Verluste nehmen zu

Auch die neu konzipierte MACH Basic ändert nichts an der anhaltenden Erosion der Reichweiten von Pressetiteln. Im Vorjahresvergleich haben nicht weniger als 53 Publikationen signifikant verloren, 43 davon sind deutschsprachig.

Mit der MACH Basic 2014-2 liegen jetzt erstmals Vergleichszahlen aus zwei vollständig unabhängigen Erhebungen vor. Die Ergebnisse der MACH Basic 2014-1 bestanden ja noch zu 50 Prozent aus den gleichen Zahlen wie diejenigen der MACH Basic 2013-2 (siehe auch Kasten «Die MACH Basic 2014-1»). Und genau gleich sind rund die Hälfte der Daten in der neuesten Studie bereits in der Auswertung 2014-1 vertreten. Aus diesem Grund liegt das Schwergewicht in dieser Nummer auf den Vorjahresvergleichen. Und diese zeigen nun, dass insgesamt über alle vom Media Trend Journal in dieser Zeit erfassten Titel mehr als 2,5 Millionen Kontakte verloren gegangen sind. Das entspricht einem Minus von 5,9 Prozent.

Alle Titelgruppen verlieren

Wie die Grafik «Veränderungen Kontaktsummen» zeigt, gibt es die auffälligsten Ausschläge in der Südschweiz. Hier hat die Tagespresse 5,0 Prozent zugelegt, die Sonntagspresse dagegen 13,6 Prozent verloren. Allerdings ist der Zuwachs der Tagespresse nicht durch signifikante Abweichungen von einzelnen Titeln begründet und deshalb eher zufällig. Dem Verlust der Sonntagspresse liegt aber eine signifikante Reichweiteneinbusse des Caffè della Domenica zugrunde. Dies ist aber der einzige Titel im Tessin mit einer signifikanten Veränderung. In der Westschweiz gibt es neun Titel mit signifikanten und allesamt negativen Veränderungen: zwei Tageszeitungen, die einzige Sonntagszeitung, fünf Titel der Publikums- und einer der Spezialpresse. In der deutschen Schweiz haben dagegen nicht weniger als 43 Publikationen signifikant verloren. 7 bei der Tagespresse, 3 bei der Sonntagspresse, 23 bei der Publikumspresse und 12 bei der Spezialpresse. Signifikant zugelegt haben dagegen nur gerade zwei Titel: Das St. Galler Tagblatt durch die «zugekauften » Leser von Kopfblättern sowie der Senkrechtstarter Landliebe von Ringier.

kontaktsummen

Unveränderte Gratisanteile

Die Kontaktsummen der Gratistitel haben zwar in allen Titelgruppen abgenommen, aber weniger stark als bei den bezahlten Publikationen. Deshalb hat der Gratisanteil mit Ausnahme der Sonntagspresse grundsätzlich leicht zugenommen und liegt jetzt über alle Sprachgebiete und Titelgruppen bei 47,2 Prozent.

Wie die Grafik «Gratisanteile nach Titelgruppen und Sprachregionen» zeigt, gibt es am Sonntag nur im Tessin Gratiskontakte. Dafür sind es dann gleich 100 Prozent – genau gleich wie bei der Publikumsund Spezialpresse. Insgesamt und in den beiden andern Sprachgebieten ist der Gratisanteil aber weiterhin bei der Publikumspresse am höchsten. Grundsätzlich gilt die Regel: je kleiner das Sprachgebiet, desto höher der Gratisanteil. Grosse Unterschiede gibt es aber auch je nach Titelsegment. So liegt er im Segment «Nationale Themen» mit den Illustrierten, den Konsumthemen und den Grossverteilern in der Westschweiz bei fast 90 Prozent, die ausschliesslich von den beiden Genossenschaftstiteln von Coop und Migros stammen.

Gratisanteile

Kombinazione erreicht 50 Prozent

In mindestens zwei Sprachgebieten erzielen immerhin sechs Angebote je mindestens fünf Prozent Reichweite. Sie sind in der Grafik «Nationale Angebote » in der Reihenfolge ihrer nationalen Reichweite aufgeführt. Mit Ausnahme der KombiNation SwissWomen von Ringier mit Schweizer Illustrierte, Glückspost, L’Illustré und TV8 sowie des NZZ Business Combi von NZZ und Le Temps sind alle diese Angebote in allen drei Sprachregionen vertreten. Die an dritter Stelle platzierte KombiNation Swiss- Family von Ringier mit SonntagsBlick, Schweizer Illustrierte, L’Illustré, L’Hebdo, TV8 und Il Caffè della Domenica erzielt dabei in der Westschweiz die zweithöchste Reichweite. Beim führenden Angebot Kombinazione mit allen drei Migros-Wochenblättern fällt der starke Unterschied zwischen den drei Sprachgebieten auf. Gesamtschweizerisch erreicht es aber immerhin knapp die Hälfte der sprachassimilierten Bevölkerung ab 14 Jahren. Die beiden KombiNation-Angebote von Ringier sind jeweils in der Westschweiz deutlich stärker als in den andern Sprachgebieten und im gesamtschweizerischen Durchschnitt. Je zwei der nationalen Kombinationen werden durch die Migros und Ringier angeboten, je eines durch Tamedia und durch NZZ/Ringier.

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Migros und Coop dominieren

In der Grafik «Reichweitenjäger Deutschschweiz» sind neu alle Angebote aufgeführt, die im Sprachgebiet mindestens 25 Prozent der Grundgesamtheit erreichen. Die vor einem Jahr gezogene Mindestgrenze von 30 Prozent übertreffen jetzt nur noch drei Angebote. In beiden grossen Sprachgebieten belegen die Titel von Migros und Coop weiterhin die Spitzenplätze. Dahinter folgt in der Deutschschweiz 20 Minuten, das damit sämtliche Kombinationen von bezahlten Titeln hinter sich lässt und auch das einzige Angebot ist, dessen Reichweite aktuell nicht signifikant tiefer ist als vor einem Jahr. In der Westschweiz, wo die Mindestgrenze für die Aufnahme bei 30 Prozent liegt, schieben sich vor das Pendlerblatt die Wochentag-/ Sonntags-Kombination von Le Matin sowie RomandieMAX mit den gleichen Ringier-Zeitschriften wie die KombiNation SwissFamily, die aber sprachraumübergreifend belegt werden muss. Hier haben alle Angebote mit Ausnahme von 20 minutes und Coopération gegenüber dem Vorjahr signifikant an Reichweite verloren.

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Ringier dominiert Bezahlte

Bezahlte Einzeltitel haben im Konzert der grossen Kombinationen und Gratistitel jedenfalls nichts verloren. Le Matin Dimanche in der Westschweiz ist hier die Ausnahme, mit der die Regel bestätigt wird – auch wenn gemäss der letzten Beglaubigung über ein Viertel der Auflage gratis oder mit über 50 Prozent Rabatt vertrieben werden. Die Sonntagsausgabe von Le Matin ist denn auch nach wie vor Leader bei den bezahlten Top-Titeln (siehe Grafik). Hier musste die Untergrenze auf 15 Prozent gesenkt werden, da die frühere Grenze von 20 Prozent nur noch durch vier Titel übertroffen wird. Die Reihenfolge hat sich nicht verändert. Dominierender Verlag ist Ringier mit den vier Titeln L’Illustré, SonntagsBlick, Schweizer Illustrierte und TV8. Die Tamedia kommt in dieser Rangierung mit den beiden Titeln von Le Matin auf die gleiche Anzahl Publikationen wie die Konsumenteninfo mit Bon à savoir und dem K-Tipp. Mit dem Beobachter ist schliesslich auch noch Axel Springer vertreten. Nicht signifikant verloren gegenüber dem Vorjahr haben nur die welschen Titel Bon à savoir, L’Illustré und TV8.

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Ueli Custer

Basisinformation

Basis der Auswertungen bilden die von der WEMF vorab mit Sperrfrist zur Verfügung gestellten Tabellen aus dem Berichtsband. Ausgewertet wurden alle mindestens fünfmal wöchentlich erscheinenden Tageszeitungen (ohne Grossauflagen), alle Titel der Publikums-, Finanz- und Wirtschafts- sowie der Spezialpresse. Die lokalen und regionalen Wochentitel sind nicht enthalten. Bei Tageszeitungen wird jeweils nur die grösste Einheit berücksichtigt. Kopfblätter und Teilausgaben sind – unabhängig von den Besitzverhältnissen – nicht aufgeführt.
 
Nicht berücksichtigt sind auch die in den WEMF-Tabellen ausgewiesenen Ergebnisse der Zeitungsbeilagen Z – die schönen Seiten als Beilage von NZZ und NZZ am Sonntag und das Vista-Zeitungskombi als Beilage einer ganzen Reihe von Tageszeitungen. Denn deren Werte wurden nicht separat abgefragt, sondern nur als gerechnete Kombination der Trägertitel ausgewiesen. Sie lassen sich deshalb in keiner Weise mit denjenigen von separat abgefragten Beilagen wie Das Magazin, NZZ Folio, Télétop Matin, Femina oder die Ausgehbeilage Extra des Corriere del Ticino vergleichen. Wie die Ergebnisse dieser Titel zeigen, liegt deren Nutzung jeweils deutlich tiefer als diejenige der Trägertitel. Die in der MACH Basic ausgewiesenen Werte für Z – die schönen Seiten und das Vista-Zeitungskombi sind also mit Sicherheit überhöht.

Hochrechnungsbasis

Sie basiert auf der Statistik der Bevölkerung und der Haushalte des Bundesamtes für Statistik (STAT-POP) und der Strukturerhebung des Bundesamtes. Die Grundgesamtheit der MACH Basic 2014-2 ist identisch mit derjenigen der MACH Basic 2014-1 und wie folgt strukturiert:

– Deutsche Sprachgruppe: 4 631 000 (+38 000 oder 0,8%)
– Französische Sprachgruppe: 1 503 000 (+10 000 oder 0,7%)
– Italienische Sprachgruppe: 288 000 (+3000 oder 1,1%)
– Grundgesamtheit total: 6 422 000 (+52 000 oder 0,8%)

Der Zuwachs bezieht sich auf den Vergleich zur MACH Basic 2013-2.

Stichprobenziehung

Sie umfasst nicht nur die eingetragenen Festnetznummern, sondern auch Personen in Haushalten ohne eingetragene Nummer (15 % aller Haushalte) oder ohne Festnetzanschluss (5 % aller Haushalte).

Stichprobengrössse

Sie beträgt 19 276. Befragungsablauf In einem ersten Anruf wird die Zielperson rekrutiert und dann entweder mit einem zweiten Anruf telefonisch oder online befragt.

Befragungszeitraum

Die Ergebnisse der MACH Basic 2014-2 wurden zwischen dem 10. April 2013 und dem 5. April 2014 erfragt. Rund die Hälfte der Werte sind mit denjenigen der MACH Basic 2014-1 identisch, die zwischen dem 1. Oktober 2012 und dem 6. Oktober 2013 erhoben wurden.

Zeigematerial

Den Befragten stehen sowohl beim Telefoninterview als auch im Online-Fragebogen Zeigematerial (Titellogo und mögliche Antwortvorgaben) zur Verfügung.

Incentivierung

Teilnehmende am Interview erhalten ein kleines Geschenk im Wert von zehn Franken, das die Mitmachbereitschaft erhöht.

Kommunikationsräume

52 zusammengefasste Kommunikationsräume (zKommR) ergänzen die Lücke zwischen den Wirtschaftsgebieten und den Bezirken, die häufig nur sehr kleine Fallzahlen aufweisen.

Reichweiten von Zeitungen mit einer Auflage von unter 20 000 Exemplaren
In der Auswertung 2014-2 basieren die Werte auf der durchschnittlichen Leserschaft über die gesamten 24 Monate, die nach der neuen Methode erhoben wurden. Dadurch wird die Datenbasis vergrössert und der Schwankungsbereich reduziert sich. Weitere Einzelheiten sind im Berichtsband oder auf Wemf.ch zu finden.

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Spinas: Apple fast die Show geklaut

Zu guter Letzt: Tierisch berührend

Es ist nie zu spät, Vegetarier zu werden: Ruf Lanz hat einen Löwen gefunden, der diese Aussage als Werbebotschafter ganz gut vermitteln kann.

Wer braucht schon Überzeugungskraft, wenn er einen vegetarischen Löwen hat. Dies beweist Ruf Lanz in einem Spot für Hiltl. Der Spot ist die Fortsetzung der Hiltl-Kampagne «Es ist nie zu spät, Vegetarier zu werden» (Werbewoche.ch berichtete). Im neuen TV- und Viral-Spot sind ein Löwe und eine Antilope ein Herz und eine Seele. Das ungewöhnliche Paar transportiert die Botschaft besonders berührend. (uma)
 

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Verantwortlich bei Hiltl: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann (Marketing + Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Florian Birkner (Text), Laura Hofer (Grafik), Christian Brütsch (Beratung). Filmproduktion: Stories AG (Anna Lehmann, Gian Dolder, Billy Bains).

Radio- und TV-Gebühren: befristete Ausnahmen

Bei den Radio- und TV-Gebühren zeichnet sich keine Einigung zwischen den Räten ab. Der Ständerat möchte, dass künftig jeder Haushalt Gebühren zahlt; der Nationalrat hingegen hat sich am Donnerstag zum zweiten Mal für befristete Ausnahmen ausgesprochen.

Der Entscheid fiel mit 110 zu 74 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Haushalte, die keinen Radio- und Fernsehempfang haben, sollen laut diesem Vorschlag auf Gesuch hin während fünf Jahren nach der Einführung des neuen Systems von der Abgabe befreit werden.

Der Ständerat hatte sich klar gegen dieses so genannte Opting-Out gestellt, ebenso der Bundesrat. «Mit dem Opting-Out würden wir das heutige System mit viel Aufwand verlängern», sagte Bundesrätin Doris Leuthard. Dabei gebe es nur wenige Menschen, die keinen Fernseher, kein Radio und keinen Internetzugang besitzen. Es gehe um rund 20'000 Haushalte.

Gerechtigkeit wichtiger als Effizienz

Die Befürworter aus den Reihen von SVP, FDP und Grünen argumentierten hingegen, es sei unfair, wenn diese Menschen – vor allem Ältere – zur Kasse gebeten würden. Ein Gesetz solle möglichst gerecht gegenüber den Minderheiten sein, dies sei wichtiger als die Effizienz, sagte Kurt Fluri (FDP/SO).

Abgesehen von der umstrittenen Ausnahmeregelung haben sich die Räte im Grundsatz bereits darauf geeinigt, dass künftig alle Schweizer Haushalte Radio- und TV-Gebühren zahlen – unabhängig davon, ob ein Radioapparat oder ein Fernseher vorhanden ist. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass Radio- und TV-Sendungen heute über das Internet auf Computern, Tablets oder Smartphones konsumiert werden können.

Höherer Anteil für Private

Ausgeräumt hat der Nationalrat zwei andere Differenzen. Auf die Linie des Ständerats eingeschwenkt ist er bei der Frage, wie hoch die Gebührenanteile für private Radio- und Fernsehstationen sein sollen. Der Nationalrat sprach sich mit 112 zu 71 Stimmen gegen den Willen von SVP, BDP und Teilen der FDP nun für 4 bis 6 Prozent aus, nachdem er zunächst für 4 bis 5 Prozent plädiert hatte.

«Dieses eine Prozent ist von grosser Bedeutung für private Radio- und Fernsehstationen“, sagte Markus Lehmann (CVP/BS). Laut Bundesrätin Doris Leuthard geht es dabei um maximal 14 Millionen Franken, die dadurch mehr ausbezahlt werden.

Überschüsse für Ausbildung und Technologie-Förderung

Ebenfalls für die Variante des Ständerats hat sich der Nationalrat bei der Verwendung der Überschüsse aus dem Gebührensplitting – laut Leuthard geht es um rund 45 Millionen Franken. Mit 98 zu 90 Stimmen sprach er sich dafür aus, dass diese für die Aus- und Weiterbildung von Angestellten sowie zur Förderung neuer Verbreitungstechnologien verwendet werden sollen.
Der Bundesrat hatte vorgeschlagen, dass die Überschüsse an die Gebührenzahler zurückerstattet werden – pro Haushalt wären das etwa 14 Franken. Eine Minderheit angeführt von Natalie Rickli (SVP/ZH) machte sich vergeblich für diese Variante stark.

Zurück an den Ständerat

Damit geht die Vorlage mit einer Differenz an den Ständerat zurück. Doch selbst wenn die Räte diese bereinigt haben, ist die Änderung des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) noch nicht in trockenen Tüchern.

Unter anderem der Gewerbeverband hatte in der Vergangenheit bereits mit dem Referendum gedroht. Er wehrt sich dagegen, dass künftig Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 500'000 Franken eine geräteunabhängige Abgabe zahlen müssten. Die GLP kündigte bereits an, das Geschäft deswegen in der Schlussabstimmung abzulehnen.

Zudem laufen derzeit die Sammelfristen für zwei Volksinitiativen, welche die Abschaffung der Billag-Gebühren für Radio und Fernsehen fordern. (SDA)
 

Die Braut, die sich traut

Sie wollten nicht nur eine eingetragene Partnerschaft, sondern eine richtige Heirat. Letzte Woche haben sich die beiden Agenturen FCB Zürich und /Department bei einer formellen Trauung das Ja-Wort gegeben. Das Happy End soll für alle Beteiligten nur Vorteile bringen.

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WW: Wie lange kennt ihr euch schon?
Cornelia Harder: Vor zwei Jahren haben wir uns kennen gelernt.

Wo habt ihr euch kennen gelernt?
Oliver Brunschwiler: Im Restaurant Haute. Es ist also was dran, wenn man sagt, Liebe geht durch den Magen.

Was hat euch jeweils am anderen gefallen?
Dennis Lück: Viele Paare finden ja zusammen, weil sie gerne das Gleiche mögen. Bei uns war es eher so, dass wir uns gefallen haben, weil wir verschiedene Leidenschaften haben, die sich ergänzen. Speziell an /Department hat uns die Design-Kompetenz und das breite Portfolio gefallen. Damit haben wir jetzt eine neue, kreative Wunderwaffe.
Johannes Eisenhut: An damals noch Draft FCB hat uns gefallen, dass sich hier eine Agentur nach oben gekämpft hat und sich so benimmt, wie wenn sie inhabergeführt wäre. Das hat uns beeindruckt, und wir waren sicher, zusammen geht da noch mehr.

Was hat euch näher zusammen gebracht?
Brunschwiler: Ein paar Gläser Wein, ein solider Plan und von Anfang an das gute Gefühl, dass hier vieles zusammenpasst.

Von wem ist die Initiative ausgegangen?
Harder: Natürlich von dem Mann.

Wann gab es den ersten Kuss?
Eisenhut: Noch vor dem ersten Wort. Bei der Begrüssung zart auf die Wange. Cornelia war da vielleicht sogar eine Millisekunde schneller.

Musste die treibende Kraft lange buhlen oder war die Sache von Anfang an klar?
Eisenhut: Nein, es ging schon eine Zeit lang hin und her, und wir waren auch nicht ganz treu am Anfang, es war eine offene Beziehung. Wie im echten Leben auch: Wir wollten alle 100 Prozent sicher sein.

Gab es auch schon vorehelichen Verkehr?
Lück: Verkehr erst nach der Heirat.

Wie habt ihr das euren Kindern erklärt?
Brunschwiler: Wir haben alle Mitarbeitenden vorab in Gruppen- und auch Einzelgesprächen auf das, was kommt, vorbereitet. Aber ganz ehrlich, das war keine grosse Sache. Die meisten haben sich auf die Vergrösserung der Teams gefreut und fühlen sich nun im neuen Haushalt pudelwohl.

Was meinen die Verwandten dazu?
Lück: Ich denke, dass sich unsere Kunden wirklich auf die neue Konstellation freuen können, denn sie wird unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Design und Digital trifft Werbung ist ein Ansatz, der schon in unserem ersten Pitch für einen global aktiven Kunden aus der Schweiz perfekt funktioniert hat. Leider dürfen wir noch nicht sagen, wen wir da für uns gewinnen konnten.

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Ihr seid wie ein echtes Paar zusammen gezogen: Ist die Planung der Einrichtung immer nur harmonisch verlaufen?
Eisenhut: Da haben wir uns eigentlich alle auf Cornelias Geschmack verlassen. An ihr ist eine echte Innenarchitektin verloren gegangen.

Wie werdet ihr es mit dem Namen halten?
Harder: Wir werden alle Kompetenzen unter dem Namen FCB Zürich nutzen. Wir haben eine fantastische Anbindung an das FCB-Netzwerk, davon wollen wir in Zukunft sicher weiter profitieren.

Wer bringt was in die Mitgilft?
Lück: Beide Seiten bringen viel Talent, schöne Kunden und grosse Leidenschaft mit. Damit werden wir am Markt sicher weiterhin ordentlich auffallen und an die Erfolge der jüngsten Vergangenheit – zum Beispiel beste Schweizer Agentur in Cannes 2014 – anknüpfen.

Wie muss man sich die Rollenverteilung bei diesem Paar vorstellen?
Eisenhut: Die Frau hat die Hosen an.
Brunschwiler: Cornelia ist unsere CEO. Das kann sie so gut wie sonst niemand. Johannes Eisenhut kümmert sich um Strategie, Dennis Lück und ich kümmern uns um den kreativen Output der Rasselbande.

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Ihr habt zu einer richtigen Hochzeitsfeier geladen: Wer hat die Trauung vorgenommen?
Lück: Das war Daniel Rohr, der Leiter des Theaters Rigiblick. Wir wurden also von einem unserer Kunden getraut. An dieser Stelle noch einmal einen Gruss an den Freelance-Pfarrer: Daniel, das war eine sackstarke Performance!

In welchem Stil habt ihr gefeiert?
Eisenhut: Erst mit ganz viel Stil – dann wild und ausufernd. Morgens um 4 Uhr gingen die Letzten noch gemeinsam einen Gerold-Burger futtern.

Gab es auch Hochzeitsgeschenke?
Harder: Ein Velo, viele edle Tropfen und Pralinen und auch ein paar Briefings sieht man noch kommen.

Interview: Andreas Panzeri

Prix Média: Wissenschaftsjournalisten ausgezeichnet

Fünf Wissenschaftsjournalisten erhalten dieses Jahr einen Prix Média der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Sie wurden am Donnerstag für «ihre gelungene Wissensvermittlung» im Rahmen des Schweizer Medienkongresses in Interlaken ausgezeichnet.

Die Preisträger sind Julie Zaugg und Clément Bürge (Technische Wissenschaften), Catherine Riva (Medizin), Mathias Plüss (Geistes- und Sozialwissenschaften) und Nik Walter (Naturwissenschaften), wie die Akademien in einer Mitteilung schreiben. Die Preissumme beträgt insgesamt 40'000 Franken.
 
Julie Zaugg und Clément Bürge werden für einen zweiteiligen Artikel zum Thema Fracking im Wochenmagazin L'Hebdo ausgezeichnet. Catherine Riva wird für ihren zweiteiligen Artikel zum Mammografie-Screening auf SEPT.info geehrt. Mathias Plüss erhält den Preis für den Artikel «Dreizehn populäre Irrtümer über Intelligenz» im Magazin. Nik Walters prämierter Artikel in der Sonntagszeitung handelt von einer Debatte über Tierversuche unter Forschenden.
 
Journalisten und Journalistinnen sowie Forschende, die komplexe Themen für ein breites Publikum aufbereiten, pflegten den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, schreiben die Akademien. Mit dem Prix Média werde diese Vermittlungsarbeit gewürdigt. (SDA)

Le Matin Dimanche erscheint in neuem Layout

Die Westschweizer Zeitung Le Matin Dimanche erscheint ab kommendem Sonntag in einem überarbeiteten Layout. Zudem enthält die Sonntagszeitung den neuen Bund «Le Mag» mit Informationen über Soziales und Kultur.

Auch die Beilagen werden überarbeitet, wie das Verlagshaus Tamedia am Donnerstag mitteilte. So erscheine etwa das Magazin Femina auf wertvollerem Papier und erhalte neue Rubriken wie «Parlez-moi d'amour».

Nach der Papierversion soll im Herbst auch der digitale Auftritt neu gestaltet werden. Dank einer neuen Web-Applikation werden dann alle Formate wie Computer, Tablets und Mobiltelefone unterstützt. (SDA)
 

«Twitter helps me avoid journalists»

Sie werden gehackt, geklaut und für alle sichtbar ins Web gestellt. Und trotzdem können A-, B- und C-Promis es nicht lassen, Selfies (mit oder ohne Kleider) zu machen. Wieso überhaupt? Von Manuel P. Nappo

James Franco (@James- FrancoTV auf Twitter) brachte es in einem Artikel in der New York Times auf den Punkt: Was ist das kostbarste Gut für Filmstudios, Autoren, Regisseure, Stars – eigentlich für alle? Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist, was jeder will. Aufmerksamkeit ist Macht. Mit der zunehmenden Vernetzung der neuen Medien sinken die Kosten für Information und Unterhaltung immer tiefer. Begrenzt ist nicht mehr der Zugang, sondern die Aufmerksamkeit. Und diese Aufmerksamkeit wird heute von praktisch allen Menschen als knappes Gut betrachtet und wird dadurch zum Machtfaktor.

Auch die Studio-Bosse und ihre Hollywood- Stars haben dies festgestellt. Zum einen zeigt sich, dass eine eigene Fan-Basis heute ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, und dafür ist die Aufrechterhaltung einer gesunden Online- Präsenz praktisch unerlässlich. Zum anderen haben sich die traditionellen Pre-Release-Zuschauerbefragungen in den letzten Monaten oft als unzuverlässig erwiesen und teure Produktionen sind nicht selten kläglich gefloppt. Social Media Buzz hingegen ist ehrlicher und direkter und deshalb oft viel verlässlicher. Eine grosse und starke soziale Präsenz zu haben, bedeutet daher oft auch direkten Erfolg am Boxoffice. Denn die Fans schauen sich eher einen Film an, wenn der Star sie dazu auffordert, als wenn sie von einem Hollywood-Studio mit Promomaterial zugemüllt werden.

Bei den Plattformen gibt es drei Megaplayer, auf denen sich die Celebs tummeln. Die grösste Dichte findet sich wohl auf Facebook. Wobei es sich hierbei meist um klassische Promoseiten handelt, die von der PR-Abteilung für die offizielle Kommunikation verwendet werden. Richtig interessant für die Fans wird es daher eher bei Twitter oder Instagram. Hier berichten die Stars selber aus ihrem Alltag und schaffen damit einen Workaround um Paparazzi und Medien. Ganz nach dem Motto: «Hier gewähre ich euch einen Blick in mein Privatleben.»

Es überrascht daher wenig, dass das so genannte Promi-Selfie, ein Selbstporträt, üblicherweise mit einem Smartphone von der eigenen Hand aufgenommen, das Nonplusultra unter den Beiträgen ist. Dabei hat das Selfie einen Wert unabhängig von der Qualität der Fotos, weil es angeblich einen intimen Schnappschuss von jemandem ist, für den sich das Publikum sehr interessiert. Doch nicht nur das: Das Selfie ist wohl auch das Bild, wofür die Paparazzi töten würden, weil sie damit gutes Geld machen könnten. Denn es ist die Art von Bild, das Magazine und Blogs heute wollen. Vor wenigen Jahren sah dies allerdings noch ganz anders aus, denn da war an diese Art von Kommunikation nicht zu denken. Neben persönlichen Meinungsäusserungen in Interviews galt es vor allem, durch öffentliche Auftritte oder einen Skandal so viel Aufmerksamkeit wie möglich zu erlangen. Der britische Schauspieler Stephen Fry (@stephenfry) fasst diesen Wandel gut zusammen: «Twitter helps me avoid journalists.»

Ob Demi Moore (@justdemi), deren Ex-Mann Aston Kutcher (@aplusk) oder Sex-Symbol Ryan Gosling (@RyanGosling) – die Liste der Social-Media-Promis ist lange. Besonders erwähnenswert ist allerdings Hugh Jackman (@RealHughJackman). Zum einen, weil der Australier sehr persönlich mitteilte, dass bei ihm bösartige Krebszellen entdeckt wurden und dazu aufforderte: «Please don’t be foolish like me. Get yourself checked. And USE sunscreen!!!». Zum anderen, weil Jackman mit Wolverine eine der beliebtesten Comicfiguren der Geek-Welt verkörpert und dadurch in den Social Networks eine regelrechte Potenzierung seiner Ausstrahlung erreichte.

Die meisten Stars bewirtschaften die Plattformen selbst. Was auch der Sinn der Sache ist. Einige hingegen, so zum Beispiel der verstorbene Paul Walker (@RealPaulWalker), der schöne Channing Tatum (@channingtatum) oder Zac Efron (@ZacEfron), haben eigene Social-Media-Manager, die ihre Fans laufend mit frischen Backstage-News beliefern. Wichtig ist in diesem Fall, dass klar kommuniziert wird, wer da twittert. Diese Abgrenzung schafft Klarheit für die Fans, da ihre Gunst schnell kippen kann.

Obwohl sich wahrscheinlich alle Studio- Bosse wünschen würden, dass ihre Stars grosse Social-Media-Gefolgschaften haben, gibt es immer noch viele Twitter-Verweigerer. Zu ihnen zählen auch hochkarätige Talente wie George Clooney, Daniel Craig oder Johnny Depp, die aus verschiedenen Gründen entschieden haben, dem digitalen Rampenlicht fernzubleiben. Die Motivation von Daniel Craig klingt da schon fast romantisch: «I am bloody not [on Facebook]. And I’m not on Twitter either . . . ‘Woke up this morning, had an egg’? What relevance is that to anyone? Social networking? Just call each other up and go to the pub and have a drink.» Kristen Stewart hingegen weist auf die dunkle Seite von Social Media hin: «Twitter f—s me over every day of my life. Because people go, ‘I’m sitting next to Kristen Stewart right now’ and then [the paparazzi] show up.» Diese Omnipräsenz kann auch ziemlich aufreibend sein. Denn wo früher die Stars nur über das Filmmagazin Variety Kritik einstecken mussten, kann heute jeder Hans Muster seine Meinung öffentlich kundtun. Was das bedeutet, demonstrierte US-Moderator Jimmy Fallon sehr unterhaltsam in seiner Sendung, als Celebrities böse Tweets über sich selbst vorlesen mussten. (Celebrities Read Mean Tweets auf YouTube).

Manuel P. Nappo, Studienleiter CAS Social Media Management HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. www.fh-hwz.ch/smm
 

«Center for Digital Business» lanciert

Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat das schweizweit erste «Center for Digital Business» lanciert. Unter der Leitung von Manuel P. Nappo bietet dieses Studiengänge an, unterstützt Firmen mit Beratungs- und Projektdienstleistungen, führt Forschungsprojekte durch und stellt der Wirtschaft kostenloses Know-how zur Verfügung.

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WW: Aus welchem Bedürfnis ist das «Center for Digital Business» entstanden?
Manuel P. Nappo: Die digitale Transformation ist eines der wichtigsten Themen der heutigen Zeit, das auch viele Schweizer Firmen betrifft. Wir haben festgestellt, dass die Schweizer Wirtschaft einen grossen Nachholbedarf hat in Sachen Digitalisierung – und zwar auf den verschiedensten Stufen. Im Bereich KMU die mittleren noch mehr als die kleinen. Viele dieser Unternehmen haben andere Herausforderungen bewältigen müssen in den letzten Jahren. Es fehlt im Bereich Digital das anwendungsorientierte Wissen. Auf der Flughöhe von Top-Unternehmen ist auch der Umgang mit digitalen Herausforderungen top. Aber der Marketingleiter eines mittleren Unternehmens müsste etwas Handfestes haben. Deshalb sind wir auf die Idee gekommen, aus unserem Master für Digital Business heraus, der jetzt seit einem Jahr erfolgreich läuft, ein Center zu gründen, das sich wirklich der Schweizer Wirtschaft annimmt und diese Unternehmen auf dem digitalen Weg begleiten möchte.

Welche Themen werden behandelt?
Das Center for Digital Business bearbeitet prioritär Themen der digitalen Transformation: Digital Leadership, Mobile Strategy, Finance 2.0, HR 2.0, Mobile First Culture, Digital Change-Management, Digital Stakeholder, Social Media, Multichannel Experience, Data und Analytics.

Wie tönt das auf Neudeutsch?
Für KMU, Verbände und Verwaltungen werden Kurse, Inhouse-Schulungen, Coachings und Workshops realisiert, um deren Eintritt in die digitale Welt zu erleichtern. Zudem zeichnet das Center verantwortlich für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Digital Business an der HWZ. Dieser setzt sich aus fünf Zertifikatsstudiengängen (CAS) zusammen, von denen drei ausgewählt werden können und die mit einer grösseren praktischen Arbeit verbunden zum Mastertitel führen.

Wie gross ist das Center?
Das Center wird drei Standbeine haben: den Master-Studiengang organisieren, Beratungen für Externe anbieten und als Drittes ein Gratis-Know-how zur Verfügung stellen in Form von White Papers, Checklisten, Events, usw. Im Moment sind wir drei Personen. Neben meiner Leitung zwei Mitarbeitende. Wir möchten im Stil eines Start-ups auftreten. Wir sind auch noch auf der Suche nach weiteren Partnern oder privaten Sponsoren. In diesem Sinne orientieren wir uns sehr stark am Modell der amerikanischen Universitäten, wo eine Integration mit Partnern aus der Wirtschaft völlig gang und gäbe ist.

Was könnt ihr diesen Sponsoren bieten?
Es soll vier Hauptsponsoren geben. Diese profitieren vom First Mover Advantage im Bereich Digital und vom klaren Commitment zu den Schweizer Firmen. Zudem haben sie einen klaren Imagetransfer als Partner einer top Fachhochschule und sicherlich auch Medien- Outcome durch unsere Studien und Rankings. Konkret erhalten sie auch die Organisation einer Tailor Made Study Tour nach Silicon Valley, gesicherte Plätze in unseren Studiengängen und ein Kontingent Beratungsstunden für sich oder eigene Kunden. Das Package ist sehr attraktiv und wird auf die Bedürfnisse der Partner zugeschnitten.

Gibt es bereits erste Kunden?
Ja. Ein paar der bestehenden, die wir bereits begleiten wie Universal Music, Cargologic, Das Zelt oder der Kanton Aargau. Wir bekommen laufend neue Anfragen. Offenbar ist das Thema heiss und unser Wissen begehrt.

Was könnte eine konkrete Anfrage sein?
Ein konkretes Problem ist ganz banal: Wie mache ich eine Social-Media-Strategie? Wie kann ich mich der mobilen Herausforderung stellen? Wie setze ich mich auseinander mit dem Thema Multichannel? Sehr aktuell ist die Datenanalyse, jeder redet von Big Data. Ein KMU hat Daten über seine Kunden, die in verschiedenen Formen gesammelt werden. Was kann ich daraus standardisiert herauslesen? In allen Fällen soll es darum gehen, dass wir lösungsorientiert arbeiten. Das ist auch die Stärke unserer Fachhochschule.

Interview: Andreas Panzeri
 

VSM: Mehrjährige Werbeoffensive geplant

Anlässlich des traditionellen Schweizer Medienkongresses hat der Verband Schweizer Medien bekannt geben können, dass er Anfang Oktober eine mehrjährige Werbeoffensive lanciert, welche die Stärke von Print im Verbund mit Online eindrücklich demonstrieren soll.

Die Kampagne wird in der ganzen Schweiz eine hohe Sichtbarkeit geniessen, wie der Verband am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Deren interaktiver Charakter zeige auf, dass Print-Werbung Menschen, Marken und Märkte stark bewege. Ergänzt wird die Kampagne durch weitere Massnahmen wie eine wissenschaftlich begleitete Werbemarkt-Studie.

Abschaffung der indirekten Presseförderung wäre der Tod kleiner Zeitungen

In Bezug auf die aktuelle medienpolitische Diskussion in der Schweiz ist der VSM in doppelter Hinsicht nachhaltig irritiert über den Bericht, den die Eidgenössische Medienkommission (EMEK) unlängst veröffentlicht hat. Der VSM widerspricht in aller Deutlichkeit der Meinung der Kommission, die Verbilligung der Posttaxen für den Vertrieb von Zeitungen sei wirkungslos und nicht mehr zeitgemäss. Eine Vielzahl regionaler und lokaler Zeitungen wäre in ihrer Existenz unmittelbar bedroht, wenn diese Förderung abgeschafft würde. Die kleineren und mittleren Zeitungen leisten einen genau so wichtigen Beitrag zur direktdemokratischen Kultur der Schweiz wie die grossen, heisst es in der Mitteilung weiter. Dass in einem Bericht, der vorgebe, die Medien fördern zu wollen, das Schwergewicht auf eine Massnahme gelegt werde, die zum Zeitungssterben beitrage, mute mehr als seltsam an. «Der Verband ist ebenso erstaunt, wie die EMEK Klischees zur Qualität der Medien bemüht», schreibt der VSM. Noch nie waren Journalisten so gut ausgebildet wie heute und noch wie war das Informationsangebot so vielfältig wie heute.

Kooperation mit der SRG

Die Einführung einer Mediensteuer im Rahmen der aktuellen RTVG-Revision bedeute, dass künftig jeder Haushalt in diesem Land und alle grösseren Unternehmen für den Service public der SRG bezahlen werden müsse – unabhängig von der Nutzung, schreibt der VSM. Der von der SRG produzierte Inhalt für TV und Radio werde so ein von allen finanziertes Allgemeingut. Dieser Inhalt müsse demnach auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Die SRG hingegen möchte die bereits bezahlten Eigenleistungen nochmals monetarisieren: Indem sie die Bewegtbildinhalte den Privaten für deren Newssites zur Verfügung stellt und dafür in Form von Beteiligung an den Online-Werbeeinnahmen der Privaten finanziell entschädigt werde. Das würde heissen, die SRG bekäme für diesen Content zweimal Geld: über die Mediensteuer und über den Verkauf. Dagegen wehrt sich der VSM entschieden. Was von der Öffentlichkeit bezahlt werde, soll auch einer möglichst breiten Öffentlichkeit zustehen.

Gespräche mit den Gewerkschaften

Im Sinne der Sozialpartnerschaft führt der VSM derzeit Gespräche mit den Gewerkschaften zur Frage der Arbeitszeiterfassung. Der Verband setzt sich für eine zeitgemässe Form der Erfassung ein und wehrt sich gegen ein rigides Modell, das keinesfalls den Bedürfnissen der Journalisten entspräche. Die Diskussion rund um die Arbeitszeiterfassung bewege sich unabhängig von jener eines allfälligen neuen Gesamtarbeitsvertrages und müsse zuerst in eine allseits akzeptierte Lösung münden.
 

Der Radiowerber

Ralf Brachat hat sein erstes halbes Jahr als Managing Director bei swiss radioworld erfolgreich hinter sich gebracht – und sieht eine glänzende Zukunft für das Medium Radio.

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«Es war total spannend, bei swiss radioworld in ein bereits gut funktionierendes Unternehmen eintreten zu können und doch noch eigenen Spielraum zu haben. Gemeinsam mit meinem Team analysieren wir, wo noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. Radiowerbung kann noch viel mehr als das, was wir von den üblichen Spots her kennen. Ich habe hier ein kreatives Team, das Ideen annimmt, weiterentwickelt und mit grosser Motivation umsetzt. Gemeinsam wollen wir als swiss radioworld das zentrale Bindeglied zwischen Werbetreibenden und allen Privatradios in der Schweiz sein und neue Werbeformen mit hohem Impact und Akzeptanz beim Hörer kreieren.»

Der Sommer war verregnet. Doch statt Tiefdruck erlebte die Schweizer Radioszene ein Hoch wie selten. Von Mai bis Juli erzielte die swiss radioworld (srw) ein Umsatzplus von durchschnittlich 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im Juli waren es 30,5 Prozent. «Wir sind zuversichtlich, für Werbekunden und Radiostationen einen goldenen Herbst 2014 zu erarbeiten», zeigt sich Ralf Brachat deshalb optimistisch. Per 1. März 2014 hat der bisherige Co-Managing- Director bei Warner Music Switzerland die Verantwortung als neuer Managing Director der srw übernommen. Ralf Brachat folgte auf Bruno Oetterli, der weiterhin Delegierter des Verwaltungsrates ist. swiss radioworld ist am 1. Juli 2013 aus der Radio Unit der Goldbach Media hervorgegangen und agiert heute als eigenständiger Vermittler mit Sitz an der Seestrasse beim Bahnhof in Wollishofen. Die Organisation mit 13 Mitarbeitenden ist seither als ein Tochterunternehmen der Goldbach Group tätig. Mit der Gründung von srw sollte die Kompetenz, welche sich Goldbach Media als Vermittlerin sämtlicher Privatradios in der Schweiz bis dahin erarbeitet hatte, gebündelt werden und dem Wachstumspotenzial der Gattung Radio Rechnung getragen werden.

Die Gattung Radio blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück – und ist auch im Zeitalter des Internets nach wie vor das meistgenutzte Medium: Angefangen beim Aufstehen, dann auf dem Weg ins Büro und zurück – den ganzen Tag über. Um die Attraktivität auch in Zukunft hochzuhalten, arbeiten die Spezialisten bei srw zusammen mit Partner- Radiostationen daran, Wirkung wie auch aktuelle und künftige Nutzung aufzuzeigen sowie darauf aufbauende Angebote für Werbetreibende zu schaffen. «Radio-Kunden sollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, die Detailplanung ihrer Werbeaktivitäten nehmen wir ihnen gern ab. Wir bieten individuelle Lösungen in standardisierten Prozessen, welche messbare Resultate auch im Zusammenspiel mit anderen Werbeträgern erzielen», erklärt Brachat. Mit seinem Team will er Produkte etablieren, die über den reinen Radiospot hinausgehen. «Obwohl wir uns natürlich bewusst sind, dass Spot- Kampagnen unser Hauptgeschäft sind. Wir sind sehr aktiv im Gattungsmarketing und möchten unsere Kunden darin bestärken, dass Radio durch seine Schnelligkeit, Flexibilität und Intensivität mit eines der wirkungsvollsten Medien ist.» Die Medienexperten bei srw suchen, analysieren und kommunizieren Trends im Business-Ökosystem «Radio». Sie sind die erfahrenen Partner der privaten Radiostationen und begleiten diese mit massgeschneiderten Lösungen in die digitale Zukunft. «Neue Technologien bieten neue Chancen. Wir verstehen uns als Trendscouts im digitalen Markt, stets auf der Suche nach neuen Opportunitäten. Die passen wir auf die Bedürfnisse des hiesigen Marktes an und entwickeln gemeinsam mit unseren Partner-Stationen attraktive neue Werbeplattformen », umschreibt Brachat seine Aufgabe. «Es hat noch Luft nach oben», meint er zu der Frage, ob der Markt stagnieren oder weiter wachsen wird. «Zu unseren bestehenden und langjährigen Partnerschaften sind aktuell interessante Neukunden hinzugekommen, denn wir konnten unter Beweis stellen, dass Radio für gute Brands einiges bewegen kann. So ist es uns auch gelungen, Kunden, die lange nicht mehr an Radio gedacht haben, wieder an Bord zu holen.» Das hat sicher auch damit zu tun, dass Ralf Brachat mit seinem Sales Team persönlich die Agenturen besucht. «Ich bin mit meinem Sales Team intensiv auf Roadshow, wir stellen uns und unsere Vision vor», erklärt der Managing Director einen wichtigen Teil seiner Aktivitäten in der neuen Funktion.

«Das Image des Mediums Radio braucht ein Brush-up und für diese Verjüngung möchte ich mich aktiv einsetzen», verspricht der 1971 Geborene. Dazu gehört auch die Weiterführung der grossen Gattungsmarketingkampagne «Marketingrappen», mit der srw bereits 2012 startete. Pro vermittelte Werbesekunde bezahlen die Stationen einen Rappen und SRW verdoppelt anschliessend die Summe. Die so gewonnenen Mittel fliessen anschliessend in Gattungswerbung, Marktforschung und eigens gegründete Portale wie zum Beispiel das Radiospot- Archiv.

Die Zeit ist reif, denn das Medium Radio erlebt in Kombination mit dem Internet ein Revival. Radiokonsum über das Handy oder Webradio wird in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen. «Hier liegt das grosse Potenzial. Webradio kombiniert die Stärken von Radio und Web und erschliesst neue Zielgruppen mit geringem Streuverlust.» Ein weiterer Zugang zur neuen Radiowelt findet sich mit dem «Radiocircus». Hier ist swiss radioworld das schier Unmögliche gelungen: Erstmalig für die Schweiz sind über 30 Radiostationen auf der grössten Schweizer Privatradioplattform vereint. Angeboten werden Inhalte wie Newsfeeds, Playlists, Veranstaltungskalender und Podcasts. Buchbar ist das Werbeformat Audio inklusive Banner. Die ursprüngliche Audio-Werbung der einzelnen Stationen wird unverändert ausgestrahlt, kann aber neu durch die Schaltung einer Pre-Roll-Ad ergänzt werden. «Es werden weitere Plattformen auf den Markt drängen. Pandora beispielsweise hat den Radiomarkt in den USA aufgemischt – ähnliche Angebote werden auch in Europa hinzukommen», sieht Brachat in seiner Analyse. Er ist auch überzeugt: «Die jungen Radiohörer wollen heute ihre Musik nicht mehr besitzen, sondern konsumieren. Für solche Möglichkeiten sind sie auch bereit, etwas dafür zu bezahlen.» Umbrüche in bestehenden Märkten, die konnte Ralf Brachat im Verlauf seiner Karriere aus den verschiedensten Warten beobachten, denn vor seinem Eintritt bei srw hat er die Audio-Branche in wechselnden Funktionen bei Warner Music kennen gelernt.

«In der Musikbranche beginnt die Laufbahn meistens als Promotion-Manager. Das heisst, man holt Künstler in die Schweiz und bietet diese den Medien für Interviews an», erinnert sich der Sales- Spezialist an seinen Karrierestart bei Warner Music. Danach wechselte er kurzzeitig in die Finanzbranche, zu Eurocard. «Aber dieser Abstecher in die Finanzwelt war nicht mein Ding. Schon der Umstand, dass sich alle gesiezt haben, war für mich eine Art Kulturschock.» Bei Warner ging es diesbezüglich lockerer zu. «Die Musikbranche ist vor allem ein People-Business », beschreibt er die Stimmung. «Man muss aber kein Instrument beherrschen, um eine Band promoten zu können, da sind gute Kontakte zu Journalisten hilfreicher. Da kommt es auf die eigene Persönlichkeit an und nicht auf eine fachspezifische Ausbildung. » Trotzdem hat Ralf Brachat in dieser Phase nebenbei noch das eidgenössische Diplom als Verkaufsleiter erworben.

An seine Zeit mit den Musikstars aus aller Welt erinnert er sich gerne. «Auch wenn einige darunter Diven waren.» So kam für einen Rockstar nur eine ganz spezielle Suite infrage, mit einem anderen musste er zwei Tage lang in jeder freien Minute Schach spielen. Aber wenn der Schachgegner ein Mitglied der Scorpions ist, nimmt man als «Jungspund » dieses «Opfer» natürlich gerne in Kauf. «Stars, die andere nur aus dem Fernsehen kennen, hautnah zu erleben und durch die Schweiz zu begleiten, das hat mir damals schon gefallen», blickt Ralf Brachat auf seine wilden Jahre bei Warner zurück.

Allerdings sind auch Traumjobs nicht vor Problemen aus dem realen Leben gefeit. Zusammen mit dem digitalen Wandel hat in der Musikindustrie ab 2001 auch ein Umsatzrückgang seinen Anfang genommen. Für Ralf Brachat bedeutete dies zuerst einmal «kämpfen». Denn der Promotion-Manager wurde 2004 zum Sales Director befördert, mit dem Auftrag, bei Warner das Digital Business aufzubauen. 2003 war iTunes in den Schweizer Markt eingetreten. «Mit dieser legalen Download-Methode mussten wir nun versuchen die Verkaufseinbrüche, die uns die Piraterie beschert hatte, wieder etwas aufzufangen.»

Damals arbeiteten bei Warner Schweiz bis zu 36 Leute. Als 2004 ein Investor den Schweizer Ableger aus dem Time-Warner-Konzern heraus kaufte, musste die Belegschaft von einem Tag auf den anderen halbiert werden. «Diesen Montag im Büro werde ich nie vergessen», sinniert Brachat. Für ihn resultierte dieser Einschnitt allerdings positiv, er wurde beim drittgrössten Label der Schweiz zum Co-Managing- Director befördert.

«Der Job hat mir bis zum letzten Tag Spass gemacht. Ein super Umfeld mit all den Künstlern und den internationalen Managern und Labels. Im Zug der musikalischen und technischen Entwicklung ist ständig etwas Neues dazugekommen.» Auch seine Umgebung wäre nie auf die Idee gekommen, dass er diesen prestigeträchtigen «Traumjob» als Geschäftsführer eines Musiklabels aufgeben möchte. «Aber nach 15 Jahren und in meinem Alter von 43 ist dann schliesslich der Punkt gekommen, wo ich grosse Lust auf eine Veränderung hatte und etwas Neues kennen lernen wollte», begründet Ralf Brachat seinen «Abgang auf dem Höhepunkt» und den Wechsel in die Werbebranche.

Andreas Panzeri
 

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Skifahrer zum Schmelzen bringen

Bis März diesen Jahres lief die Kampagne «Happy up» des Skigebiets Weisse Arena Gruppe Laax. Jetzt liegen die Ergebnisse vor: Durch Video-Ads konnten 87 Prozent neue Unique User für die Laax-Website gewonnen werden.

Die sehr konjunktur- und wetterabhängigen Wintersportgebiete haben es zunehmend schwerer: Nicht nur, dass auf den Winter kein Verlass mehr zu sein scheint. Wegen des starken Frankens gehen viele Skifahrer zudem lieber in Deutschland oder Österreich auf die Piste, oder sie entscheiden sich bei gutem Wetter spontan, nur für ein paar Stunden skizufahren, statt sich wie früher eine ganze Woche auf eine Destination festzulegen und das Wetter zu nehmen, wie es kommt. Der Skibetrieb wird immer weniger planbar. Vor allem neue Kunden, die das erste Mal ein Skigebiet besuchen, bleiben mehr und mehr aus – auch in der Weissen Arena, dem Pistenverbund Flims, Laax, Falera. Deshalb fuhr die Weisse Arena Gruppe (WAG) in der Saison 2012/2013 die Kampagne «Happy up». Lead- Agentur war Rod Kommunikation aus Zürich. Das Ziel der Kampagne war, den Liftkartenverkauf crossmedial anzukurbeln und das Interesse an längerfristigen Aufenthalten zu erhöhen. Ausserdem sollten mögliche Neukunden angesprochen werden, vor allem bei den Zielgruppen Familien und Freestyler.

Klickrekord dank Video-Werbung

Teil der Kampagne waren auch Pre-Roll-Video-Ads, bei denen die Werbebotschaft vor den redaktionellen Video- Inhalt geschaltet wird. Sobald der User den gewünschten Content anklickt, wird die Video-Anzeige automatisch abgespielt, ein Countdown zeigt an, wann der redaktionelle Inhalt startet. Weil der User das Video- Ad nicht einfach überspringen kann, ist Werbewirksamkeit garantiert. Bei der Umsetzung dieses Teils der Kampagne arbeitete die WAG mit zwei Partnern zusammen: mit Explido, einer deutschen Agentur für digitales Marketing und Vertrieb, sowie mit Exponential Interactive, einem Anbieter von Advertising Intelligence und kreativen Rich-Media-Lösungen. Für das In-Stream-Advertising Foto: Keystone setzte Exponential die Polite Pre-Roll von AdoTube ein. Exponential kreierte Pre-Rolls, die mit unterschiedlichen Motiven auf die beiden Zielgruppen zugeschnitten waren. Sie zeigten Szenen aus dem Laaxer Alltag und dienten vor allem dem Imageaufbau. Ausserdem beinhalteten die Pre-Rolls drei Call-to-Action-Buttons: Drückte ein Interessent auf eines der Elemente, wurde er direkt auf das entsprechende Angebot auf der Laax- Website weitergeleitet.

87 Prozent neue Unique User

Die WAG hatte mit den Pre-Roll-Video-Ads grossen Erfolg: Sie platzierte konkrete Produktangebote und gewann 87 Prozent neue Unique User für Laax.com. Für die Zielgruppe Familien konnten fast 190 000 Ad-Impressions ausgeliefert werden, für die Zielgruppe Freestyler rund 273 000. Die Verweildauer bei der Zielgruppe Familien betrug 24 Sekunden, bei der Zielgruppe Freestyler 23 Sekunden – und das, obwohl man die Videoanzeige nach 15 Sekunden überspringen konnte. Erfolgreich waren auch die Call-to-Action-Buttons: Durch die Videowerbung wurden 1150 Nutzer dazu animiert, auf das Angebot «Family Deal 7 Nächte» zu klicken und sich genauer darüber zu informieren. Für das Freestyler Angebot «3 Übernachtungen mit 3 Tage-Lift- Ticket» interessierten sich 1030 Nutzer. «Wir konnten über diese Massnahme sowohl die Onsite-Werte steigern als auch eine erfolgreiche Neukundenansprache umsetzen», sagt Markus Schleger, Online-Media-Planer von Explido. Sehr zufrieden ist auch Kristian Paasila, Teamleiter Webmanagement und E-Commerce der WAG: «Wir konnten unsere auf Brand Awareness fokussierten Videos mit konkreten Produktangeboten kombinieren, und dies zudem gezielt für zwei sehr unterschiedliche Zielgruppen. Die Resultate haben unsere Erwartungen weit übertroffen.»

Anne-Friederike Heinrich

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