Verluste nehmen zu

Auch die neu konzipierte MACH Basic ändert nichts an der anhaltenden Erosion der Reichweiten von Pressetiteln. Im Vorjahresvergleich haben nicht weniger als 53 Publikationen signifikant verloren, 43 davon sind deutschsprachig.

Mit der MACH Basic 2014-2 liegen jetzt erstmals Vergleichszahlen aus zwei vollständig unabhängigen Erhebungen vor. Die Ergebnisse der MACH Basic 2014-1 bestanden ja noch zu 50 Prozent aus den gleichen Zahlen wie diejenigen der MACH Basic 2013-2 (siehe auch Kasten «Die MACH Basic 2014-1»). Und genau gleich sind rund die Hälfte der Daten in der neuesten Studie bereits in der Auswertung 2014-1 vertreten. Aus diesem Grund liegt das Schwergewicht in dieser Nummer auf den Vorjahresvergleichen. Und diese zeigen nun, dass insgesamt über alle vom Media Trend Journal in dieser Zeit erfassten Titel mehr als 2,5 Millionen Kontakte verloren gegangen sind. Das entspricht einem Minus von 5,9 Prozent.

Alle Titelgruppen verlieren

Wie die Grafik «Veränderungen Kontaktsummen» zeigt, gibt es die auffälligsten Ausschläge in der Südschweiz. Hier hat die Tagespresse 5,0 Prozent zugelegt, die Sonntagspresse dagegen 13,6 Prozent verloren. Allerdings ist der Zuwachs der Tagespresse nicht durch signifikante Abweichungen von einzelnen Titeln begründet und deshalb eher zufällig. Dem Verlust der Sonntagspresse liegt aber eine signifikante Reichweiteneinbusse des Caffè della Domenica zugrunde. Dies ist aber der einzige Titel im Tessin mit einer signifikanten Veränderung. In der Westschweiz gibt es neun Titel mit signifikanten und allesamt negativen Veränderungen: zwei Tageszeitungen, die einzige Sonntagszeitung, fünf Titel der Publikums- und einer der Spezialpresse. In der deutschen Schweiz haben dagegen nicht weniger als 43 Publikationen signifikant verloren. 7 bei der Tagespresse, 3 bei der Sonntagspresse, 23 bei der Publikumspresse und 12 bei der Spezialpresse. Signifikant zugelegt haben dagegen nur gerade zwei Titel: Das St. Galler Tagblatt durch die «zugekauften » Leser von Kopfblättern sowie der Senkrechtstarter Landliebe von Ringier.

kontaktsummen

Unveränderte Gratisanteile

Die Kontaktsummen der Gratistitel haben zwar in allen Titelgruppen abgenommen, aber weniger stark als bei den bezahlten Publikationen. Deshalb hat der Gratisanteil mit Ausnahme der Sonntagspresse grundsätzlich leicht zugenommen und liegt jetzt über alle Sprachgebiete und Titelgruppen bei 47,2 Prozent.

Wie die Grafik «Gratisanteile nach Titelgruppen und Sprachregionen» zeigt, gibt es am Sonntag nur im Tessin Gratiskontakte. Dafür sind es dann gleich 100 Prozent – genau gleich wie bei der Publikumsund Spezialpresse. Insgesamt und in den beiden andern Sprachgebieten ist der Gratisanteil aber weiterhin bei der Publikumspresse am höchsten. Grundsätzlich gilt die Regel: je kleiner das Sprachgebiet, desto höher der Gratisanteil. Grosse Unterschiede gibt es aber auch je nach Titelsegment. So liegt er im Segment «Nationale Themen» mit den Illustrierten, den Konsumthemen und den Grossverteilern in der Westschweiz bei fast 90 Prozent, die ausschliesslich von den beiden Genossenschaftstiteln von Coop und Migros stammen.

Gratisanteile

Kombinazione erreicht 50 Prozent

In mindestens zwei Sprachgebieten erzielen immerhin sechs Angebote je mindestens fünf Prozent Reichweite. Sie sind in der Grafik «Nationale Angebote » in der Reihenfolge ihrer nationalen Reichweite aufgeführt. Mit Ausnahme der KombiNation SwissWomen von Ringier mit Schweizer Illustrierte, Glückspost, L’Illustré und TV8 sowie des NZZ Business Combi von NZZ und Le Temps sind alle diese Angebote in allen drei Sprachregionen vertreten. Die an dritter Stelle platzierte KombiNation Swiss- Family von Ringier mit SonntagsBlick, Schweizer Illustrierte, L’Illustré, L’Hebdo, TV8 und Il Caffè della Domenica erzielt dabei in der Westschweiz die zweithöchste Reichweite. Beim führenden Angebot Kombinazione mit allen drei Migros-Wochenblättern fällt der starke Unterschied zwischen den drei Sprachgebieten auf. Gesamtschweizerisch erreicht es aber immerhin knapp die Hälfte der sprachassimilierten Bevölkerung ab 14 Jahren. Die beiden KombiNation-Angebote von Ringier sind jeweils in der Westschweiz deutlich stärker als in den andern Sprachgebieten und im gesamtschweizerischen Durchschnitt. Je zwei der nationalen Kombinationen werden durch die Migros und Ringier angeboten, je eines durch Tamedia und durch NZZ/Ringier.

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Migros und Coop dominieren

In der Grafik «Reichweitenjäger Deutschschweiz» sind neu alle Angebote aufgeführt, die im Sprachgebiet mindestens 25 Prozent der Grundgesamtheit erreichen. Die vor einem Jahr gezogene Mindestgrenze von 30 Prozent übertreffen jetzt nur noch drei Angebote. In beiden grossen Sprachgebieten belegen die Titel von Migros und Coop weiterhin die Spitzenplätze. Dahinter folgt in der Deutschschweiz 20 Minuten, das damit sämtliche Kombinationen von bezahlten Titeln hinter sich lässt und auch das einzige Angebot ist, dessen Reichweite aktuell nicht signifikant tiefer ist als vor einem Jahr. In der Westschweiz, wo die Mindestgrenze für die Aufnahme bei 30 Prozent liegt, schieben sich vor das Pendlerblatt die Wochentag-/ Sonntags-Kombination von Le Matin sowie RomandieMAX mit den gleichen Ringier-Zeitschriften wie die KombiNation SwissFamily, die aber sprachraumübergreifend belegt werden muss. Hier haben alle Angebote mit Ausnahme von 20 minutes und Coopération gegenüber dem Vorjahr signifikant an Reichweite verloren.

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Ringier dominiert Bezahlte

Bezahlte Einzeltitel haben im Konzert der grossen Kombinationen und Gratistitel jedenfalls nichts verloren. Le Matin Dimanche in der Westschweiz ist hier die Ausnahme, mit der die Regel bestätigt wird – auch wenn gemäss der letzten Beglaubigung über ein Viertel der Auflage gratis oder mit über 50 Prozent Rabatt vertrieben werden. Die Sonntagsausgabe von Le Matin ist denn auch nach wie vor Leader bei den bezahlten Top-Titeln (siehe Grafik). Hier musste die Untergrenze auf 15 Prozent gesenkt werden, da die frühere Grenze von 20 Prozent nur noch durch vier Titel übertroffen wird. Die Reihenfolge hat sich nicht verändert. Dominierender Verlag ist Ringier mit den vier Titeln L’Illustré, SonntagsBlick, Schweizer Illustrierte und TV8. Die Tamedia kommt in dieser Rangierung mit den beiden Titeln von Le Matin auf die gleiche Anzahl Publikationen wie die Konsumenteninfo mit Bon à savoir und dem K-Tipp. Mit dem Beobachter ist schliesslich auch noch Axel Springer vertreten. Nicht signifikant verloren gegenüber dem Vorjahr haben nur die welschen Titel Bon à savoir, L’Illustré und TV8.

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Ueli Custer

Basisinformation

Basis der Auswertungen bilden die von der WEMF vorab mit Sperrfrist zur Verfügung gestellten Tabellen aus dem Berichtsband. Ausgewertet wurden alle mindestens fünfmal wöchentlich erscheinenden Tageszeitungen (ohne Grossauflagen), alle Titel der Publikums-, Finanz- und Wirtschafts- sowie der Spezialpresse. Die lokalen und regionalen Wochentitel sind nicht enthalten. Bei Tageszeitungen wird jeweils nur die grösste Einheit berücksichtigt. Kopfblätter und Teilausgaben sind – unabhängig von den Besitzverhältnissen – nicht aufgeführt.
 
Nicht berücksichtigt sind auch die in den WEMF-Tabellen ausgewiesenen Ergebnisse der Zeitungsbeilagen Z – die schönen Seiten als Beilage von NZZ und NZZ am Sonntag und das Vista-Zeitungskombi als Beilage einer ganzen Reihe von Tageszeitungen. Denn deren Werte wurden nicht separat abgefragt, sondern nur als gerechnete Kombination der Trägertitel ausgewiesen. Sie lassen sich deshalb in keiner Weise mit denjenigen von separat abgefragten Beilagen wie Das Magazin, NZZ Folio, Télétop Matin, Femina oder die Ausgehbeilage Extra des Corriere del Ticino vergleichen. Wie die Ergebnisse dieser Titel zeigen, liegt deren Nutzung jeweils deutlich tiefer als diejenige der Trägertitel. Die in der MACH Basic ausgewiesenen Werte für Z – die schönen Seiten und das Vista-Zeitungskombi sind also mit Sicherheit überhöht.

Hochrechnungsbasis

Sie basiert auf der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte des Bundesamtes für Statistik (STAT-POP) und der Strukturerhebung des Bundesamtes. Die Grundgesamtheit der MACH Basic 2014-2 ist identisch mit derjenigen der MACH Basic 2014-1 und wie folgt strukturiert:

– Deutsche Sprachgruppe: 4 631 000 (+38 000 oder 0,8%)
– Französische Sprachgruppe: 1 503 000 (+10 000 oder 0,7%)
– Italienische Sprachgruppe: 288 000 (+3000 oder 1,1%)
– Grundgesamtheit total: 6 422 000 (+52 000 oder 0,8%)

Der Zuwachs bezieht sich auf den Vergleich zur MACH Basic 2013-2.

Stichprobenziehung

Sie umfasst nicht nur die eingetragenen Festnetznummern, sondern auch Personen in Haushalten ohne eingetragene Nummer (15 % aller Haushalte) oder ohne Festnetzanschluss (5 % aller Haushalte).

Stichprobengrössse

Sie beträgt 19 276. Befragungsablauf In einem ersten Anruf wird die Zielperson rekrutiert und dann entweder mit einem zweiten Anruf telefonisch oder online befragt.

Befragungszeitraum

Die Ergebnisse der MACH Basic 2014-2 wurden zwischen dem 10. April 2013 und dem 5. April 2014 erfragt. Rund die Hälfte der Werte sind mit denjenigen der MACH Basic 2014-1 identisch, die zwischen dem 1. Oktober 2012 und dem 6. Oktober 2013 erhoben wurden.

Zeigematerial

Den Befragten stehen sowohl beim Telefoninterview als auch im Online-Fragebogen Zeigematerial (Titellogo und mögliche Antwortvorgaben) zur Verfügung.

Incentivierung

Teilnehmende am Interview erhalten ein kleines Geschenk im Wert von zehn Franken, das die Mitmachbereitschaft erhöht.

Kommunikationsräume

52 zusammengefasste Kommunikationsräume (zKommR) ergänzen die Lücke zwischen den Wirtschaftsgebieten und den Bezirken, die häufig nur sehr kleine Fallzahlen aufweisen.

Reichweiten von Zeitungen mit einer Auflage von unter 20 000 Exemplaren
In der Auswertung 2014-2 basieren die Werte auf der durchschnittlichen Leserschaft über die gesamten 24 Monate, die nach der neuen Methode erhoben wurden. Dadurch wird die Datenbasis vergrössert und der Schwankungsbereich reduziert sich. Weitere Einzelheiten sind im Berichtsband oder auf www.wemf.ch zu finden.

 

Aggressive Werbung für Kleinkredite soll verboten werden

Das Parlament will aggressive Werbung für Kleinkredite verbieten, um insbesondere Jugendliche vor Verschuldung zu schützen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat entsprechende Gesetzesänderungen gutgeheissen.

Der Ständerat hat den Änderungen des Konsumkreditgesetzes am Donnerstag mit 24 zu 11 Stimmen bei 5 Enthaltungen zugestimmt. Dabei sprach er sich für strengere Regeln aus als der Nationalrat. Fest steht bereits, dass das Parlament zunächst auf Selbstregulierung setzt: Welche Werbung als aggressiv gilt, kann die Kreditbranche selbst definieren. Das Gesetz verlangt, dass sie dies in einer Vereinbarung regelt.

Noch uneinig sind sich National- und Ständerat in der Frage, wann der Bundesrat eingreifen und festlegen soll, was unter das Verbot fällt. Nach dem Willen des Nationalrates soll dies nur dann geschehen, wenn in der Kredit-Branche innerhalb angemessener Frist keine Einigung zustande kommt.

Mehr Kompetenzen für den Bundesrat

Der Ständerat will dem Bundesrat darüber hinaus die Kompetenz geben, eine Regelung zu erlassen, wenn er die Vereinbarung der Branche für ungenügend hält. Mit 29 zu 12 Stimmen bei einer Enthaltung sprach er sich für diese Version aus. Wenn die Branche beim Inhalt der Konvention völlig frei sei, könnten die Räte genau so gut auf eine Regulierung verzichten, befand die Mehrheit.

Im Gegensatz zum Nationalrat sagte der Ständerat ausserdem Ja zu Verschärfungen bei Expresskrediten, die rasch zurückgezahlt werden müssen. Auch in der kleinen Kammer war der staatliche Eingriff jedoch umstritten. Ein Teil der bürgerlichen Ratsmitglieder stellte sich gänzlich gegen eine Regulierung.

Junge für voll nehmen

Thomas Hefti (FDP/GL) rief dazu auf, die Jungen für voll zu nehmen. Ansonsten stelle sich die Frage, ob man nicht das Mündigkeitsalter anheben müsste. Mit 18 Jahren könne man nämlich ein Auto lenken, heiraten oder abstimmen. Es sei nicht einzusehen, warum das den jungen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern zugetraut werde, nicht aber das Aufnehmen eines Konsumkredits.

Peter Föhn (SVP/SZ) stellte fest, es sei traurig, wie liederlich sich viele verschuldeten, ob jung oder alt. Aber: «Muss bei jedem Fehlverhalten sofort ein Gesetz gemacht werden?» Die Verantwortung liege bei der Branche und beim Kreditnehmer. Die Branche habe das erkannt und bereits einen Entwurf für eine Konvention vorgelegt. Eine Gesetzesänderung sei unnötig.

Allgemeinheit bezahlt

Die Befürworterinnen und Befürworter der Regulierung widersprachen. Es sei im öffentlichen Interesse, Überschuldung zu verhindern, sagte Justizministerin Simonetta Sommaruga. Wer überschuldet sei, bezahle nämlich als erstes die Steuern und die Krankenkassenprämien nicht mehr.

Später seien die Betroffenen oft auf Sozialhilfe angewiesen. «Die Kosten der Überschuldung bezahlt die Allgemeinheit», stellte Sommaruga fest. Und Werbung spiele durchaus eine Rolle, sonst würde dafür nicht Geld ausgegeben.

Lohnnachweis einfordern

Neben dem Verbot aggressiver Werbung haben die Räte auch Verschärfungen bei der Kreditfähigkeitsprüfung beschlossen. Nach geltendem Recht muss die Kreditfirma einzig bei Zweifeln an der Richtigkeit der Angaben der Konsumenten deren Richtigkeit überprüfen. Neu soll sie generell Unterlagen einfordern können; etwa einen Auszug aus dem Betreibungsregister oder einen Lohnnachweis.

Vom Tisch ist ein gänzliches Verbot von Werbung für Konsumkredite, die speziell Jugendliche und junge Erwachsene anspricht. Nach dem Nationalrat hat sich auch der Ständerat dagegen ausgesprochen.

Keine Formulare auf der Strasse

Die Vorlage geht nun zurück an den Nationalrat. Sie basiert auf einer parlamentarischen Initiative von Josiane Aubert (SP/VD). Es gab in den vergangenen Jahren indes zahlreiche weitere Vorstösse zum Thema, auch Standesinitiativen.

Die Kredit-Branche hat inzwischen einen Entwurf für eine Konvention zur Selbstregulierung vorgelegt. Gemäss diesem will sie künftig beispielsweise auf das Verteilen von Kreditantragstalons auf der Strasse verzichten.

Laut dem Bundesamt für Statistik lebten im Jahr 2008 19 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren in einem Haushalt, der mindestens einen Konsumkredit aufgenommen hat. Bei den 30- bis 49-Jährigen waren es 18,2 Prozent. In beiden Altersgruppen lebten rund 9 Prozent in einem Haushalt mit einem kritischen Volumen an Kontoüberzügen oder Zahlungsrückständen. (SDA)

Schon wieder eine App?

Viele Unternehmen nutzen das Potenzial von Smartphones noch immer nicht aus, um die junge Öffentlichkeit zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «European Communication Monitor (ECM)». Digitale Experten raten trotzdem, überlegt an die Projektierung von Apps heranzugehen. Denn viele Apps bleiben unbenutzt im Store liegen. Die Werbewoche hat nachgefragt: Machen Apps für die Unternehmenskommunikation überhaupt noch Sinn?

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Responsiv statt App

 
Eine überstürzte Projektierung von Apps und Social-Media-Kanälen ist nicht ratsam. In der mobilen Kommunikation sollten sich Unternehmen erst mal auf einen anderen Bereich konzentrieren, anstatt eine aufwendige App zu gestalten und auf allen Social-Media-Kanälen präsent zu sein. So gibt es noch extrem wenige Corporate Websites, die auch responsiv sind. Da hinkt die mobile Kommunikation in der Schweiz noch sehr hinterher. Darum lohnt es sich in den meisten Fällen viel mehr, die unternehmenseigene Website für mobile Kommunikation zu optimieren, sie responsiv zu machen, damit auch das Problem der verschiedenen Devices wegfällt. So läuft die Website jederzeit ideal, auch wenn neue Geräte auf den Markt kommen. In den meisten Fällen macht das am meisten Sinn. Und in diesem Bereich gibt es noch sehr viel Potenzial, gerade auch, da die Mobile-Nutzung in der Schweiz enorm hoch ist. Konkret bedeutet eine Optimierung aber nicht nur, dass die Website für alle Bildschirme geeignet ist. Wichtig ist dabei vor allem der Inhalt. Oft werden mobile Websites inhaltlich extrem reduziert. Gerade damit blockiert ein Unternehmen jedoch den Nutzer. Man sollte stattdessen unbedingt alle Funktionalitäten einbehalten, aber anders darstellen. So etwa könnten bestimmte Themenbereiche mobil mehr in den Fokus gerückt werden, etwa der Standort oder News. Diese sollten als Erstes sichtbar sein, während auf der Standard-Website andere Themenpunkte zentral sind. Der Nutzer wolle einfach generell je nach Device andere Daten zuerst sehen.

App-Trend ist schon wieder rückläufig

Vielen Kunden wollen nun unbedingt im App-Bereich etwas machen. Dieser Trend ist aber schon langsam wieder rückläufig, vor allem international. Doch meistens hat der Kunde dabei nicht konkret überlegt, was denn der Nutzen für das Unternehmen wäre. Eine App ist ausserdem mit relativ hohen Kosten verbunden. Da die Projektierung und Umsetzung einer App jedoch sehr aufwändig ist, macht das oft dann gar nicht so viel Sinn.

Apps werden nicht oft genutzt

Eine App muss der Konsument erst runterladen, was aber gerade für Endkunden eine grosse Hürde ist. Bevor jemand eine App installiert, müsse diese auch tatsächlich von Interesse sein. Das sieht man auch im App-Store: Da schwirren Unmengen an Apps von Unternehmen rum, welche aber niemand benutzt. Denn der Aufwand ist für den Nutzer einfach zu gross.

Machen Apps überhaupt noch Sinn?

Es gibt sicher Apps, die absolut Sinn machen, so Feurer. Etwa die SBB-App. Diese hat auch einen ganz klaren Nutzen sowie Funktionen, welche auf einer mobilen Website nicht möglich wären. So zum Beispiel die Anbindung mit dem Shop oder auch die Möglichkeit des Ticket-Kaufs*. Zudem braucht man diese Funktionen sehr oft und national. Sinn macht auch, wenn man mit der App beispielsweise auf die Kamera zugreifen kann. Aus diesen Gründen sind die User dann auch bereit, eine solche App zu installieren. Oft scheitert jedoch die Einführung einer neuen App an einer schlechten Umsetzung. Denn gerade wenn eine App nicht nutzerfreundlich, einfach und ohne Probleme zu bedienen ist, wird sie sofort nicht mehr genutzt. Das Benutzergefühl ist hierbei essenziell. International ist der Standard von Apps relativ hoch. Am Standard von Facebook- App oder WhatsApp gemessen, fallen so weniger gut konzipierte Apps dann sehr schnell aus dem Sichtfeld. Eine gute Umsetzung darf auf keinen Fall unterschätzt werden.
 
* Wie genau die SBB ihre mobile Kommunikation in die gesamte Kommunikationsstrategie integriert und wie sie plant, die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation in Zukunft noch besser zu nutzen, dazu wollte sich die Medienstelle der SBB ausführlich äussern. Eine konkrete Beantwortung des Fragebogens blieb jedoch, trotz mehr als 3 Wochen Vorlaufzeit, schlussendlich aus.
 
Die Digitalagentur Y7K steht zwar noch in den Kinderschuhen – sie wurde vor rund einem Monat gegründet. Nichtsdestotrotz sind die Jungunternehmer Yves Sinka, Ruben Feurer, Samuel Alder und Joris Noordermeer digital auf dem neuesten Stand. Sie entwickeln Web-Apps und Websites neuester Generation. Ausserdem bringen sie Erfahrung in die neu gegründete Agentur: Ruben Feurer (Art Director) hat zuletzt in London bei der Digital Production Company UNIT9 ein Design-Team mit aufgebaut und Projekte für Unternehmen wie Google, Nike und Salvatore Ferragamo geleitet. Yves Sinka (Business Development) hat als Account Manager Werbung für Kunden wie Adidas, L’Oréal und Tabasco umgesetzt und als Producer beim Relaunch der Ministry-of-Sound-Website mitgewirkt. Samuel Alder (Interaction Design, Development) sammelte seine praktischen Erfahrungen als Developer und Designer in Zürcher Digitalagenturen wie Hinderling Volkart. Joris Noordermeer (Technology) war in Tokyo bei der Media Production Agentur Augment5 tätig, wo er bei Projekten für Google mitwirkte.

Y7K: Digitale Projekte

Y7K entwickelt neben Auftragsarbeiten auch eigene Produkte. So etwa einen digitalen Styleguide. Dieser bietet Vorlagen für die Gestaltung und den Aufbau von responsiven Websites und Apps. Der digitale Styleguide soll hierfür alle Bausteine enthalten. So können etwa alle Updates über das gleiche Instrument laufen und wirken dann gleich für die gesamte responsive Website. «Der digitale Styleguide ist eigentlich dasselbe, was im Printbereich die Corporate-Design-Vorlage ist», so Feurer. Eine solche Vorlage entwickelt Y7K aktuell für einen Kunden. Ein weiteres Grossprojekt ist «NeverlandSpace.com». Auf dieser Site wird digitale Kunst ausgestellt. Man wolle damit die Net-Art-Bewegung ansprechen, welche sich online am Entwickeln sei, erläutert Feurer. Als Yves Sinka etwa als Kurator für eine Popart-Galerie in Zürich tätig war, fiel ihm auf, dass diese Art der Kunst noch nicht wirklich kuratiert werde. Sie sei zwar auf Tumblr und Blogs zu finden, aber dort eigentlich im falschen Kontext – zwischen Katzenbildern und Selfies. Neverland-Space hat monatlich nun diverse Ausstellungen mit verschiedenen Künstlern aus der ganzen Welt. Auf diese Weise könne man digitale Kunst an einem Ort vereint präsentieren und kuratieren. «Das geht von Bewegtbild bis hin zu interaktiven Sachen», erzählt Feurer. Dadurch habe man auch schon relativ bekannte Künstler, wie etwa Yves Netzhammer, der an der Biennale die Schweiz vertreten hat. Das Ganze sei eine Art Galerie, aber halt digital, führt Feurer aus. Dieses Projekt werde man sicher weiterentwickeln.

Das dritte grössere Projekt von Y7K ist ein Instrument, mit dem Unternehmen das Corporate Design flexibler gestalten können. Diese müssen dann nicht mehr so statisch sein, sagt Feurer. Er verweist damit auf das CD von Swisscom, welche ein bewegtes Erscheinungsbild hat. Dies habe man jedoch noch eine Stufe weiterentwickelt, mit einer Art generativem Design. Damit können Unternehmen ihr Erscheinungsbild generieren, manuelle Prozesse fallen damit weg. Ein Briefbogen etwa wird mit diesem Instrument generiert und sieht, ohne dass man etwas machen muss, immer wieder ein wenig anders aus. Ein einfaches Beispiel wäre etwa ein Quadrat, das sich dreht, mit einem bestimmten Farbverlauf und drei verschiedenen Strukturen.

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Machen Apps überhaupt noch Sinn?

Statt überlegt und vorsichtig an die neuen Möglichkeiten mobiler Kommunikation heranzugehen, geht PRfact lieber eigene Wege. Dennoch wäre es aber die falsche Strategie, einfach eine App zu projektieren, weil man heute eine App haben muss. Im Mittelpunkt steht stattdessen immer die Story. Erst muss der Kunde die Ziele der Massnahme und vor allem den Inhalt – also die Story – festlegen. Das sieht man sehr gut an der ‹MiniMania›-Sammel-Aktion der Migros. Hier hat auch erst die Geschichte im Vordergrund gestanden: ‹Migros eröffnet 100 000 neue Filialen.› Diese Geschichte schlug ein. Eine App ist bei dieser Story einfach die logische Folge. Denn jede heruntergeladene App ist eine neue Filiale. Dennoch bin ich der Überzeugung, dass Unternehmen ihre Daten unbedingt erst mobil zur Verfügung stellen sollten – am besten in responsive Design.

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Integrierte Kommunikation

Digitale Massnahmen machen in der mobilen Kommunikation nur dann Sinn, wenn sie auch durchgehend in die Kommunikationsstrategie des Unternehmens integriert sind und gleichzeitig einen zusätzlichen Wert bieten. Nach Einschätzung von 65 Prozent der ECM-Befragten ist die Einführung mobiler Kommunikation auch gleichzeitig die grösste Herausforderung. Gute Lösungsansätze sind gefragt. Denn noch immer haben in der Schweiz nur gerade zwei von drei Organisationen ihre Website für mobile Endgeräte optimiert. Und nur gerade mal jede vierte Schweizer Organisation hat einen mobilen Pressebereich für Journalisten.“

Diese Ansicht vertritt auch die Schweizerische Post: «Nie war es für Unternehmen wichtiger, ihre Kommunikationsmassnahmen aufeinander abzustimmen und somit die Wirkung zu maximieren», heisst es auf deren Website. Konkrete Anfragen zur Nutzung des Potenzials mobiler Kommunikation, zu Apps und einer integrierten Kommunikationsstrategie konnte die Post bis Redaktionsschluss nicht beantworten – trotz einer Vorlaufzeit von drei Wochen. Nicht klar ist, ob hierzu noch keine definitive Strategie steht, um zehn Fragen zur mobilen Kommunikation beantworten zu können, oder ob die Post mit einer grösseren Restrukturierung der mobilen und integrierten Kommunikation aufwartet und im Hinblick darauf noch schweigt. Auf diesbezügliche Nachfrage hiess es telefonisch, der Leiter Kommunikation der Post, Marco Imboden, hätte leider keine Zeit gefunden, den Fragebogen zu beantworten.

Ursina Maurer

PRfact: Digitale Projekte

Eine technisch gut umgesetzte und in die gesamte Unternehmenskommunikation integrierte App ist nicht nur aufwendig, sondern auch teuer. Daher hat PRfact eine App entwickelt, welche das gesamte Intranet von KMUs einbindet. Die Hauszeitung, das Schwarze Brett oder auch das gesamte Intranet: KMUs können ihre gesamte interne Kommunikation in einer App vereinen. Das bedeutet interne Informationen, Neuerungen, aber auch Suchfunktionen sowie die gesamten Funktionen der KMU-Website stehen als Hybrid-CMS hinter der App. Auf diese Weise hat jeder Mitarbeiter auch in seiner Freizeit auf aktuelle Mitteilungen Zugriff, ohne dafür etwa seine Mails öffnen zu müssen. Die Problematik der teuren App-Entwicklung sowie auch die Weiterentwicklung und Updates der App fallen dadurch weg.
 
Ein weiteres Projekt der mobilen Kommunikation von PRfact ist der «mobile Newsroom». Dieser ist eine Plattform, welche mobile auch grosse Datenmengen responsiv auf jeder Device in allen Netzen zur Verfügung stellt und die sozialen Netzwerke einbindet. Im individuell erstellten Kunden-Newsroom etwa sind alle digitalen Inhalte eines Online-Medien-Corners (Dokumente, Fotos, Videos) unter einem Online-Dach kompakt zusammengefasst. Dies für die verschiedensten Bezugsgruppen, von Medienschaffenden bis zu interessierten Konsumenten. So sind auf der Website nicht nur Presseberichte vereint, sondern auch Videos, Social Media und Endkunden. «Journalisten finden auf diese Weise etwa auf Twitter eine Geschichte, welche als Medienmitteilung nicht genug hergegeben hätte», erklärt Marc Schlittler. Umgesetzt wurde diese cloudbasierte Social-Media-Plattform für Inhalt- und Nutzermanagement mit Videokonvertierungssoftware von Pixel.

 

Neuer Chefredaktor bei Le Temps

Stéphane Benoit-Godet übernimmt die Leitung der Westschweizer Tageszeitung per 1. April 2015. Zudem plant Ringier für die traditionsreiche Qualitätszeitung in Lausanne einen Newsroom nach neusten internationalen Standards.

Der neue Chefredaktor von Le Temps heisst Stéphane Benoit-Godet (44). Der heutige Chefredaktor von Bilan übernimmt die Leitung per 1. April 2015. Ab 1998 war Benoit-Godet, in der Funktion als Ressortleiter Wirtschaft, schon einmal für Le Temps tätig, bevor er 2006 die Redaktionsleitung bei Bilan übernahm.

Zudem plant Ringier in Lausanne einen gemeinsamen Newsroom ihrer Titel L'Hebdo, Le Temps und Edelweiss. Die drei Qualitätstitel sollen dabei inhaltlich voneinander profitieren, publizistisch jedoch weiterhin unabhängig bleiben, wie Ringier am Mittwoch mitteilte. Zudem soll das Digitalangebot deutlich ausgebaut werden.

Heute ist der Grossteil der Redaktion von Le Temps in Genf tätig. Die Präsenz in Genf soll in Form eines Redaktionsbüros mit rund zehn Mitarbeitenden beibehalten werden.

Das bisherige Führungsduo der Zeitung Le Temps entschied sich, das Unternehmen zu verlassen. Sowohl Chefredaktor Pierre Veya wie auch Geschäftsführerin Valérie Boagno treten ab. Die Unternehmen Le Temps SA wird vorübergehend von Daniel Pillard, Geschäftsführer von Ringier Romandie, geleitet.

 

Bernd de Wall kehrt zu Allianz Suisse zurück

Der neue Mediensprecher der Allianz Suisse ist ein alter Bekannter: Bernd de Wall (44) ist an die alte Wirkungsstätte zurückgekehrt und hat erneut die Funktion als Senior Spokesperson übernommen.

In dieser Funktion berichtet de Wall an Hans-Peter Nehmer, Leiter Unternehmenskommunikation von Allianz Suisse. De Wall war bereits von 2008 bis 2013 für das Versicherungsunternehmen tätig. Er folgt auf Harry H. Meier, der die Allianz Suisse verlassen hat.

Bernd de Wall wechselt von der Zurich Insurance Group, wo er als Senior Media Relations Manager unter anderem für die Medienarbeit des globalen Lebengeschäfts verantwortlich war. Seine Karriere startete der Kommunikationsspezialist als Nachrichtenmoderator und freier Journalist beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Nach einem Auslandsaufenthalt in Frankreich fungierte de Wall ab 1999 als Kommunikationsverantwortlicher der Industrie- und Handelskammer Südlicher Oberrhein in Freiburg im Breisgau, bevor er 2006 als Manager PR & Communications zum führenden Ticketinganbieter Ticketcorner in die Schweiz kam.

Der gebürtige Norddeutsche studierte Politikwissenschaften und Geschichte an den Universitäten Osnabrück und Angers (Frankreich) und ist geprüfter PR-Berater der Deutschen Akademie für Public Relations (DAPR).  

Betonboden-Poesie für LKW-Planen-Handtasche

Weil 25 Bilder pro Sekunde mehr sagen als 1000 Bullet-Points, wird jedes Freitag Modell mit einem ganz eigenen Stop-Motion Movie erklärt.

Jeder der bisher 99 How-To-Movies wurde von Yves Gutjahr und Claudia Röthlin zusammen mit der Freitag Crew im Lager der F-abrik in Zürich Bild für Bild geschossen und jedes schaffe es, neben lückenloser Produktaufklärung auch noch mit absurden und charmanten Mikrogeschichten zu überraschen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Der eben veröffentlichte 100. Film für R120 Austen erklärt nicht nur die Funktionen und Tragarten, sondern setzt die real-existierende Zielgruppe auf dem Betonboden der F-abrik in Szene, um den Produktvorteil der neuen unwiderstehlichen und widerstandsfähigen Handtasche mit viel Poesie zu beweisen.

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Für mehr Lebensfreude

In den letzten Tagen tauchten in Zürich, Basel und Lausanne zahlreiche grüne Schilder auf, die Verbotstafeln in Erlaubnisschilder verwandeln. Die Botschaft von Autohersteller Smart: Wieso soll man gegen etwas sein, wenn man auch für etwas sein kann? 

Um die Freude an der eigenen Stadt wieder zu entdecken hat Smart öde Verbotstafeln mit kreativen grünen Schildern aufgepeppt. Sie machen die Stadt zur lebenslustigen und einladenden Umgebung, in der es Platz für Individualität, Ideenvielfalt und Farbe für alle Bewohner und Besucher geben soll, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Mittwoch heisst.  

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Internationale Jubiläumskampagne für Sigvaris

Die gesamte Kommunikation wurde mit einem eigens von Brandsoul konzipierten Jubiläumslogo, sowie der Kernbotschaft «Jeden Tag einen Schritt weiter» ganzheitlich umgesetzt.

Brandsoul konzipierte und koordinierte eine 150-Jahre-Jubiläumsshow und eine Ausstellung. Die Feierlichkeiten fanden in der Schweiz, Frankreich, USA und Kanada statt.

Das Kerngeschäft des Schweizer Herstellers medizinischer Kompressionstextilien liegt bei der Prävention und Schmerzlinderung von erschwerter Blutzirkulation und Venenleiden. Das Unternehmen wollte diesen wichtigen Meilenstein mit einer weltweiten Kampagne gebührend feiern.

3000 Gäste, bestehend aus dem Senior Management, Mitarbeitenden, Ehrengästen, Familienmitgliedern und Vertretern aus Politik und Gesellschaft, kamen an verschiedenen Anlässen zusammen. Während des gesamten Jubiläumsjahres wurden Events in Montreux (CH), Huningue (FR), Atlanta (US), Montreal (CA), St.Gallen (CH) umgesetzt. Dabei wurde über verschiedenste Touchpoints wie zum Beispiel eine Jubiläums-Ausstellung, ein Showact und Unternehmensschreiben (CEO) kommuniziert. 

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Imagespot für Gebäudetechniker

Im Auftrag des Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbands realisierte Hochspannung einen Werbespot, der die tragende Rolle der Gebäudetechniker im heutigen Haus- und Wohnungsbau hervorheben soll.

Der Spot baut auf dem zuvor eingeführten Qualitätslabel «Wir, die Gebäudetechniker.» auf. Er soll veranschaulichen, dass der Mensch die Naturgewalten zu seinem eigenen Nutzen beherrschen kann – dank den Gebäudetechnikern, welche unter anderem Sanitäranlagen, Lüftungen und Heizungen installieren. Zum Schluss verweist der Werbespot auf die neu lancierte Website Wir-die-gebäudetechniker.ch.

In drei Landessprachen produziert wird er schweizweit im Fernsehen und online ausgestrahlt. Platziert in den entsprechenden Werbefenstern erreicht er sämtliche Zielgruppen wie Mieter, Verwalter und Wohn- sowie Hauseigentümer.

Verantwortlich bei Suissetec: Hans-Peter Kaufmann (Direktor), Annina Keller (Leiterin Kommunikation), Natalie Aeschbacher (Web Managerin/Projektleiterin), Marisa De Genua
(Sachbearbeiterin Werbung/Kommunikation). Verantwortlich bei Hochspannung: Matthew Katumba (Creative Direction), Alexander Taiganidis (Creative Direction), Bettina Righetto (Beratung), Nathalie Funke (Art Direction). 

 

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Spendenkampagne für Stiftung Cerebral

Die Stiftung Cerebral, die cerebral bewegungsbehinderte Menschen und deren Familien unterstützt, ist auf Spenden angewiesen. Auch dieses Jahr realisiert In Flagranti eine Spendenkampagne.

Die von der Agentur entwickelte Story soll aufzeigen, wie wichtig die Spenden für Menschen mit einer cerebralen Bewegungsbehinderung sind: Finanzielle Unterstützung ermöglicht ihnen mehr Mobilität und Selbstständigkeit und damit mehr unbeschwerte Momente.

Die Kampagne läuft ab Mitte September 2014 während zwei Wochen mit einem TV-Spot, Plakaten, Radiospots, Inseraten und einem Spendenmailing.

Verantwortlich bei Stiftung Cerebral: Michael Harr (Geschäftsleiter), Ursula Diethelm (Leiterin Einzelhilfe). Verantwortliche Agentur: In Flagranti (Strategie, Konzept und Realisation).

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Zu guter Letzt: Raucherzone

Raucher werden an immer ungemütlichere Orte verbannt. Darum geht es in dieser Kampagne aber nicht.

Wer raucht, bewegt sich gesundheitlich auf dünnem Eis. Eine Kampagne von Y&R in São Paulo hat das bildlich umgesetzt und zeigt anhand von verschiedenen Plakatsujets, was alle Raucherzonen gemeinsam haben: sie sind riskant. (sis) 

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Zwei Kunden, ein Plakat

Der Zoo Zürich gratuliert dem Tonhalle-Orchester zum neuen Dirigenten. Entworfen hat das Plakat Matter Gretener Lesch.

Matter Gretener Lesch ist für eine ansehnliche Reihe bekannter Zürcher Institutionen und Firmen tätig. Darum kommt es schon mal vor, dass die Agentur für den einen Zürcher Kunden einen anderen Zürcher Kunden zum Thema macht. So etwa im aktuellen Plakat für den Zoo Zürich, der dem Tonhalle-Orchester zum neuen Chefdirigenten Lionel Bringuier gratuliert. Von Zürcher Klassiker zu Zürcher Klassiker sozusagen. Und von Matter Gretener Lesch-Kunde zu Matter Gretener Lesch-Kunde.

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