EGMR: Versteckte Kamera im «Kassensturz» war OK

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Schweiz wegen Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit verurteilt. Es erklärte die Ausstrahlung einer Sendung des «Kassensturz» für rechtens. SRF erfüllt das Urteil mit Genugtuung.

Ein Versicherungsbroker war mit versteckter Kamera gefilmt worden. Das Zürcher Obergericht hatte die vier verantwortlichen Journalisten zu bedingten Geldstrafen verurteilt. Das Gericht warf ihnen vor, fremde Gespräche aufgezeichnet sowie den Geheim- und Privatbereich des Brokers verletzt zu haben. Das Schweizer Fernsehen hatte die Sendung Ende März 2003 ausgestrahlt. Das Bundesgericht hob den Schuldspruch wegen Verletzung des Geheim- und Privatbereichs auf Beschwerde der Verurteilten jedoch auf, da dieser Vorwurf in der Anklageschrift nicht enthalten war. Wie die Strassburger Richter in ihrem am Dienstag publizierten Urteil festhalten, wiegt das Interesse der Öffentlichkeit, Informationen über das Vorgehen von Brokern im Versicherungsbereich zu erhalten schwerer, als der Persönlichkeitschutz des Brokers.

Die Kritik des Beitrags sei nicht auf den Versicherungsmann persönlich gerichtet gewesen, sondern auf sein Geschäftsgebaren. Zudem sei seine Stimme bei der Ausstrahlung verfälscht und das Gesicht unkenntlich gemacht worden. Auch wenn die Urteile der Schweizer Gerichte in diesem Fall gemäss EGMR relativ mild ausgefallen sind, können sie dazu führen, dass Medien sich bei der Äusserung von Kritik zurückhalten.

Mildere Variante

Gemäss Bundesgericht war es nicht notwendig gewesen, das Gespräch heimlich aufzunehmen. Ein Protokoll aufgrund von Notizen hätte gereicht. Im übrigen befand das höchste Schweizer Gericht, dass das gezeigte Gespräch nur eine beschränkte Aussagekraft habe, da es im Einzelfall immer schlechte Beratung gebe. Für die Öffentlichkeit interessanter wären Aussagen über das Ausmass der Missstände gewesen. Dazu habe die heimliche Aufnahme aber kaum etwas beigetragen.

«Grosse Genugtuung» bei SRF

Dass der Europäische Gerichtshof das Vorgehen der «Kassensturz»-Journalisten für rechtens erklärt, erfüllt Tristan Brenn, Chefredaktor TV bei SRF, gemäss einer SRF-Mitteilung mit grosser Genugtuung. «Wir haben jetzt juristisch eine neue Ausgangslage», teilte Brenn mit. «Wenn wir also wieder einen Fall von öffentlichem Interesse haben, der sich nur über die versteckte Kamera dokumentieren lässt, so werden wir von diesem Mittel auch Gebrauch machen.» (SDA)

Kleine TV-Sender steigern Markenbekanntheit

Goldbach Media hat für die Schtifti Foundation und ihre «Gorilla»-Kampagne eine Wirkungsanalyse durchgeführt und zeigt, wie kleinen TV-Sender die Markenbekanntheit steigern können.

Goldbach Media hat für ihren langjährigen Kunden, die Schtifti Foundation, im Frühling 2014 eine dreiwöchige TV-Kampagne für das Projekt «Gorilla» auf diversen kleinen Sendern in der Deutsch- und Westschweiz geplant und im Nachgang eine Wirkungsanalyse der Kampagne durchgeführt. Die Auswertung der Kampagne zeigt laut Mitteilung deutlich, wie effektiv TV gerade auch auf kleinen Sendern wirkt: Sowohl die App-Downloads und Interaktion auf iPhone und Android als auch die Nutzung der Website Gorilla.ch haben sich während der Kampagnenlaufzeit massiv gesteigert.

Im März 2014 lief die TV-Werbekampagne für «Gorilla», ein Programm der Schtifti Foundation, welches Schweizer Kinder und Jugendliche für die Themen Bewegung und Ernährung sensibilisiert, zwei Wochen lang in der Westschweiz (auf den Sendern Cartoon Network, Rouge TV und TVm3) sowie drei Wochen in der Deutschschweiz (auf den Sendern Comedy Central, DMAX, MTV, N24 und Viva Schweiz). Mittels der Kampagne sollte einerseits die Markenbekanntheit von «Gorilla» und deren Kernthemen sowie andererseits die Bekanntheit und Interaktion auf deren Website und App gesteigert werden.

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Die Wirkungsanalyse zeigt deutlich, wie effektiv TV insbesondere auch auf kleinen Sendern wirkt: In der Westschweiz wurden während der zweiwöchigen Kampagnenlaufzeit total 331‘082 Personen erreicht und der TV-Spot wurde durchschnittlich 5,8-mal gesehen. In diesem Zeitraum verzeichnete die Schtifti Foundation eine um 315,4% höhere Nutzung der Android App, eine 72,6% höhere Nutzung der Apple Device App sowie eine 152,4% höhere Nutzung der Website im Vergleich zum Vormonat. In der Deutschschweiz wurden während der dreiwöchigen Kampagnenlaufzeit 2‘725‘240 Personen (Nettokontakte) erreicht und der TV-Spot durchschnittlich 5,6-mal gesehen. In diesem Zeitraum konnte die Nutzung der Android App um 443%, die Nutzung der Apple Device App um 252% und diejenige der Website um 117,9% gegenüber dem Vormonat gesteigert werden.

Total verzeichnete die «Gorilla»-App 1‘277 neue Apple Downloads und 1‘630 neue Android Downloads und einen Anteil von 50-70% an neuen Besuchern im Vergleich zu wiederkehrenden Besuchern auf der Website. Für Bastian Sarott, Partner Relation Manager bei Goldbach Media eigentlich keine Überraschung: «Wir freuen uns über den Erfolg der Gorilla-Kampagne, denn es zeigt wunderbar auf, was für eine Werbewirkung insbesondere kleine TV-Sender erzielen können. Marken werden auf Spartensendern oftmals sogar positiver wahrgenommen als bei den grossen Konkurrenten.»

Roger Grolimund, Geschäftsleiter und Gründer der Schtifti Foundation ist begeistert vom Impact, den Goldbach Media mit dem Case aufzeigen kann: «Die Ergebnisse sind wirklich unbeschreiblich für uns: Mit all unseren sonstigen Bemühungen konnten wir bisher noch keine solch hohen Ausschläge der Besucher auf unserer Website verzeichnen. Wir konnten unsere Zielgruppe, die 10- bis 20-jährigen, ideal erreichen.»
 

Scholz & Friends lanciert globale USM-Kampagne

Zum 50-Jahr-Jubiläum von USM Möbelbausystem Haller entwickelt Scholz & Friends Schweiz eine internationale, interdisziplinäre und contentzentrische Kampagne. USM schaut nicht zurück auf die ruhmreiche Vergangenheit, sondern richtet den Blick nach vorne.

Zentrales Ziel der Kampagne «project50» ist es, USM zu einer neuen Begehrlichkeit zu verhelfen – dies, indem die Marke in der Design-Welt noch stärker als Wegbereiterin der Modularität verortet wird. Dazu tritt USM im Rahmen der Kampagne mit einer neuen Generation von Designern und Architekten in einen Diskurs über das Konzept der Modularität und dessen Bedeutung für die Zukunft. Das Ziel: Die Meinungsmacher der Zukunft für USM zu begeistern.

Im Zentrum des Dialogs steht die gemeinsam mit den Kuratoren Tido von Oppeln und Burkhard Meltzer entwickelte Kulturinitiative «rethink the modular». In deren Rahmen stellten die international profilierten Persönlichkeiten aus Design, Architektur und Kunst, Allan Wexler, Go Hasegawa, Thomas Lommée, Wolf Mangelsdorf, Lorenzo Bini, Bless und Dimitri Bähler sieben USM Masterclasses zusammen. Die Teilnehmer: die talentiertesten Studenten der renommierten Hochschulen ENSCI les Ateliers Paris, ECAL Lausanne, Politecnico di Milano, Tokyo Institute of Technology, Parsons The New School for Design in New York, HfG Karlsruhe und Architectural Association School of Architecture in London. Gemeinsam mit ihren Mentoren entwarfen die Studenten während eines einwöchigen Workshops in der Designworkshop Location Domaine de Boisbuchet ihre Visionen zu Modularität. Die dabei entstandenen Projekte werden zurzeit für eine umfassende Ausstellung im Salone dei Tessuti im Rahmen der Milano Design Week, Mitte April, weiterentwickelt und aufbereitet.

Gleichzeitig wurde an den beteiligten Hochschulen ein aufschlussreiches Experiment durchgeführt. Ziel dabei war es, herauszufinden, welche Relevanz der Designklassiker bei angehenden Designern und Architekten hat. Dabei wurden 50 USM Haller Möbelstücke an exponierten Stellen auf dem Campus platziert und die Studenten aufgefordert, diese zu «stehlen». Was danach geschah, wurde durch ein Videoteam dokumentiert.

Diese beiden Kampagnenmodule dienen nun im Laufe des Jahres als Content-Lieferanten für sämtliche Aktivitäten der internationalen Jubiläumskampagne «project50». Ob klassische Massnahmen wie Print-Anzeigen, Showroom-Inszenierungen, Händlermassnahmen und ein Kompendium über Modularität oder digitale Aktivitäten wie Banner, Social Media etc., alle Massnahmen werden während des Jubiläumsjahres aus den beiden Content-Gefässen gespeist.

Im Zentrum der Kampagne – im Sinne eines Content Hubs – steht die ebenfalls von Scholz & Friends Schweiz konzipierte digitale Plattform Project50.usm.com. Sie dokumentiert sämtliche Aktivitäten des Jubiläumsjahres und gibt anhand von Fotos, Texten und über 60 Videos einen tiefen Einblick in die Kulturinitiative «rethink the modular», das Experiment und die vielen weiteren Massnahmen des Jubiläumsjahres. Gespeist wird der Blog sowohl durch Beiträge renommierter Autoren wie dem Designund Kulturjournalisten Max Borka oder Rick Poynor, dem Gründer des viel beachteten Blogs «Design Observer» als auch der partizipierenden Studenten und die Social Media User. Durch den stetigen Ausbau der Plattform findet der Besucher stets aktuelle, inspirierende Inhalte und wird so zur regelmässigen Wiederkehr und zur Beteiligung am Dialog über Modularität ermutigt.

Verantwortlich bei USM U. Schärer Söhne: Alexander Schärer (VRP), Stéphanie Borge (Group Marketing Drirector)  Deepak Matthews (Digital Marketing Manager), Sandra Schär (PR). Verantwortlich bei Scholz & Friends Schweiz: Dan Nessler, Manuela Miksa, Gregor Fitz, Sabine Bremermann, Lukas Frei (Kreation); Michèle Gutmann, Tanita Bohny, Petra Moser, Tobias  Baumann, Martin Samsel (Beratung und Strategie).

Farmy.ch lanciert Plakat- & Radio-Kampagne

Der Online-Hofladen Farmy.ch bringt regional & verantwortungsvoll hergestellte Nahrungsmittel «vom Bauern nebenan» direkt zu den Kunden nach Hause. Eine Werbekampagne soll das Startup nun schweizweit bekannt machen.

Die Nachfrage nach Produkten, welche regional & biologisch hergestellt werden ist in der Schweiz gross. Seit der Gründung von Farmy im Sommer 2014 wächst der Online-Hofladen jeden Monat um rund 50 Prozent, wie es in einer Mitteilung heisst. Mittlerweise sind die Farmy Velo-Kuriere fast rund um die Uhr im Einsatz und das eben erst bezogene Büro platzt zu Stosszeiten aus allen Nähten.

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Wie zu Gottlieb Duttweilers Zeiten

«Wir haben eine Marktnische getroffen, welche weder von den grossen Retailern noch von den Marktfahrern ausgefüllt werden kann», meint Roman Hartmann, einer der Gründer von Farmy.ch. Und Adrian Bührer, der erste Investor und Verwaltungsrat ergänzt: «Eigentlich sind wir wie die Migros zu Duttweilers Zeiten: Wir verbinden die Konsumenten direkt mit den Produzenten und schalten den Zwischenhandel aus. Dadurch sind die Produkte frischer und die Qualität bedeutend besser. Das Internet hilft uns dabei.»

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Die Köpfe hinter Farmy (v.l.n.r.): Tobias Schubert, Adrian Bührer, Roman Hartmann

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Alles, was das Herz begehrt

Was kann man auf Farmy kaufen? «Alles, was man in einem Hofladen oder auf dem Bürkliplatzmarkt kaufen würde. Früchte, Gemüse, Fleisch, Blumen, Brot, Milchprodukte und Selbergemachtes wie Konfitüre oder Sirup. Entweder selber zusammengestellt, im Abonnement oder für die ganz schnellen Shopper in von uns zusammengestellten Produkte-Körben. Der Unterschied ist, dass wir es beim direkt Bauern holen und zu unseren Kunden bringen,» so Hartmann.

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Jeder Produzent wird persönlich vorgestellt. Beispiel: Biobauer Wenzinger aus Mellstorf

Pastinaken vom Brüederhof, Brot von John Baker, Blumen von Urs Bergmann Farmy legt grössten Wert auf die Auswahl der Produzenten und den kompromisslosen Fokus auf Qualität und Transparenz. Alle Produzenten sind beschrieben und ausgewiesen. Neben regionalen Bauern bietet Farmy auch exklusiv das Brot der Zürcher Bäckerei John Baker an. Ebenso stolz ist das Startup darüber, die Blumen des Zürcher Floristen Urs Bergmann vertreiben zu dürfen.

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Wächst stetig: Das Team von Farmy.ch

Regionale Launchkampagne – Start am 23. Februar

Um die Fangemeinde auszuweiten und neue Kunden anzusprechen, startet Farmy eine regionale Werbekampagne. Im Grossraum Zürich wird die Marke auf Plakaten, in Radiospots sowie online beworben. Gezielte Member-get-Member Aktionen sollen zusätzlich für Aufmerksamkeit sorgen. Die gesamte Kampagne wurde vom Farmy-Team selbst entwickelt, vom Radiospot über den online Sponsored Content bis hin zum Plakat und den Member-get-Member Aktionen.

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C-Factor: Wie weiter mit der Schweizer Wasserkraft?

Für den Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) hat C-Factor einen Webfilm sowie eine Serie von Infografiken zur gebeutelten Schweizer Wasserkraft entwickelt.

Einst waren sie der Stolz einer ganzen Nation. Heute bereiten die unrentabel gewordenen Wasserkraftwerke der Schweizer Energiebranche Kopfschmerzen ohne Ende. Benötigen wir sie überhaupt noch? Wie wichtig sind sie für die Energiestrategie 2050? Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) sowie der Schweizerische Wasserwirtschaftsverband (SWV) haben C-Factor beauftragt, die Antworten darauf in einen kurzen Informationsfilm sowie eine Infografik zu verpacken, die über Social Media einfach geteilt werden können.

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Massgeschneidertes Erklärformat

Ist der Schweizer Wald systemrelevant für unsere Umwelt? Und welche Gemeinsamkeiten hat der Wald mit der Schweizer Wasserkraft? Gemeinsam mit Eclipse Studios hat C-Factor eine überraschende Story für den Webfilm entwickelt und das bekannte «Flipchart»-Format früherer VSE-Filme weiterentwickelt. Im Mittelpunkt steht VSE-Direktor Michael Frank als engagierter Kopf der Schweizer Energiebranche. Begleitend dazu liefert eine Infografik relevante Hintergrundinformationen zur Schweizer Wasserkraft. C-Factor hat dabei grossen Wert daraufgelegt, neue Einsichten ins Thema zu ermöglichen und die Botschaften in attraktive und einfach verständliche Bilder zu übersetzen.

Infografik als ideale Ergänzung

«Der Erklärfilm des VSE im animierten Illustrationsstil hat Schule gemacht in der Energiebranche», sagt Dorothea Tiefenauer, Bereichsleiterin Kommunikation und Personal. «Nun ist es C-Factor erneut gelungen, eine überzeugende Story für unser Thema zu entwickeln. Der Film zeichnet sich durch hohe handwerkliche Präzision aus und wird durch die Infografiken hervorragend ergänzt und mit Fakten untermauert.»

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Infografik_Strom_dank_Wasserkraft
Infografik_Wasserkraft_bewegt_die_Schweiz

Link zu allen Infografiken (PDF)

Verantwortlich beim VSE: Dorothea Tiefenauer, Bereichsleiterin Kommunikation und Personal. Verantwortlich bei C-Factor: Philipp Metzler (Konzept/Text), Andy Dreckmann (Beratung). Filmproduktion: Verantwortlich bei Eclipse Studios: Michael Burtscher (CD/Konzept/Regie), Faro Burtscher (Illustration, Postproduktion), Reto Coaz (AD), Adrian Seifert (Kamera), Alex Müller/Recomp (Ton). Design Infografik: Media-Work, Marc Lustenberger (Konzept) und David Ormerod (Grafik).

«Der» Kommunikationsclub in Zürich feierte sich selbst

Die Vereine Comm-on und Zürcher Werbeclub fusionieren. Am Freitag wurde der Zusammenschluss gefeiert.

Über 100 geladene Gäste aus der Kommunikationsbranche, Journalisten und Mitglieder des Zürcher Werbeclubs fanden sich am Freitag, 20. Februar 2015, in den Räumlichkeiten der ehemaligen Genossenschaftsschreinerei Zürich (G27) ein. Anlass für die Feier war die Fusion der traditionsträchtigen Vereine comm-on und dem Zürcher Werbeclub, was zur Folge hatte, dass nun «der» Kommunikationsclub in Zürich geboren war.

Begrüsst wurden die Gäste mit Fackeln, Laternen und einem herzlichen Willkommensapéro, der Feinschmecker-Herzen höher schlagen liess. Frisch geschnittene Fleischvariationen, Kreationen aus getrockneten, eingelegten oder marinierten Gemüsen, diverse Käsesorten und Crudités aus frischen Früchten, Pide-Brot und hauseigens kreierten Dips beglückten die Gaumen der Gäste.

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Nach einer kurzen Ansprache des Präsidenten des Zürcher Werbeclub schienen die Strapazen der Arbeitswoche völlig vergessen. Die Gäste plauderten und scherzten. Sie genossen hausgemachte Speisen und gaben sich der einzigartigen, industriellen, aber dennoch intimen Atmosphäre der Galerieräumlichkeiten hin. Den leeren Flaschen zufolge hat die Auswahl an alkoholischen und nicht alkoholischen Getränken sehr grossen Anklang gefunden, was zur einzigartigen Stimmung beigetragen hat.

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Als gegen 21 Uhr das Dessert serviert wurde, hatte sich das Hungergefühl der meisten Anwesenden bereits verabschiedet. «Nein» sagen zu Früchten, Schoggichueche mit Crème de la Gruyère, Espresso und frischem Minztee konnten viele dann aber doch nicht. Und so endete die ZW-Big Bang Party weit nach 22 Uhr mit zufriedenen Bäuchen, glücklichen Gesichtern und ein bisschen Wehmut, weil der Abend schon so schnell wieder vorbei war.

Frontwork baut für Schulungscenter von Geberit

Mehrwert durch Design: Für das Schulungscenter von Geberit in Jona hat Frontwork eine aus Verbundglas bestehende Lösung entwickelt.

Wie bringt man in ein nüchternes Treppenhaus Emotionen und Aufmerksamkeit? Durch eine spannende Inszenierung, die das Produkt in den Mittelpunkt stellt und einen passenden Rahmen schafft. Für das Schulungscenter von Geberit in Jona hat Frontwork eine aus Verbundglas bestehende Lösung entwickelt. Zusammen mit dem Team von Brogleworks haben die Glasspezialisten von Frontwork neue Materialien kreiert, die auch den hohen Brandschutzvorgaben im Fluchtwegbereich genügen. Holz, Tapete und Print sind im Konzeptglas-Verfahren zu Verbundglas verarbeitet worden. Vier Nischen wurden mit diesen Gläsern ausgekleidet und mit LED vollflächig hinterleuchtet. Der Boden ist begehbar und die Einbautiefe der Leuchtkästen beträgt lediglich 8 cm. Das Resultat soll die Schulungsbesucher motivieren, mehr über die hochwertigen Produkte zu erfahren.

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Verantwortlich bei Geberit: Hansjürg Kläsi (Bauherrschaft). Verantwortlich Bauleitung: Broglework, Patrick Westerhold (Design/Umsetzung). Verantwortlich Design: Tribecraft, Miriam Nietlisbach (Design/Materialien).

Hofer gestaltet Imagebroschüre für Senevita

Senevita bietet betreutes Wohnen und Pflege, schenkt Lebensqualität im Alter. Um dies wirkungsvoll zum Ausdruck zu bringen, entwickelte und gestaltete die Berner Agentur Hofer Kommunikation für Senevita eine mehrteilige Unternehmensbroschüre.

Die Broschüre wurde nicht ausschliesslich für Senioren konzipiert, sondern soll auch Behörden, Politik, Wirtschaft und Presse informieren. Das neu erarbeitete Gestaltungskonzept stärkt die Unternehmensphilosophie «Näher am Menschen». Die Broschüre im Überformat kann mit Übersichtsflyern, Häuserbroschüren oder zusätzlichen Unterlagen flexibel erweitert werden.

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Charlie Hebdo: Auflage von 2,5 Millionen

Sieben Wochen nach den Anschlägen in Paris erscheint am Mittwoch die neueste Ausgabe der Satirezeitung Charlie Hebdo mit einer Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren. Die Kiosk-Kette Naville hat für die Romandie 20'000 Exemplare bestellt.

«Es geht wieder los!» steht auf der am Montag bekanntgewordenen Titelseite der Wochenzeitung. Abgebildet ist eine Karikatur auf rotem Grund, in der ein Hund mit einer Charlie Hebdo-Ausgabe in der Schnauze von einer geifernden Meute gehetzt wird. Unter den Verfolgern sind unter anderem ein Hund mit Kalaschnikow und Stirnband – als Karikatur eines Dschihadisten -, der Papst, der konservative Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy und die Chefin der rechtsextremen Front National (FN), Marine Le Pen. Also Gruppen und Persönlichkeiten, die von Charlie Hebdo immer wieder mit Karikaturen durch den Kakao gezogen wurden. Nach der Ausgabe, die eine Woche nach dem Anschlag am 7. Januar veröffentlicht worden war und dem Magazin eine Rekordauflage von rund 8 Millionen Heften beschert hatte, hatte die Redaktion das Erscheinen der Zeitschrift zunächst ausgesetzt.

«Wir mussten durchatmen und uns ein bisschen ausruhen», sagte Charlie Hebdo-Chefredaktor Gérard Biard kürzlich der Nachrichtenagentur AFP. «Manche mussten wie ich sofort weiterarbeiten, manche wollten sich mehr Zeit nehmen.»

Von jetzt an wieder wöchentlich

Der 25. Februar als Erscheinungstermin sei ein «Kompromiss» gewesen. Von nun an solle die Satirezeitung wieder wöchentlich erscheinen. Geleitet wird das Blatt inzwischen von dem Zeichner Riss, der bei dem Anschlag durch Schüsse verletzt worden war. Für die Westschweiz hat Naville 20'000 Hefte bestellt im Vergleich zu 26'000 Exemplaren für die letzte Ausgabe und 700 für die Ausgaben vor den Anschlägen. In der Deutschschweiz werden laut 7Days Media Services rund 500 Exemplare des Magazins zum Verkauf angeboten. «Wir gehen davon aus, dass der Ansturm etwas kleiner sein wird als nach den Anschlägen», sagte ein Sprecher zur Nachrichtenagentur SDA.

Vor dem Attentat hatte Charlie Hebdo eine Auflage von 60'000 Exemplaren und rund 10'000 Abonnenten. Mittlerweile hat das Magazin die Schwelle von 200'000 Abonnenten überschritten. Mit dem gesteigerten Umsatz der Zeitschrift, den zahlreichen Spenden und der öffentlichen Hilfe sind die Einnahmen von Charlie Hebdo kräftig gestiegen – ein Segen für das Magazin, das vor dem 7. Januar noch unter finanziellen Problemen litt. (SDA)

Mit Marketing gegen die Frankenstärke

Schweiz Tourismus will der starken Aufwertung des Frankens mit einer Kampagne begegnen, die sich vor allem an die inländischen Gäste richtet. Das gab Schweiz Tourismus am Montag an der Jahresmedienkonferenz in Zürich bekannt.

Die Kampagne soll der Stabilisierung des wichtigen Heimmarktes dienen und rund 3,9 Millionen Franken kosten. Einen Auftritt innerhalb der Kampagne erhält auch Bundesrat Johann Schneider-Ammann, der für den Schweizer Tourismus schwärmen wird, wie die Branchenorganisation in ihrer Mitteilung schreibt. Verstärken will Schweiz Tourismus jedoch auch die Werbung in weniger preissensiblen Märkten in Europa. Das sind vor allem die nordischen Länder. Angesprochen werden sollen aber auch gut verdienende Touristen in den baltischen Staaten, im Balkan und in der Türkei. Dies geschieht laut Mitteilung unter anderem in Zusammenarbeit mit der Fluggesellschaft Swiss, die diese urbanen Zentren neu mit Direktflügen bedient. In den Märkten in den USA, Indien, Südostasien oder China werden die geplanten Massnahmen weiter verfolgt und beschleunigt, schreibt Schweiz Tourismus. (SDA)

Karling: Kampagne für die Schweizer Bauern

Tiere sind Teil eines jeden der über 55'000 Schweizer Bauernhöfe. Sie sehen die gesamte Arbeit der Bauern und sie sind direkt betroffen. Die neue Kampagne von Karling illustriert, was die Hoftiere über ihre Bauern sagen könnten.

Milchkuh Sonja, Geissbock Konrad, Hofhund Max sowie ein Rotmilan erzählen, was ihre Bauernfamilien tagtäglich leisten: Sie produzieren hochwertige Lebensmittel, sie gehen umsichtig mit den natürlichen Ressourcen um, sie sorgen für eine hohe Artenvielfalt und sie prägen mit ihrer Arbeit das Landschaftsbild der Schweiz. Heute wohnen über 75 Prozent in Städten oder deren Agglomerationen. Diese Personen kennen meist weder die Zusammenhänge, die speziellen Leistungen der Landwirtschaft noch die Saisonalität der Produkte. Die Kampagne will über die Mehrwerte heimischer Produkte informieren und die Bevölkerung motivieren, diese trotz höheren Preisen aus Überzeugung zu kaufen.

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Die populären Plakatmotive lösen eine Serie von Fernsehspots ab, die in den Jahren 2011-14 liefen. Sie sind eine Weiterentwicklung der Vorgängerkampagne von 2006-10, als sich Prominente wie Michelle Hunziker oder Fabian Cancellara im Bauernhemd über die Schweizer Landwirtschaft äussersten.

Start der Kampagne war letzte Woche mit einem auffälligen Guerilla-Aushang in den Städten Zürich, Bern, Basel und Lausanne. In der Nacht auf den Aschermittwoch wurden rund 800 Kleber mit den Köpfen von Kuh Sonja und ihren Kollegen wild plakatiert und wenige Tage später wieder eingesammelt.

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Am Montag startet nun der offizielle Plakataushang in der ganzen Schweiz. Als Begleitmassnahmen kommen ein Web-Special, ein Making of, Facebook, Anzeigen, Werbematerialien für die Bauernhöfe, T-Shirts, Tragtaschen und diverse Promoartikel zum Einsatz. Karling konnte das Mandat vor acht Monaten im Pitch gewinnen. Die Kampagne wird in den nächsten vier Jahren mit zahlreichen weiteren Hoftieren und verschiedensten Online und Offline Aktivitäten ausgebaut. Die Hoftiere Sonja, Max und Konrad sind übrigens keine Phantasieprodukte: sie leben zusammen auf dem Bauernhof der Familie Hensler in Einsiedeln im Kanton Schwyz.

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Neue Juryleiter Medienpreis Aargau/Solothurn

Beim Medienpreis Argau/Solothurn kommt es in der Sparte Foto zu einem Wechsel in der Juryleitung: Emanuel Freudiger ersetzt Nicole Aebi. Marius Egger von Watson wird Juryleiter der neuen Kategorie Online.

Emanuel Freudiger, Fotograf und Bildredaktor beim TCS ersetzt die zurückgetretene, langjährige Juryleiterin Nicole Aebi von Kontrast in der Sparte Foto. Besetzt werden konnte auch die Juryleitung der neuen Sparte Online mit Marius Egger, Mitglied der Chefredaktion bei Watson, welche im 2015 erstmals ausgeschrieben wird. Mit Emanuel Freudiger (Foto), Marius Egger (Online), Josefa Haas (Print), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ist die Fachjury des Medienpreises Aargau/Solothurn, unter der Leitung von Peter Schellenberg wieder vollständig besetzt.

Die 17. Preisverleihung des von von Thomas Müller, Dietschi Print&Design Olten präsidierten Medienpreises Aargau/Solothurn findet am Montag, 27. April 2015, im Stadttheater Olten statt.

Jurypräsident:
– Peter Schellenberg, Journalist und früherer Direktor des Schweizer Fernsehens

Fachjury Print:
– Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut des Verbandes  Schweizer Presse (Fachjuryleiterin)
– Catherine Duttweiler, Kommunikationschefin Bundesamt für Statistik, ehemalige Chefredaktorin Bieler Tagblatt
– Benjamin Geiger, Chefredaktor Zürichsee-Zeitung
– Josef J. Zihlmann, WB Willisauer Bote

Fachjury Radio:
– Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik und Medienforschung an der ZHAW (Fachjuryleiter)
– Andy Melchior, ehem. Chefredaktor Radio Z, Kommunikationsberater
– Denise Bolle, ehemaliges GL-Mitglied DRS3, ehemalige Programmleiterin Radio Canal 3, Geschäftsleiterin Werbeagentur IBL und Partner, Solothurn

Fachjury TV:
– Toni Zwyssig, Fernsehjournalist und ehemaliger Ausbildungsleiter SF Schweizer Fernsehen (Fachjuryleiter)
– Oliver Kuhn, Fernsehjournalist, Chefredaktor Tele 1
– Bernd Merkel, Fernsehjournalist, Studienleiter Diplomausbildung Journalismus MAZ-Die Schweizer Journalistenschule
– Rolf Elsener, Fernsehjournalist, Leiter Kommunikation Stadt Zug

Fachjury Foto:
– Emanuel Freudiger, Fotograf/Bildredaktion Touring Club Schweiz

Fachjury Online:
– Marius Egger, Mitglied der Chefredaktion Watson

 

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