Neues Kabelradio startet in Genf

Kabelradio Ab 22. März ist im Genfer Kabelnetz der neue Radiosender M24 zu hören.

Kabelradio Ab 22. März ist im Genfer Kabelnetz der neue Radiosender M24 zu hören.Unter dem Slogan «La musique puissance 24» (Musik hoch 24) werden Musik rund um die Uhr sowie Wortbeiträge zu Musik und Musikern zu hören sein. Dabei möchte der Trägerverein Radio.m24.fm lokalen und regionalen Bands und DJs eine Plattform bieten. Zielpublikum sind die 15- bis 55-Jährigen. M24 hat die Konzession vom Bundesamt für Kommunikation im Juli 2002 erhalten. In der damaligen Vernehmlassung sprachen sich die lokalen Konkurrenten sowie die Union Romande de Radios et de Télévisions Régionales gegen die Konzessionierung aus.

Radiotele präsentiert Radio-Daten 2003

Die im Internet seit einigen Tagen publizierten «Radio-Daten 2003» der Werbezeitvermarkterin Radiotele AG sind jetzt auch in gedruckter Form erhältlich.

Die im Internet seit einigen Tagen publizierten «Radio-Daten 2003» der Werbezeitvermarkterin Radiotele AG sind jetzt auch in gedruckter Form erhältlich.In der 32 Seiten umfassenden Dokumentation finden sich planungsrelevante Informationen zu allen Privatradios der Schweiz und den wichtigsten in die Schweiz einstrahlenden ausländischen Sendern. Zudem liegt eine mehrfarbige Sendegebietskarte bei. Die Broschüre kann auf www.radio tele.ch kostenlos bestellt werden.

Für Big-Mode zahlen sich die 130 Fahrstunden aus

Mode Mit Piktogrammen als Kleiderständer wirbt Ruf Lanz für die Girlie-Mode von Big.

Mode Mit Piktogrammen als Kleiderständer wirbt Ruf Lanz für die Girlie-Mode von Big.«Wer Big-Mode trägt, wird als Frau nicht nur für ihre Intelligenz geliebt», witzelt Markus Ruf. Big ist die Modekette für Girls zwischen 16 und 30 Jahren. Die Kette betreibt sieben Filialen in Zürich. Markus Ruf und Danielle Lanz betreuen das Label schon seit sechs Jahren. Seit 2001 unter dem Dach von Ruf Lanz. Die Kampagnen wurden immer wieder ausgezeichnet – wohl auf Grund der nicht unerheblichen Tatsache, dass Ruf Lanz bis jetzt noch nie Models in den Kampagnen gezeigt hat. Denn Ruf Lanz wollte immer wieder «die Wirkung von Kleidern dramatisieren und nicht einfach trendige Klamotten an hippen Models zeigen».
Dieses Jahr zeigen die Sujets Boys, die von Girls abgelenkt werden, die in kecken Minis am Strassenrand stehen. Markus Ruf und Danielle Lanz, die endlos lang Fahrstunden für ihren Führerausweis nehmen mussten (Ruf 80 Fahrstunden, Lanz 50), haben sich von den Piktogrammen der Verkehrstheorie inspirieren lassen.
«Die Zielgruppe hat die Fahrprüfung eben hinter oder noch vor sich und lebt deshalb sehr intensiv in dieser Bilderwelt», ist Ruf überzeugt. Zusätzlicher Vorteil: Die Sujets wirken unabhängig von der Mode, die gerade im Trend ist. Wichtiger noch: Big gerät damit nicht in eine austauschbare Ecke mit anderen Labels, die auf ihren Plakaten vielleicht ähnliche Mode zeigen. Mit dem durch seinen abstrahierten Minirock-Spickel auffallenden Girl wird Big positioniert als «heisser Laden für Girls im Kokettier-Alter, die gerne auffallen».
Die gestellten Unfälle wirken in ihrer Abstraktion nicht dramatisch, sondern haben in der Form der Piktogramme, die auch Anleihen bei den Comics nehmen, «etwas Nettes, Frisches und Junges», meint Danielle Lanz. Sämtliche Verkehrsteilnehmer sind wegen dem sexy Big-Girl am Strassenrand vom rechten Weg abgekommen, haben die Kurve nicht rechtzeitig gekriegt, Lichtsignale übersehen oder Einfahrten verpasst.
Die Kampagne startet im März. Es wird ein 12m2 grosses Plakat an der Weinbergstrasse in Zürich geben, dazu B12- und Tramplakate in den Linien, die an Big-Filialen vorbeifahren. Die Plakate im Tram sind zielgruppengerecht positioniert, weil die meisten Girls in der Stadt per öffentlichem Verkehr unterwegs sind. Weshalb auch keine Tramunfälle dramatisiert werden, da die Girls in den Trams stehen und Ruf Lanz sowieso für die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich arbeiten…
Fahrprüfung für Boys: Big-Plakate von Ruf Lanz.
Andreas Panzeri

Verbilligte Zeitungstarife bis 2007 gesichert

Posttaxen Der Bundesrat hat die Änderung des Postgesetzes auf Anfang 2004 in Kraft gesetzt.

Posttaxen Der Bundesrat hat die Änderung des Postgesetzes auf Anfang 2004 in Kraft gesetzt.Sie begrenzt die Bundessubventionen für die indirekte Presseförderung bis 2007 auf jährlich 80 Millionen. Gemäss dem Postgesetz gewährt die Post für die Beförderung von abonnierten Zeitungen und Zeitschriften Vorzugspreise. Bislang kostete dies den Bund pro Jahr 100 Millionen Franken. In der Wintersession hat das Parlament der jetzt in Kraft gesetzten Änderung zugestimmt. Sie gilt als Übergangsregelung bis zu einer Totalrevision der Presseförderung.

Tamedia buhlt immer noch um 20 Minuten

Pendlerzeitungen Trotz dem baldigen Launch der eigenen Pendlerzeitung «Express» bemüht sich Tamedia immer noch um eine Beteiligung am Konkurrenten 20 Minuten.

Pendlerzeitungen Trotz dem baldigen Launch der eigenen Pendlerzeitung «Express» bemüht sich Tamedia immer noch um eine Beteiligung am Konkurrenten 20 Minuten.Dies berichtet die Bilanz ohne Quellenangabe. Seit zwei Wochen verhandle der Zürcher Medienkonzern mit den Aktionären der 20 Minuten Holding, der Mutterfirma des Gratisblatts. Dabei gehe es um einen «auf Jahre hinaus abgestuften Einstieg der Tamedia als Investorin». Nach Informationen der Werbewoche steht bei der 20 Minuten Holding nächste Woche ein Entscheid an.

Goldbach-Töchter auch französisch im Web

Die Goldbach-Media-Töchter Active Agent und Media Agent präsentieren ihre Websites ab sofort auch in französischer Sprache.

Die Goldbach-Media-Töchter Active Agent und Media Agent präsentieren ihre Websites ab sofort auch in französischer Sprache.Active Agent vermarktet Websites, während Media Agent sich als neutrale Planerin von Online-Marketingkampagnen betätigt. Sämtliche Angebote der deutschsprachigen Sites (Informationen, Abwicklung, Reporting und anderes mehr) stehen nun auch den Kunden und Partnern in der Westschweiz in der eigenen Sprache zur Verfügung.

Zwischen zwei Welten

Andreas Meier, Client Service Director von Metzgerlehner Worldwide Partners AG, ist seit Anfang Jahr auch Partner und Mitinhaber der Agentur.

Andreas Meier, Client Service Director von Metzgerlehner Worldwide Partners AG, ist seit Anfang Jahr auch Partner und Mitinhaber der Agentur.«Logomotive» heisst einer seiner Spitznamen. «Der passt», sagt Andreas Meier dazu. Sachverhalte zu analysieren und Menschen zu motivieren, zählt der 50-Jährige zu seinen Charakterstärken. Im täglichen Umgang mit Mitarbeitern und Kunden gilt für ihn die Maxime «nichts ist unmöglich». Diese «Can-do-Mentalität» begleitet ihn stets – seit 2001 auch bei seiner Tätigkeit als Client Service Director und GL-Mitglied von Metzgerlehner Worldwide Partners AG. Zum Jahresbeginn wurde Meier Partner und Mitinhaber der Agentur. Hier könne er «dank facettenreicher Kundenstruktur und inhabergeführtem Netzwerk etwas bewegen». Zudem schätzt Meier, dass das Erlenbacher Team an einem Strick ziehe. Für Metzgerlehner heisst das: Kunden nach der «3-K-Formel» klare, kontinuierliche und kreative Auftritte zu verschaffen und New Business an Land zu ziehen. Meier sieht darin trotz Wirtschaftsflaute Potenzial: «Unser Bekanntheitsgrad kann noch gesteigert werden», ist er überzeugt. Dass Metzgerlehner bescheidene Zurückhaltung übt, birgt in seinen Augen eben auch Nachteile: «Wir werden momentan zu wenig an Präsentationen eingeladen.»
Den derzeitigen Nöten der Branche versuche das Haus mit «qualitativ hoch stehender Effizienz» entgegenzuwirken: «Grundsätzlich hat ein Paradigmenwechsel stattgefunden – die Zeiten von oberflächlichem Glamour und Effekthascherei sind vorbei», führt Meier aus. «Die Werbung von heute muss die Ziele des Kunden viel schneller und wirksamer umsetzen und erreichen.» Nach diesem Prinzip will Metzgerlehner beweisen, «dass sich auch ein mittelgrosses Unternehmen in der verschärften Wettbewerbssituation behaupten kann.»
Schon als Junge hat Meier gelernt, für seine Ziele zu kämpfen: Der Sohn einer achtköpfigen Bauernfamilie, der nach dem Willen des Vaters hätte Pfarrer werden sollen, verbrachte sechs Jahre in einem katholischen Internat. Dass er heute im Dienste der Ersatzreligion Werbung steht, begründet er mit seinem Freiheitsdrang.
Nach dem Gymnasium studierte Meier Wirtschaftswissenschaften. Aus seinem ersten Beraterjob bei der cR Werbeagentur in Basel hätte nur ein Gastspiel werden sollen. Doch die Faszination, für verschiedene Branchen tätig zu sein und den Umgang mit Menschen zu pflegen, liess ihn nicht mehr los. 1982 wurde Meier von Ted Metzger bei Adolf Wirz Werbeberatung eingestellt, wo er zuletzt Unitleiter und GL-Mitglied war. Nach 18 Jahren wollte er sich nochmals neu orientieren – Metzger holte ihn erneut an Bord.
Konstanz prägt nicht nur Meiers Berufsleben: Der zweifache Vater lebt immer noch auf dem Familienbesitz im württembergischen Stetten. «Ich bin in meinem Dorf verwurzelt und brauche den Austausch zwischen gegensätzlichen Welten», erklärt er. Auch privat treibt der «Vereinsmeier» als «Logomotive» Entwicklungen voran. Hin und wieder zieht er gar einen Pflug hinter sich her. «Ich gebe zu», lacht Meier, «den Spitznamen werde ich wohl nie mehr los.»
Carole Koch

Friede den Sammlern

Zeitschriften Die Monatsbeilage der NZZ, NZZ Folio, wird nicht nur gelesen, sondern von vielen auch gesammelt.

Zeitschriften Die Monatsbeilage der NZZ, NZZ Folio, wird nicht nur gelesen, sondern von vielen auch gesammelt.Diese Tatsache dramatisiert Ruf Lanz schon länger mit einer Kampagne, in der die Weltliteratur sich auf dem Büchergestell dünn machen muss, damit es Platz für die gesammelten Folios gibt. Jetzt sind fünf neue Sujets vorgestellt worden. Mit Kafkas «Der Prozess» machte Ruf Lanz kurzerhand «Der kurze Prozess», und aus «Max und Moritz» wurde «Max». Direkt in die aktuelle Weltgeschichte eingehen sollte der neue Titel für Tolstojs Wälzer «Krieg und Frieden», denn dieser wurde hoffnungsvoll zu «Frieden» verkürzt.

Aus Schweizer Musiker Revue wird Alpenrosen

Zeitschriften Aus der im Oktober angekündigten Fusion von Schweizer Musiker Revue und dem Volkstümlichem Veranstaltungskalender entstand Alpenrosen, deren erste Nummer (März/April) erschienen ist.

Zeitschriften Aus der im Oktober angekündigten Fusion von Schweizer Musiker Revue und dem Volkstümlichem Veranstaltungskalender entstand Alpenrosen, deren erste Nummer (März/April) erschienen ist.Unter Chefredaktor Martin Sebastian – er war bis vergangenen Herbst Geschäfts- und Programmleiter des Folkloresenders Radio Eviva – wurde eine neue Illustrierte mit modernem Layout und traditionellem Inhalt geschaffen. Alpenrosen erscheint sechsmal im Jahr in einer Auflage von 10000 Exemplaren im Abonnement und am Kiosk.

Kuoni klebt auf Zeitungsboxen

Ambientwerbung Bei der Suche nach immer neuen Werbeflächen hat Spillmann Felser Leo Burnett jetzt die Zeitungsautomaten entdeckt.

Ambientwerbung Bei der Suche nach immer neuen Werbeflächen hat Spillmann Felser Leo Burnett jetzt die Zeitungsautomaten entdeckt.An 1400 Sonntagszeitungs-Boxen in der ganzen Schweiz lässt die Agentur ein 30 x 30 Zentimeter grosses Post-it anbringen, das für Ferien mit Kuoni wirbt. CD Martin Spillmann und seine Crew mit Hélène Forster (AD) und Stefan Ehrler (Text) kreierten fünf solcher Post-its, welche die geneigte Leserschaft jeweils eine Woche lang an neue Ferien-Angebote des helvetischen Branchenleaders erinnern sollen.

FCBLK für Green.ch

Der Internetprovider Green.ch hat die Walliseller Werbeagentur FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) mit seinem Kommunikationsmandat betraut.

Der Internetprovider Green.ch hat die Walliseller Werbeagentur FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) mit seinem Kommunikationsmandat betraut.Green.ch hat seinen Sitz in Brugg und richtet sich besonders an KMU. Im Herbst 2002 hatte FCBLK bereits eine Kampagne für das ADSL-Angebot von Green.ch realisiert.

Allianz wechselt zu OMD

Die Versicherungsgruppe Allianz bündelt den Werbe- und Mediaetat seiner internationalen Dachkampagne bei der Werbeholding Omnicom.

Die Versicherungsgruppe Allianz bündelt den Werbe- und Mediaetat seiner internationalen Dachkampagne bei der Werbeholding Omnicom.Mitte Jahr übernimmt OMD das Mediabudget von Initiative Media, wie das Fachmagazin Horizont berichtet. Für die Kreation ist weiterhin BBDO zuständig. In der Schweiz bleibt der Mediaetat der Allianz Suisse bei Bemberg Gedenk Media, wie Werbeleiter Urs Bretschger gegenüber der Werbewoche betonte. «Der Teil der internationalen Kampagnen, den wir bisher über Initiative Media abgewickelt haben, geht nun zu OMD», sagte Bretschger, «statt ebenfalls zu Bemberg Gedenk, wie wir es uns eigentlich gewünscht haben.»
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