Wirz kreiert neuen Schadenprotokoll-Fernsehspot

Wirz hat einen neuen Schadenprotokoll-Fernsehspot für Die Mobiliar realisiert und zeigt: Auch am schönsten Tag im Leben kann etwas schief gehen.

Der neue TV-Spot der Mobiliar spielt an einer Hochzeit. Die Protagonisten sind nebst Braut und Bräutigam der technikaffine Bruder der Braut und eine Hightech-Drohne. Die Drohne soll das Hochzeitsvideo mit imposanten Luftaufnahmen bereichern. Allerdings hätte sich der selbst ernannte Hochzeitsfilmer nicht träumen lassen, wie spektakulär die Aufnahmen am Ende tatsächlich werden sollten. Marianne Sterchi, Projektleiterin Werbung bei der Mobiliar, verrät nur soviel: «Ein Teil der Hochzeitsgeschenke für das Brautpaar wird wohl von der Schadensabteilung der Mobiliar bezahlt werden müssen. Natürlich wie immer rasch und unkompliziert.»

//www.youtube.com/watch?v=qNPcUtSRUuE

Verantwortlich bei Die Mobiliar: Christoph Ott (Leiter Werbung & CI/CD), Marianne Sterchi (Projektleiterin Werbung). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Fernando Perez (ECD); Niels Schäfer, Simon Smit, Grit Wolany, Torsten Maas (Kreation); Urs Hirschi, Stefan Schmid, Lorena Ladner (Beratung). Filmproduktion: Stories; Tobias Fueter (Regie); Yves Bollag (Produktion); Filip Zumbrunn (Kamera), Fabian Sturzenegger (Sound Design & Mix), Sprecheraufnahmen (Jingle Jungle), Color Grading (Fabian Kimoto).
 

Zu guter Letzt: Ölbohrung im Legoland

Greenpeace nimmt mit einer wunderbaren Kampagne den Shell-Werbedeal von Lego ins Visier.

Die Kooperation von Lego und Shell existiert seit Jahrzehnten. Wer als Kind mit Lego spielte, kam um die Shell-Tankstelle nicht herum. Unzählige Produkte sind mit der gelben Muschel des Öl-Giganten versehen. Das Shell-Logo verleiht dem Spielzeug nicht nur eine Portion Realität, sondern brennt sich vor allem in aller Ruhe in die Köpfe der kleinen (und grossen) Kinder. In einem positiven Kontext.

shell-lego
Quelle

Nicht gut, findet Greenpeace. Lego sei ein Teil der sorgfältig durchdachten Shell-Strategie, sich mit positiven Werten assoziieren zu lassen. Dabei ist die Weste ausserhalb der Lego-Kiste alles andere als sauber: Bereits Mitte der 90er Jahre geriet der Konzern ins Visier der Öffentlichkeit, als er Brent Star, einen schwimmenden Öltank, kurzerhand im Meer entsorgen wollte. In Nigeria fördert Shell seit Jahrzehnten Erdöl mit – mit katastrophalen Folgen für die Menschen und die Umwelt. Nun will der Multi in der Artikis nach Öl bohren. Und das ist hochriskant für Umwelt und Klima. «Die Klimaveränderung ist eine enorme Bedrohung, die alle Kinder weltweit betrifft. Shell benutzt die Magie von Lego um seine eigene Rolle dabei zu vertuschen. Die Firma nutzt Kinder aus und baut damit eine lebenslange Loyalität mit dem Konzern auf», sagt Ian Druff von Greenpeace in England.

Mit einem viralen Spot macht Greenpeace auf die Problematik aufmerksam und fordert Lego auf, die Zusammenarbeit mit Shell zu beenden. Kernstück der Kampagne ist eine wunderbare Coverversion des nervenden «Lego – The Movie»-Titelsongs «Everything is awesome»:

//www.youtube.com/watch?v=vx5n21zHPm8

Und wenn eben nicht alles so awesome ist, klingt das so:

//www.youtube.com/watch?v=qhbliUq0_r4

Der virale Effekt bleibt nicht aus: In zwei Tagen hat der Clip bereits über 2,5 Millionen Klicks generiert. Das Video stösst nicht nur auf Gegenliebe, sondern löste in den Kommentarspalten rege Diskussionen und nicht selten Kritik aus. Man spricht darüber. Kurz: Mission erfüllt.

via Adweek.com / Thomas Häusermann

ADC Schweiz sucht neu auch strategische Planer

Der Art Directors Club Schweiz sucht führende Kreative. Neu können sich auch strategische Planer um eine ordentliche Mitgliedschaft bewerben.

Der ADC Schweiz sucht herausragende kreative Persönlichkeiten aus den Bereichen Art Direction, Text, Digitale Medien, Design, Editorial, Film, Fotografie, Illustration, Musik und Ton, Direktmarketing, Promotion und Media, die aktives Mitglied werden möchten. Neu können sich auch strategische Planer um eine ordentliche Mitgliedschaft bewerben. Mit diesem Schritt will der ADC Schweiz die Unverzichtbarkeit des Plannings im kreativen Prozess unterstreichen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Kandidaten müssen über einen längeren Zeitraum einen substantiellen Beitrag zu mehreren vom ADC Schweiz oder anderen anerkannten Wettbewerben geleistet haben oder in anderer Weise im Umfeld der kreativen Kommunikation Hervorragendes geleistet haben. Die Kandidaten müssen das Schweizer Bürgerrecht oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.

Über Neuaufnahmen befindet eine Aufnahmekommission, die aus dem Vorstand und fünf aktiven Mitgliedern des Clubs besteht. Die Kommission prüft am 30. Oktober 2014 die Aufnahmegesuche und entscheidet, welche Kandidaten am 10. November 2014 zum Gespräch eingeladen werden. Die Aufnahmekommission setzt sich dieses Jahr wie folgt zusammen: Frank Bodin, Remy Fabrikant, Alexander Jaggy, Nadine Geissbühler, Markus Gut, Philipp Skrabal, Peter Brönnimann, Martin Spillmann, Diana Wick, Michael Hinderling, Christian Bobst, Matthias Freuler, Livio Dainese.

Um die Gesuche zu prüfen, müssen folgende Unterlagen bis am 22. Oktober 2014 in der Geschäftsstelle an der Zentralstrasse 18, 8003 Zürich, vorliegen:

• Portfolio im A4-Format
• DVD oder USB für Video/Audio-Formate (Film, Radio, Digital, Casefilme)

Der ADC Schweiz ist die Vereinigung der führenden Kreativen der Kommunikationswirtschaft. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Qualität der kreativen Kommunikation zu verbessern, indem er diese alljährlich juriert und publiziert. Der ADC Schweiz wurde 1976 gegründet und hat zur Zeit 140 Mitglieder.

Franz & René: Advertorials für die Bank CIC

Nach einem Pitch gewinnt Franz & René das Mandat für die Kreation einer Advertorials-Serie für die Bank CIC. Konzipiert in Form von Interviews von verschiedenen Persönlichkeiten der Bank CIC, präsentieren sich die Advertorials wie richtige Artikel.

Mittels Illustrationen werden die Werte und Kompetenzen der Bank hervorgehoben. Eine Serie von sechs Advertorials, welches ein jedes eine eigens kreierte Illustration enthält, wurde kreiert und im AGEFI veröffentlicht. Ein Teaser auf der Titelseite, der das Thema und die Seite des Interviews erwähnt, ermöglicht die Aufmerksamkeit der Leser auf den Artikel zu lenken.

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Verantwortlich bei Banque CIC Schweiz: Sébastien Comment und Fabiana Rotundo. Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Marco de Albuquerque (Junior AD). Illustrationen: Jared Muralt, Black Yard. Interviews: Daniel Herrera, Yjoo.

Der Bund: Artur K. Vogel gibt Chefredaktion ab

Artur K. Vogel hat sich entschieden, die Chefredaktion Der Bund per Ende 2014 abzugeben. Nach acht Jahren als Bund-Chefredaktor möchte sich Vogel wieder vermehrt dem Schreiben, seiner Tätigkeit als Autor von Büchern sowie dem Reisejournalismus widmen.

Der 61-jährige Luzerner leitet den Bund seit Januar 2007. In den vergangenen siebeneinhalb Jahren leistete Artur K. Vogel einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen Kooperation von Bund und Tages-Anzeiger innerhalb der Mediengruppe Tamedia. Er etablierte den Bund als zweite Stimme im vollständigen publizistischen Wettbewerb mit der BZ Berner Zeitung und trug zur Fortführung des Berner Modells mit zwei unabhängigen Tageszeitungen bei.

Artur K. Vogel arbeitete bereits während seines Studiums der Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich als freier Mitarbeiter für die Luzerner Neuesten Nachrichten. Nach dem er während 20 Jahren in verschiedenen Funktionen für den Tages-Anzeiger tätig gewesen war, schrieb Vogel später unter anderem für das Nachrichtenmagazin Facts, die Weltwoche, das Schweizer Radio DRS sowie für die Aargauer Zeitung. Über die Nachfolge von Artur K. Vogel als Chefredaktor wird laut Mitteilung zu gegebener Zeit informiert.

Bild: Keystone

FCB Zürich inszeniert grosses «Rasentheater»

Die besten Schauspieler findet man mitunter auf dem Fussballplatz. Deshalb analysiert das Theater Rigiblick in seinem neuesten Theaterstück die Spiele der Weltmeisterschaft in Brasilien nach schauspielerischen Kriterien.

Für alle, die nicht live bei diesem Event dabei sein konnten, gibt es die Highlights von der Studiobühne jetzt als Video – inklusive Moderator Jann Billet (Daniel Rohr) und der beiden «Theaterexperten» Thierry Grass (Walter Andreas Müller) und Zlatan Yukan (David Bröckelmann).

Die Idee, das Theaterstück selbst und das Video entstanden in enger Zusammenarbeit mit der Agentur FCB Zürich. «Es war unser Ziel, ein Konzept zu finden, welches das Theater in Zeiten der absoluten Fussballeuphorie ins Gespräch bringt», erläutert Theaterleiter Daniel Rohr den Hintergrund zur Entstehung des «Rasentheaters». Und da vermutlich jeder Fan einen Fussballer schon einmal als Schauspieler bezeichnet hat, dürfte die Inszenierung, die konsequent Parallelen zwischen Fussball und Schauspiel herstellt, den Nerv vieler Zuschauer treffen.

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Genau wie im echten Sporttalk geht es auch auf der Bühne hoch her: So wird unter anderem das Flugkopfballtor von Robin van Persie diskutiert wie auch der Biss von Suárez oder die Rote Karte für Pepe nach seinem Foul gegen Thomas Müller. Äusserst gewissenhaft untersuchen die «Theaterexperten» die schauspielerischen Qualitäten der jeweiligen Akteure – und weisen zugleich auf mögliches Optimierungspotenzial hin. Die Vorschläge zur Verbesserung der Darstellung spielen die Schauspielprofis dann in einigen Szenen höchstpersönlich vor.

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Verantwortlich bei Theater Rigiblick: Daniel Rohr (Theaterleiter, Schauspieler), Walter Andreas Müller, David Bröckelmann (Schauspieler). Verantwortlich bei FCB Zürich: Cornelia Harder (CEO), Dennis Lück (ECD), Flavio Meroni (Senior Art Director/Deputy ECD), Sören Schröder (Head of Copy/Concept), Mateo Saccetti (Text), Elgee Wee (CG Artist), Cinthia Stettler (Art Direction); Filmproduktion: WirzFraefelPaal. Sounddesign: Tonstudios Z (pd).

 

TV24 startet mit Live-Sportübertragungen

TV24 erweitert das Programmangebot und startet kommende Woche mit ersten Live-Sportübertragungen. Am 15. Juli 2014 sendet der Schweizer TV-Sender als nationaler Host Broadcaster live vom Spitzen Leichtathletik Luzern.

Durch die Veranstaltung führt die versierte Sportmoderatorin Janine Geigele. Am 9. und 10. August 2014 überträgt TV24 das internationale Beachvolleyball Turnier «Beachmania» aus Biel.

Spitzen Leichtathletik Luzern ist das drittgrösste Leichtathletikmeeting der Schweiz und findet im Stadion Allmend in Luzern statt. 200 Schweizer Athletinnen und Athleten nehmen daran teil. Weitere 150 Sportler aus rund 40 Ländern sind eingeladen. Diese messen sich in den Disziplinen Kugelstossen, Speerwerfen, Hürdenlaufen, Weit- und Hochsprung sowie in verschiedenen Laufdisziplinen. Die fünffache Weitsprung-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Brittney Reese (28, USA) führt das internationale Feld an. Als nationales Aushängeschild wird die Stabhochspringerin Nicole Büchler (30), Nummer neun der letztjährigen europäischen Bestenliste, teilnehmen.

Erstmals seit langem wird mit der «Beachmania» wieder ein Turnier der CEV Beach Volleyball European Championship Series, der höchstdotierten Beachtour des europäischen Volleyballverbandes CEV, in der Schweiz ausgetragen. So zeichnet sich bereits jetzt ein sehr starkes Starterfeld mit den aktuellen Europameistern Herrera/Gavira (ESP) als absolutes Topteam ab. Neben den besten Teams aus ganz Europa wird in Biel auch die Schweizer Beachvolleyball-Elite vollständig am Start sein.

Motor-Presse: Fahrerwechsel in Volketswil

Vier Jahre nach seinem Start als Chefredaktor der Auto-Illustrierten beendet Ulrich Safferling seine Tätigkeit bei der Motor- Presse Schweiz und übergibt das Lenkrad an seinen derzeitigen Stellvertreter Andreas Faust.

Reto Feurer, Geschäftsführer Motor-Presse Schweiz, bedankte sich für den engagierten und nachhaltigen Einsatz bei der Neugestaltung und Entwicklung der Auto-Illustrierten in den vergangenen Jahren und bedauert den Abgang des 50- jährigen Journalisten. «Mit Ulrich Safferling verlieren wir eine Persönlichkeit, die der Auto-Illustrierten wichtigste Impulse gegeben hat. Unter seiner Leitung wurde das Magazin neu aufgestellt, die Online-Präsenz verbessert und last, but not least mit der auto-illustrierte Klassik ein neuer und starker Motor-Presse-Titel erfolgreich im Schweizer Markt platziert.»

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Ulrich Safferling

Bereits zum 1. August 2014 übernimmt Andreas Faust die Chefredaktion. Ulrich Safferling bleibt als Chefredaktor Auto-Illustrierte Klassik noch bis 31. Oktober bei der Motor-Presse, bevor er eine neue Führungsaufgabe in München übernimmt. Bis dahin wird er Andreas Faust in der Chefredaktion der Auto-Illustrierte beratend zur Seite stehen.
 

Billag treibt bis 2017 weiterhin Gebühren ein

Wer einen Radio- oder Fernsehanschluss besitzt, wird bis im Jahr 2017 weiterhin mindestens einmal im Jahr Post von der Billag erhalten. Die Inkassostelle bleibt so lange für das Eintreiben der Abgabe verantwortlich, bis ein neues System in Kraft tritt.

Derzeit streiten sich National- und Ständerat darüber, wer künftig Radio- und TV-Gebühren zahlen muss. Der Ständerat möchte, dass künftig jeder Haushalt und jedes Unternehmen für die Gebühren aufkommen muss, der Nationalrat hat sich für Ausnahmen ausgesprochen. Es zeichnet sich noch keine Einigung ab. Am Donnerstag teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) mit, dass die Billag bis zum Inkrafttreten eines neuen Abgabesystems Inkassostelle für die Radio- und Fernsehempfangsgebühren bleibe. Eine öffentliche Neuausschreibung für das Inkasso erfolge, sobald die Modalitäten des neuen Systems feststünden.

Der Vertrag zwischen dem Uvek und der Billag, der Ende 2014 ausgelaufen wäre, wurde nun bis 2017 verlängert. Zu diesem Zeitpunkt wird voraussichtlich das neue Abgabesystem in Kraft treten. Es sei sinnvoll, das Mandat bei der Billag zu belassen, hiess es. Bei einer Neuvergabe Mandats für lediglich drei Jahre könnten andere Unternehmen diese Aufgabe angesichts des Aufwands und der Amortisationskosten für Infrastruktur, Informatik und Personal nicht rentabel wahrnehmen.

Da die Vertragsverlängerung ein blosser Zusatz zum bisherigen Vertrag ist, erfolgt sie als freihändige Vergabe, wie sie die Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen zulässt. Hingegen wird das Mandat der künftigen Inkassostelle auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens eines neuen Abgabesystems hin öffentlich ausgeschrieben. (SDA)

Deutschschweizer sitzen täglich rund zwei Stunden vor dem Fernseher

Fernsehen bleibt eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigung der Schweizer. Im ersten Halbjahr 2014 schauten durchschnittlich täglich 65 Prozent in der Deutschschweiz fern. Die tägliche Nutzungszeit betrug 130,6 Minuten. Beliebt war auch die zeitversetzte Nutzung.

In den anderen Landesteilen waren Reichweite und Nutzungsdauer höher: In der Suisse romande lagen sie bei 66,4 Prozent und 146,3 Minuten, in der Svizzera italiana 74,3 Prozent und 185,8 Minuten. Dies zeigen die am Donnerstag veröffentlichten Nutzungsdaten von Mediapulse und Publica Data zum ersten Halbjahr 2014 und ein Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2013. In der Deutschschweiz nahmen Reichweite und Nutzungsdauer im Vergleich zum 1. Semester 2013 tendenziell ab, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Situation in der Suisse romande sei relativ stabil, in der Svizzera italiana wurde eine Zunahme beobachtet.

Zeitversetzte Nutzung im Trend

Im ersten Halbjahr 2014 wurden in der Deutschschweiz 6,2 Prozent der Fernsehminuten zeitversetzt konsumiert, in der Westschweiz 8 Prozent und im Tessin 5,6 Prozent. Bei der Altersgruppe der 15- bis 49-Jährigen stieg der Wert in der Suisse romande auf 11,5 Prozent. Mediapulse und Publica Data messen und vermarkten in der Schweiz die offiziellen Fernseheinschaltquoten. Die täglichen Daten aus dem Fernsehmesssystem (Mediapulse Fernsehpanel) werden von den Fernsehsendern für die Programmoptimierung und von der Werbewirtschaft für den zielgruppengerechten Verkauf von Werbespots verwendet. Seit 2013 erfasst die Messung neben dem Live-Fernsehen auch die zeitversetzte Nutzung von Fernsehsendungen bis zu sieben Tage nach der Erstausstrahlung. Gemessen wird die Fernsehnutzung auf Fernsehgeräten, Desktop-Computern und Laptops. (SDA)

Bild: Keystone

«Sternstunden»: Neuerungen zum Jubiläum

Die Sendereihe «Sternstunden» mit ihren drei Formaten «Sternstunde Religion», «Sternstunde Philosophie» und «Sternstunde Kunst» feiert Ende August ihr 20-jähriges Bestehen. Die Redaktion nimmt dieses Jubiläum zum Anlass für einige Neuerungen.

Diese treten mit der Sendung vom 31. August 2014 in Kraft. Die TV-Gottesdienste laufen neu unter eigenem Etikett und nicht mehr innerhalb des Labels «Sternstunde Religion». Damit wird die Trennung zwischen rein redaktionell verantworteten Sendungen («Sternstunde Religion») und Sendungen, die in Kooperation mit den Kirchen entstehen (Gottesdienste, «Wort zum Sonntag»), für das Publikum deutlicher erkennbar. Darüber hinaus wird bei den «Sternstunden»-Sendungen künftig auf die Ansagen und Zwischenmoderationen verzichtet. Bernard Senn wird nicht mehr als Moderator von «Sternstunden» auftreten und konzentriert sich wieder ganz auf seine Arbeit beim Radio. Neu werden die Gesprächsleiterinnen und Gesprächsleiter das Publikum selber begrüssen, ihre Themen und Gäste selber vorstellen.

Redaktionsleiterin Judith Hardegger: «Bernard Senn hat die ‚Sternstunden‘ mitgeprägt. Ohne ihn wäre die Sendung nicht, was sie heute ist. Ich danke ihm für seine professionelle und sehr gewissenhafte Arbeit, aber auch für die vielen anregenden Gespräche in der Sendung und im Kollegenkreis.»

Bei der Gesprächsleitung gibt es folgende Änderungen: Norbert Bischofberger, bisher einer der Gesprächsleiter von «Sternstunde Philosophie», wechselt zur «Sternstunde Religion». Der promovierte Theologe übernimmt die Gesprächstermine von Judith Hardegger, die sich ganz ihrer Aufgabe als Redaktionsleiterin von «Sternstunden» widmen will. Katja Gentinetta moderiert die «Sternstunde Philosophie» auf eigenen Wunsch noch bis Ende Jahr, um sich dann voll ihrer unternehmerischen Tätigkeit zu widmen.

Judith Hardegger: «Ich freue mich, dass mit Norbert Bischofberger ein so erfahrener und fachkundiger Gesprächsleiter die Religionsgespräche übernimmt. Und Katja Gentinetta danke ich von Herzen für ihr grosses Engagement und ihre klugen Philosophie-Gespräche.»

Scholz & Friends gestaltet neuen FCB-Auftritt

Relaunch der Website des FC Basel 1893: Scholz & Friends gestaltete den neuen Online-Auftritt des Schweizermeisters.

Ein Fussballclub der europäischen Spitzenklasse produziert mehr relevanten Content als manches Parlament oder Showformat. Und das für eine begeisterte Zielgruppe. Das hat sich der FC Basel 1893 beim Redesign der Website zu Herzen genommen: Sie liefert aktuell, übersichtlich und umfassend Inhalte aus sämtlichen Bereichen des Clubs, die für die vielen Fans interessant sind. Ob Text oder Statistik, ob Video oder Foto. Die fussballtypische Mischung aus Unterhaltung, Informationen und Emotionen wird visuell in einem lebendigen Magazin-Stil präsentiert. Inhaltlich schnell, klar und kraftvoll im Auftritt, flexibel weil responsiv – eben so, wie die Fans sich das Spiel auch auf dem Platz wünschen. Der von Yoo Applications technisch konzipierte und umgesetzte Relaunch ist der nächste Schritt im Rahmen der Überarbeitung von Corporate Design und Corporate Identity des Clubs durch Scholz & Friends.

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Verantwortlich bei FC Basel 1893: Remo Meister (Leiter Corporate Communications). Verantwortlich bei Scholz & Friends: Manuela Miksa, Martina Miani, Lorenzo Müller, Gregor Fitz, Lukas Frei (Kreation); Martin Samsel, Holger Schicke (Beratung). Programmierung: YooApplications: Sebastian Westhues (Head of Web & Mobile Services), Laurin Stoll (Managing Director).

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