Yourposition beruft Ex-Googler in Verwaltungsrat

Yourposition firmiert seit Ende Juni neu als Aktiengesellschaft. Nebst vier von fünf Mitinhabern nimmt auch Beat Bühlmann, vormals Industry Leader bei Google Schweiz, Einsitz im VR. Mit Yves Schebesta übernimmt zudem ein weiterer Ex-Googler die Leitung des Adwords-Teams.

«Die Umfirmierung ist eine Folge unseres unverändert starken Wachstums», so Lukas Stuber, Co-Geschäftsführer der 2003 gegründeten Zürcher Agentur für Suchmaschinenmarketing, Analytics und Digital Marketing Consulting, die mittlerweile 30 Leute beschäftigt und laufend zusätzliches Personal rekrutiert. «Die Nachfrage im Search- und Analytics-Markt steigt ungebrochen. Zudem haben wir unsere Consulting Services kontinuierlich ausgebaut, um unseren Kunden eine gesamtheitliche Dienstleistung im digitalen Marketing zu bieten. Die Erfolgsgeschichte geht also weiter, die Gründung einer AG stellt das nun auch strukturell sicher.»

Roger Schnider als Verwaltungsratspräsident

Yourposition hat sich für eine konsequente Aufgabentrennung entschieden: Roger Schnider, Mitinhaber und 2003 einer der Firmengründer, übernimmt das Verwaltungsratspräsidium, die Geschäftsführung verbleibt wie bis anhin bei Lukas Stuber und Beat Muttenzer, die ebenfalls Einsitz im Verwaltungsrat nehmen.

Das Gremium wird komplettiert durch Simon Häusermann, ehemals Geschenkidee.ch, und Beat Bühlmann, vormals Industry Leader bei Google Schweiz und Google UK, aktuell Managing Director, Global Product Development bei HULT International Business School.

Yves Schebesta leitet neu das Adwords-Team

Zugleich findet auch eine personelle Änderung im Middle Management von Yourposition statt: Die bisherige Leiterin des 12-köpfigen Adwords-Teams, Andrea Malele, tritt einen Mutterschaftsurlaub an. «Andrea Malele hat unsere Adwords-Abteilung in den letzten zwei Jahren hervorragend aufstellen können. Wir danken ihr für ihren grossen Einsatz und sind froh, dass sie Yourposition nach ihrem Urlaub in anderer Funktion erhalten bleiben wird», kommentiert Stuber den Wechsel. Ihre Position übernimmt Yves Schebesta, bis 2011 Senior Account Manager bei Google Schweiz, zuletzt Performance Marketing Manager bei Interhome.
 

TBWA\Zürich: Che in Szene gesetzt

Passend zum grossen E-Bike Trend eröffnete am 05. Juli im Seefeld das erste Café mit E-Bike Store. TBWA liefert dazu ein sehenswertes Sujet.

Die beiden Besitzer, Christina Elsener-Vassalli und Christian Elsener, vereinen darin ihre jahrelange Erfahrung als Unternehmer und aus dem Velogeschäft Elsener. Gemeinsam erfüllen sie sich nun ihren Traum vom eigenen Lokal mit dem Namen Che. Neben Kaffee und mediterraner Küche warten auch immer neue e-Bikes auf die Gäste.

TBWA\Zürich hat zur Eröffnung und für die Kommunikation des Che ein eigenes Sujet realisiert. Neben Postkarten und Newsletter kommen auch Plakate im Seefeld zum Einsatz.

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Verantwortlich beim Cafe Che: Christina Elsener-Vassalli, Christian Elsener (Inhaber). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Matthias Kiess (CEO), Frederick Rossmann (Creative Director), Tizian Walti (Text), Bettina Klossner (AD), Danielle Bürli (Graphic Design), Sven Germann (Foto).

 

KSP für Helsana: Laufen bringts

Die aktuelle Kampagne von KSP kommuniziert das Engagement von Helsana im Breitensport Laufen.

Helsana ist auch die Krankenversicherung der Schweiz, weil sie fördert, was die Menschen in der Schweiz in Bewegung hält. So unterstützt Helsana den Breitensport beim Lausanne Marathon, beim Greifenseelauf oder beim Schweizer Frauenlauf. Dabei sind die Motivationen zu laufen individuell ganz unterschiedlich: Gegen den Stress, gegen die Uhr, für den klaren Kopf oder für die Abwehrkräfte. So unterschiedlich wie die Laufstrecken, denn Helsana unterstützt jeden Schritt. Und laufen kann man nicht nur bei den grossen Laufveranstaltungen, sondern täglich auf den über 120 Helsana Trails in der Schweiz.

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Verantwortlich bei Helsana: Simon Neuner (Leiter Corporate Branding); Barbara Zweifel (Sponsoring Managerin); Barbara Zwick (Corporate Branding). Verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp (Creative Direction); Sebastian Krayer (Art Direction); Lea Baldinger (Grafik); Beat Egger, Christian Stüdi (Text/Konzept); Audrey Isaak (Beratungsleitung); Angela van der Sman (Beratung); Bianca Jäger (DTP).
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Heute mit dabei: Wirz, Translation Probst, Franz & René, Aroma, Cactus und Agence Trio.

Wirz: Gute News von Watson

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Nach einer Agenturevaluation hat sich die revolutionäre Onlinezeitung Watson für WIRZ als Kommunikationspartner entschieden.
«Watson ist ein moderner Kunde, mit Mut und Elan und passt somit gut zu unserem motivierten Team.» freut sich Thomas Städeli, CEO der WIRZ Werbung. Erste Arbeiten werden bereits im Sommer zu sehen sein.

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Translation Probst neu Partner von Schweiz Tourismus

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Seit dem 1. Juli 2014 ist Translations-Probst Mitglied von Schweiz Tourismus. Von dieser Mitgliedschaft profitieren beide Seiten: Für Schweizer Touristiker sind treffsichere Texte essenziell, während der Übersetzungsdienstleister schon seit mehreren Jahren im Bereich Marketing und Tourismus tätig ist.

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Neues Tourismus-Mandat für Franz & René: Vaud Région

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Nach einem Pitch gewinnt die zweisprachige Agentur franz&rené das neue Mandat von Vaud Région (Region Waadt) für deren Winterkampagne. Die nationale Kampagne ist für drei Jahre vorgesehen und wird ab Ende Oktober 2014 zu entdecken sein.

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Aroma: Neuer Eventpartner für die BMW Group

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Die BMW (Schweiz) AG, die unter ihrem Dach namhafte Marken wie BMW, BMW Motorrad und MINI vereint, setzt für die nächsten drei Jahre auf Aroma als Kreativagentur und Partner für Eventlogistik. Die Agentur für dreidimensionale Kommunikation konnte sich im Rahmen einer Ausschreibung gegen mehrere Agenturen durchsetzen und hat bereits Aufträge für die BMW Group umgesetzt, unter anderem den Markenauftritt von Mini am Snowpenair auf der kleinen Scheidegg, das Mini Pool Festival in Winterthur oder ein BMW Sales Training.

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Cactus: Pitch-Gewinn um Webplattform Kulturvermittliung Ostschweiz

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Unter dem Namen «kklick – Kulturvermittlung Ostschweiz» schaffen die Kantone 
St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden und Thurgau erstmals eine gemeinsame Online-
Plattform zur Kulturförderung an Schulen. kklick bietet zahlreiche aktuelle Angebote aus allen Kultursparten und erleichtert den Austausch zwischen Lehrpersonen und Kulturschaffenden. Für die Realisation einer leistungsstarken Weblösung wurde vorgängig ein mehrstufiger Pitch durchgeführt, den neuwerk interactive und Cactus für sich entscheiden. Die erste Testphase ist für Herbst 2014 vorgesehen.

kklick

 


Easyjet landet bei Agence Trio

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Bitte anschnallen – der Start zu einer neuen Mandatsdestination erfolgt in wenigen Augenblicken. Nach dem erfolgreich gewonnenen Pitch wird Trio in Zukunft die nationale Kommunikation von easyJet pilotieren. Imagekampagnen und Destinationen: das Mandat verspricht höchste Flughöhen! Im Mittelpunkt werden die Hubs Genf und Basel stehen. Aber nicht nur – mit der Kommunikation angeflogen werden sollen auch die angrenzenden Länder. Auf dem Radar steht die «Generation easyJet» – und das verspricht spontane, innovative Botschaften. Das Ziel B2B wird dabei nicht auf dem Rollfeld zurückgelassen. Durch verschiedenste Aktionen soll auf die easyJet-Angebote für Business-Passagiere aufmerksam gemacht werden. Unsere Kreativ- und Strategie-Crew steckt bereits in den Vorbereitungen für die erste Phase der Kampagne … Diesen Sommer zu entdecken, schweizweit!

easyjet

Timo Kirez, neuer Kreativdirektor bei Trio

Mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung in verschiedenen Werbeagenturen, übernimmt Timo Kirez das Ruder des Kreativteams von Trio.

Aufgrund seines Werdegangs und seiner Persönlichkeit, wurde er nach einigen Monaten als Creative Conceptor bei Trio mit dem Posten des Kreativdirektors beauftragt. In dieser Funktion wird er das Kreationsteam der ältesten Schweizer Agentur grundlegend beeinflussen und lenken können. Seine Erfahrungen bei Jung von Matt Hamburg, McCann Erickson Genf/Zürch (wo er Charmain & Chief Creative Officer war) formten seine Vorstellungen von Kreativität und Leadership. Sein Motto: «Absolute Konzentration auf die Qualität der Ideen, und deren Umsetzung. Eine Atmosphäre schaffen, in der keiner Angst hat Fehler zu machen, sondern in der jeder Freude an seiner Arbeit hat.»

Migros-Werbelok unterwegs auf dem Schienennetz

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Allgemein

IAB veröffentlicht das 1×1 des Affiliate Marketings

Der Digital Marketing Fachverband Interactive Advertising Bureau (IAB) Switzerland stellt ab sofort ein Affiliate-Marketing-Glossar sowie einen Leitfaden für Advertiser zur Verfügung. Sie sollen als Einstiegshilfe in das Themenfeld dienen und für Transparenz und Know-how sorgen.

Erarbeitet wurden die Publikationen von der neu gegründeten Fokusgruppe Affiliate Marketing. Die Dokumente stehen auf der Website der IAB Switzerland zum freien Download bereit. Mit dem Affiliate-Marketing-Glossar und dem Advertiser-Leitfaden veröffentlicht die Fokusgruppe die ersten Arbeiten, welche in der Gruppe gemeinsam definiert und geschrieben wurden. Dadurch werden auch die Struktur und Besonderheiten des Schweizer Markts umfassenden dargestellt. Das Glossar beinhaltet eine einfache Übersicht und Erklärungen für alle verwendeten Fachbegriffe und vermittelt den Lesern eine klare Übersicht sowie das erforderliche Know-how für diesen Bereich.

Der Advertiser-Leitfaden bietet auf 24 Seiten eine klar strukturierte Anleitung und einen praxisorientierten Wegbegleiter für jetzige und künftige Kunden des Affiliate Marketings. Er erklärt die Grundlagen, liefert konkrete Hilfestellung für den Start eines Affiliate-Programms und geht auch auf diverse Problemstellungen ein.

Erste Publikationen der Fokusgruppe Affiliate Marketing

Die Fokusgruppe setzt sich ausschliesslich aus Experten und Branchenkennern zusammen, die den Markt durch ihr Engagement stärken und weiterentwickeln möchten. Zu ihnen zählen Vertreter von Kunden, Publishern, Netzwerken und Agenturen: Jael Grob (Conrad Electronic), Dominik Habermacher (Bagthis.ch), Immo Hütte (Tradedoubler), Urs Bühler (Zanox), Matteo Schürch (Affilinet), Lars Ketelsen (Tradetracker), Robert Thöne (Metapeople) und Kurt Schwendener, Leiter der Fokusgruppe (Adresult).

Adicto serviert frische Marke für das Werk 1

Was um 1900 in Gossau als Industriebau begann, wird 2014 zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum mit dem neuen Gastronomiebetrieb Werk 1. Die Agentur Adicto serviert die passende Marke dazu.

Keine fünf Gehminuten vom Bahnhof Gossau entfernt, befindet sich, im Wohn- und Industriegebiet der Stadt, ein ehrwürdiges Backsteingebäude. Früher mal die Happy Matratzenfabrik, hat sich das Haus zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum entwickelt. Neben der öffentlichen Stadtbibliothek Gossau, dem neuen Raiffeisen Unternehmerzentrum (RUZ) und diversen kleineren Unternehmen befindet sich auch das Restaurant Werk 1 im Gebäude.

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Der Gastronomiebetrieb hat im Juni 2014 seine Tore geöffnet und bietet neben dem besonderen Ambiente moderne Schweizer Küche, einen eigenen Weinkeller und grosse, helle Räumlichkeiten für Anlässe und Events. Dafür stehen auf 1’200 Quadratmetern neben dem Tages- und Speiserestaurant auch eine Raucherlounge, eine grosse Terrasse, ein Seminarraum mit 25 Sitzplätzen sowie ein Saal für 250 Personen zur Verfügung. Werk-1.ch

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Eine Marke

In Absprache mit dem Eigentümer und in enger Zusammenarbeit mit Pächter Thomas Breitenmoser verfolgte Adicto die Absicht, den markanten Industrie-Bau an der Fabrikstrasse 7 als Markenbild in die urbane Umgebung zu integrieren. In Anlehnung an den «Art Nouveau» wurde für den Markenauftritt des Restaurants sowie für die Signaletik des Gebäudes eine modernisierte Schrift entwickelt. Diese findet auch im Corporate Design des Gastronomiebetriebs seine Anwendung. Wer durch die Räumlichkeiten geht oder durch die Speisekarten blättert, stösst immer wieder auf die markante Markenschrift des Werk 1.

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Ein Mitglied der Genuss Union

Werk 1 gehört der Genuss Union an und setzt sich gezielt für langfristige Qualitätssicherung in der Ostschweizer Gastronomie ein. Die Genuss Union betreibt mit der «Henessenmühle» in Gossau bereits ein sehr bekanntes Restaurant in der Region. Das Dienstleistungsangebot der Genuss Union umfasst operative Geschäftsführung, Aus- und Weiterbildung, Coaching junger Unternehmen, Qualitätsmanagement sowie Marketing und Kommunikationstätigkeiten. Auch hier war Adicto für den kompletten Markenlaunch zuständig – von der Namensfindung über Markenstrategie und Positionierung bis zur gestalterischen Umsetzung.

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Watson baut Sales-Team aus

Vier neue Mitarbeiter stossen zum Newsportal Watson. Marco Honegger ist neu Head of Sales und Mitglied der Geschäftsleitung.

Watson baut seine Vermarktungsorganisation aus. Das Sales-Team wird in den kommenden Monaten gleich um vier neue Mitarbeiter erweitert:

Im Oktober starten Bruno Sigrist und Damian Fischer als Key Account Manager. Beide waren bisher in gleicher Funktion beim Newsnet tätig. Ebenfalls im Oktober tritt Pascal Rossier die Stelle als Sales Account Manager an. Er wechselt von Comparis zu Watson. Bereits Ende Juli stösst Florian Wanner als Sales Account Manager zum Team. Er ist zurzeit noch Mitglied des Verwaltungsrats des Watson-Herausgebers Fixxpunkt. Mit dem Wechsel ins Sales-Team gibt er diese Funktion auf. Die Nachfolge im VR ist noch offen.

Marco Honegger, bisher Digital Marketing Consultant, wird neu Head of Sales und Mitglied der Geschäftsleitung. Die Watson-Geschäftsleitung hat damit neu vier Mitglieder (neben Marco Honegger sind dies die bisherigen Hansi Voigt, Steven Goodman und Franz Ermel).
 

Neue Agentur mit Spezialität Crossmedia-PR

Neben klassischen Kommunikationsdisziplinen unterstützt und berät Martin Radtke Kommunikation Unternehmen bei der systematischen Verknüpfung und Vernetzung ihrer digitalen und gedruckten Kommunikation.

Viele Unternehmen nutzen soziale Plattformen für den Dialog mit ihren Kunden, Lieferanten und Stakeholdern. Doch zwischen den alten und neuen Kommunikationskanälen klafft vielerorts eine Lücke. «Gerade hier liegt viel Potenzial brach», sagt Martin Radtke. Wer die Kommunikationskanäle und -inhalte klug verknüpft, kann seine Kommunikation wirkungsvoller und vor allem effizienter gestalten. Martin Radtke Kommunikation unterstützt die Unternehmen mit Analysen, der Entwicklung der Kanalarchitektur bis hin zur Konzeption, Neuausrichtung und systematischen Vernetzung der verschiedenen Kommunikationskanäle. Die Agentur berät überdies Unternehmen in klassischen Kommunikationsdisziplinen wie Medienarbeit, interne Kommunikation, externe Kommunikation, Corporate Publishing etc.

Martin Radtke, 47, arbeitete bis Ende 2013 bei SBB Cargo. Dort baute er das Crossmedia- Team auf, entwickelte Crossmedia-Strategien für das Unternehmen und setzte diese um. Seine Masterthesis hat er 2014 zum Thema «Crossmedia-PR in der Unternehmens- kommunikation» verfasst. Vor seiner Tätigkeit bei der Güterbahn war Martin Radtke sowohl auf Unternehmens- wie auch auf Agenturseite in verschiedenen Unternehmen und Institutionen in leitenden Stellungen tätig, beispielsweise als Leiter Kommunikation der Baudirektion Kanton Zürich.

Martinradtke.ch
 

Neue Chefredaktorin bei Women in Business

Per 1. Juli 2014 hat die Zürcher Journalistin Yvonne Zurbrügg die Chefredaktion von Women in Business, dem Schweizer Wirtschaftsmagazin speziell für die Frau, übernommen und folgt somit auf Sabine Hauptmann, die das Unternehmen verlassen hat.

Die 29-jährige Yvonne Zurbrügg kann insgesamt bereits auf zehn erfolgreiche Jahre im Journalismus zurück blicken und hat unter anderem bei Gossweiler Media, NEWS von Tages-Anzeiger und bei der Pendlerzeitung 20 Minuten gearbeitet. Zuletzt zeichnete sie als Stv. Unterhaltungschefin und Leiterin des Ressorts «Menschen» bei der Schweizer Illustrierten verantwortlich. Anfang Jahr wurden ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet: Die Zeitschrift Schweizer Journalist wählte Yvonne Zurbrügg, die ursprünglich aus dem Berner Oberland stammt, in die Top 5 der Schweizer Nachwuchsjournalisten.

«Wir sind stolz, dass wir mit Yvonne Zurbrügg eine versierte Journalistin und erfahrene Redaktionsleiterin für die Führung von Women in Business gewinnen konnten. Gemeinsam wollen wir das Magazin und die dazugehörige Talk-Reihe in den nächsten Monaten noch stärker im Markt positionieren und an der ein oder anderen Stelle konzeptionell verbessern», sagt Verleger Daniel Kaczynski. Die erste Ausgabe unter der Leitung von Yvonne Zurbrügg erscheint im September.
 

Zu guter Letzt: Wenn Apps mehr Probleme schaffen, als sie lösen

Auf der Suche nach der nächsten Super-Geschäftsidee treibt die Start-up-Szene an der amerikanischen Westküste immer sonderbarere Blüten. Letzte Woche ist Reservation Hop auf den Plan getreten und hat gleich für einige Irritation gesorgt.

Dort wie hier ist es schwierig, bei den angesagten Restaurants, zumal kurzfristig, einen Tisch zu reservieren. Die Killer-Lösung von Reservation Hop: Das Unternehmen macht bei populären Stätten selber Reservationen und verkauft diese meistbietend. Nach der Bezahlung erfährt der Käufer den Namen, unter dem die Reservation getätigt wurde. Findet sich kein Käufer, annulliert das Unternehmen selber die Reservation rechtzeitig, so dass beim Wirt kein Schaden entsteht.

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Da zum amerikanischen Nationalfeiertag am 4. Juli Nachrichtenflaute herrschte, fiel der Start von Reservation Hop besonders auf – allerdings hagelte es auf Twitter und im Web vor allem negative, mitunter gar feindselige Kommentare. Start-ups müssen schnell reagieren können, wenn die Geschäftsidee nicht ankommt. Lautete das Motto letzte Woche noch: «Wir machen Reservierungen in den angesagtesten Restaurants im Voraus, damit sie nicht müssen», heisst es jetzt: «Kaufen und verkaufen Sie Reservierungen in den angesagtesten Restaurants» – nicht mehr das Unternehmen, sondern das Publikum soll nun seine nicht mehr benötigten Reservationen über die Site verhökern können.

Damit reiht sich Reservation Hop allerdings in einer Reihe ähnlicher Apps ein, mit denen Wirte kurzfristig freie Plätze sollen füllen können. Das Klima für solcherlei Geschäftsideen ist in San Francisco besonders ungünstig, seit Ende Juli der Römer Paolo Dobrowolny die Monkeyparking-App lanciert hatte. Wer einen Parkplatz freigibt, soll diesen kurz zuvor gegen Gutes Geld an den Nach-Parker verkaufen können. Und wer dringend eine Bleibe für die eigenen vier Räder sucht, kann über die App Angebote veröffentlichen. Geolokalisierung über die in Smartphones eingebauten GPS-Empfänger macht derlei Spielereien möglich.

Während erste Tests in Rom offenbar unauffällig verliefen, rief die App in San Francisco nicht nur den Unmut des Publikums, sondern auch der Politik hervor. Die Stadt räumte eine Frist bis am 11. Juli ein, damit die App, die mit öffentlichen Gütern Geld verdienen will, vom Markt verschwindet. Beide Apps reagieren auf Probleme, die es so bei uns auch gibt. Man kann also gespannt sein, wann Nachahmerprodukte bei uns an den Start gehen werden – und wie sie beim hiesigen Publikum aufgenommen werden.

Christoph J. Walther

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