KKL führt Seatpicker ein

Die neue Webseite des KKL Luzern schafft mit der Online-Sitzplatzwahl – dem KKL Seatpicker in 3D – ein neues Kundenerlebnis.

Das KKL Luzern lanciert seine neue Webseite und macht damit einen grossen Schritt zur integrierten E-Commerce-Plattform. Mit dem KKL Seatpicker kann man die Sicht auf die Bühne im Konzertsaal, Luzerner Saal und Auditorium bereits vor der Bestellung der Tickets sitzplatzgenau überprüfen. Dank 3D-Animation werden die drei Säle des Hauses fotorealistisch dargestellt. «Damit beginnt das Konzerterlebnis im KKL Luzern neu schon zu Hause. Je nachdem, wo man im Saal einen Platz wählt, verändert sich die Perspektive auf die Bühne», erklärt Hans Koch, Direktor des KKL Luzern.

Digitale Entdeckungstour

Sämtliche Säle, Räumlichkeiten, Terrassen und die Restaurants Red sowie World Café und die Seebar kann man ab sofort mit einer 3D-Tour entdecken. Zusätzlich wurden von diesen Räumlichkeiten auch 360-Grad-Aufnahmen erstellt. «Wir möchten das KKL Luzern für Luzernerinnen und Luzerner, für Gäste, Touristen und Interessierte auf der ganzen Welt weiter öffnen. Was man in diesem fantastischen Gebäude des Stararchitekten Jean Nouvel täglich erleben kann, soll bereits auf der Webseite spürbar werden», erläutert Koch weiter.

Gebührenfreie Ticketkaufoptionen

Die neue Webseite bietet Gästen die Möglichkeit, Tickets am Computer zu kaufen und via print@home bequem zu Hause auszudrucken. Neben dem Ticketkauf am Schalter des KKL Kartenverkaufs ist auch diese Option bei Vorauskasse gebührenfrei. 

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UPC Cablecom lanciert eigene Sitcom

Zum Start ihrer neuen Unterhaltungsplattform Myprime lässt UPC Cablecom eine eigene Fernsehserie produzieren. Damit beschreitet das Unternehmen absolutes Neuland.

Das Drehbuch zur zwölfteiligen Sitcom «Fässler-Kunz» schreibt die Schweizer Drehbuchautorin Katja Früh («Lüthi und Blanc», «Der Bestatter») zusammen mit Schauspieler Patrick Frey. Er übernimmt auch gleich die männliche, die Berner Schauspielerin Esther Gemsch die weibliche Hauptrolle. 

Die neue Sitcom «Fässler-Kunz» handelt von einem Ehepaar, das kurz vor der Pensionierung steht. Kleinere und grössere Alltags-Krisen fordern die Protagonisten Céline und Thomas Fässler-Kunz immer wieder heraus. Alle Episoden sind ab Anfang Dezember gleichzeitig verfügbar.

Stärkung der Schweizer Fernsehlandschaft

Den Fernsehzuschauern biete das Unternehmen damit einen grossen Mehrwert, betont Ivo Hoevel, Senior Vice President Marketing & Products: «Unsere Kunden wünschen sich neben bekannten ausländischen Filmen und Serien, auch spannende und unterhaltsame Inhalte aus der Schweiz.» Die Eigenproduktion ergänze das Angebot darum ideal. «Mit der Produktion fördern wir ausserdem die Vielfalt der Schweizer TV-Landschaft, was uns ein wichtiges Anliegen ist», ergänzt Hoevel.

Ab Anfang Dezember stehen die zwölf Episoden der Sitcom den Kunden von UPC Cablecom in Myprime zur Verfügung. Wo, wann und wie viele Folgen sie schauen möchten, ist dabei ganz ihnen überlassen – getreu dem neuen TV-Angebot von Myprime.
 

Leo Burnett inszeniert Wohnideen für Micasa

Design und Inhalt rund um die neuen Wohnideen von Micasa gestaltete Leo Burnett Schweiz im lebendigen und frischen Stil.

Etliche Neuheiten und Klassiker wurden in verschiedenen Locations in der Schweiz fotografiert – von nordisch gemütlichen Räumen bis hin zu städtischen Lofts. Bei aller Vielfalt haben die Micasa-Artikel eine Gemeinsamkeit: Sie sind fürs Leben gemacht. Der neue Katalog ist ab jetzt in jeder Filiale erhältlich und wird begleitet von der mehrfach ausgezeichneten Namenspromotion, die dieses Jahr bereits zum vierten Mal durchgeführt wird.

Verantwortlich bei Micasa: Michel Keller (Leiter Micasa), Lukas Vasvary (Leiter Kommunikation Micasa), Marjana Hochreutener, Lara Di Lenardo (Projektleiterinnen Kommunikation Micasa). Verantwortlich bei Leo Burnett: Barbara Hartmann, Anna Leudolph, Pablo Schencke, Vanessa Mermoud (Kreation), Johannes Raggio (ECD), Sebastian Zeuner, Inma Mendiola, Charlotte Gut (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Sue Wittber, Hannes Kälin, Andreas Ganz, Bernhard Vögele (Realisation/Produktion), Michael Gassler (Gesamtverantwortung). Fotografie: Schaub Stierli Fotografie. Styling: Ortsofort. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger.

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Ruf Lanz: Spot für Pro Audito im Lürzers Archiv

Lürzers Archiv präsentiert alle zwei Monate die kreativsten Werbekampagnen aus aller Welt. In die aktuelle Ausgabe hat es auch ein Film aus der Schweiz geschafft: Ruf Lanz mit dem Pro Audito Spot «Ungewöhnliche Spende».

Zum 100-jährigen Jubiläum hat pro audito bern Ruf Lanz den Auftrag erteilt, den Anliegen der Hörbehinderten noch mehr Gehör zu verschaffen. Das Resultat war eine ungewöhnliche Spendenaktion, bei der die Männerwelt aufgefordert wird, ihren Bart oder Schnauz zu spenden. Denn Menschen mit Hörbehinderung sind darauf angewiesen, dass sie die Lippen des Gegenübers lesen können. Und genau dies wird durch Bärte oder Schnäuze stark erschwert. (Werbewoche.ch berichtete).

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Protest gegen höhere Posttarife

In einem offenen Brief an Bundesrätin Doris Leuthard haben sich Verleger, Verbände und Gewerkschaften gegen höhere Posttarife für Zeitungen und Zeitschriften gewehrt.

Ziehe die Post die Preiserhöhung durch, müssten viele Titel aufgeben. Die Pressevielfalt müsse höher gewichtet werden als das Defizit der Post bei der Zeitungszustellung, heisst es im Brief. Die Tariferhöhung geschehe «ohne Not», habe die Post 2013 doch 626 Mio. Franken Reingewinn erwirtschaftet. Leuthard wird im Brief aufgefordert, wegen der Tariferhöhung bei der Post zu intervenieren.

Erhöhung um sechs Rappen

Die Post hebt 2014, 2015 und 2016 die Preise um je zwei Rappen pro Exemplar an, das heisst um insgesamt sechs Rappen. Bereits 2013 hatte die Post ihr Preissystem für den Zeitungsversand vereinheitlicht.

Dadurch habe sich der Versand der Mitgliederpresse bereits um sechs Prozent verteuert, schreibt der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB). Er befürchtet eine Kostensteigerung um bis zu 50 Prozent für die Mitgliederpresse. Für kleine Zeitungen bedeuten die höheren Tarife einen Aufschlag von 30 Prozent, wie die Chefredaktorin der Unia-Zeitung Work, Marie-Josée Kuhn, in Bern ausführte.

SGB wie Work haben den Brief unterzeichnet. Auch die SP, die Grünen, weitere Gewerkschaften und Personalverbände, der Schweizerische Gewerbeverband sowie die Schweizerische Bischofskonferenz haben unterschrieben. Die Genfer Zeitung Le Courrier ging gar einen Schritt weiter und hat die Tariferhöhung der Post offiziell beim Bundesamt für Kommunikation (Bakom) angefochten. Der Entscheid steht aus.

Post: 100 Millionen Minus im Jahr

Die Post wehrte sich gegen die Vorwürfe: Bei der Zeitungszustellung mache die Post jährlich einen Verlust von rund 100 Millionen Franken, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Die Post sei der Presse bereits entgegen gekommen, indem sie die Tariferhöhung um ein Jahr verschoben und zudem über drei Jahre verteilt habe.
 

Zu guter Letzt: Ein gequältes Lachen

Der Zoo von Bratislava hat eine Werbekampagne lanciert. Die Sujets werden fleissig geteilt - allerdings vor allem von Zoo-Gegnern. 

Die Tiere zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Besucher, wollen die Bilder vermitteln. «Die Wahrheit ist überhaupt nicht lustig», meint ein Kommentator zu den Lebensbedingungen von Zootieren. Von einem «falschen Lachen» spricht ein anderer. Tatsächlich wirken die Bilder eher unheimlich, als dass sie fröhliche Sonntagsausflugslaune versprühen würden. (sis)

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Kampagne für Stubete am See

Teil.ch hat auch in diesem Jahr für die Stubete am See – dem Festival für Neue Schweizer Volksmusik in Zürich – den Kommunikationsauftritt entwickelt.

Das neue Keyvisual zeigt, dass das Programm der Stubete am See mit zahlreichen Konzerten und dem neuen Stubete-Ball, selbst das Böögenpaar in Tanzlaune bringt. Der Kommunikationsauftritt umfasst zahlreiche Produkte wie Plakate, Inserate, Flyer, Onlinebanner, T-Shirts, der Webauftritt sowie ein 16-seitiger Programmfolder.

Teil.ch zeichnet sich seit 2008 für den visuellen Auftritt der Stubete am See verantwortlich. 2009 wurde das Stubete am See-Plakat mit dem Schwanensujet im Jahrbuch der Werbung aufgenommen.

Verantwortlich bei der Stubete am See: Florian Walser (Künstlerische Leitung), Johannes Schmid-Kunz, AAA-Agentur (Administrative Leitung). Verantwortlich bei Teil.ch: Alain Zeiter (Beratung/Digital), Martin Zeiter (Creative Direction), Remo Genepretti (Grafik).

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Neue Schuh-Gesichter für Max Shoes

Swisscows integriert Bildersuche

Die neue Schweizer Suchmaschine ist mit 400000 Unique Usern und 1,6 Millionen Page Impression pro Monat erfolgreich gestartet. Nun integriert Swisscows die Bildersuche und vereinfacht das Handling.

Nach dem erfolgreichen Start von Swisscows vor acht Wochen lanciert die Suchmaschine die Bildersuche. Man habe Funktionen eingebaut, die bei keiner anderen Suchmaschine verfügbar sind, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Um die Suche effektiver zu machen, bietet sie im oberen Rand die Möglichkeit, die Ergebnisse zu verfeinern und nach bestimmten Kriterien wie Layout, Grösse, Farbe und Typ zu suchen. Die Bilder werden als Miniaturen bzw. Thumbnails auf der Seite angezeigt. Fahren die Nutzer mit der Maus über ein Bild, werden drei Funktionen angezeigt: Neben dem Direktlink gibt es eine Vorschaufunktion sowie die Möglichkeit, das Bild als Favoriten zu speichern. Die ausgewählten Bilder erscheinen ganz unten auf der Seite. Das Öffnen von mehreren Fenstern entfällt damit.

Neu ist bei Swisscows auch, dass gezielte Regionen ausgewählt werden können. Damit lassen sich die Suchergebnisse auf ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Region begrenzen.

Swisscows hat das Design überarbeitet und die mobile Version optimiert. Der Nutzer hat nun auf allen Geräten sämtliche Funktionen. Die Begriffswolke vereinfacht die Suche auf dem Mobilgerät. Die erwähnten Neuerungen werden zunächst für die Desktop- und Mobilversion eingeführt. Für die Android- und iOS-App sind sie in Arbeit.

Im Gegensatz zu den bekannten Suchmaschinen speichert Swisscows von den Benutzern keine Daten, schreibt das Unternehmen. Die Server stehen in der Schweiz und garantieren Datensicherheit. 

Neue Gesichter bei «Wort zum Sonntag»

Ab 4. Oktober 2014 wird ein neues Team das «Wort zum Sonntag» sprechen und aktuelle Themen aus christlicher Perspektive kommentieren. Die fünf Theologinnen und Theologen gehören verschiedenen Konfessionen an und werden abwechselnd zu sehen sein.

Zwei Frauen und drei Männer konnten dafür gewonnen werden, dem «Wort zum Sonntag» am Samstagabend ein Gesicht zu verleihen: Die reformierte Pfarrerin Sibylle Forrer aus Oberrieden sowie die römisch-katholische Theologin Katja Wissmiller, die seit Sommer dieses Jahres Fachmitarbeiterin bei der bibelpastoralen Arbeitsstelle des katholischen Bibelwerks der Schweiz ist. Ebenfalls eine neue Stelle hat der römisch-katholische Theologe Meinrad Furrer inne und ergänzt als Seelsorger die ökumenische Vielfalt an der Zürcher Predigerkirche. Mit Martin Kuse ist ein reformierter Pfarrer aus Möriken AG im Team. Die christkatholische Kirche stellt mit Ioan Jebelean einen erfahrenen Priester zur Verfügung, der vor 5 Jahren schon einmal beim «Wort zum Sonntag» zu sehen war.

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Die Sendung «Wort zum Sonntag» hat seit 1954 seinen festen Platz im Fernsehprogramm und feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Sie gehört damit zu den ältesten Sendungen von Schweizer Radio und Fernsehen, ist aber keineswegs veraltet und wird von den Zuschauerinnen und Zuschauern geschätzt. Die neuen Sprecherinnen und Sprecher übernehmen die anspruchsvolle Aufgabe, in knapp vier Minuten aktuelle Fragen zu kommentieren oder zu gesellschaftlichen Debatten Stellung zu nehmen. Dabei werden keine Minipredigten erwartet, sondern es geht darum, die Zeichen der Zeit zu erkennen und zu benennen.

Das neue Team wird Anfang Oktober die derzeitigen Sprecherinnen und Sprecher des «Wort zum Sonntag» Nadja Eigenmann-Winter (römisch-katholisch), Tania Oldenhage (evangelisch-reformiert), Hugo Gehring (römisch-katholisch), Christian Jegerlehner (evangelisch-reformiert) und Walter Wilhelm (evangelisch-methodistisch) ablösen.

Rosarot: Frisch gestrichen

Neuzuzüge bei Rosarot haben nicht nur den Platzbedarf erweitert und neue Büroräumlichkeiten mit sich gezogen. Infolge des Umzugs hat die Zürcher Agentur sich gleich selbst einen neuen Anstrich verpasst und ihren Auftritt aufgefrischt.

Inspiriert vom urbanen Flair und umgeben von moderner Architektur bedienen die elf Köpfe heute vom aufstrebenden Kreis 5 aus einen namhaften Kundenstamm mit dem gesamten Leistungsspektrum der Kommunikation. Der neue Auftritt umfasst nicht nur ein neues Logo, neue Briefschaften und eine neue Webseite. Die Philosophie, welche übrigens auch gleich die Erklärung des Firmennamens liefert, hielten die Werber in einem Film fest. Der Spot zeigt auf packende Weise, wie aus Rot und Weiss Rosarot wird. Dabei steht Rot für Feuer, Kraft und Leidenschaft. Weiss steht für Reinheit, Klarheit und Fundiertheit. Genau nach diesen Prinzipien bedient die Agentur seit bald 8 Jahren ihre Kunden.
 

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Social Business wird noch zuwenig genutzt

Führende Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben das Potenzial von Social Business noch nicht ausgeschöpft. Dies zeigt eine Studie der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Lithium und Coundco.

Die führenden Unternehmen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz haben die hohe Bedeutung der sozialen Medien erkannt. Trotzdem wird das enorme geschäftliche Potenzial von Social Media nicht genutzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Zürich, die in enger Zusammenarbeit mit Lithium Technologies, Coundco und weiteren Partnern erstellt wurde.

Viel Aktivität, wenig Strategie

Die Studie zeigt, dass die Mehrzahl der Unternehmen zwar auf Social-Media-Kanälen aktiv ist, aber über keine Strategie verfügt, die eine nachhaltige und systematische Monetarisierung ermöglicht. Social-Media-Aktivitäten sind nicht in die Kerngeschäftsprozesse der Unternehmen integriert und werden bottom-up und von den Erfordernissen einzelner Abteilungen gesteuert. Social Media wird in erster Linie als alternatives Werkzeug für klassisches Push-Marketing verstanden. Das Potenzial von Pull Marketing und User Generated Content bleibt dagegen unbeachtet. So nutzen auch nur sehr wenige Unternehmen die Möglichkeiten von Peer-to-Peer-basiertem Social Support (Kunden helfen Kunden).

Messbarkeit als Herausforderung

Nur zehn Prozent der befragten Unternehmen können den geschäftlichen Nutzen ihrer Social-Media-Aktivitäten nachweisen. Als wichtigste Kennzahlen werden Reichweite, Interaktion und Traffic auf der Homepage genannt. Für den nachhaltigen Unternehmensgewinn ausschlaggebende Key-Performance-Indikatoren (KPI) wie Conversion Rates, Net Promoter Score und Call Deflection dagegen werden entweder nicht oder nicht ausreichend definiert.

Social-Media-Aktivitäten von 206 Unternehmen untersucht

Unter der Leitung von Prof. René Algesheimer, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing und Marktforschung an der Universität Zürich, und in enger Zusammenarbeit mit Lithium Technologies und den Lithium-Partnern SAP, Netconomy, Coundco und Etecture wurden für die Studie grosse Unternehmen mit langjährigen Erfahrungen in den Geschäftsprozessen von Marketing, Vertrieb, Kundenservice und Produkt-/Serviceentwicklung untersucht. Für die Studie wurden zuerst die tatsächlichen Social-Media-Aktivitäten von 206 Unternehmen untersucht. In einem zweiten Schritt wurden 73 dieser Unternehmen über die eigene Einschätzung und Bewertung ihrer Social-Media-Aktivitäten befragt.

Coundco unterstützt und begleitet Studie

Die Agentur Cound ist spezialisiert auf vernetzte Kampagnen mit Social Media Erweiterungen und Community-Building. Sie hat die Studie begleitet und aktiv unterstützt, unter anderem durch das Vermitteln ihrer Kunden für die Studie, die gestalterische Aufbereitung der Studienergebnisse und deren Verbreitung im Web. Für Florian Wieser, Chef Stratege von Coundco, zeigt die Studie, dass «Trial und Error weiterhin eine wichtige Vorgehensweise im Umgang mit Menschen in den digitalen Gemeinschaften bleibt». Weiter mache die Studie deutlich, dass das Zusammenspiel von kurzfristigen Massnahmen und Strategie noch unausgewogen ist. «Die Vernetzung von Zielen, Strategie und Aktivitäten ist die grösste Herausforderung. Erst mit einer konsequenten Vernetzung zeigen die gemessenen Kennzahlen ihren Beitrag zu den beiden relevanten Marktzahlen Umsatz und Kostenersparnis», sagt Florian Wieser.

Die wichtigsten Zahlen der Studie im Überblick

● Auf einer Skala von 6 Punkten geben die Unternehmen Social Media durchschnittlich eine Wichtigkeit von 4,3 Punkten.

● 80 Prozent der Unternehmen verfolgen mit ihren Social-Media-Aktivitäten das Ziel, Gewinne zu erhöhen und das Geschäftsergebnis zu verbessern.

● 77 Prozent der Unternehmen messen den Erfolg der Social-Media-Aktivitäten, aber nur 10 % können konkrete finanzielle Vorteile nachweisen.

● 70 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass sie Social Media intensiv nutzen, das trifft aber in Wirklichkeit nur auf 48 % zu.

● 92 Prozent der Unternehmen nutzen Facebook, aber nur 17 Prozent haben eigene Foren oder Communities.

● Social-Media-Budgets machen derzeit durchschnittlich 0 bis 5 Prozent des gesamten Marketing-Budgets aus.

● Die meisten Unternehmen erwarten eine überdurchschnittliche Zunahme ihres Social-Media-Budgets. Dieses wird innerhalb der nächsten fünf Jahre auf 11 bis 15 Prozent ansteigen.

Die Studie kann unter diesem Link heruntergeladen werden.
 

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