Daniel Düsentriebs Datenbank

Patentamt Lang Gysi Knoll soll den Recherche-diensten des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) zum Durchbruch verhelfen.

Patentamt Lang Gysi Knoll soll den Recherche-diensten des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) zum Durchbruch verhelfen.«Damit die Daniel Düsentriebs in Zukunft nicht mehr wie Knorrlis dastehen, wenn es um Patentlösungen im Marken- und Technologiebereich geht», so die Zielsetzung von Lang Gysi Knoll (LGK), tritt das IGE mit einer Inseratekampagne an die Öffentlichkeit. Der Aufritt soll den neu unter der Marke Exensis IP-Search zusammengefassten langjährigen Dienstleistungen – Marken- sowie Patent- und Technologierecherche – zu mehr Beachtung verhelfen. Dieser Auftritt sei schon länger ein Thema gewesen, erklärt IGE-Marketingleiterin Yvonne Kohler. Schliesslich ist das Berner Institut nicht der einzige Anbieter solcher Dienste: Compumark im Marken- und Centredoc, Infolit oder Büro Egli im Patent- und Technologiebereich stehen in Wettbewerb mit dem eidgenössischen Institut.
Die von LGK konzipierten Anzeigen richten sich einerseits an Herstellerfirmen. «Zerbrechen Sie sich nicht die Birne für eine Erfindung, die es vielleicht schon gibt», rät Texter und Konzepter Rolf Preisig zum Beispiel auf dem Inserat mit Glühbirnen. An die eigene Zunft richten sich hingegen die Sujets für die Markenrecherche. Natürlich erteilt Preisig auch seinen Kollegen im Namen des IGE günstigen Rat. Was die Kreation des Kunstwortes Exensis (eine LGK-Eigenleistung) betrifft, konnte das IGE seine Dienste gleich selbst in Anspruch nehmen, was Kohler schmunzelnd bestätigt: «Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht.»
Wer suchet, der findet Marken- und Patentrechte rasch aus der IGE-Datenbank.
Simone Keller

Poleposition

Agenturen In Bern ist die Kommunikationsagentur Formelzwei eröffnet worden.

Agenturen In Bern ist die Kommunikationsagentur Formelzwei eröffnet worden.Fast zeitgleich mit den jüngsten Gründungen in Zürich eröffnete Ende Januar auch in Bern eine neue Kommunikationsagentur ihre Büros. Die Formelzwei GmbH, Agentur für Integrierte Kommunikation, will national tätig werden und startet mit Aufträgen von drei Kunden. Gegründet wurde Formelzwei vom Eidg. dipl. Werbeleiter Marco Mesot, Beratung und Konzept, zuletzt Client Service Director und GL-Mitglied bei der Contexta, und vom Eidg. dipl. PR-Berater Christian Wüthrich, Text und Konzept, zuletzt Manager Marketing & Communications bei Jobpilot.ch. Profilieren wollen sie Formelzwei als schlanke Fullservice-Agentur. Für die Grafik greift man auf ein Netz nahe stehender Spezialisten zurück, beispielsweise beim Büro Destruct oder bei Sofie’s Kommunikationsdesign. Seit gemeinsamen Zeiten bei einer grösseren Berner Agentur verbindet die beiden Partner auch eine Freundschaft. «Als wir letzten Herbst merkten, dass wir nach Jahren auf Agentur- und Kundenseite die Herausforderung der eigenen Firma suchten, haben wir die Sache angedacht.» Bestehende Arbeitgeber und erste Kunden haben die Idee unterstützt.
Am Markt will Formelzwei eine gültige Alternative für Kommunikationslösungen aus einer Hand sein: «Selbstverständlich setzen wir auch Einzelmassnahmen und Teilbudgets gerne um. Wir glauben aber, dass Unternehmen heute – und das gilt auch für KMU – die Kommunikation ganzheitlich betrachten sollten.»
Erste Aufträge realisierte Formelzwei im Bereich PR, Content und Below-the-line für Jobpilot.ch und den Berner Inneneinrichter Intraform. Dazu betreut die junge Agentur den Launch der Corporate-Publishing-Lösung von Media Asset Network.
(pan)

Die Migros – so oder so

Detailhandel In Zeiten grosser Verunsicherung erinnern sich Unternehmen gerne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Mit einer Imagekampagne kehrt Publicis zu den Wurzeln der Migros zurück und kommuniziert ihr soziales Engagement auf völlig unkonventionelle Weise.

Detailhandel In Zeiten grosser Verunsicherung erinnern sich Unternehmen gerne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Mit einer Imagekampagne kehrt Publicis zu den Wurzeln der Migros zurück und kommuniziert ihr soziales Engagement auf völlig unkonventionelle Weise.«In der modernen Welt wird der Erfolg jenen gehören, die es verstehen, um ihr Unternehmen eine Ideenwelt aufzubauen. Eine Ideenwelt, welche die Energie ihrer Mitarbeiter anfeuert, aber auch die – in Taten umgesetzte – Achtung und Sympathie ihrer Abnehmer gewinnt.» Was sich so brandaktuell liest und von einem Marketingguru stammen könnte, sagte vor rund 50 Jahren Kaufmann Gottlieb Duttweiler, Pionier des Schweizer Detailhandels.M – ausgelaugtes Phänomen?
Nur sechs Artikel boten seine legendären Migros-Lastwagen im Gründungsjahr 1925 feil. Alles fast moving products – Zucker, Kaffee, Teigwaren, Reis, Kokosnussfett und Seife –, alles Eigenmarken. Dass seinem Konzept – senke die Kosten und halbiere deinen Gewinn – eine gewisse Genialität innewohnte, erkannte man bald. Was der populäre Visionär einführte, sollte sich in vielerlei Hinsicht als erfolgreiches Geschäftsmodell bewähren.
Längst bietet die Migros in ihren nahezu 600 Filialen weit mehr als die Produkte des täglichen Bedarfs an. Im Laufe der Zeit fasste die Migros auch in weiteren Branchen Fuss, sodass das grosse «M» mittlerweile fast alle Wirtschaftszweige und Gesellschaftsbereiche abdeckt. Kaum ein anderes Unternehmen hat die Schweiz wirtschaftlich, sozial und kulturell so nachhaltig beeinflusst wie die Migros, die täglich mehr als eine Million Kundenbesuche zählt.
Trotz der Beliebtheit des Einzelhandelsriesen lahmt seine Innovationskraft. Mit Folgen für den Umsatz, der 2001 auf hohem Niveau «nur» um 1,6 statt wie budgetiert 2 bis 3 Prozent gewachsen ist. Die Frage drängt sich auf: Wie kann die Migros noch wachsen und dabei den Warenkorb um 10 bis 15 Prozent günstiger füllen, als die Konkurrenz, wie es dem neuen Marketingchef und Mitglied der Migros-Generaldirektion, Urs Riedener, vorschwebt?
In einem kürzlich erschienenen Cash-Interview gab Riedener zu verstehen, dass nun die Mehrwerte der Migros besser vermarktet werden müssen. In einer Imagekampagne will er zeigen, «was wir anders machen als unsere Konkurrenten». Beat Mühlemann, Leiter Marketingkommunikation, doppelt nach: «Es geht darum, die Marke kontinuierlich zu stärken. Der bisherige Auftritt – ‹Kauft man am besten in der Migros› – verharrte aber auf der Produktebene, obwohl wir so viel mehr für das Wohl unserer Kundschaft tun.» Weil die sozialen Werte der Migros geradezu als selbstverständlich gelten, wurden sie bisher nie in der Werbung thematisiert.
Ganz im Unterschied zu Unternehmen, die ihre mitunter magerere Corporate Citizenship offensiv kommunizieren, um der gegenwärtigen Vertrauenskrise zu begegnen.
Abgedrehtes Vorschlagswesen
Das will jetzt Pitchgewinnerin Publicis mit einer Imagekampagne, die gleich mit vier 50-sekündigen TV- und Kinospots startet, konsequent korrigieren. Denn «es gibt vieles, was die Migros längst wieder einmal sagen möchte», erklärt CD Jean Etienne Aebi. Beispielsweise die Tatsache, dass Migros ihre Preise immer noch auf der Produktver-
packung anschreibt, dass sie über ihr Kulturprozent einer breiteren Öffentlichkeit kulturelle Aktivitäten zugänglich macht oder dass sich der Retailer auf breiter Front für Ethik, Umwelt und nachhaltige Entwicklung einsetzt.
«Wir suchten nach einem Konzept, das zum einen die breite UAP-Palette umklammern und zum anderen die Botschaft nicht in eine peinliche Lobhudelei ausarten lassen würde», sagt Aebi. Der Spagat gelang. Der Publicis-CCO liess die Mehrwerte von Migros-Kundinnen und -Kunden selbst auf humorvolle Art und Weise vortragen.
Da wäre zum Beispiel Sportstudentin Silvia Huber. Sie wirbt für Migros’ Fitness-Engagement und unterbreitet auch gleich noch den Vorschlag, der Detaillist solle dies mit dem täglichen Einkauf verbinden. Ihren Tagtraum setzte Regisseur Kasper Wedendahl in einem aberwitzigen Spot um: Darin füllen nette Verkäuferinnen Einkaufswagen mit Hanteln, die von den Kunden mühselig, aber fitness-bewusst durch den Laden geschoben werden, bis – der Vorschlag ist nicht ganz ausgereift – jemand die Kontrolle über seinen Wagen verliert und dieser prompt in ein Früchtegestell donnert. In einem anderen Spot nimmt ein Mathematiker Migros’ Preisanschrift zum Anlass für eine Volksinitiative «Für besseres Kopfrechnen». «Ist doch so oder so ein Vorteil, wenn man seine Preise nicht verstecken muss», moniert er die Praxis anderer Detailhändler.
Auch der übermütige Einfall eines verschrobenen Öko-Gemeinderats, der die Energiesparpolitik der Migros mit einem Stromspartag erlebbar machen will, oder die Galeristin, die das Kulturprozent durch das Verkaufspersonal im Laden bewerben lässt, zeigen, wie frisch und selbstironisch Eigenlob sein kann.
Storyboards von den Kunden?
Wedendahl hat die abstrusen Geschichten in einem Gesamtkunstwerk komponiert, das nächstes Jahr fortgesetzt werden dürfte. Tatsächlich hat die einzigartige, identifikationsstiftende Werbeidee nicht nur Potenzial zum internationalen Award-Abräumer. Sie könnte sich auch zum Selbstläufer mausern, wenn die Migros-Kunden ihre ausgefallenen Vorschläge für Migros-Werbung gleich selbst schreiben.
Helle Freude am verblüffenden Konzept hätte wohl auch der Migros-Gründervater gehabt. Jean Rudolf von Salis schätzte den charismatischen «Dutti» nicht nur wegen seiner rastlosen und streitbaren Natur, sondern auch wegen seiner nicht immer ins letzte Detail durchdachten Ideen.
Award-verdächtig: Witz und Esprit zeichnen die TV- und Kinospots von Publicis für Migros aus.
Migros Riesenstreichhölzer im Migros-Markt, um Strom zu sparen? So grün denkt sich ein Gemeinderat in einem von vier Publicis-Spots das Image des Einzelhandelsriesen. >> Seite 7
Kasper WedendahlBeste Voraussetzungen für gute Migros-Spots bringt Kaspar Wedendahl aufs Set mit: Schon nach sieben Jahren Tätigkeit als Werbespot-Regisseur weist der 36-jährige Däne bereits eine internationale Kundenliste vor, die von Coca-Cola über Opel und VW bis hin zur Washington State Lottery reicht. Nicht minder eindrücklich präsentiert sich Wedendahls Palmarès. Er weist so ziemlich alles auf, was unter den Auszeichnungen Rang und Namen hat: Effie, Eurobest, Epica, US Creative Best Spot, London- und Cresta-Award. In Cannes holte er 2000 für seinen VW-Spot
«A few drops» (DDB Paris) einen Goldlöwen und doppelte 2001 mit Interflora «The Power of Flowers» für die Agentur Robert/Boisen&
Likeminded, Kopenhagen, nach. (la)
Luca Aloisi

Best of Northeast

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «Alternativkultur»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern in der «Alternativkultur»Gold (126) Bernie’s It’s time for (DDB Zürich)Silber (117) Hakle Balsam/Gesicht (Advico Young & Rubicam)
Bronze (114) Bluewin Rennwagen (Jung von Matt/Limmat)

Die besten Multimedia-Produktionen

Bereits zum achten Mal ist das Annual Multimedia erschienen. Eine kompetente Jury selektierte für das Jahrbuch 2003 die besten Multimedia-Produktionen 2002.

Bereits zum achten Mal ist das Annual Multimedia erschienen. Eine kompetente Jury selektierte für das Jahrbuch 2003 die besten Multimedia-Produktionen 2002.Ergänzend werden im Buch weiterführende Visionen der Branche dokumentiert. Vorgestellt werden Projekte im Bereich Online, CD-ROM, Terminals, Events/Games, mobile Kommunikation. Im Jahrbuch stellen sich Agenturen, Art Directors und Producer vor. Ausgewählte Studentenproduktionen zeigen, wo die Gestalter der Zukunft zu finden sind. Das Buch mit der ISBN 3-89623-303-3 kann beim Walhalla Verlag in Regensburg bestellt werden.

Sportjournalist Franco Carabelli entlassen

Medien Franco Carabelli (48) ist laut verlässlichen Quellen als Blattmacher von Blick- und SonntagsBlick-Sport per sofort freigestellt worden.

Medien Franco Carabelli (48) ist laut verlässlichen Quellen als Blattmacher von Blick- und SonntagsBlick-Sport per sofort freigestellt worden.Er war 1996 bis 1999 Chefredaktor der Fachzeitung Sport und leitete 2000 die Blick- und SonntagsBlick-Sportredaktion einige Wochen als Chefredaktor ad interim.

Regia-Gruppe schliesst Buri Druck AG

Druck Die Buri Druck AG in Wabern bei Bern stellt die Geschäftstätigkeit ein.

Druck Die Buri Druck AG in Wabern bei Bern stellt die Geschäftstätigkeit ein.Die schwierige konjunkturelle Lage und die dramatische Margenerosion zwängen das Mitglied der Regia-Gruppe dazu, heisst es in einer Mitteilung. Rund 30 Stellen dürften verloren gehen. Für die Betroffenen sei ein Sozialplan in Vorbereitung. Rund 20 weitere Angestellte sowie die Lehrlinge werden von der Benteli Hallwag Druck AG zusammen mit bestehenden Kundenbeziehungen übernommen.

www.apfelundbirne.ch

Internetnutzung Auch wenn der Vergleich hinkt: Die neuen Net-Audit-Daten der Wemf unterscheiden sich von jenen des MMXI-Internetpanels wie etwa die Auflagen- von den Leserzahlen.

Internetnutzung Auch wenn der Vergleich hinkt: Die neuen Net-Audit-Daten der Wemf unterscheiden sich von jenen des MMXI-Internetpanels wie etwa die Auflagen- von den Leserzahlen.Seit Anfang Jahr lassen zwölf Anbieter von Onlineangeboten die Zahl der Zugriffe auf ihre Website vom neuen Wemf-Instrument Net Audit erheben und beglaubigen. Zehn dieser Anbieter erlaubten nun auch, dass die Wemf die Januardaten ihrer Websites veröffentlicht. Unter diesen zehn Net-Audit-Kunden sind die Websites der vier grossen Jean-Frey-Titel Weltwoche, Bilanz, Beobachter und TR7, und die NZZ-Gruppe ist immerhin mit NZZ.ch und eBund.ch vertreten. Als drittes grosses Medienunternehmen ist auch die Basler Mediengruppe mit ihrem Portal Bluebanana.ch mit von der Partie.Den Anbietern selbst bietet die Wemf jederzeit Einblick in die aktuellen Daten, dargestellt im Monats-, Wochen- und Tagesverlauf. Veröffentlicht werden aber nur die Zahl der Page Impressions (PI) und Visits pro Website und Monat. Dabei gibt die Einheit PI die Zahl der Zugriffe auf jede einzelne Site eines Onlineangebotes an. Ruft ein Internetnutzer mehrere Sites derselben URL auf – und vielleicht auch einige mehrmals –, zählt jeder einzelne Wechsel als PI. Mehrere PIs, die derselbe Nutzer auf einer URL auslöst, werden zu einem Besuch (Visit) zusammengefasst, sofern die gemessenen PIs nicht länger als 30 Minuten auseinander liegen. Sonst zählt das Net-Audit-System einen neuen Besuch (siehe WW 3/03).
Tessiner weit vor den Zürchern
Interessant an den ersten Net-Audit-Daten ist, dass Ticinonline
.ch, die gemeinsame Plattform von La Regione Ticino, Giornale del Popolo, Corriere del Ticino und Publicitas, bezüglich Visits und PIs zwar an zweiter Stelle der erhobenen Onlineangebote steht, mit 6,76 PIs pro Visit aber auf Platz eins kommt. Umgekehrt lassen die bloss drei PIs pro Visit bei Bilanz.ch darauf schliessen, dass die Website von einem Publikum genutzt wird, das gezielt nur bestimmte Sites aufruft.
Um einen Anhaltspunkt zu geben, wie die derzeitigen Net-Audit-Kunden bezüglich der Internetgesamtnutzung in der Schweiz in etwa einzuordnen sind, hat die Werbewoche die ebenfalls monatlich erhobenen MMXI-Daten konsultiert. Die bei Net Audit erstplatzierte Domain NZZ.ch liegt dort auf Platz 47 aller ab Schweizer Heim-PCs aufgerufenen Sites. Etwas weiter vorne liegen Blick.ch und SFDRS.ch (Ränge 25 und 38).
Im Übrigen aber lassen sich Net-Audit- und MMXI-Daten absolut nicht vergleichen, obwohl in beiden Fällen elektronisch gemessen wird. Sie unterscheiden sich durch verschiedene Blickwinkel und Erhebungsmethoden. MMXI verfolgt auf elektronischem Weg das Surfverhalten von Panelteilnehmern, auf deren (Heim-)PC eigens eine Messsoftware installiert ist. Die gewonnenen Daten werden auf eine Grundgesamtheit hochgerechnet und können mit soziodemografischen Angaben kombiniert werden.
Net Audit dagegen fokussiert nicht auf die User, sondern auf die Sites. Auf jeder bei Net Audit angemeldeten Site wird die effektive Besucherzahl elektronisch gemessen. Man erfährt, welche Site wann wie lange besucht wurde, nicht aber von wem.
Dennoch würde man auf den ersten Blick eine etwas grössere Übereinstimmung zwischen der Zahl der PIs (Net Audit) und Page Views (MMXI) erwarten. Tatsächlich sind aber die Unterschiede riesig. Einer der Hauptgründe: MMXI misst derzeit in der Schweiz nur das Surfverhalten ab Heimcomputer. Net Audit misst dagegen die Zahl aller Zugriffe auf die Onlineangebote, egal, ob diese von zu Hause oder vom Arbeitsplatz erfolgen. Deshalb müssen die MMXI-Zahlen deutlich tiefer sein.
Private Computer MMXI registriert jede Bewegung der Panelteilnehmer im Internet mittels einer im Home-PC installierten Software.
Computer am Arbeitsplatz Surfbewegungen am Arbeitsplatz werden von MMXI derzeit noch nicht erhoben.
Webserver Firma XY Net Audit registriert den Traffic nur auf der Homepage einer Firma, die die Zahl der Zugriffe auf ihr Webangebot beglaubigen lassen will. Dabei ist es unerheblich, ob die User von zu Hause oder vom Arbeitsplatz aus darauf zugreifen.
Was Net Audit und MMXI im Januar 2003 gemessen haben NET AUDIT MMXI
Rang Domain Visits Page Impressions (PI) PI/Visit Anzahl Besucher Reichweite in % Page Views Seiten/Person
 1 nzz.ch 2 313 017 11 348 607 4,91 128 000 5,06 3 073 000     24
 2 ticinonline.ch 305 051 2 061 320 6,76 3 000 0,1 32 000     10
 3 ebund.ch 138 768 673 032 4,85 8 000 0,3 46 000      6
 4 beobachter.ch 80 554 381 283 4,73 33 000 1,29 424 000     13
 5 weltwoche.ch 78 960 312 009 3,95 7 000 0,3 68 000      9
 6 swissguide.ch 53 975 210 346 3,90 13 000 0,5 66 000      5
 7 bluebanana.ch 39 933 219 661 5,50 12 000 0.5 125 000     11
 8 tr7.ch 28 313 172 753 6,10 7 000 0,3 55 000      8
 9 bilanz.ch 24 398 73 080 3,00 3 000 0,1 16 000      6
10 move.ch 1 851 6 165 3,33 5 000 0,2 36 000      8
Quelle: Wemf/MMXI
Markus Knöpfli

Cannes Lions verlegt Anmeldung ins Web

In diesem Jahr wird es keine gedruckten Anmeldebroschüren für das Internationale Werbefestival in Cannes geben.

In diesem Jahr wird es keine gedruckten Anmeldebroschüren für das Internationale Werbefestival in Cannes geben.Die Anmeldung für den Wettbewerb und für die Teilnahme am Festival solle nur übers Internet erfolgen, heisst es in einer Mitteilung anlässlich des Relaunchs der Website www.canneslions.com. Indes bleibt die Wahl, ob man online ein Formular ausfüllen oder ein Dokument downloaden will, das man später zur Post bringt. Auch Wettbewerbsarbeiten sollen digital eingereicht werden.

Zielgerichtet parkiert

Aussenwerbung Suter & Partner Aussenwerbung lanciert mobile Plakatwerbung als Antwort auf die Frage, wie man Streuverluste minimiert.

Aussenwerbung Suter & Partner Aussenwerbung lanciert mobile Plakatwerbung als Antwort auf die Frage, wie man Streuverluste minimiert.Ab dem 1. März fährt eine «Plakatwand» auf der Ladefläche eines Kleintransporters mit. Die Werbebotschaft wird so dorthin gekarrt, wo sich die Zielgruppe befindet. «Die dicht besiedelte Schweiz ist bestens geeignet für fahrbare Werbung», ist Werner Suter überzeugt.

Primetime wechselt den Besitzer

Produktion Geschäftsführer René Schoch hat per Anfang Jahr die Produktionsfirma Primetime zu 100 Prozent übernommen.

Produktion Geschäftsführer René Schoch hat per Anfang Jahr die Produktionsfirma Primetime zu 100 Prozent übernommen.Zuvor befand sich das Schlieremer Unternehmen gemäss Schoch im Besitz einer Familienholding, deren Mitglieder sich aus Altersgründen zurückziehen wollten. Primetime produziert mit 30 Angestellten unter anderem TV-Spots, Musikclips und Fernsehsendungen. Zur Firma gehört auch ein Video-/DVD-Kopierzentrum.

Best of Southeast

Affinität der Anzeigen bei den Supportern im «christlichen Lager»

Affinität der Anzeigen bei den Supportern im «christlichen Lager»Gold (148) Mc Gregor New TraditionsSilber (141) Wernli Das Beste spart… (Ruf Lanz)
Bronze (137) Manor Campus (Atelier Wenger)
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