Inhalt&Form lanciert Kampagne für Breast Atelier

Die Agentur Inhalt&Form kommunziert in einer Kampagne für das neu eröffnete Zürcher Breast Atelier, dass seriöse Brustoperationen ihren Preis haben.

Dass Brustoperationen wie zum Beispiel Brustvergrösserungen sehr beliebt sind, ist eine Tatsache, die unlängst breit in den Medien diskutiert wurde. Die seriösen, etablierten und sehr erfahrenen Chirurgen, die in top ausgerüsteten Zentren und Kliniken arbeiten, sind entsprechend teuer und für die stets wachsende Anzahl einer jüngeren Zielgruppe schlicht unbezahlbar. Auf der anderen Seite wollen auch immer mehr Ärzte Schönheitsmedizin betreiben, ohne dafür eine angemessene Facharztausbildung und Infrastruktur zu haben – ganz zu schweigen vom «Schönheitstourismus» ins Ausland, wo Billigangebote locken.

Mit der Lancierung des ersten Breast Atelier in Zürich unter dem Patronat der renommierten Klinik Pyramide soll Frauen nicht nur eine gesamthaft günstigere, sondern auch eine seriöse, verlässliche und sichere Alternative angeboten werden. Nebst der Website wurde die Zürcher BSW Agentur Inhalt&Form auch mit der Kampagne beauftragt, die für möglichst viel Aufmerksamkeit sorgen soll. Die plakative Kampagne soll das heikle Thema witzig und spielerisch umzusetzen und die Botschaft auf den Punkt zu bringen. Die Lancierung findet im Grossraum Zürich während zweier Wochen auf F12- und F200-Leuchtplakaten statt. Des Weiteren stehen Posterings in Fitnesscentern im Mediamix. Es läuft eine animierte Version in Zürcher Kinos, auf dem E-Board des Hauptbahnhofs Zürich sowie auf Bannern.

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Verantwortlich bei Breast Atelier: Dr. med. Cédric A. George (medizinischer Leiter der Klinik Pyramide und des Zentrums für Plastische Chirurgie), Jan Vonderlinn (Managing Director), Verantwortlich bei Inhalt&Form: Serge Riedener (CD), Karin Estermann (AD), Fabian Zahner (Text), Pablo Kunz (Grafik), Claudio Zier, Vera Fetz, Linda Egloff (Beratung).

Printmedien: Markanter Leserschwund

Die Zahl der Leser von Schweizer Tageszeitungen sinkt kontinuierlich. Dramatisch ist der Rückgang aber vor allem bei Zeitschriften, Magazinen und Wirtschaftspublikationen. Zum Teil wurden diesen Publikationen im letzten Jahr 15 und mehr Prozent ihrer Leser untreu.

Die jüngsten Zahlen der Mach-Basic-Studie 2014-2 zur Reichweite von Schweizer Presseerzeugnisse schrecken auf: Der Sonntagsblick verliert innert eines halben Jahres 56'000 Lesende, die NZZ am Sonntag 51'000, und bei der Sonntagszeitung springen 24'000 Leserinnen und Leser ab. Auch bei den Tageszeitungen sind die Leserzahlen stark rückläufig: 20 Minuten verliert 20'000 Leserinnen und Leser, der Blick 19'000 , der Tages-Anzeiger 17'000 und die Neue Zürcher Zeitung gar 24'000, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Zahlen basieren auf Umfragen im Auftrag der Wemf AG für Werbemedienforschung. Befragt wurden 19'276 Personen zwischen April 2013 und April 2014.

Podestplätze für Pendlerzeitungen

Nach wie vor ist 20 Minuten das meistgelesene Presseerzeugnis mit einer Reichweite von 1,547 Millionen Lesern. Auf Rang zwei findet sich die zweite Pendlerzeitung der Schweiz, der Blick am Abend, mit 736'000 Lesenden. Auf dem Podest steht auch der Blick, der noch von rund 686'000 Personen gelesen wird. Bei Zeitschriften und Magazinen ist der Rückgang der Leserinnen und Leser noch augenfälliger. So wird Via, das Magazin des öffentlichen Verkehrs, von noch von 419'000 Personen gelesen – 62'000 weniger als ein halbes Jahr zuvor. Die Schweizer Illustrierte verliert 56'000 Leser, Tele 40'000 und Das Magazin 39'000. Zu kämpfen haben auch die Wirtschaftspublikationen: Der Bilanz haben innerhalb eines halben Jahres 20'000 Interessierte den Rücken gekehrt, der Handelszeitung 19'000 und der Finanz und Wirtschaft (FuW) 12'000.

Dramatische Verluste innert Jahresfrist

Einige dieser halbjährlichen Veränderungen sind gemäss Wemf statistisch signifikant. Dramatisch sichtbar wird der signifikante Verlust an Reichweite im Jahresvergleich zur Mach-Basic-Studie 2013-2: So hat die Handelszeitung in einem Jahr 23 Prozent ihrer Leserinnen und Leser verloren und Finanz und Wirtschaft fast 16 Prozent. Grosse Verliererin im Jahresvergleich ist die NZZ, deren Produkte alle mehr als 10 Prozent der Leserschaft einbüssten: Die Tageszeitung hat noch eine Reichweite von 260'000 Personen – 35'000 weniger als vor einem Jahr. Die Sonntagsausgabe zählt noch 421'000 Lesende (-61'000). Und das NZZ Folio kann noch auf 365'000 Leser zählen, 44'000 weniger als 2013. Aber auch Tages-Anzeiger (-7 Prozent), Sonntagsblick (-9 Prozent) und Blick am Abend (-6 Prozent) verlieren im Jahresrückblick Leserinnen und Leser im signifikanten statistischen Bereich.

Themenmagazine im Hoch

In absoluten Zahlen verliert das Migros-Magazin mit 109'000 fast am meisten Leserinnen und Leser. Da die Reichweite jedoch fast 2,4 Millionen Personen beträgt, bedeutet dies für die Genossenschaftspublikation lediglich ein Minus von 5 Prozent. Tele verliert mit 93'000 jeden fünften Leser.

Magazine hingegen, die Spezialinteressen abdecken, befinden sich im Höhenflug: Die Ringier-Publikation Landliebe kann ihren Siegeszug fortführen. Sie gewann in einem Jahr 140'000 Lesende – vor allem Frauen. Das Wandermagazin Schweiz überschritt die 100'000er-Marke und zählt heute 105'000 Lesende – 17 Prozent oder 16'000 mehr als vor einem Jahr. Auch die Bauernzeitung legte in einem Jahr um 21'000 Lesende auf 177'000 zu. Allerdings sind dies gemäss Wemf nicht signifikante Veränderungen der Reichweite. In der Westschweiz sieht die Situation der Zeitungen nicht besser aus als in der Deutschschweiz. Grosse Verliererinnen sind hier 20 Minutes und Le Temps aber auch Le Matin dimanche.

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Andere Kanäle für Infos

Professor Heinz Bonfadelli vom Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich sieht verschiedene Gründe für den Verlust von Leserinnen und Lesern. Das digitale Newsangebot ist der Hauptgrund. Der Blick aufs Handy, ins Tablet oder in den Computer ist vor allem im urbanen Gebiet sichtbar und verbreitet: «Das bedeutet, dass auch die Kerngruppe der qualitätsorientierten Nutzerinnen und Nutzer online gehen – nicht zuletzt zum digitalen Angebot innerhalb der gleichen Medienmarke», erklärte Bonfadelli im Gespräch mit der Nachrichtenagentur SDA. Hierbei stellten sich die Verlage immer wieder die Frage nach einer Paywall, einer Bezahlschranke für ihre digitalen Inhalte. «Doch die jungen Menschen finden heute die Informationen – gratis.» Bei den Zeitschriften und Magazinen macht Bonfadelli die immer höheren Preise sowie die immer grösser werdende und auch ausländische Konkurrenz verantwortlich für den Rückgang der Reichweite.

Regionale Verankerung wichtig

Im Detail betrachtet verlören die nationalen Sonntagszeitungen wie etwa die NZZ am Sonntag oder der Sonntagsblick wahrscheinlich Leserinnen und Leser an regionaler ausrichtete Sonntagszeitungen. Hinzu komme, dass die Sonntagszeitungen Jahre mit grossem Zuwachs hinter sich haben. Die regionale Verankerung ist laut Bonfadelli ohnehin sehr wichtig. Er spricht von «einer Nische, die das Internet nicht so gut abdeckt», weshalb Ältere zu lokalen und regionalen Zeitungen griffen. Dies zeigt – wenn auch nicht statistisch signifikant – die Beliebtheit etwa der Thurgauer Zeitung, der Freiburger Nachrichten oder des Walliser Boten, die bei der Reichweite alle zulegen konnten. (SDA)

Noch zu wenige Informationen über Online-Nutzer

Die Erhebung Mach Basic 2014-2 der Wemf AG für Werbemedienforschung erfasst nur die Leserschaft der gedruckten Zeitungen, Zeitschriften und Magazine. Die  Onlinenutzung fliesst nicht in die Reichweite ein.

Noch fehlt eine Reichweitenstudie, die sowohl Verlage als auch Werbewirtschaft befriedigt. Weder die Mach-Basic-Studien noch die Total Audience Studie von Wemf und Net-Metrix liefern ihnen aufschlussreiche Zahlen. Die Total Audience Studie zeigt lediglich die Zahl der Gesamtnutzer – also Print und Online – und eine allfällige Doppelnutzung eines Medienangebots auf.  Sie ist noch in der Testphase. Die Werbewirtschaft brauche aber zusätzliche Informationen, sagte Wemf-Marketingleiter Urs Wolfensberger auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Etwa über das Gerät, das für die digitale Nutzung benutzt werde. Konkret: Ob sich ein Leser die News über den Computer, das Tablet oder das Handy holt. Je nach Gerät hat die Werbung mehr Wert, weil sie sichtbarer geschaltet werden kann. Erschwerend kommt hinzu, dass Werber im Online nie die gesamte Leserschaft kaufen können, da diese regional, zeitlich unterschiedlich und von Interessen geleitet News konsumieren kann. All diese und weitere Details zu erheben, sei die heutige Herausforderung, sagte Wolfensberger. Geplant ist seitens der Wemf eine Pilotstudie, die viele dieser Herausforderungen abdecken soll, um eine Diskussionsbasis zu schaffen. (SDA)

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: Arbeitslose zu verkaufen

Wie findet man talentierte Texter? Indem man sie Bewerbungsschreiben für Arbeitslose verfassen lässt. So geschehen in Belgien.

Die Association of Communication Companies Belgium (ACC) ist auf der Suche nach neuen Textern für ihre Agenturen. Um die Besten zu finden, stellte man Anwärtern eine nicht ganz einfache, aber nachvollziehbare Aufgabe: Statt Werbetexte für Autos, Deos oder Smartphones liess man die Interessenten Motivationsschreiben für Arbeitslose schreiben. «Sell the Jobless» Wer seinem «Schützling» erfolgreich ein Bewerbungsgespräch «erschrieb», erhielt zum Lohn einen neuen Job als Copywriter. Zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen, das Notwendige mit dem Nützlichen verbunden – und nebenbei mit der weltweit beachteten Rekrutierungskampagne noch Eigenwerbung betrieben. Die Frage ist, ob jemand, der aufgrund eines besonders geschickt verfassten Begleitschreibens an ein Jobinterview eingeladen wird, dort die Erwartungen auch erfüllen kann. Ob die Chancen auch genutzt werden konnten, wird leider offengelassen. (hae)
 

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Neue Stiftung erstellt Qualitätsrating der Medien

Der «Stifterverein Medienqualität Schweiz» will eine Stiftung errichten, die durch Aufbau und Betrieb einer unabhängigen Bewertungsinstitution die Qualität der Schweizer Medien neutral und fair bewertet und ein Rating der Medien Schweiz erstellt.

Das Informationsangebot der 50 reichweitenstärksten überregionalen Pressetitel, Newssites und Informationsformate der elektronischen Medien (Radio/TV) soll wissenschaftlich nach einem vorgegebenen Raster in Bezug auf relevante Qualitätsaspekte analysiert, verglichen und bewertet werden. Das Rating beurteilt die Qualität der bedeutenden Titel und Sendegefässe in den drei grossen Sprachregionen der Schweiz. Es soll eine Orientierungshilfe und eine Aussenreferenz für alle Personen und Institutionen sein, die mit Medien zu tun haben. Und es richtet sich insbesondere auch an die Medienschaffenden selbst.

Gründungsmitglieder des Stiftervereins Medienqualität Schweiz sind vier Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Wirtschaft: Es sind Sylvia Egli von Matt, bisher Direktorin der Schweizer Journalistenschule Maz, Andreas Durisch, Managing Partner Dynamics Group, Bruno Gehrig, Präsident der Swiss International Airlines, sowie der ehemalige Zürcher Regierungsrat Markus Notter. Dieser wurde kürzlich an der Gründungsversammlung zumersten Präsidenten gewählt. «Die Qualität der Informationsmedien ist in unserer Demokratie von fundamentaler Bedeutung. Die Medienqualität schlägt sich direkt in der Qualität des öffentlichen Diskurse snieder. Unser Ziel ist es, die Qualitätskultur in der Medienbranche zu fördern», sagt Markus Notter.

Wissenschaftliches Vorgehen

Die Qualität der Medien wird anhand wissenschaftlicher Methoden erhoben. Das Rating umfasst drei Teile:

1. Die organisatorische Qualitätssicherung der Medienhäuser.

2.Die Berichterstattungsqualität der Medien.

3: Die Qualitätswahrnehmung bei Stakeholdern und beim Publikum.

Zuständig sind Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik, Institut für Angewandte Medienwissenschaft an der ZHAW Winterthur, Mark Eisenegger, Co-Institutsleiter, Fög-Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Uni Zürich, und Diana Ingenhoff, Professorin für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Freiburg. Mit diesem Vorgehen wird das Fachwissen dreier Spezialisten gebündelt und vernetzt, und Medienqualität in drei wesentlichen Dimensionen bewertet. Dieser Prozess verspricht einen deutlichen Mehrwert an Aussagekraft und Objektivität, wie es in einer Mitteilung heisst. In einem nächsten Schritt will der Stifterverein bis Ende Jahr 30 bis 50 Mitglieder für das Vorhaben gewinnen. Parallel soll die Stiftung Medienqualität Schweiz gegründet und das notwendige Stiftungskapital von rund zwei Millionen Franken geäufnet werden, um das Projekt für vorerst drei Jahre zu finanzieren.

Ziel ist es laut Mitteilung, im Jahr 2015 erstmals die notwendigen Daten zu erheben und im Frühjahr 2016 die Resultate im ersten und einzigen umfassenden Qualitätsrating der Schweizer Informationsmedien zu präsentieren.

 

Wirz: Im Schlafzimmer mit Ikea

Bei Ikea steht das kommende Jahr ganz im Zeichen der zwei Räume, aus denen wir – obwohl wir viel Zeit darin verbringen – zu wenig machen: aus dem Schlaf- und Badezimmer. Die neue Kampagne von Wirz soll das ändern.

Um mehr über das Leben in diesen Wohnräumen zu erfahren, hat Ikea Schweiz zusammen mit Wirz hierzulande den internationalen Ikea Life at Home Report durchgeführt.

«In vielen Schweizer Schlafzimmern kommt die Wohlfühlatmosphäre zu kurz. Es werden Dinge darin aufbewahrt, die sonst nirgends Platz finden: Hier trocknet die Wäsche, stapeln sich Ordner und auch der Staubsauger findet noch in einer Ecke Platz. Kein Wunder, hält man die Tür zum Schlafzimmer lieber verschlossen, wenn Besuch kommt», verrät Katrin Polzer, External Communication Manager bei Ikea Schweiz.

Doch mit den intelligenten Lösungen von Ikea kann auch das Schlafzimmer ganz einfach zu einem Vorzeige- und Relaxzimmer werden. Wirz hat eine Kampagne entwickelt, die Schweizerinnen und Schweizer dazu animiert, ihre privatesten Räume mit IKEA neu zu entdecken. Im TV-Spot dazu sieht man das Schlafzimmer darum einmal aus einer ganz neuen Perspektive.

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Flankierend inspiriert die Kampagnen-Website www.ikea.ch/entdecken IKEA Kundinnen und Kunden mit vielen Tipps und Tricks rund um die Zimmer, in denen jeder Tag beginnt und endet. Dazu stellen Plakate eine Auswahl der Produkte vor, die ab sofort dauerhaft im Preis gesenkt sind. Die Ikea Facebook-Seite wird zudem mit diversen Beiträgen zum Thema bespielt.  

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Verantwortlich bei Ikea Schweiz: Mikael Pilblad (Marketing Manager Switzerland), Katrin Polzer (External Communication Manager), Annelies Bühler (Project Leader Campaign), Ebba Barchan (Project Leader Campaign). Verantwortlich bei Wirz: Fernando Perez, Livio Dainese (ECD), Raul Serrat (CD), Grit Wolany (AD), Wolfgang Bark, Marietta Mügge, Torsten Maas (Text), Angela Erni (Screendesign), Basil Abplanalp (Grafik), Petra Dreyfus, Stefan Schmid, Eva Boretti, Lorena Ladner (Beratung), Sebahat Derdiyok (Agency Producer), David Willen (Fotograf), Bigfish (Produktion), Björn Rühmann (Regie).
 

Publigroupe: Ueli Dietiker soll VR-Präsident werden

Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung vom 24. Oktober 2014 schlägt Swisscom Ueli Dietiker als Verwaltungsratspräsident sowie zwei weitere Verwaltungsräte vor.

Nach erfolgreichem Abschluss der öffentlichen Übernahme von Publigroupe durch Swisscom am 5. September 2014 (Werbewoche.ch berichtete) wird an der ausserordentlichen General-versammlung vom 24. Oktober 2014 der neue Verwaltungsrat gewählt. Swisscom stellt in Zukunft den Verwaltungsratspräsidenten sowie zwei weitere Verwaltungsräte.

Anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung am 24.Oktober 2014 werden der Generalversammlung neu Swisscom CFO Ueli Dietiker als Verwaltungsratspräsident sowie Mario Rossi, Thomas Schönholzer (alle Swisscom) und Hans-Peter Rohner (Publigroupe) als Verwaltungsräte zur Wahl vorgeschlagen. Die bisherigen Verwaltungsräte von Publigroupe Pascal Böni, Christian Budry, Andreas Schönenberger, Christian Unger und Christian Wenger werden gleichzeitig zurücktreten. Hans-Peter Rohner wird das Mandat als Verwaltungsratspräsident abgeben.

Neben der Neuwahl des Verwaltungsrats wird die Generalversammlung auch den geplanten Verkauf der Minderheitsbeteiligung von 25,07 Prozent an der FPH Freie Presse Holding AG an die AG für die Neue Zürcher Zeitung (NZZ-Mediengruppe), welche bereits über die restlichen 74,93 Prozent des Kapitals der Gesellschaft verfügt, beschliessen. Die geplante Transaktion beläuft sich auf 53 Millionen Franken. Die Generalversammlung wird auch den Verkauf der Publigroupe-Anteile an Swisscom Directories (49 Prozent Publigroupe) sowie LTV Gelbe Seiten (51 Prozent Publigroupe) an Swisscom beschliessen. Danach wird Swisscom die nötigen Schritte zur Fusion der drei Local.ch-Gesellschaften (Swisscom Directories, LTV Gelbe Seiten und Local.ch) einleiten, die noch dieses Jahr rechtlich zusammengeführt werden sollen.

Swisscom wird die Medienbeteiligungen von Publigroupe, wie bereits früher angekündigt, veräussern. Bei den weiteren Beteiligungen wird Swisscom bis Ende Jahr alle Optionen prüfen. Die Publigroupe Holding bleibt bis auf Weiteres bestehen. Wie bereits mit dem definitiven Ergebnis am 29. August 2014 angekündigt, wird Swisscom die Kraftloserklärung der nicht angedienten Publigroupe-Aktien in den nächsten Wochen beantragen. Zudem wird Publigroupe von der Schweizer Börse/ SIX Swiss Exchange dekotiert.

Bild: Keystone

KSP für SV Group: So haut man richtig rein

KSP hat für die SV Group eine Informations-Kampagne entwickelt, in der Teller zum Medium werden.

Der marktführende Caterer der Schweiz legt nach in Sachen Nachhaltigkeit. In Kooperation mit dem unabhängigen Schweizer Label «Fourchette verte» engagiert sich die SV Group für einen noch ausgewogeneren Menüplan. Da auch bei gesunder Ernährung der Genuss an erster Stelle steht, wird dementsprechend kommuniziert: den Gästen soll die richtige Wahl erleichtert werden. In der Informations-Kampagne, die KSP entwickelt hat, werden Teller zum Medium. Die Kampagne läuft über diverse Kommunikationsmittel in den Restaurants der SV Group.

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Verantwortlich bei SV Group: Isabel Gherbal: Marketing Communications Director, Ronnie Kohler: Marketing Consultant. Verantwortlich bei KSP: Sascha Borsai (Creative Direction), Anita Kummer (Art Direction), Virginia Waldburger (Grafik), Rémy Müller (Beratungsleitung), Franziska Saxer (Beratung). Foto: Daniel Aeschlimann. Bildbearbeitung: Ansichtsache.
 

Serranetga lanciert Galaxy Alpha

Als bisher ästhetischstes und hochwertigstes Smartphone aus dem Hause Samsung steht das Galaxy Alpha für eine neuartige Coolness und Attitude. Ausgehend vom internationalen Claim «Just Alpha» entwickelt Serranetga eine Welt rund um die Alpha-Attitude.

Das digitale Leben bringt einige Absurditäten mit sich: Statt Momente zu geniessen, sharen wir sie. Statt mit dem Gegenüber zu reden, twittern wir. Statt hier zu sein, sind wir woanders. Diese Gegensätze greift Serranetga in der nationalen Lancierungskampagne auf. Statements wie «Ich bin Trendsetter. Kein Follower.» sprechen den Alpha-User an, der verstanden hat: das echte Leben ist aufregender als jeder Post.

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Den Auftakt bilden eine nationale Plakat- und Online-Kampagne sowie Anzeigen in Fashion- und Lifestyle-Magazinen. Der von Serranetga produzierte Spot läuft ab Oktober im TV und wird aktuell über digitale Kanäle verbreitet. Herzstück der Kampagne ist die Microsite Just-alpha.ch, auf welcher nebst Informationen zum neuen Smartphone die «Alpha Hall of Fame» zu finden ist. User können sich einen der begehrten Plätze ergattern, indem sie über den Hashtag #justAlpha ihren persönlichen Stil auf Instagram posten und mit einem Statement erklären, weshalb genau sie Alpha sind.

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Verantwortlich bei Samsung: Anja Olsson (Head of Marcom), Jennifer Rimann (Marcom Specialist). Verantwortlich bei Serranetga: Florian Beck (ECD), Nicolas Hostettler (Digital Strategist), Mitch Bekk (Regie), Res Matthys, Thomas Blumer, Matthias Ziegler, Antonia Meyer, Matthias Ulrich (Text), Florian Bosshard, Raphael Monsch (AD), Mirjam Herms (Digital Concept), Julia Miller, Phillipe Lehmann (Screendesign), Diego Dirren und Erwan Eydt (Programmierung), Thomas Spreng (Technische Leitung), Tanja Birrer (Beratung), Maurizio Rugghia (Managing Director), Joel Scheidegger (Producer, Markenfilm), Pascal Walder (Kamera) UPP (Post Production), Spacetrain (Musik), Leo Krumbacher (Fotografie), Retouched Hamburg (Bildbearbeitung), Starcom (Media).

Scotti: Webdesign für Olivenöl der wilden Di Capuas

Die Agentur Scotti hat für Le Delizie Di Capua Olivenöl einen neuen Webauftritt inklusive Onlineshop umgesetzt.

Halbwilde Bergoliven, gewachsen auf 670 Metern über Meer, jede einzelne von Hand gepflückt, mit Leidenschaft gepresst und ungefiltert abgefüllt: Das ist die Kunst, Olivenöl zu machen von Le Delizie Di Capua. Nicola Di Capua brachte das Olivenöl 1964 in die Schweiz. Die Leute dachten damals noch, es handle sich um Möbelpolitur. Heute schwören Feinschmecker und Spitzenköche im ganzen Land auf Öl von Le Delizie Di Capua. Kaufen kann man es nur direkt beim Hersteller, in ausgesuchten Lebensmittelgeschäften und im Internet.

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Die Agentur Scotti hat den Webauftritt von Le Delizie Di Capua neu gestaltet, inklusive dem Onlineshop. Auf der Seite erfährt man alles über die vierhundert Jahre alten Olivenbäume, die Geschichte, die Familie von heute, die Herstellung, das Olivenöl, die Kunst, einfach gut zu kochen und vor allem wie man Olivenöl kauft: Ledelizie.ch.

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Verantwortlich bei Le Delizie Di Capua: Nicola, Gabriela und Thomas Di Capua. Verantwortlich bei Scotti Werbeagentur: Peter Rettinghausen (CD und Text); Sandjay Deng, (Art); Andrew Liyanage (Webdesign und Programmierung); Patricia Meneghin (Beratung); Lukas Lienhard (Fotos).
 

IAB: Code of Conducts für das Affiliate Marketing

Der Digital-Marketing-Fachverband Interactive Advertising Bureau (IAB) lanciert Code of Conducts für den Bereich Affiliate Marketing und deren beteiligten Parteien Netzwerke, Advertiser, Agenturen und Publisher.

Die Unterzeichner der Code of Conducts (CoC) verpflichten sich, im Betrieb von Affiliate-Marketing- Aktivitäten, sich mindestens an die definierten Kriterien und Umsetzungen zu halten.
Durch Ergreifen dieser Massnahmen soll die Qualität im Affiliate Marketing dauerhaft gestärkt sowie eine möglichst hohe Transparenz für alle Marktteilnehmer bezüglich der Arbeitsweisen und Methoden erreicht werden. Das oberste Ziel dieser Festsetzung eines qualitativen Grundverständnisses und Verpflichtung zu den damit verbundenen Richtlinien ist es, die Transparenz und nachhaltige Professionalisierung aller Beteiligten am Affiliate Marketing in der Schweiz zu sichern.

Die Code of Conducts (CoC) der IAB Switzerland sind angelehnt an die vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) für den deutschen Markt erarbeiteten Code of Conducts.
Alle Unterzeichner der Code of Conducts (CoC) erhalten von der IAB Switzerland eine Zertifizierung, welche sie in Ihrer Kommunikation verwenden dürfen. Mit den Code of Conducts (CoC) lanciert die Fokusgruppe Affiliate Marketing nach dem Glossar und dem Advertiser-Leitfaden bereits ihre dritte Publikation in diesem Jahr.

Die Fokusgruppe setzt sich ausschliesslich aus Experten und Branchenkennern zusammen, die den Markt durch ihr Engagement stärken und weiterentwickeln möchten. Zu ihnen zählen Vertreter von Werbekunden, Publishern, Netzwerken und Agenturen: Jael Marty (Conrad Electronic), Dominik Habermacher (Bagthis.ch), Immo Hütte (Tradedoubler), Urs Bühler (Zanox), Matteo Schürch (affilinet), Lars Ketelsen (Tradetracker), Robert Thöne (Metapeople) und Kurt Schwendener, Leiter der Fokusgruppe (Adresult).
 

«Empörend» und «unerhört»

Eric Tveter, CEO von UPC Cablecom, kritisiert in einem Interview mit der Sonntagszeitung die Exklusivrechte von Swisscom an Sportübertragungen scharf.

Angesprochen darauf, dass Swisscom sich mit den Rechten für Fussball- und Eishockeyübertragungen einen grossen Vorteil gegenüber der Konkurrenz gesichert habe, wird Tveter deutlich. Es sei «empörend», was in der Schweiz mit den Sportrechten passiere – man habe deswegen die Wettbewerbskommission eingeschaltet. Es sei «unerhört», dass sich Swisscom als dominanter Anbieter im Telekommunikationsmarkt Exklusivität gegenüber Sportligen sichern könne. Das Recht des Konsumenten, Zugang zu Sportsendungen zu haben, sei fundamental. Selbst in Deutschland und England, wo Sky Sports die Rechte halte, würden allen Konkurrenten Sportausstrahlungen zu vernünftigen Preisen angeboten. UPC Cablecom habe zwar ein entsprechendes Angeobt von Swisscom-Tochter Teleclub erhalten – jedoch «zu inakzeptablen Konditionen», die am Schluss die UPC Cablecom-Kunden hätten tragen müssen. Seither habe Teleclub alle weiteren Verhandlungen abgelehnt.

Swisscom bietet mit der Tochterfirma Teleclub den Swisscom-TV-Kunden alle Spiele der Raiffeisen Super League und der National League A, sowie einzelne Spiele der unteren League live und exklusiv im Einzelabruf ab 3,50 Franken. Kabelkunden ist es lediglich möglich, die Gesamtpakete von Teleclub zu beziehen. Um in den Genuss der Sportübertragungen zu kommen, muss das Teleclub-Grundpaket (39,90 Franken) und das Zusatzpaket «Sport» (9,90 Franken pro Monat) abonniert werden. (hae/SoZ)

Bild: UPC Cablecom

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