Die Agentur Zürich Tokio gestaltete das Buch, die Website und die Facebook-Seite zum weltweit erscheinenden Romanes «Dangerous Odds» von Marisa Lankester.
Redaktion
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8. Juli 2014
«The secret life of a woman inside Ron «The Cigar» Sacco`s billion dollar illegal gambling operation» – so lautet der Titel des autobiografischen Romanes der amerikanischen Autorin Marisa Lankester. Eine privilegierte New Yorkerin, die zur Insiderin bei der grössten illegalen Sportwetten Organisation wird. Ein Blick hinter die Kulissen eines von Männern beherrschten Geschäfts, bei dem Milliarden umgesetzt wurden. Die explosive Lektüre befindet sich bereits in der 2. Auflage und ist Buchläden in der USA und Kanada sowie weltweit bei Amazone Barnes & Noble und bei Indiebound als Hardcover oder E-Book erhältlich.
Verantwortlich bei Zürich Tokio: Daniel Donati (Creative Direction), Mihàly Keserü (Grafik), Rebecca Kuhn (Programmierung), Laura Donati (Beratung).
Stewards.ch erweitert Geschäftsleitung
Stewards.ch organisiert seit zwölf Jahren Personaleinsätze im Bereich Marketing- und Verkaufspromotionen, Events und Grossveranstaltungen. 2002 gegründet und seit dann von Nadine Wehrli und Remo Muggli geleitet, ergänzt ab Juli 2014 Sander Schneider die Geschäftsleitung.
Redaktion
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8. Juli 2014
Er wird ebenfalls Teilhaber. Sander Schneider kümmert sich ergänzend zu seinen Geschäftsleitungstätigkeiten hauptsächlich um die Qualitätssicherung des gesamten Projektablaufs sowie um die persönliche Kundenbetreuung.
Sander Schneider ist gebürtiger Tessiner und studierte an der ETH Zürich Sportwissenschaft. Nach einigen Jahren Berufserfahrung liess er sich an der Hochschule Luzern zum Event-Manager weiterbilden. Sander Schneider begann seine Tätigkeit bei Stewards.ch 2006, als verantwortlicher Promoter für eine nationale Verkaufsaktion im Bereich Telekommunikation. Kurz darauf arbeitete er als Einsatzleiter bei Sponsoring- und Eventumsetzungen von Swisscom eng mit dem Kunden zusammen. 2011 avancierte er zum Projektassistenten für Grossveranstaltungen. 2012 übernahm er die Gesamtverantwortung für namhafte Grosskunden. «Ich freue mich darauf, in die Rolle des Unternehmers zu steigen und Stewards.ch aktiv in die Zukunft zu führen», so Sander Schneider in einer Mitteilung. Seinen perfekten Sprachkenntnissen in Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch und Holländisch ermöglichen ihm, Kunden aus der ganzen Schweiz sowie der EU in ihrer jeweiligen Sprache zu betreuen.
Remo Muggli, Nadine Wehrli, Sander Schneider
Stewards.ch ist heute eine der erfolgreichsten Schweizer Personalagenturen mit Sitz in Zürich. Dabei realisiert und plant das Unternehmen Personaleinsätze im Bereich Marketing- / Verkaufspromotionen, Events und Grossveranstaltungen in der ganzen Schweiz. Stewards.ch hat Zugriff auf einen nationalen Hostessen- und Promoterpool von über 1'000 Mitarbeitenden, übernimmt die Rekrutierung und Auswahl des Personals und bildet dieses einsatzspezifisch aus. Bei Personaleinsätzen ist der erste Eindruck entscheidend, weshalb stewards.ch sehr hohe Ansprüche an die Qualität stellt und sich auf die Imagepflege des Kunden fokussiert.
Contexta: Spot für Sommerangebot der SBB
Für das Sommerangebot der SBB holt Contexta einerseits die ganze Freizeitwelt der SBB - von einer Schweizer Alp bis zum Canale Grande - in den Basler Bahnhof.
Redaktion
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8. Juli 2014
Und andererseits den Schweizer Sänger und Songwriter William White in die Hit Mill-Studios von Erfolgsproduzent Roman Camenzind, um den populären SBB Werbesong neu und passend zum erfrischenden Kampagnenslogan «Sommer, wir kommen» zu interpretieren.
Im aktuell realisierten Freizeitspot wird den Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern in einer einzigen Kamerafahrt durch den Bahnhof vor Augen geführt, dass der Sommer 2014 am Perron beginnt. Denn noch nie waren Tagesausflüge und Städtereisen in der 1. Klasse, günstiger als diesen Sommer.
Der Spot läuft bis zum 18. August und wird in zwei Wellen mit unterschiedlichen Tag-ons zum aktuellen Tagesausflugs- und Städtereiseangebot ausgestrahlt. Während der ganzen Aktionsdauer wird er von einer ganzen Reihe von Kommunikationsmassnahmen wie einem Direct Mailing, Inseraten und Plakaten rund um die grossen Schweizer Bahnhöfe begleitet.
Verantwortlich bei der SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation, Personenverkehr), Jasmin Stadelmann (Projektleitung Marketing-Kommunikation), Franziska Pasqua (Medialeitung), Sabrina Rizzo (Online). Verantwortliche Agentur: Contexta Werbeagentur BSW, Bern. Produktion: Shining Pictures, Zürich. Regie: Marco Lutz. Musik: Hitmill, Zürich. Foto: All-in Production, Zürich, Jonathan Heyer (Fotograf), Red Department (Bildbearbeitung).
Tages-Anzeiger verzichtet auf New York Times-Bund
Der Tages-Anzeiger verzichtet künftig auf die New York Times-Beilage am Montag. Grund für das Aus des englischsprachigen Bundes ist die ständig steigende Nutzung digitaler Medien.
Redaktion
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7. Juli 2014
Dies schreibt der Verlag am Montag im damit letzten erschienenen New York Times-Bund. Ab Ende August will der Tages-Anzeiger aber auf seinem Nachrichtenportal eine neue Rubrik einführen. Unter «Best of international Newspapers Today» soll eine tägliche Auswahl «der interessantesten Beiträge der führenden Zeitungen in Europa und Amerika» aufgeschaltet werden.
Die achtseitige Wochenbeilage «New York Times International Weekly» erschien zum ersten Mal im September 2010 im Tages-Anzeiger und enthielt ausgewählte englischsprachige Artikel des renommierten amerikanischen Blattes aus den Bereichen Internationales, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft (Werbewoche.ch berichtete). (SDA/hae)
Fünf Jahre «Sara machts»
Sara Bachmann feiert mit ihrer Produktionsfirma Sara machts das 5-Jahres-Jubiläum. Die Unternehmerin und TV-Moderatorin zeigt sich zufrieden und plant bereits neue Projekte.
Redaktion
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7. Juli 2014
Die TV-Moderatorin Sara Bachmann produziert ihre Sendung «Sara machts» bereits seit fünf Jahren mit ihrer Firma Sara machts unter Eigenregie – und das mit Erfolg. Die Unternehmerin blickt auf eine spannende Zeit zurück: «Die Firma hat sich sehr gut entwickelt und wir haben mittlerweile viele langjährige Sponsoren und Partner an Bord holen können», erklärt Inhaberin Sara Bachmann. Der KMU-Betrieb verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum und hat laut Mittielung bislang noch nie rote Zahlen geschrieben. Auch weitere Projekte sind in Planung, an Ideen fehle es nicht: «Wir haben spannende Sendeformate in der Pipeline und warten eigentlich nur noch auf interessierte Sender.»
Aus der eigenen Kasse
Sara Bachmann finanziert ihre GmbH mit den eigens produzierten Sendungen «Sara machts» sowie mit Eventmoderationen und Werbespots komplett selbst. Von den TV-Sendern erhält die Firma keine Gelder. Bachmanns Erfolgsrezept: «Wir sind sehr authentisch und nah beim Zuschauer. Bei unseren Sendungen steckt viel Herzblut und Einsatz dahinter. Das spürt auch das Publikum.» Das scheint auch so rüberzukommen, die Sendungen sind bereits bis Ende Jahr ausverkauft. «Ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre», so die Unternehmerin.
Die Sendung wird auf Blick.ch, Tele Top, Tele Südostschweiz, Züri Plus, Tele Ostschweiz, Tele M1, Tele Bärn, Tele Zentralschweiz, Tele Napf, CHTV und Gemeinde TV ausgestrahlt.
Zu guter Letzt: Bonjour Tristesse
Nach dem Viertelfinale Deutschland-Frankreich feierte RTL2 den Halbfinaleinzug mit einer heiteren Pannen-News-Sendung - und liess dabei keinen Stolperstein aus.
Redaktion
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7. Juli 2014
Dabei zündete Moderatorin Miriam Pulcher das Gag-Feuerwerk gleich als Einstieg in die Sendung und verkündete mit heiserer Stimme das vermeintliche Ausscheiden Deutschlands. «Bonjour tristesse! Frankreich schmeisst Deutschland im Viertelfinale aus der WM. Die Fans trauern.» Und direkt im Anschluss der zweite, diesmal korrekte Alternativtext «Jogis Jungs sind weiter.» Ein kurzer Moment der Stille, hörbares Rattern im Kopf. Sie habe mitgefiebert und sei deshalb heiser. Die Einsamkeit der Nachrichtenfrau beim Elfmeter. Die Rettung naht: Eine Schaltung zur Aussenreporterin Sandra, die sich wenige Sekunden später als Mann entpuppt. Zurück zu Sandra, die stolz ihren richtigen Tipp («Schland-Frankreich 1:0») in die Kamera hält.
Amüsant, nicht sonderlich souverän, aber auch nicht allzu tragisch. Live-Fernsehen muss erst mal gelernt sein und RTL2 hat bekanntlich andere Stärken. Und die nächste Chance, zu üben, kommt schneller, als dem Team vermutlich lieb ist: Am Dienstag spielt Deutschland gegen Brasilien um den Finaleinzug. Und auch hier empfiehlt es sich, aufgrund des ungewissen Spielausgangs zwei verschiedene Nachrichtentexte vorzubereiten. (hae)
Leistungsfähigkeit und Gesundheit im Führungsalltag aber auch individuelle Leistungsgrenzen standen im Mittelpunkt des ersten Symposiums «Fit for Management» in Arosa. Mit 300 Teilnehmern war die Erstauflage des Anlasses ein Erfolg.
Redaktion
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7. Juli 2014
Führungskräfte und Unternehmer aus der Schweiz und dem Ausland informierten sich in Referaten und einem Fachpanel über aktuelle Erkenntnisse aus Psychologie, Gesundheitsforschung und Sport. Am Abend liefen sie gemeinsam den ersten «Swiss Management Run».
«Willst Du die Nummer eins sein und auch blieben, musst Du trainieren, wie wenn Du nur die Nummer zwei wärst» resümierte Ex-Spitzentriathlet Olivier Bernhard, der nach Ende seiner Spitzensportler-Laufbahn nun mit seiner Schweizer Sportschumarke «ON» grosse Erfolge feiert. Bernhard zeigte anhand von Erlebnissen aus Wettkämpfen auf, wie er sich durch konsequente Eigenmotivation aus schwierigen Situationen rettete.Dass der Eigenantrieb und die Leistungsbereitschaft von Führungskräften mitunter auch zu weit gehen können, unterstrich HSG-Professor Christian Lässer.
«Wer nicht mehr nein sagt, wird getrieben und treibt nicht mehr selber», sagte er mit Bezug auf die ständig lauernde Gefahr eines «Burn-Outs». Manager täten sich oft schwer damit, sich selber oder ihrer Umgebung eine Überforderung oder gar ein Scheitern einzugestehen, bestätigte auch Christian Müller, Leiter HR der AXA Winterthur. «Führungskräfte überfordern sich lieber, als um Hilfe zu bitten.» «Scheitern gehört zum Wachsen» unterstrich dazu Mentaltrainierin Martina Melcher. Und Gian Gilli, langjähriger Erfolgstrainer und Sportdirektor von Swiss Olympic bestätigte: «Man muss auch akzeptieren, dass manchmal etwas nicht funktioniert.»
Unternehmen wie die AXA Winterthur betreiben heute umfassende Programme, um die Leistungsfähigkeit, aber auch die Belastung ihrer Führungskräfte zu überwachen, zeigte das Symposium auf. Sport kann ein guter Ausgleich zum Stress im Führungsalltag sein – aber daneben müssten viele andere Faktoren stimmen, damit eine Führungskraft nicht die Gefahr laufe, auszubrennen und in ein Burn-Out zu geraten.
Zum abschliessenden «1. Swiss Management Run» teilten sich die Teilnehmer des Symposiums in drei Läufergruppen über 1,2 km, 5 km und 10 km ein. Beim Lauf ging es weniger um Bestzeiten, als um das gemeinsame Erlebnis in der Bündner Bergwelt. Das erste Symposium «Fit for Management» zog bereits 300 Teilnehmer an und konnte damit die Erwartungen der Organisatoren erfüllen.
Sieger Swiss Management Run 2014:
10 km Frauen: Badilatti Ursina, Repower 10 km Herren: Olivier Bernhard, On 5 km Frauen: Jessica Do Amparo, Joiz 5 km Herren: Herrmann Husslein, I believe in you 1,2 km Frauen: Anja Herzog, MS Mail 1,2 km Herren: Sascha Fischer Sieger Teamwertung: Swisscom
Erstmals weniger als 6 Milliarden Franken
Der kumulierte Inlandumsatz der grossen Medienhäuser lag 2013 bei 5,9 Milliarden Franken. Das sind knapp 4 Prozent weniger als 2012. Da der Auslandumsatz nur um 1,1 Prozent schrumpfte, ergibt sich insgesamt ein Minus um 3,6 Prozent auf total 6,5 Milliarden Franken.
Redaktion
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7. Juli 2014
Die Inlandumsätze schrumpfen zwar weiterhin, aber nicht mehr so stark wie von 2011 auf 2012. Gingen sie bei den sieben publizistisch tätigen Medienhäusern und den vier Vermarktern im letzten Jahr noch um rund 300 Millionen Franken zurück, wurden 2013 «nur» 236 Millionen Franken weniger umgesetzt. Das entspricht einem Minus von 3,9 Prozent. Etwas weniger haben die Vermarkter (Publigroupe, Goldbach Group, Publisuisse sowie APG|SGA) verloren. Allerdings ist der Umsatz der Publigroupe und damit der Pressevermarktung um 7,6 Prozent gesunken, während derjenige der beiden Vermarkter von TV- und Radiowerbung (Publisuisse und Goldbach Group) um 1,6 Prozent gestiegen ist. Die APG musste dagegen nach einem Zuwachs von 2011 auf 2012 wieder einen Rückgang um 2,7 Prozent hinnehmen. Die SRG mit ihren gesicherten Gebühreneinnahmen weist zum zweiten Mal in Folge einen tieferen Umsatz aus. Seit 2002 ist er aber um 7,9 Prozent oder 118 Millionen auf 1,6 Milliarden Franken gewachsen.
UPC distanziert Publigroupe
Diese unterschiedliche Entwicklung dokumentiert die Grafik «Umsatzentwicklung im Überblick». Sie zeigt auch, dass die seit 2009 erfasste UPC Cablecom den Vorsprung auf den Inlandumsatz der Publigroupe auf inzwischen gut 400 Millionen Franken erhöht hat. 2009 lag die UPC noch rund 179 Millionen Franken zurück. Während der Inlandumsatz der Publigroupe seither um über 450 Millionen Franken geschrumpft ist, hat derjenige von UPC um rund 129 Millionen zugenommen. Anzumerken bleibt, dass die Publigroupe 2012 die Rechnungslegung auf Swiss GAP FER umgestellt hat, wo der wesentlich tiefere Nettoumsatz die neue Masseinheit bildet. 2013 hat auch die APG|SGA diesen Schritt gemacht. Allerdings sind hier die Auswirkungen auf den Umsatz nur marginal, weil sie im Gegensatz zur Publigroupe nur eigene Werbeflächen vermarktet. Da Goldbach und Publisuisse ihre Umsätze weiterhin nach IFRS oder einem vergleichbaren Standard ausweisen, wurde für Quervergleiche mit andern Firmen bei der Publigroupe jeweils das Fakturierungs- total eingesetzt. Dieses betrug 2013 im Inland rund 830 Millionen Franken.
Wie die Grafik «Umsatzentwicklung Vermarkter in der Schweiz» zeigt, ist die Differenz zwischen Publigroupe und Goldbach Group seit 2002 von über 1,6 Milliarden Franken auf inzwischen rund 425 Millionen Franken geschrumpft. Mit einem um 2,5 Prozent auf 405 Millionen Franken gestiegenen Inlandumsatz hält die Goldbach Group weiterhin klar Rang zwei vor der Publisuisse, die mit 324 Millionen Franken ihren Umsatz um 0,5 Prozent steigern konnte. Die APG|SGA musste dagegen im Inland einen Umsatzrückgang um 2,7 Prozent auf 289,1 Millionen Franken hinnehmen. Im langfristigen Vergleich zu 2002 liegen aber sowohl die APG|SGA als auch Publisuisse und Goldbach deutlich im Plus, während die Publigroupe seither nicht weniger als 947,4 Millionen Franken oder 53,3 Prozent ihres fakturierten Volumens eingebüsst hat.
Ringier auf Tiefststand
Zum Umsatzrückgang im Inland der Big Player gegenüber 2012 haben vier Firmen insgesamt 218,2 Millionen Franken beigetragen. Am meisten die Publigroupe mit 72,6 Millionen Franken. Dahinter folgen Ringier mit 60,7 Millionen, die Basler Zeitung Medien mit 48,3 Millionen und die NZZ Mediengruppe mit 36,6 Millionen Franken. Insgesamt haben die publizistisch tätigen Medienhäuser im Inland im vergangenen Jahr 165,6 Millionen Franken oder 3,6 Prozent weniger umgesetzt als 2012. Klammert man die SRG aus, reduziert sich der absolute Umsatzrückgang zwar auf 146,5 Millionen Franken, der relative Rückgang steigt allerdings auf 5,0 Prozent an. Wie die Grafik «Umsatzentwicklung Pressehäuser in der Schweiz» zeigt, konnte nur gerade die Tamedia ihren Umsatz steigern. Dies nach einem deutlichen Einbruch im letzten Jahr. Alle andern mussten Einbussen hinnehmen. Ringier ist mit 710,7 Millionen Franken auf einem neuen Tiefststand angelangt und hat seit 2002 im Inland rund 111 Millionen Franken oder 13,5 Prozent Umsatz verloren. Mit dazu beigetragen hat natürlich auch der Verkauf der Betty-Bossi-Beteiligung und der Programmzeitschriften an Axel Springer.
Die NZZ Mediengruppe hat dagegen 2013 wieder den praktisch gleichen Umsatz wie 2002 erzielt. Damals waren allerdings die LZ Medien noch nicht konsolidiert. Sie erreichten 2002 einen Umsatz von 122,1 Millionen Franken. Ein kleines Polster für die Zukunft hat sich die NZZ auch mit der vollständigen Übernahme der Freien Presse Holding geschaffen, denn dadurch fliessen die Umsätze der beiden Regionalverlage in St. Gallen und Luzern praktisch vollständig in den NZZ-Umsatz ein.
Somedia neu vor Baz
Die Basler Zeitung hat nach dem Totalausverkauf aller Druckaktivitäten und der Konzentration auf das Kerngeschäft eine eigentliche Rosskur hinter sich, die sich in einem um fast 28 Prozent tieferen Gesamtumsatz von jetzt noch 126,3 Millionen Franken niederschlägt. Sie ist damit hinter die Somedia (ehemals Südostschweiz Medien) zurückgefallen, die nach einem Minus von 5,9 Prozent im letzten Jahr noch 128,1 Millionen Franken umsetzte und damit wieder etwa auf dem Niveau von 2003 angelangt ist. Gegenüber 2002 beträgt der Rückgang 8,9 Prozent, während er bei der Basler Zeitung Medien fast 60 Prozent tiefer liegt als damals. Vor allem deshalb konnten die AZ Medien ihre 2010 eroberte Position als Nummer vier der Pressehäuser problemlos halten. Im Gegensatz zu 2012, als die zugekauften Umsätze von elektronischen Regionalmedien für einen Umsatzsprung sorgten, mussten sie jetzt wieder einen Rückgang um 3,8 Prozent auf 242,2 Millionen Franken hinnehmen. Gegenüber 2002 bleibt aber ein Umsatzzuwachs von 22 Prozent oder knapp 44 Millionen Franken.
Sinkende Print-Anteile
Der deutliche Umsatzrückgang der Pressehäuser ist angesichts eines Rückgangs des Werbevolumens der Presse von 168 Millionen Franken oder 9,4 Prozent nicht wirklich erstaunlich. Wie jedes Jahr versuchen wir deshalb an dieser Stelle, die Abhängigkeit der beiden grössten Pressehäuser vom Printwerbemarkt etwas genauer zu analysieren. Nimmt man die Ertragsanteile aus dem Anzeigenverkauf und dem Druck zusammen, zeigt sich sowohl bei Ringier als auch bei Tamedia eine klar sinkende Abhängigkeit vom Printwerbemarkt (siehe Grafik «Ertragsanteile aus Printwerbemarkt »). Bei Tamedia liegt sie jetzt erstmals unter 50 und bei Ringier erstmals unter 40 Prozent. Tamedia «profitiert» dabei allerdings von einer neuen Rechnungslegungsvorschrift, denn seit 2013 dürfen Umsätze von 50-Prozent-Beteiligungen bei börsenkotierten Unternehmen nicht mehr anteilig eingerechnet werden. Und weil dies mit der 20 minuti Ticino, den Berner Oberland Medien und der Edita in Luxemburg drei Beteiligungen mit einem hohen Umsatzanteil aus dem Printwerbemarkt betrifft, ist der Printumsatz buchhalterisch stärker gesunken als in der Realität. Dieser Effekt dürfte allerdings nur etwa ein bis zwei Prozentpunkte ausmachen.
Steigende Non-Print-Anteile
Deutlich angestiegen sind bei beiden Verlagen im Gegenzug die Ertragsanteile aus Non-Print (siehe Grafik). Sie machen bei Ringier bereits mehr als einen Drittel aus. Ringier profitiert dabei auch vom Entertainment-Bereich sowie von den Erträgen der Energy-Gruppe. Hier verläuft die Entwicklung seit 2009 linear nach oben. Dies im Gegensatz zur Tamedia, wo erst im letzten Jahr ein klarer Aufwärtstrend zu verzeichnen ist. Mit dazu beigetragen ha ben vor allem die diversen Übernahmen im Online- Bereich – unter anderem auch das Joint-Venture mit Ringier bei der Stellenplattform Jobs-ch. Dadurch ist der Online-Medienertrag der Tamedia um nicht weniger als 53 Prozent auf 204,6 Millionen Franken angewachsen. Umgekehrt musste die Tamedia bei den Ertragsanteilen aus dem Vertrieb einen kleinen Rückschlag hinnehmen (siehe Grafik). Die Erhöhung von Verkaufspreisen bei den Printmedien hat also nicht ausgereicht, um die Rückgänge der verkauften Auflage zu kompensieren.
Im Gegensatz dazu konnte die NZZ Mediengruppe ihren Ertrag aus dem Vertrieb (Lesermarkt) gegenüber dem Vorjahr um knapp 1 auf 153,8 Millionen Franken steigern. Dieser Zuwachs ist ausschliesslich den Regionalmedien zu verdanken, die fast 2 Millionen Franken mehr eingenommen haben und damit den Verlust der NZZ Medien von 1 Million überkompensiert haben. Aus dem Werbemarkt nahm die NZZ Mediengruppe mit 198,5 Millionen Franken dagegen 7,7 Prozent weniger ein als 2012. Allerdings sind diese Einnahmen nicht nach Print und andern Medien aufgegliedert. Aus den neu publizierten Segmentinformationen geht aber immerhin hervor, dass die Medien NZZ im Werbemarkt 8,0 Prozent Umsatz eingebüsst haben und die Regionalmedien 10,1 Prozent.
Immense Unterschiede
Leider leben Unternehmen aber nicht vom Umsatz, sondern von dem, was unter dem Strich am Schluss übrig bleibt, vom Gewinn also. Und da zeigen sich weiterhin immense Unterschiede. Während die Tamedia 2013 mit einem um 5 Prozent geringeren Nettogewinn von 118,5 Millionen Franken aufwarten konnte, waren es bei der Somedia lediglich 1 und bei den AZ Medien auch nur gerade 1, 8 Millionen Franken. Einen Verlust ausweisen mussten die beiden Vermarkter Publigroupe und Goldbach Media. Bei der Publigroupe ist er auf das Printgeschäft zurückzuführen, das ja jetzt an die deutsche Beteiligungsgesellschaft Aurelius verkauft wurde. Der Verlust von Goldbach Media basiert auf Abschreibungen auf Goodwill und andere immaterielle Werte sowie auf Wertberichtigungen bei Wilmaa Digital TV. Ohne Sondereffekte wird für 2013 ein Gewinn von 9,4 Millionen Franken ausgewiesen, das ist fast ein Drittel mehr als 2012.
Die Grafik «Gewinne und Verluste» zeigt eine eigentliche Drei-Klassen-Gesellschaft. In einer Welt für sich lebt die Tamedia, die seit 2010 regelmässig dreistellige Gewinne einfährt. Seit dem Spitzenwert von 177 Millionen Franken in 2010 ist er inzwischen allerdings um fast einen Drittel geschrumpft. Sozusagen in der zweiten Klasse sitzen dann vier Unternehmen mit zweistelligen Gewinnen unter 50 Millionen Franken (SRG, NZZ Mediengruppe, Ringier und APG|SGA). Wobei der Plakatstellenvermieter als einziges Unternehmen neben der Tamedia über dem Durchschnitt liegt. Die 47,7 Millionen Franken stellen denn auch sein zweitbestes Ergebnis seit 2002 dar. Nur 2007 war mit 65,4 Millionen Franken noch besser. Ringier dagegen wies mit 26,5 Millionen Franken nur gerade 2011 (22,8 Mio.) und 2009 (17,8 Mia.) einen noch tieferen Reingewinn aus. Die NZZ Mediengruppe kam mit 24,9 Millionen Franken auf ein Ergebnis, das nur knapp unter dem Zehnjahresschnitt von 25,9 Millionen Franken liegt. Die SRG ist nach dem hohen Verlust im Vorjahr – bedingt durch eine einmalige Rückstellung für die Pensionskasse – wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt.
Baz wieder mit Gewinn
In der dritten Klasse sitzen die Unternehmen mit einstelligen Gewinnen oder Verlusten. Positiv ins Auge sticht dabei die Basler Zeitung Medien, die Vorjahr wieder einen Gewinn von 8,1 Millionen Franken erzielt hat. Das ist achtmal soviel wie die umsatzmässig etwa gleich starke Somedia. Die Publisuisse ist als SRG-Tochter nicht auf einen hohen Firmengewinn ausgerichtet, denn der Einkauf von Werbezeit und Sponsoring bei ihrer Mutter ist für die SRG der deutlich wesentlichere Punkt. Dafür flossen 2013 gut 281 Millionen Franken in die Kassen der SRG. Der Gewinn von 2 Millionen Franken im letzten Jahr ist nur 0,6 Millionen Franken tiefer als der Zehnjahresschnitt.
Deutlich unter dem Zehnjahresschnitt von 6,5 Millionen liegt dagegen der Gewinn von 1,8 Millionen Franken der AZ Medien. Dies ist gemäss Geschäftsbericht 2013 unter anderem auch auf die Kosten für den Aufbau des Newsportals Watson in der Höhe von rund 3 Millionen Franken zurückzuführen. Dieses Portal wird auch im laufenden und in den kommenden Jahren noch mehr Geld verschlingen als einbringen.
Zusammen mit Investitionen in den neuen, nationalen Fernsehkanal TV24 und in eine neue Druckmaschine wollen die AZ Medien im laufenden Jahr 45 Millionen Franken investieren. Dies gab CEO Axel Wüstmann in einem Interview mit der hauseigenen Nordwestschweiz bekannt. Das Interview war mit der Frage betitelt «Übernehmen Sie sich nicht mit Ihren Investitionen?». Angesichts von rückläufigen Erträgen im Printgeschäft eine durchaus berechtigte Frage, die immerhin die redaktionelle Unabhängigkeit der Nordwestschweiz unterstreicht.
Wird die P zum Rennpferd?
Bei den Gewinn- und Verlustmargen (bezogen auf den Anteil am Gesamtumsatz) gibt es eher eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wie die Grafik zeigt, lagen 2013 vier Unternehmen über dem Durchschnitt von 3,6 Prozent. Bei dieser Betrachtung haben die Basler Zeitung Medien die NZZ Mediengruppe überflügelt. Und die APG|SGA liegt noch klar vor der Tamedia. Beide Unternehmen kommen aber als einzige auf eine zweistellige Marge. Ringier liegt mit 2,6 Prozent knapp hinter dem Durchschnitt von 3,6 Prozent zurück. Die sechstplatzierte SRG kommt wenigstens noch auf eine Marge mit einer eins vor dem Komma. Alle andern liegen darunter oder sind – wie bei den beiden Vermarktern mit einem Verlust – sogar negativ. Die Publigroupe erzielte vor Jahresfrist mit 17,6 Prozent noch die höchste Gewinnmarge vor Tamedia, AZ Medien, APG|SGA und der NZZ Mediengruppe. Der Verkauf des Verlustbringers Publicitas macht also auch unter diesem Gesichtspunkt Sinn. Ob der neue Besitzer allerdings das Steuer so radikal herumreissen kann und aus dem lahmen Gaul wieder ein Rennpferd macht, wird sich zeigen müssen. Zweifel sind angebracht.
Hinter all diesen Zahlen stehen natürlich auch Menschen. Das MTJ erfasst deshalb seit 2002 auch die Mitarbeiterzahlen per Ende der Geschäftsjahre. Allerdings lassen sich diese nicht einfach 1:1 vergleichen, da Ringier und Somedia die Köpfe ausweisen, während alle anderen die Stellenprozente zusammenzählen und daraus Vollzeitstellen (FTE) berechnen. Um trotzdem die Entwicklung zu verfolgen, hat das MTJ einen Mitarbeiter-Index berechnet, der bei allen Unternehmen 2002 mit dem Wert 100 beginnt. Die entsprechende Grafik zeigt die sehr unterschiedliche Entwicklung, die stark durch die Pressehäuser geprägt ist, in denen nach wie vor mehr als die Hälfte der Leute arbeiten. Der Gesamtindex verläuft deshalb weitgehend parallel zu derjenigen der Pressehäuser und ist aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht in der Grafik enthalten. Die Pressehäuser hatten mit einem Index von 110 in 2007 ihren Höhepunkt erreicht und sind seither um 12 Punkte unter den Ausgangswert zurückgefallen. Die APG|SGA erreichte ihren Spitzenwert von 124 ein Jahr später. Der aktuelle Wert von 90 hängt natürlich stark mit dem Ausstieg in Süd- und Osteuropa zusammen. Dies im Gegensatz zur Publigroupe, deren Absturz um fast die Hälfte seit 2008 vor allem durch die Entwicklung in der Schweiz geprägt sein dürfte. Durch die Decke gestossen ist dagegen der Index bei den TV- und Radiovermarktern. Dazu beigetragen hat allerdings zum weitaus grössten Teil die Goldbach Group, die sowohl im In- als auch im Ausland expandiert hat.
Tamedia 2013 wie 2002
Die Leistung pro Kopf von einzelnen Unternehmen ist dagegen nur dann vergleichbar, wenn sie die Mitarbeiterzahl auf der gleichen Grundlage ausweisen. Deshalb macht der an sich reizvolle Vergleich zwischen Ringier und Tamedia keinen Sinn. Aber ein Vergleich zwischen Tamedia, der NZZ Mediengruppe und den AZ Medien ist für den Zeitraum seit 2002 durchaus möglich und reizvoll. Die Grafik «Umsatz pro Vollzeitstelle» zeigt einige bemerkenswerte Fakten. So erzielte die Tamedia 2006 pro FTE mit rund 427 000 Franken den mit Abstand höchsten Wert. Nach der Integration der Espace Media in 2007 sank der Wert aber bis 2009 um fast einen Viertel auf noch 320 000 Franken. Die Integration von Edipresse brachte dann wieder einen leichten Anstieg, und 2013 lag die Profitabilität pro FTE wieder auf dem Niveau von 2002. Da fragt sich natürlich, wo die immer wieder viel gerühmten Synergieeffekte geblieben sind. Christoph Zimmer, Leiter Unternehmenskommunikation von Tamedia, stellt dazu einerseits die Gegenfrage, wo der Wert ohne die Fusionen stehen würde. Andererseits weist er zu Recht darauf hin, dass der Umsatz pro FTE grundsätzlich zurückhaltend zu interpretieren ist. So führen Investitionen in neue Projekte zunächst nur zu einem Anstieg der Mitarbeiterzahl, aber erst mit Verzögerung auch zu einem entsprechenden Umsatzwachstum.
Angeglichene Rentabilität
Für die recht sprunghafte Entwicklung bei den AZ Medien trifft dieses Argument aber weniger zu, denn das Umsatzwachstum wurde fast ausschliesslich durch den Erwerb von bereits etablierten Medien erzielt. Tatsache ist aber auch hier, dass eine Vollzeitstelle 2002 mehr Umsatz erzielte als 2013. Die NZZ Mediengruppe hat dagegen den Umsatz pro FTE seit 2002 kontinuierlich auf jetzt 318 000 Franken erhöht. Ein speziell starker Anstieg ist nach der Vollkonsolidierung des Umsatzes der LZ Medien ab 2004 zu beobachten. Interessanterweise nähern sich die Werte aller drei Medienhäuser seit 2009, dem ersten Jahr nach dem grossen Umsatzeinbruch, stark an. War der Wert 2012 bei allen drei praktisch gleich gross, lag 2013 die NZZ Mediengruppe lediglich 22 000 Franken vor den AZ Medien, die 2002 noch 83 000 Franken vor der NZZ Mediengruppe lag.
Den Vogel abgeschossen hat aber im letzten Jahr eindeutig die Basler Zeitung Medien. Sie verdreifachte ihren Umsatz pro FTE auf knapp 800 000 Franken. Dies nach einem radikalen Personalabbau von 630 auf 158 Vollzeitstellen durch den Verkauf aller Aktivitäten, die nicht zum Kerngeschäft der Tageszeitung gehörten – insbesondere des ganzen Druckbereichs.
Ueli Custer
Ramun Knapp verstärkt Berater-Team von TBS
TBS-Kunden können sich seit Anfang Mai auf die Beraterkompetenz von Ramun
Knapp verlassen. Der studierte Zürcher Marktpsychologe mit Unterengadiner Wurzeln war zuvor unter anderem als Berater und Projekteiter bei Advico Y&R und Futurecom tätig.
Redaktion
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7. Juli 2014
Seine langjährigen Erfahrungen in der Umsetzung von CI-/CD-, Kampagnen-, Event- und Webprojekten machen ihn laut Mitteilung auch innerhalb von TBS & Partner am Turbinenplatz zu einem gefragten Ansprechpartner.
Neuer Marktleiter Australien und Neuseeland
Schweiz Tourismus hat Mark Wettstein zum neuen Marktleiter für Australien und Neuseeland ernannt. Ab Ende Oktober 2014 verantwortet Wettstein die gesamte touristische Vermarktung der Schweiz in Australien und Neuseeland.
Redaktion
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7. Juli 2014
Der 41-jährige Mark Wettstein startet in seiner neuen Funktion per 27. Oktober 2014 und übernimmt sämtliche Marketingaktivitäten im australischen und neuseeländischen Markt von Sydney aus. Wettstein verfügt über langjährige Erfahrung im Tourismus: Seit 2009 arbeitete Wettstein als Manager Airline Affairs Asia-Pacific und Eastern Europe bei der Flughafen Zürich AG, wo er den Flughafen Zürich und die Schweiz im asiatisch-pazifischen Raum und in Osteuropa vermarket hat. Zuvor war er unter anderem Key Account Manager bei Lufthansa Schweiz und in verschiedenen Funktionen bei BTA Business Travel in Zürich tätig. Wettstein tritt in seiner neuen Funktion die Nachfolge von Evelyn Lafone an, die ihrerseits am 18. August 2014 als Markleiterin Kanada in Toronto starten wird.
Frist für Christoph Mörgeli definitiv abgelaufen
Das Bundesgericht stellt die von Mörgeli verpasste Frist für seine Beschwerde gegen die «Rundschau»-Sendung nicht wieder her. Der SVP-Nationalrat hatte beim Lausanner Gericht eine unvollständige Rechtsschrift eingereicht und sie nicht rechtzeitig ergänzt.
Redaktion
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7. Juli 2014
Das Bundesgericht hatte Christoph Mörgeli in einem eingeschriebenen Brief aufgefordert, den Entscheid der Vorinstanz nachzureichen. Der SVP-Politiker holte den Brief jedoch wegen Abwesenheit nicht bei der Post ab und liess die vom Gericht gesetzte Frist ungenutzt verstreichen. Das Gesuch um Fristwiederherstellung hat das Bundesgericht nun abgewiesen. Auch als juristischer Laie habe Mörgeli damit rechnen müssen, Post vom Gericht zu erhalten. Es habe an ihm gelegen sicherzustellen, dass er entsprechende Sendungen rechtzeitig erhält.
Kritik an Tätigkeit
In der Sendung «Rundschau» des Schweizer Fernsehens SRF Ende März 2013 wurde kritisch über die von Professor Christoph Mörgeli betreuten Dissertationen am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich berichtet. Dagegen gelangte Mörgeli erfolglos an die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Gegen den Entscheid der Beschwerdeinstanz vom Dezember 2013 reichte der Nationalrat eine Beschwerde beim Bundesgericht ein, allerdings ohne die angefochtene Schrift beizulegen, was gesetzlich jedoch vorgegeben ist. (SDA)