SRG stellt Verbreitung via Satellit 2016 ein

Die SRG stellt die Verbreitung ihrer Fernsehprogramme in standardauflösender SD-Qualität via Satellit am 29. Februar 2016 ein. Die SRG setzt ab diesem Zeitpunkt voll auf die hochauflösende HD-Qualität, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Von der Abschaltung sind gemäss Mitteilung knapp 15 Prozent der TV- Zuschauerinnen und -Zuschauer betroffen, die derzeit ihre Programm direkt über Satellit empfangen. Diese hätten nun noch gut ein Jahr Zeit, um von Satellit auf HD-Empfang umzustellen.

Die Mehrheit der Schweizer TV-Haushalte nutze bereits heute moderne, leistungsfähige Flachbildschirme und empfange ihr Fernsehprogramm in HD- Qualität. Daher werde die SD-Verbreitung von SRF 1, SRF zwei, SRF info, RTS Un, RTS Deux, RSI LA 1 und RSI LA 2 am 29. Februar 2016 eingestellt. SRF info, das bislang nicht in HD angeboten wurde, wird ab März 2015 hochaufgelöst empfangbar sein. (SDA)
 

Mit NZZ-Abo Bildung schenken

Die Agentur Studio Roth&Maerchy hat für die Neue Zürcher Zeitung eine Weihnachtsabo-Kampagne entwickelt.

«Für rund 800‘000 Menschen in der Schweiz ist jedes Wort ein Buchstabensalat». Diesem Thema widmet die Neue Zürcher Zeitung ihre diesjährige Weihnachts-Kampagne. Die NZZ offeriert ihren Lesern ein Weihnachtsabo und verbindet dies mit der Förderung eines Bildungsprojektes: Der Erlös jedes verkauften Abos spendet die NZZ der Stiftung Alphabetisierung und Grundbildung Schweiz SAGS, welche die Betroffenen von Lese- und Schreibschwächen weiterbildet.

Das Gestaltungskonzept der Kampagne macht das Problem der Leseschwäche auf subtile Weise erlebbar und zeigt auf, welchen Herausforderungen die Betroffenen täglich gegenüberstehen.

Studio Roth&Maerchy zeichnet für die Entwicklung und Umsetzung der Weihnachts-Kampagne verantwortlich. Sie ist noch bis Ende Jahr auf Plakaten, Abokarten, in Inseraten, und diversen digitalen Anwendungen zu sehen.

Verantwortlich bei NZZ: Christian Stieger (Leiter Kundenmanagement), Markus Sollberger (Direct Marketing Kundenmanagement). Verantwortlich bei Studio Roth&Maerchy: Martin Roth (Creative Direction, Text), Véronique Cuennet (Art Direction, Grafik, Illustration), Patrick Oberholzer (Animationen).

nzz_1
nzz_2
NZZ_3
nzz_4

Axel Springer startet EU-Berichterstattung mit US-Partner

Der Axel-Springer-Verlag baut zusammen mit seinem US-Partner Politico die EU-Berichterstattung aus und sucht nach neuen Erlösquellen durch Abo-Dienste für Experten der Brüsseler Politik.

Das Gemeinschaftsunternehmen habe das Magazin European Voice gekauft und werde dieses ab Frühjahr 2015 unter dem Namen «Politico» erscheinen lassen, kündigten beide Firmen am Mittwoch an. Geplant seien eine Webseite, eine wöchentliche Zeitung und ein Abo-Nachrichtendienst.

Allerdings gibt es vor dem Start einen Markenstreit. Denn das Unternehmen Firmenwelten mit Sitz im deutschen Bielefeld hat sich nach eigenen Angaben «Politico» im August 2013 beim Deutschen Patent- und Markenamt registrieren lassen. «In Deutschland und ganz Europa liegen die Markenrechte bei uns», sagte Firmenwelten-Verwaltungsratspräsident Rainer von Holst der Nachrichtenagentur Reuters. Er selbst plane, das bestehende Online-Portal Politico24.eu noch in diesem Jahr mit einem politischen Schwerpunkt auszubauen.

Holst hat dem US-Unternehmen Politico LLC nach eigenen Worten angeboten, dass es die Marke «Politico» mittels eines Lizenzvertrags über 20 Jahre und zwei Millionen Euro jährlich nutzen kann. Eine Reaktion darauf habe es nicht gegeben, stattdessen habe Politico LLC beim Landgericht Bielefeld Anfang Dezember Firmenwelten wegen Markenpiraterie verklagt.

Springer reagierte gelassen auf das laufende Verfahren, über das zuvor das Handelsblatt berichtet hatte. «Der Start von Politico ist in keiner Weise vom laufenden Rechtsstreit um Markenrechte bedroht», sagte eine Springer- Sprecherin. Firmenwelten habe die Markenrechte nur für Deutschland, für den Rest Europas lägen sie bei Politico.

 

Brunner: Neue Responsive Website für Möbel Schaller

Für das Luzerner Unternehmen Möbel Schaller hat Brunner eine neue Website in Responsive Webdesign realisiert. Für die Website wurden die neuesten Anforderungen in Usability und Design berücksichtigt.

Da der Wohnatmosphäre für Möbel Schaller eine sehr grosse Bedeutung zukommt, werden die Besucher der Website mit grossflächigen Bildern begrüsst und für die Wohnwelt von Möbel Schaller inspiriert. Ein zentrales Element der Website ist das Sortiment. Besucher können auf allen Endgeräten (Smartphone, Tablet, Desktop) direkt nach Produkten suchen oder die Suche nach Produkten und Marken filtern. Ein zusätzlicher Mehrwert der Website liegt darin, dass Besucher umfangreiche Pflegetipps für unterschiedliche Materialien erhalten. Zudem können sie Geschenkgutscheine direkt online generieren.
 

Internet: Zensur und Überwachung nehmen weltweit zu

Zensur und Massenüberwachung im Internet ist dem neuen Webindex der World-Wide-Web-Foundation zufolge auf dem Vormarsch.

«Webbenutzer setzen sich zunehmend dem Risiko wahlloser Überwachung durch die Regierung aus», heisst es in dem am Donnerstag in London veröffentlichten Index 2014-2015. Der Internet-Miterfinder und Gründer der World-Wide-Web-Foundation, Tim Berners- Lee, forderte, den Zugang zum Internet als Menschenrecht anzuerkennen. «Das bedeutet einen garantierten und preiswerten Zugriff für alle», betonte er. In inzwischen 84 Prozent aller Länder weltweit seien die Gesetze zum Schutz vor Massenüberwachung im Internet schwach ausgeprägt. Im Jahr 2013 galt das noch für 63 Prozent aller Länder. Zensur gibt es in 38 Prozent der Länder, im Vorjahr waren es noch 32 Prozent.

Der Bericht kritisierte, dass in vielen Ländern das Internet noch nicht als Teil der öffentlichen Infrastruktur wie andere Versorgungsnetze angesehen wird. Entsprechend dünn seien die gesetzlichen Regelungen.

Skandinavien top

Die skandinavischen Länder haben es dem Bericht zufolge am besten geschafft, in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Hinsicht vom Internet zu profitieren. Im Ranking steht Dänemark an der Spitze vor Finnland und Norwegen. Schweden wird hinter Grossbritannien Fünfter.

Besonders grosse Fortschritte hätten in den vergangenen Jahren Länder wie Brasilien, Estland oder Südkorea gemacht. Im Internet-«Mutterland» USA, auf Rang sechs im Webindex, gebe es hingegen die Gefahr von Rückschritten durch Ungleichbehandlungen und Wettbewerbsverzerrungen.

Bei den Ländern mit mittlerem Einkommen ist Ungarn vorn, vor Argentinien und Costa Rica. Bei den armen Ländern führt Kenia den Index an vor Bangladesch und Uganda.

Der Webindex stellt weiterhin ein starkes Ungleichgewicht bei der Nutzung des Netzes und damit beim Zugang zu Information zwischen Ländern mit niedrigem Einkommen und denen mit hohem Einkommen fest. In hoch entwickelten Weltgegenden habe sich die Nutzung seit dem Jahr 2005 von 45 auf 78 der Bevölkerung hochgeschraubt. In den armen Ländern stagniere sie unter zehn Prozent. (SDA)

 

Infel Corporate Media erweitert Spitze

Sascha Hardegger, Inhaber und Mitgründer der Textagentur Etextera, ist neu bei Infel Corporate Media tätig. Er leitet ab 5. Januar 2015 die Sparte Marketing & Verkauf und wird Mitglied der Geschäftsleitung.

Sascha Hardegger will das Corporate-Media-Unternehmen weiter ausbauen, die Stärken der interdisziplinär arbeitenden Content-Fachleute in den Dienst von Unternehmen und ihren Kommunikationsstrategien stellen. «Mit ihm erhalten wir einen erfahrenen Kommunikationsprofi und einen exzellenten Netzwerker», so Alfredo Trasatti, CEO von Infel Corporate Media.

Sascha Hardegger hat vor fünf Jahren gemeinsam mit seiner Frau die Textagentur Etextera gegründet und positioniert. Vor rund einem Jahr lancierte er das MedienportalComticker.com. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Funktionen in national und international börsenkotierten Unternehmen tätig.
 

Dreiplus wagt sich mit Swiss Ice Hockey aufs Glatteis

Am 2. November wurde auf 86 Eisbahnen in der ganzen Schweiz der Swiss Ice Hockey Day 2014 zelebriert. Für einmal standen die Stars zusammen mit dem Nachwuchs auf dem Eis.

Dabei spielten auch die Schiedsrichter eine Rolle, denn ohne sie läuft nichts: «No Refs. No Game», so das Motto der Aktion. Die Dreiplus Werbearchitekten wurden mit der Umsetzung des Give-Aways beauftragt: Ein Schiedsrichter-Memo mit 20 Schiedsrichter-Zeichen. Im Ganzen wurden am Swiss Ice Hockey Day rund 3‘000 Spiele an den Nachwuchs verteilt.

SwissIceHockey_Day
SwissIceHockey_Memo

Swissprinters: Druckauftrag für Mitgliederzeitung

Die Mitgliederzeitung des Touring Club Schweiz wird neu bei Swissprinters in Zofingen gedruckt. Die bis anhin auf Zeitungspapier erschienene Zeitung wird neu im Magazinformat produziert.

Mit dem Wechsel Mitte 2015 zum hochwertigen Magazin wird ein Anspruch an die inhaltliche und gestalterische Qualität geltend gemacht. Neu wird ein frisches Erscheinungsbild mit vielen Bildern den Inhalt prägen. Gemäss Simon Stauber, Leiter Clubleistungen, ist die Veränderung des 1896 gegründeten Vereins TCS ein weiterer Grund zur Umstellung: «Wir möchten noch mehr auf Familien und jüngere Menschen eingehen. Ein Magazin, das sich breit gestützt mit Mobilitätsthemen befasst, gibt es heute nicht. Diese Nische wollen wir mit dem neuen Touring füllen. Er soll zum Referenzprodukt für Mobilitätsthemen werden.»

TCS

Das neue Magazin Touring erscheint zwölfmal jährlich dreisprachig in einer Auflage von 1,328 Millionen Exemplaren (WEMF-beglaubigt) und wird allen TCS-Mitgliedern gratis zugestellt.
 

Neuer CEO bei Trendcommerce Group

Die Trendcommerce Group hat die Geschäftsleitung verstärkt: Thomas Grossen ist neuer CEO der Unternehmensgruppe, Steven Stüdeli und Stefan Schmid ergänzen die Geschäftsleitung.

Thomas Grossen wird die operative Führung der Trencommerce Group per 1. April 2015 übernehmen. Die Verantwortung für Technick und Entwicklung liegt per 1. Januar 2015 bei Stefan Schmid. Steven Stüdeli ergänzt bereits seit Oktober 2014 die Geschäftsleitung als Leiter Markt- und Kundenentwicklung. Die beiden ebenfalls zur Gruppe gehörenden Callcenter Call World Telemarketing und Dialog World werden weiterhin durch den langjährigen Geschäftsführer Jürg Hüppi geführt.

 

Zu guter Letzt: Der Automat, mein Freund

Fertig Anonymität: In England wurde der erste Verkaufsautomat mit Gesichtserkennung vorgestellt. Er verweigert gerne mal den Verkauf. Bewusst, nicht störungsbedingt.

Ob die schöne neue Welt wirklich darauf gewartet hat, ist mehr als fraglich. Dass wir früher oder später nicht um das Gesichtserkennungsthema herumkommen werden, leider weniger. Längst wird nicht mehr nur aus Sicherheitsgründen erfasst, wer sich wo aufhält. Um Werbung punktgenau und ohne Streuverlust zu platzieren, ist es Gold wert, das Gegenüber so genau wie möglich zu kennen.
So arbeitete zum Beispiel Intel bereits 2012 an einer Set-Top-Box, die Alter und Geschlecht des Zuschauers erkennt und entsprechende Werbung schaltet. Das ist auch für die Quotenerhebung ein interessanter Ansatz. Für die Privatsphäre weniger.

Die Firma Amscreen hat europaweit bereits tausende von Outdoor-Screens mit Gesichtserkennung aufgestellt. An Tankstellen oder in Lebensmittelläden erfassen sie unter anderem Alter, Geschlecht, die Anzahl der möglichen und der effektiven Zuschauer. Was vor wenigen Jahren noch wie Science-Fiction klang, ist heute längst Realität und wartet nur noch auf den flächendeckenden Durchbruch.

Unbenannt-29_9
Bild: Amscreen.eu

Wie die englische Zeitung The Telegraph berichtet, sind nach den schlauen Werbeflächen nun auch die schlauen Verkaufsautomaten auf den Vormarsch. Einst als stumme, anonyme Ausgabestellen von Süssigkeiten, Zigaretten oder Kondomen bei vielen Leuten geschätzt, schaut die kommende Generation von Automaten nun genauer hin, wer was kauft. Die Firma Smart Vend Solutions stellt die «Luce x2 Touch TV beverage vending machine» vor. Das Gerät identifiziert und begrüsst die Kunden persönlich und lernt ihre Kaufgewohnheiten. Das kann nützlich sein, wenn man sich beispielsweise nicht jeden Morgen durchs Kaffee-Menü klicken will. Oder der Automat im Hotel mit einer bebilderten Kundendatenbank verknüpft ist und Käufe direkt auf die Zimmerrechnung gebucht werden.

Unbenannt-28_5
Unbenannt-26_8
Bilder: Smartvendsolutions.com

Der Automat kann aber auch erziehen oder überprüfen: Schulen füttern die Maschinen mit der Schülerdatenbank und verhindern so, dass Minderjährige gewisse Produkte kaufen. Spitäler speisen den Automaten mit Patientendaten und plötzlich kann Diabetiker Meier nicht mehr versehentlich ein Mars kaufen. Und für Frau Müller gibt’s im Fitness-Center auch im Diva-Modus kein Snickers – schliesslich will sie doch ihren Ernährungsplan einhalten.

In naher Zukunft soll – damit die überforderte Menschheit etwas entlastet wird – auch die Bezahlung direkt über das Smartphone in der Hosentasche möglich sein. Nicht einmal bezahlen dürfen wir noch selbst. Zumindest lässt man uns bei der Auswahl momentan noch gewisse Freiheiten. Vielleicht werden wir künftig darauf hingewiesen, dass mit unserem geschätzen BMI ein Stück Zucker im Kaffee eigentlich reichen sollte. (hae)
 

Shortcuts: «Verstehen Sie schwierig?»

Shortcuts hat für Postfinance eine Social-Media-Kampagne kreiert und umgesetzt. In einer Strassenbefragung in der Bundesstadt stellt Hannes Hug als rasender Reporter den Passanten knifflige Fragen.

Unter anderen will dieser von Alex Tschäppät wissen, für was der unverständliche «Beamtendeutsch-Ausdruck» «Raumübergreifendes Grossgrün» steht. Ganz klar für den Berner Stapi: Ein «Raumübergreifendes Grossgrün» kann nur die Stadt Bern sein. Witzig, aber leider falsch. Richtig gewesen wäre: Ein Baum.

//www.youtube.com/watch?v=HlGx6ZutcgY

Die von Shortcuts kreierte und umgesetzte Social-Media-Kampagne unterstützt die Themenkampagne von Postfinance zu den schwierigen Fragen im Leben. Der auf der Facebook-Seite von Postfinance lancierte Clip wurde zusätzlich mit einem Quiz für Privat- und Geschäftskunden ergänzt.

Unbenannt-4_53
 

Kreienbühl und Vogler: Haftend schöne Weihnachten

Die Zürcher Agentur Kreienbühl und Vogler hat für Tesa Tape Schweiz ein Festtagssujet kreiert.

Tesa SE ist ein weltweit führender Anbieter von Klebebändern und selbstklebenden Systemlösungen für Konsumenten und Industrie. Um die bevorstehenden Festtage gebührend einzuläuten, hat Kreienbühl und Vogler für Tesa Tape Schweiz ein Weihnachtssujet kreiert. Dieses ist ab sofort als Anzeige in der Fachpresse sowie online zu sehen.

tesa_weihnachten_anzeige

Verantwortlich bei Tesa Tape Schweiz: Christoph Bossard (Marketing Manager Consumer), Daniela Portmann (Marketing tesa Industrie), Anja Werner (Trade Marketing Manager). Verantwortlich bei Kreienbühl und Vogler Werbeagentur: Oli Kreienbühl, Reto Vogler, Marco Donada, Fabian Schiltknecht. Fotografie: Mathias Zuppiger. Bildbearbeitung: Lorenz Wahl.
 

get_footer();