Agentur am Flughafen verschickt Weissbrief

Pronto Reinigung ist ein Ostschweizer Reinigungsunternehmen, das sich auf die Betriebsunterhaltsreinigung konzentriert. Um neue Kunden zu gewinnen, entwickelte die Agentur am Flughafen für Pronto ein richtig sauberes Mailing.

Verschickt wurde ein blütenweisser Brief, der dem Empfänger zeigt, wie es bei ihm im Betrieb ausschaut, wenn er mit Pronto zusammenarbeitet. Der klitzeklein in der unteren Ecke des leergeputzten Briefes platzierte QR-Code führt auf eine Landingpage, auf der die Angeschriebenen direkt eine Offerte bestellen oder einen Termin vereinbaren können.

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Verantwortlich bei Pronto Reinigung, St. Gallen: Hans Herzog (Geschäftsführer). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction); Dominique Rutishauser (Art Direction); Valeria Hörler (Grafik), Patrick Lindner (Text); Miriam Egli (Beratung).

 

Plagiatsverfahren gegen Autor Urs Mannhart

Keine Auslieferung, keine Werbung, keine Lesungen: Urs Mannhart und sein Verlag Secession müssen vorerst die Aktivitäten rund um den Roman «Bergsteigen im Flachland» einstellen. Das Gericht hat eine Klage des Reporters Thomas Brunnsteiner gutgeheissen.

Der Fall bewegt die Gemüter: Urs Mannhart, 39-jähriger Berner Schriftsteller und Journalist, sieht sich mit Plagiatsvorwürfen eines Berufskollegen konfrontiert. In seinem im Mai erschienenen Roman «Bergsteigen im Flachland» nimmt er in Form von einigen Motiven und Figuren Bezug auf Reportagen des Reporters Thomas Brunnsteiner. Der Österreicher sei mit seinen «grossartigen Reportagen» eine  Inspirationsquelle für ihn, schrieb Mannhart im August auf dem Literaturblog Literaturport.de. Mit diesen Lorbeeren kann Brunnsteiner nichts anfangen: Er wirft dem Berner «Diebstahl geistigen Eigentums» vor, wie er am Montagnachmittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA ausführte. Mannhart schmücke sich «mit fremden Federn».

Nun hat das Handelsgericht Zürich entschieden, Brunnsteiners Klage auf vorsorgliche Massnahmen stattzugeben. Damit muss der Secession-Verlag bis zum Hauptverfahren die Auslieferung des Romans stoppen und darf ihn nicht bewerben. Mannhart selber sind Lesungen aus dem Werk untersagt. Das teilte der Verlag am Montag in einem Communiqué mit. Das Gericht äussert sich nicht zum Fall.

Brunnsteiner fühlt sich bestätigt
 
Brunnsteiner sieht seinen Vorwurf im Urteil bestätigt, wie er sagte. Er hat nun eineinhalb Monate Zeit, eine Klage vorzubereiten. «Selbstverständlich» hoffe er aber, der Verlag werde nun aufgrund dieses ersten Urteils, auf seine Entschädigungsforderungen eingehen, was ein Gerichtsverfahren überflüssig machen würde. Der Reporter hatte vor seinem Gang ans Gericht dem Secession-Verlag seine Forderungen unterbreitet, unter anderem eine Entschädigung von 30'000 Franken. Die Forderungen bezeichnete der Verlag als «überrissen und unerfüllbar». Schon nachdem Brunnsteiner mit seinen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gelangt war, hatte Mannhart das Versäumnis seinerseits bedauert, die Quellen nicht explizit genannt und den Berufskollegen nicht im Vorwort erwähnt zu haben. Zudem entschuldigte sich Mannhart öffentlich beim Österreicher. Ein persönliches Gespräch zwischen Brunnsteiner und Mannhart hat gemäss den Aussagen des Klägers nicht stattgefunden. Für den Reporter ist klar: «Ich bin der Bestohlene und habe ein Anrecht auf Wiedergutmachung.» Wie bei einem materiellen Diebstahl reiche auch in seinem Fall eine Entschuldigung nicht.

Mannhart ist schockiert

114 Textstellen hat der Österreicher gemäss Verlag beanstandet. 6 davon habe das Gericht in seinem Urteil berücksichtigt. Als Beispiel nannte der Verlag den folgenden Satz: «Das Kaspische Meer ist so gross wie Deutschland.» In Brunnsteiners Reportage hiess es: «Das Kaspische Meer mag so gross sein wie  Deutschland.» Mit dem Urteil verkenne das Gericht, dass es sich bei «Bergsteigen im Flachland» um ein «fiktionales Werk handelt, das wie fast jedes andere fiktionale Buch auch Material und Fakten aus nichtfiktionalen Werken» aufnehme. Auch Mannhart selber äusserte sich auf Literaturport.de ähnlich. Er stehe «unter Schock», schrieb der Autor am Montag. «Ich frage mich: Soll es Schriftstellern künftig verboten sein, Informationen, die sie in Zeitungen und Sachbüchern finden, literarisch zu verarbeiten?» Das Verkaufs-, Werbe- und Leseverbot halte er für eine «haarsträubende Unverhältnismässigkeit». In seiner Mitteilung schreibt der Verlag, man sehe dem Verfahren zuversichtlich entgegen und hoffe, Urs Mannhart werde vollständig rehabilitiert.

Verlag sieht Klage als Präzedenzfall

Schon nachdem Brunnsteiner mit seinen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gelangt war, hatte Mannhart das Versäumnis seinerseits bedauert, die Quellen nicht explizit genannt und den Berufskollegen nicht im Vorwort erwähnt zu haben. Brunnsteiner hatte vor seinem Gang ans Gericht dem Secession-Verlag seine Forderungen unterbreitet, unter anderem eine Entschädigung von 30'000 Franken. Die Forderungen bezeichnete der Verlag als überrissen und unerfüllbar. In der Medienmitteilung vom Montag äusserte der Verlag den Vorwurf, Brunnsteiner wolle aus Mannharts Werk Kapital schlagen. Diesem Versuch komme eine grundsätzliche Bedeutung zu und er reiche «weit über den Einzelfall hinaus». Thomas Brunnsteiner, der mit seiner Familie in Lappland lebt und sich derzeit zum Ingenieur umschulen lässt, war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. (SDA)

Bild: Secession-verlag.com
 

Gemi: Werbedruck rückläufig – Internet legt zu

Mit Ausnahme einer markanten Zunahme im Bereich Internet, ist der Werbedruck im Vergleich zum Vormonat über sämtliche Medien rückläufig. Das zeigt die August-Ausgabe des Goldbach Index (Gemi) für den Werbedruck im Gesamtmarkt und den elektronischen Medien.

Das Medium Internet glänzt im Berechnungsmonat August mit einer Zunahme von acht Indexpunkten 744 (736) im Vergleich zum Vormonat und bleibt damit in Bezug auf den Werbedruck äusserst volatil. Die weiteren Medien zeigen insgesamt eine rückläufige Bewegung: Nach einem anhaltenden Aufwärtstrend verliert TV zwei Indexpunkte 648 (650), während Radio einen weiteren Rückgang von 4 Indexpunkten 409 (413) hinnehmen muss. Ebenfalls einen Verlust von vier Indexpunkten 736 (740) verzeichnen die Digital out of Home Medien. Mit dem Verlust von einem Indexpunkt 52 (53) konstant rückläufig bleibt der Werbedruck im Bereich Teletext. Auf Vormonatsniveau liegt der Gesamtmarkt mit 237 Indexpunkten, während der Werbedruck bei den elektronischen Medien insgesamt mit 647 (649) um zwei Indexpunkte zurückgeht.

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Werbemedium Internet wächst am schnellsten

Die digitalen Technologien beflügeln den weltweiten Werbemarkt und sorgen für ein Wachstum von fünf bis sechs Prozent jährlich. Das prognostiziert die Mediaagenturgruppe Zenith Optimedia in ihrem aktuellen «Advertising Expenditure Forecast».

Nach einem Wachstum von 3,9 Prozent in 2013 geht es 2014 und 2015 um 5,3 Prozent und 2016 um 5,9 Prozent aufwärts. Noch in diesem Jahr werden die weltweiten Werbeinvestitionen demnach 523 Milliarden Dollar umfassen. Das Internet wird dabei mit 17,1 Prozent das am schnellsten wachsende Werbemedium sein. Es profitiert dabei insbesondere von verbesserten Technologien, die Online-Werbung günstiger, einfacher und effektiver machen. Das Wachstum wird außerdem von einem Spektrum an Unternehmen angeheizt, das weit über klassische Medienhäuser hinausgeht und Digitalspezialisten, Technologieunternehmen und kleinere Direktkunden umfasst.

Attraktiv wird Internetwerbung unter anderem durch verbesserte interaktive und aufmerksamkeitsstarke Werbeformate, den deutlichen Ausbau von Programmatic Buying Plattformen und ihren Targeting-Möglichkeiten in nahezu allen grossen Märkten und die dynamische Entwicklung von Social Media (wächst weltweit jährlich um 29,9 Prozent) und Mobile (wächst dieses Jahr um 67 Prozent).

«Auch in Deutschland treibt die digitale Kommunikation den Markt, das hat man nicht zuletzt auf der Dmexco gesehen, die dieses Jahr mehr technologische Neuerungen präsentiert hat als je zuvor», erläutert Frank-Peter Lortz, Chairman Zenith Optimedia (Bild). «Dennoch dürfen wir nicht glauben, wir könnten hier entspannt dem Markt beim Wachsen zusehen. In Deutschland wächst der Werbemarkt um 1,7 Prozent, getrieben von Internetwerbung, die um 10 Prozent zulegt. Online ist den Kinderschuhen entwachsen, bevor das nächste Level erreicht wird, müssen aber noch einige Fragen beantwortet werden. Etwa nach dem Wirkungsbeitrag von Online-Werbung jenseits des Klicks. Außerdem müssen wir das Potential von Online-Bewegtbild in Deutschland viel stärker ausschöpfen. Der Erfolg von TV zeigt das Potential von Bewegtbild. Bis dato ist das Bewegtbildinventar jedoch begrenzt und zu teuer. Hier sind besonders die Publisher gefragt, mehr Inventar bereitzustellen. Des Weiteren wird es eine strategische Aufgabe für alle Marktteilnehmer sein, Mobile zu entwickeln und insbesondere die Kapitalisierung des Inventars zu verbessern.»

Auf globaler Ebene wird Mobile dieses Jahr sieben mal schneller wachsen als Desktop-Werbung und 20 Prozent aller Investitionen in Online-Werbung auf sich vereinen. Im Zeitraum 2013-2016 wird Mobile 42 Prozent aller zusätzlichen Werbeinvestitionen weltweit an sich ziehen, gefolgt von TV (30 Prozent) und Desktop Internet (28 Prozent). Internetwerbung insgesamt wird 2014 indes 28,3 Prozent der globalen Werbeinvestitionen ausmachen, mehr als der gemeinsame Anteil von Zeitungen und Zeitschriften (22,7 Prozent) und 2016 sogar 28,3 Prozent.

Trotz dieser sehr positiven Entwicklung liegt die globale Werbemarktprognose um 0,1 Prozentpunkte unter der Prognose von Juni. Der Grund dafür sind die Spannungen zwischen Russland und dem Westen in der Ukrainekrise. Gegenseitige Sanktionen lassen Russlands Werbemarkt voraussichtlich nur um 1,7 Prozent wachsen, statt um im Juni erwartete 6,9 Prozent. In der Ukraine wird der Werbemarkt voraussichtlich sogar um 32,5 Prozent schrumpfen.
 

3+ zeigt «Die Bellers»

Am Montag, 29. September um 20.15 Uhr zeigt 3+ «Die Bellers». Der Baulöwe und Millionär Walter Beller und seine Frau Irina geben intime Einblicke in ihr Jetset-Leben.

Auf der Red Cross Gala ein Diamantenarmband für knapp 40‘000 Franken ersteigern oder mit der Luxusyacht über das Meer nach Portofino flitzen: «Die Bellers» können sich alles leisten. «Haare, Nägel, Make-Up – das ist kein Luxus, das ist eine Notwendigkeit», sagt Millionärsgattin Irina Beller. Sie weiss, wie man sich einen wohlhabenden Mann angelt und möchte dies auch nicht für sich behalten. In der Sendung «Die Bellers» sehen die Zuschauer, mit welchem Eifer Irina Beller ihr Buch «Hello Mr. Rich! – So heirate ich meinen Millionär» schreibt. Das Projekt ist mit Höhen und Tiefen verbunden, doch am Ende findet Irina Beller einen Verlag und kann ihr Buch im Zürcher Luxushotel Dolder präsentieren.

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«Wer behauptet Geld macht nicht glücklich weiss einfach nicht, wo man einkaufen gehen muss!»

Im italienischen Küstenstädtchen Portofino verzichtet Irina Beller für einmal auf Glamour und Blingbling. Das Kopfsteinpflaster zwingt sogar sie dazu, von ihren Highheels auf Flipflops umzusteigen. Irina Beller lebt gerne im Luxus. «Wer behauptet Geld macht nicht glücklich weiss einfach nicht, wo man einkaufen gehen muss!», wird die Millionärsgattin in einer Mitteilung zitiert. Die Bellers geben in ihrer Sendung einmalige und intime Einblicke in ihr Privatleben. Irina Beller verrät, wie und warum sie mit ihrem «Speckele» bereits seit 18 Jahren eine so glückliche Ehe führt: «Mr. Rich will hinter geschlossenen Türen immer eine Hure sehen». Klare Ansagen, die Walter Beller bestätigt: «Es zahms Huusbüsi isch sie nöd. Sie isch ehner ä Raubchatz.»

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Ogilvy: IP-TV- und Radiospot für Ford

Vom 15. bis 19. September 2014 führte Ford bei seinen Transit-Händlern die «Ford Transit Wochen» durch. Für die Ankündigungskommunikation zeichnete Ogilvy & Mather mit einem IP-TV Spot und einem Radiospot verantwortlich.

Die audio-visuelle Lösung stellt die vier verschiedenen Transit Modelle als Stars der «Working-Class» ins Scheinwerferlicht. Dabei wird einerseits die Vielfalt der neuen Ford Transit Range dramatisiert und gleichzeitig deren vielseitige Einsatzmöglichkeiten in einem eingängigen Groove inszeniert. Der Radiospot nimmt den Groove auf und bildet so eine stringente Weiterführung des Themas von der audiovisuellen in die rein akustische Umsetzung.

//www.youtube.com/watch?v=BYjC9gDdxW0

Verantwortlich bei Ford Motor Company Switzerland: Marc Brunner (Manager Sales & Marketing CV); Marcello Varallo (Marketing Communications Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather: Jonathan Schipper (Gesamtverantwortung); Stephanie van Ophuisen (AD); Marcel Elsener (Text); Michela Girola (Beratung).

Erdmannpeisker: Lichter an am Matterhorn

Am 14. Juli 2015 jährt sich die Erstbesteigung des Matterhorns zum 150. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums konzipierte Erdmannpeisker für Mammut eine Lichtinszenierung der damaligen Erstbesteigung.

Für dieses Motiv hat der Schweizer Bergsportspezialist zusammen mit den Zermattern Bergführern eine Lichterkette entlang der Hörnligrat-Route gezeichnet. An vielen Stellen der Kette trugen Bergsteiger die Stirnlampen am Kletterhelm, an anderen Stellen kamen von den lokalen Bergführern vorinstallierte Lampen zum Einsatz. Für die Zermatter Bergspezialisten ist die Aktion ein erster Testlauf für das Jubiläumsjahr, aus dem nun die ersten Pressebilder entstanden. Sie werden 2015 einen Monat lang die Route von der Hörnlihütte bis zum Gipfel ausleuchten.
Das offizielle Motiv der Lichterkette wird 2015 das neue Key Visual im Rahmen der weltweiten Mammut-Anzeigenkampagne. Zum Einsatz kommt das neue Anzeigenmotiv im Rahmen des Jubiläums sowie in den entsprechenden Fachtiteln und diversen POS Materialien.

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Verantwortlich bei Mammut: Verena Lambrecht (Head of Communication Design) Cordelia Müller (Visual Communication), Christian Gisi (Head of Marketing Communications), Christoph Schaub (Sponsoring). Verantwortlich auf Agenturseite: Gabriel Peisker (CD), Daniel Kunz (AD), Rainer Neusius (Beratung), Robert Bösch (Fotograf).

//www.youtube.com/watch?v=RbXchpAZR8c

Zu guter Letzt: Echtzeitmarketing-Panne

Der Online-Händler Made.com witterte in der Abstimmung zur Unabhängigkeit Schottlands eine tolle Chance für eine Echtzeitmarketing-Botschaft. Leider erwischte er das falsche Inserat und kam damit gar nicht gut an.

Am 19. September gratulierte das Unternehmen dem neuen Schottland in einem Newsletter zur Unabhängigkeit. Fälschlicherweise, denn rund 55 Prozent aller Schotten hatten für ein geeintes Königreich gestimmt.

Made.com hatte offensichtlich zwei Varianten des Newsletters vorbereitet. Sogleich sandte das Unternehmen einen zweiten nach, diesmal mit der richtigen Botschaft.Und verbaute sich damit die Chance, das Malheur wenigstens witzig zu kommentieren und für einmal mit einer richtig spontanen Reaktion zu punkten. Das Resultat: Viel internationale Aufmerksamkeit und ebensoviel mediale Schelte. (sis)

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Die Welt mit anderen Augen sehen

Ruf Lanz zeigt mit einer Kampagne für Autismus Forum Schweiz: Kinder mit Autismus sehen die Welt mit anderen Augen.

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Autismus ist in der Schweiz nur wenigen Menschen wirklich ein Begriff. Entsprechend wenig Verständnis wird den Betroffenen und ihrem Umfeld oft entgegengebracht. Autismus Forum Schweiz hat deshalb Ruf Lanz mit einer langfristigen Sensibilisierungskampagne beauftragt. 2012/2013 lenkten Kampagnen wie die «Diplome für vermeintlich einfache Tätigkeiten» oder der Film «Titanic mit Untertiteln für Gefühle» die Aufmerksamkeit erstmals aufs facettenreiche Thema.

Laut Nicole Ulrich-Neidhardt, Präsidentin von Autismus Forum Schweiz, mit messbaren Resultaten: «Die kreativen Kampagnen haben entscheidend dazu beigetragen, das Verständnis für Menschen mit Autismus zu fördern. So verzeichnete Autismusforumschweiz.ch im Kampagnenzeitraum eine Verdoppelung der Besucherzahl, und auf Facebook interessieren sich heute fast 5000 Menschen fürs Thema. Zudem erwiesen sich die Kampagnen und die vielen Awards gegenüber den Medien als Türöffner. Auch Wikipedia waren sie einen Eintrag wert.»

Nun macht Ruf Lanz auf eine weitere Facette von Autismus aufmerksam: Alltägliche Gegenstände wie Türklinken, Schnallen oder Vorhangquasten können Kinder mit Autismus stundenlang in ihren Bann ziehen. Durch ihre detailorientierte Wahrnehmung haben sie oft Mühe, Situationen ganzheitlich zu erfassen. Die Kreativen demonstrieren die Faszination der Kinder für Alltagsgegenstände, indem sie diese in typischen Spielzeug-Verpackungen präsentieren. Kinder mit Autismus sehen die Welt eben mit anderen Augen. Die vier Sujets kommen ab sofort online und offline in diversen Formaten und Anwendungen zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Autismus Forum Schweiz: Nicole Ulrich-Neidhardt (Präsidentin), Dr. med. Thomas Girsberger (Vizepräsident), Dr. Thomas Ulrich, Edith Vogt-Hörler, Nikola Bellofatto (Vorstandsmitglieder). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser, Dave Schellenberg (Art Direction), Markus Ruf, Florian Birkner (Text), Colette Magnin (Beratung). Fotografie: Jonathan Heyer. Bildbearbeitung: Felix Schregenberger. Styling: Josef Schäppi.

Gesuch um Kraftloserklärung von Publigroup-Aktien

Swisscom reicht ein Gesuch beim Kantonsgericht Waadt ein, um die nicht angedienten Publigroupe-Aktien für kraftlos erklären zu lassen.

Publigroupe wurde laut einer Mitteilung am Freitag informiert, dass Swisscom aufgrund der Beteiligung von über 98 Prozent, die während des öffentlichen, am 5. September abgeschlossenen Übernahmeangebots erworben wurde, die Kraftloserklärung der sich noch im Publikum befindenden Publigroupe-Aktien beim Kantonsgericht Waadt beantragt hat.

Swisscom hatte dieses Vorgehen bereits im Prospekt des öffentlichen Kaufangebotes sowie in den Medienmitteilungen vom 29. August respektive 5. September 2014 angekündigt. Das Verfahren wird voraussichtlich etwa fünf bis sechs Monate dauern, anschliessend werden die nicht angedienten Aktien kraftlos erklärt. Die Minderheitsaktionäre werden mit 214 Franke pro Aktie entschädigt, was dem Angebotsbetrag entspricht.

Sport Forum Schweiz 2014

Wie funktioniert Fan-Leidenschaft für Marken? Was sind die neuesten Sponsoringtrends? Das Sport Forum Schweiz am 19./20. November 2014 vereint in Luzern zum 20. Mal die Entscheidungsträger des Schweizer Sportbusiness.

Nachdem Repucom exklusive Einblicke in ihre aktuelle DACH-Studie zum Schweizer Sport als Benchmark gibt, trifft internationale (Sport-)Prominenz auf Schweizer Spitzenathleten und Marken. Neben Programmhighlights wie dem Schwingerkönig Sempach Matthias, Anthony Edgar (IOC), Christoph Roost (Fifa), Martin Kallen (Uefa), Alex Frei (FC Luzern) und Philipp Hasenbein (Sportfive) präsentieren namhafte Unternehmen wie Sika, Credit Suisse, FC Basel, Twitter, Schweizer Sporthilfe und viele mehr aktuelle Erfolgs-Cases.

Ein Highlight der traditionellen Breakfast Session am 20. November ist der Einblick in die Sponsoring-Strategie von Coca-Cola mit Fussballer Xherdan Shaqiri. Mit Kampagnen wie «get-active» oder dem Dreh für Coca-Cola Zero ist der Nationalspieler das ideale Testimonial. Welche Ziele verfolgt werden und wie der Marketing-Mix umgesetzt wird erläutert Christoph Reitmeir, Markenverantwortlicher Coca-Cola Schweiz sowie Edin Shaqiri, Spielerberater und Mathias Walther, Marketingverantwortlicher Xherdan Shaqiri.

Das Schweizer WWW-Unternehmen Brack.ch zieht in der Breakfast Session ein Zwischenfazit als Namenssponsor der Challenge League. Wie wirkt sich die Fussball-Partnerschaft auf Bekanntheit und Umsatz des Online-Händlers aus? Ein Best-Case für weitere Online-Unternehmen? Markus Mahler, CEO Brack.ch, gibt Einblicke.

Die Zurich Versicherung startet mit ihrem umfassenden Sponsoringengagement im Schweizer Eishockey in die zweite Saison. Mit Plattformen wie dem neu lancierten Swiss Ice Hockey Cup, dem traditionellen Spengler Cup oder als Partner aller Nationalmannschaften beabsichtigt der Versicherer seine Marke zu emotionalisieren. Mit welchem Erfolg weiss Urs Schwegler, Head Sponsoring, Zürich Versicherungs-Gesellschaft.
 

Verstärkung bei Ron Orp

Ron Orp erweitert seine Teams in Zürich, Lausanne und Genf.

Mit Gina Buff, Bachelor als Multimediaingenieurin und ehemals Junior Beraterin bei Inhalt & Form und Bianca Frey, Bachelor of Applied Science in Management und ehemals im Management von Sunrise, verstärkt Ron Orp sein interdisziplinäres Team. In Lausanne und Genf sind die Journalisten & Werber David Blanco, Jorge Perez, Evan Blanco und Guillaume Roud neu im Ron Orp Team. Alle Mitarbeiter sind in den Bereichen Crowdfunding, Editorial/Projekte, Scouting und Social Media tätig.

 

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