Brandsoul: Fest zum Jubiläum der Jacobs Foundation

Zum 25-Jahr-Jubiläum der Jacobs Foundation organsierte die Agentur Brandsoul ein grosses Familienfest samt «Schoggi»-Weltrekord.

Kinder und Jugendliche stärken! Das ist das erklärte Ziel der Jacobs Foundation. In diesem Sinne rückte die Jacobs Foundation im Rahmen ihres Jubiläums Kinder und ihre Familien in den Mittelpunkt. Brandsoul koordinierte hierfür einen vielfältigen Tagesanlass, der nicht nur für viel Vergnügen und gute Laune bei den Gästen sorgte, sondern gleichzeitig über die Projekte und das Engagement der Stiftung informierte. Brandsoul verantwortete die gesamte Produktion. Die Feierlichkeiten fanden am 28. September 2014 im Puls5 in Zürich-West statt.

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Die Jacobs Foundation ist eine weltweit tätige Stiftung im Bereich der Kinder- und Jugendentwicklung. Der Unternehmer Klaus J. Jacobs gründete sie 1989 in Zürich. Die Jacobs Foundation fördert Forschungsprojekte, Interventionsprogramme und wissenschaftliche Institutionen mit einem Jahresbudget von rund 40 Millionen Schweizer Franken. Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens feierte die Jacobs Foundation ein buntes Familienfest mit Kindern, Jugendlichen und Eltern.

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Mehr als 3000 kleine und grosse Zuschauer folgten der Einladung der Stiftung ins Puls5 und liessen sich von zahlreichen Attraktionen begeistern: Auftritte der kultigen Kinderbands «Tischbombe» und «Schtärneföifi», Clownin Cinella, Moderatorin Kiki Maeder und eine riesige Spiel- und Aktionswiese im Zeichen der Projekte zur Kinder- und Jungendentwicklung der Stiftung sorgten für reichlich gute Laune. Als Highlight konnten die Zuschauer live miterleben, wie eine 25 Meter lange Pralinenskulptur erbaut, die am Nachmittag offiziell von Guinness World Records als Weltrekord gekürt wurde.

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Finanz und Wirtschaft: Clifford Padevit wird neuer stellvertretender Chefredaktor

Clifford Padevit, seit 2006 bei Finanz und Wirtschaft, wird neuer stellvertretender Chefredaktor der Wirtschaftszeitung.

Bis 2009 war der heute 40-Jährige im Finanzressort bei Finanz und Wirtschaft tätig, zuletzt als stellvertretender Ressortleiter, und berichtete über Schweizer Banken sowie Hedge Funds. Im Oktober 2009 übernahm er die Korrespondentenstelle in London und schrieb von dort aus über den Kapital- und Finanzmarkt, Investmentbanken sowie Finanzmarktregulierung. Clifford Padevit stiess nach einem zweijährigen Stage in der Wirtschaftsredaktion der Nachrichtenagentur SDA in Bern zur Finanz und Wirtschaft. Während seiner Zeit bei der SDA absolvierte er den Journalismus-Diplomstudiengang am MAZ Medienausbildungszentrum in Luzern. Vor seiner journalistischen Laufbahn und seinem Studium als Betriebsökonom FH arbeitete Clifford Padevit im Private Banking der Credit Suisse.
 

Schweizer Onliner sind besonders affin für Mobile

Andere Länder – andere Sitten: Diese Lebensweisheit aus der realen Welt gilt im Internet nur bedingt, wie eine Gemeinschafts-Studie zur Digitalnutzung im deutschsprachigen Internetraum zeigt.

Die Studie entstand in Zusammenarbeit von IAB Switzerland, des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und IAB Österreich.

So gilt für 58 Millionen Onliner zwischen 16 und 69 Jahren von der Nord- und Ostsee bis in den Schweizer Jura und die Steiermark: Über 90 Prozent von ihnen (53 Millionen) sind an einem Wochentag per PC beziehungsweise Laptop im Internet (CH: 88 Prozent, D und A: 92 Prozent), und die tägliche Nutzungsdauer über diese Endgeräte beträgt über drei Stunden (CH: 179 Minuten, D: 195 Minuten, A: 200 Minuten). Über die Hälfte der Internetnutzer in den drei Ländern geht per Smartphone online (CH: 59 Prozent, D: 55 Prozent, A: 54 Prozent,). Diese 32 Millionen Mobile-Nutzer in der DACH-Region sind durchschnittlich über anderthalb Stunden an einem Wochentag per mobilem Endgerät im Netz (CH: 100 Minuten, D und A: 95 Minuten).

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Internet bei der Mediennutzung führend

Bei der wochentäglichen Medien- und Devicenutzung liegt in allen drei Ländern das Internet (Nutzung per Laptop/ Desktop) klar an erster Stelle, gefolgt von TV. Auf Platz 3 im Ranking zeigt sich ein differenziertes Bild, das die generell leicht höhere Mobile-Affinität der Schweizer unterstreicht: Während in der Schweiz dort das Smartphone mit 59 Prozent in der Nutzergunst rangiert, liegt in Deutschland und Österreich Radio (D: 62 Prozent, A: 58 Prozent) auf dem dritten Platz. In der Schweiz folgen auf den weiteren Plätzen Tageszeitungen (51 Prozent), Radio (50 Prozent), Zeitschriften (39 Prozent), Tablet (36 Prozent) und Smart-TV (15 Prozent).

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Media-Meshing ist Selbstverständlichkeit

Media-Meshing, das heisst die parallele beziehungsweise verknüpfte Nutzung von mindestens zwei Medien ist für die Onliner in der DACH-Region eine Selbstverständlichkeit – und dies über alle Medien hinweg. Bei neun von zehn der Befragten ist vor allem TV das zusätzliche Medium der Wahl (D: 92 Prozent, A: 90 Prozent, CH: 90 Prozent). Aber auch Radio (CH: 84 Prozent, D: 82 Prozent, A: 83 Prozent) und das Internet via Tablet (CH: 85 Prozent, D: 84 Prozent, A: 80 Prozent) stehen als Parallelmedien hoch im Kurs.

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Media-Meshing in Form von Social TV-Buzz liegt im Trend. Durchschnittlich über 40 Prozent der Befragten lesen mindestens ab und zu gezielt Online-Kommentare im Social Web parallel zum TV Programm (CH: 46 Prozent, D: 48 Prozent, A: 41 Prozent). Selbst verfassen tun dies aber nur rund ein Fünftel (CH: 21 Prozent, D und A: 17 Prozent)

Bei der Internetnutzung parallel zu TV dominieren bei den digitalen Endgeräten in allen drei Ländern Laptop/ Desktop (CH: 72 Prozent der Befragten, D: 80 Prozent, A: 76 Prozent) vor dem Smartphone (CH: 54 Prozent, D: 53 Prozent, A: 50 Prozent) und dem Tablet (CH: 33 Prozent, D: 28 Prozent der Befragten, A: 22 Prozent).

Digitale Kanäle sind Allround-Begleiter für alle Lebenslagen

Egal ob Shopping, Information oder Kommunikation – das Internet besitzt in allen drei Ländern eine hohe Relevanz in allen Lebenslagen. Dabei zeigt sich, dass das Internet vor allem für Schnelligkeit bzw. Echtzeit, Transparenz und Verbindung bzw. Vernetzung steht. Die Top-3-Aktivitäten im Internet sind bei schweizerischen, deutschen, österreichischen und Onlinern gleichermassen die Bestellung bzw. der Kauf von Produkten (CH: 67 Prozent, D: 83 Prozent der Befragten, A: 75 Prozent), das Verfolgen des aktuellen Tages-geschehens (CH und D: 74 Prozent, A: 73 Prozent,) und der Kontakt / die Kommunikation mit Freunden und Bekannten (CH: 75 Prozent, D: 71 Prozent, A: 73 Prozent). Mehr als jeder vierte Befragte nutzt das Internet inzwischen auch zur Kontaktaufnahme mit Behörden bzw. politischen Parteien.

Digital Commerce boomt

Einkaufen via Internet ist in der DACH-Region angesagt. So haben 40 Millionen Onliner in der DACH-Region im letzten Monat online mit dem Laptop/ Desktop eingekauft (CH: 57 Prozent, D: 71 Prozent, A: 63 Prozent), 13 Millionen mit dem Smartphone/ Tablet (CH: 25 Prozent, D: 22 Prozent, A: 21 Prozent). Beim Power-Shopping (mehr als 6 Einkäufe im letzten Monat) via Laptop/ Desktop liegen die deutschen Onliner zahlenmäßig vor den schweizerischen und österreichischen (CH und A: jeweils 10 Prozent, D: 17 Prozent,), auf dem Smartphone/Tablet liegen Deutsche und Schweizer (jeweils 6 Prozent) nur knapp vor den Österreichern (5 Prozent). Bei den Ausgaben für Online-Shopping zeigt sich, dass durchschnittlich rund ein Drittel der Onliner in der DACH-Region im letzten Monat mindestens 151,- Euro für Einkäufe im Internet ausgegeben hat (CH: 38 Prozent, A: 34 Prozent, D: 31 Prozent).

Wearables auf dem Vormarsch

Wearables, d.h. internetfähige Geräte (Brillen, Armbanduhren, Kon¬taktlinsen etc.), die direkt am Körper ge-tragen werden können, sind ein Thema, mit dem sich die Onliner in Deutschland, Österreich und der Schweiz bereits intensiv auseinander¬setzen. So kennen über die Hälfte aller Internetnutzer in den drei Ländern entsprechende Smart Devices (CH: 56 Prozent, D: 57 Prozent, A: 60 Prozent). Schon einmal genutzt haben solche Geräte durchschnittlich über 10 Prozent (CH und D: jeweils 14 Prozent, A: 10 Prozent), eine entsprechende Nutzung kann sich aktuell mindestens jeder Dritte vorstellen (CH: 41 Prozent, D: 34 Prozent, A: 37 Prozent).

Fazit – Key Results

Der Ländervergleich zeigt: In vielen Bereichen ähneln sich die 58 Millionen Internetnutzer – jedoch finden sich auch Unterschiede.

Schweizer Onliner sind z.B. besonders affin für Mobile, während deutsche Onliner insgesamt mehr Einkäufe online erledigen als die Nachbarländer.

Bei der Verwendung von Devices zur Internetnutzung dominieren Laptop/ Desktop PC, ergänzt um Smartphone, Tablet und Smart TV.

Bereits 18 Millionen Onliner in der DACH-Region besitzen einen internetfähigen Fernseher, die Nutzung ist jedoch (noch) gering.

Nahezu jeder Onliner nutzt Medien (auch) gleichzeitig, besonders TV. Social TV Buzz liegt im Trend – 37 Millioenn Onliner in der DACH-Region lesen mindestens selten gezielt TV-Kommentare anderer Nutzer, 21 Mio. verfassen diese selbst online.

Das Internet gilt als Allround-Medium für alles Lebenslagen, egal ob Shopping, Information oder Kommunikation.

Mobile Payment ist teils bekannt, das Nutzungsinteresse jedoch (noch) eher gering.

Mehr als die Hälfte hat von Wearables gehört, über ein Drittel hat Interesse daran.

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Stephan Obwegeser, Präsident IAB Switzerland: «Mit den Erkenntnissen aus der DACH-Internet-Nutzungsstudie können nun Thesen, Bauchgefühl und Vermutungen mit harten Fakten unterlegt werden. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der drei Länder, stehen die relevanten Kennzahlen nicht nur länderspezifisch, sondern auch im übergreifenden Vergleich zur Verfügung. Das  Resultat ist klar: Das digitale Medium ist im Alltag der Menschen noch viel stärker verankert, als dies der Werbemarkt heute abbildet. Ein bisschen Stolz sind wir darauf, dass wir Schweizer führend sind in der mobilen Nutzung. Mobil ist aber nicht nur favorisiertes Mittel für den Onlinezugang, sondern verdrängt auch immer stärker klassische Medien. Und da eine Studie nur so gut ist wie der Zugang zu den entsprechenden Daten, steht ein Online-Dashboard zur Verfügung, welches die relevanten Erkenntnisse per Mausklick professionell aufbereitet und darstellt.»

Zur Nutzung der Gesamtergebnisse der DACH-Studie, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll, stellen IAB Switzerland, BVDW und IAB Österreich ein Online-Dashboard mit Excel-Tabellenband zur Verfügung. Interessenten können sich unter Iab.dcore-analytics.de einloggen und bis zum 1. Januar 2015 die Gesamtdaten für die Schweiz, Deutschland und Österreich oder aber auch nur Daten für die einzelnen Ländern mit einem Early-Bird-Rabatt von 20 Prozent beziehen. Mitglieder der IAB Switzerland, des BVDW und IAB Österreich erhalten darüber hinaus einen Mitglieder-Rabatt.

Über die DACH-Studie 2014

Für die von der Forschungsagentur für Medien d.core, München, im Auftrag des BVDW, IAB Österreich und IAB Schweiz durchgeführte Studie zur Internetnutzung in der DACH-Region wurden im Rahmen eines Online-Panels 3.120 Internetnutzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Zeitraum vom 21. Mai bis 4. Juni 2014 befragt. Die Stichprobe wurde online-repräsentativ nach Alter und Geschlecht aus Internetnutzern zwischen 16 und 69 Jahren ausgewählt. Neben der Erhebung von Soziodemografie, Mediennutzung allgemein (vor allem auch Parallelnutzung) und Internetnutzung im Besonderen (Relevanz des Mediums im Alltag, Nutzungsaktivitäten nach Endgeräten und im Tagesverlauf, Wearables etc.) standen dabei auch Themen und Aspekte wie Digital Commerce (Kauffrequenz, genutzten Endgeräte, Ausgaben) sowie die Bewertung der Online-Präsenz von Marken und die Interaktion mit Marken über das Internet im Zentrum des Forschungsinteresses. Die Studienergebnisse sind in einem Datensatz verfügbar und ermöglichen neben grundlegenden Potenzialanalysen für die gesamte deutschsprachige Internetregion vielfältige Zielgruppen- wie auch Länderauswertungen und -vergleiche.

Auszüge der DACH-Studie 2014 stehen ab sofort unter Iab-switzerland.ch kostenlos zum Download bereit.
 

Velvet gestaltete Plakate für Masken-Ausstellung

Velvet entwickelte die Plakatkampagne für die Ausstellung «Maskiert. Magie der Masken.», die ab dem 18. Oktober 2014 im Forum Schweizer Geschichte Schwyz gezeigt wird.

Mal furchterregend, mal amüsierend: Masken üben einen besonderen Zauber auf den Menschen aus. Diesem Reiz des Mythischen und dem Charme der Verwandlung widmet sich die Ausstellung «Maskiert. Magie der Masken.». Die Ausstellung findet vom 18. Oktober 2014 bis 6. April 2015 im Schweizerischen Nationalmuseum, Forum Schweizer Geschichte Schwyz, statt.
Das Luzerner Kreativbüro Velvet hat die Plakatkampagne für die Ausstellung entwickelt und gestaltet die visuellen Kommunikationsmittel zur Ausstellung. Die vier verschiedenen Plakatmotive, die maskierte Masken zeigen, sind ab heute (KW 42) in der Stadt Luzern und im Kanton Schwyz zu sehen. Die Ausstellung ist vom Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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Verantwortliche beim Schweizerischen Nationalmuseum / Forum Schweizer Geschichte Schwyz (FSGS): Andi Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Leiter Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing), Karin Freitag-Masa (Leiterin Betriebsadministration / Marketing & PR im FSGS). Verantwortlich bei Velvet Creative Office: Jürg Schaffhuser (Creative Director), Peter Moser (Art Director), Corinna Rota (Beratung)
 

Fluri denkt über Ausstieg bei Miss Schweiz nach

Guido Fluri, der Eigentümer der Marke Miss Schweiz, stellt den Anlass in Frage. Als Grund gibt er in einem Bilanz-Interview den fehlenden Rückhalt bei Medien und Bevölkerung an.

Fluri hat die Wahl 2012 übernommen und vor dem Aus gerettet. Seine Vision, der Marke «Miss Schweiz» eine karitative Ausrichtung zu geben, sieht er aber in Gefahr. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Bilanz (21/2014, 17. Oktober) stellt er fest, dass die Medien lieber negative Elemente in den Vordergrund gerückt hätten, statt die positiven zu erwähnen. So sei beispielsweise die Spende von einer 250‘000 Franken an die Stiftung Corelina für herzkranke Kinder kaum thematisiert worden. Die Marke Miss Schweiz als wohltätige Organisation müsste von der Bevölkerung mitgetragen werden, sonst verliere die Wahl in seinen Augen die Berechtigung. «Ich will nicht krampfhaft weitermachen, wenn die grosse Mehrheit keine Miss Schweiz als wohltätige Botschafterin will», so Fluri.

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Die erste (und letzte?) karitative Miss Schweiz: Laetitia Guarino

Der vermögende Immobilien-Investor mit bewegter Vergangenheit – SRF widmete ihm kürzlich einen «Reporter»-Film – gibt an, es gäbe potenzielle Käufer, da die Aufmerksamkeit des Anlasses enorm gross sei. Diese liesse sich sogar noch steigern, würde man sich auf ein «Bachelor»-Format herablassen. Das sei aber nicht in seinem Sinn, da ihm die soziale Ausrichtung wichtig sei – aber nur, wenn diese auch von der Schweizer Bevölkerung akzeptiert werde. (hae)

Bilder: Keystone
 

Der Kanton Aargau poliert sein Image

Der Kanton Aargau will mit neuen Hinweisschildern entlang der Autobahnen auf seine besten Seiten aufmerksam machen. Die Tafeln weisen auf touristische Ziele hin. Der Kanton lässt sich die Werbung in eigener Sache knapp eine Million Franken kosten.

Die neuen Tafeln sind einheitlich gestaltet. Der untere braune Teil verläuft am linken Rand fliessend gegen oben und soll «die Dynamik des Aargaus symbolisieren», wie das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt am Donnerstag mitteilte. Im oberen Teil der 2,75 Meter hohen und 3,5 Meter breiten Tafeln ist jeweils eine Fotografie des Tourismusziels, etwa der Altstadt Aarau oder des Juraparks, zu sehen. Während die alten Tafeln auf die Täler hinweisen, erfüllen die neuen Hinweisschilder die Vorgaben des Bundesamtes für Strassen (Astra) und werben für konkrete Ziele. An den Kantonsgrenzen stehen weiterhin Willkommenstafeln im Einheitsdesign: weisse Wolken auf hellblauem Grund bilden das Wappen, also drei Wellen und drei Sterne. Bis Ende Jahr werden alle Hinweisschilder an den Autobahnen ersetzt respektive zusätzliche Schilder aufgestellt sein. Die Kosten für die Tafeln und die weiterführende Wegweisung bis zu den Zielen betragen 970'000 Franken. Das Geld stammt aus dem Swisslos Fonds. (SDA)

Notch: Auftritt für «Managed Network Security»

Notch Interactive kreiert im Auftrag von Swisscom Enterprise Customers eine Website für «Managed Network Security (MSS-i)». Die Seite stellt die komplexe Sicherheitslösung auf eine einfache Art und Weise vor und erlaubt einen Blick hinter die Kulissen.

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Die weltweite Zunahme von Hackerangriffen zwingt auch Schweizer Unternehmen dazu, ihre Sicherheitsvorkehrungen im IT-Bereich zu erhöhen. «Managed Network Security (MSS-i)» ist die Dienstleistung von Swisscom, mit der Firmen sich gezielt vor Cyberrisiken aller Art und rund um die Uhr schützen können. Notch Interactive hat für Swisscom eine Website entwickelt, die die Services vorstellt und der Zielgruppe erlaubt, sich ein klares Bild von der modular aufgebauten Sicherheitslösung zu machen. Die Seite fasst sämtliche Fakten zu «Managed Network Security (MSS-i)» und seinen Modulen in kurzen Abschnitten zusammen und reichert sie mit ausführlichen Hintergrundinformationen an.

Eigens für die Website hat Notch Interactive ein visuelles Konzept entworfen: Landschaften, deren Topologie durch Menschenhand verändert wurde, um Gefahren abzuwehren, Kräfte zu kontrollieren oder Distanzen sicher zu überwinden.

Verantwortlich bei Swisscom: Timur Tekyeli (Marketing), Markus Kaegi, Claudia Lehmann (Product Management). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Director), Marco Klein (Art Director), Sämi Weber (Copywriter), Tobias Fuhlroth (Technical Director), Martin Pfeiffer (Producing Director), Cheryl Oberholzer, Christian Schürmann (Web Developer), Stefan Schäfer (Consulting Director), Michael Zwicky, Zoe Hüsser, Vera Weber (Project Manager).

One Marketing für Amnesty: Nicht dir, aber jetzt

«Es geschieht nicht dir, aber jetzt»: Die Kampagne gegen Folter für Amnesty International soll den Schmerz anonymer Opfer fühlbar machen. Kreiert hat sie One Marketing.

In unzähligen Ländern sind Menschen willkürlicher Folter ausgesetzt – ihre Regierungen schützen sie unzureichend oder ordnen die unmenschlichen Praktiken gar an. Auf diese Missstände will die Menschenrechtsorganisation mit der aktuellen Sensibilisierungskampagne verstärkt aufmerksam machen. Sie ruft dazu auf, sich mit den Opfern zu solidarisieren und Amnesty International im Kampf gegen Folter zu unterstützen.

Das schwierige Thema Folter näher bringen, ohne dabei schockierende Inhalte und Bilder einzusetzen. Diese Aufgabe ist die Agentur One Marketing auf unkonventionelle Weise angegangen. Entstanden ist eine ganz eigene Bildsprache: Eine weisse Welt zeigt die Fragilität und Verletzlichkeit des Menschen, seine Würde und seine Rechte. In diesem Weiss – eingeschlossen, verdeckt, anonym – windet sich ein Mensch in Schmerzen. Die Umsetzungen kommen ohne die genrespezifischen bunten Farben und Gesichter aus. In den reduzierten, minimalistischen Darstellungen sind dennoch klare menschliche Züge erkennbar, Schrecken und Schmerz erhält ein Gesicht, wird greifbar und vor allem: spürbar.

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In den grössten Schweizer Städten sind künstlerische Inszenierungen an hochfrequentierten Plätzen zu sehen: In einer grossflächig mit weissem Spandex überzogenen Box zeigt eine Performance-Künstlerin ihre Interpretation der Leiden von Folteropfern. Mit einer optischen Adaption für Plakate, Spots, Inserate und digitale Werbemittel wird der Aufruf national verbreitet. Aroma hat die Performance Box im Auftrag von One Marketing, von denen Idee, Konzept und Artwork stammt, umgesetzt.

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Die Farbe Weiss steht nicht nur für die Unschuld, Reinheit und Verletzlichkeit des Menschen, sondern auch für Verschleierung, Verdeckung und Verdrängung. Die verhüllten Sujets sollen dazu animieren, Missstände aufzudecken (die grundsätzliche Kernaufgabe von Amnesty) und den anonymen Folteropfern ein reales Gesicht zu geben. Persönlichkeiten wie Viktor Giacobbo, Gelson Fernandes oder Melanie Winiger unterstützen die Kampagne; in einer zweiten Linie von Werbemitteln zeigen sie Gesicht gegen Folter.

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Die Kernbotschaft der Kampagne «Es geschieht nicht dir, aber jetzt» verdeutlicht unsere scheinbar selbstverständliche Situation, in der wir uns kaum vor Folter zu fürchten haben, während andernorts viele Menschen willkürlicher Peinigung ausgesetzt sind. Im Kontext mit den Kampagnen-Botschaftern ändert sich die Sichtweise und im Claim wird kurzerhand ein Buchstabe ausgetauscht, so dass es dann heisst: «Es geschieht nicht mir, aber jetzt».

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Es mag passieren – aber nicht hier, nicht Dir und nicht mir. Der Kampagnenclaim lehnt bewusst an die bekannte Plakatkampagne von 2006 an: «Wir fanden den Gedanken der emotionalen Dramatisierung spannend. Wir knüpfen an die erfolgreiche Vorgängerkampagne an und gehen einen Schritt weiter, indem wir nach der örtlichen nun die emotionale Distanz überwinden» so Ruth Wagner, Geschäftsführerin von One Marketing.

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Verantwortlich bei Amnesty International, Schweizer Sektion: Marcel Hagmann, Kevin Luximon, Patrick Walder. Verantwortlich bei One Marketing Services BSW: Ruth Wagner, Yong-Jong Lee, Balz Farner, Philipp Stamm.
 

Web-Entwickler Vince Hehlen neu bei Januar

Seit September 2014 verstärkt der erfahrene Web-Entwickler Vince Hehlen das Januar-Team. Er bringt über 20 Jahre Online-Erfahrung mit.

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Die letzten Jahre war er als Freelance Frontend-Developer für Agenturen als auch für Direktkunden tätig. Sein Fokus liegt auf der Individualentwicklung von Responsive-Konzepten. Besondere Freude bereitet es ihm laut Mitteilng jeweils die neusten Webtechnologien wie WebGL und CSS Animationen passend einzusetzen und so dem Nutzer eine aussergewöhnliche Experience zu bieten. Das Januar Designbureau freut sich darauf, den Qualitätsanspruch an innovatives Webdesign weiter steigern zu können.
 

Kreienbühl und Vogler: Die Musikzeitung, die rockt

Um die Jahresabonnemente zu bewerben, hat Kreienbühl und Vogler für die Loop Musikzeitung ein pointiertes Sujet entwickelt.

Jeden Monat recherchieren und schreiben renommierte Schweizer Musikjournalisten für die Loop Musikzeitung fundierte Musikkritiken sowie Artikel und Geschichten zu einem wechselnden Schwerpunktthema. Um Loop-Jahresabonnements bei Musikliebhabern zu bewerben, hat Kreienbühl und Vogler Werbeagentur ein plakatives Sujet kreiert. Dieses kommt ab sofort als Plakat und in weiteren On- sowie Offline-Medien zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Loop Musikzeitung: Thierry Forchaux (Verlagsleiter), Philippe Amrein, Benedikt Sartorius (Redaktion). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Oli Kreienbühl, Reto Vogler, Marco Donada, Fabian Schiltknecht; Fotografie: Mathias Zuppiger. Bildbearbeitung: Lorenz Wahl.
 

Petra Wessalowski ab Dezember bei Furrerhugi

Die langjährige Redaktorin der Sonntagszeitung Petra Wessalowski wechselt am 1. Dezember 2014 zur Agentur Furrerhugi, wo sie das Team im Bereich Public Affairs als Senior Consultant verstärken wird.

Petra Wessalowski hat sich in den letzten dreizehn Jahren als sprachgewandte Nachrichtenredaktorin der Sonntagszeitung insbesondere im Bereich Gesundheitspolitik sowie bei Konsum-, Landwirtschafts- und Tierthemen einen Namen gemacht, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie ist in diesen Bereichen auch bestens in Politik, Verwaltung, Verbänden und Industrie vernetzt. Petra Wessalowski wird schwergewichtig Public-Affairs-Mandate in den Bereichen Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Konsumgüterindustrie betreuen sowie die Medienkompetenz der Agentur verstärken.

Lancierung «Call for Transmedia Projects»

Pro Helvetia, das Bundesamt für Kultur in Zusammenarbeit mit den Solothurner Filmtagen und der Stiftung Focal lancieren einen zweiten «Call for Transmedia Projects». Ziel dieser Ausschreibung ist es, neue digitale und interaktive Erzählformen zu fördern.

Die Ausschreibung transmedialer Projekte richtet sich an Personen mit innovativen künstlerischen Projekten, die auf mindestens zwei Plattformen eine komplexe fiktionale oder dokumentarische Geschichte entwickeln. Ziel dieser Ausschreibung ist es, die Entstehung neuer digitaler Erzählformen zu fördern. Die Inhalte der Projekte müssen explizit auf das Internet und mobile Träger ausgerichtet sein. Sie sollen mindestens eine audiovisuelle Komponente (Film, Web-Serie, Web-Doc, Video-Blog und andere) und eine interaktive Komponente (Video-Spiel, interaktiver Comic, Augmented Reality, Soziale Netzwerke) aufweisen. Projekte, die das Publikum in partizipative Prozesse einbinden, sind besonders erwünscht.

Über die Website transmediaprojects.ch können Dossiers vom 15. Oktober 2014 bis am 2. März 2015 eingereicht werden. Eine internationale Jury beurteilt die eingereichten Dossiers in einem zweistufigen Verfahren. In einem ersten Schritt erhalten maximal 10 Dossiers einen Beitrag in der Höhe von je 10’000 Franken für die Weiterentwicklung des Projekts. Aus diesen werden nach einer zweiten Eingabe jene Projekte ausgewählt, die mit einem weiteren Beitrag von je maximal 100'000  Franken gefördert werden. In Workshops erhalten die ausgewählten Projekte eine fachliche Begleitung durch Experten.

Am 13. November 2014 wird die zweite Auflage des «Call for Transmedia Projects» im Rahmen des Festivals Tous Ecrans in Genf präsentiert.

Der «Call for Transmedia Projects» ist ein Pilotprojekt der Kulturstiftung Pro Helvetia und des Bundesamts für Kultur. Organisiert wird er in Zusammenarbeit mit den Solothurner Filmtagen und der Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision (FOCAL).
 

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