Nationalrat will nun auch strengeres Werbeverbot

Der Nationalrat stimmt strengeren Regeln bei der Werbung für Kleinkredite zu. Er räumte am Montag mit einer Ausnahme alle Differenzen zum Ständerat aus. Das Parlament setzt zunächst auf die Selbstregulierung der Branche.

Damit sollen insbesondere Jugendliche vor Verschuldung geschützt werden. Der Ständerat hatte in der Herbstsession strengere Regeln beschlossen als zuvor der Nationalrat. In Bezug auf die Ausgestaltung und Durchsetzung des Verbots hat sich die grosse Kammer nun mehrheitlich den Vorschlägen des Ständerats angeschlossen. Einstimmig räumte der Nationalrat dem Bundesrat die Kompetenz ein, einzugreifen, wenn er die Vereinbarung der Branche für ungenügend hält. Er folgte damit seiner vorberatenden Wirtschaftskommission, die in diesem Punkt auf die Schiene der kleinen Kammer eingespurt war.

Ein Einzelantrag von Nationalrätin Christine Bulliard (CVP/FR), auf diesen Entschluss zurückzukommen, hatte keine Chance. Er wurde mit 103 zu 79 Stimmen bei einer Enthaltung abgelehnt. Vertreter von FDP und SVP monierten vergeblich, dass dem Bundesrat damit eine Kompetent eingeräumt werde, die «übertrieben und unnötig» sei, wie es Andrea Caroni (FDP/SG) ausdrückte. Auch bei der Frage, ab welcher Dauer ein Kredit den neuen Bestimmungen unterstellt ist, unterlagen die Vertreter der FDP und SVP – wenn auch sehr knapp. Die grosse Kammer befürwortete mit 94 zu 92 Stimmen bei 3 Enthaltungen den Vorschlag des Ständerats, Expresskredite unter das Konsumkreditgesetz zu stellen.

Eine Differenz bleibt jedoch bestehen: Mit 91 zu 87 Stimmen lehnte der Nationalrat den Vorschlag des Ständerats ab, dass die Busse bei Regelverstoss nicht nur bei vorsätzlichem, sondern auch bei fahrlässigem Handeln fällig wird. Das Geschäft geht deshalb noch einmal in den Ständerat.

Zwei Standesinitiativen der Kantone Basel-Landschaft und Genf, die einen besseren Schutz junger Erwachsener in Ausbildung im Rahmen des Konsumkreditgesetzes forderten respektive ein Werbeverbot für Konsumkredite und eine bessere Kreditfähigkeitsprüfung verlangten, wurden stillschweigend abgelehnt. Die Kommission hatte mit 13 zu 0 Stimmen bei 10 Enthaltungen beantragt, den beiden Standesinitiativen keine Folge zu geben. In den Änderungen des Konsumkreditgesetzes seien die Forderungen der beiden Initiativen berücksichtigt. (SDA)

Bild: Keystone
 

Tamedia lanciert Newsexpress

Ab dem Sommer 2015 werden zwei neue Teams in der Deutschschweiz und der Romandie unter dem Namen Newsexpress alle Newsplattformen von Tamedia mit kurzen, digitalen News versorgen.

Newsexpress wird laut Mitteilung als Servicezentrum insbesondere Breaking-News, kurze Agentur-Meldungen, Bildstrecken sowie Live-Ticker erstellen. Mit Newsexpress teilen sich die Newsplattformen von Tamedia damit diejenigen News, die in vergleichbarer Form auch auf anderen Medien-Websites kostenlos zur Verfügung stehen. Die eigenständigen Redaktionen der Tageszeitungen schaffen anschliessend mit einer vertiefenden Berichterstattung leserspezifische Mehrwerte.

Mit Newsexpress soll insbesondere auch die News-Berichterstattung in den Rand- und Nachtstunden ausgebaut und Lesern respektive Nutzern in Zukunft bereits in den frühen Morgenstunden ein aktuelles Nachrichtenangebot angeboten werden. Der Ausbau der Berichterstattung entspricht dem Bedürfnis der Leserinnen und Leser, da dank einer steigenden Anzahl mobiler Geräte die Nutzung der Newsplattformen bereits vor 06:00 Uhr in der Früh einen ersten Höhepunkt erreicht und abends erst nach 21:00 Uhr abflacht.

Die Leitung von Newsexpress in der Deutschschweiz übernimmt Peter Wälty neben seiner Funktion als stellvertretender Chefredaktor und Leiter Digitalentwicklung von 20 Minuten. In der Westschweiz wird das Team durch Philippe Favre geleitet, der diese Aufgabe neben seiner Aufgabe als Chefredaktor von 20 minutes übernimmt. Nach einer erfolgreichen Lancierung von Newsexpress für die internen Kunden ist mittelfristig auch eine Zusammenarbeit mit externen Kunden angedacht. Mittelfristig ist zudem eine engere Koordination der redaktionsseitigen IT-Teams vorgesehen.
 

Y&R: Sehenswürdigkeit illustriert Produktnutzen

Y&R Group Switzerland hat für die WCs von Geberit Aquaclean eine sehenswerte Ambient-Aktion in Genf durchgeführt.

Mit seinem bis zu 140 Metern hohen Wasserstrahl ist der Jet d’eau in Genf eines der Wahrzeichen der Schweiz. Geberit Aquaclean, das Schweizer Dusch-WC, nutzte die berühmte Wasserfontäne für eine erfrischende Ambient-Aktion. An der Uferpromenade des Genfersees wurde eine speziell hergestellte F4 Plakatstelle so platziert, dass man durch deren Ausstanzung den Jet d’eau erblickte – und seine Wasserfontäne so zum Duschstrahl eines Geberit Aquaclean Dusch-WCs wurde.

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Verantwortlich bei Geberit International: Daniela Koch, Campaign Manager Geberit Aquaclean. Verantwortlich bei Y&R Group Switzerland: Markus Gut, Dominik Oberwiler, Susanne Weeber, Natasa Maricic, Jeremy Küng, Kim Witmer (Kreation), An Le (3D, DTP), Renée Weber, Kerstin Schnyder (Beratung).

 

Seed: In Deutschland mehrfach ausgezeichnet

Seed gewinnt am 26. Corporate Media 2014 zweimal die Auszeichnung Master of Excellence, einmal einen Award of Master sowie zwei Spezialauszeichnungen.

Der Kurzspielfilm «Gipfelstürmer», mit dem die Schweizer Salinen alles Wissenswerte über Salz vermitteln, gewinnt die höchstmögliche Auszeichnung Master of Excellence. Zudem erhält der Film einen Award of Master für das beste Drehbuch.

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Ebenfalls einen Award of Master erhält der Animationsfilm «Die Salz-Experten kurz erklärt», in dem die Schweizer Salinen ihr Leistungsangebot darstellen.

//vimeo.com/99841088

Einen Master of Excellence und die Spezialauszeichnung Award of Master für die beste Bildgestaltung erhält «Bucherer Craftsmanship». Die fünf poetischen Kurzfilme für Bucherer sind eine Liebeserklärung an das Handwerk und Teil der neuen Website.

//vimeo.com/106900911

Der europäische Medienwettbewerb Corporate Media wird jährlich ausgetragen und fand 2014 zum 26. Mal statt.

 

Campaigning Summit: Schweiz und Wien trennen sich

Business Campaigning Switzerland, Veranstalter des Campaigning Summit Switzerland, hat auf den 9. Januar 2015 den Vertrag mit dem Campaigning Bureau Vienna gekündigt, der die Zusammenarbeit bei der Durchführung des Campaigning Summits in Zürich regelt.

Als Begründung gibt die erste Campaigning-Agentur der Schweiz, welche 1997 gegründet wurde, man habe sich nicht auf den neuen Namen einigen können. Philipp Maderthaner, Urheber des Campaigning Summit Vienna, habe auf dem Konzept der Städte-Summits bestanden, was nach Angaben der Veranstalter in der Schweiz aber keinen Sinn macht. Zum Bruch kam es, als die Wiener Agentur die Facebook-Seite der Schweizer Veranstalter besetzte und diesen fast zwei Wochen lang die Administrationsrechte wegnahm.

«Die Schweiz ist zu klein für Städte-Summits und ein Name wie Campaigning Summit Zurich hält Basler und Berner eher davon ab, am Campaigning Summit teilzunehmen. Um den Event, der bisher massiv durch uns subventioniert wurde, in die schwarzen Zahlen zu führen, war der Namenswechsel unerlässlich», so die Veranstalter Peter Metzinger und Lorena Valentini Metzinger in einer Mitteilung. Der Namenswechsel, wie auch zahlreiche Neuerungen im Konzept gehe zurück auf eine Auswertung von Feedbacks und zahlreiche Gespräche mit Teilnehmern. «Da der Vertrag mit Wien uns nicht die Freiheiten gab, die wir brauchen, um auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen, blieb uns im Interesse der Teilnehmer nichts anderes übrig, als ihn zu kündigen», so Mattia Bütikofer, der das neue Konzept entwickelte.

Laut Vertrag trägt der lokale Veranstalter das volle Risiko, während das Campaigning Bureau Vienna alle Daten bekommt.

 

Zuckerberg verteidigt Werbe-Geschäftsmodell

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat die Finanzierung des weltgrössten Online-Netzwerks durch Werbung verteidigt.

In einem Interview mit dem US-Wochenmagazin Time sagte Zuckerberg, ihn frustriere es, dass «viele Leute» zunehmend Werbegeschäftsmodelle als nicht im Einklang mit den Kundeninteressen betrachteten. «Ich denke, das ist die lächerlichste Vorstellung.»
Zuckerberg reagierte damit unter anderem auf eine Bemerkung von Apple-Chef Tim Cook, bei kostenlosen werbefinanzierten Diensten seien letztlich die Kunden das Produkt, doch bei Apple sei das ganz anders. «Unser Geschäft beruht nicht darauf, Informationen über Sie zu haben. Sie sind nicht unser Produkt», hatte Cook zur Vorstellung der neuen Datenschutzrichtlinie von Apple gesagt. Die Bemerkung von Cook war vor allem auf Google gemünzt, trifft aber auch das Geschäftsmodell von Facebook. Den Vorwurf an Facebook, seine Kunden als Produkt zu vermarkten, erhob unlängst auch der neue Facebook-Konkurrenzdienst Ello.

Zuckerberg nutzte das Interview, um seinerseits Apple anzugreifen. «Denken Sie, weil Sie Apple etwas zahlen, sind Sie plötzlich mit denen in Einklang? Wenn das so wäre, würde Apple seine Produkte viel billiger machen», sagte der Facebook-Chef. Facebooks Idee sei es, jeden Menschen auf der ganzen Welt zu vernetzen. «Man macht das nicht, indem man einen Dienst hat, den die Leute bezahlen müssen.» (SDA)

Bild: Keystone
 

Sarah Meier wird SRK-Botschafterin

Die ehemalige Eiskunstlauf-Europameisterin Sarah Meier wird offizielle Botschafterin des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK). Die 30-Jährige wird SRK-Projekte begleiten und an Events die traditionsreiche humanitäre Organisation repräsentieren.

Mit Sarah Meier konnte das SRK eine weitere prominente und glaubwürdige Persönlichkeit als Botschafterin gewinnen. Die ehemalige Eiskunstläuferin wird verschiedene SRK-Projekte im In- und Ausland begleiten.

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«Ich engagiere mich fürs Rote Kreuz, weil ich so einen kleinen Beitrag leisten kann, um Leuten zu helfen, denen es nicht so gut geht wie mir», sagt Sarah Meier. Meier, die 2011 Schweizer Sportlerin des Jahres wurde und nach dem EM-Titel nur noch Shows wie «Art on Ice» bestritt, hat ihren ersten Einsatz für das SRK bereits hinter sich: Sie besuchte in Bangladesch Dorfkliniken, die das SRK mit Ausstattung und Personalschulung unterstützt.

Salome Stäuble, seitens der SRK-Marketingabteilung zuständig für die SRK-Botschafter: «Mit Sarah Meier haben wir unser Team von SRK-Botschafterinnen und -Botschaftern sinnvoll ergänzen können. Sarah Meier ist eine wahre Sympathieträgerin, und es ist ihr ein grosses Anliegen, ihren Mitmenschen mit einem sozialen Engagement etwas von ihrem Glück weiterzugeben. Es freut uns sehr, dass sie sich dafür entschieden hat, für das SRK aktiv zu werden.»

Bilder: Keystone, Redcross.ch
 

Serranetga: Strategische Kommunikation für E- und Mobile-Banking der UBS

Am Freitag veröffentlichte die UBS Version 5.0 ihrer Mobile Banking App. Um bestehende und potentielle Neukunden von den neuen Features zu überzeugen, kommt ein gemeinsam mit Serranetga entwickeltes Kommunikationskonzept zum Einsatz.

Die Agentur konnte sich in einem mehrstufigen Pitch um die E- und Mobile-Banking-Kommunikation der UBS durchsetzen. Die preisgekrönte Mobile-Banking App der UBS setzt neue Massstäbe in puncto Sicherheit und Nutzererlebnis. Um die Vorteile des Mobile Banking greifbar zu machen, hat die Bank gemeinsam mit Serranetga ein Kommunikationskonzept entwickelt, das vielseitig bespielbar ist und deshalb bei verschiedensten Kommunikationsmassnahmen zur Anwendung kommt. Anstatt bloss neue Features des E- und Mobile-Banking anzupreisen, wird der einzelne User mit Informationen versorgt, die genau auf seine Kenntnisse und Fähigkeiten zugeschnitten sind.

Neben Platzierungen auf den hauseigenen E- und Mobile-Bankingseiten der UBS kommen Display und Social Ads zur Anwendung.

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Um die Vorteile des Mobile Banking greifbar zu machen, hat die UBS gemeinsam mit Serranetga ein Kommunikationskonzept entwickelt, das vielseitig bespielbar ist und bei verschiedensten Kommunikationsmassnahmen zur Anwendung kommt.

Hier geht’s zur Microsite: Ubs.com/mobile

Verantwortlich bei UBS: Andreas Kubli (Head of Multichannel Management & Digitization) Daniel Hünebeck, Julia Stefanides (Multichannel Management & Digitization | Client Dialogue Management). Verantwortlich bei Serranetga: Maurizio Rugghia (Managing Director), Florian Beck (ECD), Tino Elsener (Senior Consultant), Matthias Ziegler (Text), Florian Bosshard (AD), Julia Miller (Screendesign).

 

Mobile und Social Media beflügeln den Werbemarkt

Werbung auf mobilen Endgeräten und in Sozialen Medien ist laut Zenith Optimedia einer der wichtigsten Treiber für das Wachstum des weltweiten Werbemarkt in den kommenden drei Jahren.

Nach einem Wachstum von 5,1 Prozent in 2014 geht es 2015 um 4,9 und 2016 um 5,6 Prozent aufwärts. Erstmals blickt die global operierende Mediaagenturgruppe in ihrem aktuellen «Advertising Expenditure Forecast» auch bis ins Jahr 2017, in dem sich das Wachstum auf 5,2 Prozent leicht abschwächen wird. Grund dafür sind die drei zyklischen Grossereignisse, die dem Werbemarkt 2016 einen besonderen Kick verleihen werden: Die Olympischen Spiele, die Präsidentschaftswahlen in den USA und die Fussball-Europameisterschaft.
 
Wichtigster Treiber des weltweiten Werbemarktes ist Mobile, das zwischen 2014 und 2017 über die Hälfte der zusätzlichen Werbedollars auf sich zieht. Im selben Zeitraum werden die Investitionen in mobile Werbung – dank der weiterhin zunehmenden Verbreitung mobiler Endgeräte, Verbesserungen der Werbeformen und -vielfalt sowie technische Innovationen bei der Aussteuerung von geräteübergreifenden Kampagnen – jährlich im Schnitt um 38 Prozent wachsen.
 
Dennoch stehen die Werbeinvestitionen in keinem Verhältnis zur mobilen Mediennutzung. In den USA werden sie dieses Jahr 6,2 Prozent des Werbekuchens ausmachen. Gleichzeitig verbringen die Amerikaner 23,3 Prozent ihrer Zeit, in der sie Medien nutzen, an mobilen Endgeräten.  Interessanterweise sind es die Sozialen Medien, die der mobilen Display-Werbung nun Vorschub leisten.

Die Entwicklung in Europa ist geprägt von der Krise im Osten und der Erholung im Süden. Die südliche Eurozone, die in den Jahren zwischen 2007 und 2013 rund 15 Prozent ihrer Werbeinvestitionen einbüsste, erholt sich 2014 und wird in den kommenden Jahren mit 5,4 Prozent über dem Durchschnitt in der Eurozone wachsen, der bei 2,0 Prozent liegt. Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen und der Konflikt in der Ukraine zeigen indes deutliche Auswirkungen: Russlands Werbemarkt wächst dieses Jahr nur um 1,8 Prozent, für 2015 werden 1,1 Prozent prognostiziert. In der Ukraine wird der Werbemarkt sogar um 49 Prozent schrumpfen und um weitere 10 Prozent in 2015. 
 
Für den Werbemarkt Schweiz schätzt ZenithOptimedia das Wachstum 2014 auf 2,8 Prozent. «Die grössten Treiber waren bei uns TV mit einem Wachstum von 4,7 und Online mit einem Plus von 11,4 Prozent» erläutert der Zenith Optimedia-CEO Beat Krebs. Bemerkenswert sei besonders die anhaltende Dynamik im TV-Bereich: «Die Nachfrage der Kunden ist trotz, des panelbedingten Rückgangs der gemessenen Ratings, ungebrochen – das treibt aber auch die Preise nach oben» erklärt Krebs.

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Print steht weiterhin unter Druck. Während bei den Zeitschriften die Werbeumsätze 2014 wie auch in den vergangenen Jahren weiter zurückgingen, gab es bei den Zeitungen mit einem leichten Plus von 1,2 Prozent eine kleine Verschnaufpause. «Ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend nicht bestätigen wird und wir uns bereits wieder für das nächste Jahr auf ein minus einstellen sollten. Die Leserschaft wird weiter zurückgehen und mit ihnen auch die Investitionen. Daher könnten auch die nächsten Jahre für die Verlage eher schwierig werden» befürchtet Krebs.  
 
Dennoch erwartet Zenith Optimedia auch in den folgenden Jahren ein Wachstum des Gesamtwerbemarkts, wobei sich vor allem Online und TV, aber auch die Aussenwerbung positiv entwickeln werden. Für 2015 wird ein Plus von 1,8 Prozent prognostiziert, für 2016 und 2017 rechnet die Mediaagentur jeweils mit einen Wachstum von 1,7 Prozent.
 
Zenith Optimedia erstellt die vierteljährlichen Forecasts seit 1987. Sie dienen der Werbewirtschaft als wertvolles Barometer für die Planung ihrer Media-Aktivitäten und werden darüber hinaus von Medien, Werbeagenturen, Unternehmensberatern und Analysten genutzt. Seit Juni 2012 stehen die Daten der vergangenen und künftigen Netto-Werbeinvestitionen weltweit erstmals in einer Online-Datenbank unter Adforecast.com zur Verfügung. Mediensplits und Jahresvergleiche aller erhobenen Länder können in Grafiken und Diagrammen dargestellt und heruntergeladen werden. Auch die Mediengattungen lassen sich untereinander vergleichen. Für Kunden der ZenithOptimedia-Agenturen ist der Datenbankzugang kostenlos. Journalisten haben die Möglichkeit, die Datenbank eine Woche kostenlos zu testen. Die kostenpflichtige Studie «Advertising Expenditure Forecast» kann ausserdem weiterhin bestellt werden unter Zenithoptimedia.com.
 

Messerli Group übernimmt Alpha Blue

Die Messerli Group übernimmt per sofort die Aktienmehrheit die auf Generalversammlungen und Kongresse spezialisierte Agentur Alpha Blue Event Management in Uster.

Als Agentur und Generalunternehmer für Grossveranstaltungen bringt Alpha Blue langjährige Erfahrung und wertvolles Know-how in der Beratung, Konzeption, Planung und Durchführung mit. Seit der Gründung im Jahre 2001 spezialisierte sich AlphaBlue auf die Organisation von Generalversammlungen, Konferenzen, Kongressen und Ausstellungen. Mit easyCOMM entwickelte sie zudem ein speziell auf solche Anlässe ausgelegtes Kommunikationsmodul, das stille Kommunikation mit allen Beteiligten in Echtzeit erlaubt und seit mehreren Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Diese Eigenschaften machen Alpha Blue zu einer perfekten Ergänzung der «Magic Moment Engineers» – den Experten der Messerli Group für Emotional Marketing, Live Communication und Brand Experience.

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Markus Raschle, Geschäftsführer Alpha Blue, zeigt sich in einer Mitteilung zuversichtlich: «Als Teil der Messerli Group können wir unsere Position am Markt stärken und von Synergien profitieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und können mit einem starken Partner im Rücken in eine erfolgreiche Zukunft blicken.»

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Andreas Messerli, Chairman: «Es freut uns sehr, dass wir mit Alpha Blue einen erfahrenen Partner im Bereich der Generalversammlungen gewinnen konnten und so unsere Marktführerschaft auf diesem strategisch wichtigen Gebiet stärken können. Wir sind überzeugt, dass diese Partnerschaft beiden Seiten viele Chancen bietet.»

Um die Zusammenarbeit zu unterstützen, rückt Alpha Blue auch räumlich näher zur Messerli Group. Ende Januar 2015 wird das Team sein Büro an den Gruppensitz in Wetzikon verlegen. Mit der Übernahme von Alpha Blue zählt die Messerli Group insgesamt neun Mitglieder.
 

Iakom erweitert Team mit Siri Fischer

Das Institut für angewandte Kommunikationsforschung Iakom vergrössert das Team: Neu stösst Siri Fischer als Projektleiterin hinzu. Zuvor war sie bei Goldbach Media tätig.

Die studierte Medienwissenschaftlerin ist laut Mitteilung seit 1999 in der Medienbranche tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der angewandten Nutzungsforschung für elektronische Medien. Ihre Stationen umfassen den ehemaligen Schweizer Privatfernsehsender TV3, die Vermarktungsorganisation Publisuisse der SRG SSR und den Medienvermarkter Goldbach Media, wo sie die gesamte Forschung für die Medien TV, Radio und Digital Out of Home leitete. Bei Iakom wird sie ihre langjährige Erfahrung mit der in der Praxis angewandten Markt-, Publikums- und Werbeforschung einbringen.

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«Ich freue mich sehr, Siri Fischer als neue Projektleiterin bei IaKom zu begrüssen» sagt Heinz Bonfadelli über den Zuwachs. «Mit ihrem grossen Erfahrungsschatz aus der praktischen Medienforschung wird sie die Kompetenzen von Iakom in diesem Bereich erweitern».

Das Institut für angewandte Kommunikationsforschung Iakom betreibt wissenschaftlich fundierte Forschung, erstellt Gutachten und bietet strategische Beratung im Bereich der öffentlichen Kommunikation an. Unter anderem entwickelt und betreibt das unabhängige Institut eigene Tools zur Erfassung von plattformübergreifender Mediennutzung und Social Media-Engagement.

Das Team von Iakom besteht aus Heinz Bonfadelli, Thomas Friemel, Benjamin Fretwurst, Thomas Plotkowiak, Siri Fischer und Tobias Frey.
 

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