Webguerillas: Responsive Website für Läderach

Webguerillas, die Full-Service-Agentur für Internet-, Mobile- und Buzz-Marketing, wurde vom  Schweizer Premium Chocolatier Läderach beauftragt, ein Redesign von Laederach.com vorzunehmen.

Herausgekommen ist eine Website im Responsive Design, wodurch diese auch optimal auf mobilen Endgeräten dargestellt wird. Das moderne, helle Layout und die ansprechende Bildwelt sollen den User einladen, sich durch das süsse Sortiment und das interessante Unternehmen zu klicken. Dank der einfachen Navigationsstruktur, den intelligenten Suchfiltern sowie dem optimierten Userflow finden sich Interessierte jederzeit auf der Website zurecht. Der integrierte, weltweite Shopfinder bringt die User sicher zur nächsten Läderach-Filiale. Dazu erfolgt laut Mitteilung zu einem späteren Zeitpunkt die Lancierung eines umfassenden Online-Shops.

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Verantwortlich bei Läderach: Andreas Trümpler (Direktor Marketing und Entwicklung), Nathalie Ziswiler (Leiterin Kommunikation). Verantwortlich bei Webguerillas: Dino Ceccato (Gesamtverantwortung), Moritz Capelle, Tatjana Meichtry (Beratung), Richard Wegele, Michelle Danilschenko (Art Direction), Ennio Cadau, Annika Eigenmann (Text/Konzept).
 

PME Magazine: Thierry Vial wird neuer Chefredaktor

Thierry Vial wird zum 1. Januar 2015 Chefredaktor des PME Magazine. Er folgt auf Olivier Toublan, der zum gleichen Zeitpunkt nach mehr als sechsjähriger Tätigkeit in dieser Funktion ein mehrmonatiges Sabbatical starten wird.

Der 42-jährige Vial ist seit 2001 als Journalist tätig. Von 2001 bis 2009 arbeitete er für das Schweizer Magazin Bilan – zunächst als Wirtschaftsjournalist und später als stellvertretender Chefredaktor. Seit 2009 ist er Direktor des Verlages Inédit Publications.

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Olivier Toublan und Thierry Vial

Ralph Büchi, CEO Axel Springer Schweiz: «Ich bedanke mich bei Olivier Toublan für seine hervorragende Arbeit als Chefredaktor. Er hat den Erfolg von PME Magazine massgeblich mitgestaltet. Mit Thierry Vial übernimmt nun ein versierter Wirtschaftsjournalist die Verantwortung für das Magazin. Ich wünsche ihm viel Erfolg für die neuen Herausforderungen.»

PME Magazine erscheint monatlich seit 25 Jahren (1989) und ist mit einer verbreiteten Auflage von 20'268 Exemplaren (REMP 2014) und 61'000 Lesern (Mach Basic 2014-2 REMP) die führende Zeitschrift für Unternehmer und Topmanager in der Romandie.
 

Staehelin zu Komet, Pfister zu Contexta

Rochade der Kreativdirektoren bei den Berner Platzhirschen Komet und Contexta: Moritz Staehelin ist neu bei Komet tätig; Thom Pfister ersetzt ihn bei Contexta.

Seine Tätigkeit als CD Text/Konzept bei Komet hat Moritz Staehelin am 1. Oktober aufgenommen, wie es in einer Mitteilung heisst. Moritz Staehelin übte zuvor eine langjährige Tätigkeit als Texter, Creative Director und Geschäftsleitungsmitglied bei der Berner Agentur Contexta aus und zeichnete unter anderem für die viel beachtete Appenzeller-Kampagne verantwortlich. Ob sein Engagement bei Komet ähnlich lange dauern wird wie bei Contexta, ist offen. Unbestätigten Meldungen zufolgen handelt es sich «um einen kurzfristigen Besuch bei Komet», da Staehelin «spätestens in einem Jahr» in wärmere Gefilde auswandern wolle.

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Moritz Staehelin und Thom Pfister

Im Gegenzug verlässt Thom Pfister seine Agentur Komet und soll neu bei Contexta als Creative Director tätig sein. Komet bestätigt Pfisters Abgang gegenüber Werbewoche.ch, äusserst sich jedoch nicht zu seinen konkreten Zukunftsplänen, da dieser zur Zeit in den Ferien weile. Pfister war seit 2003 Creative Director und Partner der Agentur. Pfister wurde 2011 in die AGI aufgenommen und gehört seither den 400 besten Grafik Designern der Welt an. 2008 gründete das mehrfach international ausgezeichnete ADC-Mitglied als Kurator & Designer die Kreativplattform Soirée graphique. (hae)

Zum Thema: 13 Fragen an… Thom Pfister

Bilder: ZVG

Arbeitszeiterfassung: Anzeige gegen Zehnder Gruppe

Syndicom und Impressum haben die Zehnder Mediengruppe wegen fehlender Arbeitszeiterfassung angezeigt. Die Gruppe gibt landesweit in 17 Regionen insgesamt 23 Gratis-Wochenzeitungen heraus, vor allem in der Ostschweiz.

Die Anzeigen werden in den Kantonen eingereicht, in denen die Gratisblätter herausgegeben werden, wie die Gewerkschaft Syndicom und der Journalistenverband Impressum am Montag mitteilten. Sie wollen die Arbeitsinspektorate auf die Überlastung und Tempodruck in den Redaktionen aufmerksam machen. Die Zehnder Mediengruppe nahm am Montag nicht Stellung zu den Anzeigen. Diese gehören zur Aktionsserie «Jetzt schlägts 13» von Syndicom und Impressum. Wegen fehlender Arbeitszeiterfassung und Verdachts auf Missachtung des Gesundheitsschutzes der Journalistinnen und Journalisten angezeigt wurden seit Anfang Jahr bereits die Medienunternehmen Tamedia, Ringier und NZZ.

Die Verbände versuchten nach eigenen Angaben mehrfach, kollektive Lösungen mit der Branche zu finden. Seit zehn Jahren gebe es in der Deutschschweiz und im Tessin keinen Gesamtarbeitsvertrag mehr, schreiben sie. Deshalb brauchten Journalisten den vollen Schutz des Arbeitsgesetzes. Dieses schreibt die Erfassung der Arbeitszeit vor.

Der fehlende GAV war auch Thema am Verlegerkongress im vergangenen September. Die Verleger sehen für den Vertrag wegen der anhaltend verhärteter Fronten keinen Anlass. Der Verband sei aber bereit zu Gesprächen über Arbeitszeiterfassung, sagte damals Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbands Schweizer Medien. (SDA)

 

Falstaff lanciert Schweizer Ausgabe

Das österreichische Magazin Falstaff startet am 27. November 2014 mit einer eigenen Ausgabe in der Schweiz. Falstaff bietet «kulinarischen Lifestyle für Geniesser».

Falstaff widmet sich laut Mitteilung der Welt der leckeren und schönen Dinge. Ein Luxusmagazin mit einer Kombination aus recherchierten Beiträgen, einem hohen journalistischen Niveau und einem besonderen Anspruch an Stil, Ästhetik und Design einen Platz im Schweizer Markt sichern will.

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Die Publikation wurde 1980 in Österreich als Wein- und Genussmagazin lanciert. 2009 übernahm Wolfgang M. Rosam Falstaff. Der Kommunikationsprofi verpasste dem Magazin einen umfassenden Relaunch und expandierte 2010 nach Deutschland. Falstaff Schweiz will im gesamten deutschsprachigen Raum der Botschafter von Schweizer Ess- Trink- und Reisekultur sein, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Magazin erscheint nun acht mal jährlich in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Alle Inhalte sind auch online zugänglich. Neben der Printausgabe des Magazins publiziert der Verlag renommierte Wein- Restaurant- sowie Hotelguides und veranstaltet exklusive Events wie Wein- und Champagnergalas.

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In der ersten Schweizer Ausgabe wird der Weinjournalist und Autor Martin Kilchmann den Unternehmer und Weinliebhaber Silvio Denz porträtieren. Ein Artikel über die 50 besten Weingüter der Schweiz stammt ebenfalls von Martin Kilchmann. Über heimische Kulinarik schreibt Martin Jenni, der bekannte Journalist der feinen Lebensart. Er berichtet über die «Renaissance der Innereien». Insgesamt behandeln pro Ausgabe jeweils etwa fünf Beiträge Schweizer Themen. Die Chefredaktoren der österreichischen Ausgabe, Peter Moser, Hubert Hacker und Marlene Auer, sind auch verantwortlich für das Schweizer Magazin. Die Schweizer Auflage beträgt 40'000 Expemplare, die der gesamten DACH-Region 150'000. Der Heftpreis beläuft sich auf 9,50 Franken.

 

Stories gewinnt mit Suva Grand Prix in Cannes

Bei den Cannes Corporate Media & TV Awards 2014 holt Stories mit dem Suva-Unternehmensfilm den Grand Prix erstmals in die Schweiz.

Die Cannes Corporate Media & TV Awards, eines der international renommiertesten Festivals der Wirtschaftsfilmbranche, zeichnete kürzlich die weltbesten Wirtschaftsfilme, Online-Medien und TV-Dokumentationen aus. Der Beitrag der Schweizer Filmproduktionsfirma Stories wurde dabei gleich drei Mal prämiert: Mit ihrem Unternehmensfilm für die Suva konnten sie nicht nur Gold in der Kategorie «Imagefilm» sowie eine Auszeichnung für Tobias Fueter in der Kategorie «Beste Regie» entgegen nehmen, sondern wurden auch mit dem Grand Prix geehrt. Damit holt Stories die höchste Auszeichnung zum ersten Mal in die Schweiz.

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Für den Unternehmensfilm «Das Leben braucht Mut» des Schweizer Unfallversicherers Suva hat die Schweizer Filmproduktionsfirma gleich drei der begehrten Trophäen der Cannes Corporate Media & TV Awards eingeheimst: Sie durften den goldenen Delphin in der Kategorie «Imagefilm» sowie den schwarzen Delphin für Tobias Fueter in der Kategorie «Beste Regie» mit nach Hause nehmen und wurden darüber hinaus mit dem Grand Prix geehrt. Erstmals seit der Gründung des internationalen Wettbewerbs vor fünf Jahren geht der höchste Preis damit an ein Schweizer Unternehmen. Im Rahmen der Cannes Corporate Media & TV Awards werden alljährlich die weltbesten Wirtschaftsfilme, Online-Medien und TV-Dokumentationen mit den Delphin-Trophäen prämiert. Der internationale Wettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal durchgeführt und erfreut sich wachsender Beliebtheit: Insgesamt 725 Beiträge aus der ganzen Welt wurden für den diesjährigen Wettbewerb eingereicht – eine Rekordzahl.

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Mit Branded Entertainment ein neues Standbein aufgebaut

Als zeitgemässes Instrument der Unternehmenskommunikation hat das Branded Entertainment in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Die Produktionsfirma Stories, welche sich neben der Kreation und Umsetzung von Werbefilmen vermehrt auch im Bereich des Branded Entertainment positioniert, sieht sich nach Erhalt der Auszeichnungen an den Cannes Corporate Media & TV Awards darin bestärkt, diesen Weg weiter zu gehen: «Wir freuen uns sehr über den grossen Erfolg und dass unsere Arbeit für die Suva mit dem höchst dotierten Preis gewürdigt wurde», erklärt Tobias Fueter, Regisseur bei Stories. «Unsere Stärke ist es, Geschichten zu erzählen – darauf fokussieren wir weiter, auch beim Branded Entertainment. Dies erlaubt uns, Firmen und ihre Geschäftsfelder mit viel emotionalem Content zu versehen», resümiert Produzent Yves Bollag.

Der prämierte Spot:

//www.youtube.com/watch?v=zYwLpuuQkhk

Verantwortlich bei Suva: Abteilung Kommunikation und Marketing; Jan Mühlethaler, Urs Schaad, Daniela Bassi. Verantwortlich bei der Stories: Tobias Fueter (Regie), Fabian Kimoto (Kamera), Adrian Frutiger (Musik), Zara Plessard, Charlie Heaton, Farrah Müller (Cast), Peter Scherz (Ausstattung), Emilie Fischer (Styling), Erica Gabriel-Büsser (Make-Up & Hair), Benjamin Fueter (Schnitt), Fabian Sturzenegger, Gian Dolder (Sound Design & Mix), Jingle Jungle (Voiceovers), Nicole Spring, Yves Bollag (Produktion).

Weitere Schweizer Gewinner:
 

Agentur Kunde Kategorie Auszeichnung
Zense Universität St. Gallen Imagefilm Gold
Primafilma Siemens Imagefilm Silber
Forster Film Mettler Toledo Analytical Marketing Silber

 

FCB Zürich holt Gold bei den Hub Awards

FCB Zürich hat bei den Hub Awards Gold gewonnen mit dem «Emography Project» für Sunrise/MTV Mobile.

Die Hub Awards aus New York haben sich Folgendes zur Aufgabe gemacht: «Honoring excellence in brand experience». Es geht also ausschliesslich um das Markenerlebnis der Konsumenten. Hat eine Marke Menschen wirklich bewegt und berührt – nach diesen Kriterien werden Ideen bewertet. Das Aussergewöhnliche an diesem Award ist, dass nicht Kreative Preise an Kreative vergeben – wie bei den Cannes Lions oder auch bei dem ADC Schweiz üblich – hier wird der Preis von Marketers und führenden Akademikern an die Agenturen verliehen.

Diese Ehre ist nun FCB Zürich mit dem «Emography Project» für ihren Kunden Sunrise/MTV Mobile zuteil geworden. Und zwar gleich mit der höchsten aller Auszeichnungen in Gold. Die Arbeit sicherte sich den Preis in der Kategorie «Digital Brand Experience».

Hinter dem «Emography Project» steckt eine App, die Gefühle direkt in bestimmte Typographien umwandelt. Wenn man beispielweise wütend ist, kann man mit einem Stinkefinger schreiben. Oder ist man traurig, besteht die Typographie aus Tränen. Für jede der acht menschlichen Grundemotionen wurde eine Schriftart entwickelt. Entstanden ist so ein völlig neuer Nachrichten-Dienst für die junge Zielgruppe von MTV Mobile.

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Die Idee wurde von der Jury mit folgendem Kommentar mit Gold gewürdigt:

«This took a simple idea, made it consumer-relevant, and brought it to life at the key moment-of-truth.» Diese Auszeichnung bedeutet eine weitere Ehrung für die Agentur, nachdem die App auch schon aus Cannes einen bronzenen Löwen mit in die Schweiz gebracht hat.

 

Ringier Deutschland erhält Co-Geschäftsführung

Zur Stärkung des Ringier-Portfolios in Deutschland stellt sich die Geschäftsleitung neu auf und hat Anne Sasse per sofort zur Co-Geschäftsführerin von Ringier Publishing und Juno Kunstverlag ernannt.

Anne Sasse, frühere Anzeigenleiterin des Süddeutsche Zeitung Magazin war mehrere Jahre für alle Supplements, Magazine und Kiosktitel der Süddeutsche Zeitung verantwortlich, bevor sie im Juni 2012 in die Anzeigenleitung zu Ringier Deutschland wechselte. Dort baute sie federführend die gesamte Vermarktungsorganisation des Verlages im In- und Ausland auf.

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Michael Voss, CEO Ringier Publishing und bislang alleiniger Geschäftsführer Ringier Deutschland: «Ich freue mich sehr, mit Anne Sasse eine hoch qualifizierte und sehr engagierte Kollegin an meiner Seite in der Geschäftsführung von Ringier Deutschland zu wissen. Insbesondere die neuen Produkte rund um Cicero und Monopol sind ein klares Signal zur Verstärkung der Aktivitäten im Werbemarkt. Anne Sasse hat diese wichtigen Initiativen massgeblich in den letzten Wochen voran getrieben.»

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Ringier Publishing ist Herausgeber des Cicero – dem Magazin für politische Kultur und Juno Kunstverlag von Monopol, dem Magazin für Kunst und Leben.

Zu guter Letzt: Social Hand-Anhalting

Wieder einmal erobert ein perfekt inszenierter Heiratsantrag das Internet. Sehr zur Freude der Zuschauer – und hoffentlich auch der Braut.

Wer in Zeiten von Sozialen Medien einen eindrücklichen Heiratsantrag machen will, darf weder Kosten noch Mühen scheuen. Vorbei die Zeiten, als ein überraschender Kniefall im Restaurant oder gar ein Flugzeug mit «Marry Me!»-Banner das höchste aller Gefühle darstellte. Heute wird inszeniert, orchestriert, organisiert – und das Ganze natürlich mit mehreren Kameras für die Nachwelt festgehalten.

Einer der bekanntesten Heiratsanträger bis anhin ist Isaac Lamb. Vor zweieinhalb Jahren versetzte er mit seiner Antragsshow das Internet und bis heute rund 30 Millionen Zuschauer in kollektive Verzückung:

//www.youtube.com/watch?v=5_v7QrIW0zY

Nicht zuletzt Lambs Erfolg kurbelte den sozialen Antrag-Hype an – mit dem Resultat, dass Youtube mittlerweile vor lauter aufwendig inszenierten Kniefällen überquillt.

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Nun macht erneut ein perfekt inszenierter Hochzeitsantrag die virale Runde. Bret hält um die Hand von Jovan an. Hierzu engagiert er 40 professionelle Tänzerinnen und Tänzer, organisiert Freunde, Verwandte und Bekannte und überrascht so seine Lebensgefährtin, die eigentlich nur einen Kaffee trinken wollte. Das Video wurde auf dem Youtube-Kanal der NBC-Show «Marry Me» veröffentlicht und erreicht nur drei Tagen eine Millionen Klicks.
 

//www.youtube.com/watch?v=SWP2bW5B0Zw

Das ist – zugegebenermassen – recht eindrücklich. Und schön. Und gut. Hinterlässt aber immer einen etwas schalen Nachgeschmack. Gehts wirklich noch in erster Linie um die Hand der Frau oder nicht vielmehr um das virale Ego des Mannes? Und: Würde man (bzw. frau) sich eigentlich in so einer Situation guten Gewissens getrauen, nein zu sagen? Die meisten Menschen hätten in diesem Moment wohl Mühe, vor so viel Publikum ehrlich zu sein (siehe unten). (hae) 

//www.youtube.com/watch?v=qo__KmdrvVY

Huffington Post CEO hält nichts von Paywalls

Jimmy Mayman, CEO der Onlinezeitung The Huffington Post, hält nichts von Paywalls. Künftige Bezahlmodelle müssten viel ausgeklügelter sein, verrät er im Interview mit der Schweiz am Sonntag.

Maymann glaubt nicht, dass sich das klassische Zeitungsgeschäft in zehn Jahren noch finanzieren lässt – mit Ausnahme der Wochenendzeitungen. Er wirft den Verlagen vor, erst jetzt zu realisieren, wie schnell der Wandel voranschreite und nun sofort eine Lösung zu wollen, obwohl diese viel Zeit brauche und Schritt für Schritt den neuen Begebenheiten angepasst werden müsse. Dazu fehle, so glaubt Maymann, jedoch eine Strategie.

Paywalls seien nicht die Lösung, da sie einfach das bisherige Abo-System in die Onlinewelt transferierten – dort aber nicht funktionierten, weil es eine andere Welt sei und sich die meisten Leser ohnehin an die Gratiskultur gewöhnt hätten. Dies, obwohl 15 bis 20 Prozent der Leserschaft bereit wäre, für Inhalte Geld zu zahlen. Diese Inhalte müssten sich aber deutlich von denjenigen unterscheiden, die heute angeboten würden – beispielweise Nischen abdecken. Möglichkeiten für funktionierende neue Subskriptionsmodelle sieht Maymann in Angeboten, die individuell auf den Nutzer abgestimmt würden.

Native Advertising, die umstrittene und aus journalistischer Sicht oft verpönte Werbeform, die Werbung und redaktionelle Inhalte vermischt, nimmt Maymann hingegen in Schutz. «Entweder können Sie innovativ sein und kommen mit einer neuen Idee, um den Journalismus zu retten. Oder Sie können die Entwicklung verschlafen und untergehen.» Es gehe bei den Onlinemedien darum, eine «Balance» zu finden zwischen Werbung und Inhalt. Schaffe man dies nicht, würden die Leser abspringen und man könne reagieren.

The Huffington Post ist eine 2005 gegründete amerikanische Onlinezeitung, die seit 2013 auch einen deutschen Ableger hat. Die meisten Artikel werden von unbezahlten, freiwilligen Autoren verfasst und verweisen aufgearbeitet auf Berichte anderer Medien. Zudem erscheinen regelmässig Artikel und Kolumnen von Prominenten und eines redaktionellen Kernteams, unter anderem von der Mitgründerin Arianna Huffington selbst. Die Online-Zeitung hat 110 Millionen Besucher pro Monat, beschäftigt rund 700 Personen im redaktionellen Bereich und soll laut Maymann dieses Jahr erstmals Gewinn schreiben. (hae)

Das Interview mit Jimmy Maymann finden Sie auch online auf Schweizamsonntag.ch
 

Auch SRG-Angestellte sollen neu Billag zahlen

Roger de Weck will, dass seine Angestellten die Billag-Gebühren neu selbst zahlen. Diese sind laut NZZ am Sonntag wenig erfreut über die geplante Abschaffung des Privilegs.

Wenn im Zuge des neuen Systems fast alle Haushalte die Gebühr zahlen müssten, sei die bisher branchenübliche Übernahme durch den Arbeitgeber nicht mehr zeitgemäss, so SRF-Sprecher Daniel Steiner gegenüber der NZZ am Sonntag. Bisher entrichtete die SRG die gesamten Gebühren für ihre Vollzeitangestellten, für Teilzeitangestellte wahlweise die Radio- oder TV-Gebühren. Seit 2012 zahlen die Verwaltungsräte, seit einem Jahr Geschäftsleitung und obere Kader die Gebühr selbst. Nun sollen die restlichen 5200 Mitarbeitenden folgen und der SRG so 2,5 Millionen Franken pro Jahr ersparen. Da die Billag-Gebühr als Lohnbestandteil im Gesamtarbeitsvertrag verankert ist, dürfte sich die Umsetzung von de Wecks Plan schwierig gestalten. Das Schweizer Syndikat Medienschaffender verlangt, dass die Streichung anderweitig kompensiert wird und verlangt dafür Vorschläge der SRG-Spitze. (hae/NZZaS)

Bild: Keystone
 

Zu guter Letzt: Selbstbewusste Zicke

Eine norwegische Ziege, die «Simply the Best» singt – die Werbung machts möglich.

Singende Ziegen sind seit Jahren eine feste Grösse in der Welt der sozialen Medien. Das liegt daran, dass manche ihrer Laute klingen wie menschlicher Gesang. Oder menschliche Schreie, der Übergang ist – wie im richtigen Leben – fliessend. Besonders auf Youtube zählen Ziegenfilme  deshalb zu den beliebtesten Tiervideos (nebst Katzen, Hunden, Faultieren, Waschbären und Hamstern). Insbesondere die Remix-Versionen bekannter Musikvideos, wie zum Beispiel Whitney Houstons «I will always love you» mit Ziegenunterstützung:
 

//www.youtube.com/watch?v=varlFj0W6UA

Nun hat auch die Werbung ihre singende Ziege. Erneut kommt eine grosse weibliche Stimme in den Genuss, von einer Geiss gecovert zu werden: Tina Turner mit ihrem Welthit «The Best». Zumindest in den Ohren der tierischen Sängerin klingt die textlich leicht abgeänderte Version einwandfrei. «I'm simply the best, better than all the rest, better than anyone» singt sie und scheint ziemlich überzeugt zu sein von sich selbst. Der Grund für den selbstbewussten Auftritt verrät die Off-Stimme: Es sei ein Leichtes, von sich selbst viel zu halten, wenn man einen derart guten Käse produziere. Gemeint ist der Ziegenkäse Geitost von Tine. Kreiert wurde der Spot übrigens von der in Oslo beheimateten Agentur Try/Apt. (hae)  

//www.youtube.com/watch?v=lcRqpZr-1Sc

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