Kurzschluss legt Neuenburger Druckerei lahm

Ein Kurzschluss im Gebäude der Neuenburger Druckereigesellschaft SNP, die die Tageszeitungen L'Express und L'Impartial herausgibt, hat am Donnerstagabend für einen Stromausfall gesorgt. Die Feuerwehr evakuierte das Gebäude.

Als Folge des Kurzschlusses fiel nach 22:00 Uhr in Teilen des Maladière-Quartiers während rund einer Viertelstunde der Strom aus, wie die beiden Zeitungen in der Nacht auf Freitag mitteilten. Während die anderen Gebäude Minuten später wieder mit Elektrizität versorgt waren, blieb das SNP-Gebäude, das sowohl die Redaktion als auch die Druckerei beheimatet, ohne Strom.

Zudem kam es in der Folge zu einer Rauchentwicklung, die die Journalisten zwang, das Gebäude zu verlassen. Bevor die Feuerwehr die elektrischen Einrichtungen überprüfen konnte, musste sie die Räumlichkeiten zuerst entlüften.

Obwohl die Technik-Abteilung sofort gehandelt habe, sei es nicht möglich gewesen, die Maschinen rechtzeitig zum Laufen zu bringen, um die Ausgaben von L'Express und L'Impartial zu drucken, schrieben die Zeitungen am Freitagmorgen auf dem Informationsportal Arcinfo.ch. (SDA)

Matter Gretener Lesch: Logo für das neue Aqua Allalin

Es gibt einen weiteren Grund, die Freie Ferienrepublik Saas-Fee zu besuchen: das am 5. September eröffnete neue Wellness-Hostel 4000 mit 168 Betten an allerbester Lage in Saas-Fee. Das Logo dazu entwarf Matter Gretener Lesch.

Neben der einzigartigen Architektur ist es laut Mitteilung vor allem der Wellness- und Fitnessbereich Aqua Allalin, der nicht nur für eine Jugendherberge Massstäbe setzt: Verschiedene Saunen und Bäder, Erlebnisduschen, Ruheräume, ein Hallenbad mit 25-Meter-Becken – all dies sorgt dafür, dass man sich in der Freien Ferienrepublik Saas-Fee jetzt sogar noch mehr erholt.

Das Logo für das Aqua Allain durfte Matter Gretener Lesch gestalten und zeigt Wellen, deren Gestaltung an einen Gletscher erinnert – was gibt es Sinnigeres für einen Wellbessbereich mit Blick auf unzählige Viertausender?

Verantwortlich bei der Freien Ferienrepublik Saas-Fee: Pascal Schär (Vorsteher Departement für Erholung). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Daniel Matter (Creative Direction), Caroline Jordan (Art Direction), Marcus Gretener (Beratung).

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Tell me a Story, Professor Tell

Translation Probst hat eine eine unterhaltende Comic-Serie mit Professor Tell lanciert. Darin werden Geschichten aus dem sprachlichen Alltag und witzige Wortverwirrungen aufgegriffen.

Der Comic baut auf dem 2010 eingeführten Qualitätslabel Professor Tell auf, der die Treffsicherheit und die Swissness des Übersetzungsbüros verkörpern soll, so Translation Probst in einer Mitteilung. «Professor» werde die Figur genannt, weil beim Winterthurer Übersetzungsbüro wenn möglich jeder Text von einem Hochschuldozenten oder Professor nachkorrigiert wird. Dies stelle ein absolutes Differenzierungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern dar.

Die Kommunikations- und Werbebranche kennt Professor Tell möglicherweise von seinen jahrelangen Einsätzen am Stand der Translation an der Suisse Emex wie auch an der Swiss Online Marketing-Messe.

In der neuen Comic-Serie erzählt Professor Tell nun vorerst bis Ende Jahr monatlich eine kurze Geschichte aus dem sprachlichen Alltag. Diese Story verschickt die Translation Probst jeweils mit dem Firmen-Newsletter und postet ihn zusätzlich auf dem Facebook- und Twitter-Profil von Professor Tell, das bereits seit vier Jahren betreut wird. Der allererste Comic mit Professor Tell ist am Mittwoch, 17. September, erschienen. Im Comic geht es um ein Sprachmissverständnis, das aufgelöst werden will. Unter allen treffsicheren Antworten, die die Translation Probst via Facebook, Twitter oder Mail erhält, wird ein Goldvreneli verlost.

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Ideart erfindet Popcorn neu

Für die neu entwickelten Popcorn-Pralinen der Firma Maya Popcorn entwarf Ideart Design & Werbung eine Verpackungslinie.

Bei Maya Popcorn wird alles ohne künstliche Inhaltsstoffe von Hand hergestellt. Auch bei den Rohstoffen werden nur erstklassige Zutaten, wann immer möglich aus der Region oder der Schweiz, verwendet, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Die Popcorn-Pralinen sind in den drei Geschmacksrichtungen «Milk Chocolate», «White Chocolate» und «Strawberry Cream» in praktischen, wiederverschliessbaren Bechern erhältlich.

Verantwortlich bei Maya Popcorn, Ettiswil: Marcel Willi (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Ideart Design & Werbung Luzern: Ludek Martschini (Kreation / Packungsdesign), Peter Martschini (Produktion / Organisation). Fotos: Foto Plus Schweiz, Luzern
 

Bakom: TV-Sender haben Werberegeln verletzt

Acht regionale Fernsehstationen haben Werbe- und Sponsoringregeln verletzt. Dies zeigen Stichproben des Bundesamts für Kommunikation (Bakom) bei insgesamt 13 konzessionierten Regionalsendern in der Schweiz.

Die betroffenen Sender müssten nun darlegen, welche Massnahmen für die künftige Einhaltung der rechtlichen Spielregeln getroffen wurden, wie die Aufsichtsbehörde am Donnerstag mitteilte. Ein Aufsichtsverfahren wurde gegen La Télé, Léman Bleu, Tele M1, Tele Ostschweiz, Tele Top, TeleBärn, TeleBasel und TeleBilingue eingeleitet, wie Bakom-Sprecherin Caroline Sauser auf Anfrage indirekt bestätigte indem sie die fünf der 13 Sender nannte, die nicht gerügt worden waren.

Auf die Ablieferung der durch den Verstoss erzielten Einnahmen verzichte das Bakom, hiess es weiter.

Bei den Verstössen handelte es sich um zu lange Einblendung des Sponsoringlogos, zu viele Texteinblendungen sowie um ungenügenden Bezug zwischen Sponsor und Sendung bei der Sponsornennung. Überprüft wurden rund 40 Sendeminuten pro Fernsehstation, wobei der Fokus auf Gesundheits-, Freizeit- und Kochsendungen gerichtet war. (SDA)

Teaserbild: Keystone

US-Videodienst Netflix in der Schweiz gestartet

Der US-Videodienst Netflix ist in der Schweiz gestartet. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag kurz nach Mitternacht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

«Grüezi! Netflix ist jetzt auch in der Schweiz», schrieb der Videostreaming-Dienst. In der Nacht zum Dienstag hatte das Unternehmen sein Angebot bereits in Deutschland lanciert. Monatsabos sind in der Schweiz ab 11.90 Franken erhältlich, wie aus der Netflix-Internetseite hervorgeht.
Netflix bietet einen Videostreaming-Dienst an, bei dem Filme und Serien für eine monatliche Abogebühr direkt aus dem Internet abgespielt werden. In den USA ist Netflix der Platzhirsch in diesem Geschäft, unter anderem wegen selbst produzierter Serien wie «Orange is the New Black» oder «House of Cards».

Netflix startet in der aktuellen Expansionsrunde in Europa auch in Österreich, Frankreich, Belgien und Luxemburg. (SDA)

Teaserbild: Presseportal

Apple will besser über Datenschutz informieren

Apple legt beim Thema Datenschutz nach und will seine Kunden besser über die Absicherung der Privatsphäre bei seinen Geräten und Diensten informieren. Der iPhone-Konzern schaltete in der Nacht zum Donnerstag eine neue Webseite mit Details zu verschiedenen Angeboten frei.

Dort unterstreicht Apple besonders den Unterschied zu anderen Online-Diensten, die Geld mit Werbung verdienen – und zielt dabei ganz offensichtlich vor allem auf Google. So betont Apple, man zeichne bei der hauseigenen Karten-App keine Ortsinformationen der Nutzer auf – im Gegensatz zu «anderen Unternehmen», die Profile für ihre Werbekunden erstellten. «Wir haben kein Interesse daran. Und wir könnten es nicht tun, selbst wenn wir wollten». Die Nutzer von Apples Kartendienst seien nicht identifizierbar.

Apple-Chef Tim Cook hatte das Thema Datenschutz bereits vor einigen Tagen in einem TV-Interview angesprochen und distanzierte sich nun in einem offenen Brief von den Rivalen. Nutzer kostenloser Online-Dienste verstünden inzwischen, dass sie dort keine Kunden seien. «Sie sind das Produkt», das an Werbekunden vermarktet werde. Apple mache dagegen sein Geld mit dem Verkauf von Geräten. «Wir bauen kein Profil auf Basis Ihrer E-Mail-Inhalte oder des Internet-Verhaltens, um es an Werbetreibende zu verkaufen.»

Apples eigene Negativ-Schlagzeilen

Cook bekräftigte, Apple habe keiner Regierungsbehörde in keinem Land eine Hintertür in seinen Geräten und Diensten offengelassen. «Wir haben auch nie Zugang zu unseren Servern gewährt. Und wir werden es nie tun.» Solche Vorwürfe gegen amerikanische Internet-Unternehmen hatte es seit Ausbruch des NSA-Skandals im Juni 2013 gegeben. Die Informationen in Diensten wie dem Kurznachrichten-Chat iMessage seien verschlüsselt und auch für Apple nicht zugänglich.
Apple hatte in den vergangenen Jahren selbst einige negative Datenschutz-Schlagzeilen gehabt. So fanden Computer-Forscher vor einigen Jahren heraus, dass in der damaligen iPhone-Software sich zum Teil Informationen über die Fortbewegung der Nutzer auslesen liessen.

Vor kurzem waren private Fotos von Prominenten aus deren Apple-Profilen gestohlen und im Internet veröffentlicht worden. Apple betonte, die Angreifer hätten gezielt deren Passwörter ausgespäht, aber nicht die Server des Konzerns aufgeknackt. Im Zuge der neuen Kampagne wolle man die Nutzer auch darüber informieren, wie sie ihre Profile besser schützen können, hiess es. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Humor can do

O2 bringt eine ganz neue Definition von Schönheit zur Sprache. Und das mit sehr viel Witz.

Die Online-Spots bedienen sich zwar keinesfalls des klassischen Schönheitsbegriffs. Auch wird überhaupt nicht klar, was diese seltsam witzigen Filmchen mit O2, Internet oder Schönheit zu tun haben – abgesehen vom Slogan «Schönes Internet». Aber genau das soll sich der Zuschauer wahrscheinlich fragen und sich dann auf entsprechender Website schlau machen. Die Spots sind aber auch unabhängig von der strategischen Komponente sehenswert, denn «a laughter a day keeps the doctor away».

//www.youtube.com/watch?v=jBEz3-bGE6s

//www.youtube.com/watch?v=mz4gwQzjDJI

//www.youtube.com/watch?v=1Fa7TqsoKgI

Gestaltet hat die Spots die Digital-Agentur Interone Hamburg, für den Telekommunikations-Anbieter Telefónica Germany, wie Ulkrike App auf Wuv.de schreibt. (uma)

Publigroupe verkauft Persönlich an Matthias Ackeret

Publigroupe verkauft Persönlich Verlags AG an den Geschäftsführer und Chefredaktor Matthias Ackeret. Über den Kaufpreis haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart.

Matthias Ackeret ist Chefredaktor des Persönlich seit 1. September 2002 und Geschäftsführer seit 1. Januar 2012.

Der Verkauf des Persönlich Verlags AG ist die Konsequenz der strategischen Neuausrichtung von Publigroupe, die bereits vor dem Kauf von Publigroupe durch Swisscom begonnen hatte und in Absprache mit der neuen Eigentümerin weiter umgesetzt wird. Dies schreibt Publigroupe in einer Mitteilung vom Donnerstag. Neben Matthias Ackeret tritt Manfred Klemann als Investor auf. Manfred Klemann gründete 2000 das europäische Wetteronlineportal Wetter.com. Er ist in der Schweiz wohnhaft und führt einen Buchverlag sowie ein Internetunternehmen.

 

Wirz: Bankenwerbung, Schwyzer Art

Um ihre Wahrnehmung als Universalbank im Kanton Schwyz und der ganzen Schweiz zu stärken, hat Wirz für die Schwyzer Kantonalbank (SZKB) eine Kampagne gestartet, die differenziert und sie als einzigartige Bank positioniert.

«Die Kampagne vermittelt Werte, die tief im Urkanton verwurzelt sind und das tägliche Miteinander zwischen der Bank und ihren Kunden prägen», schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Einzigartig für den Kanton und seine Bank sei zudem das «Y» im Namen, das sonst kein anderer Kanton besitze. Deshalb werden die kommunizierten Werte jeweils mit «Y» statt «I» geschrieben. Durch diesen kleinen Kniff lassen sie sich unverwechselbar der SZKB zuordnen.

In zunächst vier Printsujets und diversen weiteren klassischen und digitalen Werbemitteln werden seit Montag die Werte «Zuverlässig», «Partnerschaftlich», «Fachkundig» und «Glaubwürdig» kommuniziert, die hier für den Bereich Private Banking stehen. In naher Zukunft soll die Kampagne mit entsprechend anderen Werten auch für die übrigen Geschäftsbereiche der SZKB zum Einsatz kommen.

Verantwortlich bei SZKB: Nicole A. Reinhard (Mitglied der Geschäftsleitung), Stefan Kälin (Marketing), Adréan Schmied, Lorenz Keller, Marco Caprez, Josef Schmid, Norbert Nauer, Werner Schibig (Projektteam). Verantwortlich bei Wirz: Hanspeter Schweizer (CD), Wolfgang Bark, Franziska Pennington (Text), Valentin Cheli, Dominique Magnusson (Art Direction), Angela Erni (Grafik), Lucia Burtscher, Flurin Hardt, Fabiana Imhof (Beratung), Roman Emunds (Strategische Planung). Fotografie: Roland Tännler. Bewegtbild: Markus Hürsch. Foto-Produktion: Melymel, Zürich.

 

Russland will ausländisches Kapital in Medien begrenzen

Moskau will den Einfluss ausländischen Kapitals auf russische Medien begrenzen. Parlamentspräsident Sergej Naryschkin begrüsste am Donnerstag entsprechende Gesetzentwurf.

Demnach dürfen ausländische Investoren nur noch 20 Prozent der Anteile an russischen Medienunternehmen halten. Naryschkin begründete das Gesetz mit nationalen Sicherheitsinteressen. Vor allem kremlkritische Medien sehen sich seit Jahren wachsendem Druck ausgesetzt. Mit dem neuen Gesetz soll dem Vernehmen nach verhindert werden, dass westliche Investoren Einfluss auf redaktionelle Inhalte nehmen.

Bislang gibt es keine Begrenzung für ausländisches Kapital in russischen Printmedien; an Radio- und TV-Sendern dürfen Ausländer maximal 50 Prozent der Anteile halten. Das neue Gesetz würde neben Radio und Fernsehen auch Print- und Onlinemedien einbeziehen.

Die Staatsduma soll am kommenden Dienstag über das Gesetz abstimmen. Beobachter erwarten, dass es am 1. Januar 2016 in Kraft treten könnte. (SDA)

Teaserbild: Keystone

News Corp kritisiert Googles Marktmacht

Der Medienkonzern News Corp hat in einem Brief an die EU- Kommission die «überwältigende» Marktmacht von Google angeprangert und ein schärferes Vorgehen gegen den Internetkonzern angemahnt.

In einem am Mittwoch (Ortszeit) in New York veröffentlichten Brief an EU- Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia warf News-Corp-Chef Robert Thomson dem Internetkonzern vor, seine Marktmarkt auszunutzen, «um die Konkurrenz zu ersticken». Die bislang von Almunia vorgelegten Lösungsvorschläge im Streit mit Google reichten nicht aus, zumal die Macht von Google jeden Tag wachse. Google sei «ausserordentlich erfolgreich dabei gewesen, mit seinen Nutzern Geld zu verdienen», habe aber nicht den Willen gezeigt, fundamentale Eigentumsrechte zu respektieren, obwohl es dazu eindeutig in der Lage sei, kritisierte der Chef der Mediengruppe, zu der renommierte Zeitungen wie das Wall Street Journal und die britische Times gehören. Zudem pofitiere Google ausgiebig von den Anstrengungen und Investitionen der anderen. Deshalb müsse der Konzern mehr tun, um sicherzustellen, dass Rechte akzeptiert würden und seine bedeutende Suchmaschine nicht ihre Macht missbrauche, um die Konkurrenz auszulöschen, heisst es in dem auf den 8.
September datierten Brief.

Almunia lässt seit November 2010 mehrere Praktiken des Marktführers untersuchen. Im Mittelpunkt steht der Vorwurf, dass Google Suchergebnisse manipuliert. Dabei würden Ergebnisse von spezialisierten Suchdiensten, die Google selbst betreibt, höher und prominenter angezeigt als Ergebnisse der Konkurrenz.

Dem US-Konzern drohen ein Verbot der Praktiken und eine hohe Geldbusse. Allerdings hat Google mehrfach Zugeständnisse angeboten, um dies abzuwenden. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde die Kommission sich damit zufrieden geben und den Fall zu den Akten legen. Im Frühjahr dieses Jahres erbat Almunia von den Klägern allerdings neue Argumente gegen Google. Diese seien im Sommer eingetroffen und hätten die EU-Kommission nun zu neuem Nachdenken und Prüfen angeregt, erklärte Almunia Anfang September in einem Interview. (SDA)
 

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