Cézanne, Klecks um Klecks

Sinka.Interactive verhilft Cézanne zu einem Internetauftritt

Sinka.Interactive verhilft Cézanne zu einem InternetauftrittWenn am 5. Mai die Ausstellung «Cézanne Vollendet – Unvollendet» im Kunsthaus Zürich vor einem erwartungsvollen Publikum ihre Pforten öffnet, ist die Website zur grossen Werkschau des französischen Wegbereiters der modernen Malerei bereits aufgeschaltet. Der Internetauftritt stammt aus der Küche der Zürcher Webfactory Sinka.Interactive in Adliswil. «Die zentrale Aufgabe bestand darin, die Idee der Museumspädagogik internetgerecht umzusetzen», kommentiert Imre Sinka, Inhaber von Sinka.Interactive, die unter www.kunsthaus .ch aufgeschaltete Site zur Ausstellung.
Tatsächlich bietet die Cézanne-Website mehr als einfach nur einen virtuellen Durchgang durch die Ausstellung, die bereits in Wien für volle Kassen sorgte. Vielmehr soll sie den Einblick in die Sehweise des Malers vermitteln: Klick um Klick und Farbklecks um Farbklecks werden die Bilder vor dem Auge des Betrachters und die Anatomie des Gemalten sichtbar gemacht. Ziel der Site ist es, den Museumsbesucher auf die Ausstellung einzustimmen – beim zu erwartenden Andrang durchaus eine sinnvolle Möglichkeit, sich vorzubereiten. (br)

Best of North-East (1999)

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «Alternativkultur»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «Alternativkultur»Best of Print Advertising 1999 Die Anzeigenhits 1999 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der
Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich jene Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen, im vergangenen Jahr am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top three» gezeigt.
Advertising-IndexFür die Anzeigentests des Advertising-Index wird in acht Befragungswellen ein repräsentatives Sample von zirka 800 Personen befragt. Die befragte Person absolviert zuerst einen psychologischen Test (50-Item-Test) und blättert anschliessend ein Zeigeheft mit 45 Anzeigen durch. Wie beim Lesen einer Zeitschrift steht es ihr auch im Test frei, bei jeder Anzeige so lange zu verweilen, wie sie will. Vor dem Weiterblättern bewertet sie die Anzeige anhand einer Notenskala von 5 («spricht mich sehr an») bis 1 («spricht mich überhaupt nicht an»). Als Supporter werden Personen bezeichnet, die durch eine Anzeige «sehr» oder «ziemlich» angesprochen werden. Die auf diese Weise ermittelte Akzeptanz der Werbung korreliert stark mit andern Funktionen der Werbewirkung und eignet sich deshalb fürs Benchmarking.
Für die Segmentierung des Samples nach Zielgruppen benutzt der Market Radar einen psychografischen Test, den so genannten 50-Item-Test. Mit Hilfe dieses Tests werden die Wertvorstellungen der befragten Person ermittelt und einem der Psychogrammfelder zugeordnet (siehe Windrose). Die Wertorientierungen reichen von Süd (konservativ) nach Nord (progressiv) und von West (aussengerichtet, materialistisch) nach Ost (innengerichtet, idealistisch).
Weitere Informationen zum Advertising-Index und zum Market Radar sind bei Demoscope erhältlich. Planungsunterstützung mit dem Advertising-Index, dem Radar und neu
mit dem Print-Advertising-Monitor (PAM) vermittelt die Publimedia.

Top three (1999)

Best of Print Advertising 1999 Die Anzeigenhits 1999 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts DemoscopeIn Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche f

Best of Print Advertising 1999 Die Anzeigenhits 1999 aus dem Advertising-Index des Marktforschungsinstituts Demoscope
In Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Demoscope präsentiert Publimedia den Leserinnen und Lesern der WerbeWoche fünfmal pro Jahr einen Auszug der
Resultate aus dem Advertising-Index (AX Print). Dieser Index (siehe Kasten) ist ein Modul des Market Radar und misst die Beliebtheit von Anzeigensujets. In den oberen beiden Reihen befinden sich jene Sujets, die in der betreffenden psychografischen Zielgruppe (siehe Windrose) die grösste Akzeptanz erzielten. Die drei Sujets, die bei der gesamten Stichprobe, also bei allen vier Zielgruppen, im vergangenen Jahr am besten abschnitten, werden unter dem Titel «Top three» gezeigt.
Advertising-IndexFür die Anzeigentests des Advertising-Index wird in acht Befragungswellen ein repräsentatives Sample von zirka 800 Personen befragt. Die befragte Person absolviert zuerst einen psychologischen Test (50-Item-Test) und blättert anschliessend ein Zeigeheft mit 45 Anzeigen durch. Wie beim Lesen einer Zeitschrift steht es ihr auch im Test frei, bei jeder Anzeige so lange zu verweilen, wie sie will. Vor dem Weiterblättern bewertet sie die Anzeige anhand einer Notenskala von 5 («spricht mich sehr an») bis 1 («spricht mich überhaupt nicht an»). Als Supporter werden Personen bezeichnet, die durch eine Anzeige «sehr» oder «ziemlich» angesprochen werden. Die auf diese Weise ermittelte Akzeptanz der Werbung korreliert stark mit andern Funktionen der Werbewirkung und eignet sich deshalb fürs Benchmarking.
Für die Segmentierung des Samples nach Zielgruppen benutzt der Market Radar einen psychografischen Test, den so genannten 50-Item-Test. Mit Hilfe dieses Tests werden die Wertvorstellungen der befragten Person ermittelt und einem der Psychogrammfelder zugeordnet (siehe Windrose). Die Wertorientierungen reichen von Süd (konservativ) nach Nord (progressiv) und von West (aussengerichtet, materialistisch) nach Ost (innengerichtet, idealistisch).
Weitere Informationen zum Advertising-Index und zum Market Radar sind bei Demoscope erhältlich. Planungsunterstützung mit dem Advertising-Index, dem Radar und neu
mit dem Print-Advertising-Monitor (PAM) vermittelt die Publimedia.

Affichage ist wieder auf Erfolgskurs

Nach den flauen Jahren 1997 und 1998 stieg bei Affichage-Holding der Erlös gegenüber 1998 von 246,9 Millionen um 8,8 Prozent auf 268,7 Millionen Franken,

Nach den flauen Jahren 1997 und 1998 stieg bei Affichage-Holding der Erlös gegenüber 1998 von 246,9 Millionen um 8,8 Prozent auf 268,7 Millionen Franken,wobei das Schweizer Geschäft einen Zuwachs von 7,5 Prozent und das Europaplakat-Geschäft gar ein solches von 23 Prozent aufweist. Fünf Jahre nach dem Einstieg bei Europaplakat erzielt der Verkaufserlös Ausland bereits neun Prozent des gesamten Affichage-Umsatzes. Beim Betriebsergebnis legte Affichage gar um 15,4 Prozent auf 32 Millionen Franken zu, und das Konzernergebnis wuchs von 21,5 um 11,6 Prozent auf 24 Millionen Franken.
Fürs laufende Jahr erwartet der neue CEO Christian Kauter für die Muttergesellschaft APG (Allgemeine Plakatgesellschaft) einen Umsatzzuwachs von 10 Prozent auf 240 Millionen Franken. Vage sind die Angaben zu den Umsatzerwartungen der Gruppe: 280 bis 300 Millionen Franken.
An der Bilanzpressekonferenz gab Jean-Pierre Bonny, VR-Präsident der Affichage-Holding, seinen Rücktritt per 1. Juli 2000 bekannt. 16 Jahre lang war er Mitglied im VR (davon fünf Jahre als Präsident), nun macht er dem Romand und bisherigen VR-Mitglied Jean-Philippe Maître Platz. Neu in den VR nominiert wurde der Berner Fürsprecher Markus Scheidegger. (mk)

Prime-TV ist nicht ganz tot

Christian Stärkle will Lokal-TVs in einen TeleCombi-Mantel hüllen

Christian Stärkle will Lokal-TVs in einen TeleCombi-Mantel hüllenVon Markus Knöpfli Prime-TV – so hiess das nationale Projekt der lokalen TV-Veranstalter, für das nie ein Konzessionsgesuch eingereicht wurde. Doch die Idee lebt weiter: Tele-M1-Chef Christian Stärkle will TeleCombi ausbauen. Einige Combi-Mitglieder legen sich aber quer.
Dem Prime-TV-Initianten Christian Stärkle schwebt ein neues Projekt vor, das auch ohne Konzessionsgesuch zu realisieren wäre: Stärkle führt mit Tele Top und TeleOstschweiz Gespräche, um TeleCombi, den Werbepool von Tele M1, TeleBärn, Tele Tell und Tele Basel, zu erweitern und damit praktisch die ganze Deutschschweiz abzudecken.
Im gleichen Zug möchte Stärkle die Programmstrukturen aller Partner angleichen: stündliche Programmschlaufen, die zur vollen Stunde und gleichzeitig beginnen. Das 60-minütige Programm mit News, Wetter und Magazin sollte zudem überall einen identischen Ablauf erhalten.
Eine einleuchtende Idee mit drei Haken
Perfekt wäre Stärkles Glück aber erst dann, wenn man sich auch noch auf Magazinsendungen mit ähnlichen Inhalten einigen könnte: Alle Sender sollten einmal wöchentlich eine Jugend-, Sport-, Musik- oder Autosendung bringen. Damit könnten die Lokalen den Werbeauftraggebern deutschschweizweit ein einheitliches Sendeumfeld bieten – und so die Attraktivität von TeleCombi für nationale Kampagnen erhöhen. Allerdings ist für Stärkle Tele Combi schon jetzt attraktiv. Denn beim derzeitigen Combi-Preis können die Mitglieder in ihren Stammgebieten bezüglich GRP mit den grossen Sendern durchaus mithalten. «Meist bieten wir das beste Preis-Leistungs-Verhältnis», so Stärkle. Die Idee klingt einleuchtend und einfach, hat aber mindestens drei Haken: Erstens sind die Betreiber der Privat-TVs schwieriger zusammenzuhalten als ein Sack Flöhe. So hat sich Tele Basel von jeher gegenüber Stärkles Projekten abwartend, ja ablehnend gezeigt und will sich mit seinem Sendebeginn um 18.53 Uhr (7-vor-7-News) partout nicht in Stärkles Schema zwängen lassen. Ähnlich verhält sich TeleBärn, das erst vor wenigen Wochen von einer stündigen auf eine halbstündige Programmschlaufe umgestellt hat.
Zweitens hätte eine TeleCombi-Mitgliedschaft für das hochpreisige TeleOstschweiz (siehe WW 15/00) Abstriche bei den Tarifen zur Folge. Deshalb ist es möglich, dass es doch abseits bleibt – oder bleiben muss, weil das viel günstigere Tele Top neu ja auch St. Gallen abdecken darf.
Schawinski gibt dem neuen Vorstoss keine Chancen
Drittens hat TeleCombi den Schönheitsfehler, dass TeleZüri nicht (mehr) dazugehört und zusätzlich gebucht werden muss. TeleZüri-Chef Roger Schawinski kann sich dieses Abseitsstehen leisten, lehnt aber Kooperationen nicht rundweg ab.
So hatte er 1999 den Lokalen Tele 24 als nationalen Mantel angeboten. Das scheiterte aber am Verhalten der Lokalen und an den grossen Qualitätsunterschieden. Deswegen gibt Schawinski auch dem neuen Vorstoss von Stärkle keine Chance – nicht zuletzt wegen des Ausscherens von Tele Bärn: «Was aus dieser Küche kam, war bisher immer eine Totgeburt», sagt er gegenüber der WW.
Stärkle sieht das anders. Den Berner Halbstundentakt bezeichnet er zwar auch als «Rückschlag», insgesamt wähnt er sein Projekt «näher am Ziel denn je». Zum einen, weil es seit vergangenem Jahr in allen Regionen Lokal-TV-Sender gibt, zum zweiten, weil sich Tele Top und TeleOstschweiz seit einigen Wochen wie die TeleCombi-Mitglieder von Telecontrol messen lassen. Und drittens hat Stärkle keine Eile, seinem Tele M1 geht es gut. Und er kennt seine Combi-Pappenheimer: «Das braucht Zeit und lässt sich nicht erzwingen», sagt er.

Kopf der Woche: «Schubladen voller guten Kampagnen»

Patrick Lienert ist seit dem 1. April als Creative Director bei Seiler DDB tätig

Patrick Lienert ist seit dem 1. April als Creative Director bei Seiler DDB tätigKopf der Woche «Schubladen voller guten Kampagnen»
Er ist zu Seiler gegangen, weil er in dieser Agentur interessante Perspektiven sieht. «Ich kann aktiv mitarbeiten, einen kreativen Turnaround zusammen mit Markus Cavegn zu schaffen», betont Patrick Lienert. Mit Cavegns Stärken im Bereich Art und Lienerts Qualitäten beim Text haben sich zwei CDs als Kollegen gefunden.
Ihnen wird von der Agentur ein mit mehreren neuen Mitarbeitern verstärktes Team zur Seite gestellt. «Es wird investiert», bestätigt Lienert. Gleichzeitig sieht er die andere Seite der Verpflichtung: «Wir wollen mit der neuen Crew zeigen, was wir können. Wir müssen deshalb auch im New Business aktiver werden.»
Texter und gleichzeitig Manager zu sein, das ist eine besondere Herausforderung und mit ein Grund, weshalb Patrick Lienert von Publicis zu Seiler DDB gewechselt hat: «Bei den grossen Agenturen sind diese Positionen mit solchen unternehmerischen Kompetenzen meist auf lange Zeit besetzt.» Und da Lienert zwar gern Schach spielt, für ähnliche Strategiespiele im Beruf aber wenig Interesse zeigt, schien ihm die Überschaubarkeit eines mittleren Teams ideale Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. «Ich verstehe meinen Job als CD auch dahingehend, für ein gedanklich freiheitliches Klima zu sorgen», meint er. Mit seinem kommunikativen Wesen hofft Lienert eine Atmosphäre zu schaffen, in der man «intellektuell ehrlich funktionieren kann» und in der die Substanz der Statements entscheidend ist – und nicht, von wem sie kommen.
Dass der Weg eines jeden Werbers «gepflastert ist von guten Kampagnen, die ungenutzt in Schubladen verstauben», akzeptiert auch Lienert als eine Schicksalsregel der Branche. Trotzdem hat er nie aufgegeben, «relativ intelligente Werbung zu machen». Werbung, die den Betrachter ernst nimmt und ihn «als Partner betrachtet und nicht als Opfer».
Eine Kampagne, auf die er besonders stolz ist, war deshalb eine Neujahrsbotschaft der Schweiz an Österreich im Winter 1998/99. Nach einer erfolgreichen Etappe der bilateralen Verhandlungen hat damals der Gesamtbundesrat gemäss Lienerts Idee im Wiener Kurier eine Dankesanzeige an das Land Österreich platzieren lassen.
Geweckt wurde Lienerts Interesse für solche Dimensionen der Werbung nach einigen Semestern Wirtschafts- und Soziologiestudium. «Von der Pike auf» gelernt hat er sein Handwerk bei einer Berner Kleinagentur als Texter, CD und Partner.
Nebenbei liess er sich auch noch zum diplomierten Werbeleiter ausbilden. Später war er für einige Monate bei Springer & Jacoby in Hamburg tätig, bevor er bei Dieter Jäggi wieder als CD anheuerte und schliesslich zur Publicis nach Zürich wechselte.
Dass Lienert nun wieder aus der Stadt zu Seiler an den Waldrand von Zollikerberg gezogen ist, freut ihn nicht zuletzt auch als leidenschaftlichen Botaniker. «Ich studiere Wildpflanzen und kenne mich in diesem Wissensgebiet sehr gut aus», überrascht er mit seinem recht ungewöhnlichen Hobby. Andreas Panzeri

Fax: Bilan wird e-tauglich

Ab Juni 2000 erscheint das Westschweizer Wirtschaftsmagazin Bilan mit neuem Layout und Konzept.

Ab Juni 2000 erscheint das Westschweizer Wirtschaftsmagazin Bilan mit neuem Layout und Konzept.Fax Bilan wird e-tauglich
Wichtige Neuerung ist die Sparte eBilan: Auf 16 bis 32 Seiten behandelt die Monatszeitschrift die Themen Internet, E-Business und IT, fokussiert auf die Romandie.
Goldenes Ohr prämiert Radiospots Zum dritten Mal nach 1998 und 1999 hört sich das Goldene Ohr jetzt wieder nach den besten Schweizer Radiospots um. Einsendeschluss ist der 29. Mai 2000. Vierzehn Jurorinnen und Juroren aus Werbung, Radio und TV werden die eingesandten Spots bewerten. Die Goldene-Ohr-Nacht mit Preisverleihung findet am 28. Juni im Miller’s Studio in Zürich statt. Am selben Abend wird auch der «Radio-Advertiser of the Year» verliehen. Mit dem Award wird ein Unternehmen ausgezeichnet, das sich in den vergangenen zwölf Monaten auf irgendeine Weise um das Medium Radio verdient gemacht hat.
Aktien research.ch ab November
Die Verlagsgruppe Handelszeitung hat den Start für das neue Schweizer Anlegermagazin Aktien research.ch auf Anfang November festgesetzt. Zurzeit läuft der Aufbau von Redaktion und Marketing auf Hochtouren. Als Anzeigenverkaufsleiter wurde Asaf Musti gewonnen, der bereits diverse Zeitschriften der Verlagsgruppe betreut hatte. Am 13. April war Aktien research erstmals im Mutterverlag Axel Springer erschienen. Zwar ist eine Zusammenarbeit geplant, inhaltlich und grafisch soll sich die Schweizer Version aber vom deutschen Vorbild abheben.
Tele Top im Aufwind Das Ostschweizer Lokalfernsehen Tele Top steigert seine Bekanntheit: Im Februar lag die durchschnittliche Tagesreichweite noch bei mageren 27500 Personen. Anfang April war dieser Wert aber bereits auf 44300 Zuschauer pro Tag gestiegen. Nach der kürzlich bewilligten Erweiterung des Konzessionsgebiets kommen nun neu die Gebiete St.Gallen, Rorschach und Appenzell hinzu. Die technische Reichweite des Senders steigt damit auf über eine Million Personen.

Fünf Jahre voller Fakten

Die vergangenen fünf Jahre gabs wahrlich genug zu lesen und zu lästern übers Facts.

Die vergangenen fünf Jahre gabs wahrlich genug zu lesen und zu lästern übers Facts.Von Beat Fritsch Am fünften Geburtstag des Magazins, der vergangene Woche auf dem Zürcher Kasernenareal durchexerziert wurde, gabs auch noch genug zu essen, zu trinken und zu rauchen.
Party-Organisator Rolf Kunz – er veranstaltete auch schon Werber-des-Jahres-Events und konnte dort lernen, was eine gute Party auszeichnet – lieferte satte Arbeit. Die Halle war umrundet von Food- und Getränkeständen mit exquisitesten Köstlichkeiten. Die Jungs von der Rex-Bar sorgten mit ihrem Cigarren-Bauchladen für viel Genuss im blauen Dunst.
Wenn viel alter Wein in neue Schläuche gurgelt, ist auch Frank Ebinger von der Casa del Vino nicht weit. Er liefert süffigen Chardonnay und den Modewein Valdemar, der einem auch bei übermässigem Konsum keine Kopfschmerzen beschert. Den Ausschank besorgte der Chef gleich selbst, unterstützt von Petra Karasch, selbstständige Dekorateurin und Stylistin.
Geübt im Umgang mit Getränken ist Natascha Kriesi von Caduff’s Wine Loft. Das Lokal ist eine der bevorzugten Locations der Facts-Crew. Und mit Bruno Bötschi und Daniel Eggli (Salz & Pfeffer, Cigar) kamen zwei weitere Rauch- und Ess-Spezis ans Fest. Bötschi gilt übrigens als Herz (hält den Laden am Laufen), Eggli als Hirn (hat sich das Ganze ausgedacht) des umtriebigen Winterthurer Verlages, in dem – Wetten, dass? – kein einziger Rechtschreibe-Duden zu finden ist.
Eine angenehme Ansprache hielt Facts-Anzeigenleiter Roger Knabenhans. Er beschränkte sich darauf, seinen Nachfolger zu präsentieren: Kilian Gasser, frisch gebackener Anzeigenchef, war Gebietsverkaufsleiter beim Infomagazin der TA-Media und kehrt nach einem Jahr als Berater bei HBH Communications zum früheren Brötchengeber zurück.
Im Publikum tummelten sich Journis und Künstler, Verlagsleute und Werber. Wer allerdings auf eine Ansprache von Hans Heinrich Coninx oder Michel Favre gewartet hatte, wurde enttäuscht: Besitzer und CEO der TA-Media AG glänzten durch Abwesenheit. Honi soit qui mal y pense!
Extra angereist ist die neue BSW-Präsidentin Cornelia Harder. Die wichtigen Werberpartys finden in Zürich statt, doch Harder arbeitet in Lausanne. Was Wunder, dass sie in Gegenwart von Swissair-Werbeleiter Andy Wild über die Anschaffung eines BSW-Helikopters nachdachte.
Von noch weiter her, aber nicht im Heli, kam Robert Bryan. Er ist in Sydney für einen der ungewöhnlichsten Schweizer Exportartikel verantwortlich: Fürs Kino am See, das down under aller-dings am Meer stattfindet. Zwecks Meetings weilte Bryan in Zürich; ein Teil des australischen Werbeauftritts wird nämlich in der Schweiz kreiert: AD Mathias Schröder von Schröder & Partners in Zollikon zeichnet dafür verantwortlich.
Ebenfalls an der Party gesichtet: Brigitte Bolliger, diplomierte Werbeleiterin und persönliche Assistentin von Walter Frey, kam mit Patrizia Haller von Haller Communications. Und natürlich waren auch – Party-People ahoi! – Simon Flatt und Daniel Bächler von Micom dabei. Sie begleiteten Marlin Bretscher und Isabelle Vetter. Isabelle, von Optimedia kommend, wird im Mai den Medialeiterinnenposten bei Metzger Lehner Briccola übernehmen.
Trotz erhöhten Konsums geistiger Getränke benahmen sich die Gäste gesittet. Ausser Renato Turri vom Persönlich. Er fiel schon zu Beginn negativ auf und schnappte der WerbeWoche-Crew den einzigen freien Parkplatz in der näheren Umgebung der Location vor der Nase weg …
Beat Fritsch

erklärt Radio- und Fernsehmoderatorin Mona Vetsch, was am Facts-Geburtstagsfest das Tüpfelchen auf dem i ausmacht, beziehungsweise auf welche der gereichten Köstlichkeiten frau keinesfalls verzichten sollte.
Wer sonst in der Werbeszene Jubiläen feiert, wird an den verschiedensten Veranstaltungen der Branche geortet. Wer jedoch den definitiven Sprung auf die begehrten Shortlistplätze schafft, entscheidet die Redaktion. Haben Sie tatsächlich schon jetzt etwas zu berichten? Dann greifen Sie mal schnell zum Hörer (01 296 97 98) oder mailen Sie an [email protected]. Online gibt es Veranstaltungstipps bei www.werbewoche.ch.

Werber meiden Plakatwettbewerb

Kulturelle Plakate werden immer mehr eingereicht.

Kulturelle Plakate werden immer mehr eingereicht.Doch sinkt das Interesse der Gestalter von kommerziellen Plakaten an der Teilnahme beim EDI-Wettbewerb für die besten Schweizer Plakate. Darum denkt das Bundesamt für Kultur und die APG als Sponsor über neue Spielregeln nach. Mehr zum Wettbewerb und über die prämierten Arbeiten auf Seite 14.

Fax: Grey gibt sich Holding

Grey Advertising Inc. vereinigt ihre diversen Kommunikationsfirmen unter einem Holdingdach. Damit soll dem schnellen

Grey Advertising Inc. vereinigt ihre diversen Kommunikationsfirmen unter einem Holdingdach. Damit soll dem schnellenFax Grey gibt sich Holding Wachstum des Marktes und der nicht klassischen Agenturen Rechnung getragen werden. Die Holding hört auf den Namen Grey Global Group Inc. Der klassische Werbezweig heisst neu Grey Worldwide. Vorbehalten ist die Zustimmung der Aktionäre. Edward Meyer bleibt als President und CEO der Grey Global Group am Steuer.
Volvo konsolidiert Europageschäft Der schwedische Autokonzern Volvo hat seinen europäischen Media-Etat (200 Mio. Dollar) bei Mindshare zusammengezogen. Ausserdem ist er auf der Suche nach einer neuen kreativen Leadagentur für Europa. Die bisherige Betreuerin, die Forsman & Bodenfors in Göteborg, gab das Budget im März zurück. Die Änderungen hängen mit der Übernahme von Volvo durch Ford zusammen.
FAZ überblickt Netzwirtschaft Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) verdoppelt ihre Berichterstattung über neue Medien. Die Seite Netzwirtschaft im Überblick beleuchtet künftig montags und donnerstags Themen zu Internet, Telekommunikation und E-Commerce. Sie wird von der Wirtschaftsredaktion erstellt.
Weisser Ritter für Young & Rubicam Das Übernahmeangebot von WPP machte einigen Managern von Young & Rubicam keine Freude: Sie befürchten eine zu starke Einmischung in die Führung der Agentur. Eine Gruppe um Chief Operating Officer Tom Bell sucht deshalb laut der Financial Times einen Partner, der Y&R vor der Übernahme bewahren soll. Die Verhandlungen mit einem solchen «Weissen Ritter» seien «ziemlich konkret».

Helvetischer Durchschnitt

Eine User-Studie auf TagesZeitungen.ch soll vor allen Dingen neue Anstösse für weitere Untersuchungen liefern

Eine User-Studie auf TagesZeitungen.ch soll vor allen Dingen neue Anstösse für weitere Untersuchungen liefernWayne Sutherland, derzeit Content Manager der Online-Stellenplattform Human Line, hat im Dezember 35 Schweizer OnlineZeitungen bewertet. Damit wollte Sutherland vor allem die Durchführung von neuen, breiter abgestützten Usability-Studien anregen.Wer auf der Website TagesZeitungen.ch eine Rangliste von der besten bis zur schlechtesten On-
line-Zeitung sucht, wird enttäuscht sein. Fast alle untersuchten Zeitungen haben in der Gesamtbeurteilung durch Sutherland zwei von drei möglichen Punkten erhalten, nur wenige einen oder drei. «Eine genaue Rangliste war nicht das Ziel der Untersuchungen», erklärt denn auch Sutherland. Mit der Pilotstudie habe er vielmehr Denkanstösse geben und Beurteilungskriterien definieren wollen.
Die Qualität soll vor der Quantität stehen
Für Sutherland ist die erste Studie nur der Anfang einer ganzen Reihe von qualitativen Untersuchungen zum Thema Usability. «Bisher werden fast nur Quantitäten gemessen», kritisiert Sutherland.
Selbst möchte er im Sommer eine weitere Untersuchung durchführen und zu diesem Zweck seine Kriterien erweitern, breiter abstützen und mit qualitativen Messungen verbinden. «Ich würde gerne mit einem neutralen Forschungsunternehmen zusammenarbeiten, etwa mit der Wemf, mit einer CMR-Softwarefirma oder Siemens», erklärt Sutherland. Ausserdem müssten im Sinne der Wissenschaftlichkeit viel mehr User und nicht nur eine Person die Sites nach definierten Kriterien beurteilen. Dann könne man auch eine genauere Bewertung vornehmen.
Noch fällt die Beurteilung subjektiv aus
Die von Sutherland zusammen mit Peter Züllig, Dozent für visuelle Medien an der Universität Fribourg, definierten Kriterien lassen – je nach Blickwinkel – einigen bis viel Interpretationsspielraum offen. Von einer objektiven Beurteilung in der User-Studie kann keine Rede sein.
Wann, zum Beispiel, ist eine Site zu bunt oder zu kompliziert gestaltet? Als gutes Beispiel für die Subjektivität der Sutherland-Studie gilt die Website des Tages-Anzeigers, die im Blick auf Orientierung und Navigation eher mager abschnitt, in einer Untersuchung des deutschen Magazins für digitale Kommunikation, kress Internet, jedoch genau für diese beiden Kriterien gute Noten bekam.
Die Bewertungen auf TagesZeitungen.ch haben seit Durchführung der Studie im Dezember ohnehin an Bedeutung verloren. Schliesslich haben einige der untersuchten Online-Zeitungen bereits einen neuen Auftritt eingerichtet.
Unterschiedliche Reaktionen auf die Studie in den Verlagen
Die Online-Verantwortlichen in den Verlagen haben die Studie zur Kenntnis genommen. Marcel Sennhauser, TA-Media, meinte, die Studie sei als Anstoss für qualitative Vergleiche sicher gut, man dürfe sie aber nicht überbewerten. Die TA-Media AG baue auf wissenschaftlich erhobenen, harten Daten auf und beteilige sich deshalb an einer gesamteuropäischen Umfrage von Pro Active International.
Wolfgang Frei, NZZ, stört sich vor allem daran, dass bei der Untersuchung Qualität und Umfang des Inhalts nicht berücksichtigt worden seien. «Auf Bücher übertragen würde das heissen, ein gebundener Simmel sei ein besseres Buch als ein broschierter Grass.»
Die meisten Online-Zeitun-gen seien ohnehin nur Kopien des Printprodukts, rechtfertigt Sutherland das Ausklammern des Inhalts. Deshalb habe er nur die Überprüfbarkeit, die Aktualität und deren mediumgerechte Aufbereitung untersucht. Clemens Hörler
tops, aber keine flops auf Tageszeitungen.ch

Sutherland hat sich bereits während seines Studiums der Kommunikationswissenschaft an der Universität Fribourg
mit dem Thema Usability auseinander gesetzt. Damals kam er auf die Idee, den Blick Online zu untersuchen, und hat mit dem Dozenten für visuelle Medien, Peter Züllig, die Kriterien für die Beurteilung der Benutzerfreundlichkeit erarbeitet. Im Dezember hat er mit diesen Kriterien in einer Feldstudie 35 Online-Zeitungen untersucht.
Zu den Kriterien, die unter www.TagesZeitungen.ch beschrieben sind, gehören unter anderem die Möglichkeit zu Interaktivität, Ladedauer, Zusatzdienste, Navigation, Einfügen der Werbung ins Gesamtbild und Aktualität. Die Bewertung der Online-Zeitungen, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Kriterien, hat Sutherland zusammen mit dem Beratungsunternehmen Crusius, Bern, und dem Internetprovider und Softwareunternehmen ClassicCom veröffentlicht und breit kommuniziert.
Dass Sutherland selbst inzwischen für Human Line (daran hält Ringier eine Mehrheitsbeteiligung) und ClassicCom für den eBund arbeitet, ist kein Problem für Sutherland. ClassicCom habe keinen Einfluss auf den Inhalt der Studie gehabt. Er selbst habe die Kriterien ja noch als Student erarbeitet und den Blick offenkundig nicht begünstigt… (ch)

Farner PR überholt Wirz PR

Ulrich Bollmann ist neuer Präsident des Bundes der PR-Agenturen, und 1999 war ein Wachstumsjahr

Ulrich Bollmann ist neuer Präsident des Bundes der PR-Agenturen, und 1999 war ein WachstumsjahrVon Andreas Panzeri Beim traditionellen Mediengespräch der Schweizer PR-Branche wurde Ulrich Bollmann als neuer Präsident vorgestellt. Umsatzmässig war 1999 ein Wachstumsjahr. Das Jahr 2000 könnte aber zum Entscheidungsjahr für die längerfristige Positionierung der Agenturen werden.
«Mit den neuen Medien hält auch ein neues Denken Einzug in die PR-Arbeit. Informationsaufbereitung, Timing, Feedback und Updating erhalten ein völlig neues Gesicht.» So kommentierte der neue BPRA-Präsident Ulrich Bollmann die Entwicklung seiner Branche.
Der CEO von Burson-Marsteller moderierte am traditionellen Medientag erstmals die Diskussion an Stelle des nach zwei Jahren zurückgetretenen Hugo Schmidt. Ebenfalls neu ist Peter Felber, INT/EXT Communication AG, Basel, für Jean-Marc Hensch in den Vorstand nachgerückt, weil dieser im Juli mit seinen Leuten zu Farner PR wechseln wird. Verbleibende Mitglieder im Vorstand sind Christian König, zuständiger ICO-Delegierter, und Hugo Schmidt als Past-Präsident.
«1999 war für die meisten schweizerischen PR-Agenturen ein Wachstumsjahr», lautete die andere wichtige Headline des Gesprächs. Die durchschnittliche Zunahme des Umsatzes wurde 1999 bei den Agenturen des Verbandes mit 8,82 Prozent berechnet. Pro Mitarbeiter wurde ein Umsatz von 227000 Franken erzielt.
An der Spitze der Verbandsagenturen liegt weiterhin die Trimedia Groupe Suisse, neu gefolgt von Farner PR, die die Wirz-PR- Gruppe 1999 überholt hat. «Inoffiziell» an zweiter Stelle wäre als Nichtmitglied des BPRA die Peter Bütikofer & Company AG.
Gemäss Statistik vereinigen die fünf grössten Agenturen die Hälfte des von der BPRA-Erhebung erfassten Honorarumsatzes von 36 Agenturen in der Schweiz auf sich. In diesen Zahlen spiegelt sich eine seit Jahren feststellbare Struktur: PR-Agenturen sind entweder gross und zählen über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, oder sie sind klein und zählen unter 15 Mitarbeitenden. «Es fehlt das Mittelfeld», meinte Ulrich Bollmann und begründete dies als Folge einer vermehrten Spezialisierung. «Agenturen mit umfassendem Leistungsangebot müssen eine gewisse betriebswirtschaftliche Grösse aufweisen.»
Mindestens fünf Jahre Bestand und fünf Mitarbeitende müssen Agenturen aufweisen, damit sie in den BPRA aufgenommen werden können. Derzeit sind 19 Agenturen im Verband organisiert. Sie decken 70 Prozent des Honorarvolumens ab.
Neue Medien erfordern neue PR-Berufsbilder
Gemäss dieser Erkenntnis unterstützt der BPRA schon lange die Bestrebungen, die berufsbegleitende wie universitäre Ausbildung zu fördern. Zur SPRG und zum SPRI bestehen gute Beziehungen, in deren Rahmen derzeit ein erster Masterkurs für Public Relations an der Universität Lugano zu Ende geht.
PR-Agentur-Markt Schweiz 1999

Eine Branchenerhebung im Auftrage des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz (BPRA) und von PR-Week
Name Mitglied Hauptsitz Nettohonorarertr. Diff. Mit-
in Mio. SFr. 1999 in % arbeiter
 1 Trimedia Groupe Suisse BPRA Bern/Genf/ 11,109 15,33 49
  Lugano/Zürich
 2 Peter Bütikofer & Company AG Zürich 10,654 26,83 39
 3 Farner PR (inkl. FTC) BPRA Zürich/Bern/ 9,163 6,55 42
  Lausanne/Genf
 4 Wirz-PR-Gruppe 1) BPRA Zürich 8,884 2,47 45
 5 Burson-Marsteller AG BPRA Bern/Zürich 6,982 12,63 33
  (ehem. Jäggi Burson Marsteller AG)
 6 Mediapolis AG St.Gallen 3,600 24,14 15
 7 Lauffer, Hensch & Partner (LHP) AG BPRA Zürich 3,386 12,87  7
 8 Aloha Communications AG 2) BPRA Baar/Lausanne 3,153 5,10 13
 9 F&P Frei & Partner Communications AG BPRA Zürich 3,085 14,29 10
10 cR Kommunikation AG BPRA Zürich 2,658 32,91 10
11 Hugo Schmidt AG BPRA Luzern 2,404 4,52 13
12 Wenger Kommunikations AG BPRA Bern 2,274 3,36 11
13 apr AG für Public Relations BPRA Zürich 2,080 – 16,80 6
14 Dr. Peter P. Knobel AG BPRA Zug 1,999 15,63 9
15 Rubeli Häusermann Public Relations AG Zürich 1,900 11,76 7
16 BPR Communications AG BPRA St.Gallen 1,871 10,07 10
17 pl.ar. AG für Öffentlichkeitsarbeit BPRA Zürich 1,819 29,93 8
18 MACH AG Communication Baden 1,465 – 22,88 6
19 Rochat & Partners Genf 1,386 1,62 7,5
20 Forum der Wirtschaft Bern 1,308 9,00 7
21 Senarclens, Leu + Partner AG Zürich 1,281 –  1,40 5
22 PRW Public Relations + Werbe AG BPRA Zürich 1,201 – 14,19 5
23 Pleiken & Partners SA/AG BPRA Gland 1,094 9,49 5
24 Marcel Bernet Public Relations Zürich 1,048 – 12,64 5
25 INT/EXT Communications AG BPRA Basel 0,901 28,79 5
26 Linder Kommunikation AG Zürich 0,780 –  2,50 4
27 pr-kfs Karl F. Schneider AG BPRA Schlieren 0,774 –  3,21 5
28 Loepfe & Partner AG Zug 0,720 20,00 4
29 Zoebeli Communications AG Bern 0,686 14,43 4
30 Toby E. Rodes Consultants AG BPRA Basel 0,593 –  1,04 5
31 KLK Public Relations Basel 0,489 – 13,92 2
32 Mediata SA Bern 0,181 – 21,65 2
33 3 Agenturen (wollen nicht namentlich Diverse 0,896 – 15,87 5,5
genannt werden)
TOTAL 91,812 9,38 404
Total BPRA 65,415 8,82 291
Anteil BPRA 71,2 % 72,0 %
1) Wirz-PR-Gruppe – Wirz Public Relations, Investor Relations, Frontpage, Homepage, Target
2) Umsatz Aloha Communications AG inkl. Zweigniederlassung Westschweiz: Rohner Communications

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