Roger Brunner wird Wallis-Korrespondent

Der neue Walliser TV-Inlandkorrespondent heisst Roger Brunner. Er nimmt seine Tätigkeit bei Schweizer Radio und Fernsehen im November 2014 auf.

Nach der Einführung in Zürich beginnt er Mitte 2015 in Brig und ersetzt die beiden Korrespondentinnen Silvia Graber und Ruth Seeholzer, die bei SRF neue Aufgaben übernehmen. Der 42-jährige Roger Brunner besuchte im Raum Brig die Schulen und war zuerst in der Versicherungsbranche tätig, unter anderem auch in Genf und Zürich. Beim Walliser Boten stieg er 2002 in den Journalismus ein. Seit 2009 ist er bei Canal9 als stellvertretender Chefredaktor Wallis und Leiter der Oberwalliser Redaktion tätig. Dort realisiert er unter anderem VJ-Berichte, moderiert aber auch und leitet politische Diskussionen. Roger Brunner: «Nachdem ich viele Jahre aus der Region, für die Region berichtet habe, freue ich mich nun auf die neue Herausforderung, aus dem Wallis für die Schweiz berichten zu dürfen.»

Serranetga: Unterwasser-Selfies für Samsung

Eines der wohl beeindruckendsten Features des Samsung Galaxy S5 ist die Wasserresistenz nach IP67 Norm. Um diese unter Beweis zu stellen, liess sich die Zürcher Agentur Serranetga etwas Besonderes einfallen.

Kürzlich erlebten Passanten am Zürcher Seebecken eine feuchte Überraschung. Während sie die Sonne genossen, erschien aus heiterem Himmel ein Taucher an der Seeoberfläche und drückte ahnungslosen Passanten ein klingelndes Galaxy S5 in die Hand. «Telefon für Sie…» Um das Smartphone behalten zu dürfen, mussten die Auserwählten beweisen, dass sie genauso wasserresistent sind wie das neue Galaxy S5 und in den eiskalten Zürichsee springen – vor den Augen aller Passanten, dokumentiert von fünf versteckten Kameras.

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Das aus der Aktion hervor gegangene Video «Samsung Galaxy S5 Challenge: #UnderwaterSelfie» hat in einer Woche über 350'000 Klicks auf Youtube gesammelt. Er ist Teil der Galaxy S5 Launchkampagne «Samsung First Touch», die ebenfalls von Serranetga entwickelt wurde.

//www.youtube.com/watch?v=3Cb56vQp6ck

Verantwortlich bei Samsung: Alexander Tschobokdji (Head of Marketing Switzerland), Anja Olsson (Head of Marcom), Jennifer Rimann (Marcom Specialist), Adrian Iten (Digital Marketing Manager), Jelena Noll (Digital Marketing Specialist). Verantwortlich bei Serranetga: Florian Beck (Creative Direction), Mitch Bekk (AD/Regie), Leoni Klump (Text), Julia Miller (Screendesign), Nicolas Hostettler (Beratung), Maurizio Rugghia (Managing Director), Cheese & Chocolate Film SA (Kamera/Ton).

Zu guter Letzt: Blick in die Twitter-Kristallkugel

Nach dem WM-Endspiel sorgte auf Twitter ein Account namens «Fifa Corruption» für Furrore: Der Autor schien den Verlauf des Spiels bereits im Vorfeld sehr genau gekannt zu haben.

Der Ruf der Fifa ist bekanntlich nicht der Allerbeste. Immer wieder wird der globale Fussballverband mit Themen wie Korruption und Bestechung in Verbindung gebracht. Wirklich aufpolieren vermochte das ramponierte Image auch die eben zu Ende gegangene Weltmeisterschaft in Brasilien nicht. Besonders im ersten Teil des Turniers sorgten die teils schwer nachvollziehbaren Schiedsrichter-Entscheide für Spekulationen und Verschwörungstheorien. Eigentlich schade, denn nebenbei wurde sehr unterhaltsamer Fussball gespielt.

Der Nährboden für Fifa-Kritik scheint also fruchtbarer denn je. So stiess nach dem Finale vom Sonntag der Twitter-Account «Fifa Corruption» @FifNdhs auf offene Social-Media-Ohren. Die Tweets wurden vor Spielbeginn verfasst, gaben aber den Verlauf des Endspiels treffend wieder. Götze wird treffen, in der zweiten Hälfte der Verlängerung wird ein Tor fallen, Deutschland wird nach Verlängerung 1:0 siegen… der Beweis für die Korruptheit der Fifa, so der erste Tweet.

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Zumindest im ersten Moment schien der Autor für reichlich Verwirrung zu sorgen – wurden doch die «Prognosen» bis zu 76'000 mal retweetet. Das verwundert wenig: Die Idee war simpel, aber clever inszeniert. So clever, dass sie erst von einem Inder namens @sureshnakhua mit einem Screenshot aufgelöst werden musste, um (die meisten) Leute vom Schwindel zu überzeugen. Demnach wurden im Vorfeld Tweets zu möglichen Spielausgängen und Torschützen verfasst. Die falschen wurden nach dem Spiel gelöscht – fertig der Hokus Pokus. Netter Versuch. Es sieht jedoch aus, als dürften die Deutschen ihren wertvollen vierten Stern doch behalten. (hae)

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Notch Interactive: Zurich Sessions in Szene gesetzt

Die Zurich Sessions sind eine von Sänger und Musiker Peter Baumgartner ins Leben gerufene Plattform für einzigartige Musikerlebnisse. Notch Interactive hat die Zurich Sessions mit einer zeitgemässen, modernen Website in Szene gesetzt.

Die Zurich Sessions sind ein musikalisches Get-Together von nationalen und internationalen Top- Musikern. Bulldogfish Productions ist die Produktionsfirma hinter den Zurich Sessions sowie das Label für die weltweite Vermarktung der multimedialen Inhalte. Die erste Zurich Session unter dem Titel «Peter Baumgartner & Friends» fand im Dezember 2013 in den 571 Recording Studios statt. Neben bekannten Schweizer Produzenten und Musiker haben an der Session auch die beiden internationalen Top-Acts Tony Cedras und Vincent Nguini teilgenommen. Beide sind langjährige Mitmusiker von Paul Simon, welche auf Studioaufnahmen und live Performances wie zum Beispiel «Graceland» und auf seinem neusten Werk «So Beautiful Or So What» zu hören sind.

Notch Interactive hat die Zurich Sessions mit einer grosszügigen, modernen, responsive Website inszeniert. Die Website dient als zentrale Plattform für bisherige und zukünftige Happenings und lässt die Zuschauer auf spannende und emotionale Weise hinter die Kulissen der musikalischen Events blicken und multimediale Inhalte konsumieren.

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Während der ersten Session entstand die Single-Auskopplung «Call My Name», zu der Notch Interactive das Cover-Artwork gestaltete und die Session mit einem Videoclip dokumentierte. Im gleichen Zug hat Notch Interactive die Website und das Logo für die Produktionsfirma Bulldogfish Productions geschaffen. Die neuen Web-Auftritte kommen auch in Musiker-Kreisen sehr gut an und haben laut Mitteilung bereits für zahlreiche Komplimente aus der Szene gesorgt.

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Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein, Martin Stauch (Art Direction), Martin Pfeiffer (Producing Direction), David Elmiger (Text), Alain Aebersold, Simon Thurnheer (Design), Jana Fuchs, Michael Zwicky, Marco Giaquinto (Beratung), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Sebastian Manger, Jonas Huber, Diego Morales (Technik).
 

KSP gratuliert der Schweiz zum Weltmeistertitel

Dank KSP und Myclimate hat nun auch die Schweiz einen Stern auf dem Trikot. Ein weiteres Sujet kommt in Deutschland zum Einsatz.

Aktiver nachhaltiger Klimaschutz ist das Kernanliegen von Myclimate. Wenn wie bei der Weltmeisterschaft Nationen aufeinander treffen, interessiert sich der führende Anbieter von freiwilligen Kompensationsmassnahmen deshalb nicht nur für den Fussball, sondern eben auch fürs Klima. Zusammen mit den Kreativen von KSP wurden zwei Motive entwickelt, die sofort nach dem grossen Turnier in Brasilien zum Einsatz kommen. Einfach und überraschend zeigen sie diese alternative Sichtweise der Klimastiftung.

Mit dem ersten Motiv wird überraschend der Schweiz zum Weltmeistertitel gratuliert. Denn von allen teilnehmenden Nationen weist das Alpenland das beste Verhältnis zwischen CO2-Ausstoss und Bruttoinlandprodukt auf. Sauber und produktiv bekommt also einen Stern. Alle Zahlen und die Studie dazu finden sich auf Grist.org

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Mit dem zweiten Motiv weist Myclimate darauf hin, dass fehlender Klimaschutz auch das Land des Weltmeisters bedroht. Ganz nach dem Grundsatz «Vermeiden, reduzieren und kompensieren» bietet Myclimate Lösungen, dass die Welt noch viele weitere schöne Weltmeistertitel erleben kann.

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Die Motive sind ab heute in der Schweizer Tagespresse und in Deutschland zu sehen.

Verantwortlich bei Myclimate: René Estermann (Geschäftsführer); Kathrin Dellantonio (Bereichsleiterin Marketing & Sales); Andrea Altorfer (Stv. Bereichsleiterin Sales & Marketing); Kai Landwehr (Projektleiter Marketing). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Benny Goldstein, Samuel Knaus (Creative Direction); Kevin Zysset (Grafik); Dany Kielholz, Jolanda Heller (Beratung); Jonathan Heyer (Fotos); Pixelpolish (Bildbearbeitung).
 

Publigroupe-VR empfiehlt Verkauf an Swisscom

Der Verwaltungsrat von Publigroupe empfiehlt in seinem am Montag publizierten Bericht den Aktionären, das öffentliche Kaufangebot der Swisscom von 214 Franken je Aktie anzunehmen, wie bereits am 17. Juni 2014 kommuniziert.

Das Angebot von Tamedia über 190 Franken je Aktie empfiehlt er hingegen zur Ablehnung. Ferner publiziert Publigroupe am Montag den im Zusammenhang mit den laufenden Kaufangeboten verlangten Zwischenabschluss per 31. März 2014.

Der Verwaltungsrat der Publigroupe begründet in seinem Bericht seine Empfehlung für das Swisscom-Angebot zum offerierten Preis von 214 Franken je Aktie. Der von Swisscom angebotene Preis liegt innerhalb der Bandbreite, welche die unabhängige Fairness Opinion als aus finanzieller Sicht angemessen ausweist. Des Weiteren sprechen nach Auffassung des Verwaltungsrates auch strategische Überlegungen für Swisscom als neue Eigentümerin der PubliGroupe, insbesondere die erwartete Stärkung der Marktposition der Verzeichnisplattformen local.ch und search.ch durch deren geplante Zusammenführung. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat von PubliGroupe der Meinung, dass sich für das Geschäftssegment Digital & Marketing Services zusammen mit Swisscom erfolgversprechende Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten könnten.

Mit Verfügung vom 11. Juni 2014 hat die Übernahmekommission Publigroupe verpflichtet, im Zusammenhang mit den Kaufangeboten von Swisscom und Tamedia einen (ausserordentlich) Zwischenabschluss per 31. März 2014 zu erstellen. Bei einem gesteigerten konsolidierten Nettoumsatz von 57,7 Millionen Franken. (2013: 55,6 Millionen Franken) und aufgrund operativer Verbesserungen des Geschäftsteils Media Sales/Publicitas reduzierte sich der Betriebsverlust markant auf -3 Millionen Franken (2013: -9 Millionen Franken). Wie bereits früher gemeldet, führt der per Ende Juni 2014 vollzogene Verkauf von Publicitas für Publigroupe zu einer einmaligen Abschreibung von rund 30 – 40 Millionen Franken, welche das Nettoergebnis 2014 belasten wird. Für das 1. Halbjahr 2014 rechnet Publigroupe mit einem positiven operativen Ergebnis.

Verstärkung für das NZZ-Netz-Team

Neu im NZZ-Netz-Team sind seit dem 1. Juli 2014: Raffael Huez (Key Account Management) und Philipp Bünter (Ad Management).

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Raffael Huez (im Bild rechts) bringt mehrjährige Erfahrung als Key Account Manager mit. Zuletzt arbeitete er bei der Sonntagszeitung, davor war er laut Mitteilung viele Jahre bei der Publicitas. Mit Raffael Huez erhält das NZZ-Netz-Team eine verkaufsstarke Persönlichkeit.

Philipp Bünter (links) unterstützt das Ad Management Team, er arbeitete zuletzt für die Neue Luzerner Zeitung als Campaign Manager, daher bringt er die optimalen Sachkenntnisse mit, um das NZZ-Netz-Team zu unterstützen.
 

Ringier und KKR: Langfristige Zusammenarbeit

Ringier und Investor KKR werden die digitalen Schweizer Geschäfte im Classifieds- und Vermarktungsbereich künftig gemeinsam weiterentwickeln. KKR übernimmt je 49 Prozent der Ringier Digital Tochterfirmen Scout24 Schweiz und Omnimedia.

Unter dem Dach der Scout24 Schweiz sind die Online-Marktplätze aus den Bereichen Fahrzeuge (Autoscout24.ch, Motoscout24.ch) und Immobilien (Immoscout24.ch) sowie die Kleinanzeigenplattform Anibis.ch vereint.

Marc Walder, Chief Executive Officer Ringier, in einer Mitteilung: «Als Familienunternehmen suchen wir unsere Partner mit grosser Sorgfalt aus. Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit KKR, einem der weltweit führenden Investmentunternehmen mit grosser Erfahrung in den Bereichen Medien und Technologie, die Entwicklung unseres digitalen Geschäfts weiter voranzutreiben. Ringier erzielt damit heute bereits 30 Prozent seines Umsatzes. Ziel ist, in drei bis vier Jahren 50 Prozent digitalen Umsatz zu erreichen.» Walder wird Verwaltungsratspräsident von Scout24 Schweiz.

Philipp Freise, Partner und Leiter des europäischen Medien- & Digital-Investmentteams bei KKR: «Bei dieser Investition geht es insbesondere darum, unser unternehmerisches Kapital in die Partnerschaft mit Ringier einzubringen. Wir sehen erhebliches Potenzial in Scout24 Schweiz und Omnimedia. Beide verfügen über eine starke nationale Position im attraktiven Schweizer Markt. Wir freuen uns darauf, das Potenzial dieser hochwertigen Unternehmen gemeinsam mit Ringier voll auszuschöpfen. Dabei können die Unternehmen auf KKRs globales Netzwerk von Beratern und auf Technologie spezialisierte Investmentexperten zugreifen.»

KKR verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich der digitalen Medien. Zu den jüngsten Investitionen auf diesem Gebiet zählen BMG Rights Management (Joint Venture mit Bertelsmann), Fotolia, ProSiebenSat.1, Go Daddy, Internet Brands und Mitchell International. Der eigentümergeführte Investor hat bereits vielfach erfolgreich mit führenden Familienunternehmen zusammengearbeitet, sowohl in Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligungen. Dabei unterstützt KKR seine Partner mithilfe seines internationalen Netzwerks und seiner Finanzexpertise bei strategischen und operativen Themen. Die Mittel für die Investition in Scout24 Schweiz und Omnimedia stammen aus dem dritten europäischen Private-Equity-Fonds von KKR.

Die Zusammenarbeit zielt laut Mitteilung darauf ab, die bereits sehr gute Marktposition der beiden Unternehmen in den nächsten Jahren weiter auszubauen. Im internationalen Vergleich weist der Schweizer Onlinesektor ein erhebliches Wachstumspotenzial auf. Während der Anteil der Online-Werbung im Gesamtwerbemix sehr niedrig ist, werden Breitband- und mobiles Internet intensiv genutzt. Gleichzeitig verfügt die Schweiz über eine kaufkräftige und innovationsorientierte Wirtschaft. Die Kombination aus diesen Faktoren bildet das Fundament für Ringiers Wachstumsstrategie im digitalen Bereich. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Zustimmungen. Die finanziellen Details werden nicht kommuniziert.

 

Carlos-Fotos: Staatsanwaltschaft darf ermitteln

Die Zürcher Staatsanwaltschaft darf prüfen, ob gegen den PR-Berater von Oberjugendanwalt Marcel Riesen ein Strafverfahren eröffnet werden kann. Der Medienprofi steht im Verdacht, im Fall «Carlos» Bilder an den Sonntagsblick weitergegeben zu haben.

Das Obergericht habe das Ermächtigungsgesuch bewilligt, bestätigte am Montag Corinne Bouvard, Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft, einen entsprechenden Bericht der Neuen Zürcher Zeitung. Damit kann die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den PR-Berater wegen Amtsgeheimnisverletzung einleiten. Die Bilder waren im Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) aufgenommen und im vergangenen Februar im Sonntagsblick publiziert worden. Sie zeigen Zellen und Gänge, die angeblich durch den unter dem Pseudonym «Carlos» bekannt gewordenen Jugendstraftäter verwüstet wurden. Die Aufnahmen waren ohne Wissen des MZU aufgenommen worden und hätten nicht herausgegeben werden dürfen. Die Staatsanwaltschaft hatte im März ein Strafverfahren gegen Unbekannt eröffnet (Werbewoche.ch berichtete). In der Zwischenzeit steht der PR-Berater im Visier der Justiz, der von der Oberjugendanwaltschaft unmittelbar nach Ausbruch der Affäre «Carlos» als Krisenberater mit einem befristeten Mandat engagiert worden war. Dieser gab zwar zu, im Besitz der Bilder gewesen zu sein, bestritt jedoch, diese weitergegeben zu haben.

Damit die Staatsanwaltschaft wegen Amtsgeheimnisverletzung ermitteln kann, musste das Obergericht die Frage klären, ob der Krisenberater sein Mandat in Behördenfunktion ausgeübt hat. Laut Bouvard wurde mit der Bewilligung des Ermächtigungsgesuchs der Oberstaatsanwaltschaft diese «Beamteneigenschaft» bestätigt. Noch während der Unterbringung in Uitikon war für «Carlos» ein zweites Sondersetting eingerichtet worden. Aus diesem wurde der 19-Jährige in der Zwischenzeit entlassen. Aufgrund einer Anzeige wegen der verwüsteten Zelle im MZU läuft gegen ihn ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung. (SDA)

Bild: Sonntagsblick, 16. Februar 2014

Design Labor: Neuer Auftritt für Mireille Jaton

Die Agentur Design Labor hat für die selbständige Produzentin, Redaktorin, Moderatorin und Sprecherin Mireille Jaton einen neuen Webauftritt kreiert sowie ihr CD überarbeitet.

Mireille Jaton studierte Theaterwissenschaften an der Universität Sorbonne und absolvierte parallel dazu in Paris und London die Schauspielschule. Ihre Karriere begann sie beim Star TV als Leiterin der Kinoredaktion. In dieser Funktion interviewte sie Hollywoodgrössen wie Brad Pitt, Oliver Stone oder Denzel Washington – um nur einige zu nennen. Später folgten TV-Reportagen für SRF, SAT1 Schweiz und 3+. Zudem verfasste Sie Artikel, unter anderem für NZZ am Sonntag, Tages-Anzeiger und Schweizer Illustrierte.

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Mireille Jaton arbeitet seit 2006 als selbständige Produzentin, Redaktorin, Moderatorin und Sprecherin. Sie spricht fliessend Deutsch, Englisch und Französisch und fühlt sich auf der Bühne wohl. Mit Charme moderiert sie eine glamouröse Gala wie das internationale TV-Festival ROSE D’OR, den 60. Geburtstag von Fussball-Legende Franz Beckenbauer in Marrakech oder Grossevents für Sigvaris in Atlanta USA und Montreal CA. Mit Esprit leitet sie eine anspruchsvolle Podiumsdiskussion für Kunden wie Credit Suisse, Swissmem, oder Swiss Life.

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Design Labor hat für die Kosmopolitin eine neue Website entwickelt und das CD überarbeitet. Der neue Webauftritt soll laut Konzepter Zoran Bozanic insbesondere durch das zeitgemässe Design und die einfache und klare Struktur überzeugen. Das Herzstück der neuen Website ist die Referenzenliste. Hier sieht man auf einen Blick unterschiedliche und zahlreiche Auftritte von Mireille Jaton und kann diese schnell und einfach als Videobotschaft oder Textinfoabrufen. Über die neue Website hat man leichten Zugang zu Social Media – LinkedIn und Facebook.

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85 Prozent verfolgten die WM-Spiele auf SRF

SRF zieht nach dem Ende der Fifa Fussball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014 eine positive Bilanz: Das höchste Zuschauerinteresse generierte der Achtelfinal zwischen der Schweiz und Argentinien mit einem Spitzenwert von über 1,8 Millionen Zuschauern.

Das Finalspiel zwischen Deutschland und Argentinien verfolgten im Durchschnitt 1,42 Millionen Personen, was einem Marktanteil von 60.0 Prozent entspricht. Insgesamt wurde die Millionengrenze fünfmal geknackt. Die Public Viewings und die Online-Live-Streams sind in diesen Werten nicht berücksichtigt.

Zwischen dem 12. Juni und 13. Juli 2014 übertrug SRF alle 64 Partien der Fifa Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien live. Die Direktübertragungen kamen beim Publikum sehr gut an: Rund 85 Prozent der Fernsehzuschauerinnen und -zuschauer, welche die Partien in der Deutschschweiz am TV sahen, schalteten SRF ein. Damit verfolgten neun von zehn Fussballfans die Spiele bei SRF. Durchschnittlich erreichten die Spiele 539‘000 Personen, was einem Marktanteil von 47,3 entspricht. Die Spiele in der Primetime sahen durchschnittlich 636‘000 Zuschauer.

Schweizer Spiele als Quotenhit

Bei insgesamt fünf Partien wurde die Millionengrenze geknackt: Beim gestrigen Finalspiel zwischen Deutschland und Argentinien waren durchschnittlich 1‘419‘000 Personen zugeschaltet (Marktanteil: 60,0 Prozent). Auch die vier Schweizer Spiele in Brasilien sorgten für ein sehr hohes Zuschauerinteresse: Das Auftaktspiel gegen Ecuador verfolgten durchschnittlich 1,44 Millionen Zuschauer, die Partie gegen Frankreich sahen 1,22 Millionen Personen und das entscheidende Gruppenspiel gegen Honduras 1,48 Millionen Personen. Das höchste Zuschauerinteresse der ganzen WM erreichte der Achtelfinal zwischen der Schweiz und Argentinien mit durchschnittlich 1‘506‘000, in der Schlussphase gar 1‘841‘000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Alle vier Schweizer Spiele und der WM-Final gehören damit zu den sechs meistgesehenen Sendungen seit Bestehen von SRF.

Grosses Interesse an mobilen Angeboten von SRF

Mit 483‘681 Visits registrierte SRF auf Srf.ch/sport am Tag des Gruppenspiels Schweiz gegen Ecuador einen neuen Zugriffsrekord. Das sind rund 60‘000 Visits mehr als am bisherigen Spitzentag während den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Während der gesamten WM-Dauer verbuchte Srf.ch/sport über 9 Millionen Visits, was einem Tagesschnitt von über 290‘000 Besuchern entspricht. Die meisten Livestreams, fast 200‘000, wurden beim Achtelfinal Schweiz gegen Argentinien gestartet. Die SRF Fifa World Cup App wurde über 289‘000 Mal (iOS und Android) heruntergeladen und erzielte fast 5 Millionen Visits.

Simone Bächler stösst zu Radio 1

Die 26-jährige Innerschweizerin Simone Bächler verstärkt die Redaktion von Radio 1. Bächler begann ihre Radiolaufbahn bereits vor über sechs Jahren.

Nach einem Praktikum bei Kanal K in Aarau im Jahr 2008 war sie bis 2011 in einem Teilzeitpensum bei Radio FR tätig und wechselte dann zu Radio Sunshine. Dort arbeitete sie bis Herbst 2013 als Redaktorin. Zuvor schloss sie ihr Bachelorstudium in Medien- und Kommunikationswissenschaften an den Universitäten Fribourg und Bern ab. Seit Anfang Jahr absolviert Simone Bächler ein Praktikum beim SRF, in der Abteilung «Media Relations». Sie stösst nun per Mitte August 2014 zum Team von Radio 1.

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