Eyeloveyou: Team um zwei neue Köpfe erweitert

Die Werbeagentur Eyeloveyou aus Basel erweitert ihr Team um zwei neue Köpfe. Mit Zoe Maritz und Christoph Merkt stossen erfahrene Mitstreiter dazu.

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Zoe Maritz bringt laut Mitteilung viel Erfahrung in Sachen Werbung und Kommunikation mit. Nach mehreren Jahren als Beraterin in Zürich und Basel zog es sie in den hohen Norden. In Hamburg arbeitete Maritz während gut vier Jahren in Beratung und Strategie bei der Scholz & Friends Strategy Group sowie bei Grabarz & Partner. Dort unter anderem für VW International, Targobank und Pilsener Urquell. Nun ist sie zurück in Basel und verstärkt Eyeloveyou mit ihrer ganzen Kompetenz und einer guten Prise internationaler Werbeerfahrung.

Christoph Merkt schaut auf einen schillernden Werdegang zurück. Ursprünglich Bauzeichner, danach Industrie-Designer, war er über zehn Jahre selbständiger Grafiker in Basel. Zu Merkts Kunden zählten zahlreiche Kulturinstitutionen wie beispielsweise die Kaserne oder der Erlkönig. Seine kreative Handschrift und die Verankerung in der Basler Kultur sind eine optimale Ergänzung für das Team von Eyeloveyou.

Die Werbeagentur Eyeloveyou wurde 2009 von Rafael Dietschy und Stevie Fiedler gegründet. Seither konnten Kundenportfolio und Team laufend ausgebaut werden, die Agentur zählt heute acht Mitarbeitende.

Neue Geschäftsleitung von Telesuisse

Mit Marc Friedli konnte Telesuisse, der Verband der Schweizer Regionalfernsehsender, einen ausgewiesenen TV-Fachmann für die Leitung der operativen Geschäfte gewinnen.

Nach seiner Tätigkeit als Redaktor beim Schweizer Fernsehen war Marc Friedli seit 1994 verantwortlich für verschiedene private Radio- und TV-Sender, unter anderem während insgesamt 16 Jahren für den Sender Tele Bärn. Marc Friedli ist seit 2009 Vorstandsmitglied bei Telesuisse. Ab Oktober übernimmt der 48jährige Berner die Verantwortung für die operativen Verbandsgeschäfte. Er löst damit Sabrina Carron ab, die als erste Geschäftsführerin in der Geschichte von Telesuisse in den vergangenen zwei Jahren die operativen Verbandsgeschäfte verantwortete. Sabrina Carron hat sich entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen.

Der Regionalfernsehverband Telesuisse besteht seit 1996. Der Verband vertritt seine Mitglieder insbesondere gegenüber den politischen Behörden und staatlichen Organen sowie gegenüber den Verwertungsgesellschaften von Urheberrechten und verwandten Rechten. Er koordiniert die gemeinsamen Anstrengungen seiner Mitglieder im Bereich Marktforschung und er repräsentiert die Regionalsender gegenüber weiteren der Branche nahestehenden Institutionen und Organisationen. Präsident des Verbandes Telesuisse ist seit 2012 André Moesch.

Fox SM: Imagekampagne für Bschüssig Teigwaren

Fox Sports Management hat für die traditionelle Schweizer Marke Bschüssig Teigwaren eine TV- und Printkampagne mit Testimonial Matthias Sempach konzipiert.

Bschüssig Teigwaren – Schweizer Qualität mit 100 Prozent Schweizer Freilandeiern. «Bschüssig» Teigwaren sind seit über 130 Jahren ein Begriff und stehen für Eierteigwaren mit 100 Prozent einheimischen Freilandeiern. In der neuen TV- und Printkampagne untermauert Testimonial Matthias Sempach den USP der Schweizer Traditionsmarke. Gerade heute, wo Grossverteiler ihre Teigwaren-Eigenmarken in günstigeren Nachbarländer herstellen lassen, setzt man bei Pasta-Premium weiterhin auf Schweizer Qualität und den Produktionsstandort Frauenfeld TG. Fox Sports Management konnte sich den Etat sichern und hat gemeinsam mit Matthes Schaller (Dieregie.tv) rund um Bschüssig-Testimonial, Schwingerkönig Matthias Sempach, in einem urchig traditionellen Rahmen eine Image-Kampagne entwickelt, die den Bschüssig-USP «100 Prozent Schweizer Freilandeier» untermauert.

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Dabei hat man nicht zuletzt indirekt auf den grössten Erfolg von Matthias Sempach, den Schwingerkönigstitel am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf, zurück gegriffen. Rahel Berger, ihrerseits erste Ehrendame, krönte Matthias und macht im TV-Spot mit ihrem Auftritt: «Matthias, du hast Sie dir verdient», das erstmalige Wiedersehen perfekt.

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Der Bschüssig TV-Spot erscheint rechtzeitig zum Höhepunkt der Schwingsaison, dem Kilchberger Schwinget, in Kurzversion auf SRF2 und später in der Langversion im Regionalfernsehen. Die Sujets kommen unter anderem als Inserate, Plakate und Camion-Beschriftung zum Einsatz.

Verantwortlich bei Pasta Premium: Beat Grüter (CEO) & Sarah Grüter (Leiterin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Fox Sports Management: Roger M. Fuchs (Beratung); Roger M. Fuchs (CD/Produktion). Verantwortlich bei Dieregie.tv: Matthes Schaller (CD/Produktion); Matthes Schaller (Regie). Kamera: David Merkhofer; Ton: Karin Gadient; Food: Thomas Hui (Pasta Premium); Maske: Kathrin Tollas; Grafik: Linus Jack (Designatelier21); Fotografie: Bernd Emmerling (Emmerlingphoto); Darsteller: Matthias Sempach (Schwingerkönig), Rahel Berger (Ehrendame ESAF 2013), Location: Restaurant Obere Flühgasse, Zürich.

Ron Orp produziert Lifestyle Blog für Samsung

Ron Orp produziert täglich Stories und Themen für seine urbane Community in zwölf Städten in der Schweiz, Deutschland und Österreich. Seit 2014 konzipiert und realisiert das Ron Orp Netzwerk auch Brand Channels für Kunden.

Im Auftrag von Samsung Schweiz produziert Ron Orp den Blog Style Notes mit Tipps für stilvolles digitales Leben von heute. Ron Orp zeigt sich für Strategie und das inhaltliche Konzept verantwortlich und betreut Ausbau, Themen, Trends und tägliche Beiträge aus dem eigenen europäischen Netzwerk. Style Notes ist als Brand Channel auf Tumblr und WordPress erhältlich und publiziert auf weiteren digitalen Kanälen wie Facebook, Blick am Abend online oder Ron Orp. Damit verfolgt Samsung den Aufbau eines eigenen Reichweiten-Netzwerkes um sich über Technologie hinaus weiter als Lifestyle Brand zu etablieren.

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Verantwortlich bei Samsung: Anja Baumgartner (Head of Marcom/Strategic Marketing), Rita Vozarova (Marcom Manager/Strategic Marketing), Jelena Noll (Digital Marketing). Verantwortlich bei Ron Orp: Romano Strebel (Strategie/Planung), Adrian Hofer (Editorial-/Projektleitung).

 

TV 2.0 Summit 2014: Hochkarätige Speaker

Für die diesjährige Ausgabe des TV 2.0 Summit konnten wieder hochkarätige internationale Speaker – unter andererem von Al Jazeera, Bild.de und Twitter – gewonnen werden.

Namhafte Opinion Leader und Experten der nationalen und internationalen Medien-, Telekommunikations- und Werbebranche werden auch dieses Jahr in Zürich über die Zukunft des Mediums TV debattieren. Highlights sind u.a. die Referate von  Yaser Bishr, Executive Director of Strategy and Development bei Al Jazeera Media Network, Robert King, Creative Director Video von Bild.de und Christoph Krachten, Mitgründer und Präsident von Mediakraft Networks.

Am 27. November 2014 findet im Bernhard-Theater Zürich die vierte Austragung des TV 2.0 Summit rund um die Zukunft des Mediums TV statt, dieses Jahr unter dem Motto «Catch ’em if you can» und mit der zentralen Frage, wie Medienhäuser, Telekommunikationsanbieter und Werbetreibende im Zuge der rasanten digitalen Entwicklung künftig ihre Zuschauer und Kunden erreichen.

Diesjährige Programmhöhepunkte sind unter anderem Yaser Bishr, Executive Director of Strategy and Development bei Al Jazeera Media Network mit seiner Keynote «Connected Platforms: Rethinking News in the Al Jazeera Media Network» oder der Auftritt von Robert King, Director Video von Bild.de, ehemaliger Star-Reporter bei Vice Magazine.

Neben den Referaten finden drei Panel-Gespräche statt. Während am Vormittag Vertreter vom Schweizer Radio und Fernsehen SRF, McDonald’s Schweiz, AZ Medien und der NZZ über die (digitale) TV-Landschaft in der Schweiz debattieren, finden am Nachmittag je ein Panel zu Vermarktungs-Themen und Zuschauer-Messverfahren statt. Moderiert wird die Tagesveranstaltung von Andrea Vetsch, Moderatorin des Nachrichtenmagazins «10 vor 10» beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Die Werbewoche ist Medienpartner, die NZZ ist neu Haupt-Medienpartner und berichtet unter anderem mit einem Live-Blog vom TV 2.0 Summit. Weitere Informationen zum Programm sowie die Anmeldemöglichkeiten sind auf Tv2summit.com zu finden. Die Ticketzahl ist beschränkt.
 

Zu guter Letzt: Die Weltkarte des Alkohols

Eine schmucke, interaktive Weltkarte zeigt, wo wieviel von was getrunken wird. Das ist zwar nicht neu, aber immer wieder interessant.

Der Italienische Designer und Web-Entwickler Piero Ciarfaglia zeigt mit seiner Weltkarte des Alkohols, was weltweit pro Woche getrunken wird. Er stützt sich dabei auf die Angaben der WHO, in die Statistiken fliessen Trinker ab 15 Jahren. So erfahren wir beispielsweise, dass die Schweiz punkto Weinkonsum durchaus mit der Weltspitze mithalten kann – auch wenn in dieser Disziplin den Franzosen höchstens die Portugiesen ernsthaft gefährlich werden könnten. Wussten Sie, dass in Namibia der Bierkonsum doppelt so hoch ist wie bei hierzulande? Und auch bei den Spirituosen sehen wir im Vergleich zu Osteuropa eher harmlos aus. Dass in Ländern wie Pakistan oder dem Iran gar kein Alkohol getrunken wird, ist nicht ganz korrekt (z.B. Taz.de), die offzielle Statistik angesichts drohender Peitschenhiebe und Gefängnisstrafen jedoch nachvollziehbar. (hae)

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Stinkefinger inklusive

Mit den Emojis werden im Netz immer häufiger Piktogramme verwendet – und bereits wird diese neue Kommunikationsform in der Werbung eingesetzt. Ein Artikel aus der Printausgabe der Werbewoche.

Fünftausend Jahre Kulturgeschichte schliessen sich: Eines der ältesten Schriftsysteme der Menschheit, die ägyptischen Hieroglyphen, funktionierte anfänglich als reine Bilderschrift. Und wieder sind wir soweit: Am 16. Juni 2014 hat das Unicode Consortium die Version 7.0 des Unicode-Standards angekündigt, mit dem der einheitliche Gebrauch von Schriftzeichen auf allen Computern ermöglicht wird. Darin sind neben über 110 000 Schriftzeichen aus aller Herren Länder und aus allen Zeiten auch einige hundert Piktogramme enthalten, die nun um rund 250 Zeichen erweitert werden –darunter auf Position U+1F595 auch «Reversed Hand With Middle Finger Extended», womit nichts anderes als ein Symbol für den Stinkefinger gemeint ist, das nun künftig auch per Tastatur eingesetzt werden kann.

Diese Symbole werden als Emoji bezeichnet und stammen ursprünglich aus Japan. Dort hatte der führende Mobiltelefonanbieter NTT DoCoMo in den 1990er-Jahren ein Set von 172 Piktogrammen entworfen, das auf seiner iMode-Plattform genutzt werden konnte. Japaner und Japanerinnen fanden das ganz toll, und alsbald zogen die übrigen Mobilfunkanbieter nach und kreierten ihre eigenen Emoji- Symbole. Allerdings waren die verschiedenen Emoji-Sets untereinander nicht vollständig kompatibel, und ausserhalb von Japan funktionierten sie schon gar nicht. Das Problem wurde gelöst, als im Jahr 2010 einige hundert Emoji-Zeichen in den Unicode-Standard 6.0 aufgenommen wurden und somit überall eingesetzt werden konnten, sofern auf dem Computer, Tablet oder Smartphone ein entsprechender Zeichensatz installiert ist.

In deutscher Sprache noch kaum anzutreffen

Und genutzt werden sie immer öfter: nicht nur in Fernost, wo der Umgang mit sinnbildlichen Schriftzeichen kulturell verankert ist, und nicht nur auf Mobiltelefonen. Gerade in Social Media und in Messaging- Diensten wie WhatsApp sind Emojis zunehmend anzutreffen, weil damit schnell und in aller Kürze Botschaften übermittelt werden können, was gerade auf Twitter mit seiner Beschränkung auf 140 Zeichen ein Vorteil sein kann. Wer sich dem Emoji- Phänomen annähern möchte, sei ein Besuch bei Emojitracker.com empfohlen. Hier kann der Einsatz von Emoji auf Twitter in Echtzeit verfolgt werden, wobei die verschiedenen Zeichen nach Häufigkeit gelistet sind. An der Spitze steht nicht das Smiley, sondern – auch nicht erstaunlich – ein rotes Herz. Die Entdeckungsreise geht weiter, wenn einzelne Symbole angeklickt werden, womit in Echtzeit die Tweets angezeigt werden, die das jeweilige Zeichen enthalten. Bald wird klar, dass die Anwendung von Emojis von fehlenden Regeln zur Grammatik und Syntax begleitet ist. In dieser Mehrdeutigkeit liegt denn auch der Charme und Spass beim Emoji-Einsatz. Wer sich länger mit den einzelnen Symbolen befasst, wird gewahr, dass einige, wie etwa der Pfirsich, die Erdbeere oder die Aubergine Zusatzbedeutungen aus dem Bereich der menschlichen Anatomie erfahren haben. Diese zwangsläufige semantische Flexibilität führt in Gruppen oft zu Ad-hoc- Regeln, etwa wenn Arbeitskollegen oder Schülerinnen sich auf ein bestimmtes (Gesichts-)Symbol zur Bezeichnung des Chefs oder einer Lehrerin einigen. Und beim Erkunden von Emojis auf Twitter wird auch klar: Es gibt kaum deutschsprachige Tweets, in denen sie vorkommen.

Vielen Zeitgenossen bereitet es Mühe, emotionale Botschaften schriftlich auszudrücken, und so werden Emojis (nicht nur von Teenagern) verwendet, um Texte damit anzureichern. Doch es kann auch ausschliesslich mit Emojis kommuniziert werden. Obwohl diese Form der Ausdrucksweise (soweit es unsere Neuzeit betrifft) noch in den Kinderschuhen steckt, hat sie mit «Emoji Dick» bereits ein Meisterwerk hervorgebracht. Der Amerikaner Fred Benenson hat den 900 Seiten schweren Roman «Moby Dick» von Herman Melville in ein Emoji-Monumentalwerk übersetzt, das immerhin in den Katalog der Library of Congress aufgenommen wurde. Entstanden ist es zuerst mit einer Ausschreibung auf Kickstarter, der grössten Crowdfunding-Plattform für kreative Projekte. Dank 83 Spendern kamen 3676 Dollar zusammen, die eingesetzt wurden, um eine Armee von 800 Übersetzern (über Amazons Mechanical Turk) zu beschäftigen. Einzelne Abschnitte wurden mehrfach übersetzt und anschliessend die beste Variante ausgewählt. Damit Werbewoche-Leser die eigene Emoji-Kompetenz abschätzen und erweitern können, haben wir die ersten Abschnitte zusammen mit der deutschen Übersetzung aufbereitet:

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Von der Werbung bis zum Kundendienst

Bereits gibt es erste Beispiele von Werbekampagnen, die ausschliesslich mit Emojis gestaltet wurden. So hat etwa Unilever mit seiner AXE-Marke, die mit Kosmetikproduktion auf ein jüngeres männliches Publikum ausgerichtet ist, Emojis benutzt, um bei Millenials die Botschaft unterzubringen, dass es tragisch enden kann, wenn am Steuer SMS geschrieben werden.

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Und die amerikanische Tierschutzorganisation PeTA, People for the Ethical Treatment of Animals, die verschiedentlich mit kontroversen Kampagnen aufgefallen ist, hat animierte Videospots einzig mit Emojis gestaltet.

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Im Kundendienst sollen Mitteilungen an Kunden, die mit Emojis begleitet sind, dazu beitragen, die mitunter emotional aufgeheizte Situation zu entspannen. Hier ein Beispiel, wie derartige Kommunikationen darherkommen könnte:

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So erstaunt es denn nicht, dass Soziale Netzwerke aufkommen, in denen nur mit Emojis kommuniziert werden kann. Makemoji hat immerhin eine Million Dollar Start-up-Kapital ergattern können und ist seit kurzem im Apple App Store verfügbar. Damit können neue, eigene Emojis erstellt und mit anderen Benutzern auch auf Facebook, Twitter oder Instagram geteilt werden. Derweil fokussieren die beiden Briten Matt Gray and Tom Scott mit ihrem Projekt Emoji.li auf die offiziellen Unicode-Symbole. Hier eine Beispiel-Konversation, wie sie sich die beiden Initianten vorstellen:

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Übersetzung: «Autsch!» «Oh nein! Was ist los?» «Ich bin viel geschwommen und habe jetzt Muskelkater.» «Oh je. Das tut mir leid.» «Danke!»

Es wird klar: Auch wenn gerade ältere Semester das zunehmend infantile Verhalten Erwachsener und den Verlust der präzisen und nuancierten Ausdrucksweise beklagen: Emojis sind gekommen, um zu bleiben. Im digitalen Zeitalter erscheinen sie als neue Form der schriftlichen Kommunikation, frei von Syntax und grammatikalischen Regen, dafür offen in der Ausdeutung. Und möglicherweise gewinnen Worte an Bedeutung, wenn sie mit Emojis ergänzt werden.

Christoph J. Walther
 

«Total Birgit» endet im Januar 2015

Am Samstag, 3. Januar 2015, zeigt Schweizer Radio und Fernsehen die letzte Folge der Comedy-Reihe «Total Birgit» mit Birgit Steinegger. Am Samstag, 4. Oktober 2014, strahlt SRF 1 «Total Birgit – Der grosse Abend» aus.

Nach «Total Birgit – Der grosse Abend» vom 4. Oktober 2014 mit drei Folgen aus den Jahren 1999, 2006 und 2007 und einer neuen Folge «Total Birgit» am 3. Januar 2015 produziert SRF die Sendereihe nicht mehr weiter. Das SRF-Comedy-Angebot wird aber – wie bereits in den letzten drei Jahren – mit Neulancierungen angereichert. Die erste Folge von «Total Birgit» erreichte 1998 laut Mitteilung auf Anhieb ein Millionenpublikum. Birgit Steinegger glänzte von da an als wandlungsfähige Komödiantin und Schauspielerin in unzähligen Rollen. Die Geschichten von Autor Markus Köbeli mit Frau Iseli & Co. vermochten während über 15 Jahren ein grosses Familienpublikum zu begeistern.

Birgit Steinegger wird auch nach dem Ende von «Total Birgit» bei SRF am Bildschirm zu sehen sein. Ihre Figuren und Parodien werden weiterhin in den Unterhaltungssendungen von SRF auftauchen. Birgit Steinegger: «Total Birgit war ein Glücksfall. Ich bin SRF, allen Beteiligten und dem Publikum unendlich dankbar. Dass die Sendung so lange erfolgreich gelaufen ist, darauf darf man auch ein wenig stolz sein.» Rolf Tschäppät, Bereichsleiter Comedy und Quiz: «Total Birgit war eine einmalige Erfolgsgeschichte und wir danken Birgit Steinegger und ihrem Team für die vielen vergnüglichen TV-Momente. Wir hoffen, dass zukünftige Comedy-Projekte ebenfalls ein so treues Publikum finden werden.»

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Zu guter Letzt: Alien-Invasion im Kopfkino

Die Südafrikanerin Anelia Loubser dreht fotografierte Gesichter so, dass eindrückliche Alien-Portraits entstehen.

Die Fotografin aus Cape Town spielt bei ihrem Projekt «Alienation» bewusst mit dem Auge des Betrachters und erinnert daran, dass alles eine Frage der Perspektive ist. Selbst kleinste Veränderungen – hier eine 180 Grad-Drehung und ein begrenzter Ausschnitt – können aus einem alltäglichen Anblick ein neues Seherlebnis machen. Loubser beruft sich dabei auf ein Zitat des amerikanischen Psychotherapeuten Wayne Dyer: «Wenn du die Dinge auf andere Weise ansiehst ändern sich die Dinge, die du ansiehst.» Endlich wissen wir, wie Aliens aussehen. Beziehungsweise, wir wussten es ja dank E.T. schon immer, erhalten nun aber dank Anelia Loubser die Bestätigung. (hae)
 

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Weitere Motive der Serie «Alienation» und die unbearbeiteten Originalfotos finden Sie unter Behance.net/AneLoubser.

Jan Müller von Planet 105 zu Radio 24

Radio 24 verpflichtet Jan Müller als Programmplaner und Moderationsleiter. Der 30-Jährige war bisher Programmchef beim ehemaligen Radio 105.

Müller gilt laut Mitteilung als meist umworbener Radiomann in der Branche. «Mit Jan Müller konnten wir einen der kreativsten und engagiertesten Radiomenschen der Schweiz für diese wichtige Position gewinnen. Das macht mich stolz und glücklich», freut sich Radio 24 Programmleiter Marc Jäggi.

Neben seiner Tätigkeit als Mitglied der Radio 24 Programmleitung wird Jan Müller zudem neben Host Dominik Widmer die Morgenshow «Ufsteller» präsentieren. Bislang war Jan Müller bei Radio 105 (heute Planet 105) Programmchef und Morningshow-Anchor. Die bisherige Moderationsleiterin Elena Bernasconi wird sich auf eigenen Wunsch künftig wieder ganz auf Ihre Sendung «Elena zum Zmittag» fokussieren und diese mit einigen Innovationen anreichern und ausbauen.

Radio 24 sei nun bestens für die Zukunft gerüstet, gibt Programmleiter Marc Jäggi zu Protokoll. Mit dem neuen Musikchef Chris Jäckli, der seine Tätigkeit im August aufgenommen hat, und der Neuverpflichtung Jan Müller können die hohen Qualitätserwartungen an den Brand Radio 24 weiterhin erfüllt und sogar übertroffen werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Müller startet seine Tätigkeit bei Radio 24 im Januar 2015.

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Kreative Ideen gegen Stopp-Werbung-Kleber gesucht

Die Post setzt auf die Jungen und engagiert sich als diesjähriger Hauptsponsor des ADC Young Creatives Awards. Ziel ist es, die Anzahl der Stopp-Werbung-Kleber zu reduzieren.

Die kreative Herausforderung zur 8. Austragung des ADC Young Creatives Award kommt von der Post. Die Anzahl Stopp-Werbung-Kleber in der Schweiz wächst jährlich. Aktuell haben fast 50 Prozent aller Haushalte in der Schweiz einen Stopp-Werbung-Kleber. Unternehmen nutzen unadressierte Werbesendungen unter anderen dazu, ihre Produkte und Dienstleistungen bekanntzumachen. Sie wollen dabei eine möglichst grosse Reichweite erreichen. Es ist der Post daher ein Anliegen, die Stopp-Werbung-Kleber zu reduzieren.

Konkretes zum Inhalt des Briefings, erfährt man ausführlich am Warm-Up-Event vom 2. September, um 18.30 Uhr in der ADC Galerie, an der Zentralstrasse 18, in Zürich.

Anmeldungen zum Briefings-Event sind per sofort unter Adc.ch möglich. Neben der Post, die als Hauptsponsor die neue Kategorie Direct unterstützt, darf sich der Veranstalter über die Unterstützung der Sponsoren APG|SGA Out of Home Media, Swissfilm Association, Streuplan und Keystone freuen. Keystone wird den Nachwuchs beim Zugang zu hochwertigem Bildmaterial unterstützen. Die drei übrigen Sponsoren vertreten, wie bis anhin, die Kategorien Outdoor, Cyber (Digital) und Film.

Medial unterstützt wird der bedeutendste Kreativ-Nachwuchswettbewerb der Schweiz von Persönlich und der Werbewoche. Zudem ist der Jugendsender Joiz mit an Bord. Veranstalter sind der ADC Schweiz, unterstützt von BSW Swiss Leading Agencies und präsentiert von Publicitas. Zu gewinnen gibt es vier begehrte ADC Young Creatives Awards. Die drei Gewinnerteams aus den Kategorien Outdoor, Cyber und Film fahren zur internationalen «Young Lions Competition», an das Werbefestival in Cannes, wo sie nächstes Jahr offiziell die Schweiz vertreten. Auch die Gewinner aus der Kategorie Direct reisen mit nach Cannes. Ihre Arbeiten werden zwar in Cannes nicht zum Wettbewerb zugelassen, sie sind aber als Gast vor Ort.

Regionalsender wieder im Mediapulse-Panel dabei

Der Streit um das Messsystem für TV-Zuschauerquoten ist beigelegt. Alle regionalen Sender, die 2013 ihre Verträge bei Mediapulse gekündigt hatten, lassen ihre Zuschauerzahlen nun wieder von Mediapulse erheben. Die Einigung gilt ab September 2014.

Das teilten die Mediapulse Gruppe und der Verband Schweizer Regionalfernsehen Telesuisse, der die Interessen der Regionalsender vertritt, am Montag gemeinsam mit. 10 der bei Telesuisse organisierten 13 Regionalsender hatten dem Messsystem von Mediapulse im vergangenen Jahr den Rücken gedreht.

Streit über Messsystem

Grund war ein Streit über ein neu eingeführtes Messsystem. Wegen der geringen Fallzahlen bei kleinen Stationen wiesen die Erhebungen grosse Vertrauensintervalle aus und damit stark schwankende Zuschauerzahlen in kleineren Versorgungsgebieten und für einzelne Sendungen. Die Zahlen seien für die Arbeit mit Werbekunden nicht verwendbar, sagte André Moesch, Präsident von Telesuisse, im Mai 2013 anlässlich der Kündigung durch die zehn Sender. Es könne ja nicht sein, dass man an einem Tag 20'000 Zuschauer habe und am nächsten 100'000. Zudem seien die Zahlen bei einigen Sendern generell viel zu tief.

Gemeinsame Arbeit

Die Schwankungen lassen sich kurzfristig nicht beheben. Der Verwaltungsrat von Mediapulse führte deshalb schon im Februar eine neue Tarifstruktur für kleine Sender ein und legten damit die Basis für den ausgehandelten Rahmenvertrag. Mediapulse und Telesuisse wollen nun gemeinsam an Verbesserungen des Messsystems arbeiten. Künftig wird Mediapulse mindestens halbjährlich die relevanten Kennzahlen von allen konzessionierten Regionalsendern veröffentlichen. Im Panel figuriert auch Tele Züri, das über keine Konzession verfügt, aber ebenfalls Mitglied von Telesuisse ist. (SDA)

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