Zu guter Letzt: Emoticons

Die klassischen Emoticons bestehen aus Satzzeichen oder sind knütschgelb. Künftig sollen die ursprünglich abstrakten Zeichen aber noch mehr die menschliche Vielfalt widerspiegeln und kommen in verschiedenen Hautfarben daher.

Unicode ist ein internationaler Zeichencode, der die digitalen Schriftzeichen verschiedener Länder und Kulturen einheitlich regeln soll. Das Unicode-Konsortium (dem zahlreiche Software-Firmen angehören) hat nun einen Entwurf für neue Emoticons-Richtlinien veröffentlicht, den Mark Davis von Google und Peter Edberg von Apple verfasst haben. Die neuen Richtlinien basierten auf den sechs Hauttypen der sogenannten Fitzpatrick-Skala.

Es gäbe weitere menschliche Unterscheidungsmerkmale, etwa Frisuren, Haarfarben oder Bärte, heisst es im Entwurf. Aber es sei für Unicode unmöglich, all dies zu berücksichtigen. Dennoch nähert sich das Emoticon damit einen Schritt mehr dem menschlichen Gesicht an.

Falls das Unicode-Konsortium den Vorschlag annimmt, kann man voraussichtlich ab Juni 2015 Emoticons auf dem Smartphone personalisieren. Wer seine Gefühle lieber in neutralem knütschgelb ausdrückt, kann das natürlich weiterhin tun. (sis)

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«Spotlight» on Kool Savas bei Joiz

Mit «Spotlight» bringt Joiz ein brandneues Musik-Special. Dabei pickt sich das Social TV zwei- bis viermal jährlich spezielle Album-Veröffentlichungen raus und begleitet den Release während mehrerer Wochen. Als Krönung gibt der ausgewählte Künstler ein Konzert bei Joiz.

Den Anfang macht Kool Savas. Am 14. November erscheint sein neues Album «Märtyrer». Nach den Erfolgen der letzten Jahre mit seinem Soloalbum «Aura» (Goldstatus in Deutschland) und dem Kollabo-Album «Gespaltene Persönlichkeit» als Xavas mit Xavier Naidoo (Platinstatus in Deutschland) besinnt sich der Berliner wieder auf seine Wurzeln und wird auf seinem neuen Longplayer Rap in seiner Reinform präsentieren.

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Joiz lanciert mit «Spotlight» ein brandneues Musik-Paket. Während eines ganzen Monats verwöhnt der TV-Sender seine Zuschauer und User mit Interviews, Highlights, Hintergrundinfos und einem grossen Live-Konzert von Kool Savas. Somit stärkt Joiz seine Musikkompetenz und bringt seinem Publikum auf allen Kanälen (TV, YouTube, Social Media) Stars auf eine ganz neue Art näher.

Das detaillierte Programm und Informationen zu «Spotlight» werden fortlaufend hier kommuniziert.

 

Bei der Woz sind wirklich alle gleich

Leo Burnett Schweiz präsentiert die Karriereleiter der Woz.

Seit über 33 Jahren ist die Woz die Zeitung, die vieles anders macht. Das wird auch im neusten Inserat deutlich – ein Sujet das einmal mehr beweisen soll: Die Woz lebt ihre Ideale. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben gleiches Mitspracherecht und gleichen Lohn.

Verantwortlich bei der Wochenzeitung: Das Kollektiv der Woz. Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pedro Moosmann, Pablo Schencke, Johannes Raggio (Kreation) Johannes Raggio (ECD), Nino Zuberbühler, Fernando Gort (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Pixelprinz (CGI).

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Autoscout24 lanciert neues E-Magazine «Wheels!»

Autoscout24 bringt das erste rein digitale Auto-Magazin der Schweiz auf den Markt. Die Nullnummer wird an der Auto Zürich Car Show vom 6. bis 9. November 2014 das erste Mal der breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Das E-Magazine mit dem klingenden Namen Wheels! bietet der Leserschaft laut Mitteilung ein interaktives Lese- und Informationsvergnügen auf dem Tablet. Fach- und Ratgeberbeiträge, Reportagen, Meinungstexte, Unterhaltung, Fahrzeugvergleiche und Neuwagen-Präsentationen: Das neue Autoscout24-E-Magazine deckt ein breites Spektrum ab. In emotionalem Design und mit einer Prise Lifestyle versehen, richtet es sich an alle Auto-, Motorrad- und Lifestyle-Interessierten, welche multimedial aufbereiteten Inhalt schätzen. Gemäss Christhoph Aebi, Director Autoscout24, besticht Wheels! durch aktuelle und saisongerechte Themen in speziellem «Look and Feel» verpackt. Es soll Frauen und Männer gleichermassen ansprechen.

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Mit nativen Werbevarianten, animierten Ads, Einbindung von Werbespots sowie Direktlinks will Wheels! auch den Werbetreibenden alle denkbaren Integrationen und Funktionen bieten, um ihre Produkte im digitalen Umfeld zu inszenieren. Das E-Magazine kann gratis im App Store und im Google Play Store für iPads und Android-Tablets heruntergeladen werden. Wheels! erscheint ab 2015 zehnmal jährlich – vorerst auf Deutsch. Eine französische Version ist in Planung.
 

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Ursulina Stecher wechselt zu Publicitas

Ursulina Stecher, heute Leiterin der Unternehmenskommunikation bei AZ Medien, wird per 1. Februar 2015 die Funktion Head of Corporate Communications bei Publicitas übernehmen. Sie tritt die Nachfolge von Andrea Küpfer an.

Ursulina Stecher ist seit November 2009 für AZ Medien tätig. Bis Februar 2013 war sie Assistentin des CEO‘s und der Unternehmensleitung. Seit März 2013 zeichnet sie als Leiterin Unternehmenskommunikation verantwortlich für die interne und externe Kommunikation wie auch für den Bereich Corporate Identity der AZ Medien. Stecher ist seit mehr als 15 Jahren in verschiedenen Marketing- und Kommunikationsfunktionen der Medienbranche tätig, unter anderem bei der damaligen Jean Frey und Ringier.

 

50 Jahre «SRF my School»

«SRF my School» feiert den runden Geburtstag und präsentiert ein buntes Spezialprogramm von Montag bis Freitag, 10. bis 14. November 2014.

Auf der Website von «SRF my School» und täglich von Montag bis Freitag, 9.00 bis 10.00 Uhr, zeigt die Redaktion auf SRF 1 Archivperlen aus 50 Jahren Bildung und Wissen im Fernsehen. Dazu kommen aktuelle Eigenproduktionen, die mit einem Augenzwinkern nostalgisch in die Vergangenheit, aber auch visionär in die Zukunft der nächsten 50 Jahre von «SRF my School» blicken.

«SRF my School» bietet mehr als nur Filme an, die den Unterricht illustrieren und ergänzen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Neben den Beiträgen stehen Lehrpersonen auch fertige Unterrichtseinheiten und Arbeitsmaterialien für den Unterricht zur Verfügung. Die Redaktion orientiert sich am Lehrplan, aber auch an der Aktualität und der journalistischen Relevanz. Mit dem Schulfernsehen setzt Schweizer Radio und Fernsehen den Bildungsauftrag um, der in der Konzession der SRG SSR und im Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) verankert ist.

Seit 1964 sendet das Schulfernsehen. Heute – 50 Jahre später – ist es als «SRF my School» ins digitale Zeitalter aufgebrochen. Zum Jubiläum blickt Schweizer Radio und Fernsehen auf die letzten fünf Jahrzehnte Bildung und die Wandlung vom Schulfernsehen zu «SRF my School» zurück. Es schaut aber auch nach vorne: In 50 Jahren wird es in der Schule wohl keine Fächer und Lektionsstrukturen mehr geben. Individualisierter und technikunterstützter Unterricht sowie kooperatives, kompetenzorientiertes Lernen dürften der Normalfall sein.

Zudem hat «SRF my School» prominente Schweizerinnen und Schweizer, die vor 50 Jahren zur Schule gingen, wieder auf die Schulbank gesetzt und sie von ihren Memoiren erzählen lassen. Unter ihnen sind Chris von Rohr, Anita Fetz und Urs Kilby. Und schliesslich stellt sich die Redaktion von «SRF my School» in einem weiteren Beitrag selber vor.

Beschwerde gegen Plagiatsvorwurf abgewiesen

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des Autors Urs Mannhart und des Verlags Secession gegen das Werbe-, Lese- und Verkaufsverbot des Romans «Bergsteigen im Flachland» abgewiesen. Der Roman wird von einem österreichischen Reporter als Plagiat beanstandet.

Der Fall bewegt die Gemüter der hiesigen Literaturszene. Und er ist um ein kleines Kapitel reicher. Mannhart und sein Verlag pochten vor dem Bundesgericht auf aufschiebende Wirkung gegen die Massnahme, die das Zürcher Handelsgericht im September verfügt hatte. Geklagt gegen Mannhart und seinen Verlag hatte der österreichische Reporter Thomas Brunnsteiner, der seinem Berner Kollegen Plagiatsvorwürfe seines eigenen Reportagenbandes «Bis ins Eismeer» macht (Werbewoche.ch berichtete).

Durch den Entscheid des Bundesgerichts vom Montag, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, bleibt nun das Lese-, Werbe- und Verkaufsverbot gegen den Roman «Bergsteigen im Flachland» bestehen, bis es vor dem Zürcher Handelsgericht zum Hauptverfahren kommt.

Mannhart hat sich von Reportagen Brunnsteiners für seinen Roman inspirieren lassen. Er erwähnte zwar den Reporter, der inzwischen in Finnland lebt, in der Danksagung, wies aber die Bezüge nicht separat aus. Der Österreicher erfuhr davon von Dritten und warf Mannhart geistigen Diebstahl vor.

Weder Mannhart noch sein Verlag hatten verneint, dass «Bergsteigen im Flachland» Bezüge zu Brunnsteiners Reportagen enthält. Allerdings berief sich der Berner darauf, sein Buch als Hommage an einen verehrten Berufskollegen verfasst zu haben – wobei er versäumte, dies explizit, etwa in einem Vorwort, zu erwähnen.

Keine Einigung

Eine Einigung zwischen den beiden Parteien scheiterte im August: Brunnsteiner forderte vom Verlag Secession eine Entschädigung von 30000 Franken sowie Einzelnachweise zu allen 114 von ihm beanstandeten Textstellen. Der Verlag seinerseits offerierte Brunnsteiner, dem Roman ab sofort ein Vorwort beizulegen, indem auf Bezüge zu «Bis ins Eismeer» referiert wird. Auf die Geldforderungen ging der Verlag nicht ein: Verlagssprecher Joachin Zepelin sagte auf Anfrage der SDA, Brunnsteiner sei keinerlei Schaden entstanden, weshalb seine finanziellen Forderung «absurd» seien.

Brunnsteiner habe sich nie offen gegenüber Gesprächen gezeigt, er habe dem Verlag mitgeteilt, seine Forderungen seien «nicht verhandelbar» – und er habe gar gedroht. Der Österreicher äusserte sich am Montag gegenüber der SDA dahingehend, er stehe «einem Kompromissvorschlag gegenüber weiterhin offen».

Schaden nehmen alle Parteien

Joachim Zepelin vom Verlag Secession sagte, es gebe keine Gewinner in diesem Fall, egal wie es ausgehen werde. Den bisherigen Schaden aufgrund der Verbote bezeichnete er für den Verlag als «gigantisch». «Der Roman war einer unserer zwei Spitzentitel dieses Jahres», so Zepelin.

Beim Lese-, Verkaufs- und Werbeverbot handelt es sich um eine vorsorgliche und provisorische Massnahme. Brunnsteiner hatte bis Ende Oktober Zeit, seine Klage gegen Mannhart und den Verlag zurückzuziehen oder aber daran festzuhalten, was er gemäss seinen Anwälten nun getan hat. Somit wird der Fall vor Handelsgericht in einem Hauptverfahren geklärt. Zumindest was die finanzielle Seite betrifft, hat das Gericht den Fall herabgestuft: Es legte, wie Zepelin sagte, den Streitwert auf 10000 Franken fest statt der von Brunnsteiner geforderten 30'000 Franken. Das Gericht selber äussert sich zum laufenden Verfahren nicht. (SDA)
 

Matter Gretener Lesch: Klassik, die bewegt

Für das Tonhalle-Orchester Zürich hat die Agentur Matter Gretener Lesch ein VBZ-Tram gestaltet.

Verblüffte Gesichter in Zürich: Fuhr da nicht gerade Johann Sebastian Bach im Tram vorbei? Oder Ludwig van Beethoven? Oder Wolfgang Amadeus Mozart? Tatsächlich: Zusammen mit Johannes Brahms, Georg Friedrich Händel, Joseph Hadyn und Maurice Ravel blicken die berühmten Komponisten während des nächsten halben Jahres aus einem Cobra-Tram der VBZ. Dass die musikalischen Halbgötter dabei moderne Kleidung tragen, kommt nicht von ungefähr: «Entdecken Sie Klassik neu» steht gross auf dem Tram, mit dem das Tonhalle-Orchester Zürich auf seinen neuen Dirigenten Lionel Bringuier neugierig macht. Den frischen Schwung, den er zusammen mit der neuen Intendantin Ilona Schmiel in das traditionsreiche Orchester bringen will, macht nicht zuletzt die Innengestaltung des Trams deutlich: Wo die Notenlinien auf den Aussenflächen noch wie gewohnt horizontal verlaufen, bricht die Musik im Innern aus diesem Korsett aus und versinnbildlicht so die ansteckende Spielfreude des Weltklasse-Orchesters.

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Verantwortlich bei der Tonhalle-Gesellschaft Zürich: Michaela Braun (Leiterin Marketing und Kommunikation), Tanja Cvetko (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Matter Gretener Lesch: Peter Lesch (Strategie), Daniel Matter (Creative Direction), Dominik Imseng (Text), Caroline Jordan (Art Direction), Laura Haas (Grafik), Marcus Gretener, Verena Knof (Beratung); Bildbearbeitung: Ansichtsache; Produktion: Scanwork.
 

NZZ-Mediengruppe organisiert Werbemarkt und Unternehmenskommunikation neu

Ab Anfang 2015 wird die NZZ-Mediengruppe die Vermarktung ihrer Printmedien wieder selber übernehmen. In den letzten Monaten wurde die künftige Verkaufsorganisation NZZ Media Solutions gegründet. Myriam Käser wird neue Leiterin Unternehmenskommunikation.

In diesem Zusammenhang kommt es zu personellen Veränderungen, wie die NZZ-Mediengruppe am Mittwoch mitteilte:

Stefan Bai, bisher Leiter Werbemarkt Zürich und Leiter der NZZ Media sowie bis Mitte 2012 Regionaldirektor der Publicitas und direkt verantwortlich für die Filiale St. Gallen, kehrt in die Ostschweiz zurück. Er übernimmt ab 1. Dezember 2014 die Leitung des Werbemarkts Ostschweiz innerhalb von NZZ Media Solutions. Stefan Bai nimmt zugleich Einsitz in die Geschäftsleitung der Tagblatt Medien. Er berichtet weiterhin an Karin Carpentier.

Urs Bucher, der den Werbemarkt Ostschweiz zwischenzeitlich geführt hat, hat sich für eine neue Herausforderung im Verlag des St. Galler Tagblatts entschieden: Er übernimmt unter anderem das Produktmanagement der Ostschweiz am Sonntag und ist verantwortlich für die Zusammenarbeit mit den Partnerverlagen des St. Galler Tagblatts.

Die Position Leitung Werbemarkt Zürich wird neu besetzt. Bis dahin übernimmt Karin Carpentier, Leiterin Sales NZZ-Mediengruppe und CEO NZZ Media Solutions, interimistisch die Kunden- und internen Agenden von Stefan Bai.

Verstärkung der Unternehmenskommunikation

Im Rahmen ihrer strategischen Neuorientierung hat die NZZ-Mediengruppe auch die Bereiche Kommunikation und Marketing überprüft. Angesichts der Herausforderungen, welchen sich die Gruppe stellt, gewinnen insbesondere die interne und die Marketing-Kommunikation an Bedeutung. Auch die Implementierung der neuen Regionalmedienstrategie sowie die angestrebten Neugeschäfte erfordern zusätzliche Leistungen der Unternehmens-kommunikation. Aus diesen Gründen soll die Unternehmenskommunikation erweitert und personell verstärkt werden. Neu wird sie direkt dem CEO unterstellt, wobei die Verantwortung für die Aktionärsbeziehungen beim Generalsekretariat unter der Leitung von Hanspeter Kellermüller verbleibt.

Die Kommunikation für den neu geschaffenen Bereich Regionalmedien sowie für den Bereich Druck und Fachverlage wird Bettina Schibli übernehmen. Bettina Schibli hat seit der Schaffung einer eigentlichen Konzernstruktur die Unternehmenskommunikation für die gesamte Gruppe aufgebaut, die interne und externe Kommunikation vereinheitlicht und operativ geleitet.

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Die Gesamtleitung der internen, externen und Marketing-Kommunikation der NZZ-Mediengruppe übernimmt Myriam Käser (Bild) als neue Leiterin Unternehmenskommunikation ab 1. Januar 2015. Myriam Käser wird als Leiterin Unternehmenskommunikation auch Sprecherin der NZZ-Mediengruppe und löst in dieser Funktion Bettina Schibli ab. Die 34-jährige Myriam Käser hat zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung und Senior-Beraterin bei Prime Communications Mandate nationaler und internationaler Unternehmen in den Bereichen PR, Werbung und Branding geleitet.

Rod: Annette Häcki wird Leiterin Kreation

Annette Häcki übernimmt bei Rod Kommunikation ab sofort die Leitung der Kreation und damit Einsitz in die Geschäftsleitung. Die 34-jährige arbeitet seit dem Frühjahr 2013 bei Rod und prägte während dieser Zeit verschiedene Kampagnen entscheidend mit.

So etwa «eine Idee verändert die Schweiz» für Mobility oder die in diesem Jahr wohl meist diskutierte Kampagne «Love Life» für das Bundesamt für Gesundheit. Bevor Annette Häcki bei Rod anheuerte, arbeitete die Texterin bei Contexta in Bern, wo sie Kampagnen für Appenzeller Käse, Swisslotto oder die CSS Versicherung konzipierte und umsetzte. Ursprünglich wollte die Theaterwissenschafterin Dramaturgin werden, durch Zufall und auf Umwegen fand sie über die Agentur Crafft in die Werbung.

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Mit Annette Häcki hat Rod zum ersten Mal in der jungen Agenturgeschichte eine offizielle Leiterin Kreation. «Rod steht für interdisziplinäre Kampagnen, die auf verschiedenen Kanälen konsequent geplant und umgesetzt werden. Gerade die aktuelle Love Life Kampagne ist ein sehr effizientes Beispiel dafür, wie klassische Formate, digitale Medien und die PR-Strategie konsequent aufeinander ausgerichtet sind. Annette wird mit uns zusammen diese Handschrift weiter pflegen», erklärt Agenturpartner Oliver Fennel.

Rod Kommunikation wurde 2007 gegründet und ist zu 100 Prozent im Besitz der Agenturpartner Regula Fecker, Oliver Fennel, David Schärer und Pablo Koerfer. 2008 als «Newcomer-Agentur des Jahres» ausgezeichnet, wurde Rod u.a. mit Kampagnen wie «Slow down. Take it easy.», «Unterwegs zuhause» für die SBB oder die «Love Life» Kampagne des Bundesamts für Gesundheit bekannt.

Schoch&Sonders bringt Hawaii in die Migros

Delizio lanciert zum zehnjährigen Jubiläum die Limited Edition Hawaii Maui. Die Agentur Schoch&Sonders wurde beauftragt, das Verpackungsdesign zu gestalten.

Ka‘anapali Estate – eine der weltweit nördlichsten Kaffeeplantagen – ist ursprünglich Teil einer alten Zuckerplantage, die seit 1860 betrieben wurde. Auf Hawaiianisch bedeutet Ka’anapali «wellige Klippen» und beschreibt die einzigartige Lage zwischen den goldenen Sandstränden und den West Mau Mountains. Vor der traumhaften Pazifikküste gedeihen die besonderen Kaffee-Varietäten Typica, Red Catuai, Yellow Caturra, und Mokka.

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Das Design will laut Mitteilng durch die Blütenillustrationen und den roten Heissfolienelementen bestechen. Dennoch soll sich die Limited Edition in das klare und einfache, im Goldenen Schnitt gehaltenen, Markendesign von Delizio einfügen.

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Des Weiteren hat Schoch&Sonders die drei Neuheiten im Standardsortiment gestaltet. Die Flavoured Editions Lungo Vaniglia sowie der Espresso Caramello erfreuen neu das ganze Jahr die Liebhaber von aromatisiertem Kaffee.

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Die Neuheit Pure Origin Colombia Excelso gedeiht im Hochland der Region Huila in Kolumbien. Um die 100 Prozent Arabica Excelso Bohnen perfekt zu inszenieren, kreiert Schoch&Sonders eine Verpackung mit kolumbianischer Maske ergänzt durch das Spiel mit Glanz-, und Mattlack, welches sich über die gesamte Verpackung zieht. Schoch&Sonders betreut die Marke Delizio seit 2012.

Verantwortlich bei Schoch&Sonders: Dominik Schoch (Creative Direction), David Moore (Art Direction), Anna Schobinger (Design), Tina Fuchs (Konzept und Beratung).
 

Kritik an Bevormundung durch die Fifa

Die Publikumsräte der SRG SSR geben der Berichterstattung über die Fussball-WM in Brasilien insgesamt gute Noten. Die Sendungen der SRG hätten eine hohe Qualität aufgewiesen. Kritik gab es jedoch an der Fifa.

Neben der der umfassenden Berichterstattung über alle Spiele wurden vor allem die Hintergründe zum Gastgeberland gelobt. Beeindruckt habe auch die App, wie die Publikumsräte am Dienstag mitteilten. Ebenso gute Noten erhielten die Live-Kommentare, obwohl diese in der Presse teilweise harsch kritisiert worden waren. Die Publikumsräte wünschen sich für die kommende WM allerdings mehr weibliche Beteiligung, sprich eine Frau im Kommentatorenteam.

Kritik übten die Publikumsräte allerdings an der Fifa und ihrem Umgang mit den Sendern. Die Übertragung für die Spiele werde alle vier Jahre teurer. Gleichzeitig liefere die Fifa-Produktionsabteilung immer mehr fertige Beiträge. Angesichts des Spardrucks sei die Versuchung gross, auf diese Beiträge zurückzugreifen. So auch bei der SRG: Die WM-App und das Magazin «Fifa WM-Preview» wurden von der Fifa übernommen. Wie die Publikumsräte schreiben, sei aber spürbar gewesen, dass die SRG das enge Fifa-Korsett habe sprengen wollen, etwa mit kritischen Beiträgen über Brasilien. Dafür wurden auch Reporterinnen und Reporter beauftragt, die sonst nicht über Sport berichten. Bereits im August hat der Publikumsrat der Fernsehübertragung der Fussball-WM ein gutes Zeugnis ausgestellt (Werbewoche.ch berichtete) (SDA/hae)

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