KSP: The one and only Geschäftsbericht

Vom diesjährigen Myclimate-Jahresbericht wurde nur ein einziges Exemplar produziert. Dafür ein umso exklusiveres: «The one and only». Kreiert hat die klimaneutrale Publikation KSP.

Jeder, der sich dafür interessierte, konnte den Jahresbericht unter der extra dafür aufgeschalteten Internetseite Theoneandonly.myclimate.org anfordern, worauf das Unikat absolut klimaneutral zugestellt und Tage später wieder abgeholt wurde – per Velokurier oder Elektro-Auto. So wurde der Jahresbericht in den letzten drei Monaten von über 40 Unternehmen und Privatpersonen zur Ansicht bestellt.

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So hat der einzigartige Jahresbericht neben 2499 Exemplaren gesamthaft 389 Tonnen CO2 eingespart. Wie genau sich diese Einsparung zusammensetzt und was es mit dieser Aktion sonst noch auf sich hatte, erfährt man in der filmischen Dokumentation. Übrigens kann man online noch immer an der Versteigerung des exklusiven Jahresberichtes teilnehmen.

//www.youtube.com/watch?v=VifCEK962Qo

Verantwortlich bei Myclimate: René Estermann (Geschäftsführer), Kathrin Dellantonio (Bereichsleiterin Marketing & Sales), Andrea Altorfer (Stv. Bereichsleiterin Sales & Marketing), Kai Landwehr (Projektleiter Marketing). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Benny Goldstein, Flo Wacker (Creative Direction); Christian Stüdi (Text); Flavia Meyer, Marc Gooch (Beratung); Detail (Fotos); Jyri Pasanen, (Regie/Schnitt) Tobias Dengler (Kamera).

Wirz: Die Welt schmückt Zürichs Weihnachtsbaum

Maz-Zertifikate für Social-Media-Fachleute

Anfang Dezember 2014 haben neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer den elftägigen Lehrgang zu Social Media unter der Leitung von Christian Schenkel abgeschlossen.

«Der Mix aus hohem Praxisbezug und Top-Referenten war enorm gewinnbringend», beurteilt Matthias Singer vom Schweizer Bauernverband den Kompaktkurs «Social Media – Unternehmen im Dialog». Im Kurs setzten sich die Absolventinnen und Absolventen mit den strategischen und konzeptionellen Voraussetzungen für den erfolgreichen Ein-satz von Social Media auseinander. Sie erweiterten ihre Kompetenzen im Umgang mit den wichtigsten Plattformen sowie im Content- und Community-Management. Sie erfuhren zudem, wie Markenführung, Medienarbeit, Krisenkommunikation, Employer Branding und Kampagnen auf Social Media funktionieren. Zum Schluss lernten die Teilnehmenden die Wirkung von Social Media kritisch zu prüfen und mit unternehmensinternen Widerständen bei der Einführung von Dialogmedien umzugehen. «Der Kompaktkurs Social Media», so Peter Kaufmann von der Schweizerischen Bankiervereinigung, «war gut investierte Zeit!»

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Abgeschlossen haben:
 

  • Birrer Susann, Leiterin Unternehmenskommunikation, Stadtpolizei Zürich
  • Fischer Sandro, Geschäftsführer, Fischer’s Segelschule Luzern
  • Hammer Trix, Moderatorin, Redaktorin und Social-Media-Verantwortliche, Schweizerischer Fussballverband
  • Kaufmann Peter, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Schweizerische Bankiervereinigung
  • Miglioranza Nadia, Sekretariat, Berufsbildnerin und Social Media, Bader Gastronomie & Consulting
  • Schgör Patrizia, Werbung / Social Media, HOPPE AG
  • Singer Matthias, Projektleiter, Schweizer Bauernverband
  • Streit Sandra
  • Wünsche Peter, Content Master, Schweizer Armee

Der nächste Kompaktkurs Social-Media-Redaktor startet am 6. März 2015. Zusätzlich wird ab dem 20. Februar 2015 der Kompaktkurs Onlineredaktor angeboten.
 

E,T&H setzt 15’000 Olma-Besuchern Hörner auf

Der von E,T&H entwickelte Tilsiter-Stand an der Olma begeisterte 2014 so viele Messebesucher wie nie zuvor. Ziel der Sortenorganisation Tilsiter Switzerland war es dabei nicht, die Messebesucher mit einer der üblichen Degustationen zu «füttern».

Vielmehr sollten sich die Käseliebhaber auf unterhaltsame Weise vertieft mit der Sortenvielfalt der Marke auseinandersetzen und sich klar zu ihrer Lieblingssorte bekennen. Die E,T&H Werbeagentur AG BSW konzipierte dazu die Standgestaltung und ein aktivierendes Messekonzept.

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18'000 Standbesucher wählten nach einem Geschmackstest ihren Lieblings-Tilsiter und gaben ihre Stimme im Rahmen eines Wettbewerbs ab. Dafür durfte jeder eine mit Hörnern geschmückte Tilsiter Kuh-Mütze in der Farbe seines Lieblings-Tilsiters (Rot, Grün oder Gelb) mitnehmen und sich damit auf einem Fan-Foto verewigen. Die meist humorvollen Resultate des Shootings wurden auf einer grossen Fotowand ausgestellt und von vielen der 5'500 Teilnehmenden auch mit nach Hause genommen. Zudem wurden die Bilder zu Hunderten von einer Landing-Page heruntergeladen, um sie mit Freunden in Social Media-Netzwerken zu teilen.

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Weil nicht weniger als 15'000 Tilsiter-Mützen in Umlauf gebracht wurden, wirkte die Aktion auch direkt in den Messehallen der Olma noch lange nach – auf Schritt und Tritt begegnetem einem Fans mit farbigen Tilsiter-Mützen und strahlenden Gesichtern.

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Verantwortlich bei Tilsiter Switzerland: Peter Rüegg (Geschäftsführer), Claudia Moya (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei E,T&H Werbeagentur BSW, Rorschach: Peter Thoma (Beratung), Axel Thoma (Konzeption), Gertrud Weitz (Kreation/Umsetzung), Thomas Widmer (Medienarbeit), Stefan Kress (Digital). Fotostation von Photocap.
 

Referendum gegen RTVG zustande gekommen

Das Referendum gegen das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) ist gemäss dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) zustandegekommen. Bereits wurden 65'000 Unterschriften gesammelt, 40'000 davon sind beglaubigt.

SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler bestätigte am Mittwoch einen Bericht der Zeitung Blick. Die Unterschriftensammlung solle vorerst weitergeführt werden, sagte Bigler. Das Referendum werde voraussichtlich am 12. Januar eingereicht. Der Gewerbeverband stösst sich vor allem daran, dass auch Unternehmen eine geräteunabhängige Abgabe zahlen sollen. Auch der Verein Aktion stopBillag.ch hat das Referendum gegen das revidierte RTVG ergriffen. Er stört sich insbesondere daran, dass künftig alle Haushalte eine Empfangsgebühr bezahlen müssen. Das vom Parlament verabschiedete RTVG sieht einen Systemwechsel vor: Demnach müssen künftig alle Haushalte Empfangsgebühren bezahlen, unabhängig davon, ob sie Radio- oder Fernseh Apparate besitzen. Auch Unternehmen ab einem Jahresumsatz von 500'000 Franken werden zur Kasse gebeten. Da die Zahl der Abgabezahler auf mehr Haushalte und Unternehmen verteilt wird, könnte die Gebühr von heute 462 Franken pro Haushalt und Jahr auf rund 400 Franken gesenkt werden. (SDA)

Studio Roth&Maerchy: Jenseits von Gut und Böse

Eine neue Ausstellung im Stapferhaus Lenzburg beleuchtet die Rolle des Geldes im persönlichen Alltag und im gesellschaftlichen Zusammenleben. Gesamtauftritt, Ausstellungsgrafik und -Publikation wurde von Studio Roth&Maerchy entwickelt.

Geld verleiht uns Flügel und legt uns in Fesseln. Es ist das Mass aller Dinge und nicht der Rede wert. Bricht der Glaube an den Franken, ist der Fünflieber im Sack nur noch ein Stück Metall. Auch der Wert einer Aktie ist eine Bekenntniskurve: Sie steigt, solange die Anleger an den zukünftigen Erfolg des Unternehmens glauben. Vor diesem Hintergrund entstand das Erscheinungsbild der Ausstellung – eine augenzwinkernde Anspielung an die Glaubensmetapher, an religiöse Symbolik und Rhetorik: Geld – Jenseits von Gut und Böse.

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Schon bei «Entscheiden», dem letztjährigen Grosserfolg des Stapferhaus (110'000 Besucher), war Studio Roth&Maerchy die federführende Kommunikations- und Designagentur. Für das neue Thema «Geld» wurde das Zürcher Studio gemeinsam mit Szenograf Alain Rappaport frühzeitig in die Projektentwicklung miteinbezogen. Entstanden ist eine genauso sinnliche wie doppelbödige Umsetzung der komplexen Thematik.

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Neben der Entwicklung der Ausstellungsgrafik und allen Kommunikationsmitteln zeichnet Studio Roth&Maerchy verantwortlich für die Konzeption und Umsetzung der Ausstellungspublikation – hochwertig gestaltet im Bibelformat mit Beiträgen von Katja Gentinetta (SRF Sternstunde Philosophie), Peer Teuwsen (Publizist, NZZ), den Parteipräsidenten Christian Levrat und Philipp Müller, Star-Ökonom Tomáš Sedláček und vielen mehr.

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Verantwortlich beim Stapferhaus Lenzburg: Sibylle Lichtensteiger (Leitung Stapferhaus Lenzburg), Detlef Vögeli (Stv. Leitung / Projektleitung), Michael Fässler (Marketing / Kommunikation). Verantwortlich bei Studio Roth&Maerchy: Martin Roth (Creative Direction, Konzept/Text), Tatjana Egorow (Art Direction, Grafik), Eleonora Nodari (Grafik), Patrick Oberholzer (Animation), Véronique Cuennet (Publikation), Jan Steinbach (Publikation), Bruno Muff (Publikation – Illustration: Muff-illustration.ch), Ausstellungszenografie: Alain Rappaport (Rappaport.ch).

Schweiz ist die global drittstärkste Marke

Die Schweiz ist hinter Deutschland und Singapur weltweit die drittstärkste Marke: Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Brand Finance, in der Länder wie Marken bewertet werden.

Die drei wertvollsten Marken sind die USA, China und Deutschland. Beim Wert der Marke rangiert die Schweiz auf Platz 13 und einer Bewertung von 1,15 Billionen Dollar, wie Brand Finance am Mittwoch mitteilte. Um den Wert einer Marke zu bestimmen, kombinieren die Studienautoren unter anderem die Stärke einer Ländermarke mit der Wirtschaftskraft (Bruttoinlandprodukt). In der letztjährigen Studie war die Schweiz noch die weltweit stärkste Marke: Nun haben Deutschland und Singapur über die vier für die Rangliste wesentlichen Kategorien gesehen die Schweiz überrundet: Die Stärke bestimmen die Autoren anhand der «Dienstleistungen», «Tourismus», «Investitionen» und «Talente» eines Landes.

Gut schneidet die Schweiz in Bezug auf «Talente» ab, die Kategorie spiegelt die Fähigkeit und Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Auch in den Kategorien «Investitionen» und «Dienstleistungen» ist die Schweiz ganz oben platziert.

Den Spitzenplatz für Deutschland begründet Brand Finance mit Deutschlands Stellung als Europas Wachstumslokomotive und dem Ruf des Landes für Qualitätsverarbeitung und Effizienz. Die Marke Deutschland profitiere zudem von der tiefen Arbeitslosigkeit und dem Langzeiteffekt der Fussball-WM 2006. Am stärksten verbessert haben sich in der Studie die Marken des Golfstaats Katar, von Bangladesch und von Sri Lanka. Am meisten eingebüsst haben die Ukraine, der Libanon sowie Kroatien. (SDA)

SRG gewinnt mit Skiproduktion IOC-Gold

Die SRG erhielt am 8. Dezember in Monaco an den «IOC Olympic Golden Rings Awards» die Goldenen Ringe für die beste Sportproduktion der Winterspiele Sotschi 2014.

Die SRG produzierte im Auftrag des Host-Broadcasters «Olympic Broadcasting Services» das Weltsignal sämtlicher Alpin-Rennen von Sotschi 2014 (Abfahrt, Super G, Superkombination, Riesenslalom und Slalom). Verantwortlich seitens SRG waren Projektleiterin Karin Nussbaumer und Regisseur Beni Giger mit ihren Teams. Für die Olympia-Produktion standen gut 100 Mitarbeitende der SRG-Unternehmenseinheiten SRF, RTS, RSI und TPC im Einsatz. Die silberne und die bronzene Auszeichnung gingen an andere Produzenten für die Abdeckung der Eiskunstlauf-Wettbewerbe respektive der Langlauf-Wettbewerbe.

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Die Preisübergabe fand vor 500 geladenen Gästen statt, darunter Fürst Albert II von Monaco und IOC-Präsident Thomas Bach. Mit den «IOC Olympic Golden Rings Awards» in Gold, Silber und Bronze zeichnet das Internationale Olympische Komitee alle zwei Jahre die besten Fernsehproduktionen der Olympischen Spiele aus.

Teaserbild: IOC/Arnaud Meylan

Graubünden verzichtet auf Polen und Tschechien

Die kantonale Marketingorganisation Graubünden Ferien fokussiert ihre Kräfte. Polen und Tschechien werden als Märkte nicht mehr beworben, ebenso wie Golfer als Zielgruppe. Zudem streicht Graubünden Ferien vier Stellen - darunter eine Kaderstelle.

Grund für die Straffung der Marktaktivitäten ist die schwierige Wirtschaftslage in Europa, wie Graubünden Ferien (GRF) am Mittwoch mitteilte. Die Marketingorganisation will sich künftig auf Deutschland, Grossbritannien und die Beneluxländer Belgien, Luxemburg und die Niederlande konzentrieren.

Verbunden mit der Fokussierung des Marketings ist eine Reduktion des Personalbestandes von 36 Angestellten auf 32. Der Stellenabbau sei unausweichlich, um weiterhin genügend Mittel am Markt auslösen zu können, wird GRF-Präsident Marcel Friberg zitiert. Betroffen ist auch ein Mitglied der Geschäftsleitung. Thobias Thut, seit Juni 2012 für die Marktentwicklung zuständig, geht laut GRF in «gegenseitigem Einvernehmen» per sofort. Mit Kommunikationschef Gieri Spescha nimmt ein weiteres Geschäftsleitungsmitglied den Hut. Sein Ausscheiden erfolge allerdings unabhängig von der Reorganisation, hiess es. Nach 18 Jahren wolle Spescha beruflich zu «neuen Ufern aufbrechen». (SDA)
 

Führungswechsel bei Marbet Schweiz

Alexander Berger übernimmt von Frank Marreau die operative Leitung von Marbet Schweiz. Marreau war zwölf Jahre beim Würth Konzern, sieben davon als Niederlassungsleiter von Marbet Schweiz.

Frank Marreau war massgeblich an der erfolgreichen Markteinführung von Marbet in der Schweiz beteiligt, wie es in einer Mitteilung heisst.

Alexander Berger hat im Dezember 2012 bei Marbet begonnen. Mit dem Umzug der Marbet Schweiz von Zürich nach Rorschach ergab sich für den gebürtigen Vorarlberger laut Mitteilung eine Chance in dem weltweit tätigen Konzern einzusteigen. Alexander Berger bringt langjährige und fundierte Kenntnisse in der Veranstaltungsorganisation und -kommunikation mit. Diese Fähigkeiten möchte er nun weiterhin mit seinem Team für den Erfolg der Kunden von Marbet einsetzen. «Marbet befindet sich derzeit sicherlich an einem Scheidepunkt – wir wollen uns wieder voll und ganz auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Dabei geht es uns primär um die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden – diese mit aussergewöhnlichen und kreativen Konzepten zu übertreffen», so Alexander Berger. «Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei Marbet und mache mich nun mit meinem hochmotivierten Team auf den Weg, eine der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz zu werden. Das ist unser erklärtes Ziel», so Berger.
 

Personeller Ausbau bei NZZ Media Solutions

Andy Bürki übernimmt per 1. Februar 2015 die Leitung des Werbemarktes Zürich bei NZZ Media Solutions. Stephan Schwab wird den neuen Bereich «Internationale Märkte und Spezialprodukte» ab März 2015 verantworten.

Bürki verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung in der Medienbranche. Die notwendige Führungskompetenz konnte er sich unter anderem in den über acht Jahren an verantwortenden Funktionen bei Tamedia aneignen, dort zuletzt als Leiter Werbemarkt für den Tages-Anzeiger und das Newsnet. Andy Bürki ist Marketingplaner mit eidgenössischem Fachausweis, diplomierter Kommunikationsleiter und hält ein Executive MBA in General Management. Er folgt auf Stefan Bai, der die Leitung des Werbemarkts Ostschweiz übernommen hat.

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Neu wird bei NZZ Media Solutions ein Wachstumsbereich für den Ausbau des Auslands- und Syndizierungsgeschäftes gebildet. Stephan Schwab wird den Bereich «Internationale Märkte und Spezialprodukte» ab 1.3.2015 verantworten. Stephan Schwab ist ein ausgewiesener Medienprofi. Er leitet seit zweieinhalb Jahren den Werbemarkt des Weltwoche Verlags. Zuvor arbeitete er zehn Jahre bei Tamedia in verschiedenen Marketing- und Verkaufsfunktionen. Der 36-Jährige ist ausgebildeter Mediaplaner SPOK, Marketingplaner mit eidg. Fachausweis sowie im Besitze eines MAS in Communication Management und eines Executive MBA in General Management.

NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann tritt zurück

Markus Spillmann, der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung, tritt zurück. Wer seine Nachfolge antritt, ist noch offen. Die Suche sei eingeleitet worden, teilte die NZZ-Mediengruppe am Dienstag mit. Vorderhand wird eine interimistische Lösung installiert.

Bis eine definitive Nachfolge gefunden ist, leiten die drei stellvertretenden Chefredaktoren die NZZ-Redaktion: René Zeller, Luzi Bernet und Colette Gradwohl. Damit werde Kontinuität gewährleistet, heisst es in der Mitteilung. Hinter dem Abgang stehen unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Gruppe ihre publizistische Leitung im Geschäftsbereich NZZ neu organisieren soll. Zum Geschäftsbereich gehören die Neue Zürcher Zeitung, die NZZ am Sonntag und das Onlineportal Nzz.ch.

Spillmann war bisher in Personalunion NZZ-Chefredaktor und Leiter Publizistik im Geschäftsbereich NZZ. Die beiden Funktionen sollen neu definiert und die publizistischen Prozesse entsprechend geordnet werden, heisst es in der Mitteilung. Zur Zeit sei man daran, sich «gezielt auf die Anforderungen eines veränderten Marktumfeldes auszurichten». Dies gelte auch für die Organisation der publizistischen Leitung im Geschäftsbereich NZZ. Man wolle die Aufgaben «auf mehrere Schultern verteilen». Seit längerem hätten Spillmann und der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe diesbezüglich Gespräche geführt.

Uneinig über Umsetzung von Veränderungen

Über die Stossrichtung der angepeilten Veränderungen seien Spillmann und der Verwaltungsrat einig, über die konkrete Umsetzung nicht. Aus diesem Grund sei man übereingekommen, dass er auf Ende Jahr von seinen Funktionen zurücktrete. In den nächsten Wochen wird der Verwaltungsrat nun die künftige Organisation der publizistischen Leitung festlegen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Spillmann ist bereits eingeleitet worden.

NZZ in die digitale Welt gebracht

Spillmann war seit April 2006 NZZ-Chefredaktor. In dieser Funktion war er auch Leiter Publizistik im Geschäftsbereich NZZ. Begonnen hatte der heute 47-Jährige bei der NZZ bereits 1995, zunächst als Dienstredaktor, später als Auslandredaktor. Ab 2001 wirkte er bei der Lancierung der NZZ am Sonntag mit. Im Frühling 2002 übernahm er dort die Leitung des Ressorts International und war Stellvertreter des Chefredaktors.
 
In seiner Zeit als NZZ-Chefredaktor habe Spillmann den «Wandel von der traditionellen Zeitung in die digitale Welt erfolgreich auf den Weg gebracht», heisst es in der Mitteilung. Er habe eine der ersten konvergenten Redaktionen in der deutschsprachigen Medienlandschaft eingeführt. Unter anderem verantwortete Spillmann gemäss Mitteilung das Redesign der NZZ, die Neulancierung von nzz.ch sowie die erste Paywall der Schweiz. In seinen Funktionen als Vorsitzender der NZZ-Gruppenleitung und später als Mitglied der Unternehmensleitung habe er «massgeblich zur strategischen Weiterentwicklung der Gruppe beigetragen». Der Verwaltungsrat möchte Spillmann im Unternehmen behalten. Entsprechende Optionen werde man mit ihm zusammen prüfen, teilte die Mediengruppe mit. Spillmann selbst war nicht erreichbar.

Seit 1995 bei der NZZ

Der gebürtige Basler Spillmann hatte an den Universitäten Basel und Zürich Geschichte, Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert. 1995ging er zum Badener Tagblatt, wechselte aber noch im gleichen Jahr zur NZZ. Spillmann lebt in Zürich. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Dass jemand den NZZ-Chefredaktoren-Posten vorzeitig verlässt, ist nicht üblich. Spillmanns Vorgänger, Hugo Bütler (1985-2006), Fred Luchsinger (1968-1984) und Willy Bretscher (1933-1967), waren bei ihrem Rücktritt alle 62-jährig oder älter.

Der Verwaltungsrat wird in den nächsten Wochen die künftige Organisation der publizistischen Leitung festlegen und hat die Suche nach geeigneten Nachfolgern für Markus Spillmann eingeleitet. Sobald die Nachfolgeregelung feststeht, wird die NZZ informieren. Laut auf Twitter geäusserten Gerüchten soll Markus Somm «in der Pole Position» für die Nachfolge von Spillmann sein. (SDA/hae)

Bild: Keystone

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