Maxomedia: SBB-Kampagne «Einfach erklärt»

Mit der neuen SBB-Kampagne von Maxomedia soll älteren Menschen das Lösen von Tickets via Smartphone näher gebracht werden.

Frei sein, Zeit sparen, Komfort geniessen – diese drei Faktoren sind allen Kunden der SBB wichtig. Trotzdem setzen bisher vor allem junge Reisende auf den bequemen und schnellen Ticketkauf via Smartphone. Dabei könnten ältere – weniger mobile – Menschen ebenfalls stark vom Service profitieren. Die Zahlen zeigen denn auch: Wer es einmal ausprobiert hat, ist so begeistert, dass er seine Tickets immer wieder online oder mobile kauft, statt am Schalter.

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In der mehrphasigen nationalen Kampagne «Einfach erklärt», die Maxomedia für die SBB entwickelt hat, zeigen junge Menschen älteren Generationen wie sie ihr Ticket mit dem Handy lösen. Älteren soll so die Angst vor der Technologie genommen und die Hemmschwelle abgebaut werden den Service einmal selbst auszuprobieren.

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In der ersten Phase der SBB-Kampagne sollen zunächst die grössten Vorteile bekannt gemacht werden: Freiheit, Zeitersparnis und Komfort. Drei Sujets stellen diese dar: Die Billette werden schnell in der Schule, flexibel in der Beiz und bequem vom Sofa aus gelöst. Um die Werbebotschaft so authentisch wie möglich zu kommunizieren wurde darauf geachtet, dass alle Protagonisten ihre Billetts auch im wahren Leben mobil oder online kaufen – sie werden somit zu echten Botschaftern des SBB-Services. Teil der Kampagne sind Plakate, Banner, Inserate, Presseberichte, ein Newsletter und die Website der SBB. Maxomedia zeichnet für Idee und Umsetzung aller Massnahmen verantwortlich.

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Verantwortlich bei SBB: Patrick Römer (E-Commerce Manager), David Brunnschweiler (Kommunikationsmanager). Verantwortlich bei Maxomedia: Michael Engel (Berater), Stefan Schärmeli (Backend Developer), Dominique Wittwer (Art Director), Anouk Karrer (Texterin).
 

Zu guter Letzt: Mein Hund, der Florist

Mayer McCann versetzt slowenische Hundekuchen mit Blumensamen und macht so die Welt etwas schöner.

Hov-Hov stellt nur allerbeste Qualitäts-Cookies für die vierbeinige Kundschaft her. Bei aller Liebe muss die Hundebäckerei eingestehen, dass selbst die feinsten Zutaten früher oder später als unnützes Abfallprodukt enden können. Oder gar als Ärgernis, wenn in Pärken die Hinterlassenschaft nicht fachgerecht entsorgt wird. Etwas unkomplizierter sieht die Situation in weniger frequentierten, verlassenen Gegenden aus. Hov-Hov schickt die Hunde auf eine Mission: Die Gegend verschönern mit Sonnenblumen. Hierzu werden den vollständig natürlichen Zutaten der Cookies Sonnenblumenkernen beigemischt. Diese passieren den Darmtrakt des Hundes unversehrt und nehmen nach der Ausscheidung ihre Arbeit auf – die nötige Dosis Dünger wird gleich mitgeliefert.   

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Ob die Kampagne als Aufforderung verstanden werden kann, die Hinterlassenschaften des Hundes nicht zu entsorgen, bleibt fraglich. Ebenso offen ist, wie viel Romantik einer Sonnenblume mit besagtem biografischem Hintergrund anhaftet. Trotzdem: Die Idee ist – zumindest in der Realität des Casefilms – doch irgendwie charmant. (hae)

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Swisscom schliesst Publigroupe-Übernahme ab

Swisscom hat am Freitag mit der Bezahlung des Verkaufspreises und der Übernahme der angedienten Aktien die Übernahme von des Werbevermarkters Publigroupe abgeschlossen.

97,11 Prozent aller Publigroupe-Aktien, auf die sich das Angebot bezieht, wurden angedient, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Beteiligung von Swisscom an der Publigroupe beträgt einschliesslich den von Swisscom während des Angebotes erworbenen Aktien 98,37 Prozent. Die Kraftloserklärung der nicht angedienten Aktien soll in den nächsten Wochen beantragt werden. Mit der Übernahme übernimmt Swisscom die Kontrolle über die Local-Gruppe (Swisscom Directories, LTV Gelbe Seiten und Local.ch), bisheriges Joint Venture von Swisscom und Publigroupe. Swisscom wird die Medienbeteiligungen der Publigroupe veräussern. Bei den weiteren Beteiligungen wird Swisscom bis Ende Jahr alle Optionen prüfen. Die Publigroupe Holding bleibt bis auf Weiteres bestehen.

Weko: Ringier darf Le Temps übernehmen

Ringier kann die Westschweizer Tageszeitung Le Temps übernehmen. Die Wettbewerbskommission (Weko) hatte bereits am 28. August grünes Licht gegeben, wie am Samstag bekannt wurde.

Die Weko habe entschieden, keine vertiefte Untersuchung durchzuführen, sagte Sprecher Patrick Ducrey. Ducrey bestätigte einen Bericht der Freiburger Zeitung La Liberté. Damit verstösst der Kauf des Anteils von Tamedia an Le Temps durch Ringier nicht gegen das Kartellgesetz. Bislang waren beide Zürcher Medienhäuser mit je 46,25 Prozent an der Genfer Zeitung beteiligt. Le Temps war im Oktober 2013 zum Kauf angeboten worden. Mehrere Seiten bekundeten danach öffentlich ihr Interesse. Darunter befanden sich der Verein Freunde von Le Temps, die Medien VielFalt Holding von Christoph Blocher und Tito Tettamanti oder Jean-Claude Biver, der Leiter des Uhrengeschäfts des LVMH-Konzerns und Hublot-Präsident.

92,5 Prozent der Aktien

Im April 2014 unterzeichnete Ringier schliesslich einen Kaufvertrag mit Tamedia. Demnach übernahm Ringier den bisher von Tamedia gehaltenen Anteil an ER Publishing und wurde Alleinaktionärin von ERP und mithin indirekte Mehrheitsaktionärin der Westschweizer Tageszeitung Le Temps. Über ERP hatten Ringier und Tamedia Le Temps bis dahin gemeinsam kontrolliert. Die restlichen Aktien von Le Temps teilen sich drei Parteien: Der Genfer Bankier Claude Demole besitzt drei Prozent, die Redaktion und das Personal von Le Temps 2,4 Prozent und die Societé Editrice du Monde SAS weitere 2,1 Prozent. Wie viel Ringier für den Tamedia-Anteil bezahlt hat, ist unbekannt. Man habe keinen Schleuderpreis gezahlt, hatte der Direktor von Ringier Romandie, Daniel Pillard, im April lediglich gesagt.

Ringier verstärkt Präsenz

Le Temps ist die einzige überregionale Zeitung der Romandie. Dem Blatt kommt trotz einer eher kleinen Auflage von 39'716 Exemplaren bei 109'000 Lesern eine grosse Bedeutung zu. Entsprechend reagierte die Romandie auf den Verkauf. Ringier hat versprochen, dass die Direktion von Le Temps in der Romandie bleiben werde. Zudem zeigt der Zürcher Verlag sich bereit, in die Westschweizer Zeitung zu investieren, um die «Qualität zu erhalten und auszubauen». Ringier-CEO Marc Walder hatte bei der Medienkonferenz zur Übernahme diese als «Herzenssache» bezeichnet. Mit der traditionsreichen Qualitätszeitung verstärkt Ringier die strategische Position in der Romandie und baut die bisherige Palette französischsprachiger Produkte, darunter L'Hebdo, L'illustré, TV8 und Edelweiss, aus.

Lausanne, Genf?

Heftig diskutiert wird in der Westschweiz die Zukunft der Redaktion von Le Temps. Pillard hatte im Juli auf Anfrage erklärt, es sei niemals die Absicht von Ringier gewesen, die Redaktionen von Le Temps und L'Hebdo zu fusionieren. Der Herausgeber wolle aber Synergien freilegen und sich alle Türen offen halten, namentlich was den Standort eines möglichen Newsroom betreffe. «Wir sind auf der Suche nach einem Modell, entschieden ist aber noch nichts», unterstrich Pillard damals. Entscheide über eine Neuorganisation oder den Standort würden erst nach dem Entscheid der Weko gefällt werden. Nach Angaben der Zeitung Liberté kommt es bereits am Mittwoch zu einem Treffen von Ringier und dem Personal. (SDA)

Januar und CR: Webauftritt für Marcuard Heritage

Die Vermögensverwaltung Marcuard Heritage tritt seit wenigen Tagen mit einem rundum erneuerten Webauftritt auf. Januar wurde zusammen mit CR Kommunikation für die Konzeption und Umsetzung der neuen Website betraut.

Januar zeichnet für das Design sowie die technische Realisation verantwortlich; CR Kommunikation für das Projektmanagement und die Erarbeitung der Textinhalte. Um die Positionierung als globales Unternehmen zu stärken, setzt die neue Corporate Website auf eine grosszügige eigenständige Bildsprache, welche die Städte der weltweiten Marcuard Heritage Niederlassungen zeigt. Für eine hohe Wiedererkennung wurden die bis anhin verwendeten Uhren in Nahaufnahme weitergeführt und erweitert. Die bestehende Farbwelt in Blautönen wurde um einige dynamische Akzente erweitert. Durch die Kombination eines noblen Serifenfonts mit einem geradlinigen schnörkellosen Sansseriffont werden die traditionsreichen sowie die zukunftweisenden Aspekte des Unternehmens subtil transportiert.

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In einem modernen Responsive-Konzept wurden die weltweiten Niederlassungen, Dienstleistungen sowie die rund 60 Mitarbeiter ansprechend inszeniert. Durch den Einsatz von Animationen und eines innovativen Navigationskonzepts in der technischen Realisation wird dem User eine intuitive Nutzerführung und emotionale Experience geboten. Von der Mehrzahl des direkten Konkurrenzumfeldes distanziert man sich dadurch ebenso.

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Die Website wurde in deutsch und englisch umgesetzt. In einer weiteren Phase soll die russische Version folgen.

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Verantwortlich bei Marcuard Heritage: Marcuard Heritage: Patrick Stauber. Verantwortlich bei Januar Designbureau: Emanuel Gürth, Fredy Espejo, Vince Hehlen (Konzeption, Design und technische Realisation). Verantwortlich bei CR Kommunikation: Thomas Löhrer, Ramona Tarelli (Projektmanagement und Textinhalte).

Y&R Group gründet Content Marketing Unit

Inhalt & Form: Bündner Bier erobert Graubünden

Inhalt & Form hat für Bündner Bier eine Kampagne zur Markteinführung kreiert. Im Zentrum der viralen Spots, dem Kernstück der Kampagne, steht die Marketing-Abteilung der Brauerei Chur, die «Tschapatalpers».

Das Bündner Bier erobert Graubünden. Vorerst. Denn auch das Unterland soll schon sehr bald breitflächig in den Genuss des neuen Bündner Biers kommen. Das Bündner Bier erscheint mit einem komplett neuen Markenauftritt und Kommunikationskonzept unter dem Leitsatz «So. Und nid anderscht.» Pünktlich zur Gehla, der Bündner Herbstmesse, hat die Brauerei Chur AG ihr neues Produkt lanciert. Das neue Bier, von Bündnern für Bündner gebraut, unterscheidet und grenzt sich von den bisher bekannten Bieren aus der Region geschmacklich und auch im Auftritt klar ab. Damit verabschiedet sich die Brauerei Chur von ihrem bisherigen Produkt Churer Bier, das bisher auch als Bündner Bier vertrieben wurde. Das neue Bündner Bier soll eine Alternative für Biertrinker sein, die nicht so bitteres Bier mögen. Wohl ein kleiner Seitenhieb an die örtliche Konkurrenz.

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Die Zürcher BSW Agentur Inhalt & Form, die drei echte Bündner in ihren Reihen zählt, wurde mit dem Neuauftritt und der Markteinführung des Bündner Biers beauftragt. Dass die Markteinführung in erster Linie in Graubünden stattfindet, hat auch die Kreativen von Inhalt&Form starkt beeinflusst: So setzten sie auf Authentizität, Ehrlichkeit und Direktheit, typische Eigenschaften, die eben den Bündner Charme ausmachen. Der visuelle Auftritt, der sich über das Branding, den neuen Webauftritt, das Flaschendesign und die diversen Kommunikationsmassnahmen zieht, ist schnörkellos, markant und gleichwohl modern und erfrischend.

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Kernstück der Kampagne sind drei virale Folgen der «Tschapatalpers» – der Martketing-Abteilung des Bündner Biers. Kurz zusammengefasst: Aus dem Churer Bier wird Bündner Bier, welches so gigantisch toll beworben werden muss, dass es in aller Munde sein wird. Die Marketing-Abteilung ist gefordert, jene bahnbrechende Idee muss her, die den Holländer «Böötli-Fahrern» das Fürchten lehrt. Ansonsten verabschiedet CEO Klaus, die von allen «Tschapatalpern» geliebte und begehrte Praktikantin Wendy in die grässliche Buchhaltungsabteilung. Ein «Wingsut»-Basejump, bei dem Protagonist Tschischuri im Steilflug ein Bündner Bier öffnet, rettet Wendys Job.

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Motor der Kampagne sind die diversen Social Media Kanäle wie Facebook und Twitter, die mit einem durchdachten Seeding regelmässig für witzige Dialoge und Unterhaltung sorgen. Innert zwei Wochen – seit die beiden ersten zwei «Tschapatalpers»-Folgen publiziert wurden und das Social Seeding gestartet – zählte die Bündner-Bier-Facebook-Site bereits über 2100 likes, und auf Twitter mischte sich nebst unterhaltsamen Kommentaren und Anregungen auch Bündner Prominenz in die Diskussionen.

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Dass dem Bündner Bier Erfolg in der Heimat beschieden ist, scheint tatsächlich Tatsache zu werden. Wohin der Weg des Bündner Biers in Zukunft führt? Direkt ins Unterland würden wir sagen. So. Und nid anderscht.

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Verantwortlich bei Bündner Bier: Martin Bundi (VR-Präsident), Schimun Murk (VR-Mitglied). Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Florian Molinari (AD Digital), Karin Estermann (AD), Fabian Zahner (Text/Konzept), Nicolas Stark (Grafik), Simon Kümin (Social Seeding), Claudio Zier, Dominik Stibal (Beratung und Heimwehbündner), Kristian Brändle (Beratung Digital), David Constantin (Regie, Idee und Edit), Sandro Calderlari (Idee und Edit), Sophie Toth (Produzentin, Shining Pictures), Stefan Bircher (Produktion, Shining Pictures), Stefan Künzler (DOP), André Seiler (Komposition), Bardo und Pete (Sounddesign, Edit/Mix Audio, Jingle-Jungle).

 

Leo Burnett Schweiz: 365 Festtage im Jahr

Nit dem Premium-Sortiment von Frey kann man seinen Liebsten auch einfach mal so eine Freude bereiten. Deshalb macht Leo Burnett in der typischen humorvollen Tonalität von Frey ganz normale Tage zu Festtagen.

Die Promotion wird in Print- und Onlinemedien sowie am POS in der Migros beworben. Zentrum des Kommunikationsauftritts ist ein Online-Wettbewerb: Unter Freyschenken.ch werden die Internetuser dazu aufgerufen, ihren eigenen Festtag zu kreieren. Nebst einem Shoppingtrip nach London werden auch Geschenkkörbe von Frey sowie Migros-Gutscheine verlost.

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Verantwortlich bei MGB/Chocolat Frey: Patrizia Keller (Trainee Marketing-Kommunikation), Sandra Denier (Senior Projektleiterin M-Markenartikel), Jürg Spring (Leiter Marken-/Labelführung), Adrian Basler (Leiter Category Management Süsswaren), Serge Doutaz (Leiter Marketing und Sales Chocolat Frey). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pablo Schencke, Barbara Hartmann, David Hugentobler, Vanessa Mermoud (Kreation), Johannes Raggio (ECD), Michael Gassler, Fernando Gort, Carmen Jegge, Nino Zuberbühler (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Webguerillas (Online).
 

«Tacho» wird neu von Thomy Scherrer moderiert

Am 5. Oktober 2014 startet auf SRF zwei die neue Staffel von «Tacho». In Zukunft wird das Automagazin vom erfahrenen SRF 1-Radiomann Thomy Scherrer moderiert.

Zusammen mit dem Rennfahrer und bewährten Autotester Fredy Barth wird die Autojournalistin Nina Vetterli-Treml neue Automodelle auf Herz und Nieren prüfen. Als rasender Reporter konnte der Autojournalist Andreas Pauli gewonnen werden, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Neben ausführlichen Tests, bei denen alle wichtigen Modelle auf den Prüfstand kommen, setzt «Tacho» auf Reportagen rund um das Thema Mobilität, die dann auch in einem Experten-Talk besprochen werden. Mit Thomy Scherrer bekommt die beliebte Sendung nun auch ein Gesicht. Der 54-Jährige moderiert seit über 20 Jahren die Morgenshow auf Radio SRF 1. «Für mich als Technik-Freak ist es eine riesen Freude bei einem Sendeformat mitzuwirken, bei welchem sich alles um das Auto und die Mobilität dreht. Mobilsein ist ein tolles Lebensgefühl, wenn da nicht die Umweltbelastung wäre. Deshalb verfolge ich seit Jahren mit Spannung die technische Entwicklung beim Auto, in der Hoffnung, dass künftige Generationen das Autofahren wieder unbeschwert geniessen können, weil es dann nur noch Autos mit nachhaltigem Antriebssystem zu kaufen gibt.»

Der Schweizer Autorennfahrer Fredy Barth hat sich bei «Tacho» bereits als Autotester etabliert. Neben ihm wird in Zukunft auch die 33-jährige Zürcher Autojournalistin Nina Vetterli-Treml die Neuwagen und deren Eigenheiten, Fahreigenschaften, Ausstattung und spezifischen Attribute testen. Ebenfalls neu im Experten-Team ist Andreas Pauli als rasender Reporter. Der 35-jährige Berner arbeitet als Autojournalist und ist Mitinhaber einer Produktionsfirma. Gemeinsam mit Moderator Thomy Scherrer bestreiten die drei Experten auch die Talkrunde, in der die Inhalte der einzelnen Beiträge besprochen, analysiert und vertieft werden.

Mit der Herstellung der Sendung hat SRF die Produktionsfirma B&B Endemol Schweiz beauftragt. Für die Realisation der Reportagen von Andreas Pauli und der Neuwagentests zeichnet sich die auf Automobile spezialisierte Schweizer Produktionsfirma V12 Media verantwortlich. «Tacho» wird jeden Sonntag im Anschluss an das «Sportpanorama» auf SRF zwei ausgestrahlt. Die erste Folge der neuen Staffel gibt es am 5. Oktober 2014 um 19.30 Uhr zu sehen.

Wirz: Migros-Kampagne mit Gast-Star «Chocolate»

Unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» bietet die Migros in ihren Filialen rund 8000 Produkte von etwa 7500 regionalen Produzenten an. Wirz bewirbt das Label mit einer Kampagne.

Dass die Migros keinen Aufwand scheut, wenn es um regionale Produkte geht, ist denn auch die zentrale Idee der Kampagne von Wirz. Im Film, Print und auf Plakaten sehen wir Migros-Mitarbeitende, die frische Produkte bei ihren Lieferanten abholen und dabei alles Menschenmögliche auf sich nehmen, sie sicher in die Migros zu bringen.

«Das lokale Engagement und die enge Zusammenarbeit mit den heimischen Bauern und Produzenten sind Eckpfeiler der Migros Genossenschaften. Die Kampagne schafft es, das mit Charme und dem Migros-typischen Augenzwinkern zu vermitteln», so Roman Reichelt, Leiter Dachmarke bei Migros. Creative Director Thomas Kurzmeyer fügt hinzu: «Nachdem die erste AdR Kampagne eher rational und didaktisch ausgerichtet war, ist das nun eine schöne Evolution. Und neben der Migros konnte auch die Agentur überdurchschnittliches Engagement beweisen: bis hin zur Texterin, die am Filmdreh spontan für eine Darstellerin als Stuntfrau eingesprungen ist.»

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Honig
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Die Kampagne bringt übrigens auch ein Wiedersehen mit einer prominenten Akteurin: Das ikonische Migros-Huhn Chocolate liess sich zu einem Gastauftritt in den von Regisseur Kim Jacobsen realisierten Filmen bewegen.

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Verantwortlich bei Migros: Marc Engelhard (Leiter Marketing Kommunikation), Roman Reichelt (Abteilungsleiter Dachmarke), Giovanna Colucci (Projektleiterin Dachmarke), Stephanie Luginbühl (Trainee). Verantwortlich bei Wirz: Thomas Kurzmeyer (Creative Direction), Sarah Kohl (Text), Niels Schäfer (Art Direction), Astrid Dörig (Grafik), Gordon Nemitz (Strategische Planung), Catrin Bewersdorff, Dominik Laubscher, Nadja Stickl (Beratung), Carmela Guettouche, Kevin Wettstein (Media Realisation), Daniela Berther (Agency Producer). Verantwortlich bei Markenfilm Schweiz: Kim Jacobsen (Regie), Filip Zumbrunn (DoP), Florian Studer (Producer), Spacetrain (Musik). Verantwortlich bei KT Productions: Arthur Mebius (Fotograf), Katharina Trachsler (Producer).
 

Kommission empfiehlt gezieltere Medienförderung

Die Schweizer Medien stecken in einer Finanzierungskrise. Vor allem die Zeitungen können ihren Informationsauftrag immer weniger erfüllen. Die vom Bundesrat eingesetzte Medienkommission schlägt daher die Gründung einer staatsunabhängigen Stiftung vor.

Diese soll den Strukturwandel begleiten. Die Medien seien für die Demokratie von herausragender Bedeutung, sagte Otfried Jarren, Präsident der Eidg. Medienkommission (Emek), am Freitag an einer Medienkonferenz in Bern. Es gelte, Bedingungen zu schaffen, damit die Medien auch künftig ein breites und vielfältiges Informationsangebot für alle Sprach- und Kulturräume der Schweiz sicherstellen könnten. Gerade die regionalen und überregionalen Zeitungen litten stark unter der Finanzierungskrise. Sie stünden gleich mehrfach unter Druck. Die Werbung wandere ins Internet ab. Und grosse IT-Konzerne wie Google entwickelten sich zunehmend zu Konkurrenten. Doch auch für Online-Angebote gebe es noch kein tragfähiges Geschäftsmodell. Die fehlenden Mittel führten dazu, dass die Qualität der unabhängigen und politisch relevanten Berichterstattung abnehme. Auch die publizistische Meinungsvielfalt leide. Die Branche und die Politik seien gefordert, sagte Hans-Peter Rohner, EMEK-Mitglied und Verwaltungsratspräsident des Werbevermarkters Publigroupe.

Kurz- und langfristige Massnahmen

Die Emek spricht sich für kurz- und langfristige Massnahmen der Medienförderung aus. Kurzfristig sollte die Nachrichtenagentur SDA Mittel erhalten. Die SDA trage zur Sprachverständigung bei. Die französisch- und italienischsprachigen Dienste seien aber defizitär. Darüber hinaus setzt sich die Emek dafür ein, die journalistische Aus- und Weiterbildung zu fördern. «Von den Redaktionen wird heute verlangt, dass sie mehr arbeiten, ihre Artikel schneller liefern und weniger Mittel zur Verfügung haben», sagte Rohner. Ferner gelte es, Innovationen im Mediensektor zu unterstützen.
Langfristig strebt die Emek an, publizistische Startups zu fördern. Auch sollen herausragende redaktionelle oder journalistische Leistungen unterstützt werden, etwa durch Trend Scouting und dem Aufbau eines Recherchefonds. Schliesslich will die Kommission auch die angewandte Medienforschung fördern.

Gründung einer Stiftung

Um die Ziele zu erreichen, schlägt die Emek die Gründung einer Stiftung vor. Die Kernaufgabe einer solchen Stiftung wäre es, die Voraussetzungen zu schaffen, damit sich die Qualitätsmedien und der Journalismus insgesamt weiterentwickeln könnten. Projekte aller Mediengattungen liessen sich so unterstützen. Wichtig ist der Medienkommission, dass die Unabhängigkeit der Medien gewahrt bleibt und die Fördermassnahmen möglichst ohne Einfluss des Staates umgesetzt werden. Als Vorbild dient der Emek dabei die Förderung der Pro Helvetia (Kultur) und des Schweizerischen Nationalfonds (Forschung), die jeweils über eine Stiftung erfolgt. Noch völlig offen ist die Finanzierung der Stiftung. Zahlen nannte die Emek am Freitag nicht. Sie verwies lediglich darauf, dass der Staat Radio und Fernsehen, die Bildung und den Film heute mit substanziellen Mitteln fördere.

Einig ist sich die Kommission darin, dass eine indirekte Förderung der Zeitungen über verbilligte Posttaxen im Umfang von 50 Millionen Franken nicht mehr zeitgemäss ist. Diese Mittel sollten sukzessive für andere Zwecke verwendet werden. Ferner sei die Mehrwertsteuer für Print- und Online-Produkte auf einen reduzierten Satz zu vereinheitlichen.

Heftige Reaktionen

Das sieht der Verband Schweizer Medien (VSM) diametral anders. Die indirekte Presseförderung sei kein Auslaufmodell. Im Gegenteil: werde die Verteilung der Pressetitel noch teurer, seien einzelne Zeitungsverlage in ihrer Existenz bedroht. Der VSM begrüsst dagegen das Modell der vom Staat unabhängigen Medienförderung.

Ähnlich tönt es bei der Gewerkschaft Syndicom, der SP Schweiz und bei Arbus, einer Vereinigung kritischer Mediennutzer. Die Vorschläge zur indirekten Presseförderung seien für die Mitgliederpresse, die wesentlich zur demokratischen Meinungsbildung beitrage, verheerend.
 
Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) begrüsst die Vorschläge der Emek. Sie unterstützt namentlich die Gründung einer vom Staat unabhängigen Stiftung zur Medienförderung. (SDA)

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: Malaysia Airlines-Kampagne stürzt ab

Eine Werbekampagne der Malaysa Airlines rief Kunden dazu auf, Urlaubsziele zu benennen, die sie vor ihrem Tod noch sehen wollen. Ein wenig unpassend, nachdem die Airline zwei Maschinen mit insgesamt 537 Menschen an Bord verloren hat.

Und dies in nur einem Jahr. Zuerst verschwand im März der Flug MH 370 vom Radar und gilt bis heute verschollen. Daraufhin wurde im Juli ein Ferienflieger von Malaysia Airlines über der Ukraine abgeschossen. Die «Bucket List» der Urlaubsziele ist in diesem Zusammenhang eine wohl eher missglückte PR-Aktion. Gewonnen werden können übrigens Freiflüge nach Australien, Neuseeland und Malaysia.
Wie Wuv.de schreibt, ist nach der Lancierung ein Shitstorm in den sozialen Netzwerken gegen die Fluggesellschaft entbrannt. Malaysia Airlines habe sich inzwischen für den unangemessenen Titel der Kampagne entschuldigt. Man wollte niemanden beleidigen. Doch trotz Kritik soll der Wettbewerb bis zum Jahresende weiterlaufen. Nun allerdings ohne den Titel «Bucket List». Der Fokus liege auf den Preisen, wie die Airline betont. Der Wettbewerb, der am 1. September gestartet ist und bis Ende Dezember laufen soll, heisst gemäss SDA jetzt: «Gewinne ein iPad oder einen Malaysia-Airlines-Flug nach Malaysia».

Wer also schon weiss, wohin die Todesreise gehen soll, kann weiterhin Freiflüge gewinnen. Oder einen Apple iPad. Vorausgesetzt die Auflistung ist originell. (uma)

Teaserbild: Keystone

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