Formeldrei: Kampagne für Libero-Tarifverbund

Biel, das Seeland, Grenchen und der Berner Jura stossen neu zum Libero-Tarifverbund. Die Berner Agentur Formeldrei kreierte dazu eine Kampagne.

Die ganze Region ist ab dem 14. Dezember 2014 mit einem einzigen Ticket für den ganzen Öffentlichen Verkehr unterwegs. Von der Gebietserweiterung profitieren aber auch die bestehenden Libero-Kunden: Direkt am Automaten lösen sie jetzt Fahrausweise für das Pendeln in Richtung Norden oder für spontane Ausflüge in die Wanderregion des Juras.

Ab sofort kommuniziert der Libero zweisprachig. Konsequent stehen alle Informationen auf Deutsch und Französisch zur Verfügung – am Automaten, auf der Website, in allen Drucksachen und auch in der Werbung. Und wie «leger» der Libero die Sprachgrenze überwindet, beweist auch die Einführungskampagne von Formeldrei. Die Plakate und Inserate, welche vornehmlich in den neuen Gebieten erscheinen, zeigen Städte- und Landschaftsbilder der Region und heissen zukünftigen Fahrgäste des Liberos mit einem freundlichen «Bonjour!» herzlich willkommen.

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Zu allen Neuerungen des Libero-Tarifverbunds informiert ab dem 14.12.14 die rundum neu gestaltete und für Tablets Smartphones optimierte Website Mylibero.ch.

Verantwortlich bei Libero-Tarifverbund: Mark Bachmann (Leiter Werbung BLS AG), Daniel Hirt (Geschäftsführung Libero-Tarifverbund), Jürg Kernen (Leiter Marketing und Verkauf RBS/BSU). Verantwortlich bei Formeldrei: Moritz Adler (CD), Lukas Bürki (AD), Christian Wüthrich und Marco Mesot (Text/Konzept), Patrick Ochsenbein (Beratung); Foto: Simon Opladen; Website: Frappant, Bern.

SRF Sport wird geehrt

Die SRG Ostschweiz verleiht ihren diesjährigen Radio- und Fernsehpreis dem Team von SRF Sport. Dieses habe die Grossereignisse von 2014 ausgezeichnet gemeistert.

Kritisch beobachtet von der ganzen Nation, habe SRF Sport ständig im Hochleistungs-Modus gearbeitet, heisst es in einer Mitteilung der SRG Ostschweiz vom Dienstag. Mit dem Preis wird die Leistung des gesamten Teams gewürdigt, dem viele Ostschweizerinnen und Ostschweizer angehören. Die Übergabe des Radio- und Fernsehpreises Ostschweiz findet am 17. Dezember im Pfalzkeller in St. Gallen statt. Der Anlass ist öffentlich. (SDA)

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Leichtathletik WM: SRF-Projektleiterin Silvia Exer Kuhn mit Moderator Jann Billeter im Stadion Letzigrund 2014

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Olympische Winterpiele Sotschi 2014: Aufbauarbeiten Technik in Rosa Khutor. Ein Kamerastandpunkt wird auf der Piste markiert.

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Fussball WM Brasilien 2014: SRF WM Studio: Blick ins WM-Studio mit den Fussball-Experten Raphael Wicky und Ratinho, Moderator Matthias Hüppi und Schiedsrichter-Experte Carlo Bertolini.
 

Zu guter Letzt: Miss Gebäudetechnik

Eine geht noch! Nach Miss Tuning, Miss Earth, Miss Handicap, Miss Auto Zürich und Miss Molly heisst es nun: Bühne frei für Miss Gebäudetechnik.

Miss Schweiz – die Mutter aller Miss-Wahlen – befindet sich zur Zeit in der Krise. Die aktuelle Titelträgerin namens… Moment… Laetitia Guarino benötigt noch etwas Zeit, um in die gross angekündigten karitativen Gänge zu kommen (20 Minuten berichtete). Das war aber laut PR-Abteilung so geplant, jetzt soll es dann langsam, aber sicher richtig losgehen.

Und Missen-Inhaber Guido Fluri liebäugelte in der Bilanz bereits mit einem allfälligen Absprung, sah sich im Nachhinein aber doch falsch verstanden (Werbewoche.ch berichtete). Eine lupenreine Miss Interpretation des Wirtschaftsmagazin. Fluri bleibt. Die Zukunft des Anlasses steht auf schönen, aber äusserst wackligen Beinen.

In solch garstigen Miss-Zeiten heisst es: Besser eine Miss mehr, als eine weniger. Sonst hat man am Ende plötzlich gar keine Miss mehr. Rettung naht – und trägt einen Titel: Miss Gebäudetechnik!

Was auf den ersten Blick klingt wie Miss Gartencenter oder Miss Facility Management, ist nicht nur ernst gemeint, sondern beschlossene Sache. Im Kongresshaus Zürich findet 2015 sowohl die Casting-Show (18. Juni) wie auch die eigentliche Wahl mit Gala-Dinner (30. September) statt. Moderiert wird das Ganze «von einer äusserst populären», aber noch geheimen Person. Und als mögliches Mitglied der vierköpfigen, prominenten Jury wurde bereits Christa Rigozzi angefragt. Sie scheint geeignet, da sie einerseits ohnehin in fast jeder Jury des Landes sitzt, andererseits bereits Botschafterin des Gebäudetechnik-Unternehmens Tobler und somit quasi vom Fach ist.

Durch die von Gropag Personalmanagement organisierte Wahl soll die an Fachkräftemangel leidende Branche bei der Jugend und insbesondere bei Frauen populär gemacht werden. Teilnehmen dürfen weibliche Personen, die eine Grundausbildung oder Weiterbildung in der Gebäudetechnik oder im Engineering gemacht haben oder heute in dieser Branche tätig sind. Packen Sie jetzt die Chance und werden Sie Miss Gebäudetechnik! Wir drücken Ihnen die Daumen. (hae)

//www.youtube.com/watch?v=gnOPOfUC5Ko

Thomas Häusermann / Bild: Keystone

Jahr der Werbung: Shortlist bekannt

Insgesamt 430 eingesendete Arbeiten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verzeichnete der Wettbewerb Das Jahr der Werbung 2015. 107 Arbeiten schaffen es auf die Shortlist – darunter auch Schweizer Eingaben.

284 Arbeiten wurden in den Branchenvergleich aufgenommen. Diese Arbeiten stellen nach Ansicht von Econ Verlag und den Herausgebern des Buches zum Jahr der Werbung eine wichtige Repräsentation der jeweiligen Branche dar. Arbeiten, die aus diesem Vergleich besonders hervorstechen, bilden die Shortlist der Jury. Aus diesem Kreis werden von den Juroren durch Abstimmung nach Noten sowie in anschliessender gemeinsamer Diskussion die Preisträger der Megaphone (vergeben in den Kategorien des Wettbewerbs) benannt. 107 der Einreichungen schafften es auf die Shortlist.

Schweizer Agenturen im Branchenvergleich (V) und auf den Shortlists (S):
 

Agentur Arbeit Kunde Kategorie  
Plan.Net/Serviceplan Soundtree BMW Digitale Medien S
Plan.Net/Serviceplan The Ecoist BMW Digitale Medien S
Agentur am Flughafen Spendenmailing Agentur am Flughafen Direktmarketing V
Agentur am Flughafen In 8,53 Sekunden zu Pisch Sport Pitsch Sport Out of Home V
Agentur am Flughafen Chondebendings-Meeling Tube Force Direktmarketing V
Agentur am Flughafen Mit mehr Herzblut ist niemand dabei Graf Malerei Print V
Wirz Wietlisbach Dialog Werbe-Ikonen-Mailing Post CH Direktmarketing V

Heimat Berlin ist zudem mit der Swisscom-Kampagne «The Pulse Challenge» in drei Kategorien auf der Shortlist (Digitale Medien, Out of Home, Film) und ist auch mit den Spots «I swear», «Nico», «Tina» und «Tree» in der Kategorie Film im Final.

Aus dem Kreis der Nominierten auf den Shortlists werden die Preisträger der Megaphone benannt. Die Jury, zusammengesetzt aus Auftraggebern von Unternehmensseite, Kreativen und Strategen aus Agenturen sowie Redakteuren von Medien und Fachmedien, traf sich Ende November in Berlin, um über Platzierungen und Preisträger zu beraten. Letztere werden während des Winners‘ Dinner am 29. Januar in Berlin bekanntgegeben. Dann werden auch die Newcomer-Agentur 2014, die Agentur des Jahres sowie der Preisträger des Nachwuchswettbewerb campus prämiert.

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Alle ausgewählten und ausgezeichneten Arbeiten erscheinen im Buch zum Jahr der Werbung 2015, welches im April im Econ Verlag erscheint.

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Die Jury, in der mit Andreas Panzeri auch die Werbewoche vertreten ist.
 

JWT/Fabrikant und Unicef sagen danke

Ziel der von JWT/Fabrikant entwickelten Dankes-Kampagne ist, die Bevölkerung für das Engagement von Unicef zu sensibilisieren und Spenden zu generieren.

Das 1946 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene Kinderhilfswerk setzt sich seit Jahrzehnten für die Kinderrechte weltweit ein. Dieser Fakt ist in der breiten Bevölkerung nicht genügend bekannt. Genauso wenig die Tatsache, dass das Kinderhilfswerk auf Spenden angewiesen ist, um überhaupt für die Rechte der Kinder einstehen zu können.

Sensibilisierung durch emotionalen Viral und TV Spot


Dank eines Zeitzeugen gibt der Viral einen kurzen Einblick in die Arbeit von Unicef und verknüpft sie mit seiner berührenden Geschichte. Der Viral wurde via CRM- Integration komplett personalisiert an bestehende und potentielle Spender verschickt sowie reichweitenstark als 20-Sekunden-TV-Spot ausgestrahlt. Auf Unicef-danke.ch kann jeder sein eigenes, personalisiertes Video generieren.

//www.youtube.com/watch?v=X7smOBIkl_o

Ein Zeitzeuge als lebender Beweis


Zentrale Figur der Kampagne ist der Zeitzeuge, der damals von der Hilfeleistung von UNICEF im zerstörten Nachkriegs-Europa profitierte und ihr das Leben verdankt. Der Zeitzeuge führt durch die Meilensteine der Hilfsorganisation und thematisiert ihre tagtägliche Herausforderung: Kindern, die unter lebensbedrohenden Umständen um ihr Überleben kämpfen, das Recht auf Bildung, Nahrung, Gesundheit und Schutz zu wahren.

Ambitioniertes Event «Ein Quadrat Liebe»


Flankierend zu Viral, TV-Spot und Website entwickelte die Agentur eine einzigartige Installation, die bereits in Bern (20. – 21.11.2014) stattfand und in Genf am 10. – 12.12.2014 zu sehen ist. Der fünf Meter hohe Kubus «Ein Quadrat Liebe» bietet dem Besucher ein Erlebnis, dass unter die Haut geht.

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Die Installation dramatisiert den alltäglichen Überlebenskampf von Kindern weltweit. Ein Thema, welches uns durch die Medien zwar permanent vor Augen geführt wird, uns aber schon lange nicht mehr berührt. Und genau das schafft die Installation. Auf so einfache, wie erschreckend nüchterne Art und Weise sensibilisiert sie den Besucher wieder für das, wofür sich das Kinderhilfswerk weltweit stark macht: Das Recht eines jeden Kindes, Kind sein zu dürfen. Mit einer Spende direkt vor Ort unterstützt man die Arbeit von Unicef – ganz im Sinne der Kampagne: Danke für Ihre Hilfe.

JWT/Fabrikant steuert die Gesamtumsetzung und alle involvierten Agenturen.
 Für die Konzeption und Umsetzung der Medienarbeit in On- und Offline Medien sowie Radio und TV ist die Zürcher PR- und Kommunikationsagentur Open Up verantwortlich. Die Produktion der Kampagnenfilme übernahm die Filmproduktion Markenfilm Schweiz, für die Eventplanung und -umsetzung ist die Agentur Aroma zuständig. Das Sounddesign lieferte Jingle Jungle, die Microsite wurde von Kampaweb realisiert.

Verantwortlich bei Unicef Schweiz: Elsbeth Müller (Geschäftsleiterin), Elisabeth Karagiannis (Bereichsleiterin Kommunikation). Verantwortlich bei JWT/Fabrikant: Remy Fabrikant (CEO), Tina Mons (Beratung), Rainer Bühler (Strategie), Noélie Martin, Cagdas Cakmaktas, Fabian Esslinger (Art Direction), Nina-Britt Rauer (Text), Daniela Berther (Art Buying), Sabrina Schoenfelder, Pascal Kuptz (Digital), David Guntern (DTP). Verantwortlich bei Open Up: Patrick Preuss, Katrin Schmitter (Beratung). Verantwortlich bei Markenfilm Schweiz: 
Heinrich Reinacher, Florian Studer (Produktion), Jan-Eric Mack, Wolfgang Weigl (Regie/Schnitt), Alex Kirschner (Musik), Jingle Jungle (Sounddesign). Verantwortlich bei Aroma: Eugen Brunner (Geschäftsleitung), Lars Dudli (Projektleitung), Janna Lübbers (Projektmanagement). Verantwortlich bei Kampaweb: Adrian Mahlstein (Projektleitung), Miro Dietiker (Technische Projektleitung), Sascha Grossenbacher, Sebastian Leu (Umsetzung).
 

Maxomedia: Timelapse-Banner für Swissquote

Mit nur einem Klick an den wichtigsten Börsenplätzen präsent sein – von überall her und zu jeder Zeit. Dieser praktische Trading-Service von Swissquote wird jetzt mit Bannern und Inseraten von Maxomedia beworben.

Ob hoch über den Wolken oder im hektischen Strassenverkehr auf dem Weg zur Arbeit – egal wo man gerade Zeit und Lust hat, lässt sich der intuitive Trading-Service von Swissquote einfach und schnell nutzen. Was um einen herum auch passiert, wie schnell sich das Umfeld auch ändern mag – der Swissquote- Kunde bleibt ruhig und entspannt, da er seine Finanzen fest im Griff behält.
Maxomedia verbildlicht dies in zwei verschiedenen Banner-Sujets: Die Umgebung der Swissquote-Kunden zieht per Timelapse vorbei, während sie selbst den Trading-Service in aller Ruhe mit dem Smartphone oder Tablet nutzen. Gedreht wurde im Clouds und auf der Stauffacherbrücke vor der Börse in Zürich.

//www.youtube.com/watch?v=qF1G-CsM7Yc

//www.youtube.com/watch?v=F9JrgNgDYFI

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Teil der Kampagne sind zudem Kleiderbügel, die in Reinigungen quer durchs Land zu den Hemden abgegeben werden. Der Text: «Sie haben die Kragenweite eines Traders. Nicht gewusst?» passt perfekt ins Umfeld. Er motiviert die Kunden bei Swissquote auf ihre Art zu traden.

Verantwortlich bei Swissquote: Liliane Maibach (Brand Manager Trading). Verantwortlich bei Maxomedia: Reto Schild (Creative Director), Flurina Schuler (Junior Art Director), Virginie Schneider (Projektleitung).
 

CR Basel für BFU: Besser fahren ohne Alkohol

Wer fährt, trinkt nicht. Die neue BFU-Kampagne von CR Basel unterstreicht diesen Grundsatz mit irritierenden Sujets.

Nachdem der Hauptfokus der letzten BFU-Kampagne gegen Alkohol am Steuer auf dem ab 2014 geltenden Alkoholverbot für Neulenkende lag, richtet sich die aktuelle Aussage jetzt an die breite Öffentlichkeit: Die wiederum von CR Basel für die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU und die Polizei geschaffene Fortsetzung von «Null Promille. Null Probleme.» weist mit augenfälligen Sujets und dem passenden Abbinder «Wer fährt, trinkt nicht.» auf die offensichtliche Beeinträchtigung durch Alkoholkonsum hin. Die F4-Plakate mit den visuellen Irritationen werden gesamtschweizerisch im Aushang der bfu-Sicherheitsdelegierten eingesetzt. Auf derselben Idee gründet auch die typografische Umsetzung des Themas auf Parkscheiben, die gemeinsam mit dem ACS als zusätzlichen Partner aufgelegt und abgegeben werden.

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Verantwortlich bei BFU: Peter Matthys (Leiter Kampagnen/Marketing), Claudia Bucher (Kampagnenleiterin). Verantwortlich bei CR Basel: Gabriel Heuberger (CD), Judith Mann (Text), Daniel Roth und Andrea Gutmann (Grafik), Thomas Fux (Beratung)
 

Marketing-Trophy: Die Nominierten

Elf Projekte wurden für die Marketing-Trophy 2015 nominiert und dürfen der Preisverleihung, die am 3. März im Rahmen des Schweizerischen Marketing-Tags stattfindet, entgegenfiebern.

Eine interdisziplinäre Fachjury, präsidiert von Peter Felser, bewertet die eingereichten Projekte. Die innovativsten und erfolgreichsten Marketing-Ideen des Landes werden im Namen von Swiss Marketing, grösste Berufsorganisation für Marketing und Verkauf der Schweiz, mit der Marketing-Trophy ausgezeichnet.

Nominierte in der Kategorie «Grossunternehmen»

– BMW Schweiz mit dem Projekt «BMW i3: Lancierung eines neuen Fahrzeugkonzeptes»: Der elektrische BMW i3 ist einzigartig und bedeutete für BMW den Eintritt in einen neuen Teilmarkt. Die Kampagne stellt aber nicht das Auto, sondern einen neu kreierten Lebensstil, den Ecoismus, ins Zentrum der Kampagne. Eine crossmediale Marketingkampagne, die genauso innovativ ist, wie das Produkt selbst. 
Involvierte Agenturen: Serviceplan Suisse, Zürich; Plan.Net Suisse, Zürich.

– Geberit International mit dem Projekt «The Geberit Aquaclean Feeling»: Diese Kampagne setzt sich zum Ziel, die Trockenreinigung auf den Toiletten Europas durch einen warmen Wasserstrahl zu ersetzen. Das heikle Thema, über das die Konsumenten nur ungern sprechen, wurde durch die Fokussierung auf den emotionalen Mehrwert des Produkts entschärft. Demnach steht das Wasser mit seinen positiven Eigenschaften im Zentrum der Kampagne. 
Involvierte Agentur: Y&R Group Switzerland, Zürich.

– Mazda Suisse mit dem Projekt «Voilà Ma Suisse»: Mazda hat ausgehend von drei strategischen Säulen – Design, Technologie, Fahrspass – die komplette Produktpalette erneuert. Deshalb wurde auch die Marke Mazda neu positioniert und zwar «leidenschaftlich anders»: Dinge werden anders gemacht, um sie besser zu machen. Mit ungewöhnlichen Marketing-Massnahmen wurden die Markenwahr- nehmung verändert, die Brand Familiarity gefestigt sowie neue und jüngere Kunden erreicht. 
Involvierte Agentur: JWT/Fabrikant, Zürich.

– UBS mit dem Projekt «UBS: Der Weg zur führenden Multikanalbank der Schweiz»: Die fortschreitende Digitalisierung verändert auch das Bankgeschäft. Mit dieser Kampagne sollen die rund 2,5 Millionen Kunden die UBS im Bereich Online- und Mobile-Banking als führend erfahren – auch jene, die E- und Mobile-Banking noch nie genutzt haben. Die Bank strebt damit eine klare Unique Selling Proposition an, um sich von Wettbewerbern zu differenzieren.
Involvierte Agentur: Alpha 245, Zürich.

– CSS mit dem Projekt: «Ganzheitliches Marken- und Kundenerlebnismanagement»: Mit dieser Kampagne will die traditionsreiche Versicherung mit Sitz in Luzern dem Kundenverlust im extrem harten Konkurrenzkampf entgegenwirken. Das hat sie durch eine zielgerichtete Markenpositionierung und die Generierung von positiven Kundenerlebnissen erreicht. 
Involvierte Agenturen: Prophet, Zürich; Contexta, Bern; Stimmt, Zürich; Sand SIV, Zürich. 
Nominierte in der Kategorie «KMU»

– Sport Ferien Resort Fiesch mit dem Projekt «Sport.info»: Das Traditionsresort, dessen Grundstein bereits 1962 gelegt worden war, hat auf die rückläufige Anzahl Logiernächte im Kerngeschäft, dem traditionellen Schulsportbereich, mit einer Informations- und Buchungsplattform reagiert. Es ist die erste Plattform der Schweiz für Lehrer und Sporttrainer und hat dazu beigetragen, ein regionales Netzwerk der Leistungsträger auf- und auszubauen. 
Involvierte Agentur: Indual, Brig.

– Stöckli Swiss Sports mit dem Projekt «Das leichteste Bike der Welt»: Die Marke Stöckli steht nicht nur für Ski-, sondern auch für Bikespass – was aber nur wenige wussten. Um in diesem Bereich als kompetenter Player wahrgenommen zu werden, wurde eine herausragende Produktinnovation entwickelt: das «Beryll 29» mit dem leichtesten Rahmen im Segment der Sportvelos. 
Involvierte Agentur: Serviceplan Suisse, Zürich.

– Swiss Bankers Prepaid Services mit dem Projekt «Travel Cash – Das Reisegeld»: Die Beliebtheit der Travel Cash-Karte stagnierte seit ihrer Einführung 2003 im Geschäftsjahr 2012 zum ersten Mal. Verbunden mit einer offensiven Wachstumsstrategie wurde die Travel Cash-Karte als DAS Schweizer Reisegeld etabliert, indem die Bekanntheit des Features «sicheres Zahlungsmittel auf Reisen» gesteigert wurde. 
Involvierte Agentur: Contexta, Bern. 


Nominierte in der Kategorie «Nonprofit-Organisationen»

– Duck Race Zurich mit dem Projekt «Duck Race Zürich»: Vor 3 Jahren von der ambitionierten Schülerin Basia Clauer initiiert, hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein junger Menschen und Familien zum Thema Krebs zu verbessern. Es folgt dem Motto «Spass haben und dabei etwas Gutes tun» und wurde durch ein Rennen von tausenden blau-weissen Gummi-Enten auf der Limmat in Zürich Schweiz weit bekannt.
Involvierter Berater: Krebsliga des Kantons Zürich, Zürich.

– SOS Kinderdorf Schweiz mit dem Projekt «Handysammelaktion für SOS Kinderdorf»: Durch die Handy-Sammelaktion das Image der Swisscom als nachhaltige Telekommunikationsanbieterin zu stärken und gleichzeitig eine innovative Spendeart zu entwickeln, war das Ziel dieses Projektes. Dabei wurde auch die Bekanntheit des SOS-Kinderdorfs gesteigert und gleichzeitig als kompetenter Partner für Firmen etabliert.
 Involvierter Berater: Heimat, Berlin.

– Schtifti Foundation mit dem Projekt «Gorilla»: Die privat initiierte Schtifti Foundation richtet sich mit «Gorilla» an Kinder und Jugendliche zwischen 10-20 Jahren, die an Übergewicht oder Adipositas leiden. Es vereint als einziges Projekt in der Schweiz die für dieses Thema relevanten Bereiche «Bewegung» und «Ernährung». Subtile Gesundheitsförderung als Informationstool und Begleiter für den positiven Lifestyle durch Freestyle-Sport und Ernährungstipps. 
Involvierte Agentur: Kreienbühl und Vogler, Zürich. 


Wie gewohnt wird das Kernthema des Marketing-Tages, «Von Big Data zu Big Inspiration», von untenstehenden, hochkarätigen Referenten aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Christian Rätsch, CEO, Saatchi & Saatchi Deutschland; Gerd Gigerenzer, Psychologe, Direktor der Abteilung Adaptives Verhalten und Kognition am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung; Julius van de Laar, Kampagnen- und Strategieberater, Van de Laar Campaigning; Nils Müller, CEO & Founder, Trendone; Karin Frick, Leiterin und Mitglied der Geschäftsleitung, GDI Gottlieb Duttweiler Institute; Hanspeter Thür, Eidgenössischer Datenschutz und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB); Andreas Wiebe, CEO, Verwaltungsratsvorsitzender und Firmengründer, Hulbee  / Swisscows.ch; Wolfgang Zimmermann, Management Consultant, Migros Genossenschafts-Bund. 


Die Moderation übernimmt Susanne Wille, Reporterin und Moderatorin beim Politmagazin «Rundschau».
 

Keine Gegendarstellung für Abtreibungskritiker

Die Stiftung Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK) hat laut Bundesgericht kein Recht auf eine Gegendarstellung in der Wochenzeitung Zeit. Eine Journalistin hatte sich als ungewollt Schwangere ausgegeben und sich von der SHMK beraten lassen.

Vor dem Erscheinen des Artikels Ende August 2013 teilte die Zeit-Journalistin dem Stiftungspräsidenten per E-Mail mit, dass ein Text über das Beratungsangebot der SHMK erscheinen werde. Sie zählte acht Punkte auf, die sie thematisieren werde und gab dem Präsident die Möglichkeit zur Stellungnahme. Diese wurde dem Text praktisch wörtlich beigefügt.

Im publizierten Text geht es inhaltlich um das erlebte Beratungsgespräch, in dem die vermeintlich ungewollt Schwangere mit drastischen Beschreibungen über den Ablauf und die Folgen vor einer Abtreibung gewarnt wird. Es wird beschrieben, wie der Frau mit Hinweisen auf finanzielle Hilfsangebote das Austragen des Kindes empfohlen wird. Die Beratung der SHMK vergleicht die Journalistin mit neutralen Informationen und Beratungen durch staatlich anerkannte Stellen, die jeweils ergebnisoffen geführt werden. Das Bundesgericht begründet seinen Entscheid unter anderem damit, dass die gewünschte Gegendarstellung unrichtige Angaben enthält, womit sie abgelehnt werden darf. So schreibt die Stiftung, dass sie «von jeder anderen Organisation unabhängig ist». Dies könne nicht zu Recht behauptet werden, denn die Stiftung wurde durch den VereinMamma gegründet, deren Präsident mit dem der Stiftung identisch ist. Die Leitbilder der beiden Organisationen sind fast identisch und die Website der SHMK ist mit jener des Vereins verlinkt.
 
Zudem habe die Stiftung bereits die Möglichkeit gehabt, zum Punkt der Professionalität der Beratungen im Mail des Präsidenten Stellung zu nehmen. Die Journalistin kritisierte in ihrem Artikel ausserdem, dass bei der SHMK-Beratung immer vom Kind gesprochen wurde, und nicht vom Embryo beziehungsweise Fötus. Dazu, so die Stiftung, habe sie nicht Stellung nehmen können. Der Durchschnittsleser verstehe die Kritik an der Wortwahl als Meinungsäusserung der Autorin. Dagegen ist gemäss Gesetz keine Gegendarstellung möglich. (SDA)

JvM/Limmat: Entspannter Geschenke kaufen

Jung von Matt/Limmat hat für Ricardoshops.ch an der Zürcher Bahnhofstrasse ein Megaposter kreiert und zeigt: Weihnachtsstress kann verhindert werden.

Weihnachtsgeschenke kaufen bedeutet für die meisten Menschen Stress und Hektik. Nirgends in der Schweiz wird dies in diesen Tagen augenscheinlicher als an der grössten Shopping-Meile des Landes. Passend zur Weihnachtszeit hat Jung von Matt/Limmat deshalb ein Megaposter für Ricardoshops.ch an der Zürcher Bahnhofstrasse kreiert. Dieses zeigt den gestressten Passanten plakativ auf, dass die Geschenke-Suche im neuen Online-Shoppingcenter so entspannt ist, dass selbst der Weihnachtsmann nicht alt dabei aussieht.

Kein Wunder: Denn bei rund 2,5 Millionen Artikel findet selbst der Geschenke-Experte schnell und einfach für jeden das passende Geschenk. Und kann sich dieses erst noch bequem nach Hause an den Nordpol (mit Aufpreis) liefern lassen.

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Das 12,40 x 15,85 Meter grosse Plakat hängt während der ganzen Adventszeit am Modissa-Gebäude an der Bahnhofstrasse auf Höhe der Uraniastrasse.

Verantwortlich bei Ricardoshops.ch: Heinz Krienbühl (Managing Director Ricardoshops.ch); Lars Hanf (Head of Marketing); Michel Noverraz (Head of Brand & Advertising); Martina Andric (Marketing Project Manager). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Director); Andy Lusti, Samuel Christ (Creative Direction); Melanie Sellmann, Lorenz Clormann (Art Direction); Alban Schelbert (Grafik); Deborah Herzig (Art Buying); Simone Jehle, Christine Bigler (Beratung); Philipp Jeker (Fotografie); AschmannKlauser (Bildbearbeitung).
 

René Gehrig interimistischer Leiter des Medieninstituts

Der 54-jährige René Gehrig übernimmt auf einer 60 Prozent Mandatsbasis ab Januar für rund ein halbes Jahr die Leitung des Medieninstituts, das zum Verband Schweizer Medien gehört. Gehrig kennt die Medienszene seit Jahrzehnten.

Seit über zehn Jahren arbeitet Gehrig als Coach und Berater auch in Deutschland und Österreich für unterschiedliche Medienunternehmen. Er war in der Schweiz unter anderem in diversen Funktionen bei Tamedia tätig – in der Funktion als Leiter Marketing und Leiter Zeitschriften auch als Mitglied der Unternehmensleitung. Als Regionaldirektor bei Publicitas verantwortete er die Restrukturierung der Region Mitte. Zudem hatte er mehrere Jahre bis 2011 auch Einsitz im Leitungsausschuss des Departements Bildung im Verband Schweizer Medien. In diese Zeit fiel insbesondere der Aufbau des heutigen Lehrgangs zum Eidg. dipl. Medienmanager.

Die Stelle des Leiters Medieninstitut wird interimistisch besetzt, da das Präsidium des Verbandes im kommenden Jahr entscheiden wird, wie das Angebot des Medieninstituts künftig ausgerichtet sein soll, um noch besser den Bedürfnissen der Medienhäuser und Verlage zu entsprechen.

René Gehrig wird die operative Verantwortung für das Medieninstitut am 12. Januar 2015 von Fredy Greuter übernehmen, der im Januar aus dem Verband ausscheidet (Werbewoche.ch berichtete). Als Teammitglied der Geschäftsstelle wird er den strategischen Neuausrichtungsprozess des Weiterbildungsbereichs im Medieninstitut begleiten. Zu seinem Mandat gehört auch die Begleitung des aktuellen Lehrgangs zum Eidg. dipl. Medienmanager und des Projekt «Lesen macht gross». Des Weiteren ist die Moderation und die Verantwortung für die Fachtagung Lokalmedien im April und die Medienrechtstagung im Mai wichtiger Bestandteil in seinem Aufgabenkatalog.

Fredy Greuter tritt im Februar seine neue Stelle als Kommunikationschef beim Schweizer Arbeitgeberverband an.

Zu guter Letzt: So ein Käse

Viel Schweiz im Land der aufgehenden Sonne: Burger King Japan serviert im neuen Jahr zu den Burgern Fondue.

Eine seltsame Mischung nach Schweizer Vorbild: Ab 9. Januar bietet der japanische Ableger des Fast-Food-Konzerns mit dem «Beef Fondue» und dem «Chicken Fondue» zwei neue, käsige Burger an. Das mag im ersten Augenblick wenig verwundern, denn hierzulande ist man sich die «Verburgerung» von Schweizer Käsespezialitäten durch Konkurrent McDonald’s gewohnt: McFondue, McRaclette & Co. gehören längst zu den Klassikern im Sortiment der Restaurantkette. Bei diesen Kreationen wird der Käse als Zutat zwischen die Brötchen geschoben. Wie ein Cheesburger, aber mit richtigem Käse.

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McRaclette von McDonald’s Schweiz (Bild: Mcdonalds.ch)

Anders in Japan: Da wird der geschmolzene Käse separat in einem Karton-Caquelon (auch «Becher» genannt) serviert. Die Idee ist, dass man den Burger darin tunkt und so das ultimative kulinarische Schweizer Feeling hat.

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Wer nun denkt, mehr Schweiz ginge nicht, irrt. Ginge nämlich doch. Zum Beispiel wenn Käsesorten geschmolzen würden, die dem klassischen Fondue etwas näher kämen als die seltsame Gouda-Cheddar-Mozzarella-Parmesan-Emmentaler-Mischung, die Burger King verwendet. Zumindest wird laut Designtaxi.com noch Weisswein hinzugefügt – eine gewisse Rest-Authentizität ist also vorhanden.

Ob die Fondue-Kreationen auch gute Werbung für das Reiseziel Schweiz ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilen. Schmecken die Burger so, wie sie aussehen, dürften die japanischen Touristen in Zukunft einen weiten Bogen um unser Land machen. (hae)

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