Eveline Dudda verlässt Freude am Garten

Eveline Dudda hat das Mandat für die Chefredaktion vom Schweizer Gartenmagazin Freude am Garten per Ende Februar 2015 niedergelegt.

Als Grund gibt Dudda «unüberbrückbare Differenzen bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung» an. Die Agrarjournalistin hat die Stelle als Chefredaktorin des Magazin im März 2014 angetreten (Werbewoche.ch berichtete). Der zuständige Verlag Mespro hat laut Mitteilung inzwischen eine Werbeagentur mit der Redaktion beauftragt. Die Agronomin Eveline Dudda bleibt weiterhin Geschäftsführerin vom Büro «Journalismus im grünen Bereich» (Dudda.ch) und arbeitet – wie bisher auch – als freie Agrar- und Gartenjournalistin. Sie sei zudem offen für Verleger, die ihre Vision von einem journalistisch aufgemachten Gartenmagazin teilten, so Dudda.

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ORF, ARD und SRF reformieren «Musikantenstadl»

Die Partnersender ORF, ARD und SRF haben sich auf eine Reform der Eurovisionssendung «Musikantenstadl» ab Herbst 2015 geeinigt. Die Sendung soll moderner werden. Moderator Andy Borg muss nach neun Jahren gehen.

Auf Herbst 2015 werden die Partner ORF, ARD und SRF den «Musikantenstadl» neu gestalten, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Dafür werden zahlreiche inhaltliche Weiterentwicklungen umgesetzt, die einerseits die Tradition der beliebten und starken Marke fortführen, anderseits neben dem Stammpublikum ein neues Publikum ansprechen sollen. Ein erstes Signal für die Reform ist eine neue Art der Präsentation – inhaltlich wie personell.

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Andy Borg wird sich bei der Open-Air-Livesendung aus dem kroatischen Pula am Samstag, 27. Juni 2015, nach neun erfolgreichen, gemeinsamen Jahren als Gastgeber des «Musikantenstadls» verabschieden: «Ich hab mir so sehr gewünscht und dafür gekämpft, dass der Stadl weitergeht. Dass ich bei der Verlängerung nun nicht mehr mit dabei sein werde, schmerzt natürlich. Mir haben die neun Jahre beim «Musikantenstadl» jedenfalls sehr viel Spass gemacht. Und ich wünsche den Zuschauern weiterhin viel Freude!»

Borg hat sich im vergangenen November öffentlich gegen die geplante Verjüngung der Show ausgesprochen (Werbewoche.ch berichtete).

Christoph Gebel, Abteilungsleiter Unterhaltung SRF: «Andy Borg hat mit seiner Leidenschaft für den «Musikantenstadl» während vieler Jahre sein Publikum immer wieder begeistert. Mit seiner Professionalität hat er, zusammen mit dem Team, den Stadl weitergeführt und den Zuschauerinnen und Zuschauern viele unvergessliche Fernsehmomente beschert. Dafür sprechen wir ihm ein herzliches Dankeschön aus. Es ist nun aber auch wichtig, den Puls der Zeit zu messen, das Erfolgsformat weiterzuentwickeln und die Sendung damit fit für die Zukunft zu machen.»

Andy Borg soll als Künstler auch immer wieder als Gast in den neuen «Stadl» eingeladen werden, wie es in der Mitteilung heisst. Weitere Adaptionen wie neue Sendungselemente, eine leicht veränderte musikalische Bandbreite und die konkrete Anzahl der Liveshows – werden in den nächsten Wochen und Monaten erarbeitet. (pd/hae)

Zu guter Letzt: FC Muhen goes Panini

Um die Vereinskasse aufzubessern, hat der FC Muhen ein eigenes Sammelalbum herausgegeben. Die Idee ist nicht neu, aber immer wieder gut.

55‘000 Franken fehlt dem FC Muhen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Ein grosses Loch für einen kleinen Verein. Um die nötigen Mittel aufzubringen, hat der Amateur-Klub am vergangenen Samstag die Lancierung des eigenen Sammelalbums gefeiert. 289 Bilder gilt es zu sammeln, vertreten sind nebst den Spielern der gesamten Junioren-, Damen- und Herren-Teams auch alle anderen Personen, die sich tagtäglich für das reibungslose Funktionieren des Vereins einsetzen – also die Funktionäre, aber auch zum Beispiel der Schulhausabwart, wie Präsident Christian Stecher gegenüber Tele M1 erklärt.

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Bilder: FC Muhen/Screenhots Tele M1

Realisiert wurde das Stickeralbum mit dem Berliner Unternehmen Myfooza.de, das schon rund 60 Alben für Amateuer-Vereine produziert hat. Die Kosten für die 400 in der Schweiz gedruckten Alben und die 10'000 in Berlin hergestellten Sticker werden zu 100 Prozent von Sponsoren gedeckt. Der Verein erhofft sich laut Aargauer Zeitung Einnahmen im mittleren vierstelligen Bereich – die Bilder können zum Preis von einem Franken pro Fünferpack beim Metzger, in der Papeterie, in der Garage oder bei den Trainern gekauft werden.

Dass Fussballvereine ihre eigenen Sammelalben herausgeben, ist im Gegensatz zu Deutschland hierzulande noch eine seltene Erscheinung. Ganz so neu, wie von einigen Medien dargestellt, ist die Idee aber nicht. So hat zum Beispiel der FC Goldach mit den Initianten Beni Eugster und Claudio Bellini bereits in der Saison 2007/2008 ein selbstproduziertes Album namens «Bennini» lanciert und mit 120'000 abgesetzten Bildern einen Verkaufsschlager gelandet.

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Tausche Vujo gegen Platzwart

Eigentlicher Sammelalbum-Pionier in der Schweiz ist aber kein geringerer als der FC Zürich. Laut Fussballmagazin Zwölf gab der Verein bereits 2003 ein Album namens «Total FCZ» heraus. Eine komplette Bestandesaufnahme des Stadtklubs: Vom Wurstverkäufer über die Sekretärin bis hin zum Platzwart fanden alle Platz auf den Sammelbildern. Und natürlich sämtliche FCZ-Fussballer. Zum Beispiel Nachwuchshoffnung Vujo Gavric. Oder der dreizehnjährige Marco Schönbächler und der fünzehnjährige Shkelzen Gashi. Oder FCZ-Veteran Dani Wyler. Ein grossartiges Zeitdokument.

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Quelle: Zwölf, Nr. 46, «Kleber mit Langzeithaftung» von Pascal Claude

Auch wenn aus dem FC-Muhen-Album vermutlich nicht ganz so viele grosse Namen und Bachelors hervorgehen werden: Die Sammelfreude dürfte auch im Umfeld des Aargauer Amateurvereins gross genug sein, um die Aktion zum Erfolg werden zu lassen. (hae)

Federer und Helvetia werden sich nicht einig

Die Tage von Roger Ferderer als Werbeträger für Versicherungen könnten gezählt sein. Der Tennisstar wird sich mit Helvetia nicht einig.

Wie die Schweiz am Sonntag schreibt, will Helvetia die Marke Nationale Suisse nach dem Kauf im letzten Jahr verschwinden lassen. Nationale Suisse ist Sponsoring-Partner Federers. Nach dem Verschwinden der Marke im nächsten Mai bräuchten Federer und Helvetia einen neuen Vertrag, der Deal kann nicht einfach übernommen werden. Der Werbeslogan «Herkunft verbindet» der Basler Versicherung Nationale Suisse spielt auf Federers Geburtsort an. Helvetia hingegen wird als Ostschweizer Firma wahrgenommen.

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In St. Gallen scheint das Interesse an einem Federer-Sponsoring gering zu sein. Helvetia sponsert nicht einzelne Sportler, sondern Themenbereiche wie zum Beispiel den Skisport. Ein entsprechender Einstieg in den Tennis-Sport soll nicht geplant sein.

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Wird sich Helvetia mit Federer nicht einig, wird dieser zu einer Art Werbe-Rentner, der nicht mehr werben muss, aber dennoch Geld erhält – zwei Millionen Franken pro Jahr sollen es laut Sonntagszeitung sein. Ganz aus der Werbung zurückziehen muss sich Federer dennoch nicht, seine Millionen-Engagements mit Firmen wie Jura, Sunrise, Lindt oder Credit Suisse laufen unverändert weiter. (hae/SaS)
 

Gewerbeverband boykottiert SRG-Podien

Die SRG veranstaltet Podien zur Gebühren-Diskussion. Ohne den Schweizerischen Gewerbeverband SGV. Dieser hat seinen Vertreter zurückgezogen.

Die Diskussion unter dem Titel «SRG-Gebühren – Abzocke oder Solidarität?» am 3. März in Zug findet ohne Gewerbeverband-Vertreter Ruedi Horber statt, wie die NZZ am Sonntag in der aktuellen Ausgabe schreibt. Im Absagebrief werfen SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler und Präsident Jean-François Rime der SRG vor, das «Quasi-Medienmonopol» werde im Abstimmungskampf «schamlos einseitig zugunsten der SRG eingesetzt». Beweis dafür sei, dass «Club»-Moderatorin Karin Frei das Podium moderiere – auf Kosten der Billag-Zahler. Der Gewerbeverband stört sich zudem daran, dass die SRG Weiterbildungen veranstalte, in denen die Mitglieder auf das Argumentarium der Unternehmensleitung eingeschwört werde. Da bei den Podien die Objektivität nicht gegeben sei, werde sich der Gewerbeverband von Podien, welche von der SRG organisiert werden, fernhalten, so Bigler.

Die SRG weist die Vorwürfe zurück. Sprecher Iso Rechsteiner betont gegenüber der NZZ am Sonntag, Karin Frei werde nicht bezahlt und der Abend werde ihnr nicht als Arbeitszeit angerechnet. Sie erhalte lediglich «ein kleines Geschenk». Die SRG-Sektion Zentralschweiz wirft dem Gewerbeverband Diskussionsverweigerung vor – man frage sich, ob der SGV überhaupt an einer fairen, öffentlichen Diskussion seines eigenen Referendums interessiert sei.

An der Diskussion in der Sendung «Arena» will Bigler jedoch teilnehmen. Im Gegensatz zu den Podien unterliege diese klaren Spielregeln. Bei einer einseitigen Gesprächsführung könne zudem die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI angerufen werden. Der Referendum des Gewerbeverbands gegen das neue Radio- und TV-Gesetz ist im Dezember zustande gekommen (Werbewoche.ch berichtete). Der SGV stört sich insbesondere daran, dass künftig alle Haushalte eine Empfangsgebühr bezahlen müssen. (hae/NZZaS)

Teaserbild: Keystone/SRF

Swiss Mobile fliegt der Konkurrenz davon

Trotz Roaming-Offensive der Swisscom: Im Ausland telefoniert man am günstigsten mit Swiss Mobile, wie die NZZ am Sonntag aufzeigt.

Swisscom sorgte vergangene Woche mit den neuen Mobile-Abos für erfreuliche Neuigkeiten aus Kundensicht: Roaming wird abgeschafft. Bereits mit dem günstigsten – preislich unveränderten – Abo «Natel infinity plus XS» (59.-/Monat) kann an 30 Tagen im Jahr unlimitiert im EU-Raum telefoniert werden. Bei teureren Abos ist dies an 100 (129.-/Monat) oder gar 365 Tagen (179.-/Monat) möglich. Für Reisende eine attraktives Preismodell, war Roaming doch bisher ein ausgesprochen teurer «Spass» für den Schweizer Endkunden. Auch wenn sich die Konkurrenz nach aussen unbeeindruckt zeigte, dürfte die neue Roaming-Politik der Swisscom sie früher oder später zum nachziehen zwingen.

Zusätzlich senkt Swisscom auch die Standard-Roamingpreise für Kunden mit «normalen» Abos auf 45 Rappen pro Minute im EU-Raum. «Swisscom hat damit das mit Abstand günstigste Roamingangebot im Schweizer Markt und ist auch im Vergleich zu den wichtigsten europäischen Anbietern bestens positioniert.» schreibt der Telekomanbieter in der Mitteilung vom Donnerstag.

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Das ist – wie die NZZ am Sonntag in der aktuellen Ausgabe aufzeigt – nicht ganz korrekt. Den günstigsten Roaming-Tarif bietet Swiss. Die Fluggesellschaft ist im vergangenen Oktober in den Telekommunikations-Markt eingestiegen (Werbewoche.ch berichtete) und bietet seither in ihrem Duty-free-Shop eine SIM-Karte an. Mit Erfolg, wie Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek gegenüber der Zeitung verrät: Bereits zwei Monaten nach Markteinführung ist das Angebot nach Zigaretten das meistverkaufte Duty-free-Produkt.

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Mit dem Swiss-Angebot kann nicht nur für 14 Rappen pro Minute aus 180 Ländern in die Schweiz telefoniert werden, sondern auch Anrufe kostenlos entgegengenommen werden. Die Fluggesellschaft bietet somit ein deutlich günstigeres Produkt in allen Belangen, auch beim mobilen Internet. Allerdings hat Swiss Mobile auch Nachteile: Die SIM-Karte muss gewechselt werden und man erhält eine englische Telefonnummer. Ausserdem gehen die Kunden keinen Vertrag mit Swiss ein, sondern mit einer Thurgauer Firma namens Naka. Das Unternehmen geizt mit Transparenz; hält sich bedeckt, was Management und Aktionäre betrifft. In der DNS der Domain Nakamobile.com taucht zudem der Name Achilles Rupf auf. Rupf war im Management der liquidierten Firma United Mobile, die ein ähnliches Geschäftsmodell besass wie Naka. Die NZZ am Sonntag betont aber, dass dies als Beweis nicht ausreiche. Swiss betont zudem die Professionalität der Zusammenarbeit, die Investoren seien bekannt. (hae/NZZaS)
 

Zu guter Letzt: Unlucky Dieter

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden: Eine Lucky-Strike-Anzeige aus dem Jahr 2003 war doch nicht so schlimm, wie Dieter Bohlen meinte.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat bekanntlich sehr viel zu tun. Er muss sich aber auch oft genug mit wirklich wichtigen Fragen beschäftigen. Jüngst mit Dieter Bohlen. Dieser findet eine Anzeige der Zigarettenmarke Lucky Strike auch nach 13 Jahren immer noch nicht lustig. 2003 spielte die Hamburger Agentur Geometry Global pointiert auf das im selben Jahr erschienene Buch  «Hinter den Kulissen» des Pop-Titans an. Weil einige der darin beschriebenen Prominenten erfolgreich geklagt hatten, mussten gewisse Stellen geschwärzt werden.

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Wie viele passionierte Austeiler scheint auch Bohlen nicht gerne einzustecken. Zusammen mit Ernst August Prinz von Hannover, bekannt unter dem Namen «Prügelprinz» und drei Jahre zuvor ebenfalls «Opfer» dieser Kampagne, wandte sich Bohlen 2008 an den Bundesgerichtshof (BGH). Die Klage auf Schadensersatz wegen Persönlichkeitsverletzung wurde zurückgewiesen.

Sieben Jahre später hat der Europäische Gerichtshof (EGMR) für Menschenrechte das Urteil bestätigt und laut Wuv.de sogar gelobt. Der EGMR beurteilte die Werbung als satirisch und damit im Rahmen der Meinungsfreiheit als zulässig, wie Horizont.net schreibt.

British American Tobacco und die zuständige Agentur lassen es sich nicht nehmen und feiern den Sieg, indem sie Bohlen noch etwas Salz in die Wunde der schmerzlichen (vermeintlichen) Persönlichkeitsverletzung streuen. Ein neues Bohlen-Sujet ergänzt die 2013 gestartete «Echt.»-Kampagne, in der – Überraschung! – Sätze so zusammengestrichen werden, dass nur noch die Unverfälschtheit der Zigarettenmarke bleibt (z.B. «Hauptsache man macht es allen recht» oder «Fast so gut wie das Original»).

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Hoffentlich nimmts Bohlen mit Fassung und lässt Strassburg diesmal sein. Und legt auch keine Berufung gegen das neuste Urteil ein. Dann hat das wichtige Gericht vielleicht endlich Zeit, sich um echte Menschenrechtsfälle – zum Beispiel Roger Schawinskis Radiokonzession – zu kümmern. (hae)

«Aktenzeichen XY…ungelöst»-Moderator Konrad Tönz gestorben

Der bekannte Schweizer Radiojournalist Konrad Tönz ist tot. Er ist am Sonntagvormittag an den Folgen seiner Krebserkrankung erlegen. Dies teilte Werber Frank Baumann im Namen von Tönz' Familie mit.

Der frühere «Aktenzeichen XY…ungelöst»-Moderator wäre im Mai 76 Jahre alt geworden. Durch die Fernsehsendung erlangte der Schweizer Moderator internationale Bekanntheit. Zwischen 1976 und 1998 gab er Suchmeldungen der Polizei und sachdienliche Hinweise der Schweizer Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem Aufnahmestudio Zürich bekannt. Durch seinen trockenen Moderationsstil wurde Tönz, zusammen mit Co-Moderator Peter Nidetzky vom ORF und ZDF-Moderator Eduard Zimmermann, zu einer Ikone der 70er-Jahre. Als Nachwirkung dieser Popularität wurde in Berlin gar die legendäre Konrad-Tönz-Bar nach ihm benannt.

Nach seiner erfolgreichen Arbeit beim Radio und Fernsehen wurde er 1984 Geschäftsführer der Firma PMA (Presse- und Medienarchiv AG Medienbeobachtung Zeitungsausschnittdienst) in Zürich. 2000 entstand durch Zusammenlegung die ZMS/PMA Medienbeobachtung AG, in deren Verwaltungsrat Tönz bis 2011 tätig war. Konrad Tönz war verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. (SDA)

Ringier bündelt die Frauenzeitschriften

Die Frauenzeitschriften des Medienhauses Ringier werden künftig enger zusammenarbeiten: SI Style, Bolero und Bolero Men in der Deutschschweiz sowie Edelweiss in der Romandie werden neu zu einer Fashion Factory gebündelt.

Durch die engere Zusammenarbeit ergeben sich redaktionelle Synergien und für die Anzeigenkunden interessante, neue Angebote. Die einzelnen, am Markt sehr gut etablierten Titel behalten ihr Profil, werden neu aber zentral von SI Style-Chefredaktorin Sabina Hanselmann-Diethelm geleitet. Bolero-Chefredaktorin Sithara Atasoy bleibt dem Magazin als Senior Editor mit fixer Rubrik erhalten. In Zürich zieht die Redaktion des Bolero neu mit jener von SI Style im Ringier Pressehaus zusammen – in Lausanne wird Edelweiss Teil des neu konzipierten Newsrooms. Die Redaktionen wurden heute über die Lancierung des Projektes Fashion Factory informiert.

Urs Heller, Geschäftsführer Zeitschriften Schweiz: «Wir werden durch die neu gewonnenen Synergien künftig qualitativ noch hochstehendere Magazine produzieren können und machen uns nun gemeinsam mit den Redaktionen an die Ausgestaltung der Fashion Factory.» Das Detailkonzept soll bis Ende März vorliegen.

Ob es zu einem Stellenabbau komme, sei noch offen, sagte ein Ringier-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur SDA. Ringier erarbeite bis Ende März ein Detailkonzept für die geplante Fashion Factory. (pd/hae)

Mammut lässt User Höhenluft schnuppern

Mammut eröffnet mit dem #project360 die dritte Dimension der digitalen Alpin-Kartographie und lässt User den Mythos von Matterhorn und Eiger Nordwand am Bildschirm erleben – neu auch in Virtual Reality auf dem Smartphone.

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Mit dem #project360 erschliesst der Schweizer Bergsportspezialist Mammut das Matterhorn und die Eiger Nordwand virtuell und visuell – aus Bergsteiger-Sicht und direkt aus der Wand. Die Bilder dafür liefert ein speziell entwickelter Rucksack mit sechs Kameras für eine vollständige Rundum-Sicht. Profi-Alpinisten trugen die Kamera-Rucksäcke über den Hörnligrat am Matterhorn und durch die legendäre Heckmair-Route in der Eiger Nordwand. Das

Ergebnis: Nicht weniger als eine beeindruckende 360° Rundum-Sicht aus der Wand, zu sehen unter Mammut.ch/project360 und im App-Store (Android und iOS) unter dem Namen Mammut #project360. Die Aufnahmen machen die legendären Routen der Erstbesteiger Schritt für Schritt für jeden online erlebbar und vermitteln spürbar die Faszination der berühmten Berge: Mit wenigen Klicks bewegt sich der User durch die Wände, blickt in die Höhe oder Tiefe und kann den Verlauf der Route aus unmittelbarer Nähe studieren. Die Blickrichtung bestimmt der User dabei selbst.

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«Street View» in der dritten Dimension

Spektakuläre Bilder aus den berühmten Bergen waren nur ein Aspekt des #project360: Die aussergewöhnlichen Ansichten der Route tragen zu einem einmaligen und neuartigen Nutzer-Erlebnis bei und machen die Website sowie die App zu einer Art vertikalem Street-View. «Mit #project360 erweitern wir das, was Google mit Street View in Länge und Breite umsetzte: Wir eröffnen mit einer Tiefenansicht eine dritte Dimension – und das in einer weitaus höheren Qualität als bislang möglich», sagt Rolf Schmid, CEO von Mammut und persönlich begeistert von den Tiefblicken. Unter anderem lassen sich die 360°-Ansichten nämlich auf Smartphones und Tablets allein durch deren Bewegung steuern.

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Virtual Reality am Berg dank der Mobile-App

Seit dem 3. Februar 2015 ist Mammut #project360 auch als App für die gängigen Betriebssysteme erhältlich. Die vom Schweizer Bergsportspezialisten Mammut entwickelte App #project360 lässt den User mit dem Smartphone oder Tablet das grossartige Ambiente klassischer Grate, Gletscher und steiler Wände in wirklichkeitsgetreuen 360°Panorama Bildern und Videos erleben. Er wird Teil der Seilschaft von Pro Team Athleten und Bergführern. Dabei lässt sich der Blickwinkel auf Smartphones und Tablets allein durch die Bewegung der Geräte steuern.

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Mit einem entsprechenden Head-Mounted Device (z.B. Google Cardboard, Zeiss VR One, Homido, etc) lassen sich die Bilder als virtuelle Realität darstellen, wodurch der User noch näher am Geschehen ist. Zusammen mit den Profibergsteigern wagt er sich in die luftigen Höhen des Matterhorns oder alternativ in die berüchtigte Kälte der Eiger Nordwand. Der Blickwinkel schwenkt dabei mühelos mit den Kopfbewegungen mit. Geeignet für alle Altersgruppen, sofern sie nicht unter Höhenangst leiden.

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Technik für Performance am Berg

Dem gigantischen Projekt ging eine intensive Vorbereitung voraus. Zusammen mit dem Fotografen Matthias Taugwalder von Concept360 und der Münchner Werbeagentur Heye wurde Anfang 2014 der Entschluss zur Durchführung des umfangreichen Projektes gefasst. Schnell war klar: Mit dem «Project 360» würden alle Beteiligten Pionierarbeit in Sachen digitaler Kartographie leisten. Entscheidend war vor allem die technische Ausrüstung der Mammut Pro-Team Athleten Stephan Siegrist und Dani Arnold. Denn unabhängig von den Bildern aus der Wand stand die Sicherheit der Alpinisten zu jeder Zeit an erster Stelle. Konkret bedeutete das: Die Technik, musste leicht sein und durfte weder die Bewegungen einschränken, noch beim Klettern stören. Am Anfang stand daher die Auswahl der richtigen Kameratechnik und deren Anbringung an einem klettertauglichen Rucksack. In aufwändigen Probeläufen in Kletterhallen, in den Schweizer Alpen und an der Eiger Nordwand selbst wurden Modelle verschiedenster Hersteller getestet.

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Als beste Lösung erwies sich ein 360°-Video-System von GoPro, das mit insgesamt sechs Kameras auf ein Systemgewicht von knapp zwei Kilogramm kommt. Das System bot während der Tour zahlreiche weitere Vorteile: ein automatisierter Auslöser ermöglichte auch Bilder an schwierigen Stellen der Route und das gesamte System überzeugte mit einfacher Handhabung in unterschiedlichsten Klettersituationen. Auch die Unempfindlichkeit gegen die niedrige Temperaturen am Berg sprach für diese Lösung. Doch erst die Integration in einen von Mammut speziell entwickelten Alpin-Rucksack machte die Kameratechnik klettertauglich: Auf Basis des Modells «Trion Nordwand» entwarf die Entwicklungsabteilung des Schweizer Bergsportspezialisten einen Rucksack, der sowohl den alpinistischen wie auch den technischen Anforderungen genügte.

NZZ lanciert Lifestyle-Magazin Z neu

Die NZZ lanciert Z neu. Das neu konzipierte und designte Lifestyle-Magazin steht für ein gewandeltes Luxusverständnis und kreatives Savoir-vivre.

Z soll sich optisch und haptisch von anderen Lifestyle-Magazinen absetzen. Dank Spezialformat, wertigen Papieren, anspruchsvollen Fotostrecken und dem Spiel mit unterschiedlichen Typografien soll es laut Mitteilung edel wirken, gleichzeitig aber Understatement ausstrahlen. In grosszügigen und aufwendigen Reportagen werden die Hintergründe der Luxusbranche beleuchtet und nicht bloss deren Produkte abgebildet.

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Das Verständnis des Luxuriösen hat sich verändert: Individuelle Erfahrungen sind heute wichtiger als Prestigeobjekte. Z folgt diesem Trend und will damit neue Massstäbe im Lifestyle-Magazin-Markt setzen. Nicole Althaus, Z-Chefredaktorin: «Der Leser soll Luxus erfahren, die Macher der Branche kennenlernen, etwas über die Hintergründe und Bedingungen ihrer Kreationen lernen, anstatt nur einen Produktekatalog durchzublättern.» Z geht in die Tiefe, erzählt von passionierten Designern und aufregenden Schauplätzen. Namhafte Persönlichkeiten liefern aus erster Hand Insiderwissen zu Design, Mode, Schönheit, Kulinarik, Reisen und Kunst.

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Gestaltet hat die neue Version von Z Tyler Brûlé mit seiner Agentur Winkreative. Die erste Ausgabe wird am 7. und 8. März 2015 erscheinen. Das Magazin wird achtmal im Jahr als Beilage der Neuen Zürcher Zeitung und der NZZ am Sonntag publiziert.

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P.S. erhält ein neues Kleid

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