SRG-Spot: Gericht gibt Tamedia recht

Die SRG hat mit einem Videospot das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb verletzt. Das Handelsgericht des Kantons Zürich gibt dem Medienhaus Tamedia, das Klage erhoben hat, somit vollumfänglich recht.

Das Urteil wurde am 3. Oktober gefällt, wie die NZZ am Sonntag schreibt. Stein des Anstosses war der Videospot «Service public und Wirtschaftlichkeit», in dem die SRG die Empfangsgebühren mit Abo-Preisen von Tamedia-Zeitungen vergleicht. Die Zeitungslektüre sei teurer, so der Schluss. Tamedia wies in der Folge die SRG darauf hin, dass der Vergleich sachliche Fehler enthalte und somit unzulässig sei – ohne Erfolg. Das Medienhaus reichte im Mai 2013 Klage ein. Man könne nicht obligatorische Abgaben mit freiwilligen Zeitungsabonnementen vergleichen, so Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer.

Bildschirmfoto-2014-11-02-um-11.33.58
Bildschirmfoto-2014-11-02-um-11.34.14
Screenshots Youtube

Das Gericht hat Tamedia nun recht gegeben. Preisvergleiche seien nur bei gleicher Menge und Güte zulässig. Und von einem symbolischen Vergleich könne nicht die Rede sein, wenn die SRG konkrete Zeitungstitel nenne, so das Urteil. Die SRG muss den Spot nun vom Netz nehmen, sonst risikiert sie eine Busse bis 10'000 Franken. Nebst den Prozesskosten muss sie zudem eine Prozessentschädigung von 14'000 an Tamedia zahlen.

Der Spot ist immer noch online. Wie SRG-Sprecher Daniel Steiner gegenüber der NZZ am Sonntag erklärt, will man das Urteil ans Bundesgericht ziehen. Man gehe somit davon aus, dass der Weiterzug eine aufschiebende Wirkung habe. Aus Sicht von Tamedia ändert der angekündigte Weiterzug allerdings «rechtlich nichts an der Verpflichtung der SRG, das Video sofort zu entfernen», so Christoph Zimmer am Sonntag zur Nachrichtenagentur SDA. (hae/NZZaS)
 

//www.youtube.com/watch?v=AD5mJWlVB5w

Zu guter Letzt: Tausche Bild gegen Titanic

Dass die Bild-Zeitung ungefragt Gratis-Exemplare verteilt, stösst vielen Deutschen sauer auf. Das Satiremagazin Titanic schafft Abhilfe.

Am 8. November ist es wieder soweit: Die Bild-Sondernummer «Bild zum Mauerfall» wird in jeden Briefkasten Deutschlands geworfen – kostenlos und ungefragt. Gratis-Ausgaben wurden bereits in den letzten Jahren dreimal an über 40 Millionen Haushalte verteilt, mal zur Bundestagswahl, mal zur Fussball-WM. Viele kritische Bürger fühlen sich dadurch belästigt, da sie generell nichts mit der Bild-Zeitung zu tun haben möchten. Und nicht Teil der Rekord-Auflage sein wollen, mit der das umstrittene Boulevard-Blatt seine Anzeigen verkauft. So soll laut Lawblog.de beispielsweise eine ganzsseitige Anzeige in den Gratisausgaben rund vier Millionen Euro kosten. Egal ob die Zeitung gelesen wird oder direkt im Altpapier landet – ausgeliefert ist ausgeliefert.

Abhilfe schaffen beliebte Aufkleber in verschiedenen Variationen, mit denen sich genervte Bürger gegen die flächendeckende Zwangs-Lektüre wehren können.

bild-aufkleber

Eine weitere Möglichkeit, sich zu wehren: Bild veröffentlicht jeweils eine E-Mail-Adresse – diesmal [email protected] – an die man ein «Widerspruchsmail» senden kann und so von der Zustellung ausgeschlossen wird. Werden sollte, denn so richtig geklappt hat dies letztes Mal nicht, wie der Watchblog Bildblog.de schreibt. Vielen Verfassern sei trotzdem eine Zeitung zugestellt worden, da laut Axel Springer die Widersprüche nicht rechtzeitig eingegangen seien.

Diesmal könnte sich jedoch selbst für Bild-Gegner das Tolerieren der Zustellung lohnen. Das Satire-Magazin Titanic veranstaltet in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hamburg und Hannover am 8. November einen «Zwangsumtausch»: Die Bild-Ausgabe kann kostenlos gegen die neuste Titanic-Ausgabe eingetauscht werden. Auszug aus Facebook:

Zum grossen Mauerevent am Abend des 08.11.2014 tauschen wir jede (in Worten: jede) Gratisbild gegen ein Faktenmagazin der Marke Titanic um. Ohne wenn und aber! Machen Sie das Beste aus Ihrem Papiermüll und geniessen Sie einen spätsommerlichen Abend mit Glühwein (umsonst), Mauerpropaganda (gratis) und bunten Witzheftchen (Titanic).

Organisiert wird die Aktion von der Satirepartei Die Partei und ihrem Chef Martin Sonneborn, ehemaliger Titanic-Chefredaktor und EU-Parlementarier. Eines der erklärten Ziele der Partei ist es, die Mauer wieder zu errichten. «Zwangsaustausch» wurde in der DDR die Verpflichtung für Besucher genannt, bei der Einreise einen bestimmten Betrag Ostmark zu einem überhöhten Kurs zu tauschen.

Für die Zeitschrift Titanic, die mit der Novemberausgabe nicht nur ihr 35-jähriges Bestehen, sondern auch die legendäre Titelseite zum Mauerfall 1989 feiert («Zonen-Gaby (17) im Glück (BRD): Meine erste Banane»), dürfte sich der Marketing-Coup – trotz der Gratis-Auflage – auszahlen. Im Gegensatz zur Bild-Zeitung wird Titanic mit der Aktion viele Sympathien und vermutlich zahlreiche neue Leser gewinnen. (hae) 

Unbenannt-3_33

Schaerer und Partner: Neues Wahrzeichen für Baden

Schaerer und Partner verhilft Baden zu einem neuen Wahrzeichen und begleitet die Neulancierung des Badener Tagblatts mit einer Kampagne.

Die Region Baden erhält ihre Zeitung zurück. Ab Freitag, 31. Oktober 2014 wird in 31 Gemeinden der Region das Badener Tagblatt anstelle der Aargauer Zeitung im Briefkasten stecken (Werbewoche.ch berichtete). Schaerer und Partner mit Sitz in Baden verhilft der neuen-alten Zeitung mit einer Kampagne mit Augenzwinkern zum wohlverdienten Revival. Unter dem Slogan «Jede Stadt hat ihre Zeitung» werden verschieden Werbemittel umgesetzt, welche bereits seit Donnerstag zu sehen sind.

8_071402_inserat_1-1_seite-2

Anlässlich der Lancierungsfeier am Donnerstagabend in der alten «Druckerei» des Badener Tagblatts, lässt die Agentur den BT-Tower als neues Wahrzeichen von Baden erleuchten.

image1

Verantwortlich bei AZ Zeitungen: Zaira Noro (Leiterin Marketing Nutzermarkt). Verantwortlich bei Schaerer und Partner: Patrick Crivellari (Kreation und Umsetzung); Melanie Vogt (Beratung); Andi Schaerer und Marco Canonica (Konzeption).

Ringier und Tamedia wollen Ricardo.ch

Die Auktionsplattform Ricardo.ch soll verkauft werden. Ringier und Tamedia zeigen Interesse. Die Preisvorstellungen gehen jedoch auseinander.

Wie die NZZ am Sonntag berichtet, will Naspers, das südafrikanische Mutterhaus von Ricardo, sich aus Westeuropa zurückziehen. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Aussagen eines Brancheninsiders – der Verkaufsprozess soll in den nächsten Wochen beginnen.

Interesse zeigt Tamedia. Das Medienhaus hat im August bereits die dänische Vintageplattform Trendsales von Naspers übernommen (Werbewoche.ch berichtete) Man wolle prüfen, ob man für «eines der interessantesten Online-Unternehmen des Landes» ein Angebot abgebe, so Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer gegenüber der NZZ am Sonntag.

Ebenfalls Interesse scheint laut eines Insiders Ringier zu haben, auch wenn sich das Medienhaus noch nicht dazu äussert. Für Ringier könnte es interessant sein, nach Autoscout24 auch noch die Nummer zwei im digitalen Autohandel, Auto.ricardo.ch zu besitzen und somit die Marktführerschaft in diesem Bereich zu stärken. Andererseits könnte Tamedia, Besitzerin der Nummer drei (Car4you) mit einem Kauf zu Ringier aufschliessen.

Ein weiteres Kaufargument könnte für beide die Ricardo-Tochter OLX sein. Im hart umkämpften Kleinanzeigen-Markt – Ringier besitzt Anibis.ch, Tamedia Tutti.ch– wäre die Übernahme des Hauptkonkurrenten OLX der entscheidende Schritt zur Marktführerschaft. Als weiterer Kaufinteressent wird Ebay gehandelt. Durch eine Übernahme könnte der Auktionsgigant endlich auch in der Schweiz zur Nummer eins werden.

Die lange Liste der Interessenten lässt vermuten, dass der Kaufpreis hoch sein wird. Im September wurde der Wert von zwei anonymen Personen gegenüber Bloomberg auf 500 Millionen Dollar geschätzt. Wie die NZZ am Sonntag vermutet, könnte die Zahl von Naspers selbst stammen, um den hohen Preis in den Köpfen zu verankern. Das Geld soll in China und Afrika investiert werden. Laut eines Insiders ist der Preis aber zu hoch, dafür sei Ricardo zu wenig profitabel. (hae/NZZaS)
 

Kein & Aber: Kurer folgt auf Schawinski

Peter Kurer ist seit Ende Oktober Verwaltungsrats-Präsident des Zürcher Buch- und Hörbuchverlags Kein & Aber. Der ehemalige UBS-Präsident folgt auf Roger Schawinski.

Dieser trat im Mai von seiner Funktion zurück und verkaufte seine Aktien des Verlags (Werbewoche.ch berichtete). Nicht an Kurer, sondern an Verleger Peter Haag, der seit Schawinskis Rücktritt zwischenzeitlich den Verlag führte. Dies berichtet die Schweiz am Sonntag in der aktuellen Ausgabe. Kurer selbst habe sich jedoch in «bescheidenem Ausmass» finanziell beteiligt. Der ehemalige UBS-Verwaltungsrats-Präsident begründet sein Engagement mit privaten, nicht wirtschaftlichen Gründen – seinem Interesse an Literatur. Weitere Beteiligungen in der Branche seien nicht geplant.

Die Zeitung wirft die Frage auf, ob Kurer auch als Sanierer tätig werden muss. Kein & Aber sei in der Vergangenheit mit roten Zahlen und Kapitalerhöhungen aufgefallen. Kurer äussert sich dazu nicht. Im Verwaltungsrat trifft er unter anderem auf Viktor Giacobbo und Daniel Dunkel, dem Chefredaktor der Schweizer Familie. (hae/SaS)

Bild: Keystone
 

BPRA: Neues Mitglied, Änderung im Vorstand

Die Mitgliederversammlung des Bundes der Public Relations Agenturen der Schweiz hat die Agentur Bernet PR als neues Mitglied aufgenommen und Philippe Eberhard, Direktor des Genfer Cabinet Privé de Conseils, als neues Vorstandsmitglied gewählt.

Das neue Mitglied Bernet PR ist im Markt etabliert und bekannt als Herausgeberin von Studien und des Fachblogs Bernetblog.ch. Das Angebot umfasst strategische Gesamtberatung und Umsetzung in allen PR-Disziplinen. Seit 2013 ist die Agentur unter Besitz und Führung von Irène Messerli und Dominik Allemann: «Im BPRA engagieren wir uns für die Agentur-Branche und freuen uns auf den Austausch. Qualitativ hochstehende PR-Dienstleistungen gewinnen für Unternehmen an Bedeutung.»

Philippe Eberhard neu im Vorstand

Zudem hat die Mitgliederversammlung Philippe Eberhard, Direktor des Cabinet Privé de Conseils Genf, in den Vorstand gewählt. Er ersetzt Martin Zahner, Verwaltungsratspräsident von Yjoo Communications, der Ende 2014 aus dem Vorstand zurücktreten wird. Philippe Eberhard war für Jelmoli, Bloomingdale’s, Young & Rubicam und Burson Marsteller tätig, bevor er 2002 die Genfer Agentur Cabinet Privé de Conseils gründete. Philippe Eberhard engagiert sich zudem in Berufsverbänden wie der Société Romande de Relations Publiques, dem Schweizer Presseclub und der Union Suisse des Attachés de Presse.

Bild: Cpc-pr.ch

KSP für Helsana: Das aufmerksame Kinodia

Um im Kino auf überraschende Weise für Helsana zu werben, hat sich KSP eine ganz spezielle Aktion ausgedacht: ein Kinodia, das scheinbar auf den Gesundheitszustand der Zuschauer reagiert.

Dafür brauchte man lediglich einen eingeschleusten Schauspieler und eine spezielle Platzierung, nämlich inmitten eines Fremdspots. Möglich gemacht hat dies die Zusammenarbeit mit Coop. Während unser Schauspieler aufsteht und niesst, wurde das Niessen auch auf der Tonspur des Coop-Spots widergegeben. Und unmittelbar danach wurde der laufende Spot ganz kurz von einem Helsana-Kinodia mit der Aufschrift «Gesundheit» unterbrochen.

//www.youtube.com/watch?v=S2La34crmQQ

Diese Aktion wurde während den Sommermonaten im Kanton Aargau und im Kanton Luzern durchgeführt.

Verantwortlich bei Helsana: André Weidmann (Leiter Bestandesmarketing); Franziska Lange (Projektleiterin Bestandesmarketing); Dierk Schehrer (Leiter Verkaufsförderung/Werbung). Verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp (Creative Direction); Benny Goldstein, Alice Legler (Art Direction); Christian Stüdi (Text); Audrey Isaak (Betriebsleitung); Angela van der Sman (Beratung). Filmproduktion und Bildbearbeitung: Onfilm, Zürich.

 

Big Data am Big Event des Schweizer Marketings

Am Kick-off für den Schweizerischen Marketing-Tag in der Crystal Lounge des KKL Luzern waren «Big Data und Inspiration» angesagt.

Das Tagungsthema des nächstjährigen Marketing-Tags wurde von Uwe Tännler, Präsident Swiss Marketing, und Michael Dancsecs, Founder & Managing Director Standing Ovation, präsentiert. In einem kurzen Rückblick auf den Marketing-Tag 2014 betonte Uwe Tännler den anhaltenden Erfolg des mit rund 1000 Teilnehmenden grössten Schweizer Marketingevents des Jahres. Für den kommenden Marketing-Tag vom 3. März 2015 im KKL Luzern wird mit 1200 Anmeldungen gerechnet. Besucher und Sponsoren erwartet ein Thema, wie es brisanter und aktueller nicht sein könnte: Big Data, und wie man sinnvoll und inspiriert damit umgeht.

Bild_Schweizerischer-Marketing-Tag

Michael Dancsecs erläuterte im Rahmen des Kick-off-Events den Nutzen von Big Data fürs Geschäft – heute und in der Zukunft. Eine Unternehmensstrategie ohne Digitalstrategie ist undenkbar, denn das reale Leben verbindet sich unaufhaltsam mit dem virtuellen im Netz.

Keynote-Referenten und Podiumsdiskussion

Folgenden Referenten und Diskussionsteilnehmer präsentieren und analysieren das Top- Thema «Big Data» am Schweizerischen Marketing-Tag 2015: Julius van de Laar, Van der Laar Campaigning, Berlin; Christian Rätsch, CEO Saatchi & Saatchi Deutschland; Nils Müller, CEO & Founder TrendOne, Hamburg; Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter, Bern; Andreas Wiebe, CEO Hulbee.com (Swisscows.ch), Egnach; Wolfgang Zimmermann, Customer and Web Intelligence beim MGB, Zürich; Karin Frick, Head Think Tank, Member of the Executive Board GDI, Rüschlikon ZH. Kurz vor Beginn des Kick-offs kam auch die Zusage von Gerd Gigerenzer, Direktor am Max- Plank-Institut für Bildungsforschung, Berlin.

Moderation und Entertainment

Auch 2015 führt Susanne Wille durch das Programm des Marketing-Tags. Fürs Entertainment wurde der Künstler Martin O. mit seinem aktuellen Programm «Cosmophon» engagiert – auch im Hinblick auf das Jubiläum «10 Jahre OK-Team», das bei der anschliessenden Goldfeier mit einem speziellen Programm an einem einzigartigen Ort gewürdigt werden wird. Event-Höhepunkt ist wie jedes Jahr die Verleihung der in Marketing-Kreisen begehrten Marketing Trophy, die in den Kategorien KMU, Grosse Unternehmen, NPOs, Publikumspreis und Sonderpreis verliehen wird. Presenting Partner ist auch nächstes Jahr wieder die Post, Hauptsponsoren sind Canon, Publisuisse und SIB Schweizerisches Institut für Betriebsökonomie sowie Sihldruck, Print & New Media. Wer sein Ticket bis zum 31. Dezember 2014 reserviert, profitiert von einem Early-Bird- Angebot und bezahlt 690 Franken anstatt des regulären Ticketpreises von 740 Franken. Mehr Infos auf Marketingtag.ch

Die Werbewoche ist Medienpartner des Events.

 

Wirz Corporate: Beim TCS fährt das gute Gefühl mit

Wirz Corporate lanciert für den TCS eine neue Markenkampagne. Das Herzstück bildet ein TV-Spot, der zeigt: Der TCS steht immer und überall zur Seite.

Der Drang nach Mobilität steckt in jedem von uns – und zwar von Kindesbeinen an. Wer diesen Drang nicht nur als Kind, sondern später auch als Erwachsener möglichst entspannt und sicher ausleben möchte, der sollte TCS-Mitglied sein. Basierend auf diesem Grundgedanken konzipierte Wirz Corporate den TV-Spot für die neue Markenkampagne vom grössten Schweizer Mobilitätsclub. Im Fokus der Kampagne stehen explizit nicht die vielen TCS-Leistungen und Vorteile, sondern die Mitglieder und das gute Gefühl, jemanden an seiner Seite zu haben, auf den man sich jederzeit und überall verlassen kann. Ganz dem Kampagnen-Claim folgend: «TCS – Immer an meiner Seite».

Bei der neuen Markenkampagne setzt der TCS vor allem auf Bewegtbild in TV- und Online-Kanälen. Darüberhinaus unterstützen Radiospots und Inserate die Kampagne sowie gezielte PR-Massnahmen, die den Claim «Immer an meiner Seite» emotional vermitteln. Für 2015 sind zudem Tag-ons geplant, die einzelne TCS-Leistungen in den Vordergrund rücken.

//www.youtube.com/watch?v=eejFlW5i1yg

Verantwortlich beim TCS: Marcus Brugger (Leiter Brand Communications & Sponsoring), Nicole Françoise Bützberger (Leiterin Brand Strategy). Verantwortlich bei Wirz Corporate: Marcel Morach (Art Direction), Andrea Laube (Projektmanagement), Andreas Bosshart (Digital), Nicole Suter (Art Buying), Thore Lingel (Mandatsleitung). Verantwortlich bei Tuna Production: Simon Cracknell (Regie), Tufan Tuna (Executive Producer), Derya Derdiyok (Producer), Jure Pleşec (Making-of); Südlich-t Zürich (Postproduction), Kirschner Music (Musik und Radiospot).

Zu guter Letzt: Peace Greenpeace

Die Gewinner des Designwettbewerbs #McGen von Greenpeace stehen fest.

Die Aufgabe lautete, ein Kampagnenmotiv zu entwerfen, das McDonald's zum Verzicht auf Gentechnik bei seinen Hähnchenprodukten bewegen soll. Eingereicht wurden 380 Kreativbeiträge und mehr als 980 Variationen dieser Ideen. Wie Wuv.de schreibt, will Greenpeace mit der Kampagne darauf hinweisen, dass McDonald's seit April dieses Jahres nach 14 Jahren wieder gentechnisch verändertes Soja in seiner Fleischproduktion einsetze. Die Kampagne soll auch die Verbraucher sensibilisieren, denn die Produkte müssen nicht entsprechend gekennzeichnet werden.

Einige der Kampagnen-Ideen sind zwar eher moralisierend als inspirierend, im Grossen und Ganzen aber absolut sehenswert. (uma)

greenpeace_1
Teaserbild: 1. Preis (Lars Buri mit «Flip them the bird!»)

Alle Einreichungen
 

Der Bund startet digitales Bezahlmodell

Das digitale Bezahlmodell von Der Bund startet heute Donnerstag. Mit der Einführung von Digitalabonnementen erneuert der Bund auch den Auftritt seiner digitalen Plattformen – von der Website bis zur App.

Die ebenfalls zu Tamedia gehörende Berner Zeitung soll die Bezahlschranke im Verlauf des kommenden Jahres einführen, wie Sandra Locher, Leiterin Marketing und Kommunikation bei der Espace Media, auf Anfrage der SDA sagte. Betroffen davon sind Berner Zeitung, Thuner Tagblatt, Berner Oberländer und Langenthaler Tagblatt.

Bezahlmodell Bund

Die Einführung der digitalen Abonnemente ist nach dem Redesign der digitalen Plattformen der letzte Schritt zur Umsetzung eines einheitlichen Markenbildes. Dies schreibt der Bund in einer Mitteilung vom Donnerstag. Gelegentliche Leserinnen und Leser können 20 digitale Artikel pro Monat kostenlos lesen. Wollen sie mehr vom «Bund» erhalten, stehen fünf verschiedene Abonnemente zur Wahl:

Das Abo Digital Light bietet eine unbeschränkte Anzahl Artikel auf Derbund.ch und der Smartphone-App. Das Abonnement Digital vereint den Zugang zu Derbund.ch, zum ePaper sowie zur App für Smartphone und Tablet mit unbeschränkter Nutzung. Das Classic-Abo bietet die gedruckte Ausgabe von Montag bis Samstag inklusive unbeschränkter digitaler Nutzung auf allen Geräten. Das Weekend-Abonnement richtet sich hauptsächlich an berufstätige Leserinnen und Leser, die unter der Woche News gerne digital konsumieren und am Wochenende mit dem Bund und der Sonntagszeitung für die vertiefte Lektüre eine Zeitung erhalten. Das umfassendste Abo ist das Classic Plus. Es beinhaltet den Bund von Montag bis Samstag, zusätzlich die Sonntagszeitung und die unbeschränkte digitale Nutzung.

Alle bisherigen Zeitungsabonnenten erhalten nach einmaliger Registrierung weiterhin unbeschränkten Zugang zu allen digitalen Produkten.

abotabelle
 

get_footer();