Audiolink bringt Musik in den Banner

Internet Die Zürcher Firma Audiolink lanciert Audiolinks für digitales Direktmarketing. Diese Links sollen Werbern die Möglichkeit geben, kostengünstig Audio-Streams für ihre Bannerwerbung zu verwenden.

Internet Die Zürcher Firma Audiolink lanciert Audiolinks für digitales Direktmarketing. Diese Links sollen Werbern die Möglichkeit geben, kostengünstig Audio-Streams für ihre Bannerwerbung zu verwenden.Der Kunde liefert Bild- und Tonmaterial ab und erhält innerhalb von 24 Stunden einen Banner mit Link zu den Streaming-Servern von Audiolink. Dank eines Tracking-Systems weiss der Kunde, wie viele Nutzer sich den Audio-Stream angehört und auf den weiter führenden Link geklickt haben. Audiolink wendet sich vorwiegend an Musikvertriebe und Shops, die ihren Online-Verkauf verstärken möchten.

Sawi und SPRI präsentieren Polycom

Am 27. Oktober startet der erste Polycom-Lehrgang in Zürich. Die dreijährige, gesamtheitliche Ausbildung zum Kommunikationsberater wird von den Instituten Sawi und SPRI angeboten.

Am 27. Oktober startet der erste Polycom-Lehrgang in Zürich. Die dreijährige, gesamtheitliche Ausbildung zum Kommunikationsberater wird von den Instituten Sawi und SPRI angeboten.In Lausanne wird sie bereits seit 1996 durchgeführt. Die Schule richtet sich an Maturanden oder Besitzer eines Handelsdiploms. Geplant sind zwei Klassen mit je zirka 30 Studenten. Am 4. März findet im Technopark Zürich eine erste Informationsveranstaltung für Interessierte statt. Weitere Details finden sich auf www.polycom-switzerland.ch.

Jetzt kommt Presse-TV 2

Verleger-TV Dank der Einrichtung einer eigenen Sendestrasse für SF info wird der Wiederholungskanal zur zweiten Schiene von Presse-TV: mit eigenen, moderierten Sendungen samt Werbeblöcken.

Verleger-TV Dank der Einrichtung einer eigenen Sendestrasse für SF info wird der Wiederholungskanal zur zweiten Schiene von Presse-TV: mit eigenen, moderierten Sendungen samt Werbeblöcken.
Dem Verlegerfernsehen Presse-TV (PTV) ist die Spielwiese SF 2 zu eng geworden. «Wir brauchen eine Expansionsmöglichkeit», fordert PTV-Geschäftsleiter Hans Jürg Deutsch – und er weiss auch wo: Auf SF info, wo bisher Infosendungen von SF DRS und PTV werbe- und sponsoringfrei wiederholt wurden.Tatsächlich besitzt PTV seit zwei Jahren über seine Konzession die Möglichkeit, SF info als eine Art zweite Schiene zu nutzen. Livesendungen, Direktübertragungen, Moderationen, Sponsoring-Hinweise, Werbeblöcke oder auch das Aktualisieren von wiederholten Infosendungen, all das wäre PTV durchaus erlaubt. Technisch jedoch war der Sender bisher nicht dafür eingerichtet.
Technische Voraussetzungen
Seit dem 4. Februar ist dies anders: SF info hat eine eigene Sendestrasse mit Schaltpult, Monitoren und Moderationskabine. «Damit ist
die technische Voraussetzung für den Programmausbau vorhanden», stellt Deutsch fest. Pikant: Sie darf nur von PTV genutzt werden, von SF DRS nicht. Zwar sieht die Konzession für SF info ein Channel-Sharing zwischen PTV und SF DRS vor, doch SF DRS darf auch weiterhin nur Infosendungen werbefrei wiederholen.
Der Ausbau auf SF info erschliesst PTV nicht nur neue Spielvarianten, sondern auch zusätzliche Werbeeinnahmen. Zuständig für die Akquisition ist die Publisuisse. Doch das Geld, das sie für SF info hereinholt, geht an PTV, die Publisuisse erhält eine Kommission. Dieses Modell ist für beide Teile interessanter als jenes auf SF 2: Dort gehen die Werbeeinnahmen aus dem Umfeld der PTV-Sendungen in den SRG-Topf, aus dem PTV eine jährliche Pauschale von 7 Millionen Franken erhält.
Dass man bei PTV trotz der neuen Technologien nicht gerade euphorisch ist über die Möglichkeiten des zweiten Kanals, liegt auf der Hand: Seine Reichweite konnte SF info in den letzten zwei Jahren zwar steigern. Es kam in der Primetime letztes Jahr aber auf lediglich 0,3 Prozent Marktanteil, im Ganztagesschnitt waren es 0,6 Prozent. Zudem ist SF info ausschliesslich über Kabel und Satellit zu empfangen, 20 Prozent der Haushalte mit terrestrischem Empfang können das Programm nicht sehen. Und von den übrigen hat ein Viertel den Sender nicht auf der Fernsteuerung programmiert. Will PTV also mit künftigen Sendungen auf SF info so erfolgreich sein wie auf SF 2, setzt dies kommunikative Anstrengungen voraus. SF DRS dürfte dazu kaum Hand bieten, es hat auf SF info ja nichts zu gewinnen.
Der Rahmen ist eng gesetzt
Hans Jürg Deutsch selbst dämpft denn auch die Erwartungen all jener, die bereits ein künftiges PTV 2 ausmachen wollen. «Wir versuchen zwar, SF info unter unsere Fittiche zu nehmen, wegen der weiter reichenden Konzession haben wir auch ein grösseres Interesse an diesem Kanal. Aber mit den Wiederholungen der Infosendungen von SF DRS im Hauptabendprogramm ist der Rahmen gesetzt», sagt er. Auch müsse jeder Ausbau mit SF DRS abgesprochen werden. Zudem sei nicht zu erwarten, dass die Verlage derzeit allzu viel in den Ausbau stecken würden.
«Die Übertragung einer Nationalratsdebatte dürfte vorerst wohl das höchste aller Gefühle sein», meint Deutsch. Wie es aber konkret weitergeht, sei Thema der PTV-Verwaltungsratssitzung vom 14. März. Ein Vorschlag sei, so der Ringier-Mann, dass die deutsche Verlegergruppe DCTP vorerst Doksendungen, die Spiegel-TV für einen Berliner Sender produziert, auf SF info ausstrahlt – allerdings frühestens ab Herbst. An PTV sind Ringier und die NZZ zu je 30 Prozent, die deutsche Verlegergruppe DCTP und die Basler Mediengruppe (BM) zu je 20 Prozent beteiligt.
Öffnet PTV-2 Tür und Tor, denn SF DRS darf nur eigene Infosendungen auf SF info wiederholen.
Erfolgreiches PTVPTV-Sendungen gehören zu den erfolgreichsten Beiträgen auf SF 2, das letztes Jahr in der Primetime einen Marktanteil von 8,4 Prozent erreichte. Folgende PTV-Sendungen kamen auf einen höheren Schnitt: «Al dente» (16 bis 17 Prozent, je nach Wochentag), «GesundheitSprechstunde» (15), «Konsum.TV» (11) und «Cash-TV» (9). (mk)
Stetiges Wachstum auf tiefem NiveauMarktanteile und Reichweite im Ganztagesschnitt von SF info im
18-Monate-Vergleich.
Markus Knöpfli

Zurück zur Brille

Optikfachhandel Ramstein Optik in Basel wagt mit White Room einen Agenturwechsel und zeigt (vorübergehend) wieder eigene Brillen in der Werbung.

Optikfachhandel Ramstein Optik in Basel wagt mit White Room einen Agenturwechsel und zeigt (vorübergehend) wieder eigene Brillen in der Werbung.Werbung für einen Optiker ohne dessen Kernkompetenz, die Brille, zu zeigen? Dass dieses Konzept funktioniert, bewiesen das Basler Unternehmen Ramstein Optik und dessen Hausagentur Favo während Jahren mit Erfolg. Trotz oder gerade wegen dieser Tradition suchte Ramstein-Geschäftsinhaber Andreas Bichweiler für die aktuelle Kampagne neue Ideen und liess Agenturen um den Kommunikationsetat pitchen. Durchgesetzt hat sich das Konzept der Agentur White Room. Die Grafiker Natascha Stauffer und Dani Schoeneck visualisierten auf ungewohnte Weise die Designer-«Nasenvelos». Mit seiner Kamera zoomte Fotograf Martin Hemmi auf sonst unspektakuläre Brillendetails und schuf einen eigenen Mikrokosmos. Eine weitere Neuheit: Die Bilder sind farbig. Damit bricht White Room deutlich mit der Kampagnenstrategie von Favo, die mit schwarz-weissen Promiportraits des Fotografen Christian Vogt für den Optiker warb.
Fokus aufs Designobjekt Brille
«Es war für uns sehr reizvoll, wieder auf die Brille zu kommen», sagt Andreas Bichweiler, lässt aber durchblicken, dass eine Rückkehr denkbar ist. Weg von «Brillenträgern» hin zum Design des Modeaccessoires war für Schoeneck und Stauffer Pflicht. Dies hat seinen Grund darin, dass White Room im Grunde keine Werbeagentur, sondern ein Grafikdesign-Studio sei, meint Schoeneck. Sie hätten dem Kunden, für den sie bereits kleinere Aufträge wie Briefschaften realisierten, vorgeschlagen, wieder Farbe ins Spiel zu bringen und die Brille als Designobjekt in Szene zu setzen. Während sich Billiganbieter wie Fielmann ganz klar über den Preis definieren, steht für Ramstein die gepflegte Optik seiner Sehhilfen im Vordergrund und spricht damit auch eine gehobenere Kundschaft an.
Die Plakate werden ab März in Basel hängen und sollen über einen Zeitraum von zwei Jahren eingesetzt werden. Danach werde man aber wieder zur Kommunikation ohne Brille zurückkehren, ist Bichweiler heute schon überzeugt.
Martin Hemmi fotografierte Brillendetails für die jüngste Ramstein-Kampagne.
Simone Keller

Swisscontent liefert Bâloise Börsennews

Internet Nach einer Pilotphase hat die Bâloise-Gruppe den Contentprovider Swisscontent mit der Produktion aktueller Börsen berichte für ihre Internetplattform beauftragt.

Internet Nach einer Pilotphase hat die Bâloise-Gruppe den Contentprovider Swisscontent mit der Produktion aktueller Börsen berichte für ihre Internetplattform beauftragt.Deutsch- und französischsprachige User erhalten künftig täglich Vorbörsen-, Morgen-, Nachmittags- und Schlussberichte von den Schweizer Börsenplätzen sowie Berichte aus den USA und Europa.

Viva sendet nachts anspruchsvolle Musik

TV Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens läuft auf dem Musiksender Viva Swizz ab 7. März eine neue Cliprotation.

TV Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens läuft auf dem Musiksender Viva Swizz ab 7. März eine neue Cliprotation.Mit einem Schwerpunkt auf progressiver Musik und innovativer Bildsprache soll die chartorientierte Programmierung des Tages komplementiert werden. Das Nachtprogramm unter dem Namen «Schlaflos» richtet sich laut dem Sender künftig vorrangig an die über 20-Jährigen mit einem ausgeprägten Musikgeschmack und hohen visuellen Ansprüchen.

JF vermarktet Behindertenmagazin

Zeitschriften Procap, der Schweizerische Invaliden-Verband, lanciert eine zweisprachige Zeitschrift für Menschen mit Behinderungen.

Zeitschriften Procap, der Schweizerische Invaliden-Verband, lanciert eine zweisprachige Zeitschrift für Menschen mit Behinderungen.Das Magazin, das ebenfalls Procap heisst, bietet Lebensberatung und positioniert sich als Forum für das Leben mit Handicap. Es richtet sich in erster Linie an die 20000 Mitglieder des Verbands. Das Anzeigenmarketing übernimmt der Verlag Jean Frey Fachmedien. Für den Inhalt ist die Kommunikationsabteilung von Procap zuständig.

AdRating

Oviesse

OviesseMelanie Winiger zieht sich aus – für Oviesse. Und was geschieht beim Ad-Rater, wenn er die Kampagne sieht? Um süffige und ernste Kommentare wird gebeten: www.werbewoche.ch/adratingMigros
Verstehe das, wer kann: Kaum ein gutes Haar liessen die Ad-Rater an Aebis humoriger Imagepolitur für den orangen Riesen.
Top 39,73%
Flop 60,27%

Drei Schweizer Juroren in Cannes

Werbefestival Nachdem die Schweiz 2002 mit Gilbert Fisch erstmals einen zweiten Juror beim Internationalen Werbefestival in Cannes stellen durfte, ist sie 2003 mit drei Sitzen vertreten.

Werbefestival Nachdem die Schweiz 2002 mit Gilbert Fisch erstmals einen zweiten Juror beim Internationalen Werbefestival in Cannes stellen durfte, ist sie 2003 mit drei Sitzen vertreten.Hinzugekommen ist ein zweiter Platz in der Jury des Direktmarketingwettbewerbs, für die Christian Hansen (Lowe Direct) und Guido Wietlisbach (OgilvyOne) nominiert wurden. David Honegger (McCann-Erickson) nimmt in der Film-Jury Einsitz.

Bodin und Berg beteiligen sich an Kult

Zeitschriften Schriftstellerin Sibylle Berg und Werber Frank Bodin haben Minderheitsbeteiligungen an der Kultproductions GmbH übernommen.

Zeitschriften Schriftstellerin Sibylle Berg und Werber Frank Bodin haben Minderheitsbeteiligungen an der Kultproductions GmbH übernommen.Dabei gehe es um ein Zeichen für ihr Engagement bei Kult, erklärte Kult-Macher Rainer Kuhn gegenüber der Werbewoche. Beide seien bereits massgeblich an der Änderung des Konzepts vom Partymagazin zur Lifestylezeitschrift beteiligt gewesen. «Mit Sibylle und Frank habe ich jetzt wieder eine Band», so Kuhn, der bisher Alleininhaber war. «Mit ihrem hoch karätigen Know-how machen wir jetzt Rock ’n’ Roll!» Sibylle Berg wird Textchefin und soll neue Autoren für das Magazin anwerben. Dass Bodin seine Kontakte als CEO von Euro RSCG in den Werbeverkauf einbringt, ist nicht vorgesehen: «Frank ist als Privatmann beteiligt», betont Rainer Kuhn.

Radio und Kino bleiben top

Werbeaufwand Internetwerbung bricht im Januar um mehr als die Hälfte ein.

Werbeaufwand Internetwerbung bricht im Januar um mehr als die Hälfte ein.Anfang Jahr hat Media Focus die Erhebung des Brutto-Werbeaufwandes im Internet auf eine neue Basis gestellt. Dabei einigte man sich mit Vermarktern und Eigenvermarktern unter anderem auf einheitliche Erfassungsgrundsätze (WW 7/03). Das ist dem Medium schlecht bekommen: Im Januar brachen die Online-Umsatzzahlen um 66,4 Prozent ein. Für Überraschungen sorgten im Januar hingegen Radio und Kino. Nach einem bereits hervorragenden Dezember (+37 %) konnte sich die Kinowerbung sogar gut verdoppeln (+102 %). Die Radiowerbung (+16,8 %) erreichte das höchste Januar-Resultat seit Beginn der Erhebungen von Media Focus im Jahr 1990. Insgesamt war der Brutto-Werbeaufwand im Januar um 5,2 Prozent rückläufig, wobei Aussenwerbung (–23,8 %), Fachzeitschriften (–7,8 %) und Tageszeitungen (–6,4 %) am stärksten litten. (dse)

Lies mich, du schöner Mann

Männermagazine Mit der ersten von zwei Ausgaben in diesem Jahr belegt Bo-Bolero am 12. März die Nische «helvetisches Männermagazin».

Männermagazine Mit der ersten von zwei Ausgaben in diesem Jahr belegt Bo-Bolero am 12. März die Nische «helvetisches Männermagazin».Die Zeit des Versteckspiels ist vorbei: Männer, die bisher heimlich die Frauenzeitschriften ihrer Partnerin lasen, werden jetzt von Bolero mit einem eigenen Magazin bedient. Verborgen bleiben allerdings die Zukunftspläne der Bolero Zeitschriften Verlag AG. Vorerst erscheinen zwei Ausgaben von Bo (Bolero für Männer im Untertitel) im März und im September als Teil einer neuen Special-Serie. Und danach? Geschäftsleiterin Martina Allenspach quittiert die Frage mit einem Lächeln. Ob Bo weiterhin als halbjährliches Special geplant ist oder gar zu einem eigenständigen Magazin mit höherer Frequenz ausgebaut wird, lässt sie offen. «Sehen Sie, wir sind ein kleiner Verlag. Bei grossen Medienhäusern wird ein Titel vielleicht mit Millionenbeträgen in den Markt gedrückt. Bei uns werden kleinere Brötchen gebacken.»
Die Absicht, aus Bo mehr als einen One-shot werden zu lassen, wird dennoch offensichtlich, wenn Allenspach über die Marktchancen spricht. Der Trend, auf den Bo aufspringen will, heisst «Grooming»: Schönheitspflege für den Mann. Ein Trend mit riesigem Potenzial. Der Markt für Frauenkosmetik sei zu 99 Prozent gesättigt, zitiert Allenspach ihre Kunden der Kosmetikindustrie, jener für Männerkosmetik deckt erst zwei Prozent ab. Um beim starken Geschlecht die Nachfrage anzukurbeln und die Produkte an den Mann zu bringen, braucht es jetzt gezielte Werbekanäle. «In der Deutschschweiz hat es Platz für ein Männermagazin», meint Allenspach. «Für Bo.»
Kein Sauglattismus
Bisher finden Schweizer Männer am Kiosk hauptsächlich deutsche Umsetzungen der britischen «Lad’s magazines» wie GQ und FHM, die sich mit Sex, Sport und zotigem Humor profilieren. Bo richte sich dagegen an «Männer mit Hirn», betont Allenspach. «Sauglattismus findet in Bo nicht statt.» Jedes Heft steht unter einem Motto – «Helden» in der ersten Ausgabe vom 12. März, «Clans & Clubs» in der zweiten vom 7. September. Die Inhalte entsprechen der Kernkompetenz von Bolero: Mode, Schönheit, Stil, Design. Erotik fehlt nicht, doch sie bleibt platonisch. So enthält die erste Ausgabe eine erotische Kurzgeschichte, für die komplett auf Illustrationen verzichtet wurde. Mit einem Mann auf dem Titelbild und einer Fotostrecke über schöne Secondo-Männer setzt sich Bo noch weiter vom üblichen Männermagazinmix ab.
Fast könnte man glauben, Bo strebe eine ähnliche Durchmischung der Leserschaft an, wie sie Bolero schon aufweist. Die Frauenzeitschrift wird zu rund einem Viertel von Männern gelesen. Martina Allenspach sieht in einer solchen Vermischung der Zielgruppe kein Problem: «Laut der Trendforscherin Faith Popcorn wird die grosse Mehrheit aller Kaufentscheide sowieso von Frauen beeinflusst», sagt sie lachend. Als Special von Bolero wird Bo denn auch an alle (rund 13000) Abonnentinnen und Abonnenten verschickt. Am Kiosk liegt es während drei Monaten zum Verkauf auf. Ein Drittel der Druckauflage von 35000 Exemplaren soll über andere Kanäle wie Partnerschaften mit Labels oder Events verteilt werden.
Die Zielgruppe Mann ist für den Bolero Zeitschriften Verlag übrigens kein Neuland. Bisher erschienen in Bolero zweimal jährlich Specials mit bis zu 36 Seiten Umfang, die sich an die Herren der Schöpfung wandten.
Erotik in Bo-Bolero? Gibts auch, aber nur sehr verhalten.
Martina Allenspach bietet mit Bo-Bolero Männern neuen Lesespass.
Stefano Monachesi
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