Auf Herbst 2015 werden die Partner ORF, ARD und SRF den «Musikantenstadl» neu gestalten, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Dafür werden zahlreiche inhaltliche Weiterentwicklungen umgesetzt, die einerseits die Tradition der beliebten und starken Marke fortführen, anderseits neben dem Stammpublikum ein neues Publikum ansprechen sollen. Ein erstes Signal für die Reform ist eine neue Art der Präsentation – inhaltlich wie personell.
Andy Borg wird sich bei der Open-Air-Livesendung aus dem kroatischen Pula am Samstag, 27. Juni 2015, nach neun erfolgreichen, gemeinsamen Jahren als Gastgeber des «Musikantenstadls» verabschieden: «Ich hab mir so sehr gewünscht und dafür gekämpft, dass der Stadl weitergeht. Dass ich bei der Verlängerung nun nicht mehr mit dabei sein werde, schmerzt natürlich. Mir haben die neun Jahre beim «Musikantenstadl» jedenfalls sehr viel Spass gemacht. Und ich wünsche den Zuschauern weiterhin viel Freude!»
Borg hat sich im vergangenen November öffentlich gegen die geplante Verjüngung der Show ausgesprochen (Werbewoche.ch berichtete).
Christoph Gebel, Abteilungsleiter Unterhaltung SRF: «Andy Borg hat mit seiner Leidenschaft für den «Musikantenstadl» während vieler Jahre sein Publikum immer wieder begeistert. Mit seiner Professionalität hat er, zusammen mit dem Team, den Stadl weitergeführt und den Zuschauerinnen und Zuschauern viele unvergessliche Fernsehmomente beschert. Dafür sprechen wir ihm ein herzliches Dankeschön aus. Es ist nun aber auch wichtig, den Puls der Zeit zu messen, das Erfolgsformat weiterzuentwickeln und die Sendung damit fit für die Zukunft zu machen.»
Andy Borg soll als Künstler auch immer wieder als Gast in den neuen «Stadl» eingeladen werden, wie es in der Mitteilung heisst. Weitere Adaptionen wie neue Sendungselemente, eine leicht veränderte musikalische Bandbreite und die konkrete Anzahl der Liveshows – werden in den nächsten Wochen und Monaten erarbeitet. (pd/hae)