, Kreation, Strategie und IT aufgehoben» sagt Andreas Widmer, CEO der Y&R Group Switzerland. «Nur wenn die Spezialisten aus den verschiedenen Bereichen zusammenarbeiten, entstehen wirklich neue Lösungen.» Einzige Klammer für die neue Struktur sind die Kunden. An deren Themen arbeiten die interdisziplinären Teams auch physisch eng zusammen.  Mit dem einher geht auch neues Kreativitätsverständnis. Klassische, kreationsgetriebene Kommunikation an die Kunden wird abgelöst durch kreative und technologiebasierte Kommunikation mit den Kunden. Und Markus Gut, Chief Creative Officer der Group fügt hinzu: «Kreativität kommt heute nicht mehr ausschliesslich aus der Kreation. Wir legen grossen Wert darauf, dass alle Mitarbeiter sich kreativ einbringen, von Beratung über IT und Strategie bis hin zur Produktion. Wirklich business-relevante Lösungen entstehen heute an der Schnittstelle von Technologie und Kommunikation.»

Und noch ein Gedanke stand bei dem Modell Pate. Um in möglichst kurzer Zeit kreative und effektive Konzepte entwickeln zu können, sind neue Zusammenarbeitsmodelle zwischen Agentur und Kunde gefragt. Aus diesem Grund wurde in der neuen Struktur auch Platz für die Projektmitarbeiter der Kunden geschaffen. Der herkömmliche Prozess vom Briefing zur Präsentation sei schon immer zäh und fehleranfällig gewesen, heisst es. Die zwangsweise entstehende Kommunikationskluft zwischen Kunde und Agentur versuche man mit Schulterblick Meetings und Ähnlichem zu schliessen. Dabei seien einige Tage gemeinsamer Arbeit viel zielführender – und effizienter. In dieser Beziehung könnten die Agenturen von der Beratungsbranche lernen. Projektarbeit findet dort zu mindestens 50 Prozent mit dem Kunden statt – das ist Co-Creation in Reinkultur. Und die Kunden kommen durchaus gerne.
«Für die meisten unser Kundinnen und Kunden sind die Tage bei uns in der Agentur eine willkommene Abwechslung und eine gute Gelegenheit, sich abseits vom Daily Business voll auf ein Thema konzentrieren zu können.» sagt Widmer.

Der unter dem Motto «Co-Creation» vollzogene Umbau der Agentur wurde im Mai erfolgreich abgeschlossen. Und die nächsten Veränderungen sind bereits geplant. Man möchte noch nicht zu viel verraten, heisst es bei Y&R. Nur so viel könne man sagen: Es wird um Content und Performance Marketing gehen.

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SRF: Neuer Fernsehkorrespondent in New York

Ab 1. Januar 2015 übernimmt Thomas von Grünigen die TV-Korrespondentenstelle von Schweizer Radio und Fernsehen in New York. Er folgt dann auf Karin Bauer, die nach drei Jahren in den USA nach Zürich zurückkehrt.

Thomas von Grünigen, 40, hat an den Universitäten Bern und Freiburg sowie an der American University in Washington DC Medien- und Kommunikationswissenschaften, Journalistik und Anglistik studiert und 2005 mit einem Master in Gesellschaftswissenschaften erfolgreich abgeschlossen. Während seiner Studienzeit in den USA hat Thomas von Grünigen im Rahmen eines Praktikums für die Redaktion des TV-Hintergrundmagazins «20/20» des nationalen Senders ABC gearbeitet. Im Anschluss daran folgte Anfang 2001 ein Praktikum in der Bundeshausredaktion des Schweizer Fernsehens. Danach war er bis 2006 als Videojournalist, Moderator und Produzent für «TeleBärn News» tätig.

Im September 2006 begann Thomas von Grünigen die Stage Fernsehjournalismus beim Schweizer Fernsehen. Dabei war er vor allem für die «Rundschau» im Einsatz, aber auch für die «Tagesschau» oder in der Bundeshausredaktion. Anfang 2008 wurde er als Redaktor und Videojournalist festes Mitglied der «Rundschau». Am 1. Januar 2015 tritt Thomas von Grünigen seine neue Stelle als TV-Korrespondent in New York an.

Tristan Brenn, Chefredaktor TV, in einer Mitteilung: «Ich freue mich, dass wir mit Thomas von Grünigen einen erfahrenen Recherchejournalisten und USA-Kenner nach New York schicken können. Zusammen mit Arthur Honegger in Washington ist unser Team in den USA somit weiterhin ausgezeichnet aufgestellt.»

Zürcher Regionalzeitungen in geliftetem Outfit

Die Zürcher Regionalzeitungen sind am Dienstag erstmals im neuen Layout mit luftigerem Schriftbild und durchgehend sechsspaltigem Layout erschienen. Am einschneidendsten ist die Neuerung beim Winterthurer Landboten: Statt vier gibt es nur noch zwei Bünde.

Während Zürcher Oberländer, Zürcher Unterländer und Zürichseezeitung schon bisher ihre Inhalte auf zwei Bünde verteilten, waren es beim Landboten deren vier. Nun wurde dies angepasst. In Bund eins geht es um Winterthur und die Region. Er enthält zudem das Panorama sowie Service-Seiten wie Veranstaltungen, TV- und Radioprogramme, Todesanzeigen und Wetter. Der zweite Bund öffnet den Blick über die Region Winterthur hinaus: Kanton Zürich, Inland und Ausland, Kultur, Börse, ein ausführlicher Sportteil und zum Abschluss «die Letzte» mit vermischten Meldungen. Eine eigene Wirtschaftsseite gibt es nicht mehr – die entsprechende Berichterstattung wird in die Inland-und Auslandseiten integriert.

Im Januar hatte die Tamedia den Landboten gekauft und damit Besitzerin des gesamten Verbundes der Zürcher Regionalzeitungen (ZRZ). Eine Umstrukturierung brachte unter anderem eine engere Kooperation der Verbundzeitungen untereinander und mit der Berner Zeitung im Inland- und Ausland-Teil.

Sechs Kündigungen, zwei Frühpensionierungen

Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer hatte im Januar erklärt, die Umstrukturierung ziehe Stellenverschiebungen und einen Abbau von rund 25 Vollzeitstellen an allen ZRZ-Redaktions-Standorten nach sich. Wie er nun am Dienstag zur Nachrichtenagentur sda sagte, rechnet man heute damit, dass «am Schluss sechs Kündigungen und zwei Frühpensionierungen» ausgesprochen werden müssen. Kurz nach dem Erwerb des Landboten sei man noch nicht im Detail über die Stellensituation informiert gewesen, sagte Zimmer. Es habe sich gezeigt, dass es bereits ein paar Vakanzen gab. Einzelne Mitarbeitende verliessen den Verbund seither, einzelne wechselten intern – etwa zur Berner Zeitung oder zum Tages-Anzeiger.

Für die Entlassenen gibt es einen Sozialplan, der allerdings bei der Gewerkschaft Kritik hervorgerufen hat. Überdies werden Möglichkeiten für verlagsinterne Weiterbeschäftigungen geprüft und es gibt eine Härtefall-Fonds. Teilweise seien Kündigungsfristen verlängert worden, sagte Zimmer. Die Veränderungen seien deshalb noch im Gange und eine abschliessende Bilanz noch nicht möglich. (SDA)

FCB Zürich verstärkt Beratung und Kreation

FCB Zürich vermeldet drei Neuzugänge: Mark Becher, Marcin Baba und Sören Schröder verstärken Beratung und Kreation der Agentur.

Mark Becher, langjähriger Senior Account Director & BGL, verantwortlich für Schweizer und internationale Kunden bei Publicis und später The House Agency, übernimmt ab sofort die Position als Client Service Director/Strategic Planner.

Marcin Baba verstärkt als Senior Art Director die Kreation. Der vielfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnete Kreative war lange Jahre für Scholz & Friends in Deutschland und in der Schweiz tätig.

Neu übernimmt Sören Schröder die Verantwortung als Head of Copy/Concept. Der studierte Kommunikationswissenschaftler war in der Vergangenheit erfolgreich bei der Scholz & Friends Gruppe tätig.

FCB Zürich reagiert mit dieser Verstärkung laut Mitteilung auf das anhaltend erfolgreiche Neugeschäft und die daraus resultierenden Kundenmandate wie MTV mobile, Neuroth und Nespresso.

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Von links nach rechts:  Marcin Baba, Sören Schröder, Mark Be

 

Zalando lanciert Blogger Awards

Der Online Händler Zalando organisiert die ersten Blogger Awards in Deutschland, Österreich und der Schweiz und sucht die trendigsten und kreativsten Modeblogs. Die Blogger Awards sollen Talente in der Fashion Blogger Community fördern.

Die Awards werden laut Mitteilung in den drei Kategorien People’s Choice Award, Fashion Jury Award und Newcomer Award verliehen. Den People‘s Choice Award erhält der Blog mit den meisten Votings. Eine Jury aus Mode- und Medienspezialisten bestimmt den Gewinner des Fashion Jury und der Newcomer Awards. Zu den Mitgliedern gehören neben Barbara Franzreb der Vogue Salon-Designer Tim Labenda, Modefotograf Bernhard Musil und Mirjana Gödicke, Online-Redakteurin beim Magazin Grazia. Auswahlkriterien sind Professionalität, Kreativität, Trendgespür und Originalität. Bis zum 22. Juni 2014 können User online für ihren Lieblingsblog voten und haben die Chance, einen von fünf 125 Franken Shopping Vouchern zu gewinnen. Am 7. Juli 2014 werden die Gewinner bei der Award Show in Berlin bekanntgegeben.

Barbara Franzreb, Head of PR & Communications bei Zalando: «Wir schätzen Fashion Blogger sehr, die Arbeit mit ihnen ist besonders wertvoll für uns. Sie stärken unser Image und machen die Mode von Zalando zugänglich für ein junges Publikum. Indem sie auf kreative und überraschende Art und Weise tolle Looks präsentieren, helfen sie den Besuchern unserer Webseite, in unserem umfassenden Angebot ihre Lieblingsstyles zu finden.»

Der Fashion Jury und der People's Choice Award sind jeweils dotiert mit einem Zalando Shopping Voucher in Höhe von 2‘500 Franken. Für die drei Newcomer Award Winner gibt es je eine Zalando Shopping Flatrate im Gesamtwert von 1‘500 Franken.
 

Scholz & Friends: Video Map für Engadin St. Moritz

Scholz & Friends entwickelte eine Video Map für Engadin St. Moritz – für alle, die gerade nicht im Engadin sein können.

Bilder sagen mehr als tausend Worte – wenn man sich mittendrin fühlt, sogar noch mehr. Darum bringt Engadin St. Moritz mit der von Scholz & Friends entwickelten «Video Map» das Engadin auf den Screen. Und den Betrachter schon mal vorab in die Ferien:

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Verantwortlich bei Engadin St. Moritz: Ariane Ehrat (CEO), Patricia Schlegel (Leiterin Produktmanagement). Verantwortlich bei Scholz & Friends Zürich: Tanita Bohny, Holger Schicke, Michèle Gutmann, Martin Samsel (Beratung); Roger Dobmann, Sabine Maja Bremermann, Dan Nessler, Lukas Frei (Kreation). Produktion: Panam Film: Frank Estermann (Produktion); Stephan Fallucchi (Kamera.
 

Zu guter Letzt: Bitte nicht schon wieder

Swisscom TV & Co. schauen bei der Fussball-WM wieder in die Röhre – und Kabelkunden in die Zukunft. Ein Ärgernis ohne Lösung. Aber mit Lösungsansätzen.

Man wünscht sich die gute, alte Zeit zurück. Das Fernsehsignal war qualitativ schlecht, aber fair. Setzte im Bild einmal unverhoffter Schneefall ein, stieg Vater in der Halbzeitpause fluchend aufs Dach, um die Antenne zu richten. Wer das Signal aus der Dose bezog, tat das in harmonischer Abstimmung mit den Nachbarn, dem Quartier, der Stadt – vor der Cablecom waren alle gleich.

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Schwarz-weiss, aber gerecht: die gute, alte Zeit (Foto: Keystone)

Heute sind die Fernseh-Möglichkeiten so vielfältig wie nie. Unzählige Anbieter und Technologien buhlen um die Gunst der Zuschauer. Mit den selben Inhalten – aber nicht zur selben Zeit. Genauer: Das Swisscom-Signal trifft im Vergleich zum Kabelsignal verzögert beim Endkunden ein. Es muss erst auf den IPTV-Standard komprimiert werden, damit es durch die Telefonleitungen passt. Da Kabelleitungen mehr Kapazität haben, ist eine geringere Komprimierung notwendig – ein paar Sekunden Vorsprung das Resultat.

Das interessiert im Normalfall niemanden. Die paar Sekunden, die der Nachbar vorher weiss, ob der Kandidat bei «1 gegen 100» gewonnen hat – man mag sie ihm gönnen. Zumal der Nachbar ohnehin nicht «1 gegen 100» schaut und man selbst meistens auch nicht. Und wenn doch: Es spielt schlichtweg keine Rolle.

Alle zwei Jahre spielt es jedoch eine Rolle  – und zwar eine schmerzliche. Bei den Fussball-Endrunden zeigt sich, wer den optimalen Anschluss gewählt hat. Eine Vielzahl Faktoren beeinflussen das Übertragungstempo und sorgen dafür, dass jeder Fan zu einem anderen Zeitpunkt erfährt, ob ein Tor gefallen ist. Beziehungsweise, er erfährt es akustisch gleichzeitig wie der Schnellste im Quartier.

Im Sommer ist es heiss, die Leute schauen draussen oder haben die Fenster geöffnet. Irgendwo wird lautstark gejubelt – auf dem eigenen Bild schieben sich die Akteure in der Nähe der Mittellinie den Ball zu. Die folgenden Sekunden kommen einer Art «Echtzeit-Wiederholung» gleich: Man wird aufgeklärt, wieso die Nachbarn aus der Zukunft jubeln oder fluchen. Diese Aufdatierung nimmt jedem Fussballspiel jeglichen Reiz. Ernsthaft. Das ist besonders für Menschen bitter, die sich viel aus Fussballspielen machen.

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Kabelkunden bejubeln ihren Anschluss. (Foto: Keystone)

Noch ist etwas Zeit bis Brasilien. Zeit für konstruktive Lösungsansätze:

–  Die Kabelbetreiber verzögern ihr Signal während der WM künstlich auf IPTV-Niveau. UPC Cablecom und andere Anbieter reiben sich sicherlich schon begeistert die Hände ab dieser flotten Idee.

–  Die Nachbarschaft einigt sich auch auf einen gemeinsamen Startpunkt: Alle drücken beim Anpfiff Pause und beim Hupsignal die Play-Taste. Erfordert Toleranz und Nächstenliebe.

–  Alle schauen beim «Schnellsten». Dieser stellt seine Wohnung, seinen Garten oder im besten Fall seine Gartenwirtschaft zur Verfügung und sorgt für das leibliche Wohl seiner Gäste. Könnte – je nach Quartier – teuer werden, fördert jedoch den kommunalen Zusammenhalt.

– Man schaut sich die Spiele mit geschlossenen Fenstern an. Viel Spass im Hochsommer. 

Es nützt wohl alles nichts, die Verzögerungen werden auch bei dieser WM wieder für Frust sorgen. Aber selbst als Swisscom-Kunde können Sie sich trösten: Schlimmer gehts immer. So weisen laut Kassensturz Internet-TV-Anbieter wie Wilmaa eine Verzögerung von bis zu 51 Sekunden auf. Wobei – das geht schon beinahe wieder in Ordnung: Bei einer derart grossen Verzögerung weiss der Billlag-sparende Internet-Seher schon gar nicht mehr, ob der Nachbar über das 1:0 oder bereits über das sich abzeichnende 2:0 jubelt. Gegen die Franzosen.

Thomas Häusermann

PS: Wie es der Zufall 🙂 wollte, hat auch 20 Minuten Online das Thema aufgegriffen und Swisscom-Sprecher Schulze zu folgendem Statement bewegt:

«Die zwei Sekunden Unterschied zu Kabelnetzkunden können die meisten Fussballfans sicherlich verschmerzen, denn sie profitieren dafür von wichtigen Vorteilen wie Replay-TV oder der Live-Pause.»

Na ja.

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Screenshot 20min.ch

PS 2: Hopp Schwiiz!!

 

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