JvM/Limmat: Internationale Imagekampagne für Ifolor

Um das Image von Ifolor in der Schweiz zu stärken und in Deutschland und Österreich die Bekanntheit zu steigern, hat Jung von Matt/Limmat eine neue Kampagne entwickelt.

Das 1961 gegründete Familienunternehmen Ifolor stellt seine hochwertigen Fotoprodukte seit Anbeginn an seinem Standort in Kreuzlingen her und ist mittlerweile auch in Deutschland, Österreich, Finnland, Norwegen und Schweden erfolgreich tätig. Die neue Kampagne zeigt, wie schnell die schönsten Momente vergehen und nur mit einem Fotobuch von ifolor immer und immer wieder erlebt werden können. Im ersten TV-Spot wird der Zuschauer Zeuge, wie ein unsportlicher Mittdreissiger zum ersten Mal in seinem Leben eine steile Kletterwand bezwingt. Doch bevor er seinen grossen Moment so richtig geniessen kann, ist dieser bereits Vergangenheit: Der Protagonist hängt einsam in der Luft und kann seinen Erfolg mit niemandem teilen. Ähnlich ergeht es im zweiten TV-Spot einem kleinen Jungen, der sein erstes Hole in One schlägt.

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Verantwortlich bei Ifolor: Filip Schwarz jun. (Chief Marketing Officer); C. Karsten Peters (Market Unit Manager Schweiz); Christian Stier (Market Unit Manager Deutschland und Österreich). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Director); Andy Lusti, Maurus Zehnder (Creative Direction); Lukas Frischknecht (Art Direction)
Alain Eicher, Daniel Gremli (Text); Sarida Bossoni (FFF); Simone Jehle (Beratung); Who’s Mcqueen Picture (Produktion); Philipp Petersson (Executive Producer); Clemens Petersson (Line Producer); Jyri Pasanen (Regie); Holger Diener (Kamera); Jingle Jungle (Sounddesign).
 

Zu guter Letzt: Die spinnen, die Schilder

Die Werbeform Sign Spinning ist in Amerika seit Jahren etabliert und schwappt nun auch nach Europa über. Die wahren Meister findet man aber weiterhin jenseits des Atlantiks, wie ein neues Video zeigt.

Der Idee, Menschen als lebende Werbeschilder an den Strassenrand zu stellen, haftet der schale Nachgeschmack von Dekadenz und Entwürdigung an. Zumindest in Hollywood-Filmen. Dort bildet dieser Job zusammen mit Burger brutzeln die unterste Stufe der Wertschöpfungskette. Die menschlichen Schilder umgehen das Verbot festinstallierter Werbungen auf Gehsteigen und anderen Plätzen.

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Anfang der Nullerjahre hatte die amerikanische Agentur AArrow Advertising die zündende Idee, die Schilderhalter Tricks vorführen zu lassen, statt einfach nur dazustehen: Das Sign Spinning war geboren. Das Resultat ist stark mit Breakdance verwandt. Eine Sportart im Dienste der Werbung. Wie Fussball, nur offizieller.

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AArow Advertising veranstaltet sogar jährlich die Weltmeisterschaft der Sign Spinner. Mittlerweile hat auch Deutschland mit Signspin eine eigene, auf die Kunst des Schilderdrehens spezialisierte Agentur. Sie preist Signspinning als «spektakulärste Werbeart der Welt» an. Zumindest ist sie günstiger, als beispielsweise einen Österreicher für etwas Aufmerksamkeit aus der Stratosphäre springen zu lassen. Angenehmer Nebeneffekt: Videos von talentierten Spign-Spinnern verbreiten sich auf Youtube kostenlos und inklusive Werbebotschaft. Tausendfach. So geschehen und gesehen wieder in den letzten Tagen. Dieser junge Mann betreibt den Werbespass auf ziemlich hohem Niveau und erhält in den Sozialen Medien die verdiente Aufmerksamkeit. Wäre das vielleicht auch etwas für die Schweiz? (hae)
 

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Wechsel an der Spitze von Microsoft Advertising

Vanessa Marr ist seit Anfang November 2014 neue Country Managerin von Microsoft Advertising Schweiz. Die 38-Jährige folgt auf Arend Hendriks, der innerhalb von Microsoft Advertising Western Europe eine übergreifende Position als Sales Specialist übernimmt.

In ihrer neuen Funktion ist Marr für die strategische und operative Führung und Weiterentwicklung des weltweit agierenden Vermarkters von Digitalen Werbeflächen in der Schweiz verantwortlich. Das Microsoft Advertising-Netzwerk bietet Werbungtreibenden und Agenturen innovative und digitale Marketinglösungen über die Plattformen MSN, Xbox, Outlook.com, Skype & Bing sowie über mobile Endgeräte und Performance-Networks.

Vanessa Marr verfügt über zwölf Jahre Erfahrung in der Marketing- und Kommunikationsbranche, kam 2009 zu Microsoft und durchlief dort verschiedene Consumer Marketing und Business Operations-Funktionen innerhalb der Consumer & Online Business Unit. Vor ihrem Wechsel zu Microsoft war sie bei Goldbach Audience für die Markt-Media-Forschung und Kommunikation verantwortlich. Eine weitere Station von Marr, die einen Masterabschluss in Publizistik und Soziologie der Universität Zürich innehat, war die Forschungsabteilung der SRG SSR.

«In den vergangenen Jahren hat Vanessa Marr den Produktbereich rund um Consumer Apps & Services von Microsoft sehr erfolgreich entwickelt und entscheidend geprägt. Sie verfügt aber nicht nur über tiefgreifende Erfahrung im Consumermarketing, sondern ist auch eine ausgewiesene und erfahrene Expertin mit jahrelangem und profundem Know-how in der digitalen Media Forschung und in dem immer wichtiger werdenden Bereich Analytics & Business Intelligence», begrüsst Mascha Driessen Regional Lead Advertising & Online bei Microsoft, die neue Frau an der Spitze.

 

Ruf Lanz macht die Schweizer Politik jugendlicher

Die neue Kampagne von Ruf Lanz für den Dachverband Schweizer Jugendparlamente verpasst den Bundesräten und Christoph Blocher ein trendiges Styling.

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) vereinigt zurzeit 33 lokale, kantonale und nationale Jugendparlamente der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein. Er kümmert sich um die Ausbildung, Support und Vernetzung der JugendparlamentarierInnen. Zudem fördert und begleitet der DSJ die Gründung neuer Jugendparlamente und engagiert sich schweizweit im Bereich Jugendpolitik, Jugendförderung und Jugendpartizipation.

Nun macht der Dachverband erstmals mit einer pointierten Werbekampagne von Ruf Lanz auf sich aufmerksam. Mit dem Slogan «Mach die Schweizer Politik jugendlicher» werden die Schweizer Jugendlichen aufgefordert, sich stärker für ihre eigenen Interessen zu engagieren. Die Kampagne verdeutlicht, wie weit Politik normalerweise von der Jugend entfernt ist. Auf sieben Sujets sind die Bundesräte zu sehen, umgestylt zu Jugendlichen. Ein achtes Sujet ist Alt-Bundesrat Christoph Blocher gewidmet, der die Schweizer Politik nach wie vor entscheidend prägt.

Weil die Schweizer Jugendparlamente für alle Jugendlichen offen sind, wird bewusst ein breites Spektrum an Jugendtypen abgebildet: «Von Hiphop-Ueli über Rasta-Dorli bis zu Hipster-Didi», wie Watson.ch titelte. Die Kampagne wird ab 3. November mit einem zielgruppengerechten Mix aus Offline- und Online-Massnahmen (Facebook, Twitter, Ron Orp, etc.) lanciert. Den Startschuss bildete die persönliche Übergabe seines Sujets an Bundespräsident Didier Burkhalter im Rahmen einer DSJ-Veranstaltung.

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Verantwortlich beim Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ: Maurus Blumenthal (Geschäftsleiter), Jonas Hirschi (Gründungen), Mario Stübi (Leitung Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Florian Birkner (Text), Isabelle Hauser (Art Direction), Dave Schellenberg (Grafik), Christian Brütsch (Beratung). Bildbearbeitung: Pixelpolish.ch.

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Titelseite Blick am Abend, 3. November 2014
 

Fritz+Fränzi: Nik Niethammer neuer Chefredaktor

Nik Niethammer übernimmt per 1. Dezember 2014 die redaktionelle Leitung des Schweizer Elternmagazins Fritz+Fränzi.

Die bisherige Redaktionsleiterin Eveline von Arx wendet sich innerhalb der Stiftung Elternsein neuen Aufgaben zu und steht als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Redaktion beratend zur Seite. Das Schweizer Elternmagazin Fritz+Fränzi hat mit dem kürzlich abgeschlossenen Relaunch die künftige Richtung des Elternratgebers vorgegeben. Parallel gibt sich die Stiftung Elternsein, Herausgeberin von Fritz+Fränzi, eine neue Struktur. Der 52‐jährige Nik Niethammer war zuvor Programmleiter von Tele Züri/Tele 24, Chefredaktor Information und Magazine bei Sat.1 in Berlin, Chefredaktor der Schweizer Illustrierte und Chefredaktor von Radio 1. Zuletzt arbeitete er als freier Journalist und Autor. Nik Niethammer hat zwei Kinder im Alter von drei und fünf Jahren. Mit der neu geschaffenen Stelle einer wissenschaftlichen Beraterin, die durch die promovierte Erziehungswissenschaftlerin Eveline von Arx ideal besetzt wird, stellt Fritz+Fränzi den Zugang zu Wissenschaft und Forschung sicher.

Thomas Schlickenrieder, Geschäftsführer der Stiftung Elternsein: «Die Verdienste von Eveline von Arx um die Erneuerung unseres Magazins sind enorm. Wir danken ihr für ihre hervorragende Arbeit und freuen uns, dass sie uns weiterhin unterstützt. Nik Niethammer findet beste Bedingungen vor. Von ihm erwarten wir eine entschlossene Weiterentwicklung von Fritz+Fränzi – auch im digitalen Bereich. Er ist ein renommierter Journalist und erfahrener Blattmacher, und wir sind stolz, ihn an Bord zu haben.»

Bild: Keystone

Zum Thema: Ellen Ringier über den Relaunch von Fritz+Fränzi

TBWA\Zürich verjüngt die Sehkraft

TBWA\Zürich hat für Ammann Optik eine Plakatkampagne kreiert und gibt dabei Menschen im Sehhilfenalter ihre jungen Augen zurück.

Hach, könnte man nur wieder so gut sehen, wie früher! Eine perfekt angepasste Brille oder Linsen vom Fachmann geben einem dieses jugendliche Gefühl zurück. Das Resultat: Man fühlt sich wie neu geboren. TBWA\Zürich inszeniert für Ammann Optik die Leichtigkeit verjüngter Sehkraft mit einer Plakatkampagne, die Menschen im Sehhilfenalter mit einem Satz junger, frischer Augen versieht.

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Verantwortlich bei Ammann Optik: Philip Ammann. Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Thomas Ammann, Marietta Albinus (Kreation), Ilenia Peluso (Beratung), Olivier Yoshitomi (Bildbearbeitung),

 

Calendaria mit neuem Geschäftsleiter

Pieter Versluys ist seit 1. November 2014 neuer Geschäftsleiter des Schweizer Kalenderverlags Calendaria.

Für den Schweizer Kalenderverlag Calendaria in Immensee galt es, eine passende Nachfolge sicherzustellen, da die langjährige Geschäftsleiterin Regula Kurz sich einer neuen beruflichen Herausforderung annahm. Als erfahrene Führungspersönlichkeit mit grossem Druck- und Prepress-Know-how hat Pieter Versluys die Führung von Calendaria am 1. November 2014 übernommen. Aufgrund seiner Branchenkenntnis und seiner Tätigkeiten als Geschäftsführer von Akzidenzdruckereien im Raum Zürich sowie als Mitglied der Geschäftsleitung eines Premediaspezialisten verfügt Pieter Versluys über viele Jahre Erfahrung und Kompetenz. Die Stellvertretung von Pieter Versluys ist gewährleistet durch Simon Loretz, als Leiter Kundenservice, Rafael Beeler, als Leiter Produktion und Bohumir Streda, als Leiter Verkauf.

Calendaria verfügt über eine hundertjährige Kalendertradition und ist heute laut Mitteilung der führende Kalenderverlag und Kalenderhersteller in der Schweiz. Neben dem Kalendergeschäft produziert das Unternehmen Printprodukte.

 

Cannes Lions gibt neues Festival bekannt

Das Cannes Lions Festival, das vom 21. bis 27. Juni 2015 in Cannes stattfindet, gibt das neue Festival «Lions Innovation» bekannt.

Das Cannes Lions Festival gibt ein neues Festival «Lions Innovation» bekannt, welches an zwei Tagen während des Cannes Lions Festival of Creativity am 25. und 26. Juni in der Lerins Hall im Palais de Festival 2015 stattfindet. Das Innovation Lions Festival beinhaltet die «Creative Data Lions» und eine erweiterte Form der bisherigen «Innovation Lions» und wird das diesjährige Festival mit den Lions Innovation Awards abschliessen.

Philip Thomas, CEO, Lions Festivals: «Lions Innovation ist die Antwort auf die dramatischen Veränderungen innerhalb der Industrie, welche spannende neue Herausforderungen und Möglichkeiten für Marken und Agenturen geschaffen haben. Wie immer schaffen solche Veränderungen auch das Bedürfnis, dass sich das Festival mit seinen Kategorien an die neuen Verhältnisse anpasst und Raum für innovative Arbeiten schafft. Das Lions Innovation Festival wird Arbeiten auszeichnen, welche hervorheben, wie Daten und Technologien der Kreativität Schub verleihen und sie gemeinsam zu noch nie dagewesenen Höhen treibt.»

Tickets zum Cannes Lions Festival (Cannes Lions, Lions Health, Lions Innovation) sind ab dem 15. Januar 2015 unter Canneslions.com erhältlich. Arbeiten für alle Festivals können ab dem 22. Januar 2015 unter der selben Adresse eingereicht werden.

Wirz und Watson einig: Zit für öppis News!

Am Montag startet die erste Kampagne für Watson, das neue Newsportal der Schweiz. Erdacht, entwickelt und unfucked wurde sie von Wirz.

Die Medien heute sind monoton und gleichen sich an. Watson bringt die News anders. Unkonventionell und ohne auf die gängigen Regeln zu achten. Weil es an der Zeit ist, etwas anders zu machen, auszubrechen, zu wagen und zu revolutionieren. Mit dem Ziel, gemeinsam eine tolerantere, klügere und gerechtere Welt zu formen. Mit Witz und Intelligenz. Es soll Spass machen und trotzdem zum Nachdenken anregen. Diese Denkweise kommt schon im Claim zum Ausdruck: #NewsUnfucked. Echte News, ohne Blabla, unterhaltsam, aber nie oberflächlich, zielgruppengerecht aufbereitet für eine Generation mit der Aufmerksamkeitsspanne eines Youtube-Clips.

Die ganze Kampagne wird dem Claim gerecht: Sie ist anders, unkonventionell und achtet nicht auf die gängigen Regeln. Die Plakate sind dreckig, laut und pink. Die Headlines kommentieren das Weltgeschehen in der knappen Sprache einer neuen Generation. Sie nutzen Idiome des Internets, sagen und fragen Dinge, die sich sonst keiner trauen würde, und sind irgendwas zwischen erfrischend-direkt und unverschämt. Unfucked halt.

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Die mehrphasige Kampagne startete bereits letzte Woche, als die 1500 treusten Leser von watson mit einem «Starter-Kit» überrascht wurden. Darin enthalten waren Plakate, Sticker, ein dicker Stift und ein Auftrag: Unfuck the City. Wildplakatierungen, Aufkleber und Tags sorgen seither für ein pink-schwarzes Grundrauschen in den Städten. Am Montag folgt dann der erste Plakatflight:
Sechs Motive aus den Bereichen Politik, Sport, Gesellschaft, Medien und Pop-Kultur richten sich an die breite Öffentlichkeit. Jetzt wissen es alle: Es isch Zit für öppis News.

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Während der gesamten Kampagnenlaufzeit werden alle Twitter-, Instagram- und Facebook-Posts mit dem Hashtag #newsUnfucked auf der Kampagnenseite Watson.ch/unfucked gesammelt.

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Verantwortlich bei Watson: Hansi Voigt (Geschäftsführer, Chefredaktor), Steven Goodman (Head of Strategy and Marketing), Noemi Fraefel (Marketing Manager). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese/Fernando Perez (ECD), Caspar Heuss, Michael Schmidt (CD), Niels Schäfer (AD), Simon Smit, Sarah Kohl, Franziska Pennington (Text), Katrin von Niederhäusern (Grafik), Vincenzo Tremonte, Stefan Schmid, Pascal Fussen (Beratung), Gordon Nemitz (Strategie), Michael Kohli, Mario Müller (Produktion). Verantwortlich bei Vizeum Switzerland: Anastasios Joannidis (Head of Vizeum), Barbara Rizzo (Senior Account Manager).

 

Radio 1: Iris Ungricht folgt auf Patricia Broder

Iris Ungricht moderiert bei Radio 1 neu am Abend und am Wochenende. Die 28-Jährige war bisher Produzentin der Morgenshow und Sidekick von Morgenmoderator Dani Wüthrich.

Ab Dezember 2014 ist Iris Ungricht bei Radio 1 neu vor allem am Abend und am Wochenende zu hören. Sie folgt auf Patricia Broder, die Radio 1 per Ende Oktober verlassen hat, wie es in einer Mitteilung heisst. Neue Produzentin der Radio 1 – Morgenshow ist ab Frühjahr 2015 Larissa Loosli. Die 21-Jährige bringt Erfahrung aus dem Radio- und Fernsehbereich mit und arbeitet derzeit noch bei Tele Top.

Eyeloveyou: Vitamine im Volksmund

Die Agentur Eyeloveyou aus Basel hat für Halibut von Merz Pharma eine eingängige Jahreskommunikation entworfen und umgesetzt.

Die Vitaminprodukte auf natürlicher Basis empfehlen sich laut Mitteilung spezifisch zur Winterprophylaxe, zur Entwicklung der Gehirnmembranen, als Beitrag zu einer normalen Herzfunktion, zum Knochenaufbau oder zur allgemeinen Stärkung des Körpers. Eyeloveyou verdeutlicht die Vorzüge der Produkte mit Vergleichen, die man aus dem Volksmund kennt – beispielsweise «stark wie ein Bär», «ein Hirn wie ein Elefant» und weitere. Die Headlines werden in Szene gesetzt, indem die sinnstiftenden Elemente jeweils als Icon – anstatt als Wort ausformuliert – dargestellt werden. Damit solldie Kampagne nicht nur die Hirntätigkeit anregen, sondern auch umso eingängiger wirken.

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Die Headlines werden in starker Typografie auf der Farbe des jeweiligen Produkts gesetzt. Der gut sichtbare Packshot sorgt für die weitere Verbindung. Durch den hohen Wiedererkennungswert wird die Dachmarke Halibut gestärkt.

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Umgesetzt wurde die Kampagne in den drei Landessprachen Deutsch, Französisch und Italienisch. Dafür mussten teils auch die Icons übersetzt werden – denn mit der Sprache verändert sich auch die Ikonografie des Volksmunds. Die neue Kampagne ist ab sofort als Inserate verschiedener Formate, am POS in Apotheken und Drogerien sowie als animierte Variante auf eBoards zu sehen.

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Verantwortlich bei Merz Pharma (Schweiz): Philipp Kirschbaum (Group Brand Manager OTC/CC), Caroline Schwär (Brand Manager OTC). Verantwortlich bei Eyeloveyou: Stevie Fiedler (Kreation), Oliver Kirschbaum (Beratung, Konzeption), Michael Schär (Konzeption, Text), Martin Sautter (3D-Rendering, Animation).

«Der Kreis»: Brandanschlag und Pöbeleien in Kiew

Beim Filmfestival Molodist in Kiew wurde ein Tag nach der Vorführung des Schweizer Films «Der Kreis» ein Brandanschlag verübt. Am Freitag stürmten Vermummte ein Kino und skandierten Parolen.

Wie das Filmfestival Molodist auf Facebook schreibt, haben am Freitag um 17.40 Uhr über ein Dutzend vermummte Männer der rechten Front das Kinopanorama in Kiew gestürmt und erneut eine «Sunny Bunny»-Vorführung gestört. «Sunny Bunny» ist die Sektion des Festivals, die Filme mit schwulen, lesbischen und Transgender-Inhalten zeigt. Die Männer skandierten Sprüche wie «Dieser Film ist unmoralisch und darum verboten» und haben sich gegenüber Zuschauern aggressiv verhalten. Bevor Leute körperlich verletzt wurden, konnten die Festivalmacher die Zuschauer durch die Hintertür evakuieren.

Michael Stütz, Jury-Mitglied des «Sunny Bunny»-Wettbewerbs am Molodist International Film Festival, hatte Glück im Unglück: «Ich war gestern nicht da, weil ich den Film bereits gesehen hatte, sass aber im Auto auf dem Weg dahin, weil ich die Kollegen dort treffen sollte. Gottseidank haben sie mir noch gesagt, ich soll nicht aussteigen, sonst wäre ich denen direkt in die Arme gelaufen. Also wieder Glück im Unglück für alle Beteiligten, aber die Stimmung war dann schon sehr gedrückt.»

Für die Macher des Schweizer Beitrags «Der Kreis» ist somit klar, dass es sich auch beim am Mittwoch verübten Brandanschlag auf das Kindo Zhovten um eine «hassmotivierte Aktion» gehandelt hat. Mitten während der Vorstellung des Films «Les nuits d'été» – der Travestie zum Thema hat – warf am Mittwoch ein Unbekannter einen Brandsatz in den Zuschauerraum, wie der Produzent von «Der Kreis», Ivan Madeo, am Freitag mitteilte.

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Michael Stütz war beim Anschlag anwesend: «Ich sass im Saal, als das Ganze losging, plötzlich Rauchbomben hochgingen und es zu brennen begann», teilt er dem «Kreis»-Team per E-Mail mit. Zum Glück sei der Saal nicht besonders voll gewesen, sonst hätte es eine Massenpanik mit unabsehbaren Folgen geben können. «Wir sind alle relativ geordnet und schnell raus. Als dann aber plötzlich ganz viel Rauch ins Foyer strömte und zwar bereits vom Brand, haben alle Panik bekommen und wollten raus, Türen in die falsche Richtung gedrückt – das volle Programm.» Das Kino sei leider komplett überfordert und die Polizei auch 30 Minuten nach dem Anschlag nicht zu sehen gewesen – als bereits das ganze Hinterdach lichterloh brannte.

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Das Festival wird fortgeführt und das Kino laut Bürgermeister Vitali Klitschko wieder aufgebaut. Das Team von «Der Kreis» weist ausdrücklich darauf hin, dass die Aktionen sich nicht explizit gegen ihren Film, sondern generell gegen die «Sunny Bunny»-Sektion richteten. «Der Kreis» spielt in der Zürcher Schwulenszene der 50er- und 60er-Jahre und wurde im September vom Bundesamt für Kultur als Schweizer Beitrag im Rennen um einen Oscar 2015 festgelegt (Werbewoche.ch berichtete). Der Film wurde 2014 an der Berlinale in der Sektion Panorama lanciert und holte dort den Teddy Award sowie den Publikumspreis (Werbewoche.ch berichtete). (hae)

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