Dengler: Suche könnte noch Monate dauern

Die Nachfolge von Markus Spillmann als Chefredaktor der NZZ könnte noch auf sich warten lassen. «Wir werden einen neuen Chefredaktor haben, wenn wir soweit sind», sagte NZZ-Chef Veit Dengler am Montagabend in Wien.

Dies könne durchaus noch einige Monate dauern. In den vergangenen Tagen habe es rund um die Ankündigung von Spillmanns Abgang viele Gerüchte und Unwahrheiten gegeben, sagte Dengler an einem NZZ.at-Clubabend gemäss der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Derzeit gebe es einen Prozess, der vom Verwaltungsrat geleitet werde und an dessen Ende ein neuer Name stehen werde, sagte Dengler. Im Zuge dessen werde auch die Redaktion angehört. Die Kommunikation in dieser Sache seitens der Verwaltungsrates sei aber durchaus verbesserungsfähig, gab er zu.

Einen raschen Entscheid wollte Dengler nicht als vordergründiges Ziel ausgeben, brauche man doch einfach «die besten Leute». Um das Blatt selbst mache er sich in der Zwischenzeit keine Sorgen, gebe es doch ausreichend Expertise in der Redaktion und mit den drei stellvertretenden Chefredaktoren auch eine funktionierende Chefredaktion.

Spillmann verlässt die Zeitung Ende des Jahres, wie vergangene Woche bekannt wurde. Hinter dem Abgang stehen unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Gruppe ihre publizistische Leitung im Geschäftsbereich NZZ neu organisieren soll. Am Montag hatte Markus Somm, Chefredaktor der Basler Zeitung, mitgeteilt, dass er als Nachfolger im Gespräch gewesen sei, sich aber dagegen entschieden habe (Werbewoche.ch berichtete).

NZZ.at soll am 21. Januar starten

Bereits fest steht der Start von NZZ.at: Der Österreich-Ableger geht am 21. Januar «live», wie Dengler am Montag ankündigte. Der Österreicher betonte dabei, dass die Publizistik das Kerngeschäft der NZZ bleiben werde. Insgesamt habe man derzeit vier bis fünf Projekte im Köcher, die in den kommenden Monaten vorgestellt werden sollen. In Österreich solle NZZ.at einen Platz im Qualitätssegment finden. «Es ist Zeit für digitale Bezahlprodukte», sagte Dengler. Dass bei entsprechendem Erfolg eine Wochenzeitung im Print folgen könnte, wollte Dengler nicht ausschliessen. (SDA)

Engel verteilen vergiftetes Weihnachtsgebäck

«Möchten Sie gerne ein Arsen-Mailänderli oder ein Strychnin-Brunsli probieren?» fragten am Sonntag Engel auf den Winterthurer Strassen und boten Weihnachtsgebäck zum probieren an.

Viele Passanten blieben laut Mitteilung irritiert, teils schockiert stehen, wurden dann aber umgehend über den Hintergrund dieser Tierschutz-Aktion aufgeklärt. Die AG STG (Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner) zeigte mit der selbst entwickelten und umgesetzten Aktion «Vergiftetes Weihnachtsgebäck» auf, dass die Ergebnisse von Tierversuchen nicht auf Menschen übertragbar sind.

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Jährlich werden in der Schweiz über 600'000 Tiere in Tierversuchen verbraucht. Bei vielen dieser Versuche wird getestet, ob ein Wirkstoff giftig ist oder nicht. «Die Sicherheit der Konsumenten ist sehr wichtig. Tierversuche bringen jedoch keine Sicherheit, denn Menschen sind keine 70-kg-Ratten. Mensch und Tier reagieren oft vollkommen anders auf diverse Wirkstoffe und Gifte», sagt Andreas Item, Geschäftsführer der AG STG, und fügt gleich einige Beispiele bekannter Gifte an: «Zum Beispiel ist Arsen für Schafe und andere Wiederkäuer gut verträglich. Dasselbe gilt für Strychnin für Affen, Hühner und Meerschweinchen und ebenso für Zyankali für Kröten und Koalabären.»

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Thomas Hartung vom «Center for Alternatives to Animal Testing» belegt mit einem Artikel in der renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift Nature, dass rund 60 Prozent der Stoffe, die in Tierversuchen als giftig eingestuft und deshalb nicht weiter untersucht werden, für Menschen ungiftig sind. Sowie dass handkehrum bis zu 40 Prozent der für uns giftigen Stoffe im Tierversuch nicht erkannt und somit für Menschen als ungiftig erklärt werden. Je nach eingesetzter Tierart führen Giftigkeitsversuche zu vollkommen verschiedenen Ergebnissen. Hundebesitzer wissen analog dazu auch, dass für ihre Vierbeiner Lebensmittel wie Schokolade, Weintrauben, Rosinen, Speisezwiebeln, Knoblauch und viele mehr gefährlich bis sogar tödlich sind.

Die Aktionsgemeinschaft Schweizer Tierversuchsgegner fordert seit langem die konsequente Förderung und Anwendung von sicheren, tierversuchsfreien Forschungsmethoden.
 

Y&R: Werbung auf Wikipedia geschaltet

Wikipedia ist bekanntlich werbefrei. Und doch hat die Y&R Group Switzerland eine Banner-Kampagne konzipiert, die seit Mitte Dezember auf der freien Enzyklopädie geschaltet wird.

Im Rahmen der jährlichen Spendenkampagne der Wikimedia Foundation erinnern die Banner daran, dass die Wikipedia nur deshalb werbefrei und unabhängig ist, weil die Kosten der Server-Infrastruktur durch Spenden finanziert werden. «Das hier ist Werbung. Sorgen Sie dafür, dass es die einzige bleibt.» Die Banner werden den Wikipedia-Benutzern aus der Schweiz in ihrer jeweiligen Sprache gezeigt. Parallel dazu erhalten bisherige Spender ein Mailing im gleichen Duktus. Auch hier handelt es sich um Werbung, die sich selbst zum Thema macht: «Sie haben diese Werbung für Wikipedia im Briefkasten, damit Wikipedia im Internet werbefrei bleiben kann.» Die Fundraising-Kampagne ist die erste Massnahme aus der Zusammenarbeit von Wikimedia CH mit Y&R. Weitere Arbeiten werden im Jahr 2015 zu sehen sein.

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Verantwortlich bei Wikimedia CH: Stéphane Coillet-Matillon (Vorstand), Charles Andrès (Chief Science Officer), Muriel Staub (Community Liaison Deutschschweiz). Verantwortlich bei Y&R Group Switzerland: Thomas Engeli (Creative Direction), Thomas Bosson (Art Direction), Diana Zberg (Design), Fabian Küchler (Text), Elias Zurbuchen (DTP), Robert Seidl (Programming), Martin Sauter (Beratung, Projektleitung).
 

Somm wechselt nicht zur NZZ

Markus Somm bleibt der Basler Zeitung treu und wird nicht Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Gespräche haben aber stattgefunden.

In einer Mitteilung vom Montag bestätigt Somm, dass Gespräche zwischen ihm und der Führung der NZZ Mediengruppe stattgefunden haben betreffend Neubesetzung der Chefredaktion der Neuen Zürcher Zeitung. Nach reiflicher Überlegung habe er sich entschlossen, seine Tätigkeit bei der Basler Zeitung als Chefredaktor und Verleger unverändert weiterzuführen. Ziel sei es, auch weiterhin eine aussergewöhnliche, profilierte Tageszeitung für die Region Basel und die Schweiz herauszugeben. In einem Mail an die Mitarbeitenden der BaZ bedankte sich Somm laut SDA «für Eure Loyalität und Nervenstärke, die Ihr in diesen unruhigen Tagen bewiesen habt».

Somm wurde von den Medien und von internen Quellen als heissester Kandidat für die Nachfolge des entlassenen NZZ-Chefredaktors Markus Spillmann gehandelt (Werbewoche.ch berichtete). (hae/pd)

Bild: Keystone

Franz & René: Abonnement statt Billet

Frimobil, der freiburgische Tarifverbund, beauftragt Franz & René mit einer Kampagne, um die Vorteile eines Streckenabonnements gegenüber dem Einzelbillett auf dem gesamten freiburgischen Streckennetz zu betonen.

Die Kampagne hebt den Komfort des Streckenabonnements hervor, indem die wichtigsten Werte für Pendler aufgezeigt werden. Die Motive sind aus echten Einzelbillette zusammengestellt. «Easy», «Frei» und «Clever» ist ein Abonemment für mehr als 30 Einzelbillette im Monat!

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Zum Einsatz kommen Plakate, Inserate, Schalteranimation, Kleinplakate in Bussen, Abohüllen und eine neue Webseite, die Anfang 2015 online geht.

Verantwortlich bei Frimobil: Roman Plater (Marketingleiter bei TPF für Frimobil). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Vincent Eichenberger (Campaign Manager); Marco De Albuquerque (AD); Barbara Müller (Grafik design).

 

Zu guter Letzt: Unversichtbar

Velofahrer täten gut daran, möglichst sichtbare Kleidung zu tragen. Die Kleidermarke Proviz ist darauf spezialisiert und liefert mit einer Kampagne gute Argumente für ihre Produkte.

Verschwindet die Sonne, nimmt die Sichtbarkeit von Velofahreren im Strassenverkehr rapide ab. Besonders in der «düsteren» Jahreszeit und bei Regen fällt es Autofahrern schwer, die zweirädrigen Verkehrsteilnehmer früh zu erkennen: Ihre oft mangelhafte Beleuchtung – sofern überhaupt vorhanden – reicht meist nicht aus, um sich im Feierabendverkehr neben grelleren Lichtquellen deutlich genug bemerkbar zu machen.

Ein Problem, das Autofahrern sehr wohl bewusst ist – kein Wunder, werden sie doch immer wieder mit der Angst konfrontiert, versehentlich einen Velofahrer zu erfassen. Ganz anders manche Fahrradfahrer: Sie scheinen sich schlichtweg nicht im Klaren zu sein, dass sie mit ihrer dunklen Kleidung und dem mickrigen Lämpchen in der Dunkelheit verloren gehen. Anders lässt sich ihre kaum sichtbare Präsenz nicht erklären.

Dabei könnten spezielle Kleidungsstücke helfen. Viel helfen, wie eine Kampagne der Agentur Abott Mead Vickers BBDO für die Kleidermarke Proviz zeigt. Proviz hat sich auf reflektierende Kleidung spezialisiert, die maximale Sichtbarkeit gewährleistet. Im interaktiven Film «Out of the Dark» kann der Zuschauer per Mausklick die spezielle Jacke des Radfahrers zu- und abschalten – und über den Unterschied staunen. Der Trailer:
 

//www.youtube.com/watch?v=BhFO4ilb9dg

Bekanntlich gibt es auch heuer wieder sinnvollere Geschenke als alkoholische Getränke. Selbstgestrickte Wollsocken zum Beispiel. Oder vielleicht ein Produkt von Proviz? (hae)

Blocher sieht «keinen Sinn» in Beteiligung an NZZ

In der Sonntagspresse stellt Christoph Blocher ein Interesse an der NZZ in Abrede. Der Verwaltungsrat scheint sich für Markus Somm als Spillmann-Nachfolger entschieden zu haben – könnte mit dem Plan aber auf erheblichen Widerstand stossen.

Er habe keinen Appetit auf die NZZ, sagte Blocher in einem Interview, das in der Sonntagszeitung und im Matin Dimanche erschien. «Das würde auch keinen Sinn machen.» Denn um Aktionär bei der NZZ zu sein, müsse man freisinnig sein. Er habe aber nicht vor, die Partei zu wechseln. Einen Abgang Somms bei der BaZ würde er bedauern, habe aber – wie für jede Schlüsselposition – einen möglichen Ersatz im Hinterkopf. Seine Bemerkung in der «Arena», man würde in vier Wochen mehr über eine von ihm geführte, harte Verhandlung erfahren, habe aber nichts mit den Medien zu tun.

Auch einen Deal zwischen der BaZ und der NZZ schliesse er «eindeutig» aus. «Die Medienvielfalt-Holding wurde ja extra gegründet, um die BaZ verlagsunabhängig zu halten», sagte Blocher. «Es gibt keine Verhandlungen, in keiner Art und Weise», sagte Blocher dazu auch in einem Interview mit der Zeitung Schweiz am Sonntag.

Jornod weibelte für Somm

Auch wenn sich Blocher nicht direkt an der NZZ beteiligen will, ist für die Sonntagspresse klar, dass der linientreue Markus Somm die Nachfolge von Spillmann antreten soll. Zumindest wenn es nach dem Willen des Verwaltungsrats geht. Laut Recherchen der Sonntagszeitung soll sich NZZ-Präsident Etienne Jornod persönlich im Verwaltungsrat für die «strammere politische Linie» Somms stark gemacht und eine Mehrheit überzeugt haben.

Die Ernennung Somms zum Chefredaktor könnte laut Schweiz am Sonntag für grossen internen Wirbel sorgen. Mehrere Kader – darunter Inlandchef René Zeller – sollen mit der Kündigung gedroht haben, sollte Somm ihr neuer Chef werden. Die Redaktion beharre zudem auf den Redaktionsstatuten, wonach sie bei einem Chefredaktionswechsel angehört werden müsse. Am Dienstag ist eine Sitzung des Verwaltungsrats mit den Ressortleitern angesetzt. Laut Autor Christof Moser glauben NZZ-Quellen, der Verwaltungsrat unterschätze die Brisanz der Personalie Somm bei Aktionären, Mitarbeitern und Leserschaft «komplett» und der «Somm-Coup» könne womöglich noch vereitelt werden. (hae/SDA/SaS/Soz)

Bild: Keystone
 

Mörgeli will Umfrageverbot für SRG

SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli reicht eine parlamentarische Initiative ein, die Radio- und TV-Stationen Umfragen im Vorfeld von Volksentscheiden verbieten will.

Das Verbot soll für die SRG-Medien und die übrigen konzessionierten Medien gelten. Grund für den Vorstoss sind die wiederholten Fehlprognosen der SRG-Umfragen von Meinungsforscher Claude Longchamp, wie die Zeitungen Schweiz am Sonntag und NZZ am Sonntag in ihren aktuellen Ausgaben schreiben. Demnach habe die laut Mörgeli «in absurdem Masse neben der Realität» liegende Prognose zur Ecopop-Initiative – es wurden 74,1 Nein-Stimmen statt wie prognostiziert 56 Prozent – das Fass zum überlaufen gebracht. Der Nationalrat verweist auf «wissenschaftliche Erkenntnisse», welche die meinungsbeeinflussenden und mobilisierenden Auswirkungen von Umfragen auf das Abstimmungsverhalten belegen sollen. Ausserdem gehe es nicht an, dass bei der SRG die selben Firmen die Umfragen kommentieren, die sie auch durchgeführt hätten.

Laut Schweiz am Sonntag haben sich die «Umfrageflops» in letzter Zeit gehäuft. Die Masseneinwanderungs-Initiative wurde in den Umfragen mit lediglich 43 Prozent Ja-Stimmen verworfen. Auch bei der Minarett-Initiative sagte Longchamp eine Ablehnung voraus. Und bei der Abstimmung über die Autobahnvignette wurde ein Volks-Ja prognostiziert, herausgekommen ist ein klares Nein. Laut Longchamps handelt es sich bei den Umfragen nicht um Prognosen, sondern um Momentaufnahmen. (hae/SaS)

Teaserbild (Mörgeli/Longchamp): Keystone

Party zum 15-Jahre-Jubiläum

Die Gratiszeitung 20 Minuten feierte am Freitagabend im Zürcher Kaufleuten ihren runden Teenager-Geburtstag.

Acht bekannte Schweizer Musiker/Bands traten am Freitagabend anlässlich des 15-Jahre-Jubiläums von 20 Minuten unter der musikalischen Leitung von Adrian Stern im Kaufleuten auf: Stefanie Heinzmann, Bligg, Stress, Baschi, Nicole Bernegger, Dabu Fantastic, DJ Antoine und 77 Bombay Street jammten vor den Lesern von 20 Minuten und den geladenen Gästen.

Danach wurde an der «15 Jahre 20 Minuten Party» mit DJ Antoine, DJ Cruz, Alex Price, Johnny Roxx und DJ Whiz Kid im Kaufleuten weitergefeiert. Die Tickets für den Event wurden verlost. 

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Am Mikrofon: Baschi, Stefanie Heinzmann, Nicole Bernegger, Dabu Fantastic und Adrian Stern (v.l.n.r.)

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Bligg vor dem begeisterten Publikum

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Die Jungs von 77 Bombay Street

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Eine brennende 15 zum krönenden Abschluss

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Nach dem Konzert konnte im Kaufleuten weitergefeiert werden.

Fotos: Simone Isliker/Werbewoche
 

Republica erfindet Märchen für Thun Süd

Republica hat in Zusammenarbeit mit dem Einkaufscenter Thun Süd eine umfassende Weihnachtskampagne konzipiert und umgesetzt. Herzstück ist neben Massnahmen wie Plakaten und Radiospots ein eigens entworfenes und illustriertes Märchen.

Die Weihnachtsgeschichte des «verlorenen Schlittens» entführt in den Märchenwinterwald, wo der Weihnachtsmann und seine Helfer ein spannendes Abenteuer erleben. Mit Malbildern, kniffligen Rätseln und einem persönlichen Detektivausweis können Kinder die Geschichte aktiv mitgestalten.
 Für die Kampagne wurden neben dem Märchenbuch diverse Aktivitäten für Gross und Klein in den Centern, verschiedene Radiospots zu deren Bewerbung, Online-Massnahmen, Inserate und Plakate umgesetzt.

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Hohe Frequenzen dank Web-Adventskalender

Auf den Webseiten der Einkaufscenter Zentrum Oberland und Panorama-Center zieht ein Adventskalender der besonderen Art die Besucher an. Täglich werden bis zu 1‘200 Teilnahmen verzeichnet. Das technische Konzept und die Programmierung der Web-Applikation erarbeitete die Bieler Marketingagentur Business4you. Am 24. Dezember erfolgt die Verlosung des Hauptpreises, eines Samsung-Smart-TVs.

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Verantwortlich bei Thun Süd: Eleonora Stückrad (Centerleiterin Thun Süd), Beatrice Aebi (Marke- ting/Kommunikation Thun Süd). Verantwortlich bei Republica: Mike Krüll (Creative Direction), Kerstin Berk (Art Direction), Nadia Jost, Fabienne Lötscher (Grafik), Raffael Futterlieb (Text), Raphaela Brühlmeier (Beratung), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung), Dominic Beyeler (Illustration). Verantwortlich bei Business4you: Linus Rudolph (Online Marketing), Peter John (Projektkonzeption), Frank Thelemann (Programmierung), Andrea B. Roch (Gesamtverantwortung).
 

Leo Burnett Schweiz: Selfies als Meisterwerke

Leo Burnett hat für die Selfie-Kamera von Samsung eine internationale Print-Kampagne kreiert.

Als erster Hersteller weltweit lancierte Samsung in diesem Jahr eine Kamera, die für das Aufnehmen von «Selfies» optimiert ist. Die NX mini verfügt über ein um 180 Grad schwenkbares Display und ein besonders lichtstarkes Wechselobjektiv. Diese und weitere Merkmale steigern das Qualitätserlebnis bei der inzwischen verbreiteten Art zu fotografieren derart, dass das Wort «Selfie» kaum noch trifft, wird es doch eher mit durchschnittlichen Handyfotos verbunden.

Leo Burnett Schweiz verwandelte den USP in eine meisterhafte Print-Kampagne, die international eingesetzt wird. Albrecht Dürer, Vincent van Gogh und Frida Kahlo sind darauf nicht nur in der Pose zu sehen, die sie auf ihren berühmten Selbstporträts einnehmen. Wir dürfen auch den Akt des Porträtierens an sich beobachten – der Blick in die NX mini, die am langen Arm gehalten wird. Die wie gemalt erscheinenden Bilder wurden ausschliesslich mit fotografischen Mitteln realisiert.

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Verantwortlich bei Samsung: Michelle Potgieter (Head of Corporate Marketing). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Axel Eckstein (ECD), Johannes Dörig, Pedro Moosmann (Art Direction), Fabian Windhager (Text), Annika Seidel, Milos Stokic (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), Hobby Film (Fotoproduktion), Fredrik Ödman (Fotografie).
 

Arbeitszeiten bei Somedia werden überprüft

Syndicom und Impressum nehmen nach den grossen Zürcher Medienhäusern auch das Bündner Verlagshaus Somedia unter die Lupe. Die Zeiterfassung bei der Tageszeitung Südostschweiz soll durch das Arbeitsinspektoriat überprüft werden.

Eine vereinfachte Zeiterfassung, wie sie das Verlagshaus Somedia eingeführt habe, könnten die Organisationen der Journalistinnen und Journalisten nur dann akzeptieren, wenn sie im Rahmen eines Gesamtarbeitsvertrages vereinbart sei, teilten die Gewerkschaft Syndicom und der Berufsverband Impressum am Freitag mit. Die Medienschaffenden seien ansonsten auf den Gesundheitsschutz der gesetzlichen Zeiterfassung angewiesen. Beim Verlagshaus Somedia – zu dem auch die Werbewoche gehört – war am Freitag keine Stellungnahme zu den neusten Entwicklungen zu  erhalten. Die Unternehmung werde sich äussern, aber zu einem späteren Zeitpunkt, hiess es auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Aufforderung zu GAV-Verhandlungen

Die Anzeige steht im Zusammenhang mit der Aktion «jetzt schlägt's 13». Damit wollen die Gewerkschaften eigenen Angaben zufolge am 13. jeden Monats die Arbeitsbedingungen der Journalisten mit einer gezielten Aktion verteidigen. Die grossen Zürcher Verlage NZZ, Tamedia und Ringier sowie die Zehnder Mediengruppe in Wil SG wurden angezeigt. Auch ihnen wird vorgeworfen, die Arbeitszeiten der Medienschaffenden nicht gesetzeskonform zu erfassen. Die Überprüfung des gesetzlichen Gesundheitsschutzes werde dadurch verunmöglicht. Verbunden mit der Anzeige ist die Aufforderung an die Medienhäuser, mit den Organisationen der Medienschaffenden in Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu treten. Zwischen Journalisten und Verlegern in der deutschsprachigen Schweiz sowie im Tessin besteht seit zehn Jahren kein solcher Vertrag mehr. (SDA)

Anmerkung: Ursprüngliche SDA-Meldung angepasst, Somedia wurde nicht angezeigt.

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