Zurich lässt Schlitzohr zappeln

Die Zurich Versicherung und die Interpublic Group lancierten mit den ausführenden Agenturen FCB Zürich, MRM und UM per 1. September eine schweizweite Brand Kampagne.

In der laufenden Kampagne der Zurich Versicherung geht es immer darum, das zu schützen, was einem lieb ist. So stellt der Versicherer im neuen Webspot das Velo in den Mittelpunkt. Schweizerinnen und Schweizer lieben ihre Fahrräder. Unter dem Motto «Wenn Sie etwas wirklich lieben, zählt nur der beste Schutz» wird eine Geschichte erzählt, in der ein Schlitzohr ein Velo stehlen möchte. Doch es bleibt beim Versuch. Denn womit er nicht gerechnet hat: Auch Schwinger Matthias Glarner ist gleich zur Stelle. Kraftprotz Glarner, der bereits in anderen Zurich-Spots im Einsatz war, lässt erneut die Muskeln spielen und den Dieb buchstäblich «ins Leere laufen». Genau diesen Schutz wünschen sich Schweizer Kundinnen und Kunden von ihrem Versicherer.

Gekoppelt an den Spot ist ein Wettbewerb, in dem es ein Velo von PRICE im Wert von 2’000 Franken zu gewinnen gibt. Dieser Spot wird ausschliesslich im digitalen Kontext eingesetzt und verlinkt auf Zurich.ch/liebe. Bereits am ersten Tag konnte der Clip 96’373 Views im Web verbuchen. Flankiert wird der Webspot von der klassischen ATL-Kampagne in TV, Kino und Print, die ebenfalls die Liebe zum Velo thematisiert.

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Verantwortlich bei Zurich Versicherung: Stefanie Müller, Priska Kaspar, Petra Mosberger, Pia Meng. Verantwortlich bei Interpublic Group: Dennis Lück, Carmen Köll, Flavio Meroni, Jürgen Storp, Michele Georgiopoulos, Ann-Christine Heusch, Christian Giegerich, Adrian Finzelberg. Verantwortlich bei Wirzfraefelpaal Productions: Stefan Fraefel, Nina Wirth, Rolf Hellat
 

RTVG: Ständerat räumt letzte Differenz aus

Das neue Radio- und Fernsehgesetz steht: Der Ständerat hat befristeten Ausnahmen bei den Gebühren zugestimmt und damit die letzte Differenz bereinigt. Das Geschäft ist nun bereit für die Schlussabstimmung. Das letzte Wort könnte allerdings das Volk haben.

Bei den Radio- und TV-Gebühren bringt das neue Gesetz einen Systemwechsel: Alle Haushalte müssen Empfangsgebühren bezahlen – unabhängig davon, ob sie Radio- oder TV-Apparate besitzen. Auch Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 500'000 Franken werden zur Kasse gebeten. Schwarzsehen und -hören ist dadurch künftig nicht mehr möglich, Kontrollen der Billag erübrigen sich. Da die Zahl der Abgabezahler auf mehr Haushalte und Unternehmen verteilt wird, könnte die Gebühr von heute 462 Franken pro Haushalt
und Jahr auf rund 400 Franken gesenkt werden, hatte der Bundesrat vorgerechnet. Begründet wird den Systemwechsel mit der Tatsache, dass Radio- und TV-Sendungen heute auch auf Computern, Tablets oder Smartphones gehört und geschaut werden können.

Befristete Ausnahmen

Während fünf Jahren nach dem Systemwechsel soll es jedoch Ausnahmen geben: Auf Gesuch hin können Haushalte von der Abgabe befreit werden, wenn sie kein geeignetes Gerät zum Empfang von Radio- oder Fernsehprogrammen besitzen. Diese befristete Ausnahmeregelung hatte der Nationalrat vorgeschlagen. Der Ständerat hatte dies zunächst klar abgelehnt. Am Dienstag gab er seinen Widerstand jedoch auf und schwenkte stillschweigend auf die Linie des Nationalrats ein. René Imoberdorf (CSP/VS), Präsident der vorberatenden Kommission, stellte am Dienstag fest, dass dadurch ein Ausfall von zirka 16 Millionen Franken resultiere; dies sei ein relativ bescheidener Betrag. Zudem werde die Beweislast umgekehrt. Unbefristete Ausnahmen gelten wie bisher für Personen, die staatliche Ergänzungsleistungen erhalten sowie stark Pflegebedürftige in Heimen.

Mehr Geld für Private

Der Grossteil der jährlich rund 1,3 Milliarden Franken an Empfangsgebühren fliesst an die SRG. Die privaten Radio- und Fernsehstationen sollen in Zukunft jedoch mehr erhalten: Statt 4 Prozent wie bis anhin sind es künftig 4 bis 6 Prozent. Der Bundesrat hatte 3 bis 5 Prozent vorgeschlagen, das Parlament erhöhte den Anteil jedoch um einen Prozentpunkt. Für die Festsetzung einer Bandbreite anstelle einer fixen Zahl hatte sich der Bundesrat ausgesprochen, damit einmal angefallene Überschüsse später verwendet werden können. Das war bis anhin nicht der Fall. Daher haben sich in den vergangenen Jahren Überschüsse angehäuft – laut Bundesrätin Doris Leuthard rund 45 Millionen Franken. Der Bundesrat wollte diese an die Gebührenzahler zurückerstatten. Das Parlament entschied aber, dass das Geld in die Aus- und Weiterbildung (25 Prozent) sowie zur Förderung neuer Verbreitungstechnologien (75 Prozent) fliessen soll.

Aufgehoben wurde zudem die Voraussetzung für lokale und regionale Konzessionen, wonach diese nur erteilt werden dürfen, wenn die Meinungs- und Angebotsvielfalt nicht gefährdet ist. Künftig soll bei mehreren gleichwertigen Gesuchen jener Sender die Konzession erhalten, der die Medienvielfalt am meisten bereichert.

Referendum angedroht

Im Parlament hatte die Vorlage stundenlange Debatten ausgelöst. In den Diskussionen war auch die Qualität einzelner SRF-Sendungen wie «Glanz & Gloria» thematisiert worden. Grundsätzliche Kritik übte im Nationalrat eine von Natalie Rickli (SVP/ZH) angeführte Minderheit. Stände- und Nationalrat beugten sich je zwei Mal über die Vorlage, bis sie eine Einigung fanden. Ob das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) in dieser Form in Kraft tritt, steht allerdings noch in den Sternen. Die «Aktion Stop Billag» fasst ein Referendum ins Auge; auch der Gewerbeverband hatte in der Vergangenheit eines angedroht. Letzterer wehrt sich dagegen, dass auch Unternehmen eine geräteunabhängige Abgabe zahlen müssten. Heute werden nur jene zur Kasse gebeten, die ein Empfangsgerät haben. Die GLP kündigte bereits an, das Geschäft unter anderem deswegen in der Schlussabstimmung abzulehnen. (SDA)

Bild: Keystone

Swiss produziert Kurzfilm über Air 14

Swiss zieht eine positive Bilanz aus der Präsenz an der Flugshow Air 14. Mit 38 Kameras an Bord produzierte die Airline einen eindrücklichen Kurzfilm.

Vom 30. August bis 7. September empfing Swiss International Air Lines rund 50'000 Besucher am 1000 Quadratmeter grossen Swiss-Stand an der Flugschau Air 14 in Payerne. Die Dream Job Street bot über 7‘500 Schülern der Schweiz Einblick in die Aviatikbranche. Die schönsten Momente der Schauflüge ihres Airbus A330-300 in Formation mit den F-5E Tigers der Patrouille Suisse hat Swiss in einem exklusiven Film festgehalten.

Die zwei Schauflüge des Swiss Airbus A330-300 HB-JHN, begleitet von sechs F-5E Tigers der Patrouille Suisse, die ihren fünfzigsten Geburtstag feierte, stellte zweifellos eines der eindrücklichsten Ereignisse der Flugschau Air 14 in Payerne dar. Swiss International Air Lines hat einen Kurz-Film produziert, welcher die spektakulärsten Bilder der beiden Überflüge festhält. Mithilfe von 38 Kameras an Bord der insgesamt sieben Maschinen konnten beeindruckende Bilder eingefangen werden. Die Produktion zeigt die neun Piloten der Formation in ihren Cockpits und lässt den Betrachter die Air 14 aus einem für die Zuschauer bis anhin unbekannten und spektakulären Blickwinkel erleben.
 

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Eine neue Künstleragentur am Zürcher Kreativhimmel

Artists Rep. repräsentiert nationale und internationale Künstler aus den verschiedensten kreativen Bereichen. Die von Katrin Walther gegründete Künstleragentur ist seit August 2014 offiziell aktiv und vertritt schon mehr als 15 Kreativ-Spezialisten.

Von Fotografen über Illustratoren, Typographen, Grafik Designer, Bildbearbeiter, Szenographen oder Filmern: Katrin Walther hat laut Mitteilung ein Händchen für ihre kreativen Spezis. Sie setzt nicht auf Quantität, auch wenn es das Agenturportfolio meinen liesse, vielmehr geht es ihr darum, ihren Kunden gezielt Fachfrauen und – männer aus den verschiedensten kreativen Gebieten anbieten zu können. So brilliert jeder Künstler mit seiner ganz eigenen Spezialität und Katrin Walther beweist dabei Mut zur Reduzierung auf das Wesentliche. Das bringt die künstlerische Individualität wieder stärker hervor und schafft Klarheit für Agenturen und Kunden. Dafür, dass Artists Rep. erst seit einem Monat auf dem Markt ist, konnte die Agentur bereits für renommierte Kunden arbeiten. So drehte der Filmer Urs Rohner, durch die Vermittlung von Artists Rep., gleich zwei Spots für das Zermatt Unplugged Festival oder fotografierte Giuliano di Marco eine Kampagne für Cembra Money Bank.

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Dass die ehemalige Fotografin Katrin Walther und ihre Künstler eine Einheit sind, haben die letzten Jahre mit der von ihr gegründeten Schweizer Postkarten- und Künstlerplattform Petiteposte.com bereits bewiesen. Immer mehr Kunden und Agenturen seien laut Mitteilung auf sie zugekommen, weil sie mit ihr zusammenarbeiten wollten. Die Schaffung der neuen Division ArtistsRep. war damit geboren und nur noch die logische Schlussfolgerung. Walther freut sich mit Artists-rep.com nun endlich auch offiziell online gehen zu können.

 

Presserat: Der Zweck heiligte die Mittel

Eine Autorin der Zeitung Die Zeit gab sich als Schwangere aus und liess sich über eine mögliche Abtreibung beraten. Die verdeckte Recherche war in Ordnung, findet der Presserat.

Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde der Stiftung Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind gegen die Schweizer Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit abgewiesen. Die Zeitung hatte im August 2013 über das Beratungsgespräch einer Schwangeren bei der Stiftung berichtet. Es ging um abtreiben ja oder nein. Die Autorin gab sich dabei als Hilfesuchende aus, die ungewollt und ausserehelich schwanger ist.

Die Journalistin durfte laut Presserat in ihrem Selbstversuch unter falscher Identität auftreten, damit sie ein möglichst authentisches Bild der Beratung zeichnen konnte. Dies umso mehr, als sich die Stiftung ausführlich und prominent zum Inhalt der verdeckten Recherche äussern konnte. Wann dürfen Medienschaffende bei einer verdeckten Recherche selbst zu Akteuren werden? Ausnahmsweise, meint der Presserat. Erstens muss das öffentliche Interesse an den recherchierten Informationen überwiegen. Zweitens muss der Journalist die Informationen auf keinem anderen Weg beschaffen können. Drittens muss er die Verhältnismässigkeit zwischen dem Eingriff in die Privatsphäre und dem Interesse der Öffentlichkeit an dieser Information wahren.

Bild: Keystone

Trio führt Sil-Kampagne weiter

Für die Lausanner Industriebetriebe Sil hat die Agentur Trio einen Wettbewerb lanciert, bei dem das schlimmste Erlebnis gewinnt. Damit geht eine Kampagne aus dem Jahr 2012 in die zweite Runde.

Bereits 2012 hat Trio für die Lausanner Industriebetriebe eine Kampagne gefahren, die alltägliche Missgeschicke zum Thema hatte (Werbewoche.ch berichtete). Zum Beispiel: böse Überraschung in der Waschküche, Kleinkind als Coiffeur oder Eiszeit im Ehebett. Denn die Sil kümmern sich um den wahren Alltag ihrer Kunden. In einer zweiten Welle verfolgt Trio wiederum ein Konzept, welches das Publikum direkt einbezieht: «Und Sie? Erzählen Sie uns Ihre drolligste Anekdote auf Sil-et-vous.ch und gewinnen Sie Super-Preise!» Der Wettbewerb läuft bereits und wird mit Plakaten, Web-Auftritten und Radio-Spots unterstützt. Bis am 21. September machen sich die Sil zum Komplizen Ihrer spektakulärsten Alltagsereignisse…

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Verantwortlich bei Sil: Nicole Cosendai (Kommunikationsleiterin). Verantwortlich bei Trio:
Alma Gudzevic (Beratung), Timo Kirez, Maël van der Woude (Kreation), Christophe Muller (Digital Concept), Chloé Petit (Text).

Zu guter Letzt: Des Illustrators Bullterrier

Der brasilianische Illustrator Rafael Mantesso zeichnet liebevolle Kompositionen um seinen Hund herum. Diesen scheint das zumindest nicht zu stören.

Alles begann mit einer Scheidung: Als Rafaels Frau ihn verliess, folgte ihr auch der gesamte Hausrat. Zurück blieb: Ein leeres Haus mit weissen Wänden – und Jimmy Choo, der freundliche Bullterrier. Die Story hört sich ein wenig an wie diejenige eines ziemlich schlechten Films. Mit dem Unterschied, dass die böse Frau im Film den Hund wahrscheinlich auch mitgenommen hätte – aus Prinzip natürlich. Zurück zum echten Leben: Rafael blieb also ein leeres Haus und ein Hund mit dem Namens eines Schuhdesigners. Da der Ärmste sonst gar nichts mehr hatte, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich fortan der kunstvollen Verzierung seines vierbeinigen besten Freundes zu widmen. Er zeichnet auf Papier und der Hund legt sich danach an die richtige Stelle. Und trägt damit auch dazu bei, dass die zu Unrecht oft als gefährlich verschriene, aber eigentlich sehr liebenswürdige Rasse in das Licht gerückt wird, das sie verdient. (hae)

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Billag treibt bis 2017 Radio- und TV-Gebühren ein

Wer einen Radio- oder Fernsehanschluss besitzt, wird bis im Jahr 2017 weiterhin mindestens einmal im Jahr Post von der Billag erhalten. Die Swisscom-Tochter bleibt für das Eintreiben der Abgabe verantwortlich bis das neue System in Kraft tritt.

Der Vertrag zwischen der Billag und dem Bund, der Ende 2014 ausgelaufen wäre, wurde bis 2017 verlängert, wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) im Juli mitgeteilt hatte. Es sei sinnvoll, das Mandat bei der Billag zu belassen, hiess es damals. Bei einer Neuvergabe des Mandats für lediglich drei Jahre könnten andere Unternehmen diese Aufgabe angesichts des Aufwands und der Amortisationskosten für Infrastruktur, Informatik und Personal nicht rentabel wahrnehmen. Da die Vertragsverlängerung ein blosser Zusatz zum bisherigen Vertrag ist, erfolgte sie als freihändige Vergabe, wie sie die Verordnung über das öffentliche Beschaffungswesen zulässt. Hingegen wird das Mandat der künftigen Inkassostelle auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens eines neuen Abgabesystems hin öffentlich ausgeschrieben. (SDA)

Bild: Keystone

Publikumsrat vermisste in der Fabrik den Krieg

Aus Anlass des Ausbruchs des 1. Weltkriegs strahlt SRF über das ganze Jahr eine Vielfalt an Sendungen zum Leben vor hundert Jahren und zum Kriegsbeginn aus. Der Publikumsrat hat zwei Sendereihen beobachtet und sich mehrheitlich positiv dazu geäussert.

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«Anno 1914 – Die Fabrik»

Das Sommerprojekt auf dem Sendeplatz von «Schweiz aktuell» fokussierte auf den historischen Mikrokosmos einer Webereifabrik und der dazugehörenden Villa der Besitzerfamilie. Fünf Profi-Schauspielerinnen und -Schauspieler und viele sogenannte Erlebnisfiguren sollten die Zeit vor hundert Jahren lebendig machen. Die dreiwöchige Reihe war unterhaltsam und teilweise lehrreich, auch wenn – entgegen der Erwartungen des Publikumsrates – der 1. Weltkrieg kaum zur Sprache kam. Dank eines vorgegebenen Drehbuchs entwickelten sich die Sendungen spannender als bei früheren Sommerserien. Bemängelt wurde hingegen an der Dramaturgie, dass sowohl Schauspiel-Profis wie auch Erlebnisfiguren nicht wirklich im Jahr 1914 angekommen seien und die Schwere der damaligen Zeit zu wenig spürbar wurde. Einhelliges Lob gab es für den Moderator Michael Weinmann und auch der Historiker Hans-Peter Treichler überzeugte mit seinem Fachwissen. Positiv erwähnte der Publikumsrat zudem die Fülle von Informationen auf der Website.

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«1914: Der 1. Weltkrieg und die Folgen»

Das Angebot von SRF zum 1. Weltkrieg und seinen Nachwirkungen umfasst 2014 zahlreiche Radio- und Fernsehsendungen sowie Online-Beiträge. Der Publikumsrat beobachtete hauptsächlich den Radio SRF 2 Kultur-Thementag am 28. Juni 2014, die Lesung von Meinrad Inglins «Schweizerspiegel» und Spielfilme auf SRF 1. Der Rat ist beeindruckt von der ausgezeichneten Leistung von SRF, namentlich von Radio SRF 2 Kultur, weil der 1. Weltkrieg mit vielen Facetten breit und umfassend aufgearbeitet wurde. Wohltuend war, dass nicht nur von den Männern an der Macht und den Soldaten im Krieg berichtet wurde, sondern auch was dieser Krieg für Frauen und Familien bedeutete. Kritik beziehungsweise Bedauern äusserten die Ratsmitglieder vor allem zu einem Punkt: Die Sendungen und auch die hervorragenden Online-Informationen wurden – im Unterschied zu «Anno 1914 – Die Fabrik» – kaum kommuniziert. Schade, wenn ein derart gutes Service public-Angebot die breite Öffentlichkeit nicht erreicht.
 

SRF: Zwei neue Gesichter in der Glasbox

Das Moderationsteam der diesjährigen Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» setzt sich aus Nik Hartmann, Tina Nägeli und Philippe Gerber zusammen. Sie senden eine Woche lang aus der Glasbox in Luzern.

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Die Glasbox bewohnen werden dieses Jahr die SRF 3-Moderatoren Nik Hartmann, Tina Nägeli und Philippe Gerber. Tina Nägeli ist seit einem Jahr die Stellvertreterin von Hitparadenmoderator Michel Birri und seit Kurzem auch im Tagesprogramm und in den Musikspecials zu hören. Dort lebt sie ihre Liebe und Kompetenz zur Musik aus. Philippe Gerber ist seit sechs Jahre Moderator bei Radio SRF 3. Der Sympathieträger moderiert die Morgensendungen, kocht ein Mal wöchentlich mit Jann Hofmann und präsentiert regelmässig die «Best Talents» in «CH-Special». Tina Nägeli und Philippe Gerber sind das erste Mal mit von der Partie. Seit der ersten JRZ-Minute mit dabei und bereits zum fünften Mal in der Glasbox ist Nik Hartmann, der Garant für unvergessliche JRZ-Momente. Die drei Moderatoren begrüssen von Mittwoch bis Dienstag, 17. bis 23. Dezember 2014, Gäste aus Musik, Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie Tausende von kleinen und grossen Spendern aus der ganzen Schweiz.

Familien auf der Flucht

«JRZ» sammelt dieses Jahr für Familien, die aufgrund von kriegerischen Konflikten oder Gewalt ihre Heimat verlassen mussten und sich auf der Flucht befinden. 2013 waren weltweit über 50 Millionen Menschen – aus Angst um ihr Leben und das ihrer Angehörigen – auf der Flucht. Davon waren 33 Millionen sogenannte intern Vertriebene, das heisst, dass sie ihren Wohnort verliessen und in eine andere Region ihres Landes flohen. Über elf Millionen flohen über die Landesgrenze und werden deshalb als Flüchtlinge bezeichnet.

Menschen, die von einem Moment auf den anderen alles hinter sich lassen, um ihr Leben und das ihrer Familie zu schützen, befinden sich in grosser Not und benötigen Schutz und Überlebenshilfe. Die Glückskette wird mit dem gesammelten Geld Hilfsprojekte ihrer Partnerhilfswerke finanzieren, welche diesen Familien vorwiegend Unterstützung in Form von Nahrungsmitteln, Wasser, Unterkünften, medizinischer und psychologischer Hilfe bringen sowie die Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern und den Aufnahmegemeinschaften verbessern.
 

Contexta: Zwei, drei oder vier Freunde sollt ihr sein

Beim Herbstangebot der SBB profitieren Gruppen bis zu vier Personen von vergünstigten Tageskarten. Contexta bewirbt die Aktion mit einer Kampagne.

Mit der Tageskarte Plus ist man diesen Herbst zu zweit für nur 89 Franken, für 20 Franken mehr zu dritt und für weitere 20 Franken mehr, also 129 Franken, zu viert in der ganzen Schweiz unterwegs. Einzige Bedingung: Einer der Reisenden muss ein Halbtax besitzen.

Dieses ausgesprochen attraktive und darum zeitlich beschränkte Freizeitangebot der SBB bewirbt Contexta zur Zeit mit einem TV-Spot, der ein konkretes Produkt auf ebenso didaktische wie witzige Weise erklärt. In dessen Zentrum stehen zwei Freunde in einem roten Doppel-T-Shirt, zu denen sich auf ihrer kleinen Tour de Suisse noch zwei weitere Freunde gesellen. So sehen wir sie zuerst auf einer gemütlichen Züriseefahrt, dann bei einer skurril anmutenden Bachüberquerung und schliesslich auf einer atemberaubenden Chilbi-Bahn. Das Motto der Kampagne «Zusammen profitieren» nimmt auch die dazugehörige POS-Aktion auf, bei der sich mindestens zwei Freunde im Doppel-T-Shirt vor einer Fotowand ablichten lassen und eine Tageskarte Plus gewinnen können, wenn ihr Bild auf der SBB Facebook-Seite die meisten Likes erhält.

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Der Spot läuft bis 19. Oktober am Schweizer Fernsehen sowie auf den E-Boards der grossen Schweizer Bahnhöfe und wird zusätzlich von POS-Plakaten, Aktionsbroschüre und Inseraten flankiert.

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Verantwortlich bei der SBB: Reto Meissner (Leiter Marketing-Kommunikation, Personenverkehr), Jasmin Stadelmann (Projektleitung Marketing-Kommunikation), Franziska Pasqua (Medialeitung), Sabrina Rizzo (Online). Verantwortliche Agentur: Contexta Werbeagentur BSW, Bern. Produktion: Shining Pictures, Zürich. Regie: Marco Lutz. Musik: Hitmill, Zürich. Foto: All-in Production, Zürich, Jonathan Heyer (Fotograf), Patrick Rohner (Bildbearbeitung).
 

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