13 Fragen an… Regula Bührer Fecker

Wieso ihr kein anderer Hund als Öski ins Büro kommt und warum sie nicht mehr gratis arbeitet, verrät die zweifache Werberin des Jahres und Mitgründerin von Rod Kommunikation, Regula Bührer Fecker in unserer Serie «13 Fragen an...».

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1. Für was würden Sie einen Monat gratis arbeiten?

Das mit dem gratis Arbeiten, das mache ich nicht mehr. Denn zahlende Kunden finanzie- ren am Ende des Tages Gratiskunden. Ist das fair? Nein. Und hinterlässt einfach immer einen bitteren Nachgeschmack. Da Rod prinzipiell bei keinen Furzawards teilnimmt und keine fiktiven Jobs braucht, müssen wir das auch nicht. Unsere Arbeit soll bezahlt werden. Die einzige Ausnahme mache ich in der Beratung von Familie und Freunden.

2. Wo und wie haben Sie in Ihrem Leben schon einmal geblufft?

Das tue ich immer wieder. Niemand hat die absolute Garantie, dass eine Werbestrategie tatsächlich aufgeht. Aber man braucht die Zuversicht, alle essentiellen Elemente so anzulegen, dass es klappen sollte. Und die Kraft, das mit Überzeugung zu verkaufen. Dafür brauchts manchmal den Bluff.

3. Was kommt Ihnen auf keinen Fall ins Büro?
Ein anderer Hund als meiner. Das Revier bei Rod ist von Öski ziemlich klar abgesteckt.

4. Was war der amüsanteste Lunch-Partner?
Meine liebsten Lunchpartner sind David, Oli und Pablo. Einfach, weil wir die gleiche Sprache sprechen, der Humor derselbe ist und wir uns viel zu sagen haben.

5. Gab es in Ihrem Leben einen Moment, als Sie dachten: Wow. Das ist super. Und es ist von mir!

Ja, schon oft – zum Glück! Vor allem, wenn mir dann die Entstehung einer Kampagne, all die Side Stories und gemeisterten Herausforderungen einfallen. Es sieht ja immer so einfach aus.

6. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?

All die echten Menschen, welche sich für «Love Life – Bereue nichts» hinstellen und ein persönliches, stolzes Statement für ein geschütz- tes Sexleben abgeben. Ihr Mut macht die Kampagne glaubwürdig.

7. Sagen Sie anderen Leuten, wie viel Sie verdienen?

Also meinem Mann und dem Mann vom Steueramt schon.

8. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert?

Ja, nach einer Flut und Fülle konsumiere ich sehr zenmässig selektiv. Und habe meine Lieblingsmedienmarken, denen ich treu bin. Ab und zu teste ich was Neues aus Interesse, nehme aber selten etwas ins ständige Repertoire auf.

9. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?
Dass nicht alle wie kopflose Hühner herumirren und sich gegenseitig zerfleischen.

10. Worauf können Sie unmöglich verzichten?

Auf mein Hirn.

11. Wofür möchten Sie am liebsten werben?
Dagegen, dass die Schweizer Bevölkerung sich nicht schrittweise ins Reduit einigelt und sich nach alten Zeiten zurücksehnt, und dafür, dass wir alle wagen, unsere Rolle in einer sich ändernden Welt abzustecken und zu behaupten. Jetzt. Denn der Zug pfeift echt zur Abfahrt.

12. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?

Köchin, Detektivin oder Gärtnerin.

13. Schon mal überlegt, die Werbebranche zu verlassen?

Nein, eigentlich nicht. Meine Überlegungen sind eher, mich noch konsequenter auf Strategie zu konzentrieren, damit ich mehr denken, erfinden und schreiben kann. Ein kleiner, tiefer Teich, dem keine Grenzen gesetzt sind – so paradox das klingen mag.

Regula Bührer Fecker hat Rod 2007 zusammen mit David Schärer und Oliver Fennel gegründet und ist eine von vier Partnern der Agentur. Die Strategin hat 2010 und 2014 den Titel Werberin des Jahres gewonnen. Sie zeichnet mitverantwortlich für die aktuelle «Love Life – Bereue nichts»-Kampagne sowie für andere populäre Kampagnen, wie zum Beispiel «Slow down. Take it easy.» Unübersehbar sind auch ihre Arbeiten für die laufende SBBKampagne. Daneben forscht die Absolventin der Miami Ad School leidenschaftlich gern über die Schweizer Werbebranche. 2012 wurde Regula Fecker in den Verwaltungsrat der SRG gewählt.

Die «13 Fragen» erscheinen sowohl Online wie auch in der Printausgabe der Werbewoche.

Eurobest: Vier Schweizer Jurymitglieder

Die Jurymitglieder des «Eurobest Festival of Creativity», welches vom 1. bis 3. Dezember 2014 in der «Finlandia Hall» in Helsinki, Finnland, stattfindet, stehen nun fest. Vier Jurymitglieder stammen aus der Schweiz.

Aus der Schweiz stammende Jurymitglieder sind Simon Staub, Creative Director, Leo Burnett in der Kategorie Film, Print und Print & Poster Craft, Andrea Huber, Senior Art Director, Havas Worldwide Zurich in der Kategorie Direct and Promo & Activation, Mia Puetz, Managing Director OMD in der Kategorie Media und Lea Schindler, Senior Cinsultant, YJOO Communications für PR.

Die gesamte Jury im Überblick:

Film, Print and Print & Poster Craft Jury

Rob Reilly, Global Creative Chairman, McCann Worldgroup – Jury President
Barney Hobson, Creative Director, WE ARE Pi, The Netherlands
Daniel Fisher, Creative Director, adam&eveDDB, UK Félix del Valle, Creative General Manager, Contrapunto BBDO Madrid, Spain
Lotta Ågerup, Art Director, King, Sweden
Marko Vuorensola, Executive Creative Director, Havas Worldwide Helsinki, Finland
Pierrette Diaz, Creative Vice President, Y&R Paris, France
Sara Marie Hødnebø, Art Director, TRY/APT, Norway
Simon Staub, Creative Director, Leo Burnett, Switzerland
Tim Driesen, Creative Director/Partner, Famous, Belgium
Tim Stuebane, Executive Creative Director, Ogilvy & Mather Berlin, Germany
Tzur Golan, Owner, Creative Director and Co-CEO, Ben-Natan Golan, Israel

Outdoor and Radio Jury

Rémi Babinet, Global Chairman & Creative Director, BETC, France – Jury President
Bernd Wilfinger, Creative Director, WIEN NORD Werbeagentur, Austria
Gökhan Erol, Executive Creative Director, Medina Turgul DDB, Turkey
Jörg Riommi, Chief Creative Officer, Publicis, Romania
Maciek Nowicki, Managing Creative Director Isobar, Creative Leader Dentsu Aegis Network, Poland
Marco Pacheco, Creative Director, BBDO, Portugal
Patricia Pätzold, Deputy Global Creative Director, FCB Hamburg, Germany
Pia af Hällström, Executive Creative Director, Wörks, Finland
Rasmus Petersen, Senior Director, Halbye Kaag JWT, Denmark
Vicki Maguire, Deputy Executive Creative Director, Grey London, UK

Direct and Promo & Activation Jury

Ami Hasan, Chairman, hasan & partners and Perfect Fools, Finland – Jury President
Andrea Huber, Senior Art Director, Havas Worldwide Zurich, Switzerland
Andrey Gubaydullin, Executive Creative Director, Voskhod Creative Agency, Russia
Bart Mol, Creative Director, DDB & Tribal Amsterdam, The Netherlands
Björn Ståhl, Executive Creative Director, INGO, Sweden
Jan Harbeck, Creative Managing Director, BBDO Berlin, Germany
Janne Brenda Lyso, Partner/Executive Creative Director, T/A POL, Norway
Julien Benmoussa, Creative Director, Marcel, France
Karin Onsager-Birch, Chief Executive Creative Director, Blue Hive, UK
Pablo Colonesse, Executive Creative Director, The Cyranos McCann, Spain
Rafael Ripper, Creative Strategy Supervisor, Action4 Ativism, Portugal
Veronique Hermans, Creative Director, Kitchen Agency, Belgium

Interactive and Mobile Jury

Anna Qvennerstedt, Creative Senior Partner, Chairman of the Board, Forsman & Bodenfors, Sweden – Jury President
Aurélie De Villeneuve, Chief Creative Director, 5eme Gauche, France
Dmitry Levteev, Creative Director, IQ Marketing, Russia
Eloise Smith, Executive Creative Director, Lowe Profero, Global
Genevieve Hoey, Creative Director, Wieden + Kennedy Amsterdam, The Netherlands
Mario Sánchez del Real, Chief Creative Officer, Peanuts & Monkeys, Spain
Michael Katzlberger, Chief Executive Officer, TUNNEL23 Werbeagentur, Austria
Niels Schreyers, Creative Director, Boondoggle, Belgium
Preethi Mariappan, Executive Creative Director, Razorfish, Germany
Snorre Martinsen, Senior Creative, Saatchi & Saatchi, Norway
Theodor Arhio, Creative Director, TBWA Helsinki, Finland

Media Jury

Mark Holden, Worldwide Planning & Strategy Director, PHD, UK/Global – Jury President
Alvaro Núñez, Special Actions & Entertainment Managing Director, GroupM, Spain
Anne-Sophie Cruque, Chief Executive Officer, Starcom MediaVest Group, France
Arthur Herpel, Strategy & UM Studios Partner, UM, The Netherlands
Banu Tekin Isiltan, Managing Director, MEC, Turkey
Hanne Katrine Thomassen, Client Services Director, IUM, Norway
Katja Brandt, Chief Executive Officer, Vizeum, Germany
Mia Forsgren, Chief Executive Officer, 3Kronor, Sweden
Mia Puetz, Managing Director, OMD, Switzerland
Nermin Hairedin, Chief Executive Officer, Dentsu Aegis Network, Finland
Veronique Symons, Trading Director, Havas Media, Belgium
Vered Mevorach, VP, ZenithOptimedia, Israel

Design Jury

Bruno Stucchi, Owner/Strategic & Design Director, DinamoMilano, Italy – Jury President
Aurelia Jacques, Creative Director, BETC Design, France
Cheyney Robinson, Creative Director, SapientNitro, UK
Gregor Ade, Managing Partner, Peter Schmidt Group, Germany
Karin af Malmborg, Design Director, Identity Works, Sweden
Marc Thomasset, Creative Director, TM, Belgium
Marcus Hartmann, Creative Director, Lowe GGK, Austria
Piëtke Visser, Creative Director, Kuudes Kerros, Finland
Robert Nakata, Founder/Design Director, 72andSunny, The Netherlands
Rui Melo, Creative Director, Ogilvy Design, Portugal

PR Jury

Kelly Walsh, Chief Strategy Officer, MSL Group, UK – Jury President
Benoit Viala, Managing Director, Havas WW Paris, France
Eloisa Alonso, Chief Executive Officer, Hill+Knowlton Strategies, Spain
Jan Dirk Kemming, Chief Creative Officer, Weber Shandwick, Germany
Lea Schindler, Senior Consultant, YJOO Communications, Switzerland
Lorenza Bassetti, Founder & CEO, Ad Mirabilia, Italy
Marta Karlqvist, President Nordics, Cohn & Wolfe, Sweden
Pia Jannes, Chief Executive Officer, Akvamariini Porter Novelli, Finland
Peter Otten, Partner/Managing Director, Ketchum, Belgium
Crenguta Rosu, Managing Partner, DC communication, Romania

Craft Jury

Laura Gregory, Founder/CEO, Great Guns, UK – Jury President
Hanna Mutanen, Executive Producer, Grillifilms, Finland
James Hagger, CEO/Executive Producer, TROUBLEMAKERS.tv, France
Linda Callenholt, Director, Hobby Film, Sweden
Luca Fanfani, Executive Producer, Mercurio Cinematografica, Italy
Niels Kau, Executive Producer, Nobody CPH, Denmark
Phil Linturn, Chief Executive Officer, Glassworks, The Netherlands
Viviane Blumenschein, Director, Freelance, Germany

Innovation Jury

Ami Dror, Managing Partner of Zaitoun Ventures, Dror 3, Israel – Jury President
Frances Ralston-Good, Chief Innovation Officer, PHD Media, UK
Frank Wolfram, Chief Technology Officer, EMEA, Geometry Global, Germany
Jaana Pylvänen, Startup Advisor & Project Manager, EnterpriseHelsinki, Finland
Nik Nieuwenhuijs, Creative Technologist/Founder, Code d'Azur, The Netherlands
Sune Kaae, Senior Technology Directory, R/GA, Sweden

Branded Content & Entertainment Jury

Chantal Rickards, Head of Programming & Branded Content, MEC, UK – Jury President
Roslyn Shaw, Managing Director, Alpha Grid, UK
Izabela Kurczewska, Head of Entertainment, Havas Sports & Entertainment, Poland
Joeri van den Broek, Creative Partner/Founder, Michael is Dead, Belgium
Kari Eilola, Creative Director, Bob the Robot, Finland
Maria Boix Grau, Chief Creative Officer, La Ballena de Hojalata, Spain
Marita Kuntonen, Creative, Jung Relations, Sweden
Martin Drust, Chief Digital Officer, thjnk, Germany
Richard van der Wilk, Chief Strategy & Innovation Officer, Starcom MediaVest Group, The Netherlands
Scott Holmes, Creative Director, UM Studios, Europe

Integrated Jury

Rob Reilly, Global Creative Chairman, McCann Worldgroup, Global – Jury President
Rémi Babinet, Global Chairman & Creative Director, BETC, France
Anna Qvennerstedt, Creative Senior Partner, Chairman of the Board, Forsman & Bodenfors, Sweden
Mark Holden, Worldwide Planning & Strategy Director, PHD, UK/Global
Bruno Stucchi, Owner/Strategic & Design Director, DinamoMilano, Italy
Kelly Walsh, Chief Strategy Officer, MSL Group, UK
Chantal Rickards, Head of Programming & Branded Content, MEC, UK
Martin Drust, Chief Digital Officer, thjnk, Germany
Kari Eilola, Creative Director, Bob the Robot, Finland
Janne Brenda Lyso, Partner/Executive Creative Director, T/A POL, Norway
 

Strebel Juon inszeniert modernes Landleben

Strebel Juon hat für den neuen Katalog von Pfister in drei verschiedenen Stilen modernes Landleben inszeniert.

Diesen Herbst zeigt Pfister gleich drei verschiedene Wohnwelten. Gezeigt wird die etwas rauere Highland-Romantik mit Schottenkaros in warmen Farben, angereichert mit Objekten im englischem Salon-Stil und einer Prise britischem Humor. Der elegant-rustikale Schweizer Alpen-Chic überzeugt mit modernen Dessins und hochwertigen Materialien, aufgefrischt durch leuchtende Blautöne. Charmant und verspielt wiederum zeigt sich der französische Landhaus-Stil. Die Liebe zum Detail, zarte Natur- und Pastellfarben, ein Hauch Nostalgie und französische Nonchalance prägen hier den Look. Strebel Juon und rentahess haben den Katalog wiederum konzipiert und gestaltet. Auf 112 Seiten bietet dieser inspirative Einblicke in das Sortiment von Pfister. Der Katalog wird gezielt an über eine Million Haushaltungen in der ganzen Schweiz verteilt.

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Verantwortlich bei Möbel Pfister, Suhr: Carlos Friedrich, CMO; Gianne Holmgren, Leiterin Werbung; Roland Flückiger, Leiter Produktion; Valentina Dinic, Kommunikationsplanung. Verantwortlich bei Strebel Juon: Robin Strebel, Jörg Agostini (Kreation); Gian Marco Juon, (Beratung); Christoph Hess/Rentahess (Text). Styling: Marianne Kohler, Alex Rawlinson, Aleli Leal (Einrichtungen), Melanie Albisser (People); Produktionsleitung Fotos: Maya Baumgartner; Fotos: Alessandra Leimer, Véronique Hoegger, Martina Meier, Rita Palanikumar, Eric Schmid (Einrichtungen).

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Heute mit dabei: Publicis, Serviceplan Suisse und Bucher DTP.

Publicis: Heineken neu im Portfolio

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Heineken Schweiz setzt für die Bewerbung der traditionellen Hauptmarke Heineken neu auf die Dienste von Publicis. Die Agentur am Stadelhofen setzte sich bei einer Evaluation im August gegen drei Konkurrenten durch. Die ersten Ergebnisse dieser Zusammenarbeit werden voraussichtlich Anfang 2015 zu sehen sein.

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Serviceplan ist neue Medienstelle von Swiss Marketing

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Swiss Marketing hat mit Serviceplan Public Relations Suisse einen neuen Partner für die Bereiche Kommunikation, Media Relations und Public Relations gefunden. Seit 1. September betreut die PR-Agentur zudem die Medienstelle von Swiss Marketing. Swiss Marketing und Serviceplan Public Relations Suisse sind eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Als erstes Mandat übernimmt die Zürcher PR-Agentur per 1. September die Funktion der Medienstelle von Swiss Marketing, dem Berufs- und Fachverband für Marketing-Experten. Weitere Mandate sind geplant.

Durch die Partnerschaft baut Swiss Marketing seine Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Media Relations und Public Relations extern aus. Die enge Zusammenarbeit ist zunächst für die kommenden drei Jahre vorgesehen. Uwe Tännler, Präsident von Swiss Marketing: «Mit der Partnerschaft wollen wir den Verband weiter wachsen lassen. Wir verfolgen interne und externe Wachstumsziele und wissen mit Serviceplan Public Relations einen kompetenten und gut vernetzen Kommunikationsberater und -partner an unserer Seite.»

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Bucher DTP gewinnt Pitch für das Quartier Feldbreite, Emmen

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Die Nidwaldner Werbeagentur Bucher DTP erhält von Redinvest Immobilien Luzern den Zuschlag für die Konzeption und Realisierung sowie für begleitende crossmediale Massnahmen der Baufelder «Fratello & Sorella», welche auf dem zukünftige Quartier Feldbreite in der Gemeinde Emmen LU entstehen. Bucher DTP setzte sich in einer mehrstufigen Konkurrenzpräsentation um das Immobilien Projekt durch. Erste Arbeiten werden im ersten Quartal 2015 zu sehen sein.

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Ringier lässt Axel Springer abblitzen

Die Zeitschriften Cicero und Monopol werden der Tageszeitung Die Welt auch in Zukunft nicht beigelegt. Eine geplante Kooperation zwischen Ringier und Axel Springer ist gescheitert.

Dies schreibt das Nachrichtenmagazins Der Spiegel in einer Vorabmeldung der kommenden Ausgabe. Geplant war demnach, dass Ringiers Magazine Cicero  und Monopol abwechselnd einmal im Monat an einem Freitag der Tageszeitung beigelegt werden – analog zum Wirtschaftsmagazin Bilanz, das ebenfalls über Die Welt vertrieben wird. Seit dem Frühsommer hätten Ringier und Axel Springer darüber verhandelt. Vor zwei Wochen habe Ringier die Gespräche jedoch abgebrochen, obwohl dem Medienhaus die Idee aufgrund der deutlichen Auflagensteigerung eigentlich gefiel. Streitpunkt war eine von Axel Springer geforderte Senkung der Produktionskosten der beiden Magazine, mit der Ringier laut Spiegel nicht einverstanden war. (hae)

Swisscom und Heimat lancieren neue Kampagne

«Willkommen in der unterhaltsamsten Schweiz der Welt»: Swisscom und die Berliner Agentur Heimat präsentieren das neue Swisscom TV 2.0.

Swisscom startet Mitte September die Kampagne zur Bekanntmachung des neuen Swisscom TV 2.0. Das selbst entwickelte und neu cloudbasierte TV-Produkt bietet zusätzliche Funktionen, noch mehr Inhalte und präsentiert sich in völlig neuem Design. Im Zentrum der Kampagne steht der TV-Spot, der wie ein Blockbuster in Szene gesetzt wird. Die Handlung zeigt, dass sich das Fernsehen zukünftig viel stärker nach dem Zuschauer richtet und nicht mehr umgekehrt. «Mit dem neuen Swisscom TV 2.0 wird der Zuschauer zum Programmdirektor», sagt Tim Alexander, Leiter Marketing- und Markenkommunikation. «Denn mit den neuen und erweiterten Funktionen von Swisscom TV 2.0 kann sich jeder sein Fernsehprogramm flexibel auf seine persönlichen Fernseh-Gewohnheiten zuschneiden. Der Zuschauer entscheidet, welche Inhalte er wann und wo schauen möchte».

Inszeniert wird das neue Fernseherlebnis durch Spielfilm-Content und die Replay-Funktion, mit der verpasste Sendungen bis zu sieben Tage nach Ausstrahlung geschaut werden können.

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Im TV wird der Spot durch Tag-Ons begleitet, in denen weitere Funktionen von Swisscom TV 2.0 wie zum Beispiel die Sendervielfalt mit über 250 Sendern, Parallelaufnahme und das Fernsehen auf dem Smartphone, Tablet und PC vorgestellt werden. Die Themen werden zusätzlich durch Motive in Print und Plakate verlängert und durch Online-Massnahmen unterstützt. Auf einer zentralen Landingpage werden die verschiedenen neuen Funktionen von Swisscom TV 2.0 erlebbar für Kunden: Swisscom.ch/tv2. Die Kampagne ist ab dem 15.9 2014 auf reichweitenstarken Kanälen wie TV & Plakat in der gesamten Schweiz sichtbar.

Filmproduktion: Pumpkin Film. Produzent: Stefanie Brand. Regie: Martin Werner. Auftraggeber: Swisscom Schweiz. Kreativagentur: Heimat, Berlin. Onlineagentur Plan.Net, Zürich.
 

Zu guter Letzt: Nachfrage unerwünscht

Wie man lästige Reporterfragen gekonnt ignoriert, demonstrierte ein UPC-Cablecom-Sprecher am Freitag in der Sendung «10 vor 10». Wi-Free steht nun nichts mehr im Weg.

UPC Cablecom macht ernst und führt wie im Frühjahr angekündigt «Wi-Free» ein – flächendeckendes Gratis-Internet für die eigene Kundschaft. Das funktioniert nur, wenn die Kunden ihre privaten WLAN-Router zur Verfügung stellen. Diese senden dann nicht nur privates Signal, sondern neu auch ein Öffentliches.

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Dass damit nicht alle einverstanden sein dürften, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Strahlt der Router stärker, wenn er neu auch noch ein Signal für fremde Passanten bereitstellen muss? Verbraucht er dabei mehr Strom? Wird das eigene Netz durch das öffentliche Signal angreifbarer? Geht das Ganze auf Kosten der eigenen Bandbreite? Ist das langsame Wi-Free (Download: 5Mbit/Sekunde) nötig, wenn das schnelle 4G-Netz zu Zeiten von Flatrates und günstigen Datenpaketen ohnehin ein ausreichendes mobiles Internet bietet?

Fragen, die sich Kunden stellen könnten, bevor sie sich am «Projekt» beteiligen. Schlauerweise nimmt UPC Cablecom ihnen die schwierige Entscheidung ab und schaltet Wi-Free automatisch auf. Will ein Kunde nicht mitmachen, muss er aktiv werden und sich abmelden. Sofern er davon erfährt und die Broschüre genau genug liest. Was der Kunde nicht weiss, macht ihn nicht heiss. «Lästige Fragen präventiv verhindert – check!»

Apropos lästige Fragen: Die hatte letzte Woche auch die Sendung «10 vor 10». Eigentlich waren die Fragen gar nicht so blöd und hätten durchaus ebenbürtige Antworten verdient. Aber SRF hat die Rechnung ohne Mediensprecher Maurer gemacht und biss sich an dessen Hartnäckigkeit prompt die Zähne aus.

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So kritisiert im Beitrag zum Beispiel Konsumentenschützerin Sara Stalder die automatische Aufschaltung von Wi-Free. Besser fände sie, wenn sich der Kunde an- statt abmelden müsste. Was sagt Maurer zu diesem nachvollziehbaren Einwand? «Für unsere Kunden ändert sich nichts. Die Praxis hat sich bewährt. Die Kunden wollen das so haben. Das heisst, sie wollen Wi-Free und damit bieten wir das grösste WLAN-Netz der Schweiz an.» Nachfrage SRF: «Aber dennoch, wenn man es nicht genau durchliest, ist man einfach dabei?». Maurer bleibt hart: «Wie bereits gesagt, für unsere Kunden ändert sich nichts, die Praxis hat sich bewährt, unsere Kunden wollen das so und sie wollen Wi-Free.» Aha.

Ein Internet-Sicherheitsexperte äussert Bedenken, da Daten abgehört werden könnten. Nachfrage bei Herrn Maurer. Was wurde konkret unternommen, um die Sicherheit zu garantieren? «Wie bereits gesagt, für unsere Kunden ändert sich nichts, Wi-Fi ist sicher, genau so sicher wie Wi-Free». Aha. Dann hätten wir das ja auch geklärt. Und nun, liebe UPC-Cablecom-Kunden: Viel Spass mit Ihrem flächendeckenden WLAN. Sie wollten es ja genau so haben, schinz.

Thomas Häusermann / Bilder: Screenshots «10 vor 10», 12. September 2014
 

Hochuli wehrt sich gegen Weltwoche

Susanne Hochuli sieht die Weltwoche als Instrument, um sie aus dem Amt zu entfernen. Das Wochenblatt hat vertrauliche Aussagen der grünen Regierungsrätin publiziert.

Wie die NZZ am Sonntag in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, geht der Streit zwischen Hochuli und der Weltwoche in die nächste Runde: Das Departement Gesundheit und Soziales, dem die Aargauerin vorsteht, hat die Anfangs September eingereichte Strafanzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung ergänzt. Die Anzeige wurde eingereicht, weil die Weltwoche in ihrer vorletzten Ausgabe vertrauliche Aussagen Hochulis aus Kommissionssitzungen publizierte. Die Anzeige wurde nun ergänzt, da die Weltwoche in der letzten Ausgabe erneut Aussagen aus einer Parlamentskommission und online Auszüge aus Kommissions-Protokollen veröffentlichte.

Hochuli ist überzeugt, die Berichterstattung hätte System. Das Ziel sei, sie als Person aus ihrem Amt zu entfernen. Die Weltwoche würde sich dabei «als Erfüllungsgehilfen von Heckenschützen betätigen». Gegenüber der NZZ am Sonntag wollte sich der Verfasser Alex Reichmuth nicht äussern und Chefredaktor Roger Köppel war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die SVP-Fraktion im Aargauer Grossen Rat und die Weltwoche werfen Hochuli unter anderem Budget-Verstösse und die nicht-fristgerechte Ausschreibung von Leistungen im Asylwesen vor. (hae/NZZaS)

Bild: Keystone
 

Leo Burnett flüstert für Volvo den Preis

Die Herbstaktion des schwedischen Autoherstellers bekommt via Radio zusätzlichen Schub. Leo Burnett zeichnet für die Kampagne verantwortlich.

Wie kommuniziert man Preisvorteile für eine Premium-Marke, ohne am Image zu kratzen? Dazu spricht Leo Burnett Schweiz den Menschen mit einer Wahrheit aus dem Herzen: Jeder zeigt gerne, dass er sich Luxus leisten kann. Aber wie man dazu gekommen ist, muss ja nicht gleich jeder wissen. Also wird in den Spots genau der Teil der Geschichte geflüstert, den Menschen sonst nur hinter vorgehaltener Hand sagen.

Verantwortlich bei Volvo Car Switzerland: Beat Fritschi (Commercial Director), Jessica Mirelmann (Communications Manager). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Bastian Otter (Text), Tiffany Gaggia , Dominik Mätzener (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying); verantwortlich bei Jingle Jungle: Gregor Rosenberger (Produktion).

Award-CC geht an Eclat/Rod für SBB und Swisslife

Die Award-CC Gewinner 2014 stehen fest: Die Integrierten Kommunikationsprojekte von Eclat/Rod Kommunikation für SBB und Swiss Life wurden am 11. September 2014 von der Fachjury ausgezeichnet.

Dem 10-Jahre-Jubiläum gebührend war der Schöpfer des Pokals – der Tessiner Pedro Pedrazzini – anwesend, während der Preissponsor news aktuell die begehrten «Communicators»-Trophäen den Gewinnern überreichte.

Der diesjährige Award Corporate Communications prämiert die Projekte «Eclat/Rod Kommunikation – Integrierte Kommunikation SBB» sowie «Swiss Life Zürich – Transformationskommunikation in drei Akten» als hervorragende Beispiele für eine sowohl vernetzte wie leistungsfähige Unternehmenskommunikation. Die Kampagne der SBB besticht unter anderem durch die konsequente, aber auch hoch kreative Vernetzung von Formen, Medien und Botschaften der Unternehmenskommunikation. Das Projekt von Swiss Life zeichnet sich durch seine ausgeprägte Dialogorientierung aus, die dazu geführt hat, dass man auf das Kommunikationspotential der Beteiligten und Erkenntnisse auch aus anderen Disziplinen wie der Mediation gesetzt hat.

1_Gewinner_SBB
Preisträgerteam Eclat / Rod Kommunikation für SBB, vlnr Lorenzo Geiger, Eclat; Jan-Hendrik Völker-Albert, SBB; David Schärer, ROD Kommunikation und Kathrin Amacker, SBB

2_Gewinner_SwissLife
Preisträgerteam Swiss Life, vlnr Simon Zogg, Dajan Roman, Ivy Mrabet, Jürg Huber und Martin Läderach

Bettina Bickel, Award-CC Jury-Präsidentin über die Eingaben und die beiden Siegerprojekte: «Der diesjährige Jahrgang der Eingaben spiegelt die Entwicklung, aber auch die aktuellen Tendenzen, Risiken und Chancen einer vernetzten Corporate Communications in exzellenter Art». Weitere Nominierte dieses Jahr waren: Heads für Amag, Flughafen Zürich und LST Schenker für Wolfisberg Tor-Technik.

3_Fachjury
Die unabhängige Fachjury: Urs Frei, Frei, Raum Solutions; Peter Stücheli-Herlach, Leiter Organisationskommunikation, IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft, ZHAW Zürcher Hochschule; Bettina Bickel, PR-Beraterin BR/SPRV (Präsidentin); Rob Hartmans, Leiter Kommunikation Helsana; Matthias Graf, CEO Burson-Marsteller und Stefan Schär, Leiter Unternehmenskommunikation BDO

Nebst der Verleihung der Awards standen der gemütliche Austausch zwischen Exponenten der Kommunikationsbranche sowie eine unterhaltsame Preisgala im Mittelpunkt des Abends. Pedro Pedrazzini skizzierte dem Publikum, wie er vor zehn Jahren die «Communicators»-Trophäe entwarf. Der Jungmusiker Julian Pollina alias Faber verzauberte das Publikum mit seinem eigens für das 10-Jahre-Jubiläum komponierten Song «Award-CC» in Anlehnung an seinen Originaltitel «Bleib dir nicht treu».

4_Stimmung
Der bis auf den letzten Platz besetzte Event-Saal des Restaurant Metropol im Herzen Zürichs.

«Wir möchten uns bei all unseren Sponsoren, den Bewerbern, Nominierten und dem Publikum für diesen tollen gestrigen Abend bedanken und gratulieren den Preisträgern nochmals ganz herzlich», fasst Initiator Roland Bieri den zehnten Award Corporate Communication zusammen. Seit einigen Wochen sind Gespräche mit renommierten Instituten und Organisationen über mögliche Kooperationen und die weitere Zukunft des nationalen Branchenpreises Award Corporate Communications im Gang, wobei die Initianten und Organisatoren zum gegebenen Zeitpunkt über die Beschlüsse informieren werden. Eines steht jedoch schon heute fest: 2015 findet der nächste Award Corporate Communications statt.

5_Team
Das OK-Team der Verleihung: Roman Griesser, Fachmoderation und PR-Verantwortlicher; Daniel Bieri, Co-Veranstalter; Roland Bieri, Initiant & Veranstalter; Kilian Bamert, Moderator und Bianca Strasser, Community Managerin

 

Verleger glauben an die Zukunft der Zeitung

Nach einer Zeit der Ratlosigkeit entdecken die Schweizer Verleger ihre Liebe zur Zeitung neu. Die digitale Welt hat die Zeitungsnutzer- und Werbemärkte laut Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument zwar kräftig schrumpfen lassen. Doch die Zeitung habe eine Zukunft.

Es sei nicht das erste Mal, dass ein neues Medium die Zeitungsmärkte durchgeschüttelt habe. «Die Zeitungen haben sich auch damals einen neuen Platz erkämpfen und die Zusammenarbeit mit den Eindringlingen suchen müssen», sagte Lebrument am Freitag am Schweizer Medienkongress 2014 in Interlaken. Die jüngsten Zahlen zur Leserschaft der Zeitungen seien zwar sehr unbefriedigend. Allerdings zeigten sie nur die halbe Wahrheit. Jene, die Zeitungen online auf Smartphones oder Tablets läsen, seien darin nicht berücksichtigt. Dringend notwendig sei daher der Einbezug dieser Reichweiten, wie die Werbemittelforschung sie nun in einem Pilotversuch angekündigt habe.

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Erhalt der Westschweizer Zeitungen

Bundesrat Alain Berset appellierte in seiner Rede vor den versammelten Verlegern an die Verantwortung grosser Verlage wie Tamedia und Ringier. Die französischsprachige Schweiz brauche weiterhin regionale und überregionale Zeitungen. Die Westschweiz sei auch künftig auf publizistisch starke, eigenständige Zeitungen mit attraktiven Arbeitsbedingungen angewiesen. Er stimme nicht in den Chor jener ein, die den Medien verwerfen, sich nur am Mainstream zu orientieren. Er vertraue auf die Innovationskraft der Medienhäuser. «Und ich bin mir sicher, dass es immer hochwertigen Journalismus geben wird», sagte Berset. An der Nachfrage werde es jedenfalls nicht scheitern. Denn kaum je zuvor sei eine gesamtgesellschaftliche Debatte wichtiger gewesen als heute. Und diese Debatte könnten nur gute Zeitungen leisten – ob Online oder im Print.

Mehrsprachigkeit für Schweiz wichtig

Um sich gegenseitig zu verstehen, sei die Mehrsprachigkeit von zentraler Bedeutung. «Die Globalisierung – und mit ihr die Dominanz der Weltsprache Englisch – stellt eine Herausforderung dar für unseren nationalen Zusammenhalt. Unsere Landessprachen sind mehr als ein Kommunikationsmittel. Sie sind das Eintrittsbillett zu einer ganzen Kultur.» Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument kam nochmals auf das bereits am Vortag thematisierte Verhältnis zur SRG zu sprechen. Die Kooperation bei Videos sei die eine Seite. Das Verbot für Online-Werbung der SRG dürfe jedoch auf keinen Fall aufgehoben oder durch neue technologische Entwicklungen umgangen werden. Hier herrsche bei den Verlegern nach wie vor Misstrauen. Dieses Misstrauen könne nur dann beseitigt werden, wenn klare Aussagen von Politik, SRG und Privaten verbindlich gemacht würden. Das sei bis heute nicht der Fall. (SDA)

Bild: Keystone

3+ bestätigt: Rafael Beutl ist der neue «Bachelor»

Was andere Medien bereits vermuteten, wird nun von 3+ bestätigt: Der neue «Bachelor» heisst Rafael Beutl. Der Nachfolger von Vujo Gavric ist 28 Jahre alt, 1 Meter 85 cm gross, hat dunkelbraune Haare und rehbraune Augen.

An der Lancierungs-Party anlässlich seines neuen TV-Senders 5+ macht 3+-Senderchef Dominik Kaiser offiziell, was seit geraumer Zeit als Gerücht in diversen Medien bereits die Runde gemacht hat: «Rafael Beutl ist der neue Bachelor». Der 28-jährige gelernte Zimmermann arbeitet hauptberuflich als Model und machte 2010 bei der Mister-Schweiz-Wahl mit. Ab Oktober verdreht er den 20 Kandidatinnen auf 3+ den Kopf. In acht Episoden wird der Wahlluzerner auf der Suche nach der perfekten Frau jede Menge Rosen verteilen – bis er am Schluss aus den 20 Kandidatinnen seine Favoritin kürt. Laut Mitteilung bezeichnet sich Beutl selbst als «sympathisch, aufgestellt und sehr bodenständig».

Gedreht wurde die dritte Bachelor Staffel unter anderem in Thailand. Dort lernt «Der Bachelor» die 20 Damen, die um sein Herz buhlen, kennen. Am Ende jeder Folge verteilt Rafael Beutl rote Rosen an diejenigen Damen, mit denen er gerne noch weitere romantische Stunden verbringen möchte. Nehmen die auserwählten Damen die Rose des Bachelors an, kommt es eine Woche später zum Wiedersehen. Die letzte Rose geht schliesslich an die Frau, mit der sich «Der Bachelor» eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann.

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